Schullogo Schullogo Staatliches Berufliches Schulzentrum
Alfons Goppel Schweinfurt
 
Logo i.s.i. Wettbewerb 2009

Aktuelles

Schularten

Schulleben
Veranstaltungskalender
Archiv 2009-10
Archiv 2010-11
Archiv 2011-12
Archiv 2012-13
Archiv 2013-14 1.HJ
Archiv 2013-14 2.HJ
Archiv 2014-15 1.Teil
Archiv 2014-15 2.Teil
Archiv 2014-15 3.Teil
Archiv 2015-16 1.Teil
Archiv 2015-16 2.Teil
Archiv 2015-16 3.Teil
Archiv 2015-16 4.Teil
Archiv 2016-17 1.Teil
Archiv 2016-17 2.Teil
Archiv 2016-17 3.Teil
2017-18 1.Teil
Mittagsverpflegung
Ferientermine in Bayern

Wir über uns

Partnerschulen

Förderverein

Schule intern

Formulare



Sitemap

Kontakt

Impressum
Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Aus dem Schulleben 2016/2017 - Teil 2

Mit Sicherheit besser?!! - AIDS-Beratungsstelle Unterfranken mit dem HIV- Workshop und Präventions-Parcours zu Gast bei uns

Referentin spricht vor stehenden Schülern, die auf Moderationswand schauen. Klassenfoto vor HIV-Aufstellern, eine Schülerin trägt menschengroße rote HIV-Schleife um den Hals. Sich rege beiteiligende Schülerinnen.

Was ist der Unterschied zwischen HIV und AIDS? Wie kann man sich mit dem Virus anstecken bzw. davor schützen?

Darf man mit dieser Krankheit in sozialen Berufen arbeiten? Welche Veränderungen entstehen im Leben einer infizierten Person? Wie reagiert die Gesellschaft auf Betroffene? Diese und weitere spannende Fragen wurden in den Workshops und im Parcours unter fachkundiger Begleitung durch das Team der AIDS-Beratungsstelle Unterfranken bearbeitet.

In den Workshops wurde in der ersten Woche nach den Winterferien zunächst das Basiswissen in Sachen HIV und AIDS aufgefrischt. In der darauffolgenden Woche schloss sich der Mitmach-parcours mit seinem interaktiven und erlebnisorientierten Präventionsangebot an. Das Konzept überraschte die Teilnehmer mit einer Kombination aus abwechslungsreichen Elementen aus Spiel, Diskussion, Wettbewerb und Aktion.

Der spannende methodische Ansatz machte neugierig auf mehr Informationen zum Thema HIV und Aids und förderte die Empathie mit HIV-Infizierten. Nicht zuletzt wurden die Jugendlichen zum Nachdenken angeregt, wie sie in einer Paarbeziehung mit der potentiellen Ansteckungsgefahr umgehen könnten. Ein Vorschlag war, dass sich das Paar gemeinsam einem HIV-Test unterziehen sollte, bevor sie ungeschützt Sexualität leben. Denn es besteht immer die Möglichkeit, dass eine Person infiziert ist, ohne dass sie davon weiß. Und dann würde man gerade die Person gefährden, die man sehr gerne hat.

Text und Bilder: A. Renner FOLin

Bodenkundelehrfahrt des BGJs-Landwirtschaft

Dr. Rückert bei der Ansprache des Bodenprofils. Begutachtung des Standorts anhand der Bodenschätzungskarte.

Am 09.03.2017, um 8:00 Uhr morgens, trafen wir uns nicht wie sonst im Klassenraum, sondern am Wendehammer vor dem Berufsschulzentrum. Von dort fuhren wir zu drei Höfen unserer Mitschüler, um diese zu besichtigen und gemeinsam mit unserem Lehrer Herrn Weidner und Herrn Dr. Rückert, einem promovierten Geologen, Bodenprofile zu beurteilen.

Zuerst fuhren wir zirka 20 km nach Wagenhausen im Landkreis Haßfurt zum Betrieb unseres Mitschülers Hannes Klement. Nach kurzem Fußmarsch erreichten wir das Bodenprofil. Nach Ansprache der Umgebung wie Höhenlage, Exposition (Ausrichtung nach der Himmelsrichtung), Jahresniederschlagsmenge und Jahresdurchschnittstemperatur gingen wir zur Beurteilung des eigentlichen Profils über. Die unterschiedlichen Schichten werden Horizonte genannt. Über deren Abfolge und Eigenschaften lässt sich der Bodentyp bestimmen. Wir hatten es mit einer Para-Braunerde zu tun. Wichtig ist auch die Bonität, die Güte, des Bodens. Diese wird nach Punkten von höchstens 102 bis mindestens 7 eingeteilt. Mit einer Bodenzahl von etwa 48 war der anstehende Boden für die Region ein ganz guter Ackerstandort.

