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Aus dem Schulleben 2015/2016 - 4

Projekt: „Ein Tag im Leben eines behinderten Menschen“

Am Rossmarkt in der Stadt. Rollstuhl auf einer Rampe. Gruppenbild im Pausenhof der Schule.

Am 28.07.2016 sollten die SchülerInnen der Klasse S 10a einmal erleben, wie sich ein Tag im Leben eines körperlich behinderten Menschen in der Realität anfühlt. Dabei erlebten sie hautnah die Probleme, welche Menschen im Rollstuhl bei der Fortbewegung und im alltäglichen Leben haben und können sich zukünftig auf diese Weise besser in deren Situation hinein versetzen.

Zunächst trafen sich die SchülerInnen in der Schule, um die theoretischen Kenntnisse aus dem SpTh-Unterricht aufzufrischen und dann einige Regeln im Umgang mit einem Rollstuhl zu erarbeiten. Bei der anschließenden Erkundung des Schulgebäudes mit zwei Rollstühlen wurde uns bewusst, wie wenig behinderten-gerecht die Ausstattung der Schule ist. Im Anschluss daran fand in der Schule ein Rollstuhl-Parcours statt, bei dem die theoretischen Kenntnisse mit jeder Menge Spaß in die Tat umgesetzt werden konnten.

Doch nun ging es in die reale Welt: mit den zwei Rollstühlen ausgestattet, machten wir uns per Bus auf den Weg in die Innenstadt.

Ein sehr freundlicher Busfahrer half uns, diese erste Hürde zu meistern. Am Rossmarkt angekommen warteten dann verschiedene Aufgaben auf die SchülerInnen, z.B.:

  • Fahrt in eine Drogerie: Kauf eines Drogerieartikels im 1.Stock und EG
  • Fahrt in ein Kaufhaus: Kleidung in Umkleidekabine anprobieren inklusive Rollstuhl
  • Fahrt über den Marktplatz: Schieben des Rollstuhls in einer großen Runde über das Kopfsteinpflaster des Marktplatzes
  • Suche nach einer behindertengerechten Toilette: Benutzung der Toilette inklusive Rollstuhl
  • Fahrt zur Touristeninformationsstelle (im Rathaus): Frage nach rollstuhlgerechten Restaurants in Schweinfurt
  • Fahrt in eine Eisdiele: Kauf eines Eises

Nach jeder Aufgabe wurden die Herausforderungen und Erkenntnisse der jeweiligen Aufgabe mit den Lehrkräften reflektiert.

In der Eisdiele wurde bei einem Eis die abschließende Auswertung des gesamten Tages durchgeführt und mit diesen Erfahrungen der höchst interessante und aufschlussreiche Tag ausklingen gelassen.

Text und Bilder: StRin Friederike Seckel und OStRin Beatrix Schnös

Welcome Back

Stadtrundfahrt mit einer Bootsgondel. Arbeit mit Kindern. Stadtrundfahrt mit einer Bootsgondel.

Vor wenigen Tagen kehrte die Gruppe der acht Englandfahrer mit ihren Begleitpersonen Herrn Warmuth und Frau Tyrok von ihrem 15-tägigen Praktikumseinsatz im Earlham Early Years Center in Norwich zurück. Alle hatten während ihres Aufenthaltes tiefe Einblicke in das britische Bildungssystem nehmen können. In diesen Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, in ihrem Praktikum die Arbeit im Kindergarten hautnah zu erleben und mitzugestalten.Gleich am ersten Tag gab es einen besonderen Höhepunkt: der Kindergarten veranstaltete einen internationalen Tag, an dem auch die Eltern teilnahmen. Es gab Köstlichkeiten aus vielen Ländern und die Reichhaltigkeit der exotischen Gerichte bekundete den multikulturellen Hintergrund vieler Kinder, die aus vielen Problemvierteln der Stadt kamen. Für diesen besonderen Tag legten sich unsere Schüler mächtig ins Zeug und backten unter Anleitung einer Mitschülerin aus unserer Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung leckere deutsche Käsekuchen. Diese Schülerin unterstützte während ihres Aufenthaltes Collin, den Koch der Einrichtung, bei seiner täglichen Arbeit in der Küche.   

