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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Pflege – Neue Wege gehen

Schülerinnen und Schüler der Altenpflege gestalten eine Sendung bei Radio Primation.

Gemeinsam mit Radio Prima Ton wurden am Sonntag den 12.05.2018 Mythen und Klischees der Pflege besprochen.

Herr Wiendl von der Pflegedank – Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Pflegekräften für Ihren Einsatz zu danken. Sendung anhören

Text und Bild: Angelika Brand, Stellvertretende Leiterin der BFS Altenpflege

 

"Die ganze Welt ist eine Bühne ... und wir sind alle Spieler" 

Schülerinnen und Schüler der Altenpflege bei ihrem Theaterworkshop mit roten Nasen.

Diesem Zitat von William Shakespeare ging die A I der BFS für Altenpflege gemeinsam mit ihrer Klassenleitung Frau von Kroge und der Theaterpädagogin Helle Rothe auf den Grund.

Alle Menschen agieren in ihrem Leben in unterschiedlichen Rollen. Als Auszubildende(r) muss man sich in eine ganz neue berufliche Rolle einfinden.

Durch die finanzielle Unterstützung der  Stiftung „Pflegedank“ von Herrn Wiendl hatten wir in einem Theaterseminar vom 7.- 8. 05.2019 die Gelegenheit, Frau Rothe als Coach für Übungen zu  den „geheimen Spielregeln der Kommunikation“ zu erleben.

Nach dem Motto „Lachen ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen“ (Victor Borge) stand am zweiten Tag der Humor im Vordergrund. Lachen unterstützt nicht nur die Kommunikation, sondern hat eine starke gesundheitsfördernde und entspannende Wirkung.

Aus diesem Grund werden sogenannte „Klinikclowns“ im Ausland gezielt in vielen medizinischen Bereichen eingesetzt.Als Gastgeschenk bekamen alle von Frau Rothe eine rote Nase, als Symbol für mehr Mut zum Humor und Überraschungen im Leben.

Wir hatten zwei fröhliche und inspirierende Tage. Wer also demnächst  Menschen mit Roten Nasen sieht… überraschen lassen!

Bild: Nedime Sesver, Schülerin

Text: Margitta von Kroge

 

„Mehr Power für die Pflege“

Die Schüler  der Altenpflege versammeln sich vor dem Messeeingang.

Das war der bleibende Eindruck unserer Schule bei der Erkundung der ALTENPFLEGEMESSE  am 3. April 2019 in Nürnberg, der Leitmesse der internationalen Pflegewirtschaft. Wir, die Altenpflegeschule Schweinfurt,  waren mit den drei Ausbildungsjahrgängen und den jeweiligen Klassenleitungen unterwegs. Bei fast 700 Ausstellern endeckten die Schüler(innen)  die neuesten Produkte und Dienstleistungen für die stationäre und ambulante Pflege. Tief beeindruckt und schwer bepackt kamen sie wieder zum Treffpunkt. Die große Vielfalt der Pflegeanforderungen war vielen noch nicht klar. In diesem Jahr waren verstärkt große Arbeitgeber aus ganz Bayern vertreten, die ihre  Arbeitsplatzmöglichkeiten präsentierten. Auch Universitäten stellten ihre Aufbaustudiengänge vor. Am interessantesten für die Schüler war natürlich Halle 7, wo es um Pflegehilfsmittel und Materialien zur Beschäftigung ging. Hier geht der Trend eindeutig Richtung Digitalisierung, z.B. ein Roboter, der Getränke reicht oder den Rücken massiert. Auf der Altenpflegemesse testet eine Schülerin ein Sitzrad.

Ein Sitzrad mit Bildschirm, bei dem Bewohner durch einen Wald oder auf einem Fluss virtuell fahren können oder Tablets zur Erstellung einer Biografie mit Bildern und Musik. Natürlich wurden auch die neuesten rückenschonenden Hilfsmittel  präsentiert wie mobile Aufstehhilfen, Lifter und Lagerungsmaterialien in allen Variationen. In den anderen Hallen ging es um die hauswirtschaftliche Rundumversorgung eines Heimes und v.a. um Lebensqualität bei den Mahlzeiten. Es wurden besondere Best -Practice-Projekte vorgestellt, die in Heimen umgesetzt werden, z.B. ein Pizzaofen für den Garten. Eine separate Halle widmete sich nur der digitalisierten Dokumentation und Dienstplangestaltung. Aufgrund der vielen  neuen Anforderungen geht der Trend zu Programmen, die z.B. bereits bei  Erstellung automatisch prüfen, ob alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. 72 erschöpfte und zufriedene Personen fuhren mit neuen Ideen wieder nach Hause.

 

Text: Frau von Kroge Bild: Herr Wegner-Schmidt

Pflegeberufe - eine Chance

Besprechung in der Gruppe. Übersicht an der Tafel. Erklärungen zum Rollstuhl.

Am 20.12.2018 hatte die Abschlussklasse der Altenpflegeschule mit der Ausbildungsrichtung „Generalistische Pflegeausbildung mit  beruflichem Schwerpunkt“ Gelegenheit, ihr Berufsbild der BIK-b näher zu bringen. In dieser Klasse sind berufsschulpflichtige Asylbewerber/ Flüchtlinge, bzw. Jugendliche mit Migrationshintergrund. Der Pflegeberuf ist aufgrund der demografischen Entwicklung der boomende Markt der Zukunft und sucht gut deutschsprechende Menschen dringend als Fachkräfte. Pflege kann daher die berufliche Chance sein.

Mittels Stationen wurden praktische Arbeitsfelder präsentiert, z.B. bedienen des Pflegebettes, Infusionen oder Medikamente vorbereiten. Die Aufgabe für unsere Auszubildenden war, Fachbegriffe und Zusammenhänge in einfachem Deutsch zu erklären. Eine Fähigkeit, die unsere Schüler in der täglichen Praxis anwenden müssen, wenn sie z.B. Patienten ohne Sprachkenntnisse im Krankenhaus versorgen. Die Jugendlichen der BIK b sollten auch berichten, wie Pflege in ihren Heimatländern gehandhabt wird. Am Schluss wurde ein kleines Wörterbuch erstellt, indem man sich für typische deutsche Begriffe der Pflege die Übersetzung des jeweiligen Heimatlandes aufschrieb. Unsere Gäste hatten viel Spaß, als unsere Schüler in der Abschlussrunde versuchten, die arabischen oder  armenischen usw. Übersetzungen richtig auszusprechen. Eine Aha- Erlebnis! So schwer kann es sein, in einer fremden Sprache Dinge richtig auszusprechen.

In der Altenpflege ist nicht nur Sprache wichtig, sondern auch die Fähigkeit kulturelle Unterschiede zu respektieren und Gemeinschaft zu schaffen, leben doch im Pflegeheim Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Das Weihnachtsfest ist da ein Anlass, an dem das gelingen kann.  Neben weihnachtlicher Dekoration im Klassenzimmer haben wir am Ende gemeinsam Weihnachtslieder, wie „Oh Tannenbaum“ gesungen.  Damit brachten wir unsere Weihnachtskultur und den Beruf den BIK –Schülern etwas näher. Für nächstes Jahr ist eine Wiederholung geplant.

