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Beeindruckender Exkursionstag der Gärtnerklasse nach Veitshöchheim und Würzburg

Vortrag. Führung über das Gelände.

Am 1. und 2. April findet an der Fachschule für den Gartenbau in Veitshöchheim die Ausstellung: „Veitshöchheimer Dreiklang: Zeit für Zukunft“ für die Öffentlichkeit statt.

Die Ausstellung wird von Meister- und Technikerschülern gruppenweise als Projekt vorbereitet. Vorab erhielten wir die Gelegenheit diese Ausstellung sowie die Fachschule für die Ausbildung zum Meister oder Techniker im Gartenbau kennenzulernen.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fuhren wir mit dem Zug nach Veitshöchheim. Als wir ankamen wurden wir sofort von einer Gartenbaulehrerin begrüßt und zu den einzelnen Ständen geführt. Jeder Stand ist von einer Gruppe von vier Schülern als Projekt vorbereitet worden. Diese waren dann am jeweiligen Stand vertreten, erklärten uns ihr Thema und standen für Fragen zur Verfügung, was wir auch ausgiebig nutzten.

So erfuhren wir Grundsätzliches zur Meister- bzw. Technikerausbildung, dann ging es weiter in einen Mustergarten mit dem Thema „Gestalten mit Wasser im Garten“. Dazu wurden viele Tonnen Material eingebaut. Am Stand zur Verwendung von Mikroorganismen überzeugten uns die blütenreicheren Tomatenpflanzen. Wir bekamen freundlicherweise einige Muster von einem ehemaligen Schüler unserer Schule zum Testen mit.

Gestaltungsmöglichkeiten mit gärtnerischen Materialien. Führung durch das Tropenhaus.

Die Vorführung der Obstbaumveredlungsarten passte genau in unser aktuelles Unterrichtsthema. Am Winzerstand bekamen wir einen Einblick in die Südafrika-Exkursion der Winzerklasse und den Unterschied zwischen südafrikanischen und fränkischen Weinen.

Infos zur vertikalen Begrünung von Wänden und noch vieles andere mehr ließen die zwei Stunden wie im Nu vergehen. Wir wollten aber noch den botanischen Garten in Würzburg kennenlernen, so dass wir uns mittags nach Würzburg auf den Weg machten.

Dort bekamen wir ebenfalls zwei Führungen. Herr Löhnert zeigte uns in den Gewächshäusern die Gliederung nach Vegetationszonen. Regenwald, mediterrane Vegetation bis hin zur Wüste durchschritten wir. Ein Haus war das Nutzpflanzenhaus mit u.a. Kaffee-, Kakao-, Tee- und Bananenpflanzen. Aus dem Wachs der Carnauba-Palme wird hochwertige Autopolitur hergestellt.

Die Führung von Reviergärtner Kleespieß durch die neun Hektar Freigelände und seine Abschlussworte zeigten uns anschaulich, was für ein vielseitiger Beruf der Gärtner ist.

Text und Bilder: R. Trost, OStR

Gärtner bepflanzten ein ca. 20 m² großes Staudenbeet

Symbolbild Weinwellen. Schülerinnen und Schüler bei der Pflanzarbeit.

Zur Verschönerung unserer Schule, um zu lernen wie man ein Blumenbeet anlegt und um Pflanzen kennenzulernen, hat die 10. Gärtnerklasse am 27. März 2017 vor der Holzwerkstatt ein Staudenbeet bepflanzt. Der Plan stammte von unserem Lehrer Rainer Trost. Die Stauden Blauraute, Blauweiderich, Riedgras, Duftnessel, Federgras, Storchschnabel, Patagonisches Eisenkraut, Salbei, Katzenminze und Lavendel wurden wellenförmig gepflanzt, sie sollen an Wasserwellen erinnern. Die Stauden sind zum Teil immergrün oder haben, wie die Gräser auch, im Winter ein interessantes Aussehen. Auch wurde darauf geachtet, dass die Stauden für die Bienen Nahrung liefern, sei es Nektar oder Pollen. Für das Beet galt es zunächst die Grasnarbe abzutragen bzw. alte Stauden auszugraben und an anderer Stelle wieder einzupflanzen. Danach wurde der Boden mit der Fräse aufgelockert und darauf die Pflanze noch im Topf aufgestellt. Nach sorgfältiger Prüfung des Wellenmusters konnten wir die Stauden austopfen und einpflanzen. Nach zwei Schulstunden war das Beet fertig. Zur Sicherung vor Kaninchenfraß – Kaninchen gibt es auf dem Schulgelände sehr, sehr viele - dient die Umzäunung des Beetes mit Hasendraht. Jetzt gilt es das Wachstum zu verfolgen und zu beobachten, ob das Wellenmuster im Laufe des Jahres deutlich wird. Wir sind gespannt. Wir freuen uns auf das Erblühen all unserer gepflanzten Schätze und sind stolz, wieder einen kleinen Beitrag für ein schöneres und vielfältigeres Schulumfeld geleistet zu haben.

Text und Bilder: R. Trost, OStR

Jährlicher Obstbaumschnittkurs für die Gärtnerklasse

Schüler beim Schneiden eines Baumes unter Anleitung. Schüler beim Schneiden eines Baumes unter Anleitung.

Obstbäume richtig schneiden zu können ist gefragt. Deshalb luden wir für den 17. März wieder Herrn Kümpel, einen im Obstbaumschnitt sehr erfahrenen Gärtner, in die Schule ein, um unserer Gärtnerklasse den Schnitt von Obstbäumen zu zeigen. Die Azubis durften gleich unter Anleitung unsere Apfelbäume schneiden, im Anschluss schnitten wir noch die über 100 Duftrosen im Schulgarten.

Erfreut stellten wir noch fest, dass von unseren letztjährigen Apfelbaum-Veredelungen immerhin eine angewachsen ist.

Text und Bilder: R. Trost, OStR

Berufswettbewerb der Gärtnerjugend – mehr als nur ein Grüner Daumen

Aufgabe mit Legen von Pflanzenkarten. Bennung unterschiedlicher Baumaterialien. Siegerfoto des erfolgreichen Dreierteams mit Urkunde.

Alle zwei Jahre findet der Berufswettbewerb der Gärtner statt. Nachdem der Wettbewerb 20 Jahre an unserer Schule ausgetragen wurde, fand diesmal der Erstentscheid am 22.02.2017 auf Bezirksebene (Unterfranken) in Ochsenfurt statt.

