Eine neue Errungenschaft für unsere Großküche
Am 19. Januar 2010 wurde unsere Großküche in ihrer Ausstattung noch einmal entscheidend aufgewertet. Ein Kombi-Dämpfer oder – wie das Gerät nun heißt - "Self Cooking Center" der Firma Rational konnte in der Großküche installiert und seiner Bestimmung übergeben werden.
Sechs Kolleginnen des Fachbereiches Hauswirtschaft sowie eine Hauswirtschaftsklasse bekamen eine Kurzeinweisung, die – dank der vielseitigen Nutzungsmöglichkeit - trotzdem immerhin eineinhalb Stunden dauerte.
Das Gerät ist ein Kombi-Dämpfer, der laut Angaben eines Herstellers das Herzstück einer jeden Großküche darstellt. Darin lassen sich Gemüse, Fleisch und alle Arten von Beilagen in Dampf und / oder trockener Hitze punktgenau garen. Die elektronische Steuerung, verbunden mit dem Kerntemperaturfühler, sorgt dabei für beste Ergebnisse. Diese konnten die Schüler und unsere Gäste inzwischen schon mehrfach genießen. Eine Intensivschulung durch einen Koch aus dem Hause Rational steht uns noch bevor: Hier werden interessierte Schüler und Lehrer aus erster Hand weitere Tipps und Tricks für den optimalen Geräteeinsatz bekommen.
Endlich ist es soweit! – Warme Mittagsverpflegung für Schüler und Lehrer am BSZ
Mehrmals wöchentlich bietet der Fachbereich Hauswirtschaft Schülern und Lehrern des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel einen warmen Mittagstisch an. Die Voraussetzungen wurden mit der Einweihung der neuen Großküche im Oktober vergangenen Jahres geschaffen. Verantwortlich für die Zubereitung der frischen, schmackhaften Speisen zeichnet die Abschlussklasse der BFS Hauswirtschaft.
Mit dem Slogan „Hunger – Lust auf warmes Essen?“ warben die Schüler der 12. Klasse BFS Hauswirtschaft mit farbenfrohen Plakaten und kreativen Flyern für ihr erstes Mittagsgericht. Dieses – so hatten sich die Schüler überlegt, müsse saisonal, frisch und abwechslungsreich sein, lecker schmecken und darf natürlich ein bestimmtes Preislimit nicht übersteigen. So erstellten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse in verschiedenen Arbeitsgruppen saisonale Speisepläne, gesunde und wohlschmeckende Mittagsgerichte mit Vor- und Nachspeisen. Mit viel Elan wurden Pläne am Computer entworfen, Preise kalkuliert und Organisationsabläufe durchdacht.
Angespannt und neugierig hofften die Schüler auf die ersten Gäste, die sich sodann auch pünktlich zum Mittagessen einfanden. Der Serviceraum des BSZ war bis auf den letzten Platz besetzt und das Essen, nämlich Putengeschnetzeltes, Tagliatelle, Salat und Schokoladencreme – so die Meinung der durchaus kritischen Teilnehmer – schmeckte „wahrhaft hervorragend“. Die Schülerinnen und Schüler der BFS Hauswirtschaft waren glücklich und zufrieden. Ihre gute, eigenverantwortliche Arbeit wurde großzügig gewürdigt und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Dass Schüler das Herz am rechten Fleck haben bewies, dass für besonders hungrige Schleckermäuler der Berufsschule ein Nachschlag zu haben war, ganz nach dem Motto: „Man kann nicht gut denken, wenn man nicht gut gespeist hat.“
Regina Wunram, OStRin
Fortbildung „Frische Convenience- Produkte und Gewürze“
Früchte und Desserts, diverse Salate, Gemüse und Feinkostspezialitäten stehen im Angebot der Firma Töpfer, Albertshofen. Lehrkräfte des Fachbereiches Hauswirtschaft konnten sich vor Ort über Angebot und Logistik des erfolgreichen Familienunternehmens informieren. Regional und international werden über 350 Artikel angeboten, um möglichst vielen Kundenwünschen nach vorgefertigten, frischen und gesunden Produkten nachzukommen. Die Hygienevorschriften werden genau eingehalten. So wurden auch die Lehrer in blaue Stoffmäntel und Hauben gehüllt, was sich in den wahrhaft kühlen Produktionsräumen als zusätzliche Wärmeschicht verdient machen konnte.
Die Firma Kaulfuß, Abtswind, handelt mit Naturkost, Gewürzen, Tee, Kaffee und betreibt ein fast skurriles Teemuseum. Allerlei Anekdoten und Geschichten rund um die Rohstoffe, deren geschäftstüchtigen Handel und ihre Wirkung wusste der passionierte Sammler und Besitzer, Herr Kaulfuß, zu berichten.
R. Wunram, OStRin
Einweisung in die Großküche
Bei der Einführungsveranstaltung in die neue Großküche am Freitag, den 12. September 2008 war schnell klar, dass Küchenmeister und Anwendungstechniker Ralf B. Meneghini sein Handwerk meisterlich beherrscht. Mit fachkundigen Tipps gespickt erläuterte der routinierte Küchenmeister den Umgang, die Vorzüge und die Eigenheiten der verschiedenen Großküchengeräte. So wurde Wasser in 4 – 5 (!) Sekunden auf einem super leistungsfähigen Induktionsherd zum Kochen gebracht, wurden Vario - Bräter in ihrer Verwendungsbreite aufgezeigt sowie Dampfgarer, Warmhaltewagen, Froster, Kühl- und Spülzentren vorgestellt. Der Anwendungstechniker Meneghini zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten, die die neue Küche bietet und hob die gelungene Ausstattung hervor.
Allen interessierten Teilnehmerinnen aus dem Fachbereich Hauswirtschaft ist klar, dass noch viele Erfahrungen gesammelt werden können und freuen sich über die neu gestalteten Großküchenräume im Schulhaus.

