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Aus dem Schulleben 2018/2019

„Online“

Begeisterung über ein neues Handy. Handysucht - leben in einer eigenen Welt.

Mit dem Stück „Online“ richtet sich der Weimarer Kulturexpress gegen die Gefahr von Sozial-Media-Sucht und möchte zum bewussteren Umgang mit den neuen Medien anregen.
In der einstündigen Vorstellung wurde am 24.10.2018 am BSZ die Geschichte von Jule erzählt. Jules altes Handy ist zwar internetfähig, aber alt, unzuverlässig und lange nicht so leistungsstark, wie sie es sich wünscht. Zu ihrem 16. Geburtstag bekommt sie endlich das neue, heißersehnte Smartphone. Damit eröffnet sich ihr ein noch schnellerer, leichterer und vor allem ortsungebundener Zugriff auf Spiele- und Netzwerkportale. Das Immer-Online-Sein wird eine neue Lebensempfindung für Jule. Hier fühlt sie sich rundum wichtig, im Mittelpunkt. Ihre realen Freunde, vor allem ihre beste Freundin Elli und ihre bis dahin geliebten Hobbys geraten mehr und mehr in den Hintergrund.

Auch die Beziehung zu ihrer Mutter und zu anderen Angehörigen leidet darunter. Immer mehr vernachlässigt sie die Schule, häusliche Pflichten und am Ende sich selbst.

Doch die neue Leidenschaft birgt auch noch andere Gefahren. Jule tappte in die eine oder andere Kostenfalle und lief Gefahr, zu falschen Leuten Kontakt aufzunehmen.

Die Welt draußen interessierte sie immer weniger, sie traf sich lieber mit Unbekannten und virtuellen Freunden in Chatrooms und Onlinespielen. Ihre Mutter bemerkte, dass Jule sich veränderte. Doch der Kampf um ihre Tochter gegen die Anziehungskraft des Internets gestaltete sich äußerst schwierig.

Am Ende musste Jule sich eingestehen, dass sie abhängig vom Smartphone sei.

Aber sie schaffte es, die Abhängigkeit zu überwinden und sich wieder ihren Freunden zu öffnen.

Die Aufführung und das abschließende Gespräch zwischen den Darstellerinnen und unseren SchülerInnen haben wesentlich dazu beigetragen, dass diese sich der Thematik öffneten und in vielen Aussagen, Inhalten und Verhaltensweisen sogar wiedererkannten. Im Anschluss an das Stück entsponnen sich in vielen Klassen noch durchaus intensive Diskussionen. Herzlichen Dank dafür!

Text: A. Ridder, Fachbereichsleiter Religion und Deutsch
Bilder: T. Weidner

Hohe Anerkennung für „dating tipps“ bei den Filmtagen bayerischer Schulen

Gruppenbild der Sieger.

Lieben im fremden Land ist aufregend und schön – aber auch ganz schön anstrengend.

Flirten kann schnell zur Gratwanderung werden mit Absturzgefahr.

Aus der Auseinandersetzung mit diesen eigenen Erfahrungen ist der Films „dating tipps“ entstanden.

Vom 11. bis 13. Oktober wurden die 41. Filmtage Bayerischer Schulen in Holzkirchen ausgetragen. Der Film unserer Filmgruppe war für das Hauptprogramm als einer von 40 Landessiegern nominiert worden.

Wir durften erleben, dass das Publikum „dating tipps“ sehr interessiert aufnahm und dass der Film Anlass wurde für viele Gespräche mit anderen SchülerInnen. Auch die Jury bewertete den Film als auszeichnungswürdig. Er erhielt den „Förderpreis des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus Bernd Sibler“.

Die interkulturelle Gruppe hatte im vergangenen Schuljahr Spielszenen in der Schule realisiert und war mit dem Mikrofon in der Stadt unterwegs gewesen, um die Schweinfurter nach ihrer Meinung zu befragen. Außerdem teilten die Schüler in dokumentarischen Interviews sehr mutig ihre eigene Sichtweise mit zu „Lieben im fremden Land“.

Ein mutiger Film,“ so die Laudatio der Jury, „in dem die jungen Männer von sich erzählen. Der Film verleiht jenen eine Stimme, über die oft nur in dritter Person klischeehaft geschrieben wird. Den außergewöhnlichen Mut, dieses sensible Thema von seinen Vorurteilen zu befreien, will die Jury belohnen.

Wir freuen uns sehr über die Anerkennung und sagen herzlich Danke.

Text und Bilder: Sabine Otter, FOLin und die filmgruppe algo

Verständliche Sprache - was ist das?

Frau Hörenberg erklärt, was man unter „Verständlicher Sprache“ versteht.

Am 09.10.2018 fand am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt eine schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema „Verständliche Sprache“ statt. Referentin war Annika Hörenberg. Sie kam von der Don Bosco Berufsschule - Beratungszentrum - in Würzburg und ist dort unter anderem Mitarbeiterin der Projektgruppe „Netzwerk verständliche Sprache“. Ziel dieser Projektgruppe ist die Verankerung gut verständlicher Sprache in Schule, Verwaltung und Gesellschaft.

Doch der Reihe nach ... .

Als die Fortbildung zum Thema „Verständliche Sprache“ an unserer Schule angeboten wurde, fragten sich viele von uns: „Was ist denn verständliche Sprache? Wir sprechen langsam, laut und deutlich, da wird uns wohl jeder verstehen?!?“. Doch deutliches Sprechen ist damit gar nicht gemeint und als wir näher hinsahen, erkannten wir den Bezug zu unserer Arbeit und die Wichtigkeit für unsere Schüler. Denn „Verständliche Sprache“ beschäftigt sich damit, Arbeitsaufträge, Arbeitsblätter, Informationsblätter, kurz gesagt Texte aller Art, so zu vereinfachen, dass auch Schülerinnen und Schüler (SuS) unserer Berufsintegrationsklassen (BIK) diese Texte leichter lesen, erfassen und verstehen können. Und das ist gar nicht so einfach!

Zuerst einmal muss man zwischen einfacher und leichter Sprache unterscheiden. Leichte Sprache ist laut Frau Hörenberg primär für Menschen mit geistiger Behinderung. Dabei werden Sprache und Inhalte vereinfacht sowie Informationen reduziert. Der knappe Text ist reich bebildert und stark untergliedert.

Verständliche bzw. einfache Sprache hat dagegen viele Zielgruppen. Dazu gehören z. B. Menschen, die Deutsch als Zweitsprache haben, Hörgeschädigte oder Menschen mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche. Hierbei wird nur die Sprache vereinfacht. Zusammengefasst sollten an Stelle von komplizierten Fremdwörtern kurze und gebräuchliche Wörter verwendet werden, die sich wiederholen. Komplizierte Formulierungen, lange Schachtelsätze und überflüssige Informationen sollten ersetzt werden durch kurze Sätze mit klarem Satzbau und nur einer Information pro Satz. Auch das Layout sollte angepasst bzw. vereinfacht werden. Dazu gehört eine klare Struktur, eine gut lesbare Schrift und deutlich erkennbare Hervorhebungen.

Nach einer Einführung bekamen wir den Arbeitsauftrag, die Theorie in die Praxis umzusetzen. In Kleingruppen bearbeiteten wir eigene, von uns erstellte Arbeitsblätter oder Informationsschreiben und bemühten uns, die Sprache zu vereinfachen, ohne den Inhalt zu sehr zu reduzieren. Unser Ziel war es und wird es in Zukunft sein, Arbeitsblätter so zu konzipieren, dass SuS weniger damit beschäftigt sind, den Text zu entschlüsseln. So können sie sich darauf konzentrieren, die Texte zu bearbeiten, die Fragen zu beantworten und ihr fachliches Wissen zu zeigen.

Und was soll ich sagen? Es geht! Auch wenn man dachte, das Arbeitsblatt ist schon einfach aufgebaut und verständlich formuliert. Es geht noch einfacher.

Mein Artikel zu dieser Fortbildung entspricht so gar nicht den Kriterien von verständlicher Sprache. Doch wie schrieb mir Frau Hörenberg in einer Mail: „Zu merken, wann ein Text nicht den Kriterien entspricht, ist immer der erste Schritt.“

Den ersten Schritt sind wir gegangen. Nun liegt es an uns, den eingeschlagenen Weg Schritt für Schritt weiterzugehen. Aber Dank der verständlichen und inspirierenden Fortbildung mit Frau Hörenberg gehen wir in die richtige Richtung.

Text und Bild: Karin Pohl, OStRin

Übergabe des Bildungspasses an Berufsintegrationsschüler

Schüler, Schulleiter, Landrat und Oberbürgermeister bei der Übegabe des Bildungspasses.

Schüler der Berufsintegration werden in zwei Jahren in der Berufsschule intensiv auf den Sprung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereitet. Das Erlernen der deutschen Sprache spielt hierbei eine zentrale Rolle. Danach beginnt für viele der Weg in das Berufsleben: Die Suche nach einer Praktikumsstelle, einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle beginnt.

Dieser Übergang soll nun durch den Bildungspass erleichtert werden, der in Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis erstellt wurde. Der gestaltete Ordner bietet Platz für Lebenslauf, Praktikumsnachweise, Zeugnisse und Bescheinigungen, die den künftigen Arbeitgeber beim Einstellungsverfahren unterstützen sollen. Eine Sammlung relevanter Anlaufstellen der Region könnte den Schülern selbst bei der Arbeitssuche behilflich sein.

Schulleiter StD Joachim Sagstetter (3 v.r.) vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt begrüßte zur Übergabe der Ordner an die Schüler Landrat Florian Töpper (3.v.l.) und Oberbürgermeister Sebastian Remelé (Mitte) sehr herzlich. Eine größere Gruppe Berufsintegrationsschüler aus allen Schweinfurter Berufsschulen war mit ihren Lehrkräften und Betreuern zur Übergabe an das Berufsbildungszentrum gekommen und nahm die Bildungspassordner gespannt entgegen. Das bevorstehende Schuljahr bietet ihnen ausreichend Möglichkeit, den Ordner mit wichtigen Dokumenten zu füllen.

Text: R. Wunram, StDin

Bild: T. Weidner, OStR

Berichte zum Schulleben im vergangenen Schuljahr finden Sie [hier].

 

 

 


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