Anschließend bekamen wir eine Führung über den Hof. Der Betrieb Klement hat eine Mutterkuhhaltung und 2.400 Legehennen, deren Eier direkt vermarktet werden. Beeindruckend war auch der neu zugekaufte Zuchtbulle mit seiner starken Bemuskelung. Nach einem kurzen Kaffeeumtrunk – an dieser Stelle nochmal danke für die Einladung – ging es weiter.

Als nächstes besuchten wir ein Bodenprofil etwas außerhalb der Gemeinde Bundorf. Hier war der Bodentyp Braunerde mit einer Bodenzahl von 50 anzutreffen. Es handelt sich um ackerbaulich gute Standorte. Der Boden vor Ort hatte eine Neigung von 6-7 %. Das lässt den Landwirt aufhorchen, der bei solchen Verhältnissen mit einer Zwischenbegrünung reagiert, um Bodenverluste durch Erosion zu verhindern.
Nach der Beurteilung des Bodens und der kurzen Fahrt zur Betriebsstätte, bekamen wir von unserem Mitschüler Benedikt Wolf eine Führung über den elterlichen Milchviehbetrieb. Besonders beindruckt waren wir vom neuen Milchviehstall für 300 Tiere. Live mitanschauen dürften wir die Arbeit der beiden Melkroboter, die dem Landwirt die tägliche Melkarbeit abnehmen.
Anschließend luden uns die Eltern von Benedikt zu einer Brotzeit mit Brötchen und Wurst ein. Danke.

Hannes bei der Vorstellung seines Hofes. Der Melkroboter in Aktion. Brotzeit in den Sozialräumen auf dem Hof Wolf.

Als letztes fuhren wir ein Bodenprofil in der Nähe der Ortschaft Sulzfeld an. Hier trafen wir auf einen sehr tonhaltigen Boden mit einer Bodenzahl um die 44. Hier war die klassische Aufteilung des Bodens in die drei Horizonte, A, B, und C gut zu erkennen. Der Bodentyp hieß Pelosol. Aufgrund seines hohen Tongehaltes ist der dichte Boden sehr schwer zu bearbeiten und das nur bei einer bestimmten Bodenfeuchte. Wegen dieses kurzen Bearbeitungszeitraumes nennt man solche Standorte auch Minutenböden.

Zum Abschluss führte uns unser Mitschüler Moritz Eckert über den ökologisch wirtschaftenden Nebenerwerbsbetrieb seiner Familie in Sulzfeld. Interessiert folgten wir seinen Ausführungen zur Schafhaltung. Moritz baut auf die besonders genügsame Rasse des Dorperschafes, das eine besonders gute Fleischqualität aufweist. Seine Schafe werden vorwiegend zur Landschaftspflege eingesetzt, das heißt zur Offenhaltung von Flächen, die mit technischem Gerät schlecht zugänglich sind und sonst verwalden würden.
Auch bei Familie Eckert wollen wir uns für die Betriebsführung und den angebotenen Umtrunk herzlich bedanken; leider waren wir knapp dran, und konnten auf das Angebot nicht mehr eingehen, da einige Schüler wegen der Abfahrtszeiten ihrer Züge und Busse zu vorgegebenen Zeiten in Schweinfurt sein mussten.

Die Bodenkundelehrfahrt mit den Betriebsbesichtungen war sehr interessant. Lehrreich war vor allen Dingen, wie ein Bodenprofil angelegt sein soll, wie die verschiedenen Bodentypen bestimmt werden und welche Eigenschaften sie haben. Besonderer Dank geht auch an Herrn Dr. Rückert, der sich die Zeit genommen hat uns bei der Begutachtung der Bodenprofile zu unterstützen.

Text: Lorenz Ofenhitzer, BGJ Landwirtschaft
Bilder: StRefin T. Schilling und Hannes Klement, BGJ Landwirtschaft

Erste Interkulturelle Faschingsfeier am 24.02.17

Leckereinen am Essensbuffet. Die drei Erstprämierten des Maskenwettbewerbes. Buntes Treiben in der Aula.

Mit einem fröhlichen „Helau“ startete am Freitagnachmittag die erste interkulturelle Faschingsfeier am staatlichen beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel. Die SMV-Sprecherinnen Jody Göbel und Cyra Bachman begrüßten die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die sich für dieses Ereignis in der Aula zusammengefunden haben. Die Stimmung war von Anfang an ausgelassen und so zogen sogleich alle mit einer Polonäse Blankenese durch die Aula. Janina Kedzierski aus der Klasse K11b sorgte als DJ mit einer Mischung aus Faschingsklassikern und syrischer, afghanischer, zum Teil auch afrikanischer Musik, für eine stets gute Stimmung. Für Höhepunkte sorgten die zahlreichen Animationstänze, wie zum Beispiel Macarena, der Ententanz und syrische Kreistänze.

Wer dazwischen eine Pause brauchte, konnte sich am vielfältigen deutsch-syrischen Buffet, das von der EUV 12 zusammen mit der BIK-a unter der Leitung von Frau Katrin Schreiner angerichtet wurde, stärken.

