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Aus dem Schulleben 2016/2017 - Teil 1

Aula-Veranstaltung zum Apfelprojekt - Aktuelles aus den drei unterstützten Sozialprojekten

Frau Otter bei ihrem Vortrag in der Aula.

„Der Dank gilt nicht mir, der Dank gilt euch“ so schließt Johannes Königer seinen temperamentvollen, sprachlich brillianten und humorvollen Vortrag über Südindien, den er mit eindrucksvollen Bildern und eigenen Reiseeindrücken untermalte. Großer Dank wurde ihm in Nagerkoil im Bundesstaat Tamil Nadu entgegengebracht für all das Gute, das er mit Spenden aus Deutschland durch sein Projekt „Überleben für Nirmala“ in der indischen Diözese ermöglichte. Gelder aus unserem Apfelprojekt trugen dazu bei.

Wolfgang Lechner berichtete aus dem Kongo über den aktuellen Stand des Sozialprojekts des ehemaligen Schwanfelder Pfarrers Prof. Dr. César Vumuka-ku Nanga. Der Geistliche schaffte es, mit deutschen Spenden eine Schule, eine Krankenstation und eine Apotheke aufzubauen, die die Infrastruktur in seiner Region in der Stadt Boma wesentlich verbessert. Unser jetzt im Ruhestand befindlicher und bis vor kurzem noch als Mitarbeiter in der Schulleitung tätige Kollege Herr Lechner recherchierte über Coltan, von dem das arme Land eigentlich viel hat. Nur der Gewinn daraus ist sehr ungerecht verteilt. Er blendete die aktuelle politische Situation ein und stellte das Projekt so in einen größeren Rahmen, der die schwierigen Lebensumstände im Kongo verdeutlichte. Höhepunkt der Präsentation war eine Videobotschaft von Pfarrer César, in der er auch dem Apfelprojekt seinen Dank für die Unterstützung ausdrückte.

Sabine Otter präsentierte einen Kurzfilm, der zum 35-jährigen Jubiläum unserer Partnerschule „Centro Educativo Richard von Weizsäcker“ in Cochabamba/Bolivien entstand. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte äußerten sich höchst beeindruckt über die Schule, ihre Chancen und die Art, in der dieses Projekt geführt wird. Nicht nur über Frank Weber, der diese Schule leitet und selbst einmal Schüler in unserer Schule war, sondern auch über Frau Otter sind wir mit diesem Projekt verbunden, das wir mit dem Apfelprojekt unterstützen. Die Leiterin unserer gewinnträchtigen Schulfilmgruppe verbringt immer wieder Zeit in Bolivien und dreht auch dort mit den Schülerinnen und Schülern Filme über ihre Schule und ihre Lebensrealität.

Schulleiter Rainer Schöler begrüßte die drei engagierten Kollegen und würdigte das nunmehr 17-jährige Engagement rund um unser Apfelprojekt. Die SMV zeigte sich beeindruckt vom Einsatz der Initatoren in den weltweiten Projekten und empfahl ihren Mitschülerinnen und Mitschülern weiter viel Äpfel zu kaufen, denn nun wurde erneut deutlich, wie hilfreich unsere Spenden für die Projekte sind.

Text: Renate Käser, Diplomreligionspädagogin
Bild: Robert Wagner, OStR

Vorweihnachtliche Feier an unserer Schule

Reger Betrieb am Stand des schulinternen Adventsmarktes. Zwei Schülerinnen auf der Bühne beim Gitarrenspielen.

Am Dienstag, den 20.12.16 fand in unserer Aula die alljährliche vorweihnachtliche Feier statt, die neben den Schülern und Lehrkräften der Schule auch von vielen geladenen Gästen besucht wurde. Moderiert wurde die Feier von der SMV, die geschickt durch die einzelnen Programmpunkte führte.

Unter dem Thema „Werte, Wünsche, Weihnachten“ gestalteten die Schüler und Lehrerkollegen auch dieses Jahr eine feierliche Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Eine Präsentation mit dem Titel „Wörter erschließen Weihnachten“ zeigte die positiven, als auch negativen Gedanken auf, die heute oftmals mit dem Weihnachtsfest verbunden werden. Eine darauffolgende Geschichte über Rabbi Mosche Löb stellte die Liebe in den Vordergrund.

Neben verschiedenen musikalischen Beiträgen unter anderem von der Schulband und dem Schulchor wurde das Publikum von der Theatergruppe in eine „Zeit der Menschwerdung“ entführt und regte zum Nachdenken an. Der Appell des Schulleiters lautete deshalb, auch im Bezug auf das Theaterstück: „Schenken Sie Zeit statt Zeug“.

Den Aspekt der Zeit griff auch die Geschichte von Beppo dem Straßenkehrer auf, die deutlich machte, dass man sich Zeit nehmen muss.

Frau Döhler mit dem Saxophon, Herr mit der Gitarre. Schulchor auf der Bühne. Theaterstück auf der Bühne.

Eine Verbindung zwischen den Aspekten Zeit und Liebe schaffte „Die Insel der Gefühle“, denn „(...) nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“

Einen gelungenen Abschluss dieser Feierlichkeit schafften die Klassen BIK-Vd und K 10c mit dem Song „We are the world“, welchen sie im Rahmen eines kooperativen Projekts gemeinsam einstudierten.

Im Anschluss konnten alle auf dem Weihnachtsbasar im Eingangsbereich noch ein paar selbstgemachte Geschenke kaufen.

Text: StRin L. Freund
Bilder: StR T. Weidner

Unser Klassensprecherausflug am 15.12.2016 nach Würzburg

Gruppenbild vor der Würzburger Residenz. Zwei Schülerinnen am Weihnachtsmarkt.

Unser diesjähriger Klassensprecherausflug war für alle Beteiligten ein sehr schöner Tag. Wir trafen uns morgens am Hauptbahnhof in Schweinfurt, um mit den Zug nach Würzburg zu fahren. Die Wartezeit auf den Zug vertrieben wir uns mit einem Kaffee oder einer heißen Schokolade und ergriffen die Chance, uns untereinander besser kennenzulernen.

In Würzburg angekommen gingen wir einen kurzen Fußmarsch zur Residenz, dem ehemaligen Sitz der Würzburger Fürstbischöfe. Dort bekamen wir eine 60minütige Führung durch das wunderschöne und prachtvolle Gebäude. Jeder von uns lauschte gespannt und eindrucksvoll den Worten unseres Leiters.

Im Anschluss gingen wir gemeinsam zum Weihnachtsmarkt und schlenderten dort von Stand zu Stand. Einige kauften sich Mandeln oder andere leckere Süßigkeiten.  

Auf der Rückfahrt im Zug spürte man deutlich, dass von den unzähligen Eindrücken, einige müde geworden sind. Es sind tolle und gute Gespräche untereinander entstanden, die im normalen Schulalltag vielleicht nicht möglich gewesen wären.

Wir hatten alle eine schöne Zeit und bedanken uns recht herzlich beim Förderverein für die finanzielle Unterstützung sowie bei Frau Hofmann und Frau Freund, die alles organisiert haben und uns zum Abschluss noch eine Schokolade schenkten.

Text: Jody Göbel, K10c, 1. Schülersprecherin
Bilder: StRin Linda Freund und StRin Tina Hofmann

Der Nikolaus ist hier… – 6.12.2016

Die SMV verkleidet als Knecht Rupprecht, Nikolaus und Engel.

