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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Aus dem Schulleben 2016/2017 - Teil 3

Historisches Ereignis an der BFS für Altenpflege am 26.07.2017

Gruppenbild der Klasse, mit den begleitenden Lehrkräften.

Viele glückliche Gesichter strahlten bei der Abschlussfeier der Berufsfachschule für Altenpflege der Caritas-Schulen gGmbH am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt in die Kamera.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Schule wurden zwei Abschlussklassen verabschiedet:
Bereits zum vierten Mal wurden in drei Jahren zukunftsgerichtet generalistisch ausgebildete Absolventen in die Arbeitswelt entlassen. Eine Premiere stellte der Abschluss einer Klasse dar, die in einer zeitlich gestreckten vierjährigen Teilzeitform zum Ausbildungsziel geführt wurde. Diese Klasse besuchten vor allem TeilnehmerInnen, die wegen familiärer Belastungen und daraus resultierenden zeitlichen Engpässen eine dreijährige Ausbildung nicht leisten konnten.

Mit den erfolgreichen AbsolventInnen freuten sich die beiden Klassenleiterinnen Brigitte Haßlauer-Dietz und Monika Terzibas ebenso wie das Schulleitungsteam Angelika Brand und Rainer Schöler.

 

 

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bild: Margitta von Kroge, Fachlehrerin für Pflegeberufe

 

„#ausgebildet!?“ – Abschlussfeier zum Schuljahr 2016/2017

Herr Schöler bei seiner Ansprache. Blick in die Aula.

Am Freitag, dem 21. Juli 2017 fand die diesjährige Abschlussfeier am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt statt.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Dreieinigkeitskirche unter dem Motto „Zwischen Angst und Mut liegt nur ein Herzschlag!“ versammelte sich die Festgemeinschaft in der Aula unseres BSZ. Mit einem Instrumentalstück eröffneten unsere Musiklehrer die Abschlussfeier. Die Filmgruppe des BSZ visualisierte mit einem Trailer das Thema der diesjährigen Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen bevor die Stellv. Schulleiterin, Frau Burkhard-Rudolph, die zahlreich erschienenen Gäste, Vertreter von Behörden und Institutionen und Familienangehörigen herzlich willkommen hieß.

In seiner Ansprache lud Herr OStD Rainer Schöler zu Beginn dazu ein in einer Schweigeminute der Verstorbenen des abgelaufenen Schuljahres zu gedenken. Danach erläuterte er das Thema der Feier. Er führte aus, dass man  von Berufsausbildung spreche man, wenn Menschen aufgrund von Ausbildung befähigt werden, einen Beruf auszuüben. Diesen Stand hätten seit ein paar Tagen viele der Anwesenden erreicht. Insgesamt würden 21 Helfer/innen und Assistenten für Ernährung und Versorgung, 47 Kinderpfleger/innen, 23 Sozialbetreuer/innen, 30 Landwirte/innen, 17 Bäcker/in-nen und Bäckereifachverkäufer/innen, 23 Friseur(e)/innen und 37 Modenäher/innen, Mode-schneider/innen und Maßschneider/innen unser Berufliches Schulzentrum verlassen. In der Summe seien dies 198 Absolventinnen und Absolventen mit Berufsabschluss. Gleichzeitig hätten 45 Schülerinnen und Schüler aus den Berufsintegrationsklassen, mit dem Erwerb des Mittelschul-abschlusses eine erste Hürde auf dem Weg zu einer erfolgreichen Berufsausbildung übersprungen und 17 SchülerInnen würden nach Erfüllen der Berufsschulpflicht aus der Klasse ohne Ausbildungs-verhältnis ausscheiden.

Herr Schöler führte weiter aus, dass Ausbildung und da im Besonderen die berufliche Bildung viel Geld koste. Daher sei es sehr hoch zu schätzen, wenn der Landkreis Schweinfurt, an der Spitze aller Entscheidungsträger Herr Landrat Florian Töpper, den wegweisenden Beschluss gefasst habe ca. 50 Millionen in den Neubau des BSZ zu investieren.