Bild und Text: Margitta von Kroge

 

"Theorie trifft Praxis" oder "Rehabilitation zum Anfassen"

Zwei Schülerinnen beim Händebad Gruppenfoto der Teilnehmerinnen. Zwei Schülerinnen beim Übersetzen in den Rollstuhl, durch einen Pfleger beobachtet.

Nachdem die Theorie zum Thema "Neurologische Rehabilitation" in der Altenpflegeklasse AII  bereits ausführlich im Unterricht erarbeitet wurde, stellte der Besuch der Bavaria-Klinik am 26. Juli 2018 in Bad Kissingen einen im wahrsten Sinn des Wortes rundum gelungenen "erfahr- und begreifbaren" Abschluss dieser Thematik dar.

Schon unsere Begrüßung und die einleitende Klinikvorstellung sowie der Vortrag zum Thema "Schlaganfall" zeigte deutlich, wie willkommen wir dort waren und wie wichtig das Thema "Neurologische Rehabilitation" vor allem auch im Seniorenpflegebereich ist.

Ein weiterer Programmpunkt waren die praktischen Beispiele zur Umsetzung der "Basalen Stimulation" im Rahmen der rehabilitativen Therapie, der energetische Klopfmassagen sowie der aromatherapeutische Arm- und Fußbäder.  Diese waren für uns alle das erfrischende Highlight an diesem heißen Tag.

Nach dem Mittagessen durften wir in den gruppenteiligen Workshops Lagerungen und Transfers unter fachkundiger Anleitung ausprobieren. Anschließend besichtigten wir noch die intensivpflegerische AWARE-Care-Abteilung sowie die Frührehabilitations-Station.

Am Spätnachmittag verabschiedeten wir uns dann nach einem sehr gelungenen "Reha-Tag" in der Bavaria-Klinik, beeindruckt nicht nur von dem fachlichen Input und dem sehr gut organisierten Ablaufprogramm, sondern vor allem auch von dem uns begeisternden Engagement des therapeutischen Teams.

Text und Bilder: Gabi Pototzky, Klassenleitung AII

Erstmalig ein Staatspreis für eine Schülerin der Berufsfachschule für Altenpflege in Schweinfurt

Frau Brand am Rednerpult in der Aula, das Lehrerkollegium der Altenpflege im Hintergrund. Gruppenbild der Abschlussklasse mit Frau Brand, Frau von der Kroge und Herrn Schöler..

Eine besondere Ehre wurde  der Abschlussklasse 2018 an der Berufsfachschule für Altenpflege zuteil: Zum ersten Male überhaupt wurde einer Absolventin der Berufsfachschule der Staatspreis für herausragende Leistungen über die gesamte dreijährige Ausbildungszeit hinweg verliehen, und zwar Linda Vierheilig (Maria Probst Altenheim, Hammelburg). Der Freude nicht genug, denn die Schülerinnen Ludmila Krivolapov (BRK Seniorenwohnen St. Elisabeth) und Helena Werthmann (Pflegeheim Maininsel) erhielten eine Anerkennungsurkunde der Regierung von Unterfranken für herausragende Leistungen in ihrer Ausbildung.

„Tragt in die Welt ein Licht!“

Dieses Motto, unter dem die Abschlussfeier 2018 der Altenpflegeschule stand, hatten sich die 16 Absolventinnen und Absolventen selbst gewählt. Damit drückten sie aus, dass sie in ihrem beruflichen Wirken stets vorbildlich und segensreich handeln und sich immer wieder bewusst machen wollen, wie wertvoll ihre Arbeit für die Menschen doch sein kann. „Mut und Kraft“ möchten sie ausstrahlen, wie es in einem Zitat von Monika Minder im Programmheft zur Verabschiedung zu lesen war und mit aufsteigenden Sternenballons verliehen die frisch gebackenen Pflegefachkräfte zusammen mit ihren Lehrkräften ihrem Motto sichtbaren Ausdruck.

Gruppenbild der Besten. Gruppenbild der Klassenbesten.

Bereits zum fünften Mal wurde ein Kurs „Generalistische Pflegeausbildung mit Schwerpunkt“ ins Arbeitsleben entlassen. Jetzt sind sich das Team der Altenpflegeschule und alle beteiligten Einrichtungen sicher, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, denn was die Schule seit 2011 im Modellversuch erprobte, wird ab 2020 für alle Pflegeschulen verbindlich. Schulleiter Rainer Schöler dankte in seiner Rede allen Beteiligten für das unermüdliche Wirken für eine gute Pflegeausbildung.

Text: Brigitte Haßlauer-Dietz (angestellte Lehrkraft)
Bilder: Monika Spath (angestellte Lehrkraft)

Der Zahn der Zeit - Ein Bericht eines besonderen Projekttages

Alte Frau bei Spiel mit Kindern. Kinder mit Schallplatte. Gruppenbild aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Am Donnerstag, den 8.3.2018, fand um 8:30 Uhr in der Bibliothek von Bergrheinfeld eine Zeitreise unter dem Motto „der Zahn der Zeit“ statt. Vorschulkinder der Caritas-Kindergärten St. Anton und St. Bartholomäus und der Bergrheinfelder Seniorenkreis wurden dabei von uns Schülern des 2. Ausbildungsjahres der Berufsfachschule für Altenpflege aus Schweinfurt begleitet. Nach einem kleinen Schauspiel, in dem es um kaputte alte Dinge ging, an denen der Zahn der Zeit nagt, fanden sich die fast 50 Senioren und Kinder in „Reisegruppen“ zusammen, die von uns begleitet wurden.

Wir hatten uns in einer mehrmonatigen Arbeitsphase intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Jede Gruppe beschäftigte sich mit einem Gegenstand, den es früher einmal gab und der heute durch einen anderen Gegenstand ersetzt wurde. Das Waschbrett, die Kaffeemühle, der Schallplattenspieler, die Milchkanne und die Deutsche Mark sind Kindergartenkindern sehr fremd. Ganz im Gegensatz zu den Senioren, die damit ja aufgewachsen sind. Zunächst fand in gemütlichen Runden ein Kennenlernen und Kraft tanken für den Tag statt, bevor es mit Spiel und Spaß weiterging. Die Bibliothek mit den urigen Balken und gemütlichen Sesseln war dafür hervorragend geeignet. Spielerisch konnten sich nun die Kinder an die Gegenstände herantasten und wurden dabei von uns Schülern und vor allem den liebevollen Senioren unterstützt, die sichtlich Spaß an ihre Expertenrolle hatten. Das Angebot an thematisch passenden Merk- und Gedächtnisübungen, Geschicklichkeitsspielen und Bastelangeboten war breit. In den Gruppen herrschte eine fröhliche Atmosphäre. Die Kinder konnten ihrem Entdeckergeist frönen, viel Neues aus dem Tag mitnehmen und die Senioren fühlten sich in ihre eigene Kindheit zurückversetzt.

