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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Aus dem Schulleben 2018/2019

Filmgruppe beim Pilotprojekttag 2019 der Bavariathek in Regensburg

Gruppenbild der Teilnehmer. Schüler beim Interview.

„Migration in Schweinfurt“ – zu diesem Thema war die Filmgruppe im vergangenen Schuljahr zu Recherche und Dreharbeiten in Schweinfurt unterwegs.

Viele Menschen, die „Schweinfurter“ sind, kamen ursprünglich aus anderen Ländern. Die Filmgruppe hat mit Zeitzeugen gesprochen und Filmaufnahmen gemacht. Entstanden sind fünf Filme, die sich mit den Themen Zwangsarbeit, Vertreibung, Gastarbeiter und Flucht beschäftigen.

Den Rahmen dazu bildeten zwei Projektwochen, die in unserer Schule in Zusammenarbeit mit Mediencoaches des BR und dem Haus der Bayerischen Geschichte durchgeführt wurden. Mit dem neuen Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg entsteht gleichzeitig eine „Bavariathek“ mit einem Medienarchiv.

Verschiedene Pilotprojekte erproben aktuell mögliche inhaltliche und medienpädagogische Schwerpunkte der zukünftigen Bavariathek. Schweinfurt wird durch unsere Filmgruppe mit dem Filmprojekt „Migration in Schweinfurt“ vertreten sein.

Zum Abschluss der aktuellen Projekte wurden alle Beteiligten zum Pilotprojekttag 2019 am 18. Februar nach Regensburg eingeladen. Bei dieser Abschlussverantstaltung vertraten unser Schulleiter Herr Sagstetter sowie Mahad Ibrahim, Muzayan Usuleyman, Sercan Demiri und Sabine Otter aus der Filmgruppe unsere Schule und Mediencoach Elke Dillmann nahm in Vertretung des BR daran teil.

Die Filme werden ab Ende Februar auf der Homepage der Bavariathek online verfügbar sein.
 

Text: Sabine Otter, Leiterin Filmgruppe
Gruppenbild: ©HdBG ׀ Foto: www.altrofoto.de, weiteres Bild: Sabine Otter

34. Berufswettbewerb der deutschen Landjugend 2019 – Kreisentscheid 05.02.2019

Bei den Bestimmungsübungen war genaues Hinsehen gefragt. Beim Steckeranklemmen musste exakt gearbeitet werden.

Statt Klassenzimmer und Schulstoff galt es heute für die über 60 Schüler/innen des Ausbildungsberufes Landwirt/in spannende theoretische und praktische Aufgaben zu lösen. Das Berufsschulzentrum Alfons Goppel war Austragungsort für den Kreisentscheid des diesjährigen Berufswettbewerbes.

Nach der Eröffnung durch unseren Schulleiter Joachim Sagstetter und Kreisobmann des Bauernverbandes Michael Reck galt es für jeden von uns sein Wissen und Können in fünf verschiedenen Prüfungen unter Beweis zu stellen.

Im ersten Teil der schriftlichen Prüfungen konnte man mit gutem Allgemeinwissen über z.B. die Vor-und Nachkriegszeit, Erdkunde aber auch über Verkehrsregeln wichtige Punkte sammeln. Weiter ging es mit dem berufstheoretischen Teil, bei dem die Pflanzen-und Tierproduktion im Vordergrund stand.

In der Holzwerkstatt war dann technisches Geschick gefragt.  Ein von einem Beleuchtungskabel abgerissener Stecker sollte fachgerecht wieder angeschlossen werden.

Im Raum der Landtechnik mussten wir zeigen, wie gut wir uns mit Futtermitteln und Saatgut, aber auch mit verschiedenen Werkstoffen (Holz und Metall) auskennen. Aus allen drei Kategorien galt es insgesamt 20 Beispiele zu bestimmen.

Letzte Prüfung war ein kurzes Referat, welches wir zuhause vorbereiten mussten. Zur Auswahl standen zwei Themen.   Wir konnten entweder über unseren Praktikums-bzw. Ausbildungsbetrieb referieren oder uns damit auseinander setzen, welche Vor-und Nachteile ein Azubi hat, wenn er/sie auf dem Hof wohnt.

Gruppenbild der zehn Besten. Urkundenübergabe durch den Landrat.

Mit den Grußworten von Schweinfurts Landrat Herr Florian Töpper, Kreisbäuerin Maria Hoßmann und einem Gedicht, vorgetragen von Adolf Linhart, wurde die Siegerehrung eingeleitet.