Wer jetzt meine, er sei ausgebildet – „aus“ im Sinne von „fertig“, der irre sich gewaltig. Auch die Berufe unserer AbsolventInnen würden sich wandeln und sie vor neue Herausforderungen stellen. Lifelong learning sei in einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt in der Zukunft mehr denn je gefordert. Doch auch dafür scheinen unsere Absolventinnen und Absolventen gewappnet zu sein. Denn neben dem Berufsabschluss haben 134 Personen gleichzeitig den mittleren Bildungsab-schluss erworben, der ihnen die Möglichkeit der Höherqualifizierung biete. Unter den 134 Erfolgreichen befinden sich 35 noch Erfolgreichere, die für ihre hervorragenden Leistungen mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser Anerkennungsurkunden der Reg. v. Ufr. erhalten.

Zwei Absolventen werden sogar mit dem Staatspreis ausgezeichnet, der neben einer hübschen Urkunde zusätzlich einen Geldbetrag einbringe. Abschließend bedankte sich Herr Schöler bei allen, die zum Gelingen der Abschlussfeier beigetragen hätten.

Schulband und Schulchor brachten dann den Song „Shape of you“ zu Gehör, bevor Herr Landrat Florian Töpper sein Grußwort sprach. Herr Landrat Töpper hob hervor, dass es am BSZ gelinge nicht nur 12 oder 24 Stunden im Jahr über Werte und Wertvorstellungen zu reden, sondern dass Werte gelebt würden. Respekt, Rücksichtnahme, Toleranz und Gemeinschaftsgefühl seien vielerorts am BSZ erlebbar. Herr Landrat Töpper verdeutlichte seine Ausführungen exemplarisch mit der Lebensgeschichte dreier Schüler des BSZ.

Frau Burkard-Rudolph bei der Begrüßung. Der Landrat Herr Töpper bei der Preisverleihung.

 

Sohail Tanveer absolvierte die BFS für Ernährung und Versorgung erfolgreich. Er gehört zu den Schülern, die unsere erste Berufsintegrationsklasse 2013/2014 besucht haben:

Sohail sei ein sehr offener, interessierter Schüler, der sich bereitwillig auf alle für ihn neuen und unbekannten Lerninhalte eingelassen habe und stets versuchte, alles zu verstehen und umzusetzen. Durch starken Willen und Ehrgeiz im positiven Sinn habe er seine Ziele erreicht.

Arsema Berhanu Tefera flüchtete im August 2012 allein aus Äthiopien. Sie war in der ersten Asyl-bewerberklasse des BSZ. Danach begann sie die Ausbildung zur Kinderpflegerin, die sie jetzt nach zwei Jahren erfolgreich mit abschloss. Auch den mittleren Schulabschluss erreichte sie. Als Frau alleine in Deutschland anzukommen war für sie eine besondere Herausforderung.  Sie ist stolz, dass sie diese Herausforderung gemeistert hat.

Olga Hess ist gehörlos und Mutter einer gehörlosen Tochter. Sie hat die Ausbildung zur Kinder-pflegerin in diesem Jahr abgeschlossen und den  mittleren Schulabschluss erreicht. Zunächst bedeutete der Unterricht mit Olga eine große Herausforderung für beide Seiten. Die Lehrer mussten zum Teil Lerninhalte so anpassen, dass sie für Olga umsetzbar waren, z.B. im Fach Musik. Auch methodisch waren die Lehrer gefordert, um z.B. durch Visualisierungen der Inhalte mögliche Nachteile für Olga einzuschränken. Olga wurde im Unterricht  durch Gebärdendolmetscherinnen unterstützt. Durch ihre Leistungsbereitschaft und Willensstärke gelang es ihr die Herausforderung zu meistern. Inklusion ging also vor allem von Olga selbst aus, die dafür sorgte, dass MitschülerIn-nen „inkludiert“ waren.

Es schloss sich das Grußwort des Elternbeirates an, der allen AbschlussschülerInnen herzlich gratulierte. Der Elternbeirat war sehr aktiv und so konnte er dem Förderverein Spendengelder in Höhe von 2.242,98 € überreichen.

Schüler BIK/a erfreuten dann alle Anwesenden mit einem persischen Tanz. Die Klassenbesten wurden geehrt und die Staatspreise überreicht. Die Filmgruppe des BSZ zeigte Mitschnitte von Gesprächen unter dem Titel „Interviews: „#ausgebildet?!“. Schulband und Schulchor lockerten nun die Feier mit dem Song „Sowieso“ bevor Frau Edeltraud Baumgartl gemeinsam mit Stellv. Schullei-terin Burkhard-Rudolph den Preis des Fördervereins 2017 verlieh.