Die Teilnehmer lösten in Zweier oder Dreierteams eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben. Hierbei konnte jeder sein Können und Wissen unter Beweis stellen. Egal ob Kreativiät oder Geografie, Pflanzenkenntnisse oder Schätzvermögen, es war für jeden aus den sieben Sparten des Gartenbaus etwas dabei.

Die Aufgabe „Rund ums Grab“ war ein Domino. Hier musste man zum Bild einer Pflanze den richtigen Namen anlegen, so dass am Ende alles zusammenpasst.

Bei der Aufgabe „Frühlingserwachen“ galt es drei Pflanzen auszusuchen und damit eine Blumenschale zu bepflanzen und kreativ zu gestalten, einen angemessenen Preis festzulegen und einen werbewirksamen Slogan zu formulieren.

„Rund um den Baum“ nannte sich eine andere Aufgabe, bei der eine Menge auf dem Tisch liegender Gegenstände benannt werden mussten, ebenso ihre Verwendung. Außerdem galt es hier Höhe, Gewicht und Maße zu schätzen.

Auf das Dabeisein kam es an, machten die Gastgeber auch in ihrer Abschlussrede klar. Jeder bekam einen Preis und eine Teilnahmebestätigung und somit hat sich die Teilnahme, abgesehen vom Lerneffekt, für jeden gelohnt. Die Gärtnerinnen und Gärtner haben dabei bewiesen, dass sie das Wettbewerbsmotto „Der Zukunft gewachsen“ leben und tragen.

Unsere Teams schnitten super ab, am besten das Team Thomas Keicher, Leon Klöffel und Christina Penisch. Diese drei Gärtnerazubis werden unsere Schule beim Landentscheid vertreten. Viel Glück!

Einen Artikel der Mainpost zum Berufswettbewerb finden Sie hier.

Den Bericht auf der Homepage der Berufsschule Ochsenfurt hier.

Text: Alexander Markert, Christina Penisch, G10
Fotos: OStR R. Trost

Gärtnerklasse besuchte die GaLaBau-Messe in Nürnberg

Stand mit Fassadenbegrünung. Stand mit Gartenbrunnen. Stand mit Sicherheitsarbeitsschuhen..

Auch dieses Schuljahr fuhr die Gärtnerklasse G10 nach Nürnberg zur Garten- und Landschaftsbau-Messe – kurz GaLaBau-Messe - nach Nürnberg.

Da die Messe bereits am Freitag der ersten Schulwoche stattfand, war dies eine vorzügliche Gelegenheit sich bereits auf der Zugfahrt näher kennenzulernen.

Die Messe ist die europäische Fachmesse für den Garten- und Landschaftsbau. So werden jede Menge Informationen zur  Pflege und den Bau von Sportplätzen, Golfplätzen und Spielplätzen geboten, selbstverständlich auch alles rund um Gartenplanung und -anlage.
In 13 Messehallen stellten 1.320 Aussteller aus, davon war etwa ein Viertel international. 64.138 Fachbesucher reisten an, um sich über Produkte und Trends für das Planen, Bauen und Pflegen mit Grün zu informieren.

Wir konnten uns über vertikale Bauwerksbegrünung, Wasserspiele, Mähroboter, Mini-Bagger bis hin zu wasserdurchlässigen Verfugungsmassen informieren. Besonders interessierten auch Werkzeug, Arbeitskleidung und Arbeitsschuhe. Am Junggärtner-Infostand gab es beim Geschicklichkeitsspiel Preise zu gewinnen.
Beim auf der Messe stattfindenden Berufswettbewerb der Landschaftsgärtner, dem Bayern-Cup, wurde in Teams ein Gartengestaltungsauftrag praktisch bearbeitet.

Glücklich, dass wir bereits in der ersten Schulwoche bei dieser Lehrfahrt vielfältige Eindrücke in den Gärtnerberuf gewinnen konnten, fuhren wir am Nachmittag wieder nach Schweinfurt zurück.

Text und Bilder: OStR R. Trost

Mehrtägige Gärtnerklassenfahrt nach Ostfriesland

Haus mit aufwendiger Fassadenbegrünung. Pflanzbeete. Bahnhof in Leer.

Wir hatten dieses Jahr für unsere viertägige Gärtnerfahrt vom 18.-21.07.2016 Ostfriesland als Ziel.

Grund für diese Region waren, neben den zwei Einladungen der Geschäftsführer vom Erdwerk Klasmann-Deilmann und von der Baumschule Bruns, das wunderschöne Städtchen Leer, die Meyer Werft in Papenburg, der fantastische Park der Gärten in Bad Zwischenahn, der traumhafte Privatgarten der Familie Knospe in Aurich, die Besichtigung der Staudengärtnerei Mührung und anderes mehr. Beim Erdwerk bekamen wir einen Vortrag über Torf, eine Werksführung zur Herstellung der ca. 1.000 verschiedenen Substrate, erlebten den Torfabbau und unternahmen eine Fahrt ins Moor. Den Torfabbau vor Ort live zu sehen hat besonders beeindruckt. In Ostfriesland ist das vorherrschende Landschaftsbild durch ehemalige Moore geprägt.

Die Baumschule Bruns ist eine der führenden Baumschulen Europas. Auf über 500 Hektar Produktionsfläche werden fast alle Gehölze kultiviert und diese oft in riesigen Exemplaren. Viele unserer Gartenbaubetriebe beziehen ihre Gehölze von dieser Baumschule.

"Nichts geschieht, ohne dass ein Traum voraus geht" steht auf der Homepage der Familie Knospe. 2006 hat die Familie das 5.000 m2 große Grundstück gekauft und all ihre Ideen, Anregungen von vielen besichtigten Gärten im In- und Ausland sowie ihre eigenen umfangreichen Erfahrungen in die Planung und Verwirklichung ihres Gartens einfließen lassen. Es ist ein Traumgarten entstanden. Die Gartenbesichtigung schloss eine Ostfriesenteezeremonie ab.

Diese Fahrt hat für alle unvergessliche Eindrücke hinterlassen. Bei der Nachbesprechung war besonders interessant, dass fast jeder Azubi etwas anderes als sein persönliches Highlight nannte. Ein Zeichen, dass alles prima war und für jeden etwas Schönes dabei war. So hat bei dieser Fahrt jeder etwas für das Leben gewonnen. Ich bin froh, dass ich unseren Gärtnerschülern schöne Erlebnisse mitgeben konnte, denn sie waren es wert.
Es war ein wunderschönes erstes Lehrjahr. Danke.

