Wildkräuter - Delikat essen - Delikatessen  |  | | Echte Delikatessen. | Das Waschen der Wildkräuter gehört dazu. | Dass Wildkräuter, speziell viele unerwünschte Kräuter auch Unkräuter genannt, äußerst gesund und lecker sein können, erklärte am 13.04.2011 auf Einladung von Herrn Trost der 11. Gärtner- und der 11. Hauswirtschaftsklasse voller Elan und mit großer Begeisterung die Kräuterfachfrau Simone Engelmann aus Königsberg. Zuerst wurde theoretisch die überaus große Bedeutung gesunder Ernährung erläutert und dann einige Kräuter genauer vorgestellt. So ist die Brennnessel wahrlich ein "Energiekraut". Sie enthält ein Zigfaches an wertgebenden Inhaltsstoffen gegenüber z.B. dem Kopfsalat. Man braucht nur weniger als eine Hand voll davon zu essen, um die gleiche Menge an Vitaminen und Mineralien aufzunehmen wie mit einer großen Schüssel Salat. Müdigkeit und Lustlosigkeit, oft durch Vitaminmangel bedingt, sind vorbei. Nach der Theorie ging es dann ans Suchen und Sammeln verschiedener Wildkräuter. Erstaunlich was alles im Schulgarten und im Schulumfeld Leckeres wächst. Die gesammelten Kräuter, inklusive essbarer Blüten, wurden dann zu verschiedenen Gerichten verarbeitet - Wildkräuterquark, Vogelmiere-Pesto in Variationen und als Dessert ein Erdbeeren-Taubnessel-Dessert, welches die Verkostung abrundete. |  | Ein Vormittag, der sicher den einen oder anderen angeregt hat, über seine Ernährungsweise nachzudenken und die heimischen Kräuter, auch die "Un"kräuter, mit neuen Augen zu sehen und sie zu schätzen. Wir könnten uns aus unserer heimischen Natur ernähren. Sie kann uns viel Kraft geben. Rainer Trost, OStR Mit Traumnote 1,0 Staatspreis der Regierung von Unterfranken erhalten  Für eine äußerst seltene und herausragende Leistung ist am Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt Dominik Mauer mit dem Staatspreis der Regierung von Unterfranken ausgezeichnet worden. Mit der Traumnote 1,0 hat der junge Nachwuchsgärtner die Berufsschule abgeschlossen. Dominik Mauer hat die Berufsschule sehr erfolgreich im Fachbereich Gartenbau in der Sparte Zierpflanzenbau besucht. Voller Stolz nahm der aufgeweckte Schüler seine Urkunde der Regierung von Unterfranken, im Rahmen einer feierlichen Übergabe, aus den Händen von Schulleiter OStD Rainer Schöler entgegen. Der ausgezeichnete Absolvent der Berufsschule erlernte im Lehrbetrieb Gärtnerei Förster in Unsleben, im Landkreis Rhön-Grabfeld, sein Handwerk. Mit seinem großen Wissen und seinem überdurchschnittlichen Einsatz stehen Dominik Förster nun alle Türen für eine weitreichende berufliche Zukunft offen. Herr Schöler und der stellvertretende Schulleiter Herr Paul freuten sich mit Herrn Mauer und wünschten ihm für seine private wie auch berufliche Zukunft alles Gute. Der Staatspreis ist eine Anerkennung der Bayerischen Staatsregierung für Schüler, die ihre schulische Ausbildung mit herausragenden Leistungen abgeschlossen haben und darüber hinaus auch im sozialen Verhalten sowie mit überdurchschnittlichem Engagement und Einsatz in der Schule besonders hervorgetreten sind. Verbunden mit der Auszeichnung ist auch ein Geldpreis für den Schüler. Berufswettbewerb der jungen Gärtner - Treff aller Gärtner-Azubis Unterfrankens "Grüne Berufe sind voller Leben - Wir lassen´s wachsen" Bereits zum neunten