„Von drauß‘ vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen es weihnachtet sehr! …“

Am Nikolaustag haben wir, die SMV, uns wieder eine besondere Aktion überlegt. Als Nikolaus (Gaber Hassan), Knecht Ruprecht (Jody Göbel) und Engel (Cyra Bachman) verkleidet, sind wir von Klassenzimmer zu Klassenzimmer gegangen, um den Schülern eine kleine Freude zu bereiten.

Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, als sie unser lautes Klopfen hörten und wir sie mit unserem Kommen überraschten. Die Klassen, die uns ein Lied vorsangen oder ein Gedicht präsentierten, bekamen von uns einen Schokoladennikolaus. Vor allem das Lied „Jingle Bells“ durften wir in vielen verschiedenen Sprachen hören.
 

Danke an alle Schülerinnen und Schüler sowie allen Lehrkräften die mit viel Spaß und Begeisterung mitgemacht haben.

Text: Jody Göbel, K10c, 1. Schülersprecherin
Bild: StRin Tina Hofmann

Europäische Woche am BSZ - Vorstellung des Praktikums in England im Rahmen des Europäischen Projektes Erasmus+

Gemeinsames Kaffeetrinken. Vorstellung des Kinderzentrums in Norwich. Gruppenbild vor Schloss.

In der Woche vom 5. bis 9. Dezember 2016 fand in Brüssel und in ganz Europa die erste Europäische Woche der Berufsbildung statt. Interessierte aus der ganzen EU und aus Partnerländern waren aufgerufen, eigene Veranstaltungen und Aktivitäten auszurichten, die zeigten, wie berufliche Fähigkeiten auf allen Ebenen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit fördern und Beschäftigungsaussichten verbessern können, wenn wir in Europa zusammen arbeiten.

Zu diesem Anlass präsentierten  am 6. Dezember Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen, die im letzten Juli ein Praktikum in Norwich, England absolvierten unser Europäisches Projekt mit dem Namen  Erasmus+

Dieses Programm wird, wie der Name schon sagt, durch die Europäische Union mit Millionen von Fördergeldern unterstützt. Junge Menschen in der Berufsausbildung können mit seiner Hilfe ein Praktikum im Ausland absolvieren.

Unsere Schule unterhält einen freundschaftlichen Kontakt zu einem ganz besonderen Kinderzentrum in Norwich, England. Jedes Jahr können nun einige Schüler unserer Schule dort ein Praktikum absolvieren. Im letzten sind Schuljahr sind wieder 8 Schülerinnen mit dem 1. Flow – so nennt man das in „europäisch“ aufgebrochen.

Man könnte meinen, das war ein schöner Urlaub. Aber in der Realität haben Schülerinnen, Schüler und Lehrer sehr viele Stunden Vorarbeit geleistet, haben in England viele Statistiken, Fragebögen  - Questioniers -   neben der Arbeit im Kiga ausgefüllt und angefertigt, haben in Gastfamilien gewohnt und sich durch das englische Bussystem „geschlagen“.

Einige dieser Schülerinnen und Schüler berichteten nun in einer lebhaften Vorstellung von ihren Eindrücken und Erfahrungen.

Der Dank für diesen gelungenen Auslandsaufenthalt gilt jedoch nicht nur dem Kinderzentrum, den aufnehmenden Familien und den Projektverantwortlichen, sondern auch den Kolleginnen, die ja durch die Entsendung jeweils tangiert sind. Ohne ihre Hilfe, die Hilfe der Schulleitung und des Verwaltungsteams würde dieses Projekt, nicht bewerkstelligt werden können.

Text: Das Erasmus+ -Team, Klaus Warmuth und Karin Tyrok
Bilder: Karin Tyrok

Plätzchenbackaktion in Kooperation mit Kreisjugendring und Jugendamt

Schüler mit Kindern beim Teigausrollen. Schülerinn mit Kindern in der "Weihnahctsbäckerei".

Am 2. Dezember lockten verführerische Plätzchendüfte zur Küche 4. Am Eingang hing ein großer Tannenkranz und ein Schild lud ein „Willkommen in der Weihnachtsbäckerei“.

In der „Weihnachtsbäckerei“ waren eifrige Kinder zugange gemeinsam mit SchülerInnen der Klasse K 10 c und bereiteten leckere Plätzchen vor, die dann nach dem Backen entweder gleich probiert oder in liebevoll gebastelten Schachteln verpackt wurden.

Das Projekt „Weihnachtsbäckerei“ war von der BFS Kinderpflege in Kooperation mit dem Kreisjugendring Schweinfurt und dem Pflegekinderdienst des Jugendamtes des Landkreises Schweinfurt geplant und durchgeführt worden. Beteiligt waren die Lehrerinnen Gabriele Ebert, Silke Cäsar und Sabine Otter, die das Projekt mit den SchülerInnen im Unterricht vorbereiteten.

Der Kreisjugendring Schweinfurt hatte die „Weihnachtsbäckerei“ für Pflegekinder des Landkreises ausgeschrieben und so kamen Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren und ließen sich von unseren SchülerInnen begeistert anleiten.

Auch die beteiligten SchülerInnen zeigten große Begeisterung und hohe Motivation. Es war für sie eine erste Bewährungsprobe, immerhin sind sie ja selbst erst seit drei Monaten an der Berufsfachschule für Kinderpflege.

Sie führten die Kinder einfühlsam und sicher in die Kunst des Plätzchenbackens ein und so gab es am Ende sehr gut gelungene Leckereien und zufriedene Kindergesichter.

Text und Bilder: FOLin Sabine Otter

Ausflug in das Südzucker-Werk Ochsenfurt

Bild einer der beiden Gruppen mit Schutzausrüstung. Schüler beim Beurteilen der Grassilage.

Am 28.11.2016 fuhren die angehenden Landwirte der Klassen L11 und L12 mit dem Bus nach Ochsenfurt, um dort das Südzucker-Werk zu besichtigen.

In Ochsenfurt angekommen wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt und mit Schutzkleidung ausgerüstet (Helm und Warnweste). Während der Führung konnten die Schüler sämtliche Verarbeitungsschritte von der Anlieferung der Zuckerrüben über die Rübensaftherstellung bis hin zur Nebenproduktherstellung, wie zum Beispiel Zuckerrübenschnitzel, die als Futtermittel dienen, erkunden.

Die Südzucker AG hat in Deutschland insgesamt 9 Standorte, wobei an manchen Standorten nicht mehr nur Zucker hergestellt wird, sondern auch Stärke oder Fruchtsaftkonzentrate.

Das Werk in Ochsenfurt ist das zweitgrößte Werk Deutschlands und verarbeitet währende der Kampagne (=Fachausdruck für die Zeit, in der die Rüben geerntet und verarbeitet werden, etwa von September bis Januar) am Tag 14.800 Tonnen Rüben zu Zucker. Die Fabrik läuft in diesem Zeitraum sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Das Werk erzeugt jährlich zwischen 220.000 und 340.000 Tonnen Zucker aus rund 1,1-1,7 Millionen Tonnen angelieferten Zuckerrüben. Die benötigten Rüben für das Werk in Ochsenfurt werden von zirka 4.000 Landwirten angebaut.

Am Standort Ochsenfurt wird vor allem kristalliner Zucker in loser Form für die Lebensmittelproduktion in der Region hergestellt, aber auch Weißzucker, Raffinade, flüssige Zucker und Puderzucker für die Lebensmittelindustrie werden produziert. Fertig für den Einzelhandel wird Würfelzucker in Glücksformen (z.B. Kleeblätter oder Schweinchen) hergestellt und abgepackt.