Den Abschluss der Feier bildete die Verleihung des Preises für das beste Kostüm. Jeweils über einen Preis konnte sich der bestverkleidete Schüler, als auch die bestverkleidete Schülerin freuen. Auch unter den Lehrern gab es einen Gewinner!

Initiiert wurde die Faschingsfeier von der SMV (Jody Göbel, Cyra Bachman und Gaber Hasan) gemeinsam mit der Schülerbeauftragten Tina Hofmann und der Verbindungslehrerin Linda Freund, die sich bei allen für die Teilnahme und Unterstützung bedanken. Besonderen Dank gilt Frau Katrin Schreiner, die das vielfältige Buffet organisiert hat und dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung.

Text und Bilder: StRin Linda Freund

Berufswettbewerb der Gärtnerjugend – mehr als nur ein Grüner Daumen

Aufgabe mit Legen von Pflanzenkarten. Bennung unterschiedlicher Baumaterialien. Siegerfoto des erfolgreichen Dreierteams mit Urkunde.

Alle zwei Jahre findet der Berufswettbewerb der Gärtner statt. Nachdem der Wettbewerb 20 Jahre an unserer Schule ausgetragen wurde, fand diesmal der Erstentscheid am 22.02.2017 auf Bezirksebene (Unterfranken) in Ochsenfurt statt.

Die Teilnehmer lösten in Zweier oder Dreierteams eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben. Hierbei konnte jeder sein Können und Wissen unter Beweis stellen. Egal ob Kreativiät oder Geografie, Pflanzenkenntnisse oder Schätzvermögen, es war für jeden aus den sieben Sparten des Gartenbaus etwas dabei.

Die Aufgabe „Rund ums Grab“ war ein Domino. Hier musste man zum Bild einer Pflanze den richtigen Namen anlegen, so dass am Ende alles zusammenpasst.

Bei der Aufgabe „Frühlingserwachen“ galt es drei Pflanzen auszusuchen und damit eine Blumenschale zu bepflanzen und kreativ zu gestalten, einen angemessenen Preis festzulegen und einen werbewirksamen Slogan zu formulieren.

„Rund um den Baum“ nannte sich eine andere Aufgabe, bei der eine Menge auf dem Tisch liegender Gegenstände benannt werden mussten, ebenso ihre Verwendung. Außerdem galt es hier Höhe, Gewicht und Maße zu schätzen.

Auf das Dabeisein kam es an, machten die Gastgeber auch in ihrer Abschlussrede klar. Jeder bekam einen Preis und eine Teilnahmebestätigung und somit hat sich die Teilnahme, abgesehen vom Lerneffekt, für jeden gelohnt. Die Gärtnerinnen und Gärtner haben dabei bewiesen, dass sie das Wettbewerbsmotto „Der Zukunft gewachsen“ leben und tragen.

Unsere Teams schnitten super ab, am besten das Team Thomas Keicher, Leon Klöffel und Christina Penisch. Diese drei Gärtnerazubis werden unsere Schule beim Landentscheid vertreten. Viel Glück!

Einen Artikel der Mainpost zum Berufswettbewerb finden Sie hier.

Den Bericht auf der Homepage der Berufsschule Ochsenfurt hier.

Text: Alexander Markert, Christina Penisch, G10
Fotos: OStR R. Trost

Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“

Siegerin vor dem Logo des Berufswettbewerbs. Frau Brand gratuliert der Siegerin. Frau Haßlauer-Dietz mit der Siegerin vor dem Logo des Berufswettbewerbs, beide den Daumen nach oben zeigend.

Im Dezember vergangenen Jahres wurde Katja Jost als beste Schülerin der Berufsfachschule für Altenpflege von der Schulleitung, für ein ganz besonderes Ereignis nominiert. Sie durfte am Vorentscheid der Nationalen Initiative – Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“ teilnehmen. Aus ca. 30.000 Schülerinnen und Schülern wurden jeweils die Schulbesten für diesen Wettbewerb ausgewählt.

Am 20. Februar war es dann soweit: Katja Jost nahm am Wettbewerb in Scheinfeld teil und maß sich mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern um die drei begehrten Plätze für die Endrunde in Bayern. Hier galt es, umfangreiche schriftliche Prüfungsaufgaben auf sehr hohem Niveau zu absolvieren. Auch wenn Katja Jost schließlich nicht unter den drei Gewinnern war, so sieht die Schülerin die Teilnahme für sich ganz persönlich dennoch als einen großen Gewinn und eine wertvolle Erfahrung. Immerhin konnte sie die allermeisten Aufgaben ohne größere Schwierigkeiten lösen. „Das gibt mir auch viel Sicherheit für das Examen.“, so die Teilnehmerin.

Während des Wettbewerbs wurde Frau Jost von ihrer Klassenleitung, Frau Haßlauer-Dietz, und ihrer Einrichtungsleitung Frau Pfrang aus dem Wohnstift Steigerwald begleitet und vom gesamten Schulteam unterstützt.