Nach der Preisverleihung trug Anna Shuchurova (Klasse L 12) ihr Referat vor, da die Prüfer es als das Beste ausgewählt hatten. Dies ist besonders bemerkenswert, da die Schülerin erst vor kurzem aus der Ukraine nach Deutschland gezogen ist, um hier den Beruf des Landwirtes zu erlernen.

Für die besten zehn Teilnehmer des Kreisentscheides geht es im März zum Bezirksentscheid nach Schwarzenau, und wenn es gut läuft, danach noch weiter.

Text: Jana Breitenbach (BGJ)
Bilder: OStR Thomas Weidner

Landwirte bei John Deere und auf dem Karlshof

Gruppenbild im Showroom von John Deere. Herr Dörr führt über den Milchviehstall. Das Melkkarusell.

Am Dienstag, den 15.01.2019, führte die vorgezogene Abschlussfahrt der Klasse L12 nach Mannheim zur Firma John Deere und zum Karlshof nach Roßdorf.
Nach einer kurzen Wartezeit, wegen unseres „Stammzuspätkommers“, konnten wir in Begleitung unserer Lehrkräfte Herrn Weidner und Herrn Götz früh um 6:05 Uhr losfahren.

Unser Busfahrer Herr Linhart fuhr uns sicher und zum Glück staufrei nach Mannheim zu John Deere.

Dort wurden wir von unserer Werksführerin in Empfang genommen. Nach einer kurzen Stärkung stellte sie uns anhand eines Videos die Geschichte von John Deere in Amerika und Heinrich Lanz in Mannheim vor. In den 60er Jahren fusionierten die beiden Firmen zum größten Landtechnikhersteller weltweit.  Nach der Historie sahen wir in einer aktuellen Übersicht die weltweiten Standorte mit der jeweiligen Produktion. Beeindruckend ist, welche hohe Fertigungstiefe und Wertschöpfung am Standort Mannheim vorhanden ist. In der anschließenden Werksbesichtigung konnten wir das noch praktisch erleben.

Nach der Vorstellung bekamen wir unsere persönliche Schutzausrüstung, die aus Schutzbrille und Warnweste bestand. Zur besseren Kommunikation in den lauten Werkhallen wurden wir zusätzlich mit einem Audioguide ausgestattet.

Bei der Werksführung gingen wir den Weg der Schlepperproduktion von Grund auf nach. Im Getriebebau konnten wir die Fertigung der Zahnräder live verfolgen. Ein besonderes Highlight war das Räumen der Innenverzahnung von Zahnrädern mit einer sieben Meter langen Räumnadel.

Nach der Getriebeproduktion ging es zur Fertigungsstraße. Hier wird zuerst der Rahmen vormontiert und dann Achsen und Hubwerk angebracht. Dann folgt die Lackierung in einer hochmodernen Lackierstraße, in der verschiedene Lackschichten aufgetragen werden.

Auf dem Hauptmontageband werden im Vier-Minuten-Takt die jeweiligen Baugruppen montiert: Druckluft- und Hydraulikleitungen, der Motor, die Kabine und zuletzt die Räder. Pro Baugruppe arbeiten vier bis sechs Mitarbeiter nach dem Jobrotation-Prinzip.

Pro Tag werden in Mannheim zirka 160 Traktoren fertiggestellt. Interessant war zudem zu sehen, wie mit dem FIFO-Prinzip („first-in-first-out) die Fertigungsstraße bestückt wird. Das bedeutet zum Beispiel, dass die benötigten Schlepperkabinen in der Reihenfolge geliefert werden, wie sie auch im Band verbaut werden. Dadurch können Lagerkapazitäten gespart werden. Auch sehr sehenswert, wie sich die Mitarbeiter nach dem Pick-by-light-System (im Regal blinkt immer das Fach, aus dem das nächste benötigte Teil entnommen werden muss) ihre benötigten Materialien zusammensuchen. Dieses System hat den Vorteil, dass der Mitarbeiter nur die richtigen Teile zusammensetzt.

Im Anschluss an die Werksbesichtigung ging es in die Kantine zum Mittagessen, welches sehr gut schmeckte.

Als letztes besichtigten wir die Ausstellung und den Fanshop, wo wir uns von unserer Werksführerin verabschiedeten.

Auf der Heimreise besichtigten wir noch das Q-Land (Karlshof) in Roßdorf, einen besonderen Bauernhof zehn Kilometer südlich von Darmstadt. Wir wurden vom Betriebsinhaber Michael Dörr empfangen. Er schilderte uns wie sein Betrieb seit den 70er Jahren von zwei Hektar mit sieben Kühen auf seine heutige Größe von über 200 Hektar und rund 350 Milchkühen angewachsen ist. Bei einem Rundgang über den Hof konnten wir uns die Kuhherde, die Kälberställe, den Jungviehstall, die Biogasanlage und die hofeigene Futtermischanlage ansehen. Gemolken wird in einem 28er-Melkkarussell.