Text und Bilder: R. Trost, OStR
 

Pokalübergabe an Bayerns beste Junggärtner

v.l.n.r. Schulleiter OStD Rainer Schöler, Daniel Wacker, Bezirksvorsitzender Bayerischen Gärtnereiverband Elmar Gimperlein, Sebastian Götz, Andreas Munack, OStR Rainer Trost.

Am 13. Juli 2015 fand in Augsburg der Landesentscheid des Berufswettbewerbes der Gärtner statt. Von jedem Regierungsbezirk nahmen daran mehrere Dreier-Teams teil, die sich bereits im Bezirksentscheid als beste Teams qualifiziert hatten. Beim Wettbewerb gibt es zwei Teilnehmerstufen: Stufe A (1. und 2. Lehrjahr) sowie Stufe B (3. Lehrjahr und junge Gärtner bis 25 Jahre).

An der Spitze der Wettbewerbsstufe B konnte sich das Team des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel Schweinfurt mit Sebastian Götz (Bayerisches Staatsbad Bad Kissingen), Daniel Wacker (Gärtnerei Jooß, Hofheim) und Andreas Munack (Kurgärtnerei Bad Kissingen) durchsetzen.

Für die teilnehmenden Teams des Landesentscheids galt es an zehn Stationen, Aufgaben aus allen Bereichen des Gartenbaus zu lösen. Die Teams bestimmten unter anderem unterschiedliche Pflanzen und Gehölze, erkannten Gemüsesorten mal auf eine andere Weise, oder gestalteten floristische Werkstücke. Aber auch Fragestellungen zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, zum Gewächshausbau und zu aktuellen Bestattungsformen und Trauerbegleitung stellten die jungen Gärtner auf den Prüfstand.

Die Schirmherrschaft dieses Wettbewerbes obliegt dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Träger dieses Wettbewerbes sind der Bayerische Gärtnereiverband (BGV)  und die Arbeitsgemeinschaft bayrischer Junggärtner (AdJ).

Zur Auszeichnung des besten bayerischen Junggärtnerteams lud nun Diana Emmert, Stellvertreterin im Landesvorstand der Bayerischen Junggärtner, die drei Landessieger und namhafte Gäste an das Staatliche Berufliche Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt ein.

Der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Gärtnereiverbandes, Elmar Gimperlein überreichte den Wanderpokal, der bis zum nächsten Landesentscheid in zwei Jahren am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum  Alfons Goppel Schweinfurt verbleibt. Er gratulierte den drei jungen Gärtnern ebenso wie Schulleiter  Oberstudiendirektor Rainer Schöler sowie Gartenbaulehrer Oberstudienrat Rainer Trost. Alle sind sehr stolz darauf, dass die aktuell besten bayerischen Junggärtner aus Unterfranken kommen, zeigt dies doch die Leistungsfähigkeit der Schule und der Ausbildungsbetriebe sowie das Engagement der Jugendlichen.

Text: Rainer Trost, OStR
Bild: Thomas Weidner, StR

Verkaufsprojekt der Gärtnerklasse

Schüler beim Vorbereiten eines Verkaufsstandes.

Produzieren ist das eine, Verkaufen das andere. Beides muss beherrscht werden. Deshalb führte die Gärtnerklasse am 09. Mai eine Verkaufsaktion unserer angezogenen Pflanzen durch.

Themen waren dabei Verkaufsgespräch, Umgang mit Kunden, Kundenservice, Kalkulation, Organisation eines Verkaufes, Gestaltung der Verkaufsfläche, Gestaltung von Werbeplakat und Werbemaßnahmen.

 

 

 

 

 

Bild: T. Weidner, StR
Text: R. Trost, OStR

Obstbaumschnittkurs für die Gärtnerklasse

Obstbäume richtig schneiden zu können ist gefragt. Deshalb luden wir Herrn Kümpel ein, einen im Obstbaumschnitt sehr erfahrenen Gärtner, unserer Gärtnerklasse den Schnitt von Obstbäumen zu zeigen.

Am 11.04.2016 zeigte er, wie dies geht und die Gärtnerauszubildenden trauten sich anschließend auch gleich, die Apfelbäume im Schulgarten fachgerecht zu scheiden.

Selbstverständlich unter Anleitung und Aufsicht.

 

 

 

 

 

 

 

Bild und Text: R. Trost, OStR

Gärtnerklasse besucht die Ausstellung der Techniker-Schüler in Veitshöchheim und den Botanischen Garten in Würzburg

Schülerinnen hören Erklärungen eines Gärtners zu. Schülerinnen an einem Austellungsstand.

Am 04. März 2016 waren unsere Gärtnerazubis vom Schulleiter Arved von Mansberg der Lehr- und Versuchanstalt in Veitshöchheim eingeladen, die jährlich stattfindende Ausstellung der Techniker-Schüler vor dessen Eröffnung für die Öffentlichkeit vorab zu besuchen.

Wir wurden vom Schulleiter begrüßt und anschließend von Station zu Station geführt und äußerst interessant und fachkundig informiert.

Zuerst sahen wir das gemeinsame Projekt der Landschaftsgärtner: sie stellten sehr informativ die Phasen der Entstehung eines Gartens dar: zuerst Beratung, dann Planung, Baustelle und schließlich den fertigen Garten.

Weiter ging es zu den Winzern, wo wir über Weinanbau informiert wurden und eine kleine Weinverkostung genießen durften.

Besonders haben auch die Info-Stände zu Bienen, Balkongemüse, Blumenzwiebeln, Nützlingseinsatz und Apfelsorten gefallen. Geschmacksintensiv war der Stand über verschiedene Kräutersalze. Alle Stände waren sehr liebevoll und kreativ gestaltet und kompetent mit Techniker-Schülern besetzt.

Danach fuhren wir noch in den Botanischen Garten Würzburg, wo Herr Kreiner uns mit einer spannenden Führung durch das Pflanzenreich so begeisterte, dass wir sogar unseren Aufenthalt verlängerten und einen Zug später zur Heimfahrt nahmen.

Text und Bilder: R. Trost, OStR

Bei der Gärtnerfahrt auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen wurde die diesjährige Klassenfahrt vorbereitet

Tischdekoration mit Topfpflanzen und Gestecken.