Assunta Maggi, Friseure 12,  wurde in Ihrer Klasse mehrfach zur Klassensprecherin gewählt und nahm ihre Aufgaben sehr umsichtig und äußerst gewissenhaft wahr. Sie unterstützte ihre MitschülerInnen mit großem Engagement und nahm sich ihrer Probleme an. Assunta, von den Klassenkameradinnen liebevoll Susi genannt, hat die ethischen Werte und Grundsätze unserer Schule jederzeit vertreten und sie ihren MitschülerInnen vermittelt und nahe gebracht. Ihre umsichtige, ruhige und hilfsbereite Art prägte die Klasse und beeinflusste das Schulleben positiv.

Malek Shbat erhielt bereits am Ende des Schuljahres 2016 den Fördervereinspreis des BSZ. Auch in diesem Schuljahr wurde er von verschiedenen Lehrkräften für die Preisverleihung vorgeschlagen und wird so den erstmals verliehenen „Sonder-Fördervereinspreis 2017“ erhalten.

Malek ist in Daraa/Syrien geboren und besuchte seit September 2015 zunächst die Vorklasse, dann die Berufsintegrationsklasse. Mit Ablauf dieses Jahres wird Malek die Berufsintegrationsklas-se erfolgreich und mit Mittelschulabschluss beenden (Notendurchschnitt 1,0). Malek legte bereits in seinem Heimatland das Abitur ab und studierte in Damaskus Betriebswirtschaftslehre, bis der Krieg das Land und auch die Ausbildung zum Erliegen brachte. Sein Weg führte Malek nach Schweinfurt, wo er in den beiden Jahren sehr zügig die deutsche Sprache erlernte. Er erreichte am Ende der beiden Schuljahre aufgrund seines unermüdlichen Fleißes das Sprachniveau B2. Damit erlangte er die Voraussetzungen für einen Vorkurs an der Universität, an der er den Aufnahmetest erfolgreich bestehen konnte und ein betriebswirtschaftliches Studium aufnehmen möchte. Maleks Verhalten war stets vorbildlich. Er fand ausnahmslos ein geeignetes Maß zwischen Zurückhaltung und Engagement, um die organisatorischen Belange des Unterrichtsalltags sowie die persönlichen Anliegen der Mitschüler und Lehrkräfte voran zu bringen.

Spannungen zwischen Schülern oder zwischen Schülern und Lehrern glich Malek taktvoll aus und war dabei bereit, auch persönliche Nachteile für den Ausgleich in der Gemeinschaft in Kauf zu nehmen. In seinem neuen Lebensumfeld sorgte er für Toleranz, Respekt und hohe Anerkennung der jeweils anderen Nation, Kultur und Religion.                                                                  

Malek integrierte sich selbst und unterstützte andere in besonderer Weise bei deren Integration. Nachdem der Ansturm auf das zusätzliche Wahlfach Mathematik sehr groß war, bot er zeitgleich einen Parallelkurs Mathematik am Nachmittag an. Für ihn war dies eine Selbstverständlichkeit, auch die Tatsache, für diesen Dienst kein Geld zu verlangen.

Sängerin und Sänger der Schulband. Der syrische Tanz "Dabka".

Benjamin Lulaj aus der S 11 schloss sich – thematisch passend – mit dem Song „You raise me up“ an. Anschließend konnte Frau Käser aus den Aktivitäten rund um das Apfelprojekt des BSZ an unsere drei Projektpartner in Bolivien, Indien und dem Kongo je 585,75 Euro überreichen. Sie bedankte sich bei allen, die dieses tolle Ergebnis möglich machten. Mit dem syrischen Tanz „Dabka“ zeigten Schüler der BIK/a ein Stück Kultur ihrer Heimat.

Die Vertreter/innen des SMV sprachen ein Grußwort und bedankten sich für Unterstützung ihrer Arbeit. Die Filmgruppe des BSZ zeigte dann den 2. Teil des Trailers „#ausgebildet?!“. Den Abschluss der Feierstunde wurde dann von Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse Kinderpflege mit dem selbst getexteten „Bye Bye Song“ gestaltet.

Text: StD Albert Ridder
​Bilder: StR Thomas Weidner

Jedes Los gewinnt! Tombola an unserer Schule

Schülerinnen und Schüler präsentieren Preise und Lose. Gruppenfoto im Tombolaraum.