Zudem fallen als Nebenprodukte, die den Zuckerrüben liefernden Landwirten zur Verfügung stehen, Futtermittel wie zum Beispiel Melasse oder Rübenschnitzel aber auch Carbokalk, der als Dünger verwendet wird, an.

Im Anschluss an die Werksbesichtigung fuhren die Schüler noch auf den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Schnaz, um dort noch praktische Erfahrungen in der Tier- und Futtermittelbeurteilung zu sammeln. Hierfür durften die Schüler das Fundament, Rahmen und Bemuskelung der  Fleckviehkühe des Betriebs einschätzen und beurteilen. Bei der Futtermittelbeurteilung hatten die Schüler die Möglichkeit Gras- und Maissilage (was das Grundfuttermittel in der Rinderhaltung ist) auf Farbe, Geruch und Beschaffenheit zu prüfen.

Ein sehr gelungener Tag, der wieder einmal gezeigt hat, wie vielfältig, wichtig und abwechslungsreich die Aufgaben von uns Landwirten sind.

Text: Sophie Kroll, L 12
Bilder: T. Weidner, StR

Karotten und Mondphasen – Schülerinnen der Ernährung und Versorgung besuchen Direktvermarkter im Landkreis und erfahren viel über die Arbeit am BIO-Hof

Begutachtung von Eingemachtem. Gärtner zeigt Gemüsekisten auf dem Feld. Gemüsekisten im Bio-Laden.

Seit dem Schuljahr 2016/17 wird in der Großküche des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums frisches BIO-Gemüse, z. B. Kartoffeln, Karotten, Lauch, Paprika oder Weißkohl verarbeitet, welches direkt aus der Region geliefert wird.

Für die Schülerinnen der Klasse Ernährung und Versorgung 12, die regelmäßig die Mittagsverpflegung im Schulhaus zubereiten, ist die Auswahl und Verarbeitung gesunder und wertvoller Lebensmittel ein ständiges Thema.

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Großbetriebe“ haben sich die Schülerinnen der Klasse EuV 12 nun auf den Weg gemacht, um die Erzeugung ihrer Produkte, die sie in der Großküche verarbeiten, selbst kritisch in Augenschein zu nehmen. So besuchten sie am 22.11.2016 den „Jakobushof“  in Vasbühl, den Hofladen „Ovum & Ei“ in Schnackenwerth und das Schloss Gut in Obbach, welches – wie der Jakobushof – als Naturland-Betrieb den ökologischen Landbau unterstützt.

Fazit der Schülerinnen zur Direktvermarktung: Diese bietet den Verbrauchern eine überzeugende, hohe Lebensmittelqualität, erfordert viel Arbeit im völligen Einklang mit der Natur und ein überaus großes Maß an Idealismus.

Text und Bilder: StDin Regina Wunram

Fahrt zur Eurotier 2016 nach Hannover

Gewinnerfoto: Klasse mit dem Spruch "Auf geht´s zur Eurotier BGJ-Schweinfurt". Zwei Rinder auf der Bühne.

Alle zwei Jahre besuchen zehntausende Menschen die Eurotier in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, die weltweit größte Fachausstellung für Tierhaltung und Tiermanagement. Diese wechselt sich jährlich mit der noch bekannteren Agritechnica ab, welche wieder im November 2017 stattfinden wird. Die weltgrößte Messe für Landtechnik ist ebenfalls ein „Muss“ für jeden eingefleischten Landwirt.

Über ein Klassenprojekt, das von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft ausgeschrieben wurde, konnte man für die ganze Klasse freien Eintritt zur Eurotier gewinnen.Selbstverständlich hat auch unsere Klasse, das BGJ Landwirtschaft, an diesem Projekt teilgenommen. Wenige Tage nach der Beendigung des Projekts wurde uns die frohe Botschaft von unserer Klassenlehrerin mitgeteilt. Das BGJ Schweinfurt hat tatsächlich den freien Eintritt zur Eurotier ergattert, ganz zur Freude aller Schülerinnen und der Klassenlehrerin.

Schülerinnen beim Frühstück am DLG-Stand. Abferkelbucht. Herr Götz bei der Tierkörperbeurteilung.

Gut gelaunt und mit vollem Rucksack brachen dann die angehenden Landwirte am Freitag, den 18. November 2016, um 4:45 Uhr, in aller Herrgottsfrühe von Schweinfurt auf nach Hannover. Das BGJ teilte sich dabei einen Doppeldeckerbus mit der 11. und 12. Jahrgangsstufe der Landwirte. Mit Oberthulba und der Raststätte Rhön gab es zwei zusätzliche Zustiegsmöglichkeiten.

Nach gut vierstündiger Fahrt kam die große Gruppe schließlich in Hannover an und legte die letzten Meter bis auf das Messegelände zu Fuß zurück.

Auf der Messe angekommen teilte sich die große Gruppe in kleinere Grüppchen auf und der Streifzug durch das riesige Areal begann. Natürlich gab es auch Arbeitsaufträge zu erledigen. Dabei galt es verschiedene Fragen rund um die Eurotier auf einem Laufzettel schriftlich zu beantworten. Es sollte z.B. der Futtermischwagen mit dem größten Behältervolumen ausfindig gemacht werden.

Pünktlich um 10:30 Uhr fanden sich dann alle Schüler der 10. Jahrgangsstufe auf Einladung der DLG an deren Stand ein, um eine kostenlose Stärkung zu sich zu nehmen. Schließlich war ein Frühstück, neben den Eintrittskarten, ein weiterer Bestandteil unseres Gewinns.

Mit gut gefülltem Magen ging die Entdeckungstour weiter durch die riesigen Hallen der Eurotier, wobei es schier unmöglich schien alle Stände an einem Tag zu besichtigen. Da dieser Freitag der letzte Tag der Messe war und das Wetter einen eher bescheidenen Eindruck machte, hielt sich auch die Besucherzahl an diesem Tag in Grenzen.

In Sachen Tier und Fütterungssysteme fand man auf der Eurotier alles, was der Markt derzeit zu bieten hat. Außerdem reichte das Ausstellungsspektrum von der Gülletechnik bis hin zu Buchführungshilfen für tierhaltende Landwirtschaftsbetriebe.

Voll mit gewonnenen Eindrücken und schweren Beinen trat die dennoch gut gelaunte Truppe gegen 18:00 Uhr die Rückfahrt nach Schweinfurt an. Die Freude über die angetretene Rückreise währte allerdings nur für eine kurze Zeit, da es unmittelbar nach Hannover zu einem Stau auf der A7 wegen eines Unfalls gekommen war. Dies hatte zur Folge, dass der Busfahrer schließlich mit einer zweieinhalbstündigen Verspätung die Ziellinie in Schweinfurt an der Berufsschule überfuhr.

Lässt man dies außer Acht, war es ein sehr informativer und in vielerlei Hinsicht lehrreicher Tag in Hannover. Besonders bedanken möchten wir uns bei der DLG, die uns über das Projekt freien Eintritt gewährte und eine leckere Mahlzeit bescherte. Außerdem gilt Frau Schilling unser Dank, die uns zu dem Eurotierprojekt angeregt hat, sowie Herrn Weidner und Herrn Götz als Begleitperson zu dieser Fahrt nach Niedersachsen.