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bilder: Angelika Brand und Fachlehrerin Frau Brigitte Haßlauer-Dietz

„Gib alles! – Nur nicht auf!“ – Miteinander unterwegs nach Emmaus

​Ökumenischer Schulgottesdienst zur Fastenzeit 2017

„Wenn ihr einen Gottesdienst zur Fastenzeit anbieten wollt, dann solltet ihr bitte bald die Lieder raussuchen, damit wir sie üben können!“. Mit dieser Feststellung gab Tabea Thurn, unsere Musiklehrerin, kurz nach der vorweihnachtlichen Feier den Anstoß, dass wir, die LehrerInnen des FB Religion, uns an die Vorbereitung machten. Zügig war ein thematischer Schwerpunkt gefunden: Das geistliche Zentrum in Vallendar bietet für die Fastenzeit 2017 einen „Weg nach Emmaus“ an. Die Sonntagsevangelien bilden die Grundlage dafür, sich in der Fastenzeit wieder neu mit Geschichten aus der Bibel auseinanderzusetzen und diese für das eigene Leben zu überdenken, bzw. mit der eigenen Lebenssituation in Verbindung zu bringen. Dazu wird mit Tüchern und Standbildern, Texten und Gebeten ein Weg durch die Fastenzeit gestaltet und in unserer Aula aufgebaut.

Mit Tüchern und Standbildern, Texten und Gebeten gestalteter Weg durch die Fastenzeit, aufgebaut in der Aula.

So entstand die Idee in den fünf Schulwochen zwischen den Winter- und den Osterferien für jede Woche Impulse zum Be- und Nachdenken zu gestalten. Schüler und Kollegen werden eingeladen dieses Angebot für sich persönlich, in einer Gruppe oder sogar mit der Klasse, im Rahmen des Unterrichts oder auch in der freien Zeit wahrzunehmen. Damit war dann auch klar, dass der Termin für den Schulgottesdienst in der Woche vor den Winterferien liegen muss. Wir einigten uns auf Montag, den 20.02.2017.

In der Fachschaftssitzung wurde unser Vorgehen genauer abgesprochen, die Aufgaben für den Gottesdienst und das Projekt in der Fastenzeit verteilt. Ein solches Vorhaben birgt in sich die große Chance unterschiedliche SchülerInnen aus verschiedenen Klassen und Fachbereichen für eine Aufgabe einzubinden. Wen wir auch anfragten, wir bekamen keine Absage. Alle waren bereit mit zu tun – erst so ist ein gemeinsamer Gottesdienst für die ganze Schulfamilie möglich. Besonders erfreulich war, dass Sonja Fuchs im Rahmen des Ethikunterrichtes auch SchülerInnen aus den internationalen Klassen zur Mitgestaltung gewinnen konnte: Sie formulierten zwei persönliche Anliegen, die sie im Rahmen des Fürbittgebetes beisteuerten.

Dann wurden die Vorbereitungen durch den Tod von sechs Jugendlichen, von denen zwei, Rebecca und Rene,  Schüler unserer Schule waren, überschattet und wenig später, hatten wir den unerwarteten Tod einer ehemaligen Kollegin zu beklagen.

Alles das sollte und durfte nun im Gottesdienst zur Sprache kommen: Als musikalischen Einstieg wählten wir das Lied „Lauf, Baby, lauf“ von Tay Schmedtmann, dem wir auch unser Motto „Gib alles! – Nur nicht auf!“ entnahmen.

In der Einstimmung gelang es Renate Käser den Spannungsbogen der unterschiedlichen Inhalte offen zu legen und zu betonen, dass dieser Gottesdienst auf christlicher Basis gestaltet werde, aber jeder Schüler eingeladen sei mit dabei zu sein und wenn etwas nicht seinem persönlichen Glauben, seiner Religion entspräche, so tolerant zu sein, die anderen in ihrem Tun nicht zu stören. Dass unser BSZ eben auch multireligiös sei, könne man an den Fürbitten ersehen.

Schauspiel auf der Bühne: Geschichte von den Mäusen, die in den Sahnetopf fielen. Ansprache von Herrn Ridder.

Im Anspiel griffen wir die Geschichte von den Mäusen, die in den Sahnetopf fielen, auf. Dargestellt wurde die Geschichte von Schülern der Kinderpflege, in der Power-Point-Präsentation illustrierte eine Bildfolge das Geschehen. Nachdem Linda Freund die Emmausgeschichte aus dem Lukasevangelium vorgetragen hatte, gestalteten SchülerInnen der K 10b und K 10c das Lied „Trau auf Gott!“ musikalisch.