Michael Dörr erklärte sehr detailliert seinen persönlichen Weg. Er gab uns wichtige Tipps für unsere Betriebe zuhause, wie wir unsere Zukunftschancen erhöhen und Kosten bei Stallbauten einsparen können. Zum Abschluss gab es noch eine Rindswurst von hofeigenem Fleisch.

Nach planmäßiger Heimfahrt kamen wir gegen 21:00 Uhr wieder in Schweinfurt an der Berufsschule an. Ein Herzliches Dankeschön möchten wir auf diesen Weg an der Firma Nicklas Landtechnik richten, die uns die Werksbesichtigung organisierte und auch die Kosten hierfür übernahm. Ebenso bedanken wir uns bei Herrn Linhart und Herrn Weidner, da ohne ihr Engagement diese Abschlussfahrt nicht möglich gewesen wäre.

 

Text: Burkard Kippes (L12)
Bilder: OStR Thomas Weidner

Pflegeberufe - eine Chance

Besprechung in der Gruppe. Übersicht an der Tafel. Erklärungen zum Rollstuhl.

Am 20.12.2018 hatte die Abschlussklasse der Altenpflegeschule mit der Ausbildungsrichtung „Generalistische Pflegeausbildung mit  beruflichem Schwerpunkt“ Gelegenheit, ihr Berufsbild der BIK-b näher zu bringen. In dieser Klasse sind berufsschulpflichtige Asylbewerber/ Flüchtlinge, bzw. Jugendliche mit Migrationshintergrund. Der Pflegeberuf ist aufgrund der demografischen Entwicklung der boomende Markt der Zukunft und sucht gut deutschsprechende Menschen dringend als Fachkräfte. Pflege kann daher die berufliche Chance sein.

Mittels Stationen wurden praktische Arbeitsfelder präsentiert, z.B. bedienen des Pflegebettes, Infusionen oder Medikamente vorbereiten. Die Aufgabe für unsere Auszubildenden war, Fachbegriffe und Zusammenhänge in einfachem Deutsch zu erklären. Eine Fähigkeit, die unsere Schüler in der täglichen Praxis anwenden müssen, wenn sie z.B. Patienten ohne Sprachkenntnisse im Krankenhaus versorgen. Die Jugendlichen der BIK b sollten auch berichten, wie Pflege in ihren Heimatländern gehandhabt wird. Am Schluss wurde ein kleines Wörterbuch erstellt, indem man sich für typische deutsche Begriffe der Pflege die Übersetzung des jeweiligen Heimatlandes aufschrieb. Unsere Gäste hatten viel Spaß, als unsere Schüler in der Abschlussrunde versuchten, die arabischen oder  armenischen usw. Übersetzungen richtig auszusprechen. Eine Aha- Erlebnis! So schwer kann es sein, in einer fremden Sprache Dinge richtig auszusprechen.

In der Altenpflege ist nicht nur Sprache wichtig, sondern auch die Fähigkeit kulturelle Unterschiede zu respektieren und Gemeinschaft zu schaffen, leben doch im Pflegeheim Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Das Weihnachtsfest ist da ein Anlass, an dem das gelingen kann.  Neben weihnachtlicher Dekoration im Klassenzimmer haben wir am Ende gemeinsam Weihnachtslieder, wie „Oh Tannenbaum“ gesungen.  Damit brachten wir unsere Weihnachtskultur und den Beruf den BIK –Schülern etwas näher. Für nächstes Jahr ist eine Wiederholung geplant.

Bild und Text: Margitta von Kroge

Lieber guter Nikolaus…

Gruppenbild des Nikolausteams. Der Nikolaus beim Verteilen der Geschenke in einer Klasse.

So wie jedes Jahr gingen wir, die SMV, verkleidet als Nikolaus (Daniel Besedski), Engel (Dilara Karademir) und Knecht Ruprecht (Basil Al Mansour) am Nikolaustag durch das Schulhaus und brachten eine kleine Freude mit.Sobald die Schülerinnen und Schüler das laute Klopfen des Nikolauses vernahmen, ahnten sie, wer zum erwarteten jährlichen Besuch an diesem besonderen Tag erschien.