Text: Christian Brosch, BGJ
Bilder: Janice Weßel und Max Scharbert, BGJ und StR T. Weidner

Hackedicht Schultour im BSZ Alfons Goppel

Eisi Gulp den Vogel zeichend auf der Bühne. Gruppenbild auf der Bühne.

Wir freuten uns, dass wir bei unserer ersten Bewerbung für die „Hackedicht Schultour“ erfolgreich waren und deshalb vom 15. – 17. November 2016 an unserer Schule das Suchtpräventionsprojekt  stattfinden konnte, welches vom Deutschen Kinderschutzbund und der Krankenkasse Knappschaft organisiert und finanziert wurde.
Dadurch kamen wir in den Genuss, dass sich sowohl unsere Schülerinnen und Schüler, deren Eltern als auch unser Lehrerkollegium mit dem Thema „Sucht“ auseinandersetzen durften und wir gemeinsam erarbeiten konnten, welche Möglichkeiten bestehen, hier vorbeugend zu wirken.

Beim Start des Projektes am 15. November begeisterte der Schauspieler und Kabarettist Eisi Gulp circa 400 Schüler und Lehrer und zog sie bei seinem zweistündigen Auftritt in unserer Aula in seinen Bann. Er schaffte es mit meisterlicher Brillanz und Geschwindigkeit hinsichtlich Mimikwechsel, Stimmausdruck und Körperbeherrschung sowohl Schüler als auch Lehrer zum Lachen zu bringen und im nächsten Moment völlig ernst seine Bedenken zum Konsum von Zigaretten, Drogen oder Alkohol vorzubringen. Dabei kam aber nie das Gefühl auf, dass hier der moralische Zeigefinger erhoben wurde. Stattdessen überzeugte Eisi Gulp durch seinen authentischen Vortrag, in dem er oft von eigenen Erfahrungen berichtete. Er lud dazu ein, die eigenen Bedürfnisse – Eisi Gulp spricht nicht von Sucht – wahrzunehmen, sich kritisch mit Ihnen auseinanderzusetzen, und einen persönlichen Weg für den Umgang mit den eigenen Bedürfnissen zu finden. Dies stimmte seine Zuhörerschaft nachdenklich und lud sie ein, das eigene Konsumverhalten etwas kritischer zu reflektieren.

Eisi Gulp im Publikum Eisi Gulp in Action auf der Bühne. Eisi Gulp im Publikum im Dialog mit einer Schülerin.

Am Folgetag war Buß- und Bettag. Deshalb nutzten wir Lehrkräfte den pädagogischen Tag, um unter Anleitung von Mitarbeitern des Suchthilfe-Vereins Condrobs aus München eine Unterrichtseinheit zu erarbeiten, mit der wir in den anschließenden Tagen und Wochen, das im Auftritt von Eisi Gulp aufgegriffene Thema, mit den Klassen aufarbeiten werden. Mit Hilfe verschiedener Methoden wurde der Umgang mit vielen Konsumgütern diskutiert. Im Focus stand auch hier, dass nicht allein die Aufklärung über die Gefahren unserer Bedürfnisse – unserer Süchte - hilfreich ist, denn „Sucht“ ist als Begriff negativ besetzt und ruft deshalb bei Jugendlichen oft Widerstände hervor oder noch schlimmer, es animiert, dies selbst einmal auszuprobieren.

In unserer Unterrichtseinheit wurde herausgearbeitet, welche Bedürfnisse mit einem Konsumgut oder Suchtverhalten erfüllt werden sollen und welche ungünstigen Begleiterscheinungen dabei auftreten können. Anschließend wurde nach Möglichkeiten gesucht, was man unternehmen könnte, um auf der positiven Seite zu bleiben. Das heißt wir diskutierten die Frage, wie man mit dem Konsum seine Bedürfnisse erfüllt und gleichzeitig vermeidet, dass die ungünstigen Folgen auftreten. Hierbei wurde auch thematisiert, dass es keineswegs nur um die üblichen Suchtmittel geht. Man kann diese Herangehensweise bei jedem Konsumverhalten des Alltags einsetzen wie z.B. Umgang mit dem Handy bzw. Internet, Shoppen, Essen, Medikamente, Spiele usw.

Am Beispiel eines „Lebenstanks“ wurde die Dynamik einer Suchtentwicklung verdeutlicht. Der Lebenstank ist gefüllt mit den angenehmen Gefühlen, die vorhanden sind, wenn alle Bedürfnisse erfüllt sind, also wenn man sich rundum pudelwohl fühlt. Diese Gefühle sind aber nicht immer genährt, wenn es einem einmal nicht so gut geht. Dann geht das Bestreben aller Menschen dahin, etwas zu unternehmen, um diese Gefühle wieder herzustellen, d.h. sie „tanken auf“, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn aber durch ungünstige Umstände verschiedene Tankstellen wegfallen wie z.B. durch Streit mit Freunden oder Eltern, Umzug oder Mangel an finanziellen Ressourcen, verbleiben nur noch wenige Tankmöglichkeiten um sich die Bedürfnisse zu erfüllen. Diese verbleibenden Tankstellen werden jetzt intensiv genutzt und somit besteht die Gefahr der Abhängigkeit. Die Prävention zielt darauf ab, nach alternativen „Tankstellen“ zu suchen und diese auszuprobieren, um die Alleinstellung der verbleibenden Tankstellen aufzuheben.

Stuhlkreis mit Kartenabfrage und tyischen Suchtmitteln. Lebenstank.

Am dritten Tag des Projektes wurden die Unterrichtseinheiten unter Anleitung der Fachkräfte von Condrobs mit zwei Klassen erprobt und reflektiert. Dabei stellte sich heraus, dass durch die vermittelten Methoden eine lockere und angstfreie Atmosphäre im Klassenverband möglich wurde und die Schüler gemeinsam über möglicherweise abhängigkeitsförderndes Verhalten nachdenken und nach Alternativen suchen konnten.

Die letzte Zielgruppe des Projektes kam auch an diesem Tag zum Zuge, als sich beim Elternabend die Mitarbeiter von Condrobs an die Eltern wandten und ihnen ebenfalls diese Herangehensweise antrug. Viele Eltern konnten sich dabei inspirieren lassen, wie sie in eventuell kritischen Situationen mit ihren Kindern im Gespräch bleiben und ihnen Hilfestellung bieten können.

Wir danken herzlich allen Beteiligten, vor allem Eisi Gulp, für seinen packenden Auftritt, den Mitarbeitern vom Deutschen Kinderschutzbund und dem Verein Condrobs, dass sie mit der Organisation der Aufführung und der Durchführung der Fortbildung das Projekt ermöglicht haben und natürlich der Krankenkasse Knappschaft, die die finanziellen Ressourcen bereit gestellt hat.


Text: FOLin A. Renner, Beauftragte für Suchtprävention
Bilder: StR T. Weidner

Caritas-Schulen bauen internationale Kontakte auf

Exkursionsteam der Lehrenden an bayerischen Caritas-Pflegeschulen aus Schweinfurt, Bamberg, Regensburg und München. Praktische Ausbildung im „Skills Lab“. Klinisch-praktische Fertigkeiten werden mittels „Patientenpuppen“ trainiert, z.B. Infusionen.