In der Ansprache führte Albert Ridder aus, dass die Geschichte von den Mäusen typisch menschliche Reaktionen auf den Umgang mit Dilemma-Situationen widerspiegele: Wenn Menschen in ein Dilemma gerieten, so gebe es zwei Verhaltensmuster: a) Nachdem man versucht habe aus dem Dilemma heraus zu kommen und ein Erfolg sich nicht gleich einstelle, gebe man auf und lasse den Dingen ihren Lauf. Und b) Man versuche mit aller Kraft das Dilemma zu überwinden, ja, man wachse über sich hinaus, gehe bis an die Grenzen seiner Kraft und habe letztendlich Erfolg. Die Emmausgeschichte – so Ridder – zeige einen dritten Weg auf: So wie die Jünger durch die Worte Jesu auf ihrem Weg nach Emmaus begreifen, was und warum das alles geschah, so könne die Begegnung, Auseinandersetzung mit Schriftstellen auch uns heute die Augen öffnen, zu einem Wechsel des Blickwinkels ermutigen und somit helfen, das Dilemma zu meistern. Der Unterschied sei, dass bei dieser Variante nicht der Mensch allein auf sich gestellt und nur aus eigener Kraft die Bewältigung schaffe, sondern dies mit der Unterstützung und Begleitung durch Gott tue.

Gemeinsam sangen wir das Lied „Meine Zeit steht in Deinen Händen!“; dann schlossen sich die Fürbitten an, die von Schülern verschiedener Klassen vorbereitet worden waren. Hier gedachten wir auch der verstorbenen Mitschüler und unserer Kollegin.

Schülerinnen und Schüler beim Fürbittengebet. Verteilen der Gepäckstücke "Mäuse"..

Das gemeinsam gesprochene Vaterunser und der Segen rundeten unseren Gottesdienst ab, bevor wir ihn mit dem Kinder-Mut-mach-Lied abschlossen.

Ein kleines Highlight gab es ganz zum Schluss: Fachlehrer Jo Seufert hatte mit SchülerInnen der BH 11 300 kleine Mäuse gebacken, die nun an die TeilnehmerInnen verteilt wurden, um so noch ein wenig länger daran zu erinnern:

Kleine Maus: „Gib alles! – Nur nicht auf!“

Text: A. Ridder, StD
Bild: M. Heinelt, OStRin

Der Hauptgewinn geht nach Schweinfurt! KNAPPSCHAFT übergibt die Preise der „Hackedicht-Schultour“ 2016

Herr Schöler, Frau Renner und Herr Landsherr mit den glücklichen Gewinnern und ihren Preisen.

Um Jugendliche und junge Erwachsene präventiv gegen Alkoholmissbrauch zu sensibilisieren, haben die Krankenkasse KNAPPSCHAFT und der Deutsche Kinderschutzbund im Jahr 2016  20 Schulen im ganzen Bundesgebiet besucht. Im November 2016 wurde im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt das Alkoholpräventionsprojet „Hackedicht“ durchgeführt. Neben dem Bühnenprogramm „Hackedicht oder was?“ des Kabarettisten und Schauspielers Eisi Gulp fand im Lehrerkollegium unter Anleitung des Suchthilfevereins Condrobs e.V. eine Fortbildung zur Suchtprävention statt. Mit den Schülern wurden die Inhalte nachbearbeitet und Eltern konnten sich bei einem Elternabend mit dem Thema Umgang mit Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen auseinandersetzen.

Zur Evaluation des Projektes wurden alle Schülerinnen und Schüler in einem bundesweiten Preisausschreiben gebeten, auf einer Karte eine Frage zu beantworten und ihre Meinung zum Programm abzugeben. Unter den Teilnehmern wurden mehrere Gewinne verlost und drei dieser Gewinne, darunter auch der Hauptgewinn, ging nach Schweinfurt.  Die Altenpflegeschülerin Nalan Altan erhielt den ersten Preis- eine GoPro Actionkamera. Zwei dritte Preise, je ein Slackline-Set, gingen zudem an Julia Shoemaker und Tim Burkard.

Mit großer Freude übergaben heute Hans-Peter Landsherr von der Krankenkasse Knappschaft, Schulleiter Rainer Schöler und die Beauftragte für Suchtprävention Andrea Renner die Preise persönlich an die glücklichen Gewinner.

Text: FOLin A. Renner
Bild: OStR R. Wagner

Berufswettbewerb der jungen Landwirte

Gruppenbild der 11 Bestplatzierten mit den Honoratioren. Schüler arbeitet konzentriert beim Anfertigen des Flaschenöffners.

