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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Aus dem Schulleben 2018/2019

„Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen“  

Abschlussfeier der BFS Altenpflege 

Schülerinnen und Schüler der Altenpflege feiern ihren Berufsabschluss.

 

Dass die Absolventen sehr wohl Kraft zum Kämpfen hatten, zeigten die guten Ergebnisse, fünf Schüler erhielten im Rahmen des Staatspreises eine Anerkennungsurkunde für hervorragende Leistungen, da ihr Notendurchschnitt unter 1.5 lag.

Frau Pototzky gab ihren Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg „Das träumen nicht zu verlernen und auch für die Seniorinnen und Senioren Träume zu erfüllen und seien sie noch so klein“. Dies sollte das Ziel für 21 frischgebackene generalistisch ausgebildete Altenpflegerinnen und Altenpfleger sein, die am 24.07.2019 an der Berufsfachschule für Altenpflege in Schweinfurt verabschiedet wurden. 

Alles Gute für die Zukunft und dass jeder seinen Traumberuf gefunden habe, wünscht den neuen Pflegefachkräften Schulleiter OStD J. Sagstetter und das ganze Team der Altenpflegeschule, allen voran die Klassenleitung Frau Pototzky.

 

Text: Angelika Brand

Bild: von Kroge und Haßlauer-Dietz

 

 

Das Beste kommt zum Schluss

Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des Staatlichen BSZ Alfons Goppel

Der Schulleiter Herr Sagstetter hätl eine Rede. Das Thema der Feier "Das Beste kommt zum Schluss". Die 4 Moderatorinnen Anastesha, Sonja, Elena und Monica.

Eingeleitet wurde dieser offiziell letzte Schultag am 19.07.2019 für die 254 Absolventinnen und Absolventen der drei Berufsfachschulen und der Berufsschule des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel mit einer ökumenischen Wortgottesfeier in der Dreieinigkeitskirche. Das Motto der kompletten diesjährigen Abschlussfeier war angelehnt an einen amerikanischen Spielfilm und wurde von den Religions- und Ethiklehrkräften zunächst thematisch im Unterricht behandelt. Anschließend zog es sich wie ein roter Faden durch die gottesdienstliche Feier, z. B. durch ein Anspiel und Fürbitten der Schülerinnen der Kinderpflegeklassen und durch die Auslegung der Religionslehrkraft Frau Käser. Der Dank des Schulleiters galt dann auch verdientermaßen ihr und ihren Kolleginnen Frau Weißenberger und Frau Freund.

Ab 10.00 Uhr begann in der Aula des BSZ der zweite Teil, zu dem auch die Festgäste geladen waren. Als Moderatorinnen führten vier Schülerinnen, Anastesha, Sonja, Elena und Monica, charmant durch das Programm, das durch verschiedene Beiträge des Schulchors, der Schulband und der Musiklehrerkräfte des BSZ musikalisch umrahmt und aufgelockert wurde.

Nach der freundlichen Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste durch die stellvertretende Schulleiterin Frau Burkard-Rudolph richtete Herr Sagstetter sein Wort an die Hauptpersonen des Tages, die Schülerinnen und Schüler. Eingeleitet wurden seine Gedanken und Glückwünsche durch den aktuellen Top Ten Hit von Wincent Weiss, der thematisch das ausdrückte, was vermutlich der eine oder andere unserer nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler dachte: „Ich kann es kaum erwarten, …“ Mit Blick in die Reihen der erwartungsvoll blickenden Gesichter kam ein Hinweis auf die Heterogenität der Schulfamilie, die neben vielen Unterschieden auch Gemeinsamkeiten aufweist. Herr Sagstetter betonte, dass die Absolventinnen und Absolventen nun das Rüstzeug in der Hand hielten, mit welchem sie sich in die Gesellschaft einbringen können und die Chancen dafür in der Region nicht schlecht stünden. Diese Impulse griff als Vertreter des Sachaufwandsträgers unser Landrat Herr Töpper in seiner Rede auf, in welcher er die Rolle des Einzelnen in der Gesellschaft hervorhob, die Freiheiten, die wir in unserem Land haben und schätzen können und endete mit seinen Glückwünschen.

Die Klassenbesten erhielten Buchpreise und Urkunden. Der Schülersprecher Basil wird mit dem Preis des Fördervereins unserer Schule geehrt. Die Staatspreisträger Moussa Schalabeie und Jennifer Bott.