Wie schon seit vielen Jahren fuhren auch dieses Jahr wieder unsere Gärtnerklassen in Kooperation mit der Don Bosco Schule Würzburg am Mittwoch, den 27.01.2016, zur Internationalen Pflanzenmesse - IPM - nach Essen. Es stand uns ein langer, aber beeindruckender Tag bevor. Abfahrt in Schweinfurt um 6:00 Uhr früh – Rückkehr um 21:30 Uhr.

Die Pflanzenmesse ist eine der größten Pflanzenmessen der Welt. 49 Länder waren meist mit mehreren Ständen auf dieser "Weltmesse der Grünen Branche" vertreten. Wir erhielten so einen globalen Überblick über gärtnerische Angebote aus aller Welt, auch die Vielfalt der Sprachen zu hören, war beeindruckend.
Dieses Jahr besuchten wir vor allem die Stände der Baumschule Bruns und des Erdwerkes Klaasmann-Deilmann, da wir diese Firmen im Juli im Rahmen der mehrtägigen Klassenfahrt besuchen. Beim Erdwerk wurden wir sogleich erwartungsvoll begrüßt und zu einem kleinen Imbiss eingeladen, bei dem wir die Fahrt besprachen. Mit mir konnten so mehrere Azubis die Messe mal etwas von einer anderen Perspektive erleben. Einige Betriebe hatten auch den Azubis Aufträge mitgegeben, diese führten zu interessanten und sehr freundlichen Gesprächen mit den Standbetreibern.

Bepackt mit vielen Informationen, Info-Material, Kugelschreibern, Tragetaschen und vielen gärtnerischen Eindrücken fuhren wir wieder heim.

Text und Bild: Rainer Trost, OStR

Starker Auftritt im Botanischen Garten Augsburg

Die Bayerischen Sieger im Berufswettbewerb für junge GärtnerInnen 2015 stehen fest.

Von links nach rechts: Das Team der Berufsschule Schweinfurt (Wettbewerbsstufe B): S. Götz, A. Munack, D. Wacker.

Angenehme Temperaturen, Sonne, hochmotivierte Teilnehmer, ein großartiger Austragungsort und zahlreiche interessierte Besucher machten diesen Landesentscheid zu einem gelungenen Event. Gesucht wurde das beste Team bestehend aus drei Azubis der zwei Schwierigkeitsstufen.

In Augsburg überzeugte in der Wettbewerbsstufe A (1. + 2. Ausbildungsjahr) das Team der Berufsschule Nürnberg mit Marco Mackh, Daniel Wüchner (Botanischer Garten Erlangen) und Lena Pölloth (Staudenkulturen Erhardt, Weisendorf). An der Spitze der Wettbewerbsstufe B (3. Ausbildungsjahr und junge Gesellen) setzte sich das Team der Berufsschule Schweinfurt mit Sebastian Götz (Bay. Staatsbad Bad Kissingen), Daniel Wacker (Gärtnerei Jooß, Hofheim) und Andreas Munack (Kurgärtnerei Bad Kissingen) durch.

Für die teilnehmenden Teams des Zweitentscheides galt es an zehn Stationen, Aufgaben aus allen Bereichen des Gartenbaus zu lösen. Die Teams bestimmten unter anderem unterschiedliche Pflanzen und Gehölze, erkannten Gemüsesorten mal auf eine andere Weise, oder gestalteten floristische Werkstücke. Aber auch Fragestellungen zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, zum Gewächshausbau und zu aktuellen Bestattungsformen und Trauerbegleitung standen auf dem Prüfstand.

Zusammen mit dem Zentralverband Gartenbau (ZVG) e.V. ist die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) e.V. Ausrichter dieses bundesweiten berufsständischen Wettbewerbs. Die Schirmherrschaft obliegt dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Man darf gespannt sein, wie sich die sechs bayerischen Gärtner beim Bundesentscheid auf der Bundesgartenschau Havelregion im September schlagen …

Textquelle: Presseinformation des Landesverbandes Bayerischer Junggärtner e.V.

„Herzlichen Glückwunsch und wir sind froh und stolz, dass wieder ein Team aus unserer Region Sieger auf Landesebene wurde.
Alles Gute für den Bundesentscheid, der vom 1. bis 5. September 2015 auf der Bundesgartenschau Havelregion stattfindet. Wir drücken die Daumen!“

R. Trost, OStR

155 Gärtner aus Unterfranken beim Berufswettbewerb an unserer Schule

Freundliche Worte für die Teilnehmer durch Landrat Florian Töpper. Drei Schülerinnen arbeiten konzentriert an der Station "Nadelgehölze und ihre Zapfen". Gruppenbild aller Siegerteams.

 „Grüne Berufe sind voller Leben – Vielfalt aktiv gestalten!“ war das Motto des Wettbewerbes an dem neben unseren Gärtnerazubis auch die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Ochsenfurt, der Don Bosco Schule Würzburg und der Johannes-de-la-Salle-Berufsschule Aschaffenburg teilnahmen.

Die jungen Gärtnerinnen und Gärtner bearbeiteten in 3er Teams zehn verschiedene Aufgaben. Diese waren von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) für alle Sparten des Gartenbaus kreiert worden.

So konnten Landschaftsgärtner, Zierpflanzen-, Stauden-, Friedhofs-, Gemüse-, Baumschul- und Obstgärtner in den zwei Wettbewerbsstufen A (1. und 2. Lehrjahr) und B (3. Lehrjahr) ihre Stärken bei den jeweiligen Stationen zeigen.

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99 Bilder in der Galerie "Berufswettbewerb der Gärtner am BSZ" vorhanden.

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Die Dauer der Aufgaben betrug jeweils zwischen 15 und 30 Minuten. Sie wurden in zehn unterschiedlichen Räumen durchgeführt und forderten Geschick beim Kranzbinden, Geschmacksnerven beim Erkennen von Fruchtsäften, den Tastsinn beim Erfühlen landschaftsbautypischer Materialien, Samen-, Pflanzen- und Gemüsekenntnisse, Wissen um Weltreligionen, Arbeitssicherheit, Brennstoffe und Ufersicherungsarbeiten. Somit war fast die gesamte Palette gärtnerischen Könnens notwendig, um sich erfolgreich mit den anderen Teams messen zu können.