Über zahlreiche Preise konnten sich alle Schüler und Lehrer freuen, die an der diesjährigen Tombola vom 24.05. – 28.05.17 teilgenommen haben. Initiiert und durchgeführt wurde die Aktion von der SMV mit der Schülerbeauftragten Frau Hofmann und der Verbindungslehrerin Frau Freund.

Mit nur einem Euro hatte jeder Teilnehmer seinen Gewinn sicher. Das führte wohl auch dazu, dass einige gleich eine Hand voll Lose kauften und sich über die Gewinne freuten. Ob Badetuch oder Duschgel, Trinkflasche oder Armbanduhr, die Tombola bot eine breite Auswahl an Gewinnen.

Schüler beim Aussuchen von Preisen. Schülerinnen und Schüler mit Ihren Preisen.

Besonders freuen konnte sich eine Schülerin über den Hauptpreis der Tombola. Sie gewann zwei Paar Inlineskates inklusive Schutzausrüstung. Über diesen Preis freute sich auch ihr Bruder, da er ein Paar der Inlineskates bekam. Für das gemeinsame Fahren wünschen wir „Hals- und Beinbruch“!

Unterstützt wurde die Aktion von Werbeartikeln und Sachspenden einiger umliegender Firmen und den Schülern und Lehrkräften der Schule. Allen Spendern möchten wir an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen. Außerdem bedanken wir uns bei denjenigen Schülern der Klassen K10b und K10c, die unser SMV- Team während der Tombola tatkräftig unterstützten. Der Gewinn in Höhe von 190 Euro wird einem guten Zweck zukommen.

Text und Bilder: StRin L. Freund

DGB zu Besuch

Infostand des DGB in der Aula. Stuhlkreis im BGJ.

Auch dieses Jahr besuchten Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unsere Schule, um uns die Aufgaben einer Interessenvertretung der Arbeitnehmer vorzustellen.

Am Dienstag, den 23.05.2017, bekam die Klasse des BGJ Landwirtschafts Besuch von zwei jungen, dynamischen Referenten, die uns über Gewerkschaften, sowie Rechte und Pflichten in unserer bevorstehenden Ausbildung und im späteren Berufsleben aufklärten.Um zu Beginn die Aufgaben einer Gewerkschaft zu demonstrieren wurde die Klasse kurzerhand in zwei Gruppen unterteilt: die Arbeitgeber auf der einen und die Arbeitnehmer auf der anderen Seite. Anschließend sollten sich beide Gruppen Forderungen für ein Arbeitsverhältnis überlegen. Bei der darauffolgenden Diskussion über die Beschäftigungsbedingungen wurde schnell deutlich, dass die Interessen dabei sehr weit auseinander gehen. Die Arbeitnehmer forderten viel Lohn bei möglichst geringer Arbeitszeit und viel Urlaub, während die Gegenseite vor allem möglichst wenig Kosten, also damit genau das Gegenteil, erreichen wollte. Da der Arbeiter jedoch alleine gegenüber dem Chef kaum einen fairen Kompromiss erzielen konnte wurde klar, dass die Bildung einer Gewerkschaft als Zusammenschluss vieler Arbeiter sinnvoll ist, da man so Druck gegenüber dem Arbeitnehmer ausüben kann.

Um vor allem den Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen müssen sich für die Aushandlung der Arbeitsbedingungen alle Beteiligten an klare gesetzliche Regelungen halten, über die der Deutsche Gewerkschaftsbund als Dachverband aller Gewerkschaften bestens Auskunft geben kann.

Da in Folge der betrieblichen Ausbildung auch immer wieder arbeitsrechtliche Fragen auf uns zukommen werden, wurde unser Wissen in diesem Bereich als nächstes im Stil der Quizshow „1, 2 oder 3“ auf die Probe gestellt.
Am Ende erhielt jeder Schüler noch eine Broschüre des DGB, die solche Fragen, also beispielsweise die Regelung der Arbeitszeit oder die besonderen Bedingungen der Probezeit, klärt und uns so in Zukunft als Nachschlagewerk dienen kann.

Mit diesem Wissen und mit Inhalten aus dem Sozialkundeunterricht fühlen wir uns gut vorbereitet für die zukünftige Ausbildung.