Nach diesen vielen guten Wünschen und einem herzlichen Grußwort der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Braun wurde es Zeit für die Überreichung der Zeugnisse. Die Klassenbesten erhielten für ihre herausragenden Leistungen ihr Abschlusszeugnis sowie einen Buchpreis durch Herrn Töpper und Herrn Sagstetter überreicht. Den mit 75€ dotierten Staatspreis erhielten zwei Preisträger für ihre Leistungen als besondere Auszeichnung: Frau Jennifer Bott aus der THTI 12 und Herr Moussa Schalabei aus der S 11a.

Den Preis des Fördervereins verlieh die Vorsitzende Frau Baumgartl nach ihrer sehr lobenden Laudatio an den diesjährigen Schülersprecher Basil Al Mansour aus der K 11b.

Die Feier ging mit einer Performance auf das Lied „We`re all in this together“ aus dem Film „Highschool Musical“ durch die beiden Klassen der Kinderpflege zu Ende. Als Organisatorin sei an dieser Stelle der Schülerbeauftragten Frau Hofmann und für die mediale Gestaltung Frau Otter gedankt. Beide haben wieder viel Engagement und ihre Kreativität gezeigt.

Nach dieser nicht ganz zweistündigen Feier erhielten nun auch alle anderen Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse durch die jeweiligen Klassenleiter verliehen und verließen ihre Schule ein letztes Mal. Mögen Sie die positive Stimmung und die guten Wünsche noch lange begleiten.

Text: OStRin Marina Heinelt
Bild: FLin Jessica Weis

 

Eine Ära geht zu Ende!

Die Firma Feiler beendet nach vielen, vielen Jahren ihren Pausenverkauf am Staatlichen BSZ Alfons Goppel Schweinfurt

Die liebe Verkäuferin der Fima Feiler bediente uns viele Jahre. Das lecker Angebot unseres Pausenverkaufs.

Am Donnerstag, den 25.07.2019 gab es zum letzten Mal Wurstbrötchen und Co von der Metzgerei Feiler für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte des BSZ.
Den Pausenverkauf gibt es – gefühlt – schon ewig an der Schule. Seit ich an der Schule im Jahr 2003/04 hier meinen Dienst als Lehrerin antrat half mir der kräftig mit Zuckerguss überzogene Amerikaner über so manches Hungerloch hinweg und der Kalorienbedarf für diesen Tag war gedeckt.
Im Laufe der Zeit änderte sich die Schülerschaft und demnach auch das Angebot des Pausenverkaufs. Statt der von mir heiß geliebten Amerikaner kamen Muffins und Donuts ins Sortiment, die nicht weniger zucker- und fetthaltig waren. Die Käsebrötchen nahmen mit dem Anteil der Vegetarier zu und auch Putenwurst- oder Fitnessbrötchen wurden vermehrt nachgefragt. Seit einigen Jahren gab es sogar Börek in drei verschiedenen Ausführungen – Multikulti sei Dank!
Nun ist für einen Metzger unsere Schule leider kein lohnendes Geschäft mehr und das Fachpersonal auch nicht unbegrenzt zur Verfügung, weshalb sich die Firmeninhaber zu dem Schritt entschlossen und uns ihr Vorhaben mitteilten aufzuhören.
Wie viele Tassen Kaffee für die Lehrkräfte jeden Tag ausgeschenkt wurden, wissen wir nicht. Was ich aber weiß ist, dass die Tassen danach gerne in den Lehrerzimmern verschwanden und dort sauber aufgeräumt von v. a. Frau Pfister wieder eingesammelt werden mussten.

Wir bedanken uns sehr für die vielen Jahre der vertrauensvollen Zusammenarbeit zum Wohl der Schulfamilie und wünschen der Firma Feiler mit allen Angestellten alles Gute.