Bei der Preisverleihung begrüßte Schulleiter Rainer Schöler alle Anwesenden. In den anschließenden Grußworten des Schweinfurter Landrates Florian Töpper, würdigte dieser die schön geschmückte Aula. Diese war mit den 55 Frühlingskränzen, gebunden von  den Gärtnerteams bei der Kreativ-Aufgabe, reichlich verziert.

Der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Gärtnereiverbandes Elmar Gimperlein fragte sich, warum man an so einem Wettbewerb teilnehmen sollte. Gründe sind unter anderem ständige Weiterbildung oder das Schauen über den Tellerrand. Vor allem aber wird man das Gemeinschaftserlebnis, insbesondere bei den Siegerteams, die vom 13.-14. Juni 2015 beim Landesentscheid im Botanischen Garten in Augsburg die unterfränkischen Schulen vertreten, nie vergessen. Vielleicht gelingt es einem Team auch dort zu gewinnen und es darf dann beim Bundeswettentscheid auf der Gartenschau in der Havelregion (bei Berlin) seine Kenntnisse und sein Können unter Beweis stellen. Wir drücken die Daumen.

Die Siegerteams der einzelnen Schulen waren:

Berufsschule Schweinfurt
Stufe A:           Sebastian Helas, Janik Loibersbeck und Franziska Meth
Stufe B:           Sebastian Götz, Andreas Munack und Daniel Wacker

Berufsschule Ochsenfurt
Stufe A:           Benedikt Müller, Niklas Pobel und Kim Rudolph sowie Mirjam Baumann, Oliver Dehnke und Chris Kaffenberger
Stufe B:           Max Bohlig, Kevin Rinaldi und Julius Weidner

Don-Bosco-Berufsschule Würzburg
Stufe A:           Julian Fleckenstein, Christian Kraus und Alexander Kasch sowie Jasmin Marks, Katharina Thim und Sophia Hörlin
Stufe B:           Urs Bösebeck, Viviane Reichwein und Marcel Langer

Johannes-de-la-Salle-Berufsschule Aschaffenburg
Stufe A:           Pascal Adrian und Stefanie Martin

Text: Rainer Trost, OStR

Einen Artikel der Mainpost zum Berufswettbewerb an unserer Schule finden Sie hier.

10. Gärtnerklasse fuhr zur Ausstellung „Veitshöchheimer Dreiklang – natürlich, sinnlich, grün“

Empfang durch den Schulleiter. Führung durch Frau Jäth.

Am 06. Februar 2015 waren unsere Gärtnerazubis vom Schulleiter Arved von Mansberg der Lehr- und Versuchanstalt in Veitshöchheim eingeladen, die Ausstellung „Veitshöchheimer Dreiklang – natürlich, sinnlich, grün“ vor dessen Eröffnung am Wochenende vorab zu besuchen.

Wir wurden vom Schulleiter sofort freudig begrüßt und besonders gefiel uns, dass wir eine Führung von Regine Jäth, einer ehemaligen Schülerin unserer Schule erhielten.

Die Ausstellungsthemen wurden von der zweiten Technikerklasse im Rahmen eines Unterrichtsprojektes erarbeitet. Die Ausstellungsstände wurden dann passend gestaltet.

Themen waren z.B. Efeu in vielen Arten und Sorten, urban gardening, Weinherstellung, Obstverarbeitung, Gartengestaltung, Grüne Zukunft, Orchideen, Kokedama (Mooskugel als Pflanzgefäß).

Die interessanten Themen, das Kennenlernen der Meister- und Technikerschule für die Gärtner, das Gemeinschaftserlebnis bei dieser Fahrt und der Spaziergang durch die Veitshöchheimer Rokoko-Schlossgarten führten zu einem gelungenen Unterrichtstag.

Text und Bilder: Rainer Trost, OStR

Gärtnerfahrt nach Essen zur Internationalen Pflanzenmesse

Blühende Akazien in der Italienhalle. Messestand.

Wie schon seit vielen Jahren fuhren auch dieses Jahr wieder unsere Gärtnerklassen in Kooperation mit der Don Bosco Schule Würzburg am Freitag, den 30.01.2015, zur Internationalen Pflanzenmesse - IPM - nach Essen; Abfahrt in Schweinfurt um 6:00 Uhr früh.

Nach fünf Stunden Fahrt erreichten wir die Messe. 49 Länder waren auf der "Weltmesse der Grünen Branche" vertreten. Wir erhielten so einen globalen Überblick über gärtnerische Angebote aus aller Welt, auch die Vielfalt der Sprachen zu hören, war beeindruckend.

Besonders die Aufträge, die einige Betriebe den Azubis mitgaben, führten zu interessanten und sehr freundlichen Gesprächen mit den Standbetreibern.

Bepackt mit vielen Informationen, Info-Material, Kugelschreibern, Tragetaschen und vielen gärtnerischen Eindrücken kamen wir um 21:30 Uhr wieder an der Berufsschule in Schweinfurt an.

Text und Bilder: Rainer Trost, OStR

Gärtnerklasse besuchte die GaLaBau-Messe in Nürnberg

Einblick in eine Messehalle. Kunstvolles Wasserbecken im Eingangsbereich.

Die Gärtnerazubis unserer Gärtnerklasse G10 haben am 19. September die diesjährige GaLaBau-Messe in Nürnberg besucht, um dort Neues über den Gärtnerberuf zu erfahren.

Die Messe ist die europäische Fachmesse für den Gartenbau, Landschaftsbau, die Pflege und den Bau von Sportplätzen, Golfplätzen und Spielplatzbau „Playground“. In 13 Messehallen stellten 1.321 Aussteller, davon 23 Prozent international, aus. Rund 66.500 Fachbesucher reisten an, um sich über Produkte und Trends für das Planen, Bauen und Pflegen mit Grün zu informieren.

Bei der Bearbeitung der gestellten Arbeitsaufträge, die die Schüler mit großem Engagement erledigten, konnten sie sich über Technologien, die im Garten-und Landschaftsbau zum Einsatz kommen, wie Mähroboter, neue Bagger und neue Vermessungstechnik anschaulich informieren. Ebenso haben sich viele Baumschulen vorgestellt und so konnten die Schüler sehen, wo die verschiedenen Pflanzen für die Gärten herkommen.

Stolz und dankbar, dass wir bereits in der ersten Schulwoche bei dieser Lehrfahrt vielfältige berufliche Eindrücke gewinnen durften, fuhren wir wieder nach Schweinfurt zurück.

Text: Alexander Metz, G10

Gärtnerfahrt zur IPM

Formgehölze Zitronen neben Tuffsteinsäulen. kunstvolle Deko-Materialien

Unsere Gärtnerklassen fuhren in Kooperation mit der Don Bosco Schule Würzburg am Mittwoch, 29.01.2014 zur Internationalen Pflanzenmesse - IPM - nach Essen; Abfahrt in Schweinfurt um 6:00 Uhr früh.

Am späten Vormittag betraten wir bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen knapp über null Grad die Messe. 12 große Hallen der "Weltmesse der Grünen Branche" galt es zu erkunden. 1.554 Aussteller aus 45 Ländern präsentierten ihre Neuheiten und Dienstleistungen in den Bereichen Pflanze, Technik und Floristik.

Dieses internationale Flair konnte man überall spüren, lesen und hören, sei es in der „Italienhalle“, wo einem Bäume voller Zitronen entgegenleuchteten und der Espresso-Duft in der Luft lag oder vor den riesigen spanischen Palmen, beim Probieren des russischen Birkensaftes oder beim Betrachten der Blumenzwiebeln an den holländischen Ständen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Uns beeindruckte die große Anzahl der gärtnerischen Firmen, die Internationalität, die aufwändig gestalteten Informationsstände sowie die Vielfalt der gezeigten Produkte. Wir bekamen ein Gefühl für die modernen Trends und die internationale Bedeutung des Gartenbaus.

Bepackt mit viel Info-Material, Kugelschreibern, Tragetaschen und vielen gärtnerischen Eindrücken kamen wir um 21:30 Uhr wieder an der Berufsschule in Schweinfurt an.

interessant gestalteter Firmenstand interessant gestalteter Firmenstand interessant gestalteter Firmenstand

Die Eindrücke und die Erfahrungen beim Besuch und Zurechtfinden auf solch einer großen Messe, das Kennenlernen vieler Firmen, die Vielfalt im Gartenbau, das reichliche Info-Material sowie die harmonische, intensive Unterhaltung vieler Teilnehmer, bei der sich viele erstmals so richtig kennengelernt haben, lohnten die Fahrt.

Text und Bilder: Rainer Trost, OStR

Gärtnerprojekt: Pflanzenanzucht und Vermarktung von Stauden

Verkaufsplakat "Großer Pflanzenverkauf". Verkaufswerbung auf der neuen elektronischen Info-Tafel.

Verkaufsstände im Schulgarten.

 
Im Unterricht der 11. und 12. Klassen Gartenbau ist die Anzucht von Pflanzen ein wichtiges Thema. Nicht weniger wichtig ist aber auch die Vermarktung derselbigen.
Als erstes bei diesem Projekt wurden die Samen im Herbst geerntet, dann gereinigt und noch im Herbst oder im Frühjahr ausgesät. Nachdem die Pflänzchen gekeimt hatten, wurden sie pikiert, d.h. in kleine Töpfchen oder Platten vereinzelt.
Die Beschriftung und das Kennenlernen der verschiedenen Pflanzen gehörte natürlich ebenso zu den weiteren Aufgaben wie das Erstellen von Pflanzenetiketten am Computer oder das Zeichnen von Werbeplakaten.
Bei strahlendem Sonnenschein gestalteten wir am 15. Mai auf der Terrasse des Schulgartens einen Verkaufsstand und boten dann die angezogenen Pflanzen zum Erwerb an.

Projekt: Gärtnerklasse baut benachbartem AWO-Kindergarten ein Weidenhaus

Gruppenfoto mit Weideniglu. Das Weideniglu nach 4 Wochen mit dem ersten Grün.
In vielen Städten fehlt es heutzutage an natürlichen schattigen Rückzugsmöglichkeiten, Verstecken und Spielräumen für Kinder in der freien Natur. Üppig bewachsene Feldränder, alte Hecken, unbeeinflusste lauschige Kleinstbiotope sind selten geworden und müssen durch gezielte Maßnahmen wiederhergestellt und ersetzt werden.
So gingen die  Schüler der 10. Klasse Gartenbau zusammen mit Herrn Trost am Montagnachmittag des 29. Aprils die wenigen Schritte zu unserem benachbarten AWO-Kindergarten am Bergl, um ein Weidenzelt zu bauen, nachdem die Kindergartenleiterin Frau Lehm um Unterstützung angefragt hatte.

Mit Spaten, Hacken und Schnur ausgerüstet machten sich die Gärtner ans Werk, das Weidenzelt zu errichten. Dazu wurden die von Frau Lehm besorgten starken Weidenäste eingegraben, zu einem Tipi-Zelt zusammengebunden und zur Stabilität und Verschönerung mit dünneren Weidenzweigen verflochten. In drei Stunden stand das Zelt, auf das wir sehr stolz sind. Vier Wochen später haben die Äste bereits ausgeschlagen und lassen das Gedeihen eines lebendigen Spielraumes für die Kinder erhoffen.

 

Erstentscheid im Berufswettbewerb für unterfränkische Gärtner an der Berufsschule in Schweinfurt
Gruppenbild der Sieger.  Schüler bestimmen im Team Kräuter.

„Grüne Berufe sind voller Leben – Wir schaffen Wachstum!“ unter diesem Motto steht der 28. Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner unter der Schirmherrschaft von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Ziel des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbes ist es, fern von Prüfungsdruck gemeinsam mit anderen jungen Menschen aus dem Gartenbau die fachlichen Fähigkeiten, Kreativität und Geschick in einem Team unter Beweis zu stellen.
Erwartet werden von den Veranstaltern, der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e.V. (AdJ) und dem Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), bundesweit ca. 6.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Auch in Unterfranken hat am 21.02.2013 am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt mit Unterstützung des unterfränkischen Gartenbauverbandes und der unterfränkischen Berufsschulen der Erstentscheid stattgefunden. Bereits zum zehnten Mal in 20 Jahren wird dieser im Zweijahresturnus stattfindende Wettbewerb am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt für die unterfränkischen Gärtnerazubis organisiert.

132 auszubildende Gärtnerinnen und Gärtner im Alter bis 25 Jahre stellten sich den Aufgaben des Berufswettbewerbes. In 45 zumeist Dreier-Teams galt es zehn Aufgaben aus allen Gartenbau-Fachsparten aus den Bereichen „Vertikale Gärten“, „Pflanzen mit allen Sinnen“, „Kreativität“, „Gehölze“, „Kräuter“ oder „Spezialisten fürs Grün“ zu lösen.

Bestimmung von Materialien aus dem Gartenbau im Team.Dabei kam es nicht nur auf Fachwissen und praktische Fertigkeiten an, sondern auch auf Kreativität, Flexibilität und Teamfähigkeit. Gerade letzterem kommt im Berufswettbewerb eine besondere Bedeutung zu, denn nur wer Teamgeist beweist, kann den vorderen Plätzen ein gutes Stück näher kommen.

Nicht zuletzt soll der Berufswettbewerb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Spaß machen, den Ideenreichtum und die Spontaneität wecken und die Möglichkeit bieten, sich weiteres Wissen anzueignen und die anderen gärtnerischen Fachsparten kennen zu lernen.

Die besten Teams der Erstentscheide treten in den Landesentscheiden zur nächsten Wettbewerbsstufe an. Die Sieger des Berufswettbewerbes 2013 werden schließlich vom 03. bis 06. September auf dem Bundesentscheid auf der internationalen Gartenschau Hamburg (igs) ermittelt.

Bei der Preisverleihung in Schweinfurt gratulierten der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Gärtnereiverbandes (BGV) Elmar Gimperlein, der Obermeister der Gartenbaugruppe Schweinfurt Rupert Benkert, der leitende Regierungsschuldirektor Norbert Kornder, Landrat Florian Töpper, Bürgermeisterin Kathi Petersen und Schulleiter Rainer Schöler den Siegern.

 

Preisrichterinnen beurteilen geschmückte Primeltöpfe. Bestimmung von Gehölzen im winterlichen Zustand. Glückwünsche für die Teilnehmer durch die Honoratioren.

In Unterfranken erzielten die folgenden Teams die besten Ergebnisse und dürfen am 08. und 09. Juni im Botanischen Garten München zum Landesentscheid antreten:

Wettbewerbsstufe A, Auszubildende im 1. und 2. Lehrjahr:
Bestes Team der Berufsschule Schweinfurt mit 89 Punkten:
Götz Sebastian, Kurgärtnerei Bad Kissingen
Herttrich Petra, Gärtnerei Rückel und Bauer, Stadtlauringen
Wacker Daniel, Gärtnerei Jooß, Hofheim
Bestes Team der Don-Bosco-Berufsschule Würzburg mit 85,25 Punkten:
Baunemann Rene, Heidler Sarah, Kasch Alexander
Bestes Team der Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt mit 80,5 Punkten:
Burger Miguel, Christ Maximilian, May Andreas
Bestes Team der Johannes de la Salle Berufsschule Aschaffenburg mit 78,5 Punkten:
Gapzynski Sonja, Gürtoklu Aykut, Steinhauer Marco
 
Wettbewerbsstufe B, Auszubildende im 3. Lehrjahr:
Bestes Team der Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt mit 82,50 Punkten:
Gold Jonas, Kölbach Joshua, May Maximilian
Bestes Team der Berufsschule Schweinfurt mit 73,25 Punkten:
Gran Tobias, Kurgärtnerei Bad Kissingen
Heidemann Jens, Fränkische Toskana, Wiesentheid
Bestes Team der Don-Bosco-Berufsschule Würzburg mit 66,75 Punkten:
Brecht Kevin, Mosmann Paul, Zemke Tobias.

Text: Rainer Trost
Bilder: Thomas Weidner

Wildkräuter - Delikat essen - Delikatessen

Ein selbst hergestellter Brotaufstrich. Schüler waschen und sortieren die Kräuter.
Echte Delikatessen. Das Waschen der Wildkräuter gehört dazu.

Dass Wildkräuter, speziell viele unerwünschte Kräuter auch Unkräuter genannt, äußerst gesund und lecker sein können, erklärte am 13.04.2011 auf Einladung von Herrn Trost der 11. Gärtner- und der 11. Hauswirtschaftsklasse voller Elan und mit großer Begeisterung die Kräuterfachfrau Simone Engelmann aus Königsberg.

Zuerst wurde theoretisch die überaus große Bedeutung gesunder Ernährung erläutert und dann einige Kräuter genauer vorgestellt. So ist die Brennnessel wahrlich ein "Energiekraut". Sie enthält ein Zigfaches an wertgebenden Inhaltsstoffen gegenüber z.B. dem Kopfsalat. Man braucht nur weniger als eine Hand voll davon zu essen, um die gleiche Menge an Vitaminen und Mineralien aufzunehmen wie mit einer großen Schüssel Salat. Müdigkeit und Lustlosigkeit, oft durch Vitaminmangel bedingt, sind vorbei.

Nach der Theorie ging es dann ans Suchen und Sammeln verschiedener Wildkräuter. Erstaunlich was alles im Schulgarten und im Schulumfeld Leckeres wächst.

Die gesammelten Kräuter, inklusive essbarer Blüten, wurden dann zu verschiedenen Gerichten verarbeitet - Wildkräuterquark, Vogelmiere-Pesto in Variationen und als Dessert ein Erdbeeren-Taubnessel-Dessert, welches die Verkostung abrundete.
 
Beim Sortieren der Kräuter.
Ein Vormittag, der sicher den einen oder anderen angeregt hat, über seine Ernährungsweise nachzudenken und die heimischen Kräuter, auch die "Un"kräuter, mit neuen Augen zu sehen und sie zu schätzen.
 
Wir könnten uns aus unserer heimischen Natur ernähren. Sie kann uns viel Kraft geben.
 