Nach einer arbeitsreichen Woche freuten sich die Schülerinnen und Schüler auf das Wochenende. Mit dem Zug ging´s nach Cambridge. Dort auf einer „Punting Tour“ auf dem Fluss ließen wir uns entlang der altehrwürdigen Colleges treiben. Unser deutschsprachiger „Punter“ unterhielt uns mit amüsanten Stories und der Geschichte der Universitätsstadt. Viel Spaß war noch geboten, als der eine oder andere selbst rudern durfte und dabei fast ins knietiefe Wasser fiel.

Tags darauf war die Norwich Stadttour angesagt. Entlang dem altehrwürdigen Rathaus streiften wir durch die malerischen „Tomblands“ mit seinen engen Gassen hin zu einer der ältesten Kathedralen Englands (12. Jahrhundert). Eine kurze Rast wurde beim ältesten Pub von Norwich eingelegt, dem „Adam and Eve“ unweit der Kathedrale. Nach einer halben Stunde Rast ging´s entlang dem nostalgischen „River Walk“ hin zu einem der mittelalterlichsten und reizvollsten Stadtteile Norwichs, den Elm Hills. Ein Besuch in der Burg beendete den Stadtrundgang dieses Tages.

Der Höhepunkt der zweiten Woche war am Mittwoch unser T-Shirt-Projekt. In unserem Englandgepäck hatten wir 200 Kinder Shirts, welche die Kinder unter der Anleitung unserer Schüler mit ihren Händen bedruckten. Als Motiv hatten wir einen Schmetterling gewählt, dazu passend das deutsche Kinderlied „Schmetterling du kleines Ding“. Während die Kinder in Kleingruppen in den Raum kamen und paarweise ihre T-Shirts bedruckten, unterhielten wir die Kinder mit englischen und deutschen Kinderliedern. Das Feedback der Eltern und der Erzieher war begeisternd.

Das Praktikum der Schüler wurde immer wieder durch den Besuch anderer Erziehungseinrichtungen aufgelockert. Am Dienstagnachmittag besuchten wir eine wegen ihrer Kreativität über Norwich hinaus bekannte Vorschule und Elematarschule der Region. In einer Vorstadt von Norwich befindet sich die Chapel Break Infant School, die eine einmalige pädagogische Konzeption verfolgt. Ausgehend von der Neugier der Kinder, die im Vordergrund steht, werden hier Ansätze der Steiner- und der Walldorfpädagogik verwendet und in einer außergewöhnlichen Art umgesetzt. Die Gruppen- und Klassenzimmer ähneln dort mehr einer Kunstausstellung und einer Erlebnislandschaft. „Forscherecken“ zum Selbststudium und Lernareale wechseln sich mit „Unterrichtsecken“ ab und steigern die Lernfreude der Kinder.

Die Academy, eine Primary School (Grundschule) gleich neben unserem Kindergarten, besuchten wir am Freitagvormittag. Wiederum hatten wir die Gelegenheit in das Vorschul- und Schulleben englischer Schüler Einblick zu nehmen. Einige Stunden verbrachten wir in den Klassen und im Schulgebäude, bevor wir wieder in die Kindergarteneinrichtung des Earlham Early Years Centers zurückkehrten, wo unsere Schüler in gewohnter Form in ihren Praxisplätzen arbeiteten.

Das Wochenendprogramm der zweiten Woche unseres Englandaufenthaltes führte uns nach London. Dort erkundeten wir am Samstag zunächst das Areal um den Tower und der London Bridge. Dann bestiegen wir einen Doppeldecker-Bus in Richtung Trafalgar Square und hatten eine tolle Sightseeingtour. Am Trafalgar Square verließen wir den Bus und liefen entlang der breiten Prachtstraße vorbei an der Downing Street zum Houses of Parliament mit dem Big Ben und der Westminster Abbey. Anschließend durchquerten wir den St. James Park in Richtung Buckingham Palace, um der Königin einen Besuch abzustatten. Sie war aber leider außer Haus, ansonsten hätte man uns sicherlich eine Kurzvisite eingeräumt.

Nach den obligatorischen Stopps im Hard Rock Shop und dem Kaufhaus Harrods teilten wir uns auf. Die eine Gruppe – ganz bildungshungrige Schüler- ging ins Britische Museum, während die andere Gruppe dem berühmten Harry Potter-Shop in der Paddington Station einen Besuch abstattete und sich für ein Bild am berühmten Bahnsteig länger als eine dreiviertel Stunde anstellte. Wir kehrten erst sehr spät gegen 20.30 Uhr nach Norwich zurück.

Da der Samstag von Strapazen geprägt war, begannen wir unsere Tour ans Meer nach Cromer am Sonntag erst gegen 11.30 Uhr. Nach einer nur kurzen Zugfahrt erreichten wir das nostalagische Seebad mit seinem reizvollen Pier und der kleinen malerischen Altstadt gegen 12.30 Uhr. Unseren Hunger stillten wir an diesem Tag mit Fish and Chips, einer der Köstlichkeiten des Ortes unweit des Piers. Der Nachmittag gab den Schülern die Gelegenheit, bei herrlichstem Sonnenschein ein kühles Bad im Meer zu nehmen. Erst gegen 18.00 Uhr fuhren wir nach Norwich zurück.

Montag und Dienstag der letzten Woche waren eher vom Abschied geprägt. Nach einer erneuten T-Shirt- Aktion mit den Kindern, die in der Woche zuvor nicht im Kindergarten waren, ging es am späten Nachmittag nach Beendigung des Praktikums zu einer privaten Einladungsfeier einer Angestellten des Kindergartens. Begeistert kehrten die Schüler am Abend zurück und hatten ein klassisches Stück England kennen gelernt: „Cream Tea mit Scones und Sandwiches.“

Am Dienstag hieß es: Abschied nehmen. Für die Kinder war es ebenfalls der letzte Tag im Kindergarten. Deshalb gab es am „Forest Day“ ein phantastisches englisches Lagerfeuer, auf dem Marschmallows und Puffreis erhitzt wurden. Die Kinder konnten nach dem Auslöschen des Feuers mit den angeschmorten Ästen Zeichnungen auf Papier anfertigen. Auch für uns gab es leckeres Essen (Sandwiches und mehr ……). Mehr „Food“ gab es beim gemeinsamen Abschiedsmahl gegen 18.30 Uhr mit den Gasteltern in einer Pizzeria in Norwich – und mancher hatte Abschiedstränen in den Augen. So kehrten viele mit gemischten Gefühlen zurück: dem Gefühl des Abschieds und der Tränen, aber auch dem Gefühl des Heimwehs nach der Familie und den Freunden - und natürlich auch nach der Schule!!

Text und Bilder: Klaus Warmuth, Englischlehrer

Abschlussfeier der Altenpflege

Gruppenbild der Absolventinnen und Absolventen mit Schulleitung.

Farbenfroh  wurde nun bereits zum dritten Mal eine Altenpflegeabschlussklasse im Modellprojekt „generalistische Pflegeausbildung“ verabschiedet. Das Thema Lebensfarben gab den Feierlichkeiten einen bunten Rahmen, in dem die Klasse ein abwechslungsreiches Programm bot. Die Klassenleitung Frau Pototzky schenkte ihren 20 Absolventinnen und Absolventen Pinsel zum Abschied, damit die frischgebackenen Fachkräfte  ihr Bild mit ihren Lebensfarben, sprich Talenten, weitermalen können. Zur bestanden Prüfung gratulierte die Schulleitung, vertreten durch stellvertretende Schulleiterin Angelika Brand und  Schulleiter  Herr OStD  Schöler sowie das ganze Team der Altenpflege.

 

 

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege

 

Sang- und klangvoll verabschiedet

„Endlich ist es vorbei!“ hörte ich einige Schüler vor unserer Abschlussfeier sagen. Andere wiederum meinten, „Die drei Jahre vergingen viel zu schnell!“. Fakt ist, egal wie schnell oder wie langsam die Ausbildungszeit verging, wir wollten unseren Absolventinnen und Absolventen wieder eine Abschlussfeier widmen, an die sie sich gerne erinnern. Denn, wie unser Schulleiter Herr Rainer Schöler in seiner Ansprache trefflich formulierte, „… ist es in unserem Hause gute Tradition, dass unsere Absolventen nicht unbeachtet und ohne Feierlichkeiten, also sang- und klanglos entlassen werden…“. Und auch, wenn momentan der Himmel voller Geigen hängt, gab Herr Schöler den guten Rat, sich weiterhin zu bilden, damit sie keinen Rost ansetzen und auf dem Arbeitsmarkt irgendwann zum alten Eisen gehören. Auch der stellvertretende Schulleiter Herr Paul beglückwünschte alle Abschlussschüler zu ihrem Erfolg und wünschte ihnen ebenfalls für die Zukunft alles Gute.

Landrat Florian Töpper, der später die Buchpreise an die Klassenbesten überreichte, bezog sich auf die gute Lage am Arbeitsmarkt und machte den jungen Menschen Mut, positiv in die Zukunft zu gehen und voller Elan ins Arbeitsleben einzusteigen.

Die Staatspreisträger und Klassenbesten mit Landrat Töpper und Schulleiter Schöler sowie Mitarbeiter der Schulleitung, StD LechnerDie Staatspreisträger und Klassenbesten der Abschlussklassen mit Landrat Florian Töpper, Schulleiter OStD Rainer Schöler (rechts) und dem Mitarbeiter der Schulleitung Herrn StD Wolfgang Lechner (links)

Insgesamt wurden in diesem Jahr 243 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet, davon haben 104 ihre Berufsausbildung an den Berufsfachschulen Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege sowie 139 die duale Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Außerdem verließen unsere Schule zum zweiten Mal Schülerinnen und Schüler unserer internationalen Klassen. Von 31 Absolventen der Berufsintegrationsklassen gehen 11 Personen in ein duales Ausbildungsverhältnis, 5 Personen treten in eine schulische Ausbildung ein und ein Absolvent hat eine Arbeitsstelle gefunden. Gute Perspektiven für die Zukunft.

Zwei Staatspreise konnten auch wieder verliehen werden. Franziska Marx (EuV 11) und Alexandra Gram (K 11b) durften sich nicht nur über eine Urkunde freuen, sondern auch über einen Geldpreis.

Nach einer musikalischen Unterbrechung überreichte Herr Paul den Fördervereinspreis unserer Schule an Shbat Malek aus der Berufsintegrationsvorklasse BiJ Va. Er zeigte vorbildliches Verhalten, überzeugte durch hohe Zuverlässigkeit und tat sich durch sein erfolgreiches integratives Wirken zwischen Schülern aller Nationen hervor.

Von links: Matthias Paul, Shbat Malek, Florian Töpper Die beiden Moderatorinnen Lea Giesder und katja Robach
Von links: Matthias Paul, Shbat Malek, Florian Töpper

Die beiden Moderatorinnen Lea Giesder und Katja Robach

„Wir gehen sang- und klangvoll“, das war das Motto unserer diesjährigen Abschlussfeier. Das Programm dafür haben unsere Musiklehrkräfte unter Leitung von Frau Baur erstellt und sie haben sich wieder einmal übertroffen. Lea Giesder und Katja Robach aus der K11b führten mit ihren Moderationen charmant durch das Programm. Musikalische Beiträge der Schulband und der K11a gaben den Reden, Grußworten und Ehrungen einen feierlichen Rahmen.

Aber die K11b kann nicht nur moderieren, sie kann auch filmen. In „7 Dinge, die du als Kinderpfleger nicht tun solltest“ zeigten sie mit Witz, Humor und schauspielerischem Können, wie man sich als Kinderpfleger schnell unbeliebt macht und mit ziemlicher Sicherheit seinen Arbeitsplatz verliert. Weitere Filmhighlights waren der Beitrag der EuV 12, die mit ihrem Kurzfilm zum Thema Arbeitssicherheit beim Kreativpreiswettbewerb 2016 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung den zweiten Platz gewonnen hat und ein Ausschnitt aus dem „Refugee Guide“, einem Film,  der in Erstaufnahmeeinrichtungen in Schweinfurt entstanden ist und dort nun als Orientierung in den Warteräumen gezeigt wird. Frau Otter drehte diesen Film mit ihrer Filmgruppe. Ihre Begeisterung für’s Filmen ist einfach ansteckend und zeigt sich in jedem ihrer Projekte.

Tradition hat auch das Apfelprojekt an unserer Schule. Seit vielen Jahren unterstützen wir damit Projekte in Indien, Bolivien und im Kongo. Äpfel werden von einheimischen Bauern gekauft und in unserer Schule in den Pausen wieder verkauft. So hat man nicht nur einen gesunden Snack, wie Frau Käser immer wieder betont, sondern der Gewinn wird ausschließlich für diese Projekte verwendet. Viele Spenden kamen auch in diesem Schuljahr dazu und ermöglichten es uns, den drei Projekten insgesamt einen Geldbetrag von 1410,-€ zukommen zu lassen. Darauf sind wir stolz und mit Eifer bleiben wir dabei.

Überreichung der Geldspenden für das ApfelprojektAnders als sonst wurden in dieser Abschlussfeier aber auch Verabschiedungen angesprochen, denn mit Ende dieses Schuljahres verlassen uns der stellvertretende Schulleiter Herr Matthias Paul und der Mitarbeiter der Schulleitung Herr Wolfgang Lechner. Herr Paul geht als Schulleiter an die Berufsschule I in Schweinfurt, bleibt also in unserer Nähe, und Herr Lechner geht in den wohlverdienten Ruhestand. Beiden wünschen wir nur das Beste und unserem Schulleiter weiterhin viel Kraft und eine schnelle Besetzung der offenen Stellen.

Mir bleibt nur noch zu sagen, wie jedes Jahr finde ich, dass die Abschlussfeier dieses Jahr am schönsten von allen bisher stattgefundenen Feiern war und bedanke mich im Namen aller noch einmal bei Frau Baur, den Organisatoren und bei den Mitwirkenden für einen gelungenen, festlichen und klangvollen Abschied.

Text: Karin Pohl, StRin

 

Mehrtägige Gärtnerklassenfahrt nach Ostfriesland

Haus mit aufwendiger Fassadenbegrünung. Pflanzbeete. Bahnhof in Leer.

Wir hatten dieses Jahr für unsere viertägige Gärtnerfahrt vom 18.-21.07.2016 Ostfriesland als Ziel.

Grund für diese Region waren, neben den zwei Einladungen der Geschäftsführer vom Erdwerk Klasmann-Deilmann und von der Baumschule Bruns, das wunderschöne Städtchen Leer, die Meyer Werft in Papenburg, der fantastische Park der Gärten in Bad Zwischenahn, der traumhafte Privatgarten der Familie Knospe in Aurich, die Besichtigung der Staudengärtnerei Mührung und anderes mehr. Beim Erdwerk bekamen wir einen Vortrag über Torf, eine Werksführung zur Herstellung der ca. 1.000 verschiedenen Substrate, erlebten den Torfabbau und unternahmen eine Fahrt ins Moor. Den Torfabbau vor Ort live zu sehen hat besonders beeindruckt. In Ostfriesland ist das vorherrschende Landschaftsbild durch ehemalige Moore geprägt.

Die Baumschule Bruns ist eine der führenden Baumschulen Europas. Auf über 500 Hektar Produktionsfläche werden fast alle Gehölze kultiviert und diese oft in riesigen Exemplaren. Viele unserer Gartenbaubetriebe beziehen ihre Gehölze von dieser Baumschule.

"Nichts geschieht, ohne dass ein Traum voraus geht" steht auf der Homepage der Familie Knospe. 2006 hat die Familie das 5.000 m2 große Grundstück gekauft und all ihre Ideen, Anregungen von vielen besichtigten Gärten im In- und Ausland sowie ihre eigenen umfangreichen Erfahrungen in die Planung und Verwirklichung ihres Gartens einfließen lassen. Es ist ein Traumgarten entstanden. Die Gartenbesichtigung schloss eine Ostfriesenteezeremonie ab.

Diese Fahrt hat für alle unvergessliche Eindrücke hinterlassen. Bei der Nachbesprechung war besonders interessant, dass fast jeder Azubi etwas anderes als sein persönliches Highlight nannte. Ein Zeichen, dass alles prima war und für jeden etwas Schönes dabei war. So hat bei dieser Fahrt jeder etwas für das Leben gewonnen. Ich bin froh, dass ich unseren Gärtnerschülern schöne Erlebnisse mitgeben konnte, denn sie waren es wert.
Es war ein wunderschönes erstes Lehrjahr. Danke.

Text und Bilder: R. Trost, OStR
 

Landwirte unterwegs – Ausflug zur KWS-Zuchtstation nach Seligenstadt

Vortrag von Frau Dr. Wießner. Felderbegehung mit Herrn Ritter.

Das BGJ und die 11. Klasse Landwirtschaft des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel Schweinfurt wurden im Nachgang zu den DLG Feldtagen nach Seligenstadt eingeladen. Dort betreibt die die Firma KWS eine Zuchtstation, an der neue Sorten auf ihre Eignung für den Anbau in unserer Region geprüft werden. Wir fuhren am Dienstag, den 05.07.2016, früh gemeinsam mit dem Bus von Schweinfurt nach Seligenstadt. Dort angekommen wurden wir von Herrn Ritter empfangen und bekamen erst einmal allgemeine Informationen über die Zuchtstation, wie zum Beispiel, wie viele Leute dort arbeiten, welche Aufgaben diese haben, wie verschiedene Arbeiten erledigt werden und natürlich auch mit welchen Gerätschaften die Ernte erfolgt.

Es folgten weitere Sachinfos zu Zuchtmethoden, Markttendenzen etc. von Frau Dr. Julia Wießner. Im Anschluss an die Vorträge führten uns die beiden über die Zuchtstation. Neben der großen Werkstatt, den Auswertungslaboren und dem Fuhrpark (mit speziellen Kleinparzellenmähdreschern) wurden uns auch die Büroräume gezeigt.

Nach der Führung gab es ein echt leckeres Mittagessen. Danke!

Danach stand der interessanteste Teil, eine Feldbegehung, mit einer Bestandsbeurteilung der Sorten der verschiedenen Kulturpflanzen an. Hierzu wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und konnten so Mais, Getreidearten und Zuckerrüben begutachten. Die Versuchsparzellen bestehen jeweils aus verschiedenen Sorten unter verschiedenen Anbaubedinungen, z.B. flache gegen tiefe Bodenbearbeitung, unterschiedliche Düngung, frühere oder spätere Saat,  … . Die Mitarbeiter der Firma KWS nahmen sich viel Zeit und beantworteten uns unsere vielen Fragen sehr genau. Besonders im Mais fanden wir die Entwicklung von Hybridsorten anschaulich dargestellt.

Bei der Zuckerrübenernte ist ein spezieller 3-Reihen-Vollernter im Einsatz. Gleich auf den Feld werden der Zuckergehalt und wichtige lnhaltsstoffe ermittelt. Das ist wichtig, um zu wissen welche Eigenschaften verbessert werden müssen. Wir alle fanden den Ausflug sehr informativ und interessant. Außerdem erhielten wir eine Einladung ins KWS Hauptwerk nach Lochow. Erst einmal vielen Dank für den tollen Tag, und vielleicht „klappt“ es ja.

 

Text: Lisa Wirth, L 11
Bilder: Firma KWS und Alexander Schmitt (BGJ)

 

 

 

 

 

Weitere Berichte zum Schulleben finden Sie [hier].

 

 


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