Text und Bild: OStRin Marina Heinelt

Mit Kreativität gegen Alkoholmissbrauch 

Alkoholprävention: Landrat übergibt Preise an ideenreiche, junge Menschen  

Schülerinnen und Schüler erhalten im Landratsamt den Förderpreis für die interkulturelle Faschingsfeier

Landkreis Schweinfurt. Dass der übermäßige Konsum von Alkohol für viele Menschen zum Alltag gehört, ist eine bedauerliche Tatsache, die immer wieder von Studien belegt wird. Insbesondere in der Faschingszeit tritt dieses Phänomen besonders sichtbar zu Tage. Daher lobt das Gesundheitsamt in Kooperation mit der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises jedes Jahr einen Preis aus, mit dem besonders kreative Ideen junger Menschen zum Thema Prävention von Alkoholmissbrauch belohnt werden. Landrat Florian Töpper konnte nun die diesjährigen Preisträger im Landratsamt begrüßen und ein Preisgeld von jeweils 200 Euro übergeben. 

Töpper lobte in der kleinen Feierstunde im Landratsamt den Ideenreichtum aller Teilnehmer, die in ihren Projekten auf anschauliche Weise dargelegt hätten, dass Alkohol oftmals nicht Teil des Vergnügens, sondern einer guten Feier abträglich ist. 
 
Preisträger sind: DJK Wülfershausen: Die 1. Jugendleiterin, Sandra Lummel, hatte die Bewerbung in die Hand genommen und ihr Bewerberteam mit Mitstreitern aus der Jugendleitung des Vereins verstärkt. Unter dem Motto „ErTRINKE NICHT in Alkohol“ wurde ein bunter Abend mit Showeinlagen, Tanzvorführungen, Bütten und Sketchen präsentiert. Das Sportheim verzierte man mit selbstgebastelter Dekoration und plakatierte es mit der Botschaft „Hier haben Jung & Alt zusammen Spaß, auch ganz ohne Alkohol“. 
 
Berufliches Schulzentrum Alfons Goppel: Schülerbeauftragte Tina Hofmann motivierte zum Mitmachen. Die Schüler des Fachbereichs Kinderpflege gestalteten Einlassbändchen für ihre Mitschüler zur 3. Interkulturellen Faschingsfeier mit dem Motto „Schminken statt Trinken“. Die K 10a gestaltete verschiedene Plakate und Flyer. Neben einem eigenen Rezeptbuch für alkoholfreie Cocktails war der Höhepunkt ein selbstgetexteter Song mit dem Refrain „Lass den Alkohol hinter dir, geh weiter. Ja sei cool! Besser als der Trend – ohne Alkohol.“ 
 
Balthasar-Neumann-Mittelschule Werneck: Im Vorfeld der Faschingsfete an der Mittelschule Werneck hatte sich Vertrauenslehrerin Katharina Lother zusammen mit Melanie Faulhaber, Jugendsozialarbeiterin an der Schule, für das Thema stark gemacht und intensiv für die Teilnahme geworben. Die Klasse M8 gestaltete für ihre Mitschüler Flyer. Zwei der Konzepte gingen in den Druck und wurden am Schulfasching an einem Informationsstand ausgelegt. An dem Infopoint konnten sich die Mitschüler während der Party in ungezwungener Atmosphäre zum Thema „Alkohol“ austauschen. 
 
 
Bild: Landrat Florian Töpper und Solveig Steiche vom Gesundheitsamt Schweinfurt (rechts) überreichten an Schüler des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel, die Jugendleiter der DJK Wülfershausen sowie an Schüler der Balthasar-Neumann-Mittelschule Werneck den diesjährigen Faschingsförderpreis
 
Text und Bild:  Pressemitteilung Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann Leiterin der Pressestelle

 

Kräuter - ein Füllhorn der Sinne

Schülerinne und Schüler der Altenpflege mit verschiedenen Kräutern. Es werden fleißig Kräuter gegossen.


Als die Teilzeitklasse der Altenpflegeschule der Caritas, Schweinfurt, eine Einladung in das Seniorenzentrum Schwebheim zur Gestaltung eines Beschäftigungstages erhielten, war das passende Motto schnell klar. Schwebheim gilt als eines der größten Kräuteranbaugebiete Bayerns.  Die heilende Wirkung von Kräutern ist seit Jahrhunderten bekannt. Ihre Wirkung ist in Zeiten der chemisch orientierten Medizin und auch der schnellen Küche weitgehend in Vergessenheit geraten. Senioren sind aber noch mit Kräuterwissen aufgewachsen. Die Teilzeitklasse hat sich daher im Rahmen des Deutschunterrichtes in diesem Schuljahr intensiv mit dem Thema „Kräuter“ beschäftigt, um sich auf den Tag vorzubereiten. Neben Fachreferaten der SchülerInnen zu einzelnen Kräutern, übten sie, wie man Beschäftigungsangebote interessant gestaltet und anleitet. Das Internet musste nach passenden Bewegungsgeschichten, Rätselfragen, Lieder und Gedichte durchsucht werden, die man einbauen kann. Aus all diesem Material haben dann drei Gruppen ihr gemeinsames Angebot geplant.  Am 6.6.2019 konnten wir dieses dann praktisch umsetzten. 

