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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Aus dem Schulleben 2017/2018 - Teil 1

Großes Besucherinteresse am SBIT auf der Maininsel

Lehrkräfte des BSZ präsentieren den Stand Lehrkraft berät interessierte Schüler
Lehrkraft berät Eltern und Schüler Lehrkräfte präsentieren den Stand
 

Der 16. Schweinfurter Berufsinformationstag am 17.03.2018 war auch dieses Jahr zügig ausgebucht, am Tag selber sehr gut besucht und wir, Lehrkräfte als Vertreter des BSZ, waren mittendrin dabei.

Da die Aufbauarbeiten durch viele hilfreiche Hände bereits am Freitagnachmittag erledigt waren, hätte dieser Samstag für die Kolleginnen und Kollegen des BSZ Alfons Goppel um 10.00 Uhr eigentlich ruhig beginnen können – hätte! Noch während der Begrüßung und Eröffnung des SBIT durch Herrn Landrat Florian Töpper, Herrn Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Vertreter der organisierenden Wirtschaftsjunioren Schweinfurt kamen die ersten Interessenten an unseren Stand. Dieser lag wie in den letzten Jahren zentral in der großen Halle, umgeben von Repräsentanten anderer Berufsgruppen und Wirtschaftszweige. Unsere Roll-Ups bildeten den Hintergrund für die Information über die verschiedenen Berufsgruppen, die am BSZ angeboten werden. Tatsächlich war der Besucherandrang phasenweise sehr hoch und die von den Schülerinnen und Schülern der Ernährung und Versorgung liebevoll gebackenen und verzierten Hasenplätzchen wurden stetig weniger. Die Stimmung am Standplatz war entspannt und die Eltern sowie interessierte Jugendliche wurden dementsprechend freundlich empfangen und informiert. Das Interesse der Eltern und auch mancher Jugendlicher an der sozialen Ausrichtung des BSZ war deutlich spürbar. „Bilden Sie Kinderkrankenschwestern aus?“, „Endlich mal was Soziales!“, „Kann ich bei Ihnen auch kochen lernen?“, waren typische Gesprächsanfänge, die von den engagierten Lehrkräften der verschiedenen Fachbereiche natürlich gerne aufgegriffen und beantwortet wurden. Nein, Kinderkrankenpfleger bilden wir nicht aus, dafür aber Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger. Für Jugendliche, die ohne mittleren Schulabschluss die Mittelschule verlassen und in der Pflege tätig werden möchten, bietet sich die Sozialpflege an und als Aufbau später die Altenpflege. Und ja, kochen – also die Speisenzubereitung – erlernen Schülerinnen und Schüler, die den Bereich der Ernährung und Versorgung besuchen.

Während die Temperaturen außerhalb gefühlt Minusgrade hatte, ließen sich die Leute in den Räumen des Konferenzzentrums der Maininsel Zeit, um sich über die Berufsbilder zu informieren und das abwechslungsreich gestaltete Rahmenprogramm mit Vorträgen zu erleben. Daher war es für uns auch nicht verwunderlich, dass die Beratungsgespräche bis zum Ende gegen 16.00 Uhr geführt wurden. Was uns sehr freute war die Tatsache, dass ein Teil der eventuell zukünftigen Schülerinnen und Schüler unser Schulzentrum bereits durch die Besuche an den Mittelschulen kannte. Diese ersten Informationen konnten demnach gezielt vertieft und auf spezielle Fragen genauer eingegangen werden.

Nun gilt es nur noch zu hoffen, dass im nächsten Schuljahr (2018/19) viele neue Schülerinnen und Schüler am BSZ begrüßt werden können.

Am nächsten SBIT im März 2019 nehmen wir gerne auch wieder teil.

Text und Bilder: M. Heinelt, OStRin

Die Bodenkundelehrfahrt – ein schönes Ereignis für alle Junglandwirte

Herr Weidner im Bodenprofil, im Wasser stehend. Schüler ziehen Handwagen mit notwendigen Utensilien. Genaues Studium der Bodenschätzungskarte.

Am Mittwoch, den 14.03.2018, war der morgendliche Treffpunkt des BGJs nicht wie gewohnt unser Klassenzimmer, sondern der Hof von unserem Mitschüler Michael Reinhard in Untereuerheim. Als alle Schüler um 08:30 Uhr vor Ort waren, packten wir noch den Handwagen mit den von Herrn Weidner mitgebrachten Utensilien, die wir für unsere Bodenexkursion benötigten. Nun ging es auch schon los zum ersten von insgesamt vier Profilen, die von Familie Reinhard freundlicherweise vorher mit Hilfe eines Baggers ausgegraben wurden.

Nachdem wir am ersten Bodenprofil angekommen waren, wurden zuerst die Standortbedingungen dieses Feldes wie z.B. Exposition, Höhenlage, Gefälle, Niederschlagsmenge und die Nutzung angesprochen. Um nun richtig ins Detail gehen zu können, schlüpfte Herr Weidner in die Gummistiefel und stieg in die zirka 1,5 Meter tiefe Grabung. Wir schauten uns Durchwurzelungstiefe, Regenwurmgänge, die verschiedenen Horizonte, das Ausgangsgestein, Bodenart sowie Bodentyp genauer an. Außerdem bestimmten wir noch den pH-Wert mit Hilfe eines pH-Meters, testeten mit Salzsäure ob frei verfügbarer Kalk vorhanden ist und schätzten dann die Bodenpunkte. Unseren Wert verglichen wir mit den Zahlen der mitgebrachten Bodenschätzungskarte aus dem Jahr 1961, einer Leihgabe des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus Schweinfurt.

Nach einem kurzen Fußmarsch waren wir am zweiten Feld angekommen, um auch dieses genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine große Besonderheit an diesem Feld ist der sehr sandige Boden. Familie Reinhard nutzt diesen eigentlichen Nachteil aber geschickt und baut hier hauptsächlich Spargel an, der mit dieser Bodenart sehr gut zurechtkommt.

Mit Wasser vollgelaufenes Bodenprofil. Die Bodenschätzungskarte. Schüler hat Ferkel auf dem Arm.

Beim dritten Profil war eine genaue Untersuchung leider nicht möglich, da sich dort Stauwasser vom Regen des Vorabends angesammelt hatte. Da nutzten auch die Gummistiefel nichts.

Am letzten Standort angekommen, fanden wir einen tonigen Boden vor, bei dem wir eine sehr scharfe Abgrenzung zwischen A- und B-Horizont erkennen konnten. Dies ist für die Pflanzen und damit auch für den Landwirt eine eher suboptimale Bedingung, für uns war es jedoch sehenswert.
Zum Schluss kamen wir beim Aussiedlerstall unseres Klassenkameraden an. Nach einer kurzen Vorstellung des gesamten Hofes entlang des im Fach Betriebsführung erarbeiteten Betriebsspiegels, besichtigten wir noch den Schweinemaststall mit insgesamt 400 Mastplätzen. Damit neigte sich dann auch ein spannender und lehrreicher Tag dem Ende. Bedanken möchten wir uns dafür natürlich bei Familie Reinhard, Herrn Weidner und dem freien Mitarbeiter der Mainpost Herrn Volz, der uns begleitet und einen Zeitungsartikel über unsere Bodenkundelehrfahrt verfasst hat.

 

Text: Stefanie Ascherl und Julian Göbel (BGJ)
Bilder: Luca Derlet (BGJ)

 

Der Zahn der Zeit - Ein Bericht eines besonderen Projekttages

Alte Frau bei Spiel mit Kindern. Kinder mit Schallplatte. Gruppenbild aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Am Donnerstag, den 8.3.2018, fand um 8:30 Uhr in der Bibliothek von Bergrheinfeld eine Zeitreise unter dem Motto „der Zahn der Zeit“ statt. Vorschulkinder der Caritas-Kindergärten St. Anton und St. Bartholomäus und der Bergrheinfelder Seniorenkreis wurden dabei von uns Schülern des 2. Ausbildungsjahres der Berufsfachschule für Altenpflege aus Schweinfurt begleitet. Nach einem kleinen Schauspiel, in dem es um kaputte alte Dinge ging, an denen der Zahn der Zeit nagt, fanden sich die fast 50 Senioren und Kinder in „Reisegruppen“ zusammen, die von uns begleitet wurden.

Wir hatten uns in einer mehrmonatigen Arbeitsphase intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Jede Gruppe beschäftigte sich mit einem Gegenstand, den es früher einmal gab und der heute durch einen anderen Gegenstand ersetzt wurde. Das Waschbrett, die Kaffeemühle, der Schallplattenspieler, die Milchkanne und die Deutsche Mark sind Kindergartenkindern sehr fremd. Ganz im Gegensatz zu den Senioren, die damit ja aufgewachsen sind. Zunächst fand in gemütlichen Runden ein Kennenlernen und Kraft tanken für den Tag statt, bevor es mit Spiel und Spaß weiterging. Die Bibliothek mit den urigen Balken und gemütlichen Sesseln war dafür hervorragend geeignet. Spielerisch konnten sich nun die Kinder an die Gegenstände herantasten und wurden dabei von uns Schülern und vor allem den liebevollen Senioren unterstützt, die sichtlich Spaß an ihre Expertenrolle hatten. Das Angebot an thematisch passenden Merk- und Gedächtnisübungen, Geschicklichkeitsspielen und Bastelangeboten war breit. In den Gruppen herrschte eine fröhliche Atmosphäre. Die Kinder konnten ihrem Entdeckergeist frönen, viel Neues aus dem Tag mitnehmen und die Senioren fühlten sich in ihre eigene Kindheit zurückversetzt.

Viel zu schnell war die Zeitreise schon beendet. Alle fanden sich wieder zu einem großen Kreis zusammen. Dort stellten dann vor allem die Kinder den anderen vor, was sie an dem Tag zusammen erlebt hatten und erzählten stolz von ihren Entdeckungen und Erlebnissen. Beschlossen wurde der Tag mit einem gemeinsamen Lied über das mögliche Gepäck einer Maus, die auf eine Zeitreise geht, bei dem die Vorschulkinder von ihren Erzieherinnen begleitet wurden. Alle waren sich einig, dass man unbedingt wieder neue Zeitreisen machen müsste zu den Dingen, die der Zahn der Zeit verändert. Die Gäste gingen um 12 Uhr nach Hause und wir räumten die Bibliothek auf. Es fand dann nach der Mittagspause eine Evaluationsrunde der einzelnen Arbeitsgruppen stand. Am Nachmittag gab es für uns eine Besichtigung des Kindergartens St. Anton in Bergrheinfeld. Frau Gibbens, die langjährige Leiterin wusste sehr fesselnd von ihrer Arbeit zu berichten. Nach dem Gemeinschaftsphoto, bei dem wir Schüler den Spielturm des Gartens eroberten und mit viel Spaß die Rutsche hinabsausen durften, gingen wir um 15 Uhr sehr zufrieden nach Hause. So macht Lernen Spaß!

Text und Bilder: Mirjam Kiesel (AII)

Informationsveranstaltung zu Auslandspraktika

Her Kaiser beim Vortrag.

Am Montag, den 05.03.2018, tauschten über 40 SchülerInnen der Klassen L 12, L 11, G 10 sowie der EuV 12 für zwei Schulstunden das Klassenzimmer gegen den Bio-Saal. Dort warteten zwei waschechte Landwirte, die im wahrsten Sinne des Wortes schon viel von der Welt gesehen haben. Zusammen mit Herrn Knall vom Deutschen Bauernverband stellten die beiden

nten Herr Kaiser und Herr Hoßmann ihren Aufenthalt in Amerika beziehungsweise Australien vor.

Herr Knall referierte zu Beginn über die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für ein Auslandspraktikum. Er erläuterte, wie die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes potentielle Interessenten bei der Planung und Durchführung ihres Praktikums unterstützt. Gerade im Hinblick auf Visum, Auslandskrankenversicherung oder bei der Suche nach einem geeigneten Betrieb sei die Hilfe sehr wichtig. Besonders deutlich wurde, dass man auf jeden Fall früh genug mit der Planung beginnen sollte, da doch eine immense Vorarbeit von Nöten ist.

Anschließend folgten die Vorträge der ehemaligen Auslandspraktikanten, die beide selbst Schüler am BSZ waren: Herr Kaiser, der in den USA war und Herr Hoßmann, der von seinen Erfahrungen in Australien berichtete. Die Schülerinnen und Schüler folgten ihnen gebannt, vor allem als die für hiesige Verhältnisse unvorstellbare Entsorgung von Plastikmüll oder Jauche zur Sprache kam. Nichtsdestotrotz wurde durch die lebendigen Erzählungen der beiden bei einigen Schülerinnen und Schülern ein wenig das Fernweh geweckt; auch sie wollen in Zukunft fremde Kontinente bereisen um dort ihre eigenen, prägenden Eindrücke zu sammeln. Dank dieser Veranstaltung wissen wir jetzt, wo wir Unterstützung erhalten und wie wir vorgehen müssen.

Text: Maximilian Groenen, L 12
Bild: T. Weidner, OStR

BIT am BSZ war ein Erfolg

Der Fachbereich Kinderpflege stellt sich vor. Gespräch mit einer Lehrkraft Der Bereich Sozialpflege stellt sich vor.

Der Berufsinformationstag am Staatlichen BSZ Alfons Goppel Schweinfurt lockte am 03.02. viele Interessierte an die Schule. Wie jedes Jahr gab es auch 2018 die Möglichkeit, sich von 10.00 – 13.00 Uhr in aller Ruhe ein Bild von den verschiedenen Berufsbildern des Schulzentrums in der Geschwister-Scholl-Straße zu machen. Darüber hinaus gab es im Rahmen der Woche der Ausbildung vom 26.02. -02.03. zum ersten Mal das Angebot einer Anmeldung zu einem Schnuppertag an der Schule.

Eltern und ihre Kinder kamen dieses Jahr zahlreich, um sich über die Ausbildungsrichtungen der Berufsschule, (Bäcker und Bäckereifachverkauf, Körperpflege, Textil, Landwirtschaft und Gartenbau) und der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinderpflege, Sozialpflege und Altenpflege zu informieren.

Die Besucher wurden bereits im Eingangsbereich freundlich durch Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der Abteilung Kinderpflege empfangen und je nach Interesse an die entsprechende Stelle gewiesen. Wer wollte konnte auch dem Rundweg folgen und alle Ausbildungsrichtungen erkunden. Die Bäcker waren nicht zu verfehlen, da der Duft der gebackenen süßen und herzhaften Teilchen durch die Gänge zog, die gegen ein geringes Entgelt erworben werden konnten. Im Haarstudio in unmittelbarer Nähe waren die Friseure der Abteilung Körperpflege anzutreffen, die ihr Berufsbild in praktischer Umgebung visuell präsentierten. Wer sich im Untergeschoss noch weiter wagte, wurde mit leckeren Kuchen, Torten und Kaffeespezialitäten der BFS für Ernährung und Versorgung belohnt und konnte dabei einen Blick in die Großküche und die normalen Schulküchen werfen. Unter der Aufsicht der betreuenden Lehrkräfte verköstigten und bedienten engagierte Schülerinnen und Schüler die Gäste fachmännisch, die sich gerne zu einer Pause niederließen und die vielfältigen Eindrücke setzen ließen.

Als nächstes Berufsbild schloss sich die Textilabteilung an, welche die Chance nutzte und Wendejacken zu einem günstigen Preis unter die Leute brachte. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war in einer eigenen Halle vertreten und informierte über den Beruf des Landwirts. Im Schülercafé waren die beiden grünen Berufe der Schule anzutreffen. Die Landwirte und die Gärtner stellten ihre berufliche Tätigkeit anschaulich und farbenfroh dar. Wer sein Wissen vertiefen wollte, nahm noch an einem interaktiven Quiz teil und konnte sich über den Gewinn einer Primel freuen.

Die drei übrigen Berufsfachschulen waren um die Aula gruppiert, so dass nach dem Einblick in die Tätigkeiten eines Sozialbetreuers im Alten- und Behindertenbereich gleich die weiterführende Ausbildung zur Alten- oder Krankenpflegerin im Raum nebenan besichtigt werden konnte. Wer ein jüngeres Klientel bevorzugte, wurde in der Kinderpflege fündig und konnte sich mittels einer Präsentation und anwesender Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler beraten lassen.

Da sich in diesem Jahr die Heide-Schule aus Schwebheim mit ca. 80 Schülern, sieben Lehrkräften und 20 interessierten Eltern angemeldet hatte, gab es für diese Führungen durch das Haus, die etwas mehr als eine Stunde die Aufmerksamkeit der Jugendlichen forderte. Die Gruppen waren sehr konzentriert und diszipliniert, was am Ende mit Kuchen und Getränken belohnt wurde. Neben diesen Schülerinnen und Schülern kamen noch viele weitere Eltern mit ihren Kindern, die auch das Angebot eines Schnuppertags in der Woche der Ausbildung annahmen und ihre Kinder gleich in den jeweiligen Ausbildungsrichtungen anmeldeten.

Nach den Faschingsferien erleben die Jugendlichen somit einen Tag in ihrem Wunschberuf an der Berufs(fach)schule und erhalten dadurch weitere Einblicke und Hinweise zur Berufsfindung. Wir bedanken uns für das rege Interesse und wünschen den „Neuen“ viel Erfolg bei der Entscheidung für die eine oder andere Ausbildung.

Text: M. Heinelt, OStRin Bilder: R. Wagner, OStR und M. Heinelt, OStRin

Den Bericht der MainPost über den Berufsinformationstag finden Sie hier.

Interkulturelle Faschingsfeier

Die Schüler tanzen. Preisverleihung für das schönste Kostüm. Die Schüler tanzen.

Auch dieses Jahr hieß es wieder „BSZ Helau!“. Am Freitag, den 09.02.2018 fand unsere zweite interkulturelle Faschingsfeier am staatlichen beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel statt. Eröffnet wurde unsere diesjährige Feier durch die Begrüßung von Frau Hofmann, Herrn Wagner und der SMV. Die Aula war gefüllt von zahlreichen Schülerinnen und Schülern, die sich voller Vorfreude und Begeisterung in der geschmückten Aula zusammengefunden haben.

Die beiden Schülerinnen der Klasse K10 c sorgten als DJs für eine tolle Stimmung. Zu Beginn zogen alle mit einer Polonäse Blankenese durch die Aula. Für tänzerische Höhepunkte sorgten anschließend die bekannten Faschingsklassiker, wie zum Beispiel das Bobfahrerlied und der Ententanz. Auch syrische und afghanische Kreistänze bereicherten die Feier.

Die EuV 12, unter der Leitung von Frau Schreiner, zauberte uns mit Unterstützung weiterer Klassen ein sagenhaftes Buffet, an dem sich jeder kostenlos stärken konnte. Als neues Highlight wurde von der SMV eine Fotobox mit diversen Photobooth Accessoires angeboten, so konnte sich jeder mit seinem Kostüm fotografieren lassen.

Den Abschluss unserer Feier bildete die Preisverleihung für die besten Kostüme. Über ein kleines Präsent durften sich einige Personen freuen. Ein Schüler, der sich als Scheich verkleidete, zwei Schülerinnen, die mit ihrem Kostüm als Mario und Luigi an einen bekannten Spieleklassiker erinnerten. Auch unser Hausmeister, der sich als Dobby von Harry Potter verkleidete sowie eine als Hippie verkleidete Lehrerin freuten sich über die Auszeichnung.

Initiiert wurde die Faschingsfeier von der SMV (Jonas Kruse, Jody Göbel und Cyra Bachman) gemeinsam mit der Schülerbeauftragten Tina Hofmann und der Verbindungslehrerin Linda Freund, die sich bei allen für die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe sowie Teilnahme ganz herzlich bedanken. Ein Dank gilt auch dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung.

Text: Cyra Bachman (SMV) Bilder: OStR Tom Weidner

Projekt: Schulhausverschönerung in den Mädchentoiletten des 1. OG

Die Vorentwürfe werden für alle Seiten zugeschnitten. Vorentwurf auf Papier. Der Fliesenkleber wird aufgetragen.

In unserer diesjährigen Schulentwicklungskonferenz wurde im Qualitätszirkel „Schulhausgestaltung“ eine neue Idee zur Verschönerung der Mädchentoiletten im 1. OG ausgearbeitet.

Da die Toiletten nicht besonders einladend aussahen wurde angeregt, die Wände des Waschbereiches mit Mosaikfliesen zu verschönern. Hierzu wurde ein Projekt mit der Berufsintegrationsklasse BIK/Ha gestartet. Vorentwürfe auf Papier wurden angefertigt und dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt. Nachdem es von dieser Seite , grünes Licht gab, konnten wir loslegen. Jeden Donnerstagmorgen wurden die Mädchentoiletten für zwei Stunden gesperrt, sodass auch die Jungen der Klasse BIK/Ha fleißig spachteln, kleben und verfugen konnten. Schritt für Schritt  nahm das Projekt Gestalt an und wir schafften es tatsächlich bis zum vorletzten Schultag dieser Klasse, das umlaufende Mosaikbild zu beenden.

Die Fliesen werden aufgebracht.. Die Fliesen werden verfugt. Gruppenbild: Jetzt sind wir endlich fertig!

Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse waren mit großem Einsatz dabei und wir sind stolz, dass wir so ein wunderschönes Ergebnis erzielt haben. Jetzt hoffen wir natürlich, dass die Verschönerung auch zu einem besseren Allgemeinzustand der Mädchentoiletten beitragen wird.

Text und Bilder: Dorothea Böttcher, Fachlehrerin und Klassenleiterin der BIK/Ha

Schulungsangebot zu ausländerrechtlichen Bedingungen der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

Das Publikum lauscht gespannt.„Flucht, Asyl, Ausbildung und Arbeit“ sind als Themen des Ausländerrechts ständige Begleiter in der Flüchtlingsbeschulung und bestimmen die Integrationsarbeit von Lehrern, Sozialpädagogen und ehrenamtlichen Helfern maßgeblich.

Frau Sabine Reiter, Mitarbeiterin der „Tür an Tür Integrationsprojekte“ Augsburg entwickelt im Rahmen eines IvAF-Schulungsangebotes (Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen) am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel einen Überblick über die unterschiedlichen Aufenthaltsstatus für Flüchtlinge und die jeweiligen Zugänge zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Die Referentin, eine ausgewiesene Expertin dieses Themenbereiches, gestaltet die Veranstaltung interaktiv, anhand von Fallbeispielen anschaulich und sehr kompetent.

Relevante Gesetzesänderungen für Schüler/innen mit Fluchthintergrund werden für den Übergang Schule/Beruf/Ausbildung ebenso aufgezeigt wie aufenthalts- und arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen.

Das große Interesse der teilnehmenden Lehrkräfte, Sozialpädagogen und ehrenamtlich Interessierten aus allen Schweinfurter Berufsschulen beweist die hohe Aktualität der Schulung.

Text und Bilder: StDin R. Wunram

 

Vorweihnachtliche Feier am 21.12.2017 - „Die Suche nach dem Stern“

Die Gäste verfolgen aufmerksam die Weihnachtsfeier. Eine Schulklasse spielt auf Instrumenten. Ein Schüler schaut durch ein Fernglas.

Mit dem Motto „Die Suche nach dem Stern“ unserer diesjährigen vorweihnachtlichen Feier stimmten wir uns in der Aula auf Weihnachten ein. Die Vertreterinnen der SMV, Jody Göbel (K11b) und Denise Boariu (K11b), begrüßten alle Ehrengäste sowie die ganze Schulfamilie, die zusammen mit dem 1. Schülersprecher Jonas Kruse (S11b) durch das Rahmenprogramm führten. Sie luden uns ein, mit auf „Sternensuche“ zu gehen. Denn schon damals, vor 2000 Jahren, haben sich die Sternsucher aus dem Osten auf eine weite Reise gemacht, um einen ganz besonderen Stern zu suchen, den sie dann in Bethlehem, beim ersten Weihnachten, gefunden haben. Wir alle sind auf der Suche nach Sternen. Das kann die Suche nach einem bestimmten Ziel, die Suche nach einem Beruf der zu uns passt oder die Suche nach Erfolg, Glück oder einfach nach einem Freund oder einer Freundin sein. Oder auch die Suche nach einer Zukunftsperspektive, die sich so nah oder so fern anfühlen kann wie ein Stern. Auch Herr Schöler, unser Schulleiter, brachte uns in seiner Rede die Sternensuche näher. Er machte darauf aufmerksam, dass es bei der Suche nach den Sternen nicht um die massereichen, selbstleuchtenden Himmelskörper geht, die unerreichbar am Himmel strahlen, sondern vielmehr darum, dass Sterne als Symbol für geheime Sehnsüchte und Glück stehen. So wie in einer Kinder-Geschichte von Carolin Jelden: Für das Glück auf der Erde steht der abgestürzte Stern, den Jolana sucht, wie wir das alle häufig tun. Aber wie sehen sie aus, die Sterne des Glücks? Laut einer Umfrage bezeichneten die meisten Menschen es als Glück(sstern) zu lieben und geliebt zu werden. Allen Personen mit dem Herz von wahren Sternensuchern offenbaren sich die guten Kräfte von Sternen. Sie erkennen, dass Verständnis füreinander, gegenseitige Unterstützung, Aufeinander zugehen, gegenseitige Wertschätzung in unseren Mitmenschen Gefühle der Wärme, Geborgenheit, Sicherheit und Heimatgefühl fördern oder auslösen. Deshalb wünschte uns Herr Schöler die Fähigkeiten von wahren Sternensuchern, damit alle Menschen mit unserer Hilfe ihren persönlichen Stern finden. Ein Highlight unserer Feier war die Performance der Theatergruppe mit der K 10a Gruppe 1. Viele der Schülerinnen und Schüler haben sich in den Wochen vor der vorweihnachtlichen Feier schon Gedanken zum Thema „Die Suche nach dem Stern“ gemacht und sich folgende Fragen gestellt: „Sterne“ - Was bedeuten sie für mich?“, „Die Suche - Was ist für mich ein Stern, für den ich aufbrechen würde?“, „Sterne – Was sind besondere Sterne?“ In ihrer selbst entwickelten Performance gaben sie uns Antworten auf diese Fragen und verzauberten das Publikum. Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation des Filmes „Vielleicht“ unserer erfolgreichen Filmgruppe. Dieser handelt von drei jungen Männern, für die unsere Schule eine Station auf der Suche nach ihrem Stern ist. Die „Sternensuche“ bedeutet für viele Menschen die Suche nach Heimat. In den letzten Jahren haben wir das auch in Deutschland mitbekommen. Denn Menschen, die eine neue Heimat suchen müssen, sind auch hier angekommen. Hier in Schweinfurt und auch hier in unserer Schule. Die nachhaltige Wirkung des Filminhaltes konnte man an der Stille und der Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer in der Aula erkennen. Musikalisch wunderschön umrahmt wurde die Feier von Instrumental-, Gesang- und Musikstücken der Musiklehrerinnen, der BIK-Ha, der Schulband sowie des Schulchors. Das Abschlusslied „Stern über Bethlehem“, bei dem alle mitsangen und -klatschten, rundete die gelungene und tolle vorweihnachtliche Feier ab. Ein herzliches Dankeschön geht an die Lehrkräfte Frau Otter und Frau Hofmann für die gelungene Planung, Organisation und Umsetzung, an Frau Burkert, Frau Döhler und Frau Thurn für die musikalische Umrahmung und Begleitung der Feier sowie allen weiteren Mitwirkenden.

Text: Tina Hofmann
Bilder: Thomas Weidner

Lehrfahrt nach Einbeck zur Saatgutfirma KWS

Führung durch das Saatgutlager. Stadtführung.

Am Dienstag, den 12. Dezember 2018, fuhren wir, die Klasse L12, um 8.30 Uhr in Schweinfurt Richtung Einbeck los. Nachdem wir kurz hinter Oberthulba noch zwei Mitschüler eingesammelt hatten, kamen wir trotz unseres zuverlässigen Fahrers aufgrund eines kleinen Staus etwas verspätet bei der Firma KWS an. Dort wurden wir vom Berater Wolfgang Ritter sehr nett begrüßt und zu einem leckeren Mittagessen eingeladen.

Danach begann unser eigentliches Programm. Zuerst wurde uns die Firma KWS, die es schon seit 1856 gibt, von Herrn Gellermann vorgestellt. Der ursprüngliche Firmensitz des Saatgutherstellers war in Klein Wanzleben, in Sachsen-Anhalt. Daher auch der Name KWS: Klein Wanzlebener Saatzucht. Seit 1945 hat sie ihren Sitz in Einbeck.

Den größten Umsatz macht die Firma in Europa und Nordamerika. Jährlich gibt es ungefähr 400 Zulassungen für neue Sorten (hauptsächlich Getreide, Mais und Zuckerrüben). Das Unternehmen hat insgesamt 4900 Mitarbeiter, in Deutschland sind es etwa 2000, auch viele Landwirte.

Nachfolgend erklärte uns Herr Ritter genauer, wie die Saatgutgewinnung von Mais funktioniert. Bei der Vermehrung werden zwei unterschiedliche Linien Basissaatgut (Zahnmais für Ertrag und Hartmais für Kältetoleranz) zeitlich versetzt in Reihen gesät, und zwar im Verhältnis 4:2:1. Dabei sind die ersten vier Reihen Mutter- und die letzten drei Reihen Vaterpflanzen. Der zeitliche versetzte Saatzeitpunkt sorgt für unterschiedliche Blühzeiträume bei den Vaterpflanzen. Dadurch wird die vollständige Befruchtung der Mutterpflanzen gewährleistet. Bei den Mutterpflanzen muss die Fahne, das männliche Blütenorgan, entfernt werden, damit keine Selbstbefruchtung stattfinden kann. Die Fahnen werden maschinell abgeschnitten. In sechs bis zehn Arbeitsgängen wird per Hand nachgearbeitet, um nicht erfasste oder sich später entwickelnde Blütenorgane sicher zu beseitigen. Nach der Fruchtbildung werden die Kolben der Mutterpflanzen geerntet, wenn sie noch feucht sind. Dadurch ist gewährleistet, dass die Körner fest am Kolben sitzen und die Ernte möglichst unbeschadet überstehen. Dann wird der Kolben entliescht, d.h. die äußeren Blätter um den Kolben entfernt, und bei 38°C getrocknet. Die Körner können darauf abgerebelt werden. Diese werden dann kalibriert, d.h. nach Größe sortiert. Es gibt zwei Größenklassen: S (small) und B (big). Nach diesen wird das Saatgut sortiert. Danach wird es mit Insektiziden und TMTD gebeizt, bevor es abgesackt, palettiert und an die Fachhändler geliefert wird. Dabei unterliegt das Saatgut einer ständigen Qualitätssicherung und Kontrolle.

Kälteschockraum hinter Glas. Bio-Technikum: Visualisierung der Herstellung von Hybrid-Saatgut. Fahrsimulator im PS-Speicher.

Der nächste Programmpunkt war eine Führung über das Betriebsgelände und insbesondere durch das Gewächshaus. Eine junge bio-technische Laborantin zeigte uns dort die verschiedenen Stationen der Zuckerrübensaatgutproduktion. Auf dem Areal gibt es Büros, ein Bio-Technikum, Forschungs- und Entwicklungsgebäude sowie ein Haus für Marketing und den Vertrieb.

Bei der Saatgutgewinnung von Zuckerrüben wird die Pflanze zunächst durch die Entfernung der Staubbeutel „kastriert“. Dann wird sie durch einen Kältereiz zum Schossen und damit zur Samenbildung angeregt. Ist diese abgeschlossen kann das Saatgut geerntet werden. Da der Zuckerrübensamen sehr unregelmäßig geformt ist, wird er nach Reinigung und Aufbereitung (Polieren) in die Form einer Pille gebracht. Dafür wird als erstes eine fungizide Schicht aufgebracht, dann eine Hüllmasse, nochmals eine insektizide und fungizide Schicht und zum Schluss die Pigmentschicht in der für die KWS typischen orangen Farbe, die auch als Schutz gegen Abrieb der Pflanzenschutzmittel fungiert. Diese Pillen sind alle monogerm, das bedeutet, aus einer Pille entsteht genau eine Pflanze. Besonders interessant war dann die Abpackanlage des Zuckerrübensaatgutes, wo die Führung über das Gelände endete.

Nach dem Einchecken im Hotel ging es gleich weiter zum Abendessen in eine Pizzeria. Zurück in unserer Unterkunft saßen wir noch ein bisschen zusammen und konnten so Herrn Ritter noch weitere Fragen stellen.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag hatten wir eine Stadtführung. Einbeck ist eine sehr hübsche Stadt, die von einer jahrhundertealten Bierbrautradition geprägt ist. Die Innenstadt besitzt im Kern einige Straßenzüge, die nur aus Fachwerkhäusern des späten Mittelalters bestehen, reich verziert und bunt bemalt sind. Die Führung endete direkt am PS-Speicher. Das ist ein Museum mit einer großen Sammlung von hauptsächlich Zweirädern und anderen Fahrzeugen. Von der Entstehung des Fahrrads bis hin zum modernen Motorrad, einem Nachbau des ersten Automobiles von Carl Benz aus dem Jahr 1886 war unheimlich viel zu bestaunen. Außerdem ist die Ausstellung sehr schön und interaktiv gestaltet.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Lehrfahrt, zwei schöne und informative Tage, mit denen alle sehr zufrieden waren. Besonderer Dank nochmal an Herrn Ritter und die Firma KWS, die uns eingeladen haben, so dass für uns nur die Kosten für den Bustransfer entstanden sind.


Text: Paula Opel (L12)
Bilder: Julian Schaub (L12), OStR T. Weidner

Bericht zum Klassensprecherausflug am 07.12.2017

Die Klassensprecher stehen vor dem Bamberger Dom. Ein schön geschmückter Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Die Schüler schauen sich auf dem Weihnachtsmarkt um.

Der Ausflug der Klassensprecherinnen und Klassensprecher am 07.12.2017 begann um 8.30 Uhr am Schweinfurter Hauptbahnhof. Von dort aus ging es mit dem Zug nach Bamberg. Das kalte Winterwetter änderte nichts an der guten Laune, die bis zum Ende des Ausflugs anhielt. In Bamberg angekommen, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Bamberger Dom, der auf einem der vielen Hügel der Stadt liegt. Einen kurzen Halt machten wir auf der Unteren Brücke, auf der wir einen Blick auf das Alte Rathaus und ins sogenannte Klein Venedig werfen konnten und außerdem die warmen Sonnenstrahlen genossen. Als wir dann am Dom ankamen, waren wir von der Größe des Gebäudes ganz schön überwältigt. Auch im Inneren gab es viel zu bestaunen, z.B. das Papstgrab, die Krypta, den mächtigen Altar sowie die Deckenmalerei. Trotz vieler Touristen herrschte eine andächtige Stimmung. Ein Teil der Gruppe besichtigte zusätzlich die alte Hofhaltung, die direkt neben dem Dom liegt. Danach gingen wir zusammen zum Weihnachtsmarkt im Zentrum der Stadt. Dort schlenderten wir durch die kleinen Gassen und bestaunten die verschiedenen Angebote von leckeren Süßigkeiten bis hin zu duftenden Kerzen. Anschließend hatten wir noch etwas Zeit zum Bummeln sowie die Stadt zu erkunden. Nach diesem ereignisreichen Tag in Bamberg kamen wir wieder gut in Schweinfurt an. Es hat uns allen gut gefallen und war ein toller Ausflug. Vielen Dank an Frau Freund und Frau Hofmann sowie den Förderverein BSZ Alfons Goppel Schweinfurt e.V.

Text: Jonas Kruse
Bilder: StRin Linda Freund

Der Nikolaus kommt...

Nikolaus, Knecht Ruprecht und Engel stellen sich vor. Die Schüler freuen sich. Der Nikolaus verteilt Süßigkeiten.

Auch dieses Jahr gingen wir, die SMV, verkleidet als Nikolaus (Jody Göbel), Engel (Cyra Bachman) und Knecht Ruprecht (Jonas Kruse) am 06.12.2017, dem Nikolaustag durch die Klassen und verteilten kleine Präsente. Als die Schülerinnen und Schüler das Klopfen und Stampfen des Nikolauses und das leise Glöckchen des Engels hörten, konnte man ihnen die Freude schon ansehen. Die Klassen, die ein Lied vorsangen oder ein Gedicht aufsagten, winkte eine süße Belohnung in Form von Schokoladennikoläusen. Die Schülerinnen und Schüler legten sich deshalb mächtig ins Zeug: Wie schon im vergangenen Jahr durften wir wieder viele verschiedene Lieder und Gedichte in unterschiedlichen Sprachen hören. Dies sorgte auch dieses Jahr wieder für eine Menge Spaß. Wir danken allen Schülerinnen und Schülern sowie allen Lehrkräften, die wieder mit viel Begeisterung und Freude mitgemacht haben. Ein Dank geht auch an den Förderverein, der uns die Schokoladennikoläuse spendiert hat.

Text: Cyra Bachman (3. Schülersprecherin)
Fotos: StRin Linda Freund

Was ist gesundes Essen? - Die EuV 12 besucht verschiedene Hofläden und lernt den naturnahen Anbau kennen

Schüler im Laden. Herr Schreyer spricht vor den Schülern im Laden. Frau Stock erklärt die Vermarktung von Eiern.

Gesunde und frische Lebensmittel zu erzeugen ist Direktvermarktern ein Herzensanliegen. Landwirte, die ihre Produkte ab Hof verkaufen, tun dies mit großem Engagement und mit Leidenschaft. Davon konnte sich die Klasse EuV 12 beim Besuch dreier Hofläden im Landkreis überzeugen. Die Führungen in den landwirtschaftlichen Betrieben in Schnackenwerth (Ovum & Ei), in Vasbühl (Jakobushof) und in Obbach (Schlossgut Obbach) ermöglichten einen Einblick in die Betriebsphilosophie und das ökologische Engagement der Betriebe. Frau Stock, Herr Schulz und Herr Schreyer, die jeweiligen Betriebsleiter, erläuterten ausführlich Arbeitsabläufe am Hof und informierten umfassend über die Erzeugung z. B. von Bio – Gemüse, welches letztendlich auch von den Schülern der EuV 12 in der Großküche unserer Schule verarbeitet wird.

Text und Fotos: R. Wunram (28. 11. 2017)

Aktion mit Herz – gemeinsame Backaktion für einen guten Zweck

Schülerinnen beim Teig formen. Gruppenbild in der Küche vor den fertigen Plätzchen. Schüler zeigt zwei Bleche mit Plätzchen.

Köstlich duftende, verführerisch aussehende Plätzchen, gerollt, gespritzt oder ausgestochen, entstanden durch die fleißige Mithilfe vieler engagierter Schüler.
Es bedurfte keiner Überredungskunst, um die Klassen EuV 12 und BIK/Vc für eine Plätzchenback-Aktion zu motivieren, die einem guten Zweck dient.

Das Plätzchensortiment wurde dem Evangelischen Frauenbund Schweinfurt zur Verfügung gestellt und wird – für die Unterstützung sozialer Projekte - am Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz Schweinfurt verkauft.

Damit die Berufsintegrationsschüler gut mit der Zubereitung der Rezepte zurechtkamen, bereiteten die SchülerInnen der Fachklasse die Rezepte mit Bildanleitungen vor.

Was beide Schülergruppen verbindet, zeigte sich rasch: Die Freude an der gemeinsamen Arbeit, das Kennenlernen und Umsetzen der deutschen Weihnachtsbacktradition und der Stolz über ein gelungenes Backprojekt.

Das Ergebnis, von den kritischen aber wohlwollenden Augen der Stellvertretenden Schulleiterin Frau Burkard-Rudolph beurteilt, konnte sich sehen lassen.

Frau Kaiser, Mitglied des Evangelischen Frauenbundes, nahm die Plätzchenpräsente entgegen und übermittelte den ausdrücklichen Dank der Vorsitzenden Frau Heike Gröner.

Text und Bilder: StDin R. Wunram

„Besuch des geschichtsträchtigen Dorfes Geldersheim“ - Gesellschaftliche Veranstaltung für die Mitglieder des Fördervereins Alfons Goppel

Übergabe eines Geschenkes.

Gruppenbild.

Übergabe eines Geschenkes.

Es war nicht einfach, für diese Veranstaltung einen Termin zu finden. Mussten doch vier wichtige Personen zur gleichen Zeit Termine offen haben: die erste Vorsitzende unseres Vereines, Frau Edeltraut Baumgartl, die auch erste Bürgermeisterin des Marktes Werneck ist, der erste Bürgermeister der Gemeinde Geldersheim, der die Begrüßung vornahm, der Schulleiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel, Herr Rainer Schöler, der einen geeigneten Tag suchen musste, damit die dem Verein zugehörigen aktiven Lehrer teilnehmen konnten und nicht zuletzt die zertifizierte Dorfführerin Renate Zeisner.

So war dann nach der Suche Anfang September endlich ein gemeinsamer Termin gefunden: Mittwoch, 15. November 2017, Treffpunkt Marktplatz Geldersheim. Bei trübem, jedoch trockenem Wetter fanden sich schließlich 17 Vereinsmitglieder ein (drei angemeldete Personen waren verhindert). Pünktlich um 16:00 Uhr hieß uns Bürgermeister Oliver Brust in seiner Gemeinde herzlich willkommen und gab einen kurzen Überblick über die Einwohnerzahl, die Asylbewerber, die im Dorf kaum auszumachen sind (weil in den vormals amerikanischen Kasernen untergebracht), die Aktivitäten der Gemeinde und der Vereine, die nicht zuletzt dazu geführt haben, dass Geldersheim bei Wettbewerben auf Bezirks-, Kreis- und Landesebene dreimal „Golddorf“ wurde und auf Bundesebene die Silbermedaille bekam.

Danach übernahm Frau Renate Zeisner die Führung. Die erste Station war die nahe gelegene, gut geheizte katholische Kirche St. Nikolaus, in der man den anschaulichen Erklärungen der Dorfführerin lauschen konnte. Nach genau 20 Minuten wechselten wir den Ort und nahmen Platz in der Frühmesskapelle nebenan, die unseren evangelischen Christen als Gotteshaus dient. Auch hier gab es Interessantes zu hören. Anschließend war der Rundgang in der Gadenanlage, die beide Kirchen und die Gemeindeverwaltung umschließt. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde die dem Verfall preisgegebene Anlage sehr schön wieder hergerichtet, teils von den privaten Eigentümern, teils von der Gemeinde, die einzelne Anwesen erworben hat. Den Abschluss des Rundgangs und der Führung bildete der freie Eintritt in das kleine Museum, das viele Funde aus der Geldersheimer Flur beherbergt, die in schmucken Vitrinen besichtigt werden können. Leider fehlte die Zeit für einen Gang durch das Dorf, das noch sehr viel Sehenswertes aufzuweisen hat.

Zum Abschluss bedankte sich Frau Baumgartl bei Frau Zeisner für die fachkundige Führung mit einem kleinen Geschenk. Die Teilnehmer ließen die Veranstaltung schließlich im Gasthaus „Fränkischer Hof“ bei Essen und Trinken gemütlich ausklingen. Ende des – nach einhelliger Meinung – schönen und gelungenen Nachmittages war etwa 20:00 Uhr.

Text: Elfi Klement, Fördervereinsmitglied und ehemalige Kollegin am BSZ
Bilder: Renate Zeisner, StRin Linda Freund

Agritechnica – Ein großes Erlebnis für alle Landwirte

Agritechnica von oben. Mähdrescher mit riesiger Arbeitsbreite.

Wie alle zwei Jahre traf sich auch in diesem Jahr die Welt der Landtechnik zur Agritechnica in Hannover. Dort wurden die Neuheiten rund um den Ackerbau von zirka 2800 Ausstellern aus 53 Ländern präsentiert.

Zu den 450.000 Menschen, die in diesem Jahr die Ausstellung besuchten, gehörten natürlich auch wir, die drei Landwirtschaftsklassen des BSZ Alfons Goppel.

Herr Weidner im Fachgespräch.

Am 14.11.2017 machten wir uns schon am frühen Morgen mit dem Bus auf dem Weg nach Hannover. Nach einer kurzen Pause an einem Rastplatz ging es weiter auf den dicht befahrenen Straßen. Nachdem der Bus auf dem Messegelände seinen Parkplatz gefunden und wir das Getümmel im Eingangsbereich überstanden hatten, ging es auch schon los mit dem Staunen.

Auf der landwirtschaftlichen Fachmesse zeigten viele Aussteller ihre neu entwickelten Systeme und Maschinen zum allerersten Mal live. Außerdem gab es sehr viele Fachvorträge wie zum Beispiel: „No risk, no farm – Verantwortung übernehmen auf dem eigenen Betrieb“ oder „Die neue Düngerverordnung“. Hier konnten wir sehr viele wissenswerte Informationen gewinnen. Ein weiteres großes Highlight war der „StalkBuster“ der Firma Kemper. Mit dieser Neuentwicklung ist es erstmals möglich die Maisstoppeln, in denen die Raupe des Maiszünslers überwintern kann, vollständig zu zerstören. So möchte man ein Absterben des Schädlings erreichen, um die Qualität des Maises im Folgejahr stabil zu halten bzw. wieder zu erhöhen. Diese Erfindung wurde mit der Goldmedaille des Innovation-Awards der Agritechnica ausgezeichnet.

Ein weiteres großes Thema war der Pflanzenschutz. Hierbei wurden viele verbesserte oder gar komplett neue Techniken der Elektronik und Sensoren vorgestellt und demonstriert. So ist es immer besser und genauer möglich Pflanzenschutzmittel exakt dosiert und teilflächenspezifisch auszubringen.

Nachdem wir um einiges reicher an Fachinformationen waren, ging es gegen 19:00 Uhr wieder los in Richtung Bayern. Auf der Rückfahrt wurden noch einige Eindrücke zwischen den Schülern ausgetauscht. Gegen 23:00 Uhr trafen wir, die erschöpften aber auch rundum zufriedenen Schüler und Lehrer, wieder in Schweinfurt ein.

Text: Stefanie Ascherl, BGJ
Bilder: Maximilian Groenen, L 12 , Carsten Schneider (privater Lehrfahrtteilnehmer)

Besuch des BGJs auf Schloss Gut Obbach

Herr Schreyer erklärt den Baufortschritt zum neuen Getreidelage.

Am 08.11.2017, um 8:30 Uhr morgens, trafen wir uns nicht wie gewohnt im Klassenzimmer, sondern am Schloss Gut Obbach. Denn heute wollten wir das Anwesen gemeinsam mit unseren Lehrern Herrn Weidner, Herrn Götz und Herrn Trost besichtigen. Pünktlich begrüßte uns Herr Bernhard Schreyer, Betriebsleiter des Gutes, und führte uns in ein kleines, als Schulungsraum, umgebautes Gebäude.

Dort bekamen wir eine ausführliche Präsentation über Zahlen und Fakten zur ökologischen Landwirtschaft von Herrn Veller, einem Vertreter der FIBL, der extra für uns aus Frankfurt angereist war. FIBL steht für Forschungsinstitut für biologischen Landbau, eine Organisation, die sich der Förderung des ökologischen Landbaus verschrieben hat. 

Anschließend wurde das Thema von Herrn Schreyer anhand des eigenen Betriebes vertieft. Dort werden 245 ha Ackerland, 11 ha Grünland mit Streuobst und 15 ha Wald mit nur 3 Arbeitskräften bewirtschaftet. Durch die geringe Entfernung nach Schweinfurt (nur 10 km) hat Obbach eine relativ zentrale Lage und somit eine gute Vermarktungsmöglichkeit für die Ernteprodukte, die zusätzlich auch über den hofeigenen Dorfladen verkauft werden.

Nach den beiden Vorträgen zogen wir unsere Jacken und Mützen wieder an, um uns für die nun anstehende Betriebsführung nach draußen zu begeben. Beim Rundgang über den Hof ging Herr Schreyer auch auf dessen bauliche Entwicklung in Zusammenhang mit seiner Geschichte ein. Stolz zeigte er uns die selbst erzeugten Bio-Kartoffeln, die in separaten Garagen in speziellen Kisten gelagert werden. Aktuell erinnert das Gelände eher an eine Großbaustelle, da eine zweite Hallenanlage mit Gosse und Silos gebaut wird, um mehr Getreide einlagern, reinigen und verkaufen zu können.

Mit Abschluss der Führung über das Betriebsgelände, begann ein Felderrundgang. Als erstes begutachteten wir einen Kleegrasschlag und diskutierten kurz über die Abfuhr der Silage und über die richtige Fruchtfolge, einem außerordentlich wichtigen Thema in der ökologischen Landwirtschaft. Danach gingen wir weiter zu einem frisch gesäten Weizenfeld. Dort konnten wir sehen, dass trotz „Bio“ nicht viel Unkraut auf dem Feldstück vorhanden ist. Und sollte es doch einmal durchdringen wird der Acker mit dem Striegel bearbeitet und das Unkraut so bekämpft.

Die Begutachtung der Flur fand an der Maschinenhalle des Gutes ihr Ende. Dort stellte uns Herr Schreyer die verschiedenen Maschinen vor, die zur Bodenbearbeitung  und Unkrautbekämpfung zum Einsatz kommen. Während der Erläuterungen stieß Herrn Schreyers Frau zu uns. Als alle Unklarheiten geklärt waren erläuterte Frau Schreyer ihren Aufgabenbereich im Gut Obbach. Sie ist zuständig für die Streuobstanlage auf der Aprikosen angebaut werden, was für unsere Gegend aufgrund der Winter doch relativ ungewöhnlich ist. Die Erklärungen über das Streuobst waren sehr ausführlich und auch interessant. Hier zeigte sich, dass auch „Bio“ nicht immer ohne „Spritzen“ auskommt: Um vor allem während der Blüte Pilzinfektionen zu verhindern, ist die Anwendung einer Kupfersulfatlösung kaum zu  vermeiden. Allerdings wird in der ökologischen Landwirtschaft wesentlich strenger reguliert und es kommen keine chemisch-synthetischen Mittel zum Einsatz.

Zurück am Gut Obbach bekamen wir noch einen Einblick in den hofeigenen Dorfladen, in dem es keine Bedienung oder Arbeitskraft gibt. Es läuft alles über Vertrauensbasis zu den Käufern. Jeder nimmt sich seine Waren selbst, wiegt ab und zahlt in eine offene Kasse. Wir fragten uns, und Herrn Schreyer, ob das nicht zu riskant sei. Der Betriebsleiter erwiderte ohne Umschweife, dass es noch nie zu größeren Diebstählen oder Ähnlichem gekommen sei und das Geschäft tadellos laufe.

Am Ende bedankten sich die drei Lehrkräfte zusammen mit den Schülern für den ausführlichen Rundgang und informativem Tag am Gut Obbach bei Herrn Schreyer, seiner Frau Petra Sandjohann und Herrn Veller. Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank.

Text: Julian Göbel, BGL
Bild: Carsten Veller, FIBl

Jufinale Unterfranken 2017 - Lebendiger Austausch und Anerkennung für die Filmgruppe

Gruppenbild der Sieger bei der Preisverleihung. Bild der Sieger mit Urkunde vor dem Kino.

Die Filmgruppe hat in den Herbstferien mit ihrem Film „Vielleicht“ am Wettbewerb der Jufinale Unterfranken in Aschaffenburg teilgenommen. Jugendliche Filmemacher aus Unterfranken und dem französischen Partnerbezirk Calvados präsentierten und diskutierten im Kino „Casino“ ihre Filme, besuchten gemeinsam Workshops und tauschten sich aus.

Die Mitglieder der Filmgruppe hatten bereits im Vorjahr mit einer Produktion am Filmfest in Frankreich teilgenommen und trafen jetzt zum Teil „alte“ deutsche und französische Bekannte, knüpften aber auch viele neue Kontakte.

Seit Jahrzehnten wird mit diesem Festival ein europäischer Austausch ermöglicht. Es gebe gar nicht „die Deutschen“ und „die Franzosen“ äußerten die Jugendlichen bei der Eröffnungsveranstaltung -  eine Erkenntnis, die man bei diesem Festival mal eben so nebenher mit bekommt. Und es blieb auch nicht bei Deutschen und Franzosen. Junge Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern weit über Europa hinaus und mit den verschiedensten Lebensgeschichten zeigten sehr mutig und offen ihre Gedanken und Gefühle durch ihre Filme und in den Gesprächen. Bei den Filmbeiträgen halfen neben den bewegten Bildern auch Untertitel für die Verständigung, im direkten Gespräch wurden Englisch, Hände und Füße eingesetzt.

Syrische Jugendliche erzählten in ihrem Film von traumatischen Kriegserfahrungen, jungen Mädchen aus St. Ludwig war es ein Anliegen in einer Dokumentation zu zeigen wie es ist, mit dem Etikett „Heimkind“ behaftet zu sein. Dies sind nur Beispiele für viele Lebenswelten, die sich hier begegneten.

Die Jury fand, dass unsere Filmgruppe mit ihrem Film „Vielleicht“ ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu diesem Filmfestival beigetragen hat. Es sei „ein Heimatfilm der anderen Art“ der gezeigt werden müsse. „Weil wir den Protagonisten nahe kommen, weil wir mit ihnen fühlen. Und weil wir beginnen zu begreifen, wie sich einer fühlt, der nur vielleicht hier bei uns bleiben und eine Heimat bekommen darf. Obwohl in seiner eigentlichen Heimat vielleicht sein Leben in höchster Gefahr ist“, so die Jury in ihrer Laudation und ergänzt, die Geschichte der Menschen in diesem Film müsse erzählt werden.

Und die Geschichte wird weiter erzählt werden dürfen. Dafür hat die Jury gesorgt.

Der Film erhielt den Sonderpreis „Heimat“ und wurde für das Bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival 2018 nominiert. Wir freuen uns sehr.

Text und Bilder: FOLin Sabine Otter

Und hier noch die Laudatio der Jury.

Das Apfelprojekt wird volljährig - #HappyAppleDay

Schülerinnen der EuV 12 im Apfelverkaufsstand. Spendenübergabe an der Abschlussfeier 2016/2017; es werden übergroße Apfelplakate mit der audgedruckten Spendensumme überreicht..

Endlich ist es soweit, unser Apfelprojekt wird 18 Jahre alt! Mit diesem Projekt unterstützen wir Frank Weber in Bolivien, Pfarrer César im Kongo und Johannes Königer in Indien. Hierzu werden leckere und gesunde Äpfel aus der Region eingekauft und an der Schule verkauft. Ein Bioapfel kostet 0,50 €, ein ganzes Kilo Bioäpfel kostet 3,50 €. Ein herkömmlicher Apfel wird für 0,40 € und ein Kilo für 2,50 € verkauft. Der Gewinn geht eins zu eins in unsere drei Spendenprojekte. Öffnungs- und Verkaufszeiten des Apfelstandes sind von Montag bis Freitag von 9:25-9:45 Uhr in der Frühstückspause. Beim Pausenverkauf sind unsere Äpfel auch erhältlich.

Die Eröffnung des Apfelprojektes war am 23.10.2017, voraussichtliches Ende ist der 09.02.2018.

Wie jedes Jahr startet auch dieses Mal wieder der Run auf die heißbegehrte Apfelparty. Um diese zu gewinnen, müssen die Klassen besonders häufig am Apfelstand Äpfel verkaufen. Anreiz für viele Verkaufstage ist die Aussicht auf besonders leckeren, selbstgebackenen Apfelkuchen, Waffeln und Apfeltee.

Der von uns erfundene fränkische Leitspruch lautet dabei: „A Apfel vom BSZ ist schee und tut dir deim Geldbeutel nicht weh.“.  Ein Sprichwort besagt, one apple a day, keeps the doctor away. Wir wünschen uns in diesem Schuljahr 2017/2018 einen gelungenen, gewinnbringenden Verkauf und noch viele weitere erfolgreiche  Jahre des Apfelprojektes.

Text: OStRin K.Pohl
Bilder: OStRin K.Pohl, OStR T. Weidner

Der Weimarer Kultur-Express... was für ein Theater!

Szene aus dem Stück: beiden Schauspielerinnen schauen, sichtlich genervt vom anderen, in die entgegengesetzte Richtung. Nach dem Stück stellen sich die beiden Schauspielerinnen Fragen aus dem Publikum.

Schon zum achten Mal war der Weimarer Kulturexpress am 19. Oktober 2017 zu Besuch an unserer Schule. Dieses Mal mit dem hochaktuellen Stück „Mobbing - wenn Ausgrenzung einsam macht!"

Im Auftrag der Schulleitung begrüßte Albert Ridder, der die Aufführung des Stückes organisiert hatte, die anwesenden Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und natürlich auch die beiden Hauptdarstellerinnen Andrea Feuchtenberger und Sonja Martens und wünschte einen guten Verlauf.

Mit einer beeindruckenden schauspielerischen Leistung gelang es den beiden jungen Schauspieler-innen über 300 Schülerinnen und Schüler eine gute Stunde lang zu fesseln und mit hineinzunehmen in die höchstaktuelle Thematik. In dem anschließenden Gespräch zwischen Zuhörern und Darstellern ging es darum die Möglichkeit auszuloten, wie einem Mobbinopfer geholfen werden kann, bzw. wie man es unterstützen könnte.  „Gerade für junge Menschen ist es wichtig, sich mit der Vielfältigkeit des Themas Mobbing  auseinander zu setzen!" - so fasste ein Schüler seinen Eindruck von dieser Aufführung zusammen. Eine Schülerin sagte: „Dieses Theaterstück hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir bei diesem Thema nicht wegschauen dürfen!"

In seinen abschließenden Dankesworten an die Adresse der Schülerschaft und der Schauspielerinnen führte Herr Ridder aus, dass auch eine solche Aufführung eine Möglichkeit der Prävention sein könne. Wenn erreicht wurde, alle für das Thema Mobbing in seinen vielen Facetten zu sensibilisieren, könne evtl. allein schon dadurch der eine oder andere Fall von Mobbing unterbunden werden.

Text: StD A. Ridder, Fachbereichsleiter Deutsch und Religion
Bilder: OStR T. Weidner

 

Beschreibung des Stückes „Mobbing":

Ein neues Schuljahr beginnt. Eine neue Klasse entsteht. Unter den Schülern befinden sich auch Franziska und Laura, zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ausgerechnet

diese beiden bekommen einen Platz nebeneinander. Die eine ist laut, scheinbar selbstsicher und attraktiv. Die andere ist still, unsicher und leicht zu übersehen. Die eine leidet unter der Übertoleranz ihrer Eltern, der Haltlosigkeit mangelnder Grenzen, dem Fehlen von Anerkennung. Die andere hat durch die allzu große Fürsorge ihrer Eltern nie gelernt, sich durchzusetzen,

will immer alles richtig machen und fühlt sich bei Konflikten stets schuldig.

Das Problem: Beide sind nicht in der Lage, ihre eigentlichen Schwierigkeiten zu durchschauen. Dies führt unweigerlich zu Spannungen. Was zunächst als vermeintlich harmlose Neckerei zwischen den Schülerinnen beginnt, wächst sich im Laufe der Zeit zu knallhartem Psychoterror aus, der das Selbstvertrauen Lauras immer mehr unterhöhlt und tragische Konsequenzen hat:

Warum werden Menschen zu Opfern?

Was bringt Menschen dazu, andere fertig zu machen?

Wie reagieren Außenstehende darauf?

Wie kann man sich als Opfer wehren?

Und was tun gegen Cyber- Mobbing?

„Mobbing" ist eine rasant und fesselnd erzählte Geschichte über die Entstehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikanierung.

Schulinterne Lehrerfortbildung: „Einsichten in islamisches Glaubensleben für die Unterrichtspraxis in beruflichen Schulen“

Stuhlkreis der Teilnehmerinnen.

Wie ist das mit dem Islam? Ist ein Moslem verpflichtet, jeden Freitag in die Moschee zu gehen? Kann er seine Tagesgebete abends nachholen oder müssen sie pünktlich gebetet werden? Wie ist das mit dem Fasten? Diese und viele andere Fragen beschäftigen unsere Lehrkräfte stärker, seit wir unsere Berufsintegrationsklassen unterrichten.

Der Islambeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Rainer Oechslen, gab einen Überblick über islamische Glaubenspraktiken und Ausprägungen dieser Religion in verschiedenen Regionen der Erde.

Es gibt einen hochkomplexen Zusammenhang zwischen Religion und Kultur, so erläuterte er. Ein Weihnachtsbaum z.B. gehört nach unserem christlichen Empfinden essentiell zum Fest. Theologisch ist dieser aber völlig unbedeutend, denn in der Bibel wird er gar nicht erwähnt. Er ist über kulturelle Bezüge in langer Tradition mit dem Fest verbunden worden. So gibt es den Islam persischer, arabischer oder türkischer Ausprägung. Jeder Moslem in diesen Ländern wird aber behaupten, dass in seinem Land der einzig wahre Islam gelebt wird.

Woher bezieht ein Mensch seine Identität? Ihm ist seine Familie, seine soziale Stellung, seine Ethnie, die auch in der Sprache zum Ausdruck kommt, und seine Religion wichtig. Die ersten drei Bezüge hat ein geflüchteter Mensch meist verloren. Daher gewinnt die Religion eine größere Bedeutung für ihn. In der Migrationsbevölkerung sind die Menschen oft frömmer als im Heimatland, denn die Religion ist in der Fremde identitätsstiftend.

Ein großer Unterschied ist es, ob jemand beispielsweise in Syrien auf dem Land oder in der Stadt gelebt hat. Im städtischen Bereich herrschte dort eine relativ modere Lebensweise. Sehr verschieden ist auch, wie gebildet die einzelnen Muslimas und Moslems sind und wie viel sie über ihre Religion wissen. Viele sind sehr dankbar, wenn sie von einem islamischen Gelehrten, dem sie vertrauen, Grundzüge ihres Glaubens erklärt bekommen.

Lehrerinnen werden von muslimischen Schülern nicht immer genauso respektiert wie Lehrer. Ist die Stellung der Frau im Islam unterschiedlich zu der des Mannes? Die Mutter ist einem muslimischen Mann heilig. Ihr gibt er einen ganz besonderen Platz in seinem Leben. Diese Autorität erhält sonst kaum eine Frau von ihm. Den Frauen weist der Islam aber grundsätzlich keinen niedrigeren Status zu als den Männern. In manchen muslimisch geprägten Ländern werden allerdings Frauen kaum in der Öffentlichkeit sichtbar. So sind es also manche Schüler erstmal nicht gewöhnt, von einer Frau unterrichtet zu werden.

Grundsätzlich macht der Koran wenig Vorgaben über Glaubensvorschriften. Erst in den verschiedenen Glaubenstraditionen wurden unterschiedlich starke Verhaltensregeln entwickelt. Eigentlich gilt, sowohl beim Fasten als auch bei den Kleidungsvorschriften, dass alles der Gesundheit und der Sicherheit dienen muss. Im Schulalltag kann sich eine Schülerin oder ein Schüler also von ihren/seinen religiösen Vorgaben her gut an die schulischen Erfordernisse halten. Gebetszeiten können nachgeholt werden und sicherheitsbedingte Kleidung kann strengen religiösen Kleidervorschriften vorgezogen werden. Da die Religion gerade bei einem Leben in der Fremde Sicherheit und Identität verleiht, ist in manchen Fragen über eine scheinbar notwendige Glaubenspraxis ein gewisses Verständnis und die Suche nach einem Kompromiss ratsam. Auch ein Gespräch mit einer islamischen Vertrauensperson kann helfen und das Gewissen der Schülerinnen und Schüler erleichtern, wenn sie sich an ungewohnte Regeln halten sollen.

Eine große Anzahl von Kolleginnen und Kollegen hat sich bei dem sachkundigen Referenten über all diese Fragen informiert und ist gerne seinen fundierten, anschaulichen und auch humorvollen Ausführungen gefolgt. 

Text: Text: Dipl. Rel.päd. (FH) R. Käser
Bild: OStR T. Weidner

Auszeichnung von erfolgreichen Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflege

Stuhlkreis der Teilnehmerinnen.

Mit Anerkennungsurkunden der Regierung von Unterfranken für hervorragende schulische Leistungen im Rahmen ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin wurden am 17.10.2017 drei Absolventinnen der Berufsfachschule für Altenpflege Schweinfurt ausgezeichnet.

Als erfolgreiche Absolventin der ersten Teilzeitklasse Altenpflege wurde Daniela Schmitt, St. Helena, Grafenrheinfeld geehrt. Als Absolventen der generalistischen Altenpflegeausbildung durften sich Katja Jost, Wohnstift Steigerwald, Gerolzhofen und Marcella Tondello, Wilhelm-Löhe-Haus, Schweinfurt über ihre ausgezeichneten Leistungen freuen. In Anwesenheit der stellvertretenden Schulleiterin Angelika Brand und den Einrichtungsleitungen Holger Korb, Sabina Joo und Matthias Matlachowski gratulierte Schulleiter Rainer Schöler zu den tollen Erfolgen, die die persönliche Leistungsfähigkeit und pflegerische Kompetenz der Absolventinnen belegen, aber auch die exzellente Ausbildungsqualität der Berufsfachschule für Altenpflege sowie der Pflegeeinrichtungen widerspiegeln.

 

 

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bild: StRefin Linda Freund

Filmgruppe erhält Auszeichnung bei den Filmtagen Bayerischer Schulen

Gruppenbild der Sieger mit Frau Otter.

Bei den Filmtagen Bayerischer Schulen vom 12. bis 15. Oktober 2017 in Gerbrunn wurde die Filmgruppe für den Film „Vielleicht“ ausgezeichnet.

Der Film dokumentiert am Beispiel von drei Mitgliedern der Filmgruppe die Lebenssituation von geflüchteten Jugendlichen, die versuchen sich in Deutschland eine Zukunftsperspektive aufzubauen. Sie setzen über Jahre viel Energie in die Integration, lernen die Sprache, absolvieren Praktika, engagieren sich in Vereinen. Gleichzeitig wissen sie aber nicht, ob sie überhaupt hier bleiben dürfen. Die Asylverfahren, die über ihre Zukunft entscheiden, ziehen sich über Jahre hin. So werden die Jugendjahre zu einem Zustand des „Vielleicht“, zu einem Leben in Warteschleife.

Mit Unterstützung der gesamten Filmgruppe haben sich die drei Jugendlichen gegenseitig beobachtet, gefilmt, Fragen gestellt. Der daraus entstandene Dokumentarfilm, so urteilte die Jury, „gibt uns Einblick in ihre Welt, lässt uns an ihren Ängsten teilhaben, an ihrer Verzweiflung. Und doch ist da immer eine vage Hoffnung, ein Vielleicht. (…)“

Für diese „außerordentliche Leistung“ erhalte der Film „Vielleicht“ einen Förderpreis.

Text: FOLin Sabine Otter
Bild: Torsten Repper

Ökumenischer Anfangsgottesdienst 2017/18

Schülerinnen beim Vortragen der Fürbitten. Herr Ridder predigt in der Aula.

„Du bist einmalig!“, unter diesem Motto stand der diesjährige ökumenische Schulanfangsgottesdienst, den das Team der Religionslehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern vorbereitet hatte. Das Motiv der Wertschätzung zog sich in verschiedenen Facetten durch die Feier. Aus einem Liedvers wurde schon in der Begrüßung zitiert: Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur, du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu!

Ein kleiner Flusskieselstein, so erzählte eine Geschichte, fühlte sich ziemlich unbedeutend. Er hatte sehr wenig Selbstbewusstsein, bis er hörte, wie andere seine besondere Form und Schönheit auf dem mondbeschienenen Strand bestaunten. Das machte ihn froh und selbstsicherer. Eine Klasse stellte diese motivierende Geschichte mit einigen Symbolen dar und trug sie vor.

Martin Luther war ein Perfektionist und versuchte, vor Gott gut dazustehen. Dafür ging er ins Kloster, pilgerte nach Rom und nahm manche Entbehrung auf sich. Plötzlich entdeckte er im Römerbrief die Stelle, in der es heißt: Gott nimmt uns so an wie wir sind! Wir können und brauchen uns seine Liebe nicht erarbeiten. Das veränderte sein Leben. Ein Filmchen zum Reformationsgedenkjahr stellte diesen Werdegang im Zeitraffer dar.

Auch die Musik trug sehr zum Gelingen dieses Anfangsgottesdienstes bei:

In einer eigens gedichteten Schulhymne besang eine Klasse das gute Miteinander unserer Schule und lud die neuen Schülerinnen und Schüler herzlich ein, Teil dieser guten Gemeinschaft zu werden. „Chöre singen für dich“ schallte das bekannte Lied von Mark Forster durch die Aula. Das Team der Musiklehrerinnen begleitete es musikalisch. Schülerinnen der 10. Klasse Kinderpflege hatten den Song eingeübt und die Schulgemeinschaft stimmte ein.

Das Fazit: Wenn wir verinnerlicht haben, dass wir von Gott so wie wir sind geliebt werden, dann können wir auch zu anderen gut sein. Wir können uns mit Respekt begegnen, Rücksicht aufeinander nehmen und hilfsbereit sein, wo das nötig ist. Mut machen will uns dazu der biblische Psalm 139. Der Psalmbeter sagt: „Gott ich danke dir, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!“ Die Freude darüber kann uns beflügeln, auch anderen gegenüber mit Wertschätzung zu begegnen!

 

Text: Dipl. Rel.päd. (FH) R. Käser
Bilder: OStR T. Weidner

 

 

Weitere Berichte zum Schulleben finden Sie [hier].

 

 

 


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