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Aus dem Schulleben 2017/2018 - Teil 1

Aktion mit Herz – gemeinsame Backaktion für einen guten Zweck

Schülerinnen beim Teig formen. Gruppenbild in der Küche vor den fertigen Plätzchen. Schüler zeigt zwei Bleche mit Plätzchen.

Köstlich duftende, verführerisch aussehende Plätzchen, gerollt, gespritzt oder ausgestochen, entstanden durch die fleißige Mithilfe vieler engagierter Schüler.
Es bedurfte keiner Überredungskunst, um die Klassen EuV 12 und BIK/Vc für eine Plätzchenback-Aktion zu motivieren, die einem guten Zweck dient.

Das Plätzchensortiment wurde dem Evangelischen Frauenbund Schweinfurt zur Verfügung gestellt und wird – für die Unterstützung sozialer Projekte - am Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz Schweinfurt verkauft.

Damit die Berufsintegrationsschüler gut mit der Zubereitung der Rezepte zurechtkamen, bereiteten die SchülerInnen der Fachklasse die Rezepte mit Bildanleitungen vor.

Was beide Schülergruppen verbindet, zeigte sich rasch: Die Freude an der gemeinsamen Arbeit, das Kennenlernen und Umsetzen der deutschen Weihnachtsbacktradition und der Stolz über ein gelungenes Backprojekt.

Das Ergebnis, von den kritischen aber wohlwollenden Augen der Stellvertretenden Schulleiterin Frau Burkard-Rudolph beurteilt, konnte sich sehen lassen.

Frau Kaiser, Mitglied des Evangelischen Frauenbundes, nahm die Plätzchenpräsente entgegen und übermittelte den ausdrücklichen Dank der Vorsitzenden Frau Heike Gröner.

Text und Bilder: StDin R. Wunram

Jufinale Unterfranken 2017 - Lebendiger Austausch und Anerkennung für die Filmgruppe

Gruppenbild der Sieger bei der Preisverleihung. Bild der Sieger mit Urkunde vor dem Kino.

Die Filmgruppe hat in den Herbstferien mit ihrem Film „Vielleicht“ am Wettbewerb der Jufinale Unterfranken in Aschaffenburg teilgenommen. Jugendliche Filmemacher aus Unterfranken und dem französischen Partnerbezirk Calvados präsentierten und diskutierten im Kino „Casino“ ihre Filme, besuchten gemeinsam Workshops und tauschten sich aus.

Die Mitglieder der Filmgruppe hatten bereits im Vorjahr mit einer Produktion am Filmfest in Frankreich teilgenommen und trafen jetzt zum Teil „alte“ deutsche und französische Bekannte, knüpften aber auch viele neue Kontakte.

Seit Jahrzehnten wird mit diesem Festival ein europäischer Austausch ermöglicht. Es gebe gar nicht „die Deutschen“ und „die Franzosen“ äußerten die Jugendlichen bei der Eröffnungsveranstaltung -  eine Erkenntnis, die man bei diesem Festival mal eben so nebenher mit bekommt. Und es blieb auch nicht bei Deutschen und Franzosen. Junge Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern weit über Europa hinaus und mit den verschiedensten Lebensgeschichten zeigten sehr mutig und offen ihre Gedanken und Gefühle durch ihre Filme und in den Gesprächen. Bei den Filmbeiträgen halfen neben den bewegten Bildern auch Untertitel für die Verständigung, im direkten Gespräch wurden Englisch, Hände und Füße eingesetzt.

Syrische Jugendliche erzählten in ihrem Film von traumatischen Kriegserfahrungen, jungen Mädchen aus St. Ludwig war es ein Anliegen in einer Dokumentation zu zeigen wie es ist, mit dem Etikett „Heimkind“ behaftet zu sein. Dies sind nur Beispiele für viele Lebenswelten, die sich hier begegneten.

Die Jury fand, dass unsere Filmgruppe mit ihrem Film „Vielleicht“ ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu diesem Filmfestival beigetragen hat. Es sei „ein Heimatfilm der anderen Art“ der gezeigt werden müsse. „Weil wir den Protagonisten nahe kommen, weil wir mit ihnen fühlen. Und weil wir beginnen zu begreifen, wie sich einer fühlt, der nur vielleicht hier bei uns bleiben und eine Heimat bekommen darf. Obwohl in seiner eigentlichen Heimat vielleicht sein Leben in höchster Gefahr ist“, so die Jury in ihrer Laudation und ergänzt, die Geschichte der Menschen in diesem Film müsse erzählt werden.

Und die Geschichte wird weiter erzählt werden dürfen. Dafür hat die Jury gesorgt.

Der Film erhielt den Sonderpreis „Heimat“ und wurde für das Bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival 2018 nominiert. Wir freuen uns sehr.

Text und Bilder: FOLin Sabine Otter

Und hier noch die Laudatio der Jury.

Das Apfelprojekt wird volljährig - #HappyAppleDay

Schülerinnen der EuV 12 im Apfelverkaufsstand. Spendenübergabe an der Abschlussfeier 2016/2017; es werden übergroße Apfelplakate mit der audgedruckten Spendensumme überreicht..

Endlich ist es soweit, unser Apfelprojekt wird 18 Jahre alt! Mit diesem Projekt unterstützen wir Frank Weber in Bolivien, Pfarrer César im Kongo und Johannes Königer in Indien. Hierzu werden leckere und gesunde Äpfel aus der Region eingekauft und an der Schule verkauft. Ein Bioapfel kostet 0,50 €, ein ganzes Kilo Bioäpfel kostet 3,50 €. Ein herkömmlicher Apfel wird für 0,40 € und ein Kilo für 2,50 € verkauft. Der Gewinn geht eins zu eins in unsere drei Spendenprojekte. Öffnungs- und Verkaufszeiten des Apfelstandes sind von Montag bis Freitag von 9:25-9:45 Uhr in der Frühstückspause. Beim Pausenverkauf sind unsere Äpfel auch erhältlich.

Die Eröffnung des Apfelprojektes war am 23.10.2017, voraussichtliches Ende ist der 09.02.2018.

Wie jedes Jahr startet auch dieses Mal wieder der Run auf die heißbegehrte Apfelparty. Um diese zu gewinnen, müssen die Klassen besonders häufig am Apfelstand Äpfel verkaufen. Anreiz für viele Verkaufstage ist die Aussicht auf besonders leckeren, selbstgebackenen Apfelkuchen, Waffeln und Apfeltee.

Der von uns erfundene fränkische Leitspruch lautet dabei: „A Apfel vom BSZ ist schee und tut dir deim Geldbeutel nicht weh.“.  Ein Sprichwort besagt, one apple a day, keeps the doctor away. Wir wünschen uns in diesem Schuljahr 2017/2018 einen gelungenen, gewinnbringenden Verkauf und noch viele weitere erfolgreiche  Jahre des Apfelprojektes.

Text: OStRin K.Pohl
Bilder: OStRin K.Pohl, OStR T. Weidner

Der Weimarer Kultur-Express... was für ein Theater!

Szene aus dem Stück: beiden Schauspielerinnen schauen, sichtlich genervt vom anderen, in die entgegengesetzte Richtung. Nach dem Stück stellen sich die beiden Schauspielerinnen Fragen aus dem Publikum.

Schon zum achten Mal war der Weimarer Kulturexpress am 19. Oktober 2017 zu Besuch an unserer Schule. Dieses Mal mit dem hochaktuellen Stück „Mobbing - wenn Ausgrenzung einsam macht!"

Im Auftrag der Schulleitung begrüßte Albert Ridder, der die Aufführung des Stückes organisiert hatte, die anwesenden Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und natürlich auch die beiden Hauptdarstellerinnen Andrea Feuchtenberger und Sonja Martens und wünschte einen guten Verlauf.

Mit einer beeindruckenden schauspielerischen Leistung gelang es den beiden jungen Schauspieler-innen über 300 Schülerinnen und Schüler eine gute Stunde lang zu fesseln und mit hineinzunehmen in die höchstaktuelle Thematik. In dem anschließenden Gespräch zwischen Zuhörern und Darstellern ging es darum die Möglichkeit auszuloten, wie einem Mobbinopfer geholfen werden kann, bzw. wie man es unterstützen könnte.  „Gerade für junge Menschen ist es wichtig, sich mit der Vielfältigkeit des Themas Mobbing  auseinander zu setzen!" - so fasste ein Schüler seinen Eindruck von dieser Aufführung zusammen. Eine Schülerin sagte: „Dieses Theaterstück hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir bei diesem Thema nicht wegschauen dürfen!"

In seinen abschließenden Dankesworten an die Adresse der Schülerschaft und der Schauspielerinnen führte Herr Ridder aus, dass auch eine solche Aufführung eine Möglichkeit der Prävention sein könne. Wenn erreicht wurde, alle für das Thema Mobbing in seinen vielen Facetten zu sensibilisieren, könne evtl. allein schon dadurch der eine oder andere Fall von Mobbing unterbunden werden.

Text: StD A. Ridder, Fachbereichsleiter Deutsch und Religion
Bilder: OStR T. Weidner

 

Beschreibung des Stückes „Mobbing":

Ein neues Schuljahr beginnt. Eine neue Klasse entsteht. Unter den Schülern befinden sich auch Franziska und Laura, zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ausgerechnet

diese beiden bekommen einen Platz nebeneinander. Die eine ist laut, scheinbar selbstsicher und attraktiv. Die andere ist still, unsicher und leicht zu übersehen. Die eine leidet unter der Übertoleranz ihrer Eltern, der Haltlosigkeit mangelnder Grenzen, dem Fehlen von Anerkennung. Die andere hat durch die allzu große Fürsorge ihrer Eltern nie gelernt, sich durchzusetzen,

will immer alles richtig machen und fühlt sich bei Konflikten stets schuldig.

Das Problem: Beide sind nicht in der Lage, ihre eigentlichen Schwierigkeiten zu durchschauen. Dies führt unweigerlich zu Spannungen. Was zunächst als vermeintlich harmlose Neckerei zwischen den Schülerinnen beginnt, wächst sich im Laufe der Zeit zu knallhartem Psychoterror aus, der das Selbstvertrauen Lauras immer mehr unterhöhlt und tragische Konsequenzen hat:

Warum werden Menschen zu Opfern?

Was bringt Menschen dazu, andere fertig zu machen?

Wie reagieren Außenstehende darauf?

Wie kann man sich als Opfer wehren?

Und was tun gegen Cyber- Mobbing?

„Mobbing" ist eine rasant und fesselnd erzählte Geschichte über die Entstehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikanierung.

Schulinterne Lehrerfortbildung: „Einsichten in islamisches Glaubensleben für die Unterrichtspraxis in beruflichen Schulen“

Stuhlkreis der Teilnehmerinnen.

Wie ist das mit dem Islam? Ist ein Moslem verpflichtet, jeden Freitag in die Moschee zu gehen? Kann er seine Tagesgebete abends nachholen oder müssen sie pünktlich gebetet werden? Wie ist das mit dem Fasten? Diese und viele andere Fragen beschäftigen unsere Lehrkräfte stärker, seit wir unsere Berufsintegrationsklassen unterrichten.

Der Islambeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Rainer Oechslen, gab einen Überblick über islamische Glaubenspraktiken und Ausprägungen dieser Religion in verschiedenen Regionen der Erde.

Es gibt einen hochkomplexen Zusammenhang zwischen Religion und Kultur, so erläuterte er. Ein Weihnachtsbaum z.B. gehört nach unserem christlichen Empfinden essentiell zum Fest. Theologisch ist dieser aber völlig unbedeutend, denn in der Bibel wird er gar nicht erwähnt. Er ist über kulturelle Bezüge in langer Tradition mit dem Fest verbunden worden. So gibt es den Islam persischer, arabischer oder türkischer Ausprägung. Jeder Moslem in diesen Ländern wird aber behaupten, dass in seinem Land der einzig wahre Islam gelebt wird.

Woher bezieht ein Mensch seine Identität? Ihm ist seine Familie, seine soziale Stellung, seine Ethnie, die auch in der Sprache zum Ausdruck kommt, und seine Religion wichtig. Die ersten drei Bezüge hat ein geflüchteter Mensch meist verloren. Daher gewinnt die Religion eine größere Bedeutung für ihn. In der Migrationsbevölkerung sind die Menschen oft frömmer als im Heimatland, denn die Religion ist in der Fremde identitätsstiftend.

Ein großer Unterschied ist es, ob jemand beispielsweise in Syrien auf dem Land oder in der Stadt gelebt hat. Im städtischen Bereich herrschte dort eine relativ modere Lebensweise. Sehr verschieden ist auch, wie gebildet die einzelnen Muslimas und Moslems sind und wie viel sie über ihre Religion wissen. Viele sind sehr dankbar, wenn sie von einem islamischen Gelehrten, dem sie vertrauen, Grundzüge ihres Glaubens erklärt bekommen.

Lehrerinnen werden von muslimischen Schülern nicht immer genauso respektiert wie Lehrer. Ist die Stellung der Frau im Islam unterschiedlich zu der des Mannes? Die Mutter ist einem muslimischen Mann heilig. Ihr gibt er einen ganz besonderen Platz in seinem Leben. Diese Autorität erhält sonst kaum eine Frau von ihm. Den Frauen weist der Islam aber grundsätzlich keinen niedrigeren Status zu als den Männern. In manchen muslimisch geprägten Ländern werden allerdings Frauen kaum in der Öffentlichkeit sichtbar. So sind es also manche Schüler erstmal nicht gewöhnt, von einer Frau unterrichtet zu werden.

Grundsätzlich macht der Koran wenig Vorgaben über Glaubensvorschriften. Erst in den verschiedenen Glaubenstraditionen wurden unterschiedlich starke Verhaltensregeln entwickelt. Eigentlich gilt, sowohl beim Fasten als auch bei den Kleidungsvorschriften, dass alles der Gesundheit und der Sicherheit dienen muss. Im Schulalltag kann sich eine Schülerin oder ein Schüler also von ihren/seinen religiösen Vorgaben her gut an die schulischen Erfordernisse halten. Gebetszeiten können nachgeholt werden und sicherheitsbedingte Kleidung kann strengen religiösen Kleidervorschriften vorgezogen werden. Da die Religion gerade bei einem Leben in der Fremde Sicherheit und Identität verleiht, ist in manchen Fragen über eine scheinbar notwendige Glaubenspraxis ein gewisses Verständnis und die Suche nach einem Kompromiss ratsam. Auch ein Gespräch mit einer islamischen Vertrauensperson kann helfen und das Gewissen der Schülerinnen und Schüler erleichtern, wenn sie sich an ungewohnte Regeln halten sollen.

Eine große Anzahl von Kolleginnen und Kollegen hat sich bei dem sachkundigen Referenten über all diese Fragen informiert und ist gerne seinen fundierten, anschaulichen und auch humorvollen Ausführungen gefolgt. 

Text: Text: Dipl. Rel.päd. (FH) R. Käser
Bild: OStR T. Weidner

Auszeichnung von erfolgreichen Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflege

Stuhlkreis der Teilnehmerinnen.

Mit Anerkennungsurkunden der Regierung von Unterfranken für hervorragende schulische Leistungen im Rahmen ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin wurden am 17.10.2017 drei Absolventinnen der Berufsfachschule für Altenpflege Schweinfurt ausgezeichnet.

Als erfolgreiche Absolventin der ersten Teilzeitklasse Altenpflege wurde Daniela Schmitt, St. Helena, Grafenrheinfeld geehrt. Als Absolventen der generalistischen Altenpflegeausbildung durften sich Katja Jost, Wohnstift Steigerwald, Gerolzhofen und Marcella Tondello, Wilhelm-Löhe-Haus, Schweinfurt über ihre ausgezeichneten Leistungen freuen. In Anwesenheit der stellvertretenden Schulleiterin Angelika Brand und den Einrichtungsleitungen Holger Korb, Sabina Joo und Matthias Matlachowski gratulierte Schulleiter Rainer Schöler zu den tollen Erfolgen, die die persönliche Leistungsfähigkeit und pflegerische Kompetenz der Absolventinnen belegen, aber auch die exzellente Ausbildungsqualität der Berufsfachschule für Altenpflege sowie der Pflegeeinrichtungen widerspiegeln.

 

 

Text: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege
Bild: StRefin Linda Freund

Filmgruppe erhält Auszeichnung bei den Filmtagen Bayerischer Schulen

Gruppenbild der Sieger mit Frau Otter.

Bei den Filmtagen Bayerischer Schulen vom 12. bis 15. Oktober 2017 in Gerbrunn wurde die Filmgruppe für den Film „Vielleicht“ ausgezeichnet.

Der Film dokumentiert am Beispiel von drei Mitgliedern der Filmgruppe die Lebenssituation von geflüchteten Jugendlichen, die versuchen sich in Deutschland eine Zukunftsperspektive aufzubauen. Sie setzen über Jahre viel Energie in die Integration, lernen die Sprache, absolvieren Praktika, engagieren sich in Vereinen. Gleichzeitig wissen sie aber nicht, ob sie überhaupt hier bleiben dürfen. Die Asylverfahren, die über ihre Zukunft entscheiden, ziehen sich über Jahre hin. So werden die Jugendjahre zu einem Zustand des „Vielleicht“, zu einem Leben in Warteschleife.

Mit Unterstützung der gesamten Filmgruppe haben sich die drei Jugendlichen gegenseitig beobachtet, gefilmt, Fragen gestellt. Der daraus entstandene Dokumentarfilm, so urteilte die Jury, „gibt uns Einblick in ihre Welt, lässt uns an ihren Ängsten teilhaben, an ihrer Verzweiflung. Und doch ist da immer eine vage Hoffnung, ein Vielleicht. (…)“

Für diese „außerordentliche Leistung“ erhalte der Film „Vielleicht“ einen Förderpreis.

Text: FOLin Sabine Otter
Bild: Torsten Repper

Ökumenischer Anfangsgottesdienst 2017/18

Schülerinnen beim Vortragen der Fürbitten. Herr Ridder predigt in der Aula.

„Du bist einmalig!“, unter diesem Motto stand der diesjährige ökumenische Schulanfangsgottesdienst, den das Team der Religionslehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern vorbereitet hatte. Das Motiv der Wertschätzung zog sich in verschiedenen Facetten durch die Feier. Aus einem Liedvers wurde schon in der Begrüßung zitiert: Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur, du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu!

Ein kleiner Flusskieselstein, so erzählte eine Geschichte, fühlte sich ziemlich unbedeutend. Er hatte sehr wenig Selbstbewusstsein, bis er hörte, wie andere seine besondere Form und Schönheit auf dem mondbeschienenen Strand bestaunten. Das machte ihn froh und selbstsicherer. Eine Klasse stellte diese motivierende Geschichte mit einigen Symbolen dar und trug sie vor.

Martin Luther war ein Perfektionist und versuchte, vor Gott gut dazustehen. Dafür ging er ins Kloster, pilgerte nach Rom und nahm manche Entbehrung auf sich. Plötzlich entdeckte er im Römerbrief die Stelle, in der es heißt: Gott nimmt uns so an wie wir sind! Wir können und brauchen uns seine Liebe nicht erarbeiten. Das veränderte sein Leben. Ein Filmchen zum Reformationsgedenkjahr stellte diesen Werdegang im Zeitraffer dar.

Auch die Musik trug sehr zum Gelingen dieses Anfangsgottesdienstes bei:

In einer eigens gedichteten Schulhymne besang eine Klasse das gute Miteinander unserer Schule und lud die neuen Schülerinnen und Schüler herzlich ein, Teil dieser guten Gemeinschaft zu werden. „Chöre singen für dich“ schallte das bekannte Lied von Mark Forster durch die Aula. Das Team der Musiklehrerinnen begleitete es musikalisch. Schülerinnen der 10. Klasse Kinderpflege hatten den Song eingeübt und die Schulgemeinschaft stimmte ein.

Das Fazit: Wenn wir verinnerlicht haben, dass wir von Gott so wie wir sind geliebt werden, dann können wir auch zu anderen gut sein. Wir können uns mit Respekt begegnen, Rücksicht aufeinander nehmen und hilfsbereit sein, wo das nötig ist. Mut machen will uns dazu der biblische Psalm 139. Der Psalmbeter sagt: „Gott ich danke dir, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!“ Die Freude darüber kann uns beflügeln, auch anderen gegenüber mit Wertschätzung zu begegnen!

 

Text: Dipl. Rel.päd. (FH) R. Käser
Bilder: OStR T. Weidner

 

 

Weitere Berichte zum Schulleben finden Sie [hier].

 

 


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