Das Seniorenzentrum hat drei Wohngruppenbereiche, in denen wir am Vormittag unterschiedliche Schwerpunktthemen angeboten haben: „Kräuter in der Küche“, „Anbau im Garten“ und „Kräuter zum Wohlfühlen“. Da wurden Dips gerührt, Gemüse geschnippelt, Kräuter in Hochbeete gepflanzt, selbst gemischtes Kräuteröl als Handmassage angeboten und noch vieles mehr. Die anfängliche Unsicherheit unserer SchülerInnen war schnell verflogen, da alle SeniorenInnen begeistert dabei waren. Natürlich wurden sie in der Zeit von KollegenInnen des Heimes unterstützt und beraten. Nach einer Mittagspause gab es weitere Aktionen. SenioreInnen konnten mit uns auf eine Kräuterwanderung durch Schwebheim gehen. Herr Böhm vom Kräuterhof Böhm zeigte uns seine Kräuterbeete mit Frauenmantel, Sonnenhut, Brennnesseln und Pfefferminze.  Jede SchülerIn begleitete einen SeniorIn im Rollstuhl. Einige konnten  mit dem Rollator laufen. Leider zogen dunkle Wolken auf, aber wir haben es rechtzeitig wieder zurück geschafft!  Zwei Auszubildende hatten ein besonderes Angebot für die Daheimgebliebenen vorbereitet. Ulla Popp und Sonja Ammon brachten über zwanzig SeniorenInnen mit Gitarre, Schwungtuch, und Bällen ganz schön ins Schwitzen. Es war für alle ein sehr ereignisreicher Tag. Wir bedanken uns vor allem bei Frau Hohmann-Schwab, die uns als Pflegedienstleitung bei allen organisatorischen Fragen in der Vorbereitungsphase und am Tag selbst zur Seite stand.

Text und Bild: Margitta von Kroge

Spiel mit - sei fit! 

Schülerinnen und Schüler der Altenpflege gestalten einen Spielenachmittag mit Senioren.

 

In einem Projekt der Berufsfachschule für Altenpflege, haben sich Auszubildende des 2. Lehrjahres am 23.05. mit dem Thema „Spiele“ beschäftigt. Spielen ist ein gutes Mittel zum Zweck, um in geselliger Runde körperliche und geistige Fähigkeiten „auszuspielen“ – und auch noch Spaß zu haben. Die Gestaltung von aktivierenden Tagesangeboten in Pflegeheimen sind wichtige Bestandteile der Ausbildung. Bei Menschen mit Demenz können seit der Kindheit vertraute Brettspiele, z.B. Mensch ärgere dich nicht, als therapeutisches Medium eingesetzt werden, da man festgestellt hat, dass feste Regeln und klare Strukturen beruhigend, aber auch aktivierend wirken können.

Unsere heutigen Gäste waren die Bergrheinfelder SeniorenInnen, die uns schon öfter bei Projekten unterstützt haben. Zum ersten Mal dabei war die landkreisübergreifende Parkinson-Selbsthilfegruppe. Ideale Voraussetzungen für die SchülerInnen mit den noch sehr aktiven SeniorenInnen auch mal etwas auszuprobieren, was im Pflegeheim, aufgrund der oft schweren Beeinträchtigungen der Bewohner, so nicht unbedingt möglich ist.