Frühmorgens am 7. Februar 2017 trafen über 70 Schüler aus dem BGJ, sowie der 11. und 12. Klasse Landwirtschaft an unserer Schule zusammen, um den 33. Kreisentscheid im Berufswettbewerb der Landwirte zu bestreiten. Dieser findet alle 2 Jahre am BSZ Alfons Goppel und im ganzen Land statt und stellt die zukünftigen Unternehmer vor vielfältige Aufgaben, die in vorgegebener Zeit zu lösen sind.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter OStD Rainer Schöler und Herrn Konrad Klein vom Bayerischen Bauernverband machten wir uns alle auf den Weg, um die Aufgaben an den vier verschiedenen Stationen zu erledigen. Hierfür hatte jeder einen Laufzettel mit seinen Uhrzeiten, wo er wann sein müsse, erhalten.
An meiner ersten Station wurden die rhetorischen Fähigkeiten geprüft, als es darum ging, ein Referat vorzutragen. Wir hatten die Wahl zwischen der Vorstellung unseres Ausbildungsbetriebes oder der Frage nachzugehen, ob „WhatsApp- Fluch oder Segen?“ sei. Die Themen waren bereits im Vorfeld bekannt und wurden dann mithilfe von PowerPoint, Plakaten oder anderen Medien präsentiert.
Danach ging es in der Landtechnikhalle darum sein Wissen im Bereich von Futtermitteln, Sämereien und Werkstoffen unter Beweis zu stellen. Auf 20 Schälchen verteilt fanden sich verschiedene Stoffe und Materialien, die benannt und in Kategorien eingeordnet werden mussten.
Anschließend folgte der theoretische Teil des Wettbewerbs: In der 75-minütigen schriftlichen Prüfung wurde von der Benennung der Bauteile des Pfluges bis hin zum Erkennen umschriebener Märchen (z.B. „Enkelkind besucht Oma mit Picknickkorb.“) eine breite Palette an Wissen abgefragt. Außerdem musste die Größe eines Güllelagerbeckens auf mathematischem Weg bestimmt werden. So mancher Schüler freute sich sicher auf eine kleine Erholung beim darauffolgenden Mittagessen.
Am Nachmittag ging es gut gestärkt in der Metallwerkstatt um praktisches Können. Dort musste aus zwei Muttern und einer Schraube ein Flaschenöffner hergestellt werden. Dabei war jedem Schüler ein Prüfer zugeordnet, der die Arbeit bewertete und bei Fragen helfend zur Seite stand. Die Funktion wurde dann an einer Spezi-Flasche ausgetestet, die nach erfolgreichem Einsatz des selbstgebauten Öffners, umso besser schmeckte.
Am späteren Nachmittag, nachdem die Prüfer alle Tests ausgewertet hatten, folgte schlussendlich die Siegerehrung, wozu zahlreiche Vertreter aus Politik und von verschiedenen Verbänden erschienen waren. Auch der Schweinfurter Landrat Florian Töpper beehrte uns mit seinem Besuch. Außerdem hatten viele regionale Unternehmen Preise gespendet, sodass neben den gewonnenen wertvollen Erfahrungen auch alle noch ein Geschenk mit nach Hause nehmen konnten.

Das Auswertungsteam im EDV-Raum. Schüler bei der Bestimmungsübung. Schüler beim Aussuchen der Preise.

Am 23. März geht es nun für die 11 besten Teilnehmer weiter zum Bezirksentscheid nach Schwarzenau, wo sie dann gegen Berufsschüler aus ganz Unterfranken antreten werden. Wir wünschen unseren Schweinfurter Mitschülern dabei viel Erfolg.

Text: Christian van Eckert, BGJ Landwirtschaft
Bilder: StR T. Weidner

Den Bericht der Mainpost zum Berufswettbewerb finden sie [hier].

„Miteinander für Leib & Seele“ – K10b und K10c in der Vesperkirche Schweinfurt

Flyer der Vesperkirche. Vorbereitungsarbeit mit Handschuhen und Haarhaube. Schmuckvoll gedeckter Tisch.

Eine Kirche mit einer ganz besonderen Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler zweier Kinderpflegeklassen auf eine ganz „praktische“ Art und Weise erleben. Zum dritten Mal in Folge fand in der evangelischen Kirche St. Johannis das Projekt „Vesperkirche“ statt.

Das Prinzip ist einfach erklärt: Für einen Zeitraum von drei Wochen wird die Kirche zu einem Ort des gemeinsamen Zusammenkommens, des gemeinsamen Essens und Gesprächs. Während im hinteren Bereich die Bänke bestehen bleiben, finden sich im vorderen Teil der Kirche nun liebevoll dekorierte Tische und es herrscht ein reges Treiben. Jeder Gast zahlt am Eingang 1,50 Euro und bekommt dafür eine Art Ticket für ein komplettes Mittagsmenü, inklusive Getränke, Kaffee und Kuchen. Die Gäste werden an einen Tisch begleitet. Die Gäste werden am Tisch bedient, damit die unterschiedlichen Menschen miteinander ins Gespräch und in Kontakt kommen. Dabei spielt es keine Rolle, woher ein Mensch kommt oder was er besitzt.

Täglich um 13:00 Uhr ruht die Essensausgabe für einen geistlichen Impuls: Treu der Bibelstelle „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ (Matthäus4, 4), wird nicht nur der Leib, sondern auch die Seele satt.