Die Klassen äußerten ihre große Begeisterung durch Singen von Liedern, Aufsagen von Gedichten und tollen Vorträgen, die der Nikolaus liebt. Dafür bekamen sie Schokoladennikoläuse als leckere Belohnung.

Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren davon begeistert, sondern auch unsere Verwaltungsangestellten, unser Schulleiter Herr Sagstetter sowie die Lehrkräfte. Auch sie sangen im Lehrerzimmer ein Lied für den Nikolaus und nahmen ihr Nikolausgeschenk dankend entgegen.

Wir bedanken uns bei allen, für die schöne und gelungene Aktion.

Ein besonderer Dank geht auch an den Förderverein, der uns jedes Jahr durch die Spende der Schokoladennikoläuse unterstützt.

Text: Basil Al Mansour, 3. Schülersprecher
Bilder: Tina Hofmann, StRin

Unser alljährlicher Klassensprecherausflug

Im Kinosaal. Gruppenbild im Eingangsbereich des Weihnachtsmarktes. Schülerinnen am Glühweinstand.

Am 5.12.2018 absolvierten die SMV, die Klassensprecher/innen sowie die Tutorinnen und Tutoren, zusammen mit der Verbindungslehrerin Frau Freund und der Schülerbeauftragten Frau Hofmann, einen erfolgreichen Klassensprecherausflug.

Wir trafen uns am Kino „KuK“ in Schweinfurt, um den Film „Der Vorname“ zu sehen. Bevor der Film losging, kamen wir untereinander ins Gespräch und lernten uns schon etwas kennen. Der Film bediente allerlei Klischees und sorgte damit für eine ordentliche Unterhaltung und reichlich Bauchmuskeltraining.

Im Anschluss gingen wir gemeinsam zum Weihnachtsmarkt und konnten uns dabei gut unterhalten. Als wir angekommen waren genossen wir die weihnachtliche Stimmung und erfreuten uns an den Düften von frischen Maronen und Mandeln. Wir gingen wir von Stand zu Stand und betrachteten die schönen Stände und Leckereien. Es war ein rundum gelungener Tag für uns und wir freuen uns über die vielen neuen Kontakte.

Wir bedanken uns herzlich bei allen die an diesem Tag dabei waren und zugleich für die finanzielle Unterstützung des Fördervereins.

Text: Dilara Karademir, 2. Schülersprecherin
Bilder: Tina Hofmann, StRin

Die Klasse EuV 12 besucht im Rahmen des Faches Betriebswirtschaft drei Direktvermarkter im Landkreis Schweinfurt

Die 12. Klasse der Ernährung und Versorgung besucht den Laden von Schlossgut Obbach. Die Schüler sind zu Gast beim Jakobushof der Familie Schulz in Vasbühl. Die Schüler erfahren in Schnackenwerth im Betrieb der Famlilie Stock alles rund um frische Eier.

Gesunde Lebensmittel direkt vom Erzeuger - dies wollten sich die Schüler der Klasse EuV 12 im Rahmen des Unterrichtsfaches Betriebswirtschaft, direkt vor Ort anschauen und sich ein Bild von der Erzeugung und vom Verkauf von Lebensmittel machen.

Bei den Führungen durch die Betriebe von Familie Stock (OVUM feines und Ei) in Schnackenwerth, den Jakobushof von Familie Schulz (Naturland Betrieb) in Vasbühl, sowie durch das Schloss Gut Obbach (Naturland Betrieb) in Euerbach, erfuhren die Schüler, mit welch großem Engagement und Freude die Direktvermarkter dies Tag täglich tun.

Die Kunden sind heute anspruchsvoller und möchten gute und frische Qualität ab Hof einkaufen. Dies erfordert im besonderen Maß einen hohen Arbeitseinsatz, der sich letztlich für alle auszahlt.

Die Großküche der Schule wird nun schon seit über drei Jahren mit frischem Bio-Gemüse wie Karotten, Zwiebeln, Lauch, Paprika und Salaten vom Jakobushof Schulz in Vasbühl beliefert. Die Schule schätzt hierbei vor allem kurze Wege, regionale Produkte und wenig bis keine Plastikverpackung bei der Zubereitung der Speisen für die Mittagsverpflegung in der Schule.

Text: FOLin Katrin Schreiner 
Bilder: StDin R. Wunram

 

Jugendworkshop zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik “Gemeinsam nachhaltig handeln”– ein Team aus unserer Schule nimmt teil

Basil, unser Schülersprecher ist engagiert dabei. Gruppenbild der Teilnehmer des Jugendworkshops. Die Teilnehmer musizieren gemeinsam am Abend.