Regina Wunram, OStRin
Projekt Backservice zum Muttertag
Die Schülerinnen der Klasse H 12a stellten die Angebotstorten per Flyer und Plakat ihr Projekt Muttertagstorte vor.
Im Angebot waren sechs verschiedene Torten, die mit Bild und Zutatenliste vorgestellt wurden.
An zwei aufeinander folgenden Tagen bereiteten die Schülerinnen die Muttertagstorten vor und stellten dabei ihr fachliches Können unter Beweis. In Tortenkartons verpackt und beschriftet warteten die guten Stücke dann auf ihre Abholung – und kamen bei den Käufern und den damit beschenkten Müttern sehr gut an.
Versuchungen in der Fastenzeit

Mit allen Sinnen erfahren durften Schülerinnen und Schüler der Nahrungs- und Hauswirtschaftsabteilung des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel in Schweinfurt das Thema Schokolade und Schokoladenerzeugnisse.
Bäcker- und Konditormeister Volker Müller, Outbeck in Hergolshausen, demonstrierte, wie ausgewählte Kakaorohstoffe durch diverse Möglichkeiten der Weiterverarbeitung zum vollendeten Genuss von Schokolade und Pralinen geführt werden.
Ausgangsmaterial jeder Herstellung, unabhängig von der späteren Form, Farbe und Geschmacksrichtung sind Kakaobohnen. Volker Müller besuchte Kakaobauern in Ecuador und brachte die Früchte der bis zu 15 Meter hohen Kakaobäume mit.
Kakaobohnen schmecken nach der Röstung, so konnten sich die Schüler selbst überzeugen, eher bitter und noch wenig süß. Viel Fingerspitzengefühl und eine große Portion Erfahrung, aber auch Mut zum Experimentieren benötigt man für die Weiterverarbeitung zur außergewöhnlichen Schokolade und Praline. Wachsam überprüft der Konditormeister Temperiergrade, mischt mit feinen Ingredienzien und kreiert gefüllte Pralinen. Spätestens beim liebevollen Fertigen verschiedener Osterhasen wird den Schülern klar, dass nur eine Vielzahl von Einzelschritten zu einem einzigartigen Produkt führt. Alle Schokoladenprodukte sind nur begrenzt haltbar und aufgrund des hohen Fettanteils relativ wärmeempfindlich. Vielleicht ein Grund, so meinte ein Schüler, den Genuss Ernst zu nehmen und in der Fastenzeit ein Auge zuzudrücken.
Mit der "mouse" in die Küche - Computerführerschein Hauswirtschaft

Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe der Berufsfachschule für Hauswirtschaft eignen sich - im Rahmen ihrer Ausbildung und darüber hinaus in ihrer Freizeit - fundierte Kenntnisse im Umgang mit dem Computer an.
Schritt für Schritt arbeiten die Schüler selbstständig an Inhalten wie dem Schreiben eines Geschäftsbriefes, dem Entwickeln von Etiketten, Speiseplänen, dem Gestalten eines Flyers, Internetrecherchen, der Ermittlung von Energie- und Nährstoffbedarfsplänen oder der Berechnung von Tageskostplänen.
Dank der Mittel aus dem Büchergeld konnten entsprechende Lehrbücher bestellt werden, mit Hilfe derer die Schüler individuell lernen und ihr Wissen permanent überprüfen können.
Die Hauswirtschaft als tragende Säule menschlichen Zusammenlebens befindet sich in einem ständigen Wandel, um den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Der Einsatz von EDV ist aus den meisten hauswirtschaftlichen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Eine erfolgreiche Teilnahme wird durch ein Zertifikat bestätigt, welches den Auszubildenden auch als Nachweis ihrer Computerkenntnisse bei einer Bewerbung dient.
Die Schülerinnen und Schüler sind gut motiviert, unterstützen sich gegenseitig hervorragend und sind mit Freude und Spaß bei der Arbeit. Eine wahrhaft gute Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg!
Regina Wunram, OStRin
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