Um ein solches Projekt realisieren zu können, braucht es sehr viele Helfer, die sogenannten Gastgeberinnen und Gastgeber, die die Aktion tatkräftig unterstützen. Die Klassen K10b und K10c haben zusammen mit ihren Religions- und Ethiklehrern beschlossen, sich auf diese spannende und herausfordernde Erfahrung einzulassen. Daher wurde einer der Mitorganisatoren, Norbert Holzheid, an unsere Schule eingeladen und informierte die Schüler auf die bevorstehende Aktion. Am Montag, den 06.02. war es dann endlich so weit. Nach einem gemeinsamen Frühstück machten sich die beiden Klassen zusammen mit Frau Käser, Frau Freund, Frau Wolfmaier und Herrn Szabo auf den Weg in die Vesperkirche. Dort fand zunächst ein gemeinsamer Begrüßungskreis mit einem Gebet von Pfarrerin Gisela Bruckmann statt. Danach wurden die vielen Helfer, etwa 50 an der Zahl, in ihre Aufgabenbereiche eingeteilt. Die Bereiche betrafen das Begrüßen, das Ausgeben der Speisen, das Bedienen und Spülen.

Trotz der anstrengenden Aufgaben fiel das Feedback der Schüler durchweg positiv aus und auch die Schüler selbst bekamen sehr viel Lob für ihre Arbeit.

„Es war sehr schön zu sehen, dass wir so willkommen sind und dass die beiden Klassen mehr zusammengewachsen sind.“

„Ich fand die Mitarbeit einfach toll!“

„Die Leute, die dorthin gekommen sind, sind mit einer Herzlichkeit gekommen und haben sich sehr bedankt.“

„Es war mal etwas anderes, als der normale Schulalltag!“

Text und Bilder: StRin Linda Freund

Berufsinformationstag am BSZ Alfons Goppel Schweinfurt

Empfang im Foyer. Individuelle Betreuung in der Altenpflege. Vortrag für die zukünftigen Landwirte.

Auch im Jahr 2017 lud das Berufsschulzentrum Alfons Goppel wieder zum Berufsinformationstag. Am Samstag, den 04.02.2017, waren Interessierte herzlich eingeladen, sich über das berufliche Angebot der Schule schlauzumachen. Als die neugierigen Schülerinnen und Schüler, welche teilweise von ihren Eltern begleitet wurden, das Schulgebäude betraten, staunten sie nicht schlecht: sämtliche Ausbildungsrichtungen waren vertreten — samt ihrer Fachbetreuer und einiger engagierter Lehrkräfte und natürlich tatkräftig mithelfender Schülerinnen und Schüler des BSZ.

So präsentierten sich die Berufsschule III (Gartenbau, Landwirtschaft, Körperpflege, Nahrung, Textil), die Berufsfachschulen Ernährung und Versorgung, Kinderpflege sowie Sozialpflege und Altenpflege den Schaulustigen und lockten mit zahlreichen Angeboten, informativ gestalteten Plakaten und kompetenten Beratungsteams. Während der Fachbereich Kinderpflege mit einer visuell äußerst ansprechenden Präsentation aufwartete, konnte der Fachbereich Sozialpflege mit spannenden Utensilien, fotografischen Eindrücken sowie Praxisberichten aus dem Berufsfeld punkten.

Ein besonderes Highlight hatte der Fachbereich Gartenbau zu bieten: Alle Fans konnten ihr Wissen über Pflanzen in einem interaktiven Quiz testen — und als Preis in wunderschönen Farben strahlende Primeln (in Fachkreisen auch „die Erste“genannt) mit nach Hause nehmen.

Für eine umfangreiche und äußerst leckere Verpflegung sorgte der Fachbereich Ernährung und Versorgung. Die angehenden Bäcker und Bäckerinnen sowie Bäckereifachverkäufer und -verkäuferinnen heizten die Backöfen gründlich an und boten allerhand süße und herzhafte Leckereien gegen einen kleinen Unkostenbeitrag an.

Zum anderen wurden auch an diesem Tag selbstverständlich wieder köstliche Äpfel verschiedenster Sorten aus dem Apfelprojekt angeboten. Engagierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte machten also auch am Berufsinformationstag kräftig Werbung für das Projekt, welches seit einigen Jahren überaus erfolgreich Partnerschulen im Ausland unterstützt.

Insgesamt kann der Berufsinformationstag 2017 als voller Erfolg gewertet werden.

Den Interessierten wurde ein breiter Überblick über die verschiedenen Ausbildungsrichtungen des BZS Alfons Goppel geboten — und zahlreiche Neuanmeldungen neugieriger Schülerinnen und Schüler versprechen ein spannendes Schuljahr 2017/2018. Bist auch du dabei?

Text: StRef Simon Gräning
​Bilder: OStR R. Wagner

Wahrnehmungsschulung für den Pflegeberuf

Frau Zirk mit Schülerinnen an einem Gruppentisch. Schülerinnen und Flcühtlinge an einem Gruppentisch.

Die Aktivierung der Sinne ist ein wichtiger Teil bei der Pflege von wahrnehmungsbeeinträchtigten Menschen, z.B. bei Demenz- oder Komapatienten. Über den Austausch von Sinneserfahrungen in der Altenpflege, z.B. „lecker, schön, süß“ kann man gut in ein vertiefendes Gespräch mit Senioren über die Essgewohnheiten von früher und heute kommen.
Kommunikation mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen ist eine weitere wichtige Kompetenz des Pflegeberufes, beispielsweise um Menschen zu beruhigen, zu informieren oder zu beraten.

Im Rahmen des Unterrichtes der Abschlussklasse „generalistische Pflege“ der Altenpflegeschule zum Thema: „Transkulturelle Pflege – wie kommuniziere ich mit nicht deutsch sprechenden Patienten?“ konnte die Klasse AIII am 16.01.2017 mit Frau von Kroge die Berufsintegrationsklasse von Frau Zirk begrüßen. Ziel war es, Arbeitsanweisungen für Sinnesübungen in einfacher Sprache zu formulieren und mit den Flüchtlingen über einzelne Gegenstände oder Erfahrungen zu sprechen. Die Schülerinnen der Altenpflegeschule hatten in Kleingruppen zu unterschiedlichen Wahrnehmungsbereichen Aktionen vorbereitet. Zum „Riechen“ gab es einige Küchengewürze, zum „Tasten“ Alltagsgegenstände, zum „Sehen“ ein Kartenmemory, zum „Schmecken“ deutsches Brot und Marmelade und zum „Hören“ ein Hörmemory an verschiedenen Stationen. Alle zehn Minuten mussten die Flüchtlinge die Stationen wechseln. Es gab großes Gelächter über die vielen Vorurteile, die wir so miteinander haben. „Was, in Syrien gibt es Mikrowelle!“, war nur eine der überraschenden Erkenntnisse einer Schülerin. Am deutlichsten wurden diese Fehleinschätzungen bei der Sprache sichtbar. Erwartet hatte man gebrochenes Deutsch, aber alle Flüchtlinge sind jetzt im zweiten Jahr der Berufsintegration, haben konkrete Ausbildungspläne, teilweise sogar –plätze und sprechen sehr gut deutsch! „Viel besser als ich selbst es nach fünf Jahren konnte.“, wie eine osteuropäische Pflegeschülerin beschämt zugibt. Damals gab es diese Berufsintegrationsklassen aber noch nicht. Das spricht doch für unser Berufliches Schulzentrum Alfons Goppel, das von Anfang an Vorreiter bei der Berufsintegration von Flüchtlingen ist! Unsere generalistischen Pflegeschülerinnen, die natürlich in ihren Krankenhauseinätzen auch öfter mit Flüchtlingen zu tun haben, fanden es gut, mal von Mensch zu Mensch und nicht von Patient zu Pflegekraft mit einem Geflüchteten zu sprechen.

Zum Schluss gab es noch Bewegungsübungen im Sitzen und den guten Tipp von uns, dass sie mit diesen Deutschkenntnissen auch für den Pflegeberuf in Frage kommen.

Text und Bilder: Margitta von Kroge, Fachlehrerin für Pflegeberufe

Herr Lukow berichtet als Zeitzeuge über Gefängnisse des Ministeriums für Staatssicherheit

Frau Hufnagel informiert über die Hanns-Seidel-Stiftung. Herr Lukow beim Vortrag.

Mit hoher Aufmerksamkeit lauschten die Schülerinnen und Schüler des BGJ, der BV11, BH11 sowie ein freiwilliger Teil der K11 am 11.1.17 den authentischen Schilderungen von Herrn Lukow, der als Zeitzeuge in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung über seine Erfahrungen während seiner Zeit im Gefängnis des Staatsministeriums für Staatssicherheit von Hohenschönhausen bis Bautzen II berichtete.

Herr Lukow  schilderte uns Situationen aus seinem Leben in der DDR und seiner eigenen Haftzeit. Mit dem entsprechenden Bildmaterial (z.B. über die Enge einer Einzelzelle, Gefangensein in völliger Dunkelheit) und einer Vielzahl ganz konkreter Beispiele schafft er es, dass wir uns in die Umstände der damaligen Zeit hineinversetzen konnten. Gleichzeitig haben uns diese Erzählungen über einen so willkürlichen und manipulierenden Umgang mit  Menschen natürlich auch schockiert und brachten uns zum Nachdenken über eine Zeit, die wir selbst zwar nicht erlebt haben, die aber auch noch nicht allzu lange her ist.

Durch diese Beispiele wird uns wieder viel bewusster, welche Vorteile wir durch das Leben in unserer freiheitlichen Demokratie haben: Wie wichtig ein funktionierender Rechtsstaat und der hohe Wert unserer Grundrechte ist.

Wir bedanken uns bei Herrn Weidner für die Organisation dieses Vortrags sowie bei Herrn Lukow für den eindrucksvollen Erfahrungsbericht.

 

Text: Schülerinnen und Schüler der BV11, StRin C. Scheuring
Bilder: StR T. Weidner

 

 

 

Weitere Berichte zum Schulleben finden Sie [hier].

 

 

 

 

 

 

 


Quicklink kkCMS nach oben