Wir, fünf Schülerinnen und Schüler aus der Berufsfachschule für Kinderpflege, engagierten uns beim Jugendworkshop in Bad Sassendorf vom 23. bis 25. November 2018 zum Thema “Nachhaltige Entwicklung” und vertraten das BSZ Alfons Goppel Schweinfurt.

Die Gewinnerinnen und Gewinner der achten Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik bekamen Gelegenheit, sich untereinander sowie mit Gewinnerinnen und Gewinnern der zweiten Runde des Song Contests “Dein Song für EINE WELT!” zu nachhaltigen und innovativen Ideen für die EINE WELT auszutauschen und daraus gemeinsam Möglichkeiten zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten.

Unter nachhaltiger Entwicklung versteht man, dass wir unseren Kindern und Enkeln die Welt so hinterlassen, dass diese gut leben können. Dies gilt überall auf der Welt, ob in Afrika, Europa, Asien oder Amerika. Ziel ist, dass sich die Welt so entwickelt, dass wir und unsere Nachkommen ohne Umweltzerstörung, ohne Kriege, ohne Hunger und gerecht leben können.

Die Teilnehmenden des Jugendworkshops stellten ihre Projekte in Form von “Geschichten des Gelingens” vor. Wir stellten im Namen unserer Schule das Apfelprojekt sowie auch das Filmprojekt vor. In verschiedenen Gruppen arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den einzelnen Workshopeinheiten der Veranstaltung zusammen an ihren Ideen. Ein besonderes Highlight war das Wohnzimmerkonzert, das für eine tolle Stimmung sorgte.

Wir, die Workshop - Gruppe, bedanken uns ganz herzlich dafür, dass wir bei dieser interessanten Veranstaltung teilnehmen und uns mit offenen Augen mit dem Thema “Nachhaltiger Konsum” auseinandersetzen konnten.

Text: Basil Al Mansour, 3. Schülersprecher 

Bilder: Copyright Bianca Klüser / Engagement Global

 

 

Besuch der Messe EuroTier, Hannover

Moderne Abferkelbucht, die Freilauf der Sau ermöglicht..Am Freitag, den 16.11.18, fuhren die drei Landwirtschaftsklassen (BGL-LW, L11, L12), begleitet von  den Lehrkräften Frau Hoffmann und Herrn Götz, zur Messe „EuroTier“ nach Hannover.

Die Messe „EuroTier“ ist die weltweite Leitmesse für Tierhaltung. Sie findet alle zwei Jahre im Wechsel mit der AgriTechnica (Landtechnikmesse) in Hannover statt.

Wir starteten mit dem Reisebus in aller Früh um 4:30 Uhr in Schweinfurt an der Berufsschule. Ein weiterer Aufnahmepunkt war der Pendlerparkplatz in Oberthulba, wo gegen 5:00 Uhr die letzten Schüler zustiegen.

Auf der Hinfahrt gerieten wir leider in einen größeren Stau. So kamen wir erst um 10:15 Uhr an der Messe an, was den Beginn der Rückfahrt, wegen der gesetzlich erforderlichen 9-stündigen Ruhepause des Busfahrers, auf 19:15 Uhr verzögerte.

Über das riesige Messeareal bewegten wir uns in kleinen Teams, um uns über unsere Fachgebiete zu informieren.

In meiner Gruppe interessierten wir uns zunächst für Freilauf-Abferkelbuchten. Die verschiedenen Hersteller erklärten uns Details, Vor- und Nachteile und den aktuellen Stand der Forschung zum Thema „freies Abferkeln“. Anschließend besuchten wir die Hersteller von Weidezelten, besichtigten die verschiedenen Bauformen und loteten unsere Favoriten aus. Besonders interessant war, wie die verschieden Hersteller die Befestigungsmöglichkeiten der Planen lösten.

Als letztes begaben wir uns zu den Ständen für Pferdeeinstreu, speziell die Einstreupellets. Hier überzeugte uns ein schwedischer Hersteller wegen seines sehr guten Preis-Leistungsverhältnisses.

Nachdem die Messe bereits um 18:00 Uhr schloss, wir aber noch über eine Stunde Zeit hatten, beschlossen wir zum Abschluss noch eine Kleinigkeit zu Abend zu essen. Pünktlich um 19:15 Uhr starteten wir dann mit der Heimreise. Unterwegs musste der Busfahrer noch eine 45-minütige Lenkpause einhalten. Schließlich und endlich kamen wir nach einem sehr lehrreichen und interessanten Tag gegen 0:00 Uhr in Schweinfurt an.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei den Lehrkräften Frau Hoffmann, Herrn Weidner und Herrn Götz für den sehr gut organisierten Ausflug, sowie bei unseren Busfahrer für die ruhige und bequeme Busfahrt.