Unter dem  Motto:  „Mobilität von Lernenden“  organisierte der Landes-Caritas-Verband Bayern und die Caritas-Gemeinschaft eine 5-tägige Exkursion für Lehrende an bayerischen Pflegeschulen vom 14. – 18.11.2016 nach Madrid. Die Universität „ Comillas Pontifical“  ermöglichte unserer Kollegin Margitta von Kroge viele Einblicke in deren Pflegeausbildung und praktische Arbeit in Krankenhäusern, Heimen und ambulanten Gesundheitszentren. Pflegefachkräfte werden in Spanien, wie in vielen europäischen Ländern, nur an Universitäten / Fachhochschulen ausgebildet. Die  generalistische Ausbildung, die an unserer Schule im Moment noch ein Modellprojekt ist, ist in Spanien schon seit vielen Jahren bewährte Realität. Wir hoffen, dass wir langfristig auch für einige von unseren Schülern einen Praktikumsort im europäischen Ausland  organisieren können, um interkulturelles Lernen und viele wertvolle Erfahrungen zu ermöglichen.

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bilder: Margitta von Kroge, Fachlehrerin für Pflegeberufe

Unterwegs in Europa...

Am Soldatenfriedhof. Beim Einkaufen. Am Strand.

...war die Filmgruppe in diesem Herbst. Vom 28.10 bis 2. 11. – noch in den Herbstferien – nahm sie mit dem Film „Refugee Guide“ beim Jugendfilmfest Jufinale/Videojeunes in Bayeux teil, das vom Bezirksjugendring Unterfranken in Partnerschaft mit dem Bezirk Calvados organisiert wird.

Neben den Filmvorführungen gab es auch ein sportliches-kulturelles Rahmenprogramm, an dem Begegnung mit dem Ort Bayeux und den französischen Jugendlichen möglich war. Die Schüler unserer Schule waren auch aktiv bei einem Smartphone-Projekt beteiligt, bei dem in einem Blog das Festival live begleitet wurde mit Fotos und Texten.

Da wir drei Teilnehmer hatten, die noch im Asylverfahren sind, war die Fahrt nicht ganz selbstverständlich. Wir waren sehr froh, dass wir schließlich die Fahrt durchführen konnten.

Reza Sultani, einer der Teilnehmer hat seine Eindrücke aufgeschrieben:

„Die Reise nach Bayeux in Frankreich war für mich beeindruckend. Ich bin dankbar und froh, dass ich das erleben konnte und mitfahren durfte. Viele Erlebnisse haben mich sehr berührt. Es war interessant, lustig, fröhlich, aber manchmal auch traurig, z.B. die Besuche auf den Soldatenfriedhöfen.

Das Filmfestival, das Smartphone-Projekt und die Begegnungen waren insgesamt eine tolle Erfahrung!“

Ein weiteres Highlight bedeutete für die Filmgruppe die Einladung zum Internationalen Jugendfilmfest YOUKI nach Wels in Österreich. Der Film „Integrations-Experten“ war in das Programm des Internationalen Wettbewerbs aufgenommen worden, worauf wir mächtig stolz waren. Eine Delegation von vier Filmgruppenmitgliedern nahm die Einladung an und fuhr vom 24. bis 27. November nach Wels. Es erwartete uns in Wels ein Programm mit vielen spannenden Kurzfilmen aus ganz Europa und ein interessantes Rahmenprogramm. Ein Blick ins Programmheft zeigte uns, dass unser Film nicht nur beim Wettbewerb lief, sondern bereits als einer von sechs Eröffnungsfilmen im Rahmenprogramm beim Festakt zur Eröffnung des Festivals am 22.11. gezeigt wurde. Das hat uns natürlich besonders gefreut.

Text und Bilder: FOLin Sabine Otter, Leiterin der filmgruppe algo

Weimarer Kultur Express gastierte mit „Fremde Heimat“

Schauspiel auf der Bühne. Dialog nach der Aufführung, beide Schauspieler sitzen auf einer Bank auf der Bühne.

Am 27.10.16  war der Weimarer Kultur Express zum achten Mal in Folge zu Gast am BSZ Alfons Goppel Schweinfurt. In diesem Jahr mit dem hochaktuellen Stück „Fremde Heimat“, das von der Beziehung zwischen Marie aus Deutschland und Danielle aus Syrien und all´ den Vorurteilen, Klischees und Vorbehalten, die eine solche Beziehung begleiten können, erzählt.Das Stück startet mit der Szene als Marie Danielle sein neues 16 m2 großes Zimmer zeigt, während auf der Straße vor dem Zimmer die PEGIDA-Anhänger vorbeimarschieren. Marie ängstigt das derart, dass sie darüber nachdenkt, nach Kanada auszuwandern, weil dort die Menschen schon seit langer Zeit vorurteilsfrei miteinander leben – so hat sie gehört. Danielle ist von dieser Idee natürlich gar nicht begeistert, weil Kanada noch weiter von seiner Heimat entfernt ist und er wieder eine neue Sprache lernen müsste.

Dann erzählt Danielle warum das Smartphone für ihn so wichtig ist und welche Vorurteile Menschen damit verbinden, denn es könne ja nicht sein, dass „Sozialschmarotzer“, die nichts besitzen, sich ein Smartphone leisten könnten. Dass es sich jedoch um eine modifizierte Version handele, dass nur so der Kontakt mit Verwandten und Freunden – aber auch mit den Schleusern – aufrecht erhalten, bzw. hergestellt werden könne und es sogar hilfreich sei, um die Sprache zu lernen – alles das sei vielen Menschen unbekannt oder sie wollten es auch nicht wissen. Es ist für Danielle wichtig zu wissen, dass die Verwandten, die noch in Syrien leben, in Sicherheit sind.

Sicherheit, das heißt für ihn, dass er keine Angst mehr haben muss: Angst davor abgeholt zu werden, Angst beim Brot holen erschossen zu werden wie sein bester Freund und Nachbarsjunge, Angst, Angst, Angst, …

Auch Marie hat immer wieder Angst: Angst in der Straßenbahn, wenn unklar ist, ob die Frau mit dem Kopftuch wirklich schwanger ist oder eine Bombe unter dem Oberteil mit sich herumträgt. Angst vor dem herrenlosen Koffer, der auf ein Attentat hinweisen könnte. Angst, Angst, Angst, …

Marie und Danielle erinnern sich, wie sie sich  in der Erstaufnahme kennen gelernt haben. Marie hatte Kleider und Schuhe gesammelt und vorbei gebracht. Ihr Vater hatte es abgelehnt etwas abzugeben, denn ‚er habe sich ja damals auch alles hart erarbeiten müssen, ihm sei auch nichts geschenkt worden´. Danielle und vielen seiner Mit-Flüchtlinge in der Erstaufnahme kommt diese Kleiderspende vor, als wenn Weihnachten wäre. Soviel Überfluss sind sie nicht gewöhnt.

So kommt es, dass die beiden jungen Menschen sich näher kennen lernen, sich voneinander erzählen und sich auch gegenseitig mit ihren Talenten beeindrucken: Danielle erzählt, dass er Gasthörer an der medizinischen Fakultät sei. Marie ist von seiner Art zu Trommeln mehr als beeindruckt. Er findet ihr Lachen bezaubernd und macht Marie Komplimente, da sie Rhythmus im Blut habe und das Trommeln sehr schnell lerne. Er lädt sie zum Kaffee ein, sie ihn ins Kino, gemeinsam besuchen sie ein Band-Konzert.

Dann nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause. Ihr Vater ist überhaupt nicht begeistert: ‚Was sollen bloß die Nachbarn denken, wenn seine Tochter mit einem Ausländer daherkommt´. Denn nach seiner Meinung sind ja schließlich alle Flüchtlinge kriminell. Es kommt so weit, dass sich Marie und ihr Vater auf einer Demo und einer Gegendemo auf verschiedenen Seiten gegenüber stehen. Bei dem anschließenden Gespräch zwischen Vater und Tochter verhärten sich die Fronten zusehends.

Auf der Bühne wird dann die Flüchtlingswelle aus dem Jahr 2015 der Flucht bzw. der Vertreibung der Deutschen aus dem Jahre 1944 gegenübergestellt und die Parallelen in beiden Situationen werden aufgezeigt. Hier war besonders Danielles Darstellung und die Aufzählung seiner Stationen auf der Flucht nach Deutschland so beeindruckend, dass einige Schüler aus unseren Asylbewerberklassen es nicht aushielten und die Aula verlassen mussten; zu sehr wurden sie an ihre eigenen Erlebnisse erinnert.

Während wieder einmal die PEGIDA marschiert, streitet Marie erneut mit ihrem Vater über die Parolen und die dahinter verborgenen Vorstellungen wie „man“ zu leben und wen „man“ zu lieben habe. Dem Vater rutscht dabei heraus, dass es ihm letztendlich noch lieber sei, wenn seine Tochter einen Ausländer zum  Freund habe als wenn sie sich als Lesbe zu Frauen hingezogen fühle. Er meint auch, dass der Überwachungsstaat halt in Kauf zu nehmen sei, wenn dafür alle Verbrecher schneller hinter Gitter gebracht werden könnten.

Aber auch Danielles  Mutter hat ihre Vorurteile. Als ihr Sohn ihr erzählt, er habe eine deutsche Freundin, ist ihre erste Reaktion, dass er dann ja in Deutschland bleiben dürfe, wenn er sie heirate. Dass an eine Heirat noch gar nicht zu denken sei, da sie zum einen beide noch sehr jung seien und zum anderen sich erst eine kurze Zeit kennen würden, ist eine Aussage, die Danielles Mutter nicht verstehen kann. Eine Beziehung ausprobieren, das sei etwas, was überhaupt nicht gehe, das ist ihre Meinung dazu. Wenn eine Frau Werte habe und diese Werte auch lebe, wie sie z.B. vom Christentum vermittelt würden, dann wird eine Beziehung nicht ausprobiert! Danielle kann ihr da nur entgegen halten, dass er aus Liebe heiraten werde und nicht wegen des Glaubens und auch sein Vater habe das ja gemacht und sie, seine Mutter, aus Liebe geheiratet und wegen ihr sogar seinen Glauben aufgegeben.

Anschließend spielen Marie und Danielle auf der Bühne durch, wie sie in ihrem gemeinsamen Leben mit den überkommenen Rollenklischees von Mann und Frau umgehen möchten: Der Mann bestimmt, was zu tun ist. Der Mann hat das Sagen in finanziellen Dingen und verwaltet alleine das Geld, denn er müsse ja schließlich auch noch seine Frau ernähren. Die Frau müsse sich schicklich kleiden, so dass nur ihr Mann sich an ihrer Schönheit erfreuen könne. Die Frau hat sich um den Haushalt und die Kindererziehung zu kümmern; einen Beruf braucht sie nicht auszuüben. All` dem widerspricht Marie sehr energisch und erzählt wie sich ihre Zukunft vorstelle.

Danielle berichtet, dass das Warten das Schlimmste gewesen sei, nachdem er in Deutschland angekommen war und seinen Asylantrag gestellt habe. Da er schon volljährig ist, musste er einen eigenen Antrag auf Asyl stellen. Und dann hieß es warten. Warten, bis der Antrag gestellt werden kann, warten bis die Anhörung durchgeführt wird, warten bis der Bescheid über den Antrag auf Asyl kommt. Gerade bei der Anhörung musste er erleben, dass er, der von sich die Meinung hatte, schon gut Deutsch sprechen zu können, in die Schranken verwiesen wurde und der Selbstherrlichkeit der Staatsdiener ausgeliefert war: Weil es einige Kriminelle auch bei den Asylbewerbern gab, weil es die Übergriffe in der Sylvester Nacht gab, wurde verallgemeinert und er nicht als Einzelperson sondern als einer „von denen“ angesehen und behandelt. Wie schön ist es da für ihn mit Marie die Normalität des Alltages zu genießen, die seine Welt bunt macht. Wie bedrückend ist jedoch andererseits, wenn man nicht einfach mal durch die Einkaufspassagen bummeln und sich an der Vielfalt der Dinge erfreuen kann, ohne als Ausländer gleich unter Generalverdacht zu geraten, hier kriminell aktiv werden zu wollen.

Und dann hat das Warten ein Ende: Der Bescheid ist da! Sein Asylantrag ist abgelehnt! Danielle ist am Boden zerstört und versteht die Welt nicht mehr.

So hat er auch wenig Interesse an dem Projekt mitzuarbeiten, das Marie unter großen Mühen genehmigt bekam: Einen internationalen Kochabend zu gestalten. Auch seine Kumpels und Freunde zeigen wenig Begeisterung: Sie wollen arbeiten, Geld verdienen und nicht mit Projekten ihre Zeit totschlagen.

Marie und Danielle sind in dem neuen Zimmer. Danielle hat Post bekommen. Der Bescheid auf seinen Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid ist da: Sein Antrag ist angenommen worden – er bekommt Asyl.

Noch während Marie und Danielle sich freuen marschiert die PEGIDA auf der Straße auf, Steine fliegen und letztlich brennt ihr Haus. Sie fliehen!

Nach diesem dramatischen Abschluss der Aufführung luden die Schauspieler unsere SchülerInnen zu einer Fragerunde ein. Dank gut gestellter Fragen und wohlvorbereiteter SchülerInnen wird es für die Kürze der Zeit und die Menge an Zuhörern eine recht lebhafte Diskussion.

Abschließend wird allen deutlich: Menschlichkeit, Respekt und Toleranz sind unverzichtbare Werte im Umgang miteinander. Aufklärung – so wie sie dieses Theaterstück bot – und die Bereitschaft sich auch selbst zu informieren und nicht einfach irgendwelche Parolen nachzuplappern tuen immer wieder Not.

Text: A. Ridder, Fachbereichsleiter Deutsch
Fotos: R. Wagner OStR,  M. Heinelt, OStRin

Vorführung der „Here´s my story“ - Filme

vollbesetzte Aula. Frau Otter auf der Bühne, in der Diskussion mit Schülerinnen.

Am Donnerstag, den 20. Oktober, hieß es in der Aula unserer Schule „Film ab“. Präsentiert wurden 15 Filme von IntegrationsschülerInnen, die im letzten Schuljahr im Rahmen des Projektes „Here´s my story“ produziert wurden. Vier der jungen Filmer waren bei der Vorführung selbst anwesend.

Im Schuljahr 2015/2016 führten die Lehrkräfte Sabine Otter und Tina Hofmann in Zusammenarbeit mit den vier Mediencoaches des Bayerischen Rundfunks, Elke Dillmann, Sabine Felber, Lukas Hellbrügge und Peter Allgaier eine Projektwoche in unserer Schule durch. Hier entwickelten Integrationsschüler „ihre“ multimediale Geschichte, die sie anschließend zu einem Film verarbeiteten. „Wer bin ich, wo sind meine Wurzeln, was ist mir wichtig, wo liegen meine Stärken?“ waren die wichtigsten Fragen dabei. In jedem der Filme zeigen die SchülerInnen einen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte.

Sabine Otter und Tina Hofmann zeigten erst einige Einblicke aus dieser Projektwoche, wie die Integrationsschüler ihre multimediale Geschichte erzählt und anschließend mit Musik, Videos und Bildern erstellt und aufbereitet hatten. Während der Präsentation der Filme war es mucksmäuschenstill in der Aula und alle folgten aufmerksam und interessiert der selbstgemachten Lebensgeschichten der Integrationsschüler. Die Filme lösten eine sehr große Betroffenheit und zum Teil auch emotionale Reaktionen bei den Schülern aus. Im Anschluss gab es Gelegenheit sich zu den Filmen zu äußern. Es wurde schnell deutlich, dass die Ergriffenheit noch zu groß war, um die Gedanken und Gefühle sofort in Worte ausdrücken zu können. Stattdessen bat eine der jungen ZuschauerInnen, dass nochmals für den Mut dieser jungen Filmautoren kräftig applaudiert werden sollte.

Viele nutzten jedoch die angebotenen Notizzettel, um ihre Gedanken aufzuschreiben.

„Was fällt mir dazu ein, was möchte ich fragen, was möchte ich noch sagen?“ waren die Impulse zu denen die SchülerInnen sich auf den Zetteln äußerten und die anschließend eingesammelt und mit den KlassenleiterInnen im Klassenzimmer besprochen und aufgearbeitet wurden.

Viel hören wir von „den Flüchtlingen“ wandte sich unser Schulleiter Herr Schöler zum Abschluss an die ZuschauerInnen. Deren deutlich spürbare Betroffenheit zeige, dass sie verstanden hätten, dass es nicht „die Flüchtlinge“  gebe, sondern dass sie einzelne Menschen und individuelle Persönlichkeiten seien,  genauso wie auch jeder Einzelne und alle der zuschauenden SchülerInnen in der Aula. Es sei wichtig, dass die Betroffenheit auch zum Handeln führe, nämlich zur Begegnung in wechselseitigem Respekt.

Hier einige Beispiele zu den Reaktionen der SchülerInnen:

„Es war sehr ergreifend und tiefsinnig.“

„Wie sind die Schüler so mutig geworden, dass sie das erzählt haben?“

„Was geht in diesen Menschen vor, die genau vor solchen Szenen geflohen sind und in den Medien sowie Zeitungen trotzdem sehen, was für eine Verwüstung und Zerstörung in ihren  Ländern ist.“

„Ich habe jetzt eine andere Ansicht. Die Schicksale haben mich sehr getroffen und ich würde nicht freiwillig tauschen wollen. Ich bin stolz auf diese 15 Menschen, dass sie es geschafft bzw. überwunden haben, ihre Geschichte zu erzählen und diese darzustellen. Das müsste die ganze Welt sehen, dass viele Menschen aufwachen. Mich haben diese Menschen zu Tränen gerührt.“

Text: Tina Hofmann und Sabine Otter
Bilder: Robert Wagner

Fahrt zum ZLF 2016

Bierkutschengespan der Augustinerbrauerei. Zwei Schüler mit Rasenmäherbulldog. Mähdrescher der Firma Class.

Alle vier Jahre muss sich das Oktoberfest die Münchner Theresienwiese mit dem bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest – kurz ZLF – teilen. Interessierte Münchner, Landwirte, und die, die es noch werden wollen, strömen in Scharen auf das ZLF, um dort das neuste aus der Landtechnik zu begutachten. Hat Claas etwas an seinen Traktoren verbessert? Ist der neue Lely–Fütterungsroboter wirklich so gut wie alle sagen?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten brachen die angehenden Landwirte unserer Schule am Mittwoch, den 21.09.2016, um kurz nach fünf Uhr von Schweinfurt in Richtung München auf. Mit von der Partie waren die 11. und 12. Klasse Landwirtschaft sowie eine zwei Klassen der Berufsschule Ochsenfurt.

Vollzählig und ohne Zwischenfälle kam die muntere Truppe gegen halb zehn in der Landeshauptstadt an und legte die letzten Meter zur Theresienwiese in der gnadenlos überfüllten U-Bahn zurück.

Auf dem ZLF angekommen ging es dann meist in Dreipersonengruppen weiter. Ziel war es einen während der Busfahrt oder bereits vorher festgelegten Arbeitsauftrag zu erfüllen. Im Wesentlichen ging es um das Sammeln von Informationen zu bestimmten Geräten, Maschinen, etc., zum Beispiel am Stand der Firma Claas zur Erntetechnik. Später müssen wir dann diese Informationen aufbereiten und zu Referaten oder Berichten ausarbeiten.

Allerding war auch die Angst vor Anschlägen auf dem ZLF deutlich sichtbar: Es schlenderten weit weniger Leute durch die weitläufigen Gassen als in den Vorjahren. Trotzdem wurde viel geboten: Vorstellungen von reinrassigen Zuchttieren, das neueste in Sachen Stall- und Hallenbau sowie das aktuellste, was die Landtechnikbranche zu bieten hat: vom neuen Case Optum 300, über einen Vervaet Gülleselbstfahrer, bis hin zum Fendt Vario 1050 waren alle Hersteller mit ihren Innovationen vertreten.

Um 18:30 Uhr wurde zum Rückzug geblasen, der Busfahrer war ausgeruht und konnte wieder Richtung Heimat starten. Ankunft in Schweinfurt war um kurz vor 22:00 Uhr abends, was sich auch am Folgetag im Unterricht bemerkbar machte – zerknautschte Gesichter von Schülern, die um 23:00 Uhr erschöpft ins Bett fielen und um 6:00 Uhr ungnädig von ihrem Wecker in die Realität zurückgeholt wurden. Da wäre ein späterer Unterrichtsbeginn toll gewesen.  

Ungeachtet dessen war es ein informativer und lehrreicher Ausflug nach München. Ein besonderer Dank gilt hierbei dem Bayerischen Bauernverband, der den größten Teil der Kosten trug. Außerdem bedanken wir uns bei Frau Schilling, Herrn Weidner und den anderen Begleitpersonen, die uns auf dem ZLF weitestgehend freien Lauf ließen und es uns dadurch ermöglicht haben, genau die Stände zu besuchen, die für uns interessant waren.

Text: Maximilian Groenen, BGJ
Bilder: André Hartlaub, BGJ und T. Weidner

Gärtnerklasse besuchte die GaLaBau-Messe in Nürnberg

Stand mit Fassadenbegrünung. Stand mit Gartenbrunnen. Stand mit Sicherheitsarbeitsschuhen..

Auch dieses Schuljahr fuhr die Gärtnerklasse G10 nach Nürnberg zur Garten- und Landschaftsbau-Messe – kurz GaLaBau-Messe - nach Nürnberg.

Da die Messe bereits am Freitag der ersten Schulwoche stattfand, war dies eine vorzügliche Gelegenheit sich bereits auf der Zugfahrt näher kennenzulernen.

Die Messe ist die europäische Fachmesse für den Garten- und Landschaftsbau. So werden jede Menge Informationen zur  Pflege und den Bau von Sportplätzen, Golfplätzen und Spielplätzen geboten, selbstverständlich auch alles rund um Gartenplanung und -anlage.
In 13 Messehallen stellten 1.320 Aussteller aus, davon war etwa ein Viertel international. 64.138 Fachbesucher reisten an, um sich über Produkte und Trends für das Planen, Bauen und Pflegen mit Grün zu informieren.

Wir konnten uns über vertikale Bauwerksbegrünung, Wasserspiele, Mähroboter, Mini-Bagger bis hin zu wasserdurchlässigen Verfugungsmassen informieren. Besonders interessierten auch Werkzeug, Arbeitskleidung und Arbeitsschuhe. Am Junggärtner-Infostand gab es beim Geschicklichkeitsspiel Preise zu gewinnen.
Beim auf der Messe stattfindenden Berufswettbewerb der Landschaftsgärtner, dem Bayern-Cup, wurde in Teams ein Gartengestaltungsauftrag praktisch bearbeitet.

Glücklich, dass wir bereits in der ersten Schulwoche bei dieser Lehrfahrt vielfältige Eindrücke in den Gärtnerberuf gewinnen konnten, fuhren wir am Nachmittag wieder nach Schweinfurt zurück.

Text und Bilder: OStR R. Trost

„Ich bin ich! - „Du bist du!“ - „Wir sind bunt!“

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von unseren Musiklehrkräften. Herr Ridder mit Pfeilbündel. Beim Schlusslied kam Bewegung in die Schulfamilie.

Am Freitag der ersten Schulwoche fand traditionell unser ökumenischer Schulgottesdienst in der Aula des BSZ statt, der unser Miteinander in der großen und vielschichtigen Schulfamilie unter den Schutz und die Begleitung Gottes stellte.

Das Motto des Abschlussgottesdienstes „Ich bin ich! - Du bist du! - Wir sind bunt!“ wurde aufgegriffen. Wollten wir beim Jahresabschluss den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg geben, dass sie während ihrer Schulzeit am BSZ zu einer Persönlichkeit herangereift waren, die es nun im Alltag des Lebens weiterhin auszuformen gelte, ging es zum Schulanfang darum, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass das BSZ Alfons Goppel Schweinfurt als Raum begriffen werden kann, den wir alle miteinander zum gemeinsamen guten Leben nutzen können und wollen. Diese Gedanken griff Herr Ridder in der Einstimmung und Hinführung mit der Geschichte vom Pfeilbündel auf. Während ein einzelner Pfeil - also jeder einzelne von uns - relativ leicht und ohne großen Kraftaufwand zerbrochen werden kann, ist es fast unmöglich gleich ein ganzes Bündel von Pfeilen auf einmal zu zerbrechen, denn der Einzelne steht im Schutz der Gruppe. Dieses Achtgeben aufeinander und nach Möglichkeit gerade Schwächeren Schutz und Unterstützung angedeihen zu lassen ist also ein durchaus erstrebenswertes Ziel für dieses Schuljahr.

Frau Käser formulierte das in ihrer Ansprache so: „Was sind wir Menschen im riesengroßen Weltall? Gott hat uns eine Bedeutung und eine Verantwortung gegeben. „Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ heißt es im Psalm 31. Gott gibt uns weiten Raum zum Leben, den wir nutzen dürfen, um die Welt und unser Umfeld zu bereichern. Wenn alle sich bemühen, achtsam und gut zusammenzuleben, wenn wir fair und rücksichtsvoll miteinander umgehen, dann wird es ein gutes Schuljahr, eine Bereicherung für unser Leben. Der Bibeltext lädt uns ein, dafür unseren Blick zu weiten!“

Text: R. Käser, Dipl.-Rel.-päd. (FH)
Bilder: OStR R. Wagner

Amtseinführung der Stellvertretenden Schulleiterin, Frau Oberstudienrätin Alexandra Burkard-Rudolph

Von links: Herr LRSchD Norbert Kornder, Herr OStD Rainer Schöler, Frau Alexandra Burkard-Rudolph und Herr AD Gustav Eirich.

Seit dem 15. August 2016 füllt Frau Oberstudienrätin Alexandra Burkard-Rudolph am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt die Stelle als Ständige Vertreterin des Schulleiters aus. Am Donnerstag, 15.09.16 fand nun die offizielle feierliche Amtseinführung an der Schule statt.

Schulleiter Oberstudiendirektor Rainer Schöler begrüßte neben Frau Burkard-Rudolph zunächst ihre Familie, anschließend das Kollegium sowie die Vertreter des Bereichs Schulen der Regierung von Unterfranken Herrn Abteilungsdirektor Gustav Eirich und Herrn Leitenden Regierungsschuldirektor Norbert Kornder.

Herr OStD Schöler formulierte seinen Dank an die Regierung von Unterfranken über die sehr zügige Besetzung der Stelle, gerade weil neben Herrn StD Paul auch Herr StD Lechner durch seine Pensionierung das Schulleitungsteam verlassen hatte.

Eine herzliche Gratulation zur Ernennung zur Ständigen Vertreterin des Schulleiters entbot anschließend die Regierung von Unterfranken, vertreten durch den Bereichsleiter Schulen, Herrn AD Eirich. Herr Eirich legte die Vita von Frau Burkard-Rudolph anschaulich und kurzweilig dar. Geboren in Würzburg blieb sie bis heute die ganzen Jahre über ihrer Heimat Stetten treu. Die Ausbildung zur Fernmeldeassistentin bei der Deutschen Telekom an der Klara-Oppenheimer-Schule in Würzburg war der erste Schritt in ihren späteren Wirkungsbereich der beruflichen Bildung. Es schloss sich der Besuch der Würzburger BOS an, die sie erfolgreich absolvierte. Es folgte ab 1994 das Studium der Wirtschaftspädagogik in Erlangen, das sie 1999 als Diplom-Handelslehrerin abschließen konnte. Das Referendariat führte sie zurück an ihre ehemalige Schule in Würzburg, die heutige Klara-Oppenheimer-Schule. Ab 2000 wurde Frau Burkard-Rudolph bereits an der Friedrich-Fischer-Schule, der Staatlichen FOS/BOS in Schweinfurt, eingesetzt. Im August 2001 heiratete sie ihren langjährigen Partner, mit welchem sie bis heute zusammen mit den beiden Kindern Moritz und Jule in Stetten lebt. In ihrer Zeit an der FOS Schweinfurt fiel Frau Burkard-Rudolph als vielseitig interessierte Studienrätin auf. Ab dem Schuljahr 2007 wirkte sie deshalb unter anderem bereits bei der Stundenplanerstellung und Personalplanung mit. Ab 2011 erfüllte sie diese Aufgaben dann als kommissarische Mitarbeiterin der Schulleitung und 2014 wurde sie schließlich in die Funktion eingewiesen. Des Weiteren war Frau Burkard-Rudolph verantwortlich oder tätig bei der Planung der Unterrichtsvertretungen, Klassenbildungen, Prüfungsaufsichten, Schüleranmeldungen und zeigte hier ihr pädagogisches Geschick, ihre Gewissenhaftigkeit und ihr Verständnis bei klassischen Schulleitungsaufgaben. Herr Eirich sagte ihr zukünftig Unterstützung durch die Schulaufsicht zu und wünschte Frau Burkard-Rudolph für das verantwortungsvolle Amt eine glückliche Hand, Einfühlungsvermögen, ein offenes Ohr für die Anliegen der Schüler wie auch Lehrer und Gottes Segen.

Herr Eirich und Herr Schöler überreichten Frau Burkard-Rudolph als kleines Willkommensgeschenk eine Orchidee und auch die Kinder und der stets unterstützende Ehemann wurden mit kleinen Gaben bedacht.

Die neu gewählte Personalratsvorsitzende Frau Cornelia Auer-Maier hieß Frau Burkard-Rudolph herzlich willkommen und füllte für sie statt einer Schultüte eine Schultasche mit vers
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