Mal wurde am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt der Berufswettbewerb der Gärtner durchgeführt. Erstmals allerdings trafen sich dabei in diesem Jahr fast alle jungen Gärtner-Azubis aus dem gesamten Unterfranken. Am 09.02.2011 stellte sich eine beeindruckende Zahl von 203 Teilnehmern in insgesamt 68 Teams aus der Johannes-de-la-Salle-Schule Aschaffenburg, den Beruflichen Schulen Kitzingen-Ochsenfurt, dem BSZ Alfons Goppel Schweinfurt und der Don-Bosco-Berufsschule Würzburg sowie dem Antonia-Werr-Zentrum Kolitzheim in Dreierteams den zehn theoretischen bzw. praktischen Aufgaben. Von unserer Schule haben sich für den Landesentscheid am 04.06.2011 auf der Landesgartenschau Kitzingen qualifiziert: Gruppe A (1. und 2. Lehrjahr): Jessica Maier, Daryl Martin (beide aus Schweinfurt) und Felix Schäfer (Mainberg) Gruppe B (3. Lehrjahr): Nicole Kiesel (Oberspiesheim), Franziska Ruppert (Waizenbach) und Lisa Spiegel (Schonungen) Wir gratulieren herzlich und wünschen ein erfolgreiches Abschneiden auf Landesebene. Weitere Informationen finden Sie in der Mainpost. Eine lange Fahrt zu etwas ganz Besonderem Unsere Gärtnerklassen fuhren am Freitag, 28.01.2011 zur Internationale Pflanzenmesse - IPM - nach Essen. Abfahrt 6:00 Uhr früh. In Würzburg nahmen wir noch Schüler von der Don Bosco Schule auf, so dass der 85er Doppelstock-Bus voll besetzt war. Kurz vor 12 Uhr betraten wir am Osteingang die Pflanzenmesse. Wir nahmen uns vier Stunden Zeit die 12 großen Hallen der "Weltmesse der Grünen Branche" zu erkunden. 1.508 Aussteller aus 47 Ländern präsentierten ihre Neuheiten und Dienstleistungen in den Bereichen Pflanze, Technik und Floristik. Uns beeindruckte noch nie Gesehenes, viel Neues, die große Anzahl der gärtnerischen Firmen sowie die Vielfalt der gezeigten Produkte. Wir bekamen ein Gefühl für die modernen Trends. Bepackt mit Info-Material, vielen Eindrücken und einigen Geschenken waren wir - etwas erschlagen - um 22 Uhr wieder an der Berufsschule. Die Eindrücke sind die Strapazen der Fahrt wert. Es war beeindruckend wie aufwändig manche Aussteller aus den 47 Ländern ihre Stände gestaltet hatten. Pflanzen aus allen gärtnerischen Bereichen waren in Hülle und Fülle zu sehen: Zimmerpflanzen, Schnittblumen, Stauden, Sträucher, Gehölze, riesengroße Olivenbäume, Bonsais, Formgehölze u.v.m.. Darüber hinaus Technik und Floristik. R. Trost Das verborgene Blütenmeer... so titelte der Zeitungsbericht der Mainpost vom 28.10.2010 über die Pflanzaktion der 12. Gärtnerklasse unserer Schule auf dem Landesgartenschaugelände 2011 in Kitzingen. Als Frau Marion Hirmer vom Landesgartenschau-Team bei unserer Schule anfragte, ob die Gärtner Interesse daran hätten, auf dem Landesgartenschaugelände 15.000 Blumenzwiebeln zu pflanzen, sagten wir gerne zu. Als wir am Dienstag, 26.10.2010 - den Schultag der 12. Gärtnerklasse hatten wir nach Kitzingen verlegt - zum Landesgartenschaugelände fuhren, vertrieb die Sonne gerade den morgendliche Nebel und als wir angekommen waren, strahlte sie uns an und wärmte uns.  | |  | |  | | Angekommen in Kitzingen. | | Einweisung durch Frau Roth. | | Eingangsbereich der Landesgartenschau. | Das Landesgartenschaugelände erstreckt sich direkt am Main entlang und uns bot sich von hier eine traumhafte Ansicht der Kitzinger Altstadt auf der anderen Mainseite. Der Mainradwanderweg führt direkt durch das Gelände. Wir wurden zuerst von dem Landesgartenschauteam, Frau Christina Zauner und Frau Marion Hirmer, begrüßt. Anschließend erläuterte uns die Landschaftsarchitektin und Staudengärtnerin Frau Hanne Roth aus Filderstadt-Bernhausen die Bepflanzungspläne für acht je 100 m2 große Staudenbeete.  Das Mainufer vom Geländer der Landesgartenschau. | Diese befinden sich gleich am Eingangsbereich der Gartenschau und waren bereits mit Stauden bepflanzt, jetzt im Herbst sollten noch besagte 15.000 Blumenzwiebeln dazu kommen, um im nächsten Jahr ein harmonisches Blütenmeer zu ergeben. Nach den gut durchdachten und gestalteten Plänen verteilten wir zuerst alle Blumenzwiebeln zwischen den Stauden. Dies waren teilweise so viele, dass man kaum noch seinen Fuß irgendwohin setzen konnte, ohne auf Blumenzwiebeln zu treten. Nachdem alle verteilt waren, gruben wir mit unseren Pflanzenschaufeln ein Loch und legten die Zwiebeln hinein. Blumenzwiebeln sollten so tief eingegraben werden, dass etwa doppelt so viel Erde über den Zwiebeln ist, wie sie dick sind. Beim Riesenlauch, die Zwiebeln hatten einen Durchmesser von ca. 20 cm, kein leichtes Vorhaben |  | |  | | Bei der Arbeit. | | Auch Herr Trost packt mit an. | Doch allen Respekt: Die Gärtnerazubis der G12 legten zusammen mit ihrem Lehrer voller Elan los und hielten durch bis alle 15.000 Zwiebeln "versenkt" waren. Dabei blieb die Stimmung gut, niemand klagte über Kreuzschmerzen durch das stundenlange Bücken und so waren wir am Ende sehr stolz, dass wir am Nachmittag dann alle Zwiebeln untergebracht hatten. Frau Roth und Frau Hirmer lobten dann auch die Disziplin, Stimmung, Gemeinschaft und Arbeitsleistung unsere Gärtner über alle Maßen. Ich bin sehr stolz auf unsere Gärtnerazubis. Wir haben einen sehr guten Eindruck hinterlassen und freuen uns schon heute auf das nächste Jahr, wo wir sicher mehr als ein Mal auf die Landesgartenschau nach Kitzingen fahren werden, um das aufgehende Wunder des Blütenmeeres zu betrachten, an dem wir mitgewirkt haben und dabei an unseren langen und schweißtreibenden Einsatz zu denken und zu wissen, dass wir diese Pracht mitgestaltet haben. Diese Aktion macht die Wunder der Natur und unser Tun "spürbar". Rainer Trost, OStR Fotos: Trost (5), Weiskopf, mainpost (1) Berufswettbewerb der Gärtnerjugend Unterfrankens am 04.02.2009: Bezirksentscheid 10 Aufgaben galt es in Dreier-Teams zu lösen. Kenntnisse über Pflanzen, Botanik, Heilkräuter, Gesundheitsschutz, Gartenstile sowie Allgemeinbildung, Kreativität und Teamarbeit waren gefragt. | |  | |  | |  | | Aufgabe Kreativität in der Aula | | Aufgabe Gehölzbestimmung | | TV-touring in Aktion. Gesendet wurde der Beitrag am nächsten Tag, 05.02.2009. |  | | Die Siegerteams: Nicole Kiesel, Lisa Spiegel und Franziska Ruppert von unserer Schule kamen in der Wettbewerbsstufe A (1. und 2. Lehrjahr) auf den ersten Platz und vertreten Unterfrankens Gärtnerjugend beim Landesentscheid in Rain am Lech Anfang Juni. | Tee-Zeremonie der Gärtnerklassen Am 17.12.2008 lud die 11. Gärtnerklasse zur Tee-Zeremonie und zu einem Ikebana-Vortrag ein. 10 Klassen konnten von diesem Angebot Gebrauch machen. Rainer Trost, OStR
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