 

Text: Christian van Eckert (BGJ)
Bilder: OStR Rainer Trost

Die Klasse TH/I 10 besucht die Kunsthalle Schweinfurt - Eine Erkundung der Wirkung von Farben

Bilder von Schülerinnen.

Im Mai dieses Jahres besuchte die Klasse TH/I 10 in Begleitung von Frau List die Kunsthalle in Schweinfurt. Das Thema der Führung, welche die Klasse besuchen durfte, war „Die Farbe und ihre Wirkung“. So wurden einzelne Bilder spezifisch auf ihre Farbkomponenten und die daraus entstehende Ausdruckskraft untersucht. Mit kleinen Farbplättchen wurden dabei Kunstwerke aus unterschiedlichen Blick-und Wahrnehmungswinkeln verglichen und die Wirkung erörtert.

Nach dieser interessanten Führung durfte die Klasse selbst kreativ werden und das Gelernte in eigenen, farbintensiven Bildern verarbeiten. Wir danken sehr für diese interessante Erfahrung und werden diesen besonderen Nachmittag noch lange in Erinnerung behalten.

 

 

 

 

Text: Schülerinnen der TH/I 10 mit FL Annette List und Dipl. Rel.päd. (FH) Renate Käser
Bild:  Dipl. Rel.päd. (FH) Renate Käser

Altenpflege goes..... Nürnberg

Gruppenbild der Klasse, mit den begleitenden Lehrkräften.

Und wieder war es soweit: Alle zwei Jahre öffnet die Altenpflegemesse in Nürnberg ihre Pforten und auch wir von der Caritas-Altenpflegeschule waren wieder mit dabei. Diesmal mit der  Klasse AI, die gleich von mehreren Lehrkräften begleitet wurde.

Bereits auf der Zugfahrt nach Nürnberg hatten wir den ersten Aha-Effekt: Während sich die  Schüler/innen eher die vorderen Sitzplätze im Wagon erobert hatten, nahmen die Begleitlehrkräfte im hinteren Wagonteil Platz – und damit in unmittelbarer Nähe zur Toilette.

Sofort wurden erste berufstypische und augenzwinkernde Vermutungen zum Zusammenhang zwischen Toilettenerreichbarkeit und zunehmenden Alter angestellt.

Die zur Verfügung stehende Zeit in den Messehallen wurde dann von uns allen intensiv genutzt, um einen Überblick über die Vielfalt an Pflegehilfsmitteln, Hygieneartikeln, Mobilisierungstechniken, Medien- und Weiterbildungsangeboten, Organisations- und Dokumentationsmöglichkeiten in den  verschiedenen Pflegebereichen zu gewinnen.

Nicht immer ganz unkritisch betrachtet wurde auch deutlich wie schmal häufig der Grat zwischen dem Einsatz pflegeerleichternder Hilfsmittel und der Wahrung von Würde und Persönlichkeit im Pflegealltag ist.

Mit vielen neuen Eindrücken und müden Füßen traten wir schließlich die Rückfahrt an und hatten etwas Mühe, in dem gutbesetzten Zugabteil für uns alle Sitzplätze zu finden. Und nun darf geraten werden, wo Schüler/innen und Begleitlehrkräfte sich jeweils niederließen... - purer Zufall natürlich. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.....!   ;-)

Text und Bild: Text: Gabi Pototzky, Klassenleitung A I

Frischgebackene Osterhasen zum Osterfest

Gruppenbild der Klasse, mit den begleitenden Lehrkräften.

Auch in diesem Jahr führten wir, die SMV zusammen mit der Verbindungslehrerin Frau Freund, der Schülerbeauftragten Frau Hofmann sowie der Hasenbackorganisatorin Frau Schreiner, in der Woche vor den Osterferien (3. bis 7. April) unsere Osterhasenverkaufswoche durch.

Diese war auch heuer wieder ein voller Erfolg. Ob kleine, mittlere oder große Mürbteighasen sowie Hefeteig- und Quarkölteighasen – alle wurden für einen guten Zweck verkauft.

Unter der Aufsicht von einigen Lehrkräften aus der Ernährung und Versorgung buken die Schülerinnen und Schüler mit voller Leidenschaft die Osterhasen. In den Küchen wurde auf Hochtouren geknetet, ausgestochen, gebacken und verziert. Am Freitag produzierten die EuV 12 zusammen mit Frau Schreiner noch leckere Quarkölteighasen. Auch die Bäcker unterstützen uns mit köstlichen selbstgemachten Hefeteighasen.

Das eingenommene Geld im Wert von 300 Euro verwenden wir für einen guten Zweck.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen tatkräftigen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung und tolle Zusammenarbeit.

 

Text: T. Hofmann, StRin
Bild: L. Freund, StRin

Beeindruckender Exkursionstag der Gärtnerklasse nach Veitshöchheim und Würzburg

Vortrag. Führung über das Gelände.

Am 1. und 2. April findet an der Fachschule für den Gartenbau in Veitshöchheim die Ausstellung: „Veitshöchheimer Dreiklang: Zeit für Zukunft“ für die Öffentlichkeit statt.

Die Ausstellung wird von Meister- und Technikerschülern gruppenweise als Projekt vorbereitet. Vorab erhielten wir die Gelegenheit diese Ausstellung sowie die Fachschule für die Ausbildung zum Meister oder Techniker im Gartenbau kennenzulernen.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fuhren wir mit dem Zug nach Veitshöchheim. Als wir ankamen wurden wir sofort von einer Gartenbaulehrerin begrüßt und zu den einzelnen Ständen geführt. Jeder Stand ist von einer Gruppe von vier Schülern als Projekt vorbereitet worden. Diese waren dann am jeweiligen Stand vertreten, erklärten uns ihr Thema und standen für Fragen zur Verfügung, was wir auch ausgiebig nutzten.

So erfuhren wir Grundsätzliches zur Meister- bzw. Technikerausbildung, dann ging es weiter in einen Mustergarten mit dem Thema „Gestalten mit Wasser im Garten“. Dazu wurden viele Tonnen Material eingebaut. Am Stand zur Verwendung von Mikroorganismen überzeugten uns die blütenreicheren Tomatenpflanzen. Wir bekamen freundlicherweise einige Muster von einem ehemaligen Schüler unserer Schule zum Testen mit.

Gestaltungsmöglichkeiten mit gärtnerischen Materialien. Führung durch das Tropenhaus.

Die Vorführung der Obstbaumveredlungsarten passte genau in unser aktuelles Unterrichtsthema. Am Winzerstand bekamen wir einen Einblick in die Südafrika-Exkursion der Winzerklasse und den Unterschied zwischen südafrikanischen und fränkischen Weinen.

Infos zur vertikalen Begrünung von Wänden und noch vieles andere mehr ließen die zwei Stunden wie im Nu vergehen. Wir wollten aber noch den botanischen Garten in Würzburg kennenlernen, so dass wir uns mittags nach Würzburg auf den Weg machten.

Dort bekamen wir ebenfalls zwei Führungen. Herr Löhnert zeigte uns in den Gewächshäusern die Gliederung nach Vegetationszonen. Regenwald, mediterrane Vegetation bis hin zur Wüste durchschritten wir. Ein Haus war das Nutzpflanzenhaus mit u.a. Kaffee-, Kakao-, Tee- und Bananenpflanzen. Aus dem Wachs der Carnauba-Palme wird hochwertige Autopolitur hergestellt.

Die Führung von Reviergärtner Kleespieß durch die neun Hektar Freigelände und seine Abschlussworte zeigten uns anschaulich, was für ein vielseitiger Beruf der Gärtner ist.

Text und Bilder: R. Trost, OStR

Gärtner bepflanzten ein ca. 20 m² großes Staudenbeet

Symbolbild Weinwellen. Schülerinnen und Schüler bei der Pflanzarbeit.

Zur Verschönerung unserer Schule, um zu lernen wie man ein Blumenbeet anlegt und um Pflanzen kennenzulernen, hat die 10. Gärtnerklasse am 27. März 2017 vor der Holzwerkstatt ein Staudenbeet bepflanzt. Der Plan stammte von unserem Lehrer Rainer Trost. Die Stauden Blauraute, Blauweiderich, Riedgras, Duftnessel, Federgras, Storchschnabel, Patagonisches Eisenkraut, Salbei, Katzenminze und Lavendel wurden wellenförmig gepflanzt, sie sollen an Wasserwellen erinnern. Die Stauden sind zum Teil immergrün oder haben, wie die Gräser auch, im Winter ein interessantes Aussehen. Auch wurde darauf geachtet, dass die Stauden für die Bienen Nahrung liefern, sei es Nektar oder Pollen. Für das Beet galt es zunächst die Grasnarbe abzutragen bzw. alte Stauden auszugraben und an anderer Stelle wieder einzupflanzen. Danach wurde der Boden mit der Fräse aufgelockert und darauf die Pflanze noch im Topf aufgestellt. Nach sorgfältiger Prüfung des Wellenmusters konnten wir die Stauden austopfen und einpflanzen. Nach zwei Schulstunden war das Beet fertig. Zur Sicherung vor Kaninchenfraß – Kaninchen gibt es auf dem Schulgelände sehr, sehr viele - dient die Umzäunung des Beetes mit Hasendraht. Jetzt gilt es das Wachstum zu verfolgen und zu beobachten, ob das Wellenmuster im Laufe des Jahres deutlich wird. Wir sind gespannt. Wir freuen uns auf das Erblühen all unserer gepflanzten Schätze und sind stolz, wieder einen kleinen Beitrag für ein schöneres und vielfältigeres Schulumfeld geleistet zu haben.

Text und Bilder: R. Trost, OStR

Der Schweinfurter Berufsinformationstag (SBIT) auf der Maininsel

Beratung durch Frau Renner. Bild von unserem Stand.

Am Samstag, den 25.3.2017, feierte bei strahlendem Sonnenschein der Schweinfurter Berufsinformationstag sein 15-jähriges Jubiläum. Auch wir, das Staatliche Berufliche Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt, waren - wie jedes Jahr - wieder mit am Start.

Der diesjährige SBIT konnte seine Aussteller-Anzahl nochmals auf 106 Informationsstände mit einer Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten steigern. Neben den abwechslungsreichen und interessant gestalteten Info- und Ausbildungsständen, war ein breites Rahmenprogramm für die angehenden Auszubildenden geboten.

Wir, das BSZ, schon viele Jahre dabei, nahmen mit großer Freude und Begeisterung nicht nur den stetigen Zuwachs der einzelnen Aussteller wahr, sondern ebenso den gewaltigen Besucherandrang an jungen, neugieren Menschen mit ihren Eltern.

Neben dem vielfältigen Informationsangebot, konnten sich alle Interessierten ebenfalls bei uns über zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten erkundigen. Das BSZ war nicht nur wegen seiner köstlichen, selbstgebackenen Plätzchen und Kräcker ein attraktiver Anziehungspunkt, sondern auch aufgrund seines breit gefächerten Angebotsspektrums. So waren neben den Bereichen Nahrung, Ernährung und Versorgung des Weiteren die Bereiche Agrarwirtschaft/Gartenbau, Körperpflege, Kinderpflege, Sozialpflege und Altenpflege vertreten. Ein besonderer Dank gilt hier den unterstützenden Lehrkräften für ihren Einsatz.

Text: StRef Manuela Käsbohrer und StRef Julia Volk
Bilder: OStR R. Wagner

„Encontrado – Vom Finden und Entdecken“ - Bühnenprogramm von Frank Weber und seinem Team

Frank Weber erläutert sein Programm auf der Bühne. Pedro Morón als Pantomime auf der Bühne.

Ein Rückblick:

21. März, vollbesetzte Aula. Alle Klassen dieses Unterrichtstages sind anwesend. Weiße Leinwände, schwarze Abdunkelungen und viel Technik ist um die Bühne herum zu sehen. Frank Weber greift sich ein Mikrofon und stimmt die Schülerinnen und Schüler auf sein Bühnenprogramm ein. Er findet genau die passende Wellenlänge und schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der das Publikum gespannt auf die Vorstellung wartet. Bald zeigt sich Pedro Morón, ein höchst begabter Breakdancer und Pantomime, der mal real und mal auf der Leinwand zu sehen ist und so mit sich selber interagieren kann. Abwechselnd mit Frank Weber gestaltet er das Programm, das nicht nur am Schluss mit großem Applaus belohnt wird.
Höchst ansprechend für Schülerinnen und Schüler sind die filmischen Teile sowie Sound und Bühnentechnik, gestaltet von Saúl Morón und Jakob Otter.
OStD Rainer Schöler dankt Frank Weber, dem Leiter unserer Partnerschule in Bolivien, ganz herzlich für diese eindrückliche Vorstellung. Schülerinnen der Klasse TH/I 11 überreichen mit Frau Käser Apfelgeschenke.

Impressionen der Klasse TH/I 11:

  • „Unterstrichen wurde Frank Webers Werdegang und Gefühlswelt durch die Darstellung von Pedro. Diesem gelang es, Frank Webers Gedanken durch fließende Bewegungen und Tanzen authentisch rüber zu bringen. Besonders für jüngeres Publikum war das Schauspiel sehr ansprechend durch moderne Musik.“
  • „Besonders beeindruckt hat mich, dass bei der Aufführung die Sprachbarriere komplett umgangen wurde. Obwohl sicher nur wenige im Publikum Spanisch sprachen und der Tänzer nur wenige Worte Deutsch, konnte doch jeder die Tanzeinlagen verstehen. Ganz ohne Worte konnten Gefühle und Anekdoten ausgetauscht werden, sozusagen gelebte Völkerverständigung.“
  • „Ich finde, Frank Weber konnte sehr gut vermitteln, wie wichtig es ist, mal nicht nur an sich selbst zu denken..., um so anderen helfen zu können. ... Unter anderem fand ich den Humor von Herrn Weber sehr passend. Das hat die ganze Geschichte aufgelockert.“
  • „Es war eine sehr aufwändige Produktion und eine schöne Message von Herrn Weber an uns: Er hat uns ermutigt, das Glück zu hegen und zu pflegen und Durchhaltevermögen zu haben.“

Text: Schülerinnen und Schüler der Klasse TH/I 11 mit Dipl.Rel.päd.(FH) Renate Käser
Bilder: StRin Linda Freund

Jährlicher Obstbaumschnittkurs für die Gärtnerklasse

Schüler beim Schneiden eines Baumes unter Anleitung. Schüler beim Schneiden eines Baumes unter Anleitung.

Obstbäume richtig schneiden zu können ist gefragt. Deshalb luden wir für den 17. März wieder Herrn Kümpel, einen im Obstbaumschnitt sehr erfahrenen Gärtner, in die Schule ein, um unserer Gärtnerklasse den Schnitt von Obstbäumen zu zeigen. Die Azubis durften gleich unter Anleitung unsere Apfelbäume schneiden, im Anschluss schnitten wir noch die über 100 Duftrosen im Schulgarten.

Erfreut stellten wir noch fest, dass von unseren letztjährigen Apfelbaum-Veredelungen immerhin eine angewachsen ist.

Text und Bilder: R. Trost, OStR

Leidenschaft wird zum Beruf

Mit Raphaela Rey freuen sich die stellvertretende Schulleiterin Alexandra Burkard-Rudolph (1. von links), Schulleiter Rainer Schöler (3. von links) und Fachlehrerin Annette List (rechts).

Schon im Schuljahr 2015/16 wurde Raphaela Rey eine hohe Ehre zuteil. Für hervorragende schulische Leistungen während ihrer Ausbildung zur Modenäherin erhielt sie eine Anerkennungsurkunde der Regierung von Unterfranken. Auf Bundesebene schnitt sie darüber hinaus im Dezember 2016 als beste Auszubildende ihres Berufes ab. Mit einer nicht zu übertreffenden Traumnote schloss sie anschließend den schulischen Teil ihrer Ausbildung zur Modeschneiderin am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel  Schweinfurt ab. Dafür wurde sie am 10. März 2017 mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Das Interesse für ihren Beruf begann bei der 22 Jahre alten Raphaela mit einem Nähkurs der Volkshochschule, ihre Ausbildung erfolgte bei der unterfränkischen Firma René Lezard. An ihrer Tätigkeit liebt sie vor allem das Kreative und legt Wert auf hochwertig verarbeitete Bekleidung, die lange Freude macht. Langfristig ist es Raphaelas Ziel ein eigenes Atelier am schönen Chiemsee zu eröffnen. Fundierte berufliche Kenntnisse stehen deshalb für sie jetzt im Vordergrund:  Derzeit arbeitet sie in einem Münchner Atelier für Brautmoden und Dirndl, die Meisterprüfung soll folgen. Wir wünschen Raphaela alles Gute.

Text: OStRin G. Krammel
Bild: OStR R. Wagner

 

 

Weitere Berichte zum Schulleben finden Sie [hier].

 

 

 

 

 

 

 


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