Die SchülerInnen haben sich im Deutschunterricht per Hausarbeit mit unterschiedlichen Spielarten beschäftigt und sich nun in Kleingruppen auf ein gezieltes Angebot vorbereitet. Zu Beginn leiteten zwei Auszubildende eine Bewegungsgeschichte an, bei dem rote und weiße Servietten und die Begriffe „Rotwein“ und „Weißwein“ im Spiel waren. Es gab sofort viel Gelächter und gute Stimmung, da die SeniorenInnen es sehr bedauerten, dass an Schulen kein Wein ausgeschenkt werden darf und sie nun „trocken“ üben müssen!  Danach konnten sich die SeniorenInnen an die Spieltische verteilen und sich ausprobieren. Sie durften mehrmals wechseln. Viele der vorgestellten Spiele, z.B. Kniffel, Schwarzer Peter oder Memory, haben die SeniorenInnen schon in der Kindheit gespielt. Da wurden viele Geschichten der Senioreninnen über schummeln und Geschwisterschabernack erzählt. Ein Spiel sorgte für besonders großes Interesse. Vertellekes, ein sogenanntes Seniorenspiel, es findet sich in fast jeder Pflegeinrichtung, war unseren Gästen aber völlig unbekannt. Der Begriff kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet „Erzählungen“. Die SeniorenInnen waren begeistert von der Spielidee, nämlich einer Mischung aus Quiz, Pantomime, persönlichen Fragen zur Biografie, Volkslieder und Klamauk. Alle spielen gemeinsam und es gibt keinen Sieger. Alle fanden, dass das Spiel auch gut geeignet für die Seniorengruppen des Landkreises ist. Man erfährt viel Neues voneinander und führt Gespräche, die man so am Tisch nicht führen würde. Als Abschluss kamen alle wieder in einen großen Sitzkreis zusammen und es wurde das Schwungtuch vorgestellt, dass einige vom Zuschauen bei den Enkeln im Kindergarten kannten. Aber keiner hatte es bisher ausprobiert. Bei uns wurde es nun im Sitzen getestet. Als dann auch noch Bälle im Spiel waren, kannten viele kein Halten mehr. Immer höher schleuderten sie diese in die Luft und alle waren begeistert. Nach einem musikalischen „Auf Wiedersehen“ war es viel zu schnell Zeit zum Aufbruch und Aufräumen. 

Text und Bild: Margitta von Kroge

Ein Roboter, der melken kann und Kälber, die gerne gestreichelt werden

Kinder erkunden mit angehenden KinderpflegerInnen den modernen Bauernhof

Angehende Kinderpflegerinnen erkunden einen modernen Bauernhof. Gemeinsam mit kleinen Kindern streicheln die Schüler Kühe.

„Erlebt mit uns einen Tag auf dem Bauernhof“ so lautete die Einladung an die Vorschulkinder des Kindergartens Regiswind in Gerolzhofen.

Neun angehende KinderpflegerInnen hatten als Unterrichtsprojekt einen Erlebnistag auf dem Rosenhof der Familie Hauck in Gerolzhofen geplant und vorbereitet.Die Kinder sollten sich ein realistisches Bild von einem modernen Bauernhof machen können, so das Ziel der SchülerInnen der K 11 a.

Sie hatten in den Wochen zuvor ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet, damit die Kinder Erfahrungen über das Leben und Arbeiten auf einem modernen Bauernhof sammeln konnten. Vorbereitet wurde das Projekt im Fach Praxis- und Methodenlehre, gecoacht und begleitet von Frau Hauck und finanziell unterstützt vom Bayerischen Bauernverband.

Am 27. Mai 2019 startete dann der Projekttag. 44 neugierige Vorschulkinder fanden sich am Morgen mit ihren Erzieherinnen auf dem Bauernhof ein. Nach einer kurzen Brotzeit ging´s dann auch schon los: An verschiedenen Mitmachstationen gab es vieles zu entdecken: Die Kinder konnten die verschiedenen Ställe erkunden und erlebten so die verschiedenen Entwicklungsstadien vom Kalb bis zur Milchkuh. Bei einer Station konnten die Kinder einen modernen Melkroboter bei der Arbeit zusehen, das Futter der Kühe wurde an einer anderen Station untersucht.

Und schließlich befassten sich die Kinder noch ausführlich mit der Verdauung der Kühe: In einem „Verdauungstheater“ spielten die Kinder den Weg des Futters durch die verschiedenen Mägen der Kuh bis zum Darm nach.

Nach soviel Erlebnissen gab´s Hunger und auch darauf waren die SchülerInnen vorbereitet: Es gab eine Brotzeit mit Gemüsesnacks. Doch auch hier mussten die Kinder zunächst noch selbst aktiv werden: die Butter fürs Brot schüttelten sie aus Sahne selbst. Nach dieser Stärkung ging es am Nachmittag weiter mit Spiel- und Aktionsständen: Trettraktoren-Rennen, Kuhmasken basteln, Kälber streicheln und Melken üben an einem nachgebauten Eutermodell – es gab viel zu tun für Kinder und Erwachsene.