Text: Burkard Kippes (L12)
Bilder: Noah Selbert (L12)

Berufsinformation Gartenbau

Frau Bätz vor der Berufsintegrationsklasse. Die Gartenbauern sorgen für frisches Obst und Gemüse. Frau Bätz informiert über die verschiedenen Berufsgruppen.

Der Bereich Gartenbau bietet zahlreiche Möglichkeiten der Berufsausbildung für interessierte Jugendliche aus dem Bereich der Berufsintegration an. Frau Mathilde Bätz, Bildungsberaterin für Gartenbau am AELF Kitzingen präsentierte vor Schülerinnen und Schülern der BIK/V- und BIK-Klassen sehr anschaulich und kurzweilig das facettenreiche, faszinierende Berufsfeld.Mit der Vorstellung soll das Interesse an einer Ausbildung in der Grünen Branche geweckt und als mögliches Arbeitsfeld in den Blick gerückt werden.

„Meine Eltern hatten in Syrien eine Gärtnerei, ich habe dort immer mitgeholfen“, so schildert einer der Flüchtlinge seine Erfahrungen und zeigt sich durchaus interessiert am Angebot der Branche.

Grüne Berufe sind in Deutschland gefragt, „für schöne Gärten wird viel Geld ausgegeben“, berichtet die Bildungsberaterin.

Sie stellt Betriebsbesichtigungen in Gartenbaubetrieben für das Frühjahr in Aussicht, um Einblicke vor Ort in die praktische Tätigkeit des Gärtners zu vermitteln.

Text und Bilder: StDin R. Wunram

Alle Jahre wieder – Plätzchenbacken für einen guten Zweck

Beim gemeinsamen Backen. Erklärungen zum Backen. Schülerin zeigt zwei Blech mit Plätzchen.

Teamarbeit macht Spaß, besonders wenn die Teilnehmer motiviert sind, zusammen zu arbeiten und etwas Besonderes zu schaffen.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse EuV 12 luden die Schüler der Klasse BIK/Vb ein, um Plätzchen für den Evangelischen Frauenbund Schweinfurt zu backen. Die Backwaren werden – wie seit vielen Jahren – zur Unterstützung sozialer Projekte am Schweinfurter Weihnachtsmarkt verkauft.

Damit die Vor- und Zubereitung reibungslos verlaufen konnte, haben die Berufsfachschüler die Rezepte bewährter Köstlichkeiten ausgewählt und für die Berufsintegrationsschüler textmäßig vereinfacht und mit Bildern ausgestaltet. So konnte sich am Backtag der verführerische Duft der Kokosmakronen, Vanillekipferl und Butterplätzchen rasch über die Küchenräume legen und auf die bevorstehende Adventszeit verweisen.

Die Aktion erbrachte  eine ordentliche Portion gebackener Plätzchen für den sozialen Zweck, eine gute Übungseinheit für die Schülerinnen und Schüler der EuV 12 in Bezug auf Betreuung von BIK-Vb-Schülern und für die Flüchtlinge einen guten Einblick in die deutsche Weihnachtsbacktradition.

Text und Bilder: StDin Regina Wunram

„Online“

Begeisterung über ein neues Handy. Handysucht - leben in einer eigenen Welt.

Mit dem Stück „Online“ richtet sich der Weimarer Kulturexpress gegen die Gefahr von Sozial-Media-Sucht und möchte zum bewussteren Umgang mit den neuen Medien anregen.
In der einstündigen Vorstellung wurde am 24.10.2018 am BSZ die Geschichte von Jule erzählt. Jules altes Handy ist zwar internetfähig, aber alt, unzuverlässig und lange nicht so leistungsstark, wie sie es sich wünscht. Zu ihrem 16. Geburtstag bekommt sie endlich das neue, heißersehnte Smartphone. Damit eröffnet sich ihr ein noch schnellerer, leichterer und vor allem ortsungebundener Zugriff auf Spiele- und Netzwerkportale. Das Immer-Online-Sein wird eine neue Lebensempfindung für Jule. Hier fühlt sie sich rundum wichtig, im Mittelpunkt. Ihre realen Freunde, vor allem ihre beste Freundin Elli und ihre bis dahin geliebten Hobbys geraten mehr und mehr in den Hintergrund.

Auch die Beziehung zu ihrer Mutter und zu anderen Angehörigen leidet darunter. Immer mehr vernachlässigt sie die Schule, häusliche Pflichten und am Ende sich selbst.

Doch die neue Leidenschaft birgt auch noch andere Gefahren. Jule tappte in die eine oder andere Kostenfalle und lief Gefahr, zu falschen Leuten Kontakt aufzunehmen.

Die Welt draußen interessierte sie immer weniger, sie traf sich lieber mit Unbekannten und virtuellen Freunden in Chatrooms und Onlinespielen. Ihre Mutter bemerkte, dass Jule sich veränderte. Doch der Kampf um ihre Tochter gegen die Anziehungskraft des Internets gestaltete sich äußerst schwierig.

Am Ende musste Jule sich eingestehen, dass sie abhängig vom Smartphone sei.

Aber sie schaffte es, die Abhängigkeit zu überwinden und sich wieder ihren Freunden zu öffnen.

Die Aufführung und das abschließende Gespräch zwischen den Darstellerinnen und unseren SchülerInnen haben wesentlich dazu beigetragen, dass diese sich der Thematik öffneten und in vielen Aussagen, Inhalten und Verhaltensweisen sogar wiedererkannten. Im Anschluss an das Stück entsponnen sich in vielen Klassen noch durchaus intensive Diskussionen. Herzlichen Dank dafür!

Text: A. Ridder, Fachbereichsleiter Religion und Deutsch
Bilder: T. Weidner

Hohe Anerkennung für „dating tipps“ bei den Filmtagen bayerischer Schulen

Gruppenbild der Sieger.

Lieben im fremden Land ist aufregend und schön – aber auch ganz schön anstrengend.

Flirten kann schnell zur Gratwanderung werden mit Absturzgefahr.

Aus der Auseinandersetzung mit diesen eigenen Erfahrungen ist der Films „dating tipps“ entstanden.

Vom 11. bis 13. Oktober wurden die 41. Filmtage Bayerischer Schulen in Holzkirchen ausgetragen. Der Film unserer Filmgruppe war für das Hauptprogramm als einer von 40 Landessiegern nominiert worden.

Wir durften erleben, dass das Publikum „dating tipps“ sehr interessiert aufnahm und dass der Film Anlass wurde für viele Gespräche mit anderen SchülerInnen. Auch die Jury bewertete den Film als auszeichnungswürdig. Er erhielt den „Förderpreis des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus Bernd Sibler“.

Die interkulturelle Gruppe hatte im vergangenen Schuljahr Spielszenen in der Schule realisiert und war mit dem Mikrofon in der Stadt unterwegs gewesen, um die Schweinfurter nach ihrer Meinung zu befragen. Außerdem teilten die Schüler in dokumentarischen Interviews sehr mutig ihre eigene Sichtweise mit zu „Lieben im fremden Land“.

Ein mutiger Film,“ so die Laudatio der Jury, „in dem die jungen Männer von sich erzählen. Der Film verleiht jenen eine Stimme, über die oft nur in dritter Person klischeehaft geschrieben wird. Den außergewöhnlichen Mut, dieses sensible Thema von seinen Vorurteilen zu befreien, will die Jury belohnen.

Wir freuen uns sehr über die Anerkennung und sagen herzlich Danke.

Text und Bilder: Sabine Otter, FOLin und die filmgruppe algo

Verständliche Sprache - was ist das?

Frau Hörenberg erklärt, was man unter „Verständlicher Sprache“ versteht.

Am 09.10.2018 fand am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt eine schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema „Verständliche Sprache“ statt. Referentin war Annika Hörenberg. Sie kam von der Don Bosco Berufsschule - Beratungszentrum - in Würzburg und ist dort unter anderem Mitarbeiterin der Projektgruppe „Netzwerk verständliche Sprache“. Ziel dieser Projektgruppe ist die Verankerung gut verständlicher Sprache in Schule, Verwaltung und Gesellschaft.

Doch der Reihe nach ... .

Als die Fortbildung zum Thema „Verständliche Sprache“ an unserer Schule angeboten wurde, fragten sich viele von uns: „Was ist denn verständliche Sprache? Wir sprechen langsam, laut und deutlich, da wird uns wohl jeder verstehen?!?“. Doch deutliches Sprechen ist damit gar nicht gemeint und als wir näher hinsahen, erkannten wir den Bezug zu unserer Arbeit und die Wichtigkeit für unsere Schüler. Denn „Verständliche Sprache“ beschäftigt sich damit, Arbeitsaufträge, Arbeitsblätter, Informationsblätter, kurz gesagt Texte aller Art, so zu vereinfachen, dass auch Schülerinnen und Schüler (SuS) unserer Berufsintegrationsklassen (BIK) diese Texte leichter lesen, erfassen und verstehen können. Und das ist gar nicht so einfach!

Zuerst einmal muss man zwischen einfacher und leichter Sprache unterscheiden. Leichte Sprache ist laut Frau Hörenberg primär für Menschen mit geistiger Behinderung. Dabei werden Sprache und Inhalte vereinfacht sowie Informationen reduziert. Der knappe Text ist reich bebildert und stark untergliedert.

Verständliche bzw. einfache Sprache hat dagegen viele Zielgruppen. Dazu gehören z. B. Menschen, die Deutsch als Zweitsprache haben, Hörgeschädigte oder Menschen mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche. Hierbei wird nur die Sprache vereinfacht. Zusammengefasst sollten an Stelle von komplizierten Fremdwörtern kurze und gebräuchliche Wörter verwendet werden, die sich wiederholen. Komplizierte Formulierungen, lange Schachtelsätze und überflüssige Informationen sollten ersetzt werden durch kurze Sätze mit klarem Satzbau und nur einer Information pro Satz. Auch das Layout sollte angepasst bzw. vereinfacht werden. Dazu gehört eine klare Struktur, eine gut lesbare Schrift und deutlich erkennbare Hervorhebungen.

Nach einer Einführung bekamen wir den Arbeitsauftrag, die Theorie in die Praxis umzusetzen. In Kleingruppen bearbeiteten wir eigene, von uns erstellte Arbeitsblätter oder Informationsschreiben und bemühten uns, die Sprache zu vereinfachen, ohne den Inhalt zu sehr zu reduzieren. Unser Ziel war es und wird es in Zukunft sein, Arbeitsblätter so zu konzipieren, dass SuS weniger damit beschäftigt sind, den Text zu entschlüsseln. So können sie sich darauf konzentrieren, die Texte zu bearbeiten, die Fragen zu beantworten und ihr fachliches Wissen zu zeigen.

Und was soll ich sagen? Es geht! Auch wenn man dachte, das Arbeitsblatt ist schon einfach aufgebaut und verständlich formuliert. Es geht noch einfacher.

Mein Artikel zu dieser Fortbildung entspricht so gar nicht den Kriterien von verständlicher Sprache. Doch wie schrieb mir Frau Hörenberg in einer Mail: „Zu merken, wann ein Text nicht den Kriterien entspricht, ist immer der erste Schritt.“

Den ersten Schritt sind wir gegangen. Nun liegt es an uns, den eingeschlagenen Weg Schritt für Schritt weiterzugehen. Aber Dank der verständlichen und inspirierenden Fortbildung mit Frau Hörenberg gehen wir in die richtige Richtung.

Text und Bild: Karin Pohl, OStRin

Übergabe des Bildungspasses an Berufsintegrationsschüler

Schüler, Schulleiter, Landrat und Oberbürgermeister bei der Übegabe des Bildungspasses.

Schüler der Berufsintegration werden in zwei Jahren in der Berufsschule intensiv auf den Sprung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereitet. Das Erlernen der deutschen Sprache spielt hierbei eine zentrale Rolle. Danach beginnt für viele der Weg in das Berufsleben: Die Suche nach einer Praktikumsstelle, einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle beginnt.

Dieser Übergang soll nun durch den Bildungspass erleichtert werden, der in Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis erstellt wurde. Der gestaltete Ordner bietet Platz für Lebenslauf, Praktikumsnachweise, Zeugnisse und Bescheinigungen, die den künftigen Arbeitgeber beim Einstellungsverfahren unterstützen sollen. Eine Sammlung relevanter Anlaufstellen der Region könnte den Schülern selbst bei der Arbeitssuche behilflich sein.

Schulleiter StD Joachim Sagstetter (3 v.r.) vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt begrüßte zur Übergabe der Ordner an die Schüler Landrat Florian Töpper (3.v.l.) und Oberbürgermeister Sebastian Remelé (Mitte) sehr herzlich. Eine größere Gruppe Berufsintegrationsschüler aus allen Schweinfurter Berufsschulen war mit ihren Lehrkräften und Betreuern zur Übergabe an das Berufsbildungszentrum gekommen und nahm die Bildungspassordner gespannt entgegen. Das bevorstehende Schuljahr bietet ihnen ausreichend Möglichkeit, den Ordner mit wichtigen Dokumenten zu füllen.

Text: R. Wunram, StDin

Bild: T. Weidner, OStR

Berichte zum Schulleben im vergangenen Schuljahr finden Sie [hier].

 

 

 


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