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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Projekt: „Ein Tag im Leben eines behinderten Menschen“

Am Rossmarkt in der Stadt. Rollstuhl auf einer Rampe. Gruppenbild im Pausenhof der Schule.

Am 28.07.2016 sollten die SchülerInnen der Klasse S 10a einmal erleben, wie sich ein Tag im Leben eines körperlich behinderten Menschen in der Realität anfühlt. Dabei erlebten sie hautnah die Probleme, welche Menschen im Rollstuhl bei der Fortbewegung und im alltäglichen Leben haben und können sich zukünftig auf diese Weise besser in deren Situation hinein versetzen.

Zunächst trafen sich die SchülerInnen in der Schule, um die theoretischen Kenntnisse aus dem SpTh-Unterricht aufzufrischen und dann einige Regeln im Umgang mit einem Rollstuhl zu erarbeiten. Bei der anschließenden Erkundung des Schulgebäudes mit zwei Rollstühlen wurde uns bewusst, wie wenig behinderten-gerecht die Ausstattung der Schule ist. Im Anschluss daran fand in der Schule ein Rollstuhl-Parcours statt, bei dem die theoretischen Kenntnisse mit jeder Menge Spaß in die Tat umgesetzt werden konnten.

Doch nun ging es in die reale Welt: mit den zwei Rollstühlen ausgestattet, machten wir uns per Bus auf den Weg in die Innenstadt.

Ein sehr freundlicher Busfahrer half uns, diese erste Hürde zu meistern. Am Rossmarkt angekommen warteten dann verschiedene Aufgaben auf die SchülerInnen, z.B.:

  • Fahrt in eine Drogerie: Kauf eines Drogerieartikels im 1.Stock und EG
  • Fahrt in ein Kaufhaus: Kleidung in Umkleidekabine anprobieren inklusive Rollstuhl
  • Fahrt über den Marktplatz: Schieben des Rollstuhls in einer großen Runde über das Kopfsteinpflaster des Marktplatzes
  • Suche nach einer behindertengerechten Toilette: Benutzung der Toilette inklusive Rollstuhl
  • Fahrt zur Touristeninformationsstelle (im Rathaus): Frage nach rollstuhlgerechten Restaurants in Schweinfurt
  • Fahrt in eine Eisdiele: Kauf eines Eises

Nach jeder Aufgabe wurden die Herausforderungen und Erkenntnisse der jeweiligen Aufgabe mit den Lehrkräften reflektiert.

In der Eisdiele wurde bei einem Eis die abschließende Auswertung des gesamten Tages durchgeführt und mit diesen Erfahrungen der höchst interessante und aufschlussreiche Tag ausklingen gelassen.

Text und Bilder: StRin Friederike Seckel und OStRin Beatrix Schnös

BFS für Sozialpflege bei der Freizeitmesse des MPA in München, 31.10.14

Gruppenbild der Teilnehmer, von links: Jonas Fiedler, Viola Maiß, Sabrina Sikoli, Eva Cusimano, Kujtesa Surdari. Das "Spielbrett", hergestellt von Dorothea Böttcher und Eugenie Mauder.

Das Internet vergisst nichts und manchmal ist das sogar richtig gut.

Die Veranstalter der Freizeitmesse in München waren auf der Suche nach einer besonderen Aktion aus Anlass des 100. Geburtstages von „Mensch-ärgere-dich-nicht“ in Verbindung mit dem Thema Inklusion und fanden auf unserer Homepage einen Eintrag, in dem von unserer großen, selbstgebastelten Ausgabe des Spiels und seinem Einsatz beim 50. Geburtstag der Lebenshilfe berichtet wurde.
So kamen wir – fünf SchülerInnen der BFS für Sozialpflege, zwei Lehrkräfte - und unser Spiel zu einer Einladung nach München.

Dort wurde es unter lebhafter Anteilnahme von Presse und Fernsehen bei einem Blitz-Turnier einiger Stadträte eingesetzt, die damit hundert Spiele des Schmidt Verlags zugunsten der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München erspielten. Wir applaudierten, freuten uns für das Kinderhospiz und durften anschließend kostenlos die Messe besuchen.

Dort gab es in zwei Messehallen und einem Außenbereich (Xund und aktiv) viel zu sehen. In einer Halle (Spielwies’n) wurden Brettspiele vorgestellt, die man selbst ausprobieren konnte und dafür sogar freundlich von großen und kleinen Kennern in die Regeln eingeführt wurde. Unsere besondere Aufmerksamkeit galt aber der anderen Halle (Forscha), in der viele Bildungsthemen wie MINT, Sprache, Basteln und Kreativität, Bewegung, Ernährung von den Besuchern entdeckt und spielend erprobt werden konnten. Wir wurden gar nicht müde und trennten uns nur deshalb vor Ende der Öffnungszeit, weil wir an den weiten Weg nach Schweinfurt dachten.

Zwei Schülerinnen spielen Mini-Tischtennis. Das "Mensch-ärgere-dich-nicht" im Einsatz. Schülerin beim Ausfüllen eines Bogens.

Auf dem Heimweg wurde abgefragt: „Was hat euch am besten gefallen?“  Die Antworten gaben zu denken: „Der Geschmacks- und Geruchstest war interessant!“ „Das Tischtennisspiel! Da konnte man sich richtig bewegen.“ „Das Verkleiden!“ „Das Bekleben der Stiftebox mit Briefmarken!“ „Und der Rollstuhlparcours.“ Ich selbst: „Die wunderschönen Kaleidoskope.“ So richtig neu ist das alles eigentlich nicht. Aber gelohnt hat sich der Ausflug in die Welt des Spielens trotzdem.

Einen Fernsehbeitrag zur Freizeitmesse finden Sie bei München TV.

Text: FOLin i. BV Karin Drexl

Beim Weben Kontakte knüpfen - Projekt der BFS für Sozialpflege

"Beim Weben Kontakte knüpfen", mit diesem Ziel trafen sich Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Sozialpflege mit den Bewohnern des Wohnheims St. Elisabeth Schweinfurt. Dort vermittelten die jungen Menschen Grundkenntnisse des Webens und kamen so in angeregte Gespräche mit den älteren Menschen. Bei einigen Bewohnern wurden längst verloren geglaubte Fertigkeiten wiederentdeckt, bei anderen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wachgerufen. Die angehenden Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer konnten ihre im Unterricht geübten Kenntnisse in der Praxis umsetzen. So war es für alle ein lebhafter, lehrreicher Nachmittag.

Sozialpflege im Wohnheim Sozialpflege im Wohnheim
Sozialpflege im Wohnheim Sozialpflege im Wohnheim
Sozialpflege im Wohnheim Sozialpflege im Wohnheim

 



 

Besuch der Lebenshilfe Werkstätte in Sennfeld


Am 13.7.09 besuchte die Klasse S11b die Lebenshilfe Werkstatt für behinderte Menschen in Sennfeld und informierte sich über deren Arbeits- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderungen und die eigenen Arbeitsmöglichkeiten für „Staatlich geprüfte Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer“ in diesem Bereich. Geführt wurde die Schüler von Herrn Jahn, Leiter der Werkstatt. Das Bild entstand im neu eingerichteten Bereich der Fördergruppen.

Karin Drexl, Fachlehrerin



Besuch der Altenpflegemesse in Nürnberg

Am 26.3.09 besuchten drei Klassen der BFS für Sozialpflege die Altenpflegemesse in Nürnberg. Mit Arbeitsaufträgen ausgerüstet schwärmten die Schüler und Schülerinnen aus, um zwischen Betten, Büchern, Binden, Badewannen, Bällen und Beschäftigungsmaterial und ungezählten anderen Artikeln bewährte und neue Produkte für die Pflege zu finden. Einiges konnte mal selbst ausprobieren. Wie gut man seine Hände desinfiziert hatte, ließ sich unter geheimnisvoll blau leuchtendem Licht nachweisen. Interessant war auch der Parcours zum Training für die Sturzprophylaxe, bei dem man es mit geschlossenen Augen über den wackeligen Steg schaffen musste, ohne die Holme zur Hilfe zu nehmen. Viele Schüler und Schülerinnen betätigten sich sehr eifrig als Sammler von Mustern und Prospekten. In der Schule wurden die Schätze dann ausgepackt und präsentiert, über lilafarbene Schutzhandschuhe, ambulante Liegendduschen, mehrfach verwendbare Servietten mit Auffangtäschchen, Rollstühle aus Steckrohren und Hornhautentfernungsmittel diskutiert. Jemand konnte sogar von einem Pflegerap berichten.
Aber wie viel davon erscheint in unserem Alltag? Wir wissen jetzt, es gibt Matratzen, auf denen die Liegenden automatisch regelmäßig umgelagert werden. Es gibt Inkontinenzversorgungen in denen der Urin durch chemische Zusätze eine feste Konsistenz annimmt. Es gibt Betreuungsroboter in Form fellbezogener Katzen, die beim Streicheln über den Kopf miauen und mit den Augen blinzeln. Trotzdem: Uns wird man so schnell nicht ersetzen können!

Karin Drexl, Fachlehrerin




Projektarbeit: Beschäftigungsangebot „Mobile“ in Schweinfurter Altenheimen

Im Schuljahr 2008/09 wurde erstmals mit den 11. Klassen der Sozialpflege ein Wahlfach eingerichtet, in welchem die Schüler Beschäftigungsangebote für ältere Menschen in der Praxis erproben sollten. Dafür wurden im Werkunterricht Mobiles aus Rohwolle als Modelle sowie eine kurze, bildliche Arbeitsanweisung von den Schülern gefertigt. Plakate, die auf die einzelnen Veranstaltungen in den Pflegeeinrichtungen hinwiesen, durften natürlich auch nicht fehlen. So wurden alle Klassen in kleinere Gruppen aufgeteilt und besuchten verschiedene Pflegeheime in Schweinfurt, in denen Sie mit einer Gruppe von 10-15 Bewohnern diese Mobiles anfertigten.


Zu Beginn der Veranstaltungen wurde immer Kaffee und Kuchen gereicht, dann ging es ans Tun und die Bewohner genossen sichtlich unsere Schüler. Die Fachlehrerin im Werken brachte ein Spinnrad mit, an dem die Herstellung von Wollfäden gezeigt wurde. Viele ältere Menschen erinnerten sich dabei an Nachkriegszeiten, in denen Sie teilweise auch noch spinnen mussten und einige ältere Damen und interessierte Schülerinnen versuchten sich sogar mit großem Eifer an diesem Spinnrad. Zum Schluss hatten alle Bewohner mindestens ein Mobile erstellt, das unsere Schüler mit auf die Zimmer der Bewohner brachten und dort auch gleich befestigten. Heimbewohner und Heimleitungen waren sehr zufrieden mit diesem Angebot und luden uns erneut zu einer solchen Aktion ein.
 


Dorothea Böttcher, Fachlehrerin Werken




Bilder aus dem Unterricht



 


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