Rainer Trost, OStR

 

Mit Traumnote 1,0 Staatspreis der Regierung von Unterfranken erhalten

Staatspreis für Dominik Mauer
Für eine äußerst seltene und herausragende Leistung ist am Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt Dominik Mauer mit dem Staatspreis der Regierung von Unterfranken ausgezeichnet worden. Mit der Traumnote 1,0 hat der junge Nachwuchsgärtner die Berufsschule abgeschlossen.
Dominik Mauer hat die Berufsschule sehr erfolgreich im Fachbereich Gartenbau in der Sparte Zierpflanzenbau besucht. Voller Stolz nahm der aufgeweckte Schüler seine Urkunde der Regierung von Unterfranken, im Rahmen einer feierlichen Übergabe, aus den Händen von Schulleiter OStD Rainer Schöler entgegen.
Der ausgezeichnete Absolvent der Berufsschule erlernte im Lehrbetrieb Gärtnerei Förster in Unsleben, im Landkreis Rhön-Grabfeld, sein Handwerk. Mit seinem großen Wissen und seinem überdurchschnittlichen Einsatz stehen Dominik Förster nun alle Türen für eine weitreichende berufliche Zukunft offen.
Herr Schöler und der stellvertretende Schulleiter Herr Paul freuten sich mit Herrn Mauer und wünschten ihm für seine private wie auch berufliche Zukunft alles Gute.
Der Staatspreis ist eine Anerkennung der Bayerischen Staatsregierung für Schüler, die ihre schulische Ausbildung mit herausragenden Leistungen abgeschlossen haben und darüber hinaus auch im sozialen Verhalten sowie mit überdurchschnittlichem Engagement und Einsatz in der Schule besonders hervorgetreten sind. Verbunden mit der Auszeichnung ist auch ein Geldpreis für den Schüler.

 

Berufswettbewerb der jungen Gärtner - Treff aller Gärtner-Azubis Unterfrankens

"Grüne Berufe sind voller Leben - Wir lassen´s wachsen"

Bereits zum neunten Mal wurde am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt der Berufswettbewerb der Gärtner durchgeführt. Erstmals allerdings trafen sich dabei in diesem Jahr fast alle jungen Gärtner-Azubis aus dem gesamten Unterfranken. Am 09.02.2011 stellte sich eine beeindruckende Zahl von 203 Teilnehmern in insgesamt 68 Teams aus der Johannes-de-la-Salle-Schule Aschaffenburg, den Beruflichen Schulen Kitzingen-Ochsenfurt, dem BSZ Alfons Goppel Schweinfurt und der Don-Bosco-Berufsschule Würzburg sowie dem Antonia-Werr-Zentrum Kolitzheim in Dreierteams den zehn theoretischen bzw. praktischen Aufgaben.

Von unserer Schule haben sich für den Landesentscheid am 04.06.2011 auf der Landesgartenschau Kitzingen qualifiziert:
Gruppe A (1. und 2. Lehrjahr): Jessica Maier, Daryl Martin (beide aus Schweinfurt) und Felix Schäfer (Mainberg)
Gruppe B (3. Lehrjahr): Nicole Kiesel (Oberspiesheim), Franziska Ruppert (Waizenbach) und Lisa Spiegel (Schonungen)

Wir gratulieren herzlich und wünschen ein erfolgreiches Abschneiden auf Landesebene.

Weitere Informationen finden Sie in der Mainpost.

 

Eine lange Fahrt zu etwas ganz Besonderem

Unsere Gärtnerklassen fuhren am Freitag, 28.01.2011 zur Internationale Pflanzenmesse - IPM - nach Essen. Abfahrt 6:00 Uhr früh. In Würzburg nahmen wir noch Schüler von der Don Bosco Schule auf, so dass der 85er Doppelstock-Bus voll besetzt war.

Kurz vor 12 Uhr betraten wir am Osteingang die Pflanzenmesse. Wir nahmen uns vier Stunden Zeit die 12 großen Hallen der "Weltmesse der Grünen Branche" zu erkunden. 1.508 Aussteller aus 47 Ländern präsentierten ihre Neuheiten und Dienstleistungen in den Bereichen Pflanze, Technik und Floristik. Uns beeindruckte noch nie Gesehenes, viel Neues, die große Anzahl der gärtnerischen Firmen sowie die Vielfalt der gezeigten Produkte. Wir bekamen ein Gefühl für die modernen Trends.

Bepackt mit Info-Material, vielen Eindrücken und einigen Geschenken waren wir - etwas erschlagen - um 22 Uhr wieder an der Berufsschule. Die Eindrücke sind die Strapazen der Fahrt wert.

Eindrücke von der Fahrt der Gartenbauschüler zur IPM Eindrücke von der Fahrt der Gartenbauschüler zur IPM Eindrücke von der Fahrt der Gartenbauschüler zur IPM
Eindrücke von der IPM Eindrücke von der Fahrt der Gartenbauschüler zur IPM

Es war beeindruckend wie aufwändig manche Aussteller aus den 47 Ländern ihre Stände gestaltet hatten.
Pflanzen aus allen gärtnerischen Bereichen waren in Hülle und Fülle zu sehen: Zimmerpflanzen, Schnittblumen, Stauden, Sträucher, Gehölze, riesengroße Olivenbäume, Bonsais, Formgehölze u.v.m.. Darüber hinaus Technik und Floristik.

R. Trost
 

Das verborgene Blütenmeer...

so titelte der Zeitungsbericht der Mainpost vom 28.10.2010 über die Pflanzaktion der 12. Gärtnerklasse unserer Schule auf dem Landesgartenschaugelände 2011 in Kitzingen.

Als Frau Marion Hirmer vom Landesgartenschau-Team bei unserer Schule anfragte, ob die Gärtner Interesse daran hätten, auf dem Landesgartenschaugelände 15.000 Blumenzwiebeln zu pflanzen, sagten wir gerne zu.

Als wir am Dienstag, 26.10.2010 - den Schultag der 12. Gärtnerklasse hatten wir nach Kitzingen verlegt - zum Landesgartenschaugelände fuhren, vertrieb die Sonne gerade den morgendliche Nebel und als wir angekommen waren, strahlte sie uns an und wärmte uns.

  Einweisung durch Frau Hirmer   Eingangsbereich der LGS.
Angekommen in Kitzingen.   Einweisung durch Frau Roth.   Eingangsbereich der Landesgartenschau.

Das Landesgartenschaugelände erstreckt sich direkt am Main entlang und uns bot sich von hier eine traumhafte Ansicht der Kitzinger Altstadt auf der anderen Mainseite. Der Mainradwanderweg führt direkt durch das Gelände. Wir wurden zuerst von dem Landesgartenschauteam, Frau Christina Zauner und Frau Marion Hirmer, begrüßt. Anschließend erläuterte uns die Landschaftsarchitektin und Staudengärtnerin Frau Hanne Roth aus Filderstadt-Bernhausen die Bepflanzungspläne für acht je 100 m2 große Staudenbeete.

Mainuferblick vom Geländer der LGS..

Das Mainufer vom Geländer der Landesgartenschau.


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