Viel zu schnell war die Zeitreise schon beendet. Alle fanden sich wieder zu einem großen Kreis zusammen. Dort stellten dann vor allem die Kinder den anderen vor, was sie an dem Tag zusammen erlebt hatten und erzählten stolz von ihren Entdeckungen und Erlebnissen. Beschlossen wurde der Tag mit einem gemeinsamen Lied über das mögliche Gepäck einer Maus, die auf eine Zeitreise geht, bei dem die Vorschulkinder von ihren Erzieherinnen begleitet wurden. Alle waren sich einig, dass man unbedingt wieder neue Zeitreisen machen müsste zu den Dingen, die der Zahn der Zeit verändert. Die Gäste gingen um 12 Uhr nach Hause und wir räumten die Bibliothek auf. Es fand dann nach der Mittagspause eine Evaluationsrunde der einzelnen Arbeitsgruppen stand. Am Nachmittag gab es für uns eine Besichtigung des Kindergartens St. Anton in Bergrheinfeld. Frau Gibbens, die langjährige Leiterin wusste sehr fesselnd von ihrer Arbeit zu berichten. Nach dem Gemeinschaftsphoto, bei dem wir Schüler den Spielturm des Gartens eroberten und mit viel Spaß die Rutsche hinabsausen durften, gingen wir um 15 Uhr sehr zufrieden nach Hause. So macht Lernen Spaß!

Text: Mirjam Kiesel (A II)
Bilder: Katharina Hauschild (A III)

Auszeichnung von erfolgreichen Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflege

Stuhlkreis der Teilnehmerinnen.

Mit Anerkennungsurkunden der Regierung von Unterfranken für hervorragende schulische Leistungen im Rahmen ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin wurden am 17.10.2017 drei Absolventinnen der Berufsfachschule für Altenpflege Schweinfurt ausgezeichnet.

Als erfolgreiche Absolventin der ersten Teilzeitklasse Altenpflege wurde Daniela Schmitt, St. Helena, Grafenrheinfeld geehrt. Als Absolventen der generalistischen Altenpflegeausbildung durften sich Katja Jost, Wohnstift Steigerwald, Gerolzhofen und Marcella Tondello, Wilhelm-Löhe-Haus, Schweinfurt über ihre ausgezeichneten Leistungen freuen. In Anwesenheit der stellvertretenden Schulleiterin Angelika Brand und den Einrichtungsleitungen Holger Korb, Sabina Joo und Matthias Matlachowski gratulierte Schulleiter Rainer Schöler zu den tollen Erfolgen, die die persönliche Leistungsfähigkeit und pflegerische Kompetenz der Absolventinnen belegen, aber auch die exzellente Ausbildungsqualität der Berufsfachschule für Altenpflege sowie der Pflegeeinrichtungen widerspiegeln.

 

 

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bild: StRefin Linda Freund

Historisches Ereignis an der BFS für Altenpflege am 26.07.2017

Gruppenbild der Klasse, mit den begleitenden Lehrkräften.

Viele glückliche Gesichter strahlten bei der Abschlussfeier der Berufsfachschule für Altenpflege der Caritas-Schulen gGmbH am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt in die Kamera.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Schule wurden zwei Abschlussklassen verabschiedet:
Bereits zum vierten Mal wurden in drei Jahren zukunftsgerichtet generalistisch ausgebildete Absolventen in die Arbeitswelt entlassen. Eine Premiere stellte der Abschluss einer Klasse dar, die in einer zeitlich gestreckten vierjährigen Teilzeitform zum Ausbildungsziel geführt wurde. Diese Klasse besuchten vor allem TeilnehmerInnen, die wegen familiärer Belastungen und daraus resultierenden zeitlichen Engpässen eine dreijährige Ausbildung nicht leisten konnten.

Mit den erfolgreichen AbsolventInnen freuten sich die beiden Klassenleiterinnen Brigitte Haßlauer-Dietz und Monika Terzibas ebenso wie das Schulleitungsteam Angelika Brand und Rainer Schöler.

 

 

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bild: Margitta von Kroge, Fachlehrerin für Pflegeberufe

 

Altenpflege goes..... Nürnberg

Gruppenbild der Klasse, mit den begleitenden Lehrkräften.

Und wieder war es soweit: Alle zwei Jahre öffnet die Altenpflegemesse in Nürnberg ihre Pforten und auch wir von der Caritas-Altenpflegeschule waren wieder mit dabei. Diesmal mit der  Klasse AI, die gleich von mehreren Lehrkräften begleitet wurde.

Bereits auf der Zugfahrt nach Nürnberg hatten wir den ersten Aha-Effekt: Während sich die  Schüler/innen eher die vorderen Sitzplätze im Wagon erobert hatten, nahmen die Begleitlehrkräfte im hinteren Wagonteil Platz – und damit in unmittelbarer Nähe zur Toilette.

Sofort wurden erste berufstypische und augenzwinkernde Vermutungen zum Zusammenhang zwischen Toilettenerreichbarkeit und zunehmenden Alter angestellt.

Die zur Verfügung stehende Zeit in den Messehallen wurde dann von uns allen intensiv genutzt, um einen Überblick über die Vielfalt an Pflegehilfsmitteln, Hygieneartikeln, Mobilisierungstechniken, Medien- und Weiterbildungsangeboten, Organisations- und Dokumentationsmöglichkeiten in den  verschiedenen Pflegebereichen zu gewinnen.

Nicht immer ganz unkritisch betrachtet wurde auch deutlich wie schmal häufig der Grat zwischen dem Einsatz pflegeerleichternder Hilfsmittel und der Wahrung von Würde und Persönlichkeit im Pflegealltag ist.

Mit vielen neuen Eindrücken und müden Füßen traten wir schließlich die Rückfahrt an und hatten etwas Mühe, in dem gutbesetzten Zugabteil für uns alle Sitzplätze zu finden. Und nun darf geraten werden, wo Schüler/innen und Begleitlehrkräfte sich jeweils niederließen... - purer Zufall natürlich. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.....!   ;-)

Text und Bild: Gabi Pototzky, Klassenleitung A I

Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“

Siegerin vor dem Logo des Berufswettbewerbs. Frau Brand gratuliert der Siegerin. Frau Haßlauer-Dietz mit der Siegerin vor dem Logo des Berufswettbewerbs, beide den Daumen nach oben zeigend.

Im Dezember vergangenen Jahres wurde Katja Jost als beste Schülerin der Berufsfachschule für Altenpflege von der Schulleitung, für ein ganz besonderes Ereignis nominiert. Sie durfte am Vorentscheid der Nationalen Initiative – Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“ teilnehmen. Aus ca. 30.000 Schülerinnen und Schülern wurden jeweils die Schulbesten für diesen Wettbewerb ausgewählt.

Am 20. Februar war es dann soweit: Katja Jost nahm am Wettbewerb in Scheinfeld teil und maß sich mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern um die drei begehrten Plätze für die Endrunde in Bayern. Hier galt es, umfangreiche schriftliche Prüfungsaufgaben auf sehr hohem Niveau zu absolvieren. Auch wenn Katja Jost schließlich nicht unter den drei Gewinnern war, so sieht die Schülerin die Teilnahme für sich ganz persönlich dennoch als einen großen Gewinn und eine wertvolle Erfahrung. Immerhin konnte sie die allermeisten Aufgaben ohne größere Schwierigkeiten lösen. „Das gibt mir auch viel Sicherheit für das Examen.“, so die Teilnehmerin.

Während des Wettbewerbs wurde Frau Jost von ihrer Klassenleitung, Frau Haßlauer-Dietz, und ihrer Einrichtungsleitung Frau Pfrang aus dem Wohnstift Steigerwald begleitet und vom gesamten Schulteam unterstützt.

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bilder: Angelika Brand und Fachlehrerin Frau Brigitte Haßlauer-Dietz

Wahrnehmungsschulung für den Pflegeberuf

Frau Zirk mit Schülerinnen an einem Gruppentisch. Schülerinnen und Flcühtlinge an einem Gruppentisch.

Die Aktivierung der Sinne ist ein wichtiger Teil bei der Pflege von wahrnehmungsbeeinträchtigten Menschen, z.B. bei Demenz- oder Komapatienten. Über den Austausch von Sinneserfahrungen in der Altenpflege, z.B. „lecker, schön, süß“ kann man gut in ein vertiefendes Gespräch mit Senioren über die Essgewohnheiten von früher und heute kommen.
Kommunikation mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen ist eine weitere wichtige Kompetenz des Pflegeberufes, beispielsweise um Menschen zu beruhigen, zu informieren oder zu beraten.

Im Rahmen des Unterrichtes der Abschlussklasse „generalistische Pflege“ der Altenpflegeschule zum Thema: „Transkulturelle Pflege – wie kommuniziere ich mit nicht deutsch sprechenden Patienten?“ konnte die Klasse AIII am 16.01.2017 mit Frau von Kroge die Berufsintegrationsklasse von Frau Zirk begrüßen. Ziel war es, Arbeitsanweisungen für Sinnesübungen in einfacher Sprache zu formulieren und mit den Flüchtlingen über einzelne Gegenstände oder Erfahrungen zu sprechen. Die Schülerinnen der Altenpflegeschule hatten in Kleingruppen zu unterschiedlichen Wahrnehmungsbereichen Aktionen vorbereitet. Zum „Riechen“ gab es einige Küchengewürze, zum „Tasten“ Alltagsgegenstände, zum „Sehen“ ein Kartenmemory, zum „Schmecken“ deutsches Brot und Marmelade und zum „Hören“ ein Hörmemory an verschiedenen Stationen. Alle zehn Minuten mussten die Flüchtlinge die Stationen wechseln. Es gab großes Gelächter über die vielen Vorurteile, die wir so miteinander haben. „Was, in Syrien gibt es Mikrowelle!“, war nur eine der überraschenden Erkenntnisse einer Schülerin. Am deutlichsten wurden diese Fehleinschätzungen bei der Sprache sichtbar. Erwartet hatte man gebrochenes Deutsch, aber alle Flüchtlinge sind jetzt im zweiten Jahr der Berufsintegration, haben konkrete Ausbildungspläne, teilweise sogar –plätze und sprechen sehr gut deutsch! „Viel besser als ich selbst es nach fünf Jahren konnte.“, wie eine osteuropäische Pflegeschülerin beschämt zugibt. Damals gab es diese Berufsintegrationsklassen aber noch nicht. Das spricht doch für unser Berufliches Schulzentrum Alfons Goppel, das von Anfang an Vorreiter bei der Berufsintegration von Flüchtlingen ist! Unsere generalistischen Pflegeschülerinnen, die natürlich in ihren Krankenhauseinätzen auch öfter mit Flüchtlingen zu tun haben, fanden es gut, mal von Mensch zu Mensch und nicht von Patient zu Pflegekraft mit einem Geflüchteten zu sprechen.

Zum Schluss gab es noch Bewegungsübungen im Sitzen und den guten Tipp von uns, dass sie mit diesen Deutschkenntnissen auch für den Pflegeberuf in Frage kommen.

Text und Bilder: Margitta von Kroge, Fachlehrerin für Pflegeberufe

Caritas-Schulen bauen internationale Kontakte auf

Exkursionsteam der Lehrenden an bayerischen Caritas-Pflegeschulen aus Schweinfurt, Bamberg, Regensburg und München. Praktische Ausbildung im „Skills Lab“. Klinisch-praktische Fertigkeiten werden mittels „Patientenpuppen“ trainiert, z.B. Infusionen.

Unter dem  Motto:  „Mobilität von Lernenden“  organisierte der Landes-Caritas-Verband Bayern und die Caritas-Gemeinschaft eine 5-tägige Exkursion für Lehrende an bayerischen Pflegeschulen vom 14. – 18.11.2016 nach Madrid. Die Universität „ Comillas Pontifical“  ermöglichte unserer Kollegin Margitta von Kroge viele Einblicke in deren Pflegeausbildung und praktische Arbeit in Krankenhäusern, Heimen und ambulanten Gesundheitszentren. Pflegefachkräfte werden in Spanien, wie in vielen europäischen Ländern, nur an Universitäten / Fachhochschulen ausgebildet. Die  generalistische Ausbildung, die an unserer Schule im Moment noch ein Modellprojekt ist, ist in Spanien schon seit vielen Jahren bewährte Realität. Wir hoffen, dass wir langfristig auch für einige von unseren Schülern einen Praktikumsort im europäischen Ausland  organisieren können, um interkulturelles Lernen und viele wertvolle Erfahrungen zu ermöglichen.

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bilder: Margitta von Kroge, Fachlehrerin für Pflegeberufe

Abschlussfeier der Altenpflege

Gruppenbild der Absolventinnen und Absolventen mit Schulleitung.

Farbenfroh  wurde nun bereits zum dritten Mal eine Altenpflegeabschlussklasse im Modellprojekt „generalistische Pflegeausbildung“ verabschiedet. Das Thema Lebensfarben gab den Feierlichkeiten einen bunten Rahmen, in dem die Klasse ein abwechslungsreiches Programm bot. Die Klassenleitung Frau Pototzky schenkte ihren 20 Absolventinnen und Absolventen Pinsel zum Abschied, damit die frischgebackenen Fachkräfte  ihr Bild mit ihren Lebensfarben, sprich Talenten, weitermalen können. Zur bestandenen Prüfung gratulierte die Schulleitung, vertreten durch die stellvertretende Schulleiterin Angelika Brand und  Schulleiter  Herrn OStD  Schöler sowie das ganze Lehrerteam der Altenpflege.

 

 

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege

Unterricht in der Praxis – Neurologische Rehabilitation in der Klinik Bavaria, Bad Kissingen

Lernsituation: Schüler hilft Schülerin im Rollstuhl. Lernsituation: Schülerin wäscht Schüler, der auf einem Stuhl sitztl.

Am 19.04.2016 fand für uns, die A II der Altenpflegeschule, eine sehr interessante Lehrfahrt statt. Wir besichtigten die Bavaria Klinik in Bad Kissingen, eine Reha-Klinik mit einer neurologischen Intensiv- Station, der sogenannten Aware Care.

Um kurz vor 9:00 Uhr trafen wir uns im Eingangsbereich der Klinik und wurden dort vom Pflegedienstleiter Herrn Heck herzlich empfangen.

Ein straffes Programm erwartete Schüler und die begleitenden Lehrkräfte.  Es begann mit dem Thema „Der Schlaganfallpatient -Theorie“, weiter ging es mit Phasen der Rehabilitation und der praktischen Darstellung der basalen Wahrnehmungsförderung in der neurologischen Rehabilitation. Zudem wurde die Intensivmedizin auf der Aware Care erläutert. Nach der Mittagspause, in der wir mit einem reichhaltigen Büffet verwöhnt wurden, ging es mit mehreren Workshops weiter, in denen verschiedene neurologische Therapiemöglichkeiten vorgestellt wurden und auch praktisch geübt werden konnten. Hierbei zeigte sich sehr deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen in der interdisziplinären Arbeit ist.

 In Gruppen aufgeteilt bereitete uns die Klinikführung einen runden Abschluss; wir konnten hierbei noch einmal den Klinikalltag hautnah erleben. Am Ende waren wir zwar sehr müde, aber auch sehr beeindruckt von der Fülle der Therapiemöglichkeiten und der wertschätzenden Pflege im Haus.

Text und Bilder: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege

Besuch von Frau Stamm an der Auftaktveranstaltung zur Woche der Ausbildung

Frau Stamm im Informationsraum der Altenpflege. Frau Stamm gestikulierend.

Bei der Auftaktveranstaltung zur Woche der Ausbildung unter dem Motto: „Ausbildung? Wir bringen dich groß raus“, am 19.02.2016 an unserer Schule, war auch Landtagspräsidentin Frau Barbara Stamm, MdL zu Gast. Es war eine willkommene Gelegenheit für uns, sich mit Frau Stamm über die Zusammenlegung der Pflegeberufe auszutauschen. Bereits seit 2011 nehmen die Krankenpflegeschule St. Josef und wir, die Altenpflege Schule Schweinfurt, am Modellprojekt „Generalistische Pflegeausbildung mit Schwerpunkt“ teil. Nach den gemachten Erfahrungen sind wir der Meinung, dass die Attraktivität der Ausbildung durch die Generalistik gesteigert  wird. Die jungen Menschen können Erfahrungen in allen Pflegebereichen sammeln und dadurch Ihre Interessen besser kennenlernen. Frau Stamm bestätigte uns in unserem Engagement für die Generalistik.

Text: StDin Angelika Brand, Schulleiterin der Berufsfachschule für Altenpflege

Zu Besuch im Praxiseinsatzort St. Josef

Umziehen für die Zentralsterilisation.

Am 15.02.2016 war das erste Ausbildungsjahr der generalistischen Pflege, gemeinsam mit ihrer Klassenleitung Frau von Kroge,  für einen Vorbereitungstag im Krankenhaus St. Josef zu Besuch.

Als Gäste der Krankenpflegeschule St. Josef hatten sie Gelegenheit die Kooperationsklasse kennen zu lernen. Während unsere Schüler ihren ersten Einsatz im Krankenhaus mit Spannung erwarten, steht für die Krankenpflegeschüler ebenfalls der erste Einsatz in der Altenpflege an. Auch sie waren neugierig auf das neue Tätigkeitsfeld. Die Schüler tauschten dazu untereinander ihre Erfahrungen aus und waren überrascht, wie unterschiedlich die Zielsetzungen sind. Im Krankenhaus ist die Diagnostik und Therapie vieler Patienten in kurzer Zeit besonders wichtig, während im Pflegeheim grundpflegerische Tätigkeiten und individuelle, langfristige Betreuung einer Bewohnergruppe im Vordergrund stehen.
Nach dem Gedankenaustausch stand eine Besichtigung des Krankenhauses an, um einen Überblick über Aufbau und Organisation zu erhalten. Die Schüler lernten, neben den Stationen, das Lager, die Küche, das Labor, die Notaufnahme, die Intensivstation, die Zentralsterilisation und den Kreißsaal kennen.

In ein paar Wochen werden sie im Krankenhaus St. Josef Dienst haben: Es konnten schon Dienstpläne erfragt und erste Kontakte geknüpft werden. Der erste Schritt in ein neues berufliches Erfahrungsfeld ist getan. Viel Erfolg.

 


Text: Margitta von Kroge, Fachlehrerin für Pflegeberufe

Plaudern aus dem Nähkästchen - Projekttag zum Thema "Heimatvertriebene in Schweinfurt"

Auf dem Weg zum Kongresszentrum. Intensive Gespräche.

Wie muss es sich anfühlen, plötzlich sein altes Leben aufzugeben? Welche Habseligkeiten sind mir wichtig? Was erwartet mich fernab der Heimat?

Diese Fragen erinnern sehr an die aktuelle Situation in Deutschland. Tausende Flüchtlinge verlassen ihr Land, um Sicherheit und Zuflucht in einem neuen zu finden. So auch vor fast 70 Jahren, als unzählige Heimatvertriebene nach Deutschland kamen, um nach Beendigung des 2. Weltkrieges ein neues Leben zu beginnen. Genau mit diesem Thema beschäftigt sich die Ausstellung "Heimatvertriebene in Schweinfurt" im Kongresszentrum.

Am 23. September 2015 besichtigte das 1. Ausbildungsjahr der Altenpflegeschule der Caritas Schulen gGmbH, mit der Klassenleitung Frau von Kroge, zunächst das Seniorenzentrum Maininsel. Zwei Mitschülerinnen führten uns durch die Einrichtung. Sie kannten sich gut aus, da sie dort schon einige Zeit als Pflegehelferinnen gearbeitet haben. Nun machen Sie weiter mit uns die  Ausbildung zur generalistischen Pflegefachkraft.

Anschließend stellten Sie uns einigen Bewohnern vor, die mit uns die Ausstellung "Heimatvertriebene in Schweinfurt" besuchen wollten. Jeweils ein Bewohner wurde von zwei Schülern begleitet, die sich so viel Zeit für die individuellen Geschichten zum Thema „Flucht“ nehmen konnten. Gemeinsam ging es zum benachbarten Kongresszentrum, wo wir eine informative Führung von Frau Hook erhielten. Sie berichtete vom teilweise sehr schwierigen Neubeginn der Heimatvertriebenen aber auch von deren Leistungen für den wirtschaftlichen Aufschwung, was die Senioren bestätigten.

Einige der Senioren blühten regelrecht auf, als sie die alten Gegenstände wie Nähmaschine, Grundig Radio und Co. wiedererkannten: "Den hatte ich auch zu Hause!" Für uns Auszubildenden waren die persönlichen Geschichten der Senioren der Höhepunkt des Tages. Beispielsweise erzählte eine ältere Dame, dass sie Geld in einem aufklappbaren Schemel versteckte, um sich und ihren Kindern manchmal etwas zu kaufen, ohne dass es ihr Mann bemerkte. Genauso ein Schemel stand in dieser Ausstellung und wir hätten nie das Geheimfach gefunden! Wir haben es sehr genossen über persönliche Geschichten eine Verbindung zu unserer deutschen Geschichte zu knüpfen.

Uns hat die Tatsache, wie gut sich die damaligen Heimatvertriebenen in die Gesellschaft integrieren konnten, ein bisschen die Angst im Bezug auf die aktuelle Flüchtlingslage genommen. Einfach war es damals nicht, aber es hat funktioniert. Einfach ist es heute erst recht nicht, zumal die Sprachschwierigkeiten dazu kommen, aber es kann funktionieren, wenn alle gemeinsam, Einheimische und Flüchtlinge, aktiv sind.

Text: Linda Vierheilig, Schülerin 1. Ausbildungsjahr
Bilder: Frau von Kroge, Lehrerin für Pflegeberufe

Gibt es eigentlich Kaffeefilter in Pakistan?

Biografiearbeit mit Kaffeefilter. Anatomie am Modell.

Kulturelle und sprachliche Vielfalt gehört mittlerweile in der Pflege (vor allem im Krankenhaus) zum Alltag. Am 03.12.2014 hatte die Abschlussklasse der Altenpflegeschule mit dem Schwerpunkt generalistische Pflege, Gelegenheit kulturelle und sprachliche Vielfalt kennenzulernen.

Wir haben uns eine besondere Klasse eingeladen, die aufgrund Ihrer Herkunft z.B. ein Dutzend Varianten des Kaffeefilters kennen bzw. lieber Tee oder Wasser trinken, weil Kaffee ein Luxusartikel ist. Das BIJ unter der Leitung von Frau Wunram  ist eine Berufsintegrationsklasse mit berufsschulpflichtigen Asylbewerbern/ Flüchtlingen bzw. Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die einen Sprachförderbedarf haben. Alle können schon ganz gut Deutsch. Um die Fachinhalte verständlich zu vermitteln, haben sich unsere Pflegeschüler aber gezielt vorbereitet und komplexe Themen, z.B. das Krankheitsbild Diabetes, stark vereinfacht. Einige Schüler des BIJ haben bereits Praktikumserfahrungen in der Beschäftigung mit Senioren in der Altenpflege, d.h. in der Klasse gibt es auf alle Fälle Interesse für unseren Beruf. Dieser bietet zukunftsorientierte Arbeitsplätze, da hier gut ausgebildetes und deutsch sprechendes Personal dringend gesucht wird. Die Auszubildenden im dritten Ausbildungsjahr haben zentrale Arbeitsbereiche mittels Stationen in Kleingruppen vorgestellt. Der besagte Kaffeefilter gehört zum Thema „biografische Pflege“, die besonders in der Altenpflege wichtig ist.
Der Bezug zum Alltag war bei den Schülern sofort da und sie erzählten viel über die Kochgewohnheiten im Heimatland. Es gab auch ganz handfeste Übungen, wenn z.B. der Rollstuhl oder das Pflegebett bedient oder die richtige Händedesinfektion mittels Schwarzlicht geprüft wurde.

Die elektrische Bedienung des BWie funktioniert das Pflegebett?ettes war sehr faszinierend. Die Schüler berichteten, dass man in manchen Ländern froh sein könne, eine Matratze auf dem Fußboden in einer Klinik zu bekommen! Medizinische Inhalte gehören natürlich auch zum Beruf der Pflege. Neben anatomischen Modellen konnten sich die Schüler über den Insulin-Pen informieren. Obwohl das Krankheitsbild Diabetes weltweit verbreitet ist, gab es viele Schüler, die die Behandlung mit Insulin nicht kannten. Ob Patienten nicht behandelt oder die Krankheit dort aufgrund der Ernährungsgewohnheiten nicht so verbreitet ist, konnte nicht geklärt werden. Neben der fachlichen Information kam es natürlich zu einem intensiven Austausch über Lebensgewohnheiten. Es wurden Bilder von der Familie auf dem Handy gezeigt und von Sportaktivitäten berichtet. Die Stimmung war sehr entspannt und es wurde viel gelacht. Eine Aktion die wir sicherlich in Zukunft wiederholen werden, denn diese Klasse war im letzten Jahr nur die erste ihrer Art in Schweinfurt. In diesem Jahr sind es schon zwei Klassen und wenn der Zustrom an Flüchtlingen anhält, kommen noch mehr. Viel Arbeit für das Kollegium und Frau Wunram, bei der wir uns herzlich für ihre spontane Kooperation bedanken möchten. Aber am meisten wird Sie sich über die Worte einer Auszubildenden freuen: „ Hey, die sind ja total nett und interessant. Die könnten wir bei uns auf der Arbeit gut gebrauchen!“ Genauso soll es sein!

Text und Bilder: Margitta von Kroge, Lehrerin für Pflegeberufe

Wer hat Angst vorm MDK? – Niemand!

Am 21.01.2015 konnten wir hier an der Altenpflegeschule der Caritas Schulen gGmbH einmal nichts vom Pflegenotstand bemerken. Über 80 junge Pflegekräfte drängten sich in den extra „vergrößerten“ Klassenraum der Altenpflegeschule, um einen spannenden Vortrag zu hören. Frau Schneider als Mitarbeiterin des medizinischen Dienstes reiste an, um die Arbeit des MDK Bayern vorzustellen.

Der Medizinische Dienst der Krankenkasse ist vor allem für die Einstufung bei Pflegebedürftigkeit zuständig; also dann, wenn Menschen Leistungen der Pflegeversicherung erhalten wollen. Er prüft gleichzeitig auch die Qualität der Pflege in den Heimen und wird daher von manchen Pflegekräften als eher ungern gesehenes  Kontrollorgan wahrgenommen. Um diese oft diffuse Angst vorm MDK zu relativieren, sollten möglichst viele Pflegeschüler die Gelegenheit erhalten, sich einen Eindruck von der Organisation und dem Aufgabenspektrum des MDK zu verschaffen. Alle Altenpflegeschüler des 2. und 3. Jahrgangs unserer Caritas-Schule und Krankenpflegeschülerinnen unserer Partnerschule am St. Josef Krankenhaus im Modellprojekt „generalistische Pflegeausbildung“ nahmen an der Veranstaltung teil.

Wann darf jemand als pflegebedürftig eingestuft werden? An dieser Frage erhitzen sich die Gemüter, weil die Parameter der Pflegeversicherung nicht immer die reale Tätigkeit am Pflegebett abbilden. Minutiös berücksichtigt werden hierbei nur die funktionsorientierten Tätigkeiten, z.B. die Ganzkörperwäsche oder das Zähne putzen. Notwendige Prophylaxen, psychosoziale Betreuung und die individuelle Tagesform der Pflegebedürftigen werden bisher vom Gesetzgeber bei der Einstufung nicht berücksichtigt. Es gab in den letzten Jahren etliche Verbesserungen, so z.B. das seit dem 01.01. 2015 geltende Pflegestärkungsgesetz, um den besonderen Betreuungsbedarf von an Demenz erkrankten Menschen zu finanzieren. Weitere Schritte werden und müssen folgen. Hilfreich ist das sogenannte „Back Office“ des MDK. Bei Fragen zur Einstufung können der Betroffene oder die Angehörigen hier telefonisch Informationen zu persönlichen Gutachten bekommen. Eine Pflegekraft des MDK hat das entsprechende Formular direkt vor sich auf dem Bildschirm und Betroffene können sehr genau nachvollziehen, was in welchem Umfang berücksichtigt wurde bzw. entsprechende Beratungen erhalten. Das macht die Arbeit des MDK transparenter und hilft auch den Pflegekräften vor Ort.

Was bleibt, ist die Erkenntnis vieler Schüler, dass beim MDK Pflegekräfte arbeiten, die sich vor allem auf die Pflegedokumentation stützen müssen und enge gesetzliche Vorgaben haben. Wenn der Pflegebedarf ausführlich beschrieben wird und logisch ist, kann auch der MDK die Pflegestufe so setzten, wie sie gebraucht wird.

Der sehr engagierte Vortrag von Frau Schneider zeigte deutlich: Wir Pflegekräfte, egal ob Gutachterinnen oder Praktikerinnen, haben das gleiche Ziel, eine optimale Versorgung pflegebedürftiger Menschen, die bezahlbar ist und Fachkräfte denen hierfür neben den notwendigen Rahmenbedingungen auch die gesellschaftliche Anerkennung zu Teil wird.

Text: Margitta von Kroge, Pflegelehrkraft

Die Ersten sind am 23.07.2014 „vom Stapel gelaufen“…

Gruppenbild der Absolventinnen und Absolventen. Die Jahrgangsbesten Justine Mathes und Leila Papp mit Herrn Schöler.

Ein Stapellauf ist eine aufregende Sache. Lange wurde am Schiff gearbeitet und nun soll es sich zeigen, dass der neue Schiffstyp eine besondere Eigenschaft hat: sich freischwimmen zu können! Nach dreijähriger „Bauzeit“ haben wir am 23.07.2014 voller Stolz unsere ersten Absolventen der generalistischen Pflegeausbildung bei einer stimmungsvollen Feier zu Wasser gelassen". Nun liegt es an ihnen zu zeigen, wie gut die neue Ausbildung der Praxis tut. Alle Absolventinnen und  Absolventen haben bereits feste Arbeitsplätze und sehen ihren beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten gerade mit dem neuen Abschluss sehr positiv entgegen. Besonders freuen wir uns über die herausragenden Leistungen von Justine Mathes und Leila Papp, die als Jahrgangsbeste das Examen abschlossen, und vom Schulleiter Herrn Schöler geehrt wurden.

Menschen mit Behinderungen

Exkursion bei strahlendem Sonnenschein ins Zisterzienserkloster Maria Bildhausen Gruppenfoto in der Einrichtung.

Am Freitag, den 28.03.2014, besuchte die Klasse A III der Berufsfachschule für Altenpflege in Begleitung der Lehrkräfte Frau Hasslauer-Dietz und Frau von Kroge  die Behinderteneinrichtung Maria Bildhausen.  Da mit dem neuen generalistischen Lehrplan die pflegerische Versorgung optimiert werden soll, lag es nahe einen Ort zu besuchen, an dem behinderte Menschen schon seit Jahrzehnten im generalistischen Sinne betreut werden.

In Maria Bildhausen, einem ehemaligen Zisterzienserkloster bei Münnerstadt, hatten wir Gelegenheit die Wohngruppen, Werkstätten und die erst seit wenigen Jahren bestehende Seniorenbetreuung zu besichtigen. Träger der Einrichtung ist das Dominikus-Ringeisen-Werk, das mit rund 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an verschiedenen Standorten in Bayern tätig ist. Wie wichtig die Sensibilisierung für das Thema Behinderung ist, konnte man sehr gut an Aussagen der Betreuer vor Ort erkennen, die es schon öfter erleben mussten, dass vor allem geistig behinderte Menschen im Krankenhaus nicht angemessen versorgt wurden. Herr Böckler, der Leiter des Sozialdienstes, begleitete uns den ganzen Tag. Nach einem ausführlichen, bebilderten Überblick zur Geschichte der Behindertenversorgung, von der Fürsorge, über Euthanasie bis zum heutigen Inklusionsgedanken, bekamen wir Gelegenheit, das gesamte Gelände zu besichtigen. Viele historische Gebäude sind erhalten und aufwändig renoviert. Die Wohngruppen leben in relativ neuen Wohnanlagen, die aber aufgrund des neuen Pflege- und Wohnqualitätsgesetz konzeptionell neu geplant werden müssen, da der neue Standard Einzelzimmer mit Nasszellen sind. Hier stehen teure Umbaumaßnahmen an.
Auch die Pflegeheime für Senioren haben mit diesem Problem zu kämpfen. Es gab diesbezüglich einen regen Gedankenaustausch.
Die  Werkstätten für behinderte Menschen bieten zurzeit etwa 200 Menschen mit Behinderungen eine Möglichkeit der beruflichen und sozialen Eingliederung. Es sind Arbeitsmöglichkeiten mit Holz, Metall und Ton sowie eine Stuhlflechterei, eine Metzgerei und eine Gärtnerei vorhanden. Das größte Interesse weckte bei uns die Kerzenabteilung. Vor allem der Raum mit den  Duftkerzen hatte es uns allen angetan. Spürbar hat man den Unterschied zu Billigkerzen vom Discounter erschnuppern können! Es gibt ein Café mit Verkaufsraum,  in dem Besucher die eigenproduzierte Ware erwerben können.

Neben den Werkräumen gibt es eine Förderstätte, in der behinderte Menschen mit besonderem Bedarf beschäftigt und soweit möglich, gefördert werden. Das absolute Highlight war für uns der Snoezelenraum, in den wir alle hineinschnuppern und uns entspannen durften. Auch von den Bewohnern wird er gerne genutzt. Erst seit wenigen Jahren gibt es die Möglichkeit, dass altgewordene langjährige Bewohner in der Einrichtung bleiben dürfen. Neben einer Tagesbetreuung für noch fitte Senioren gibt es auch eine Fachpflegeeinrichtung, die wir besuchten und uns mit den Kollegen austauschen konnten. Neben den vielen Informationen zum komplexen Themenbereich Menschen mit Behinderungen gab es auch noch Zeit, die letzte gemeinsame Exkursion mit der Klasse zu genießen. Besonders beim Mittagessen, welches uns im historischen „Bäulein“, einem „kleinen Bau“, von behindertem Personal serviert wurde. So hoch motivierte und nette Kellner könnte auch so manches Lokal in Schweinfurt gut gebrauchen.

Unsere Schüler werden demnächst als Pioniere das erste generalistische Pflegeexamen an unserer Schule ablegen.  Ich denke, dass sie hier viele neue Impulse für Ihren Beruf bekommen haben und sich gerne an einen wundervollen, warmen Frühlingstag in beeindruckendem Ambiente erinnern werden.


Text: Margitta von Kroge

Marienstift wir kommen - Altenpflegeschüler im Marienstift (18.03.2014)

Am 18.03 besuchte das 2. Ausbildungsjahr der generalistischen Altenpflegeausbildung das Pflegeheim Marienstift in Schweinfurt. Die Schüler hatten sich in den letzten Wochen intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Unser Ziel war, das Konzept des therapeutischen Tischbesuches in der Realität durchzuführen. In einer begrenzen Zeit wird mittels kommunikationsanregender Medien gezielt Zuwendung und Wertschätzung vermittelt. Dafür wurden erlernte musikalische, taktile und kognitive Angebote aus dem Unterricht eingesetzt. So bereiteten die Schüler in mühevoller Handarbeit individuelle Fühlschnüre zu Themen wie Wald, Landwirtschaft, Schneidern sowie Texte und Lieder zum Thema Frühling vor. Um gezielt auf die Besonderheiten der Bewohner eingehen zu können, hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich mittels Pflegedokumentation vor Ort auf "ihren" Bewohner einzustellen um gezielt aus ihrem Repertoire geeignete Angebote auszuwählen. Die Lehrkräfte Frau von Kroge, Frau Albrecht und Mentoren aus dem Marienstift standen ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. In Zweiergruppen hatten sie Zeit, ihr Angebot mit dem Bewohner durchzuführen. Sich mal in Ruhe mit einer Bewohnerin hinsetzten können, ohne den Druck noch andere Bewohner versorgen zu müssen, war für viele Schüler eine gute und wichtige Erfahrung. Die Heimleitung Frau Kel, führte uns anschließend durch alle Bereiche der Einrichtung zu der auch die Möglichkeit des betreuten Wohnens gehört. Die Schüler waren vor allem von den wunderschönen Innenhöfen und Gärten begeistert. Am Nachmittag gab es noch die Gelegenheit im großen Sitzkreis mit vielen Bewohnern weiteren Geschichten zu lauschen und unter Anleitung von Frau Thurn musikalische Bewegungsübungen zu erleben. Zur Freude der Senioren waren sie bei den "Tulpen von Amsterdam" oder "Wir machen Musik" wesentlich textfester als die Schüler, die es mit Humor nahmen. Für alle war es ein besonderer, schöner Tag und die Senioren haben uns das Versprechen abgenommen wiederzukommen – aber nur wenn wir das mit den Liedtexten ein bisschen mehr üben!

Margitta von Kroge

Gemeinsames Mentorentreffen der BFS für Altenpflege und der BFS für Krankenpflege St. Josef

Präsentation durch die Verantwortlichen für die Pflegeausbildung gemeinsame Arbeit in Gruppen an der Generalistischen Pflegeausbildung

„Der Wechsel zwischen den Berufen in der Pflege muss erleichtert werden. Wir wollen die Pflegeausbildung reformieren, indem wir mit einem Pflegeberufegesetz ein einheitliches Berufsbild mit einer gemeinsamen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege etablieren.“ (Auszug aus dem Koalitionsvertrag 2013).

Der Koalitionsvertrag 2013 bestätigt, dass wir uns frühzeitig auf den richtigen Weg gemacht haben. Denn bereits im dritten Jahr bilden wir in Kooperation mit der Krankenpflegeschule St. Josef nach dem Modellprojekt „Generalistische Pflegeausbildung mit Schwerpunkt in Bayern“ nach einem gemeinsamen Lehrplan aus.
Um auch die Praxisstellen besser miteinander zu vernetzen, trafen sich am 28.11.2013 erstmals in einem gemeinsam durchgeführten Praxisanleitertreffen die Mentoren der Krankenpflege und der Altenpflege. In kleinen Gruppen tauschten sich die Pflegekräfte über Lernangebote und die Arbeit in den Praxiseinrichtungen aus. Am Ende war die einhellige Meinung, dass man viel voneinander lernen kann und der richtige Weg eingeschlagen ist. Zur Intensivierung der Zusammenarbeit sollen zukünftig die Praxisanleitertreffen regelmäßig gemeinsam durchgeführt werden.

Text und Bilder: Angelika Brand

„Schritt für Schritt – unser Weg ist geschafft!“

Bild der Absolventinnen und Absolventen des diesjährigen Abschlussjahrganges der Berufsfachschule für Altenpflege Schweinfurt, zusammen mit der Klassenleiterin Gabriele Pototzky (vorne links) und Schulleiter Rainer Schöler, stellv. Schulleiterin Angelika Brand und dem Prüfungsausschussvorsitzenden Sebastian Müller (vorne rechts).Unter diesem Motto wurden am 26. Juli 2013 die 27 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflege in ihre berufliche Zukunft als examinierte Altenpfleger/innen entlassen.
Der Leitspruch der feierlichen Abschlussveranstaltung, ein Zitat aus Michael Endes Kinderbuch „Momo“, begleitete die Schülerinnen und Schüler seit Beginn ihrer Ausbildung und prägte demzufolge nicht nur die Ansprachen an die Ausbildungsabgänger sondern auch den gestalterischen Rahmen des Festaktes.
Anerkennung und Wertschätzung für die erbrachten Leistungen und die zunehmende Bedeutung des Berufes des Altenpflegers in einer alternden Gesellschaft brachte der Schulleiter, Herr OStD Rainer Schöler zum Ausdruck.
Zu den Gratulanten gehörten außer zahlreichen Vertretern der Praxisstellen und dem gesamten Kollegium der Berufsfachschule für Altenpflege auch Angehörige der frisch examinierten Pflegekräfte.
Neben den durch Herrn OStD Schöler und Frau Brand überreichten Abschluss- und Prüfungszeugnissen durften sich die Schüler auch über Glückwünsche der Regierung von Unterfranken, vertreten durch Herrn StR Müller, freuen.

Text: Dagmar Rausch

Projekt "Spielenachmittag"

Herzlich Willkommen im Klassenzimmer der AII war eine Seniorengruppe beim Projekt "Spielenachmittag".
Vorausgegangen war eine längere Planung von der Auswahl der seniorengerechten Spiele für die große Gruppe und für die Kleingruppen bis hin zur Gestaltung eines themenbezogenen Kaffeetisches und der geeigneten Bewirtung.
Dass die Auswahl und die Anleitung der Spiele gelungen war, hat die fröhliche Stimmung bewiesen und die Uhr, die angezeigt hat, dass die Zeit leider viel zu schnell vorbei war.

"Das wiederholen wir wieder einmal, es war so schön", war ein Satz der Senioren zum Abschied.

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