So gab es dann zum Abschluss auch durchweg zufriedene und stolze Gesichter: die jungen BesucherInnen, mit vielen Eindrücken und Erfahrungen und mit einem Kuh-Experten Diplom ausgezeichnet, verabschiedeten sich. Die angehenden KinderpflegerInnen reflektierten noch mit Frau Hauck den gemeinsamen Tag und das Ziel dieser Aktion:

Den Kindern einen realistischen und lebendigen Eindruck von einem modernen Bauernhof zu vermitteln – Ja, das haben wir geschafft!

Text und Bilder: Sabine Otter 

Workshop "Digitalisierung in der Pflege"

Schüler*innen der Berufsfachschulen für Altenpflege und für Krankenpflege stellen sich den Fragestellungen und Problematiken rund um moderne Hilfsmittel in der Pflege

Schülerinnen bei einem Workshop zur Digitalisierung im Plfegebereich. Das Erlente wird von Schülern auf Plakaten festgehalten.


23 Schüler*innen aus der Altenpflegeschule der Caritas und 41 Schüler*innen aus der Krankenpflegeschule des Krankenhauses St. Josef Schweinfurt hatten am 21. Mai 2019 die Gelegenheit, an einem Workshop zur Problematik der Digitalisierung in der Pflege und den damit verbunden ethischen Fragestellungen. teilzunehmen. 

Der Workshop fand im Rahmen einer „interaktiven“ Ausstellung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten und vom Institut für Medienpädagogik unterstützten Projektes „Moderne Medizintechnik im Altenheim“ (MoMimA) statt.

Im Vordergrund standen Fragen wie „Erhöhen moderne Medizintechnologien die Zuwendungszeit Pflegebedürftiger?“ - „Wie sollte ein würdevolles Leben im Alter gestaltet werden?“ - „ Ist die Pflege durch einen Roboter ethisch vertretbar?“ - „Rechtfertigt Sicherheit die Überwachung dementer Menschen?“

Ganz im Sinne einer „interaktiven“ Ausstellung hatten die Schüler*innen, aufgeteilt in Gruppen, an vier Stationen die Möglichkeit, sich durch aktives Tun mit den Problematiken und Fragestellungen moderner Hilfsmittel auseinanderzusetzen.

An der ersten Station konnten sich die Schüler*innen durch aktive Nutzung audiovisueller Medien nicht nur einen Einblick in die Medizintechnologien, sondern gleichzeitig auch in ethische Fragestellungen zu deren Einsatz in der Altenpflege verschaffen. So wurde z.B. das Telemonitoring von Vitaldaten aus einem in der Toilette eingebauten Minilabor vorgestellt, ebenso ein Bewegungsmonitoring zur lückenlosen Überwachung Demenzkranker bis hin zur Robbe „Paro“, einem Beziehungsroboter in der Form eines Kuscheltieres mit integrierten Interaktionssensoren.

An der zweiten Station dann wurde der Einsatz dieser Technologien anhand von vorbereiteten Fallbeispielen in Rollenspielen konkret vor Augen geführt und die Schüler*innen waren zur Diskussion darüber aufgefordert.

Station drei führte die Schülergruppen schließlich auf die Straße. Mit Mikrofon und Aufnahmegeräten ausgestattet führten die Teilnehmer*innen jeweils zu einem von ihnen gewählten Thema eine Umfrage unter den Passanten durch. Im Anschluss wurden sie dann beim Zusammenschnitt der Aufnahmen von der Straße in die Produktion von Audioclips eingeführt. Die so entstandenen „Kampagnenmedien“ wurden schließlich diskutiert und können nun in zukünftigen Workshops auch weiterverwendet werden.

An der vierten Station hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, in einer „stillen Diskussion“ selber Stellung zu den aufgeworfenen Themen zu beziehen. Impulse erhielten sie durch Leitfragen und Satzanfänge wie „Mit Beziehungsrobotern macht der Pflegeberuf einen Schritt in Richtung…“ – „Welche Medien können die Pflegearbeit dabei unterstützen, ihre Anliegen den Angehörigen, sonstigen Betreuern bis hin zur Öffentlichkeit und der Politik mitzuteilen?“  - „An welchen Themen kommt eine zukunftsfähige Pflege nicht vorbei?“ Die Schüler*innen hielten ihre Meinungen dazu schriftlich fest, ohne aber dabei mit den anderen darüber zu sprechen. Am Ende jedoch wurden die Ergebnisse in die Abschlussdiskussion miteinbezogen. Letzten Endes war die rege geführte Diskussion war ein beredtes Zeugnis dafür, wie sehr die vorgestellte Thematik und die damit verbundenen Problematiken die Schüler*innen beschäftigen und mit welcher Ernsthaftigkeit sie sich damit auseinandersetzen und dies auch in der Zukunft tun werden.

Text und Bild: Brigitte Haßlauer-Dietz

„Textile – Exkursion“ nach Nürnberg

Eine Schülerin probiert einen grünen Zylinder an. Der Hutmacher bestimmt die Kopfform einer Schülerin. Eindrücke von der Modenschau.

Am Mittwoch, den 22.5.2019 unternahm die 10. Jahrgangsstufe der Textilabteilung eine Lehrfahrt nach Nürnberg. Mit dem Zug ging es für die 15 Schülerinnen und Schüler von Schweinfurt aus in die mittelfränkische „Modemetropole“.

Unser erster Halt war das Hutgeschäft „ Herr Brömme und das tapfere Schneiderlein“. Dort durften wir in einer Führung dem 84jährigen, passionierten Inhaber in 4. Generation über die Fertigung von Hüten lauschen. Mit Leidenschaft und Engagement erklärte uns der ältere Herr die einzelnen Arbeitsschritte. Er zeigte uns sämtliche traditionellen Geräte und Maschinen, die nach wie vor in Gebrauch sind. So konnte beispielsweise jeder von uns mit den sogenannten Konformateur seine individuelle Kopfform bestimmen. Diese wurde auf eine Karte gepresst und ist eine einzigartige Erinnerung an diesen, wunderbaren Museumsbesuch.

Ein weiteres Highlight, das uns im Anschluss erwartete war die Modenschau „RAUM“ der Modeschulen B5 Nürnberg. Der Titel der Show, sowie verschiedene Inszenierungen zwischen den  einzelnen Modenschau-Abschnitten ließen uns über Bekleidung als „räumliche Hülle“ um den menschlichen Körper philosophieren. Die kreative und modische Auseinandersetzung mit dem Thema „Raum“ durften wir in den Abschlussarbeiten der Bekleidungstechniker und Bekleidungstechnischen Assistenten, sowie an Modellen der Modenäher und Modeschneider bewundern. Die Schülerinnen und Schüler selbst liefen als Modells über den Laufsteg und präsentieren mit Begeisterung ihre Kleidungsstücke. Die fast 2 stündige Show beeindruckte uns sehr, da wir selbst als Berufsanfänger im 1. Lehrjahr gut nachvollziehen konnten wie viel Mühe und Kreativität in diesen „Textilenkunstwerken“ steckte.

Noch lange unterhielten wir uns auf unserer Heimfahrt über einzelne Details der Modelle und die besonderen Impressionen des Hutmuseums. Gerne besuchen wir wieder diese beiden „Nürnberger Attraktionen“.

Text: FLin Jessica Weis Bild: Elisabeth Dandl, Schülerin der TH10

Rechtskundebelehrung in Flüchtlingsklassen 

Juristen und Dolmetscherin des Amtsgerichtes Schweinfurt klärten die Flüchtlings-Schüler auf.

 

Bereits zum dritten Mal fanden sich Juristen und Juristinnen des Amtsgerichtes Schweinfurt zur Rechtshilfebelehrung bei den Schülern der DK-BS-, BIK/V- und BIK-Klassen ein.

Getrennt nach Sprachgruppen unterstützten professionelle Dolmetscherinnen die Rechtskundeausführungen und übersetzten in arabische oder englische Sprache oder in Somali, Farsi/Paschtu.

Der Wechsel in ein neues Land ist mit dem Wechsel des Rechtssystems und dem Selbstverständnis von Recht und Ordnung verbunden. Sprache, Kultur, die Gebräuche und die Regeln, die hier gelten sind neu. Damit viele Fragen im Vorfeld geklärt und Unsicherheiten erst gar nicht aufkommen, stehen die Juristen den Schülern mit einem Paket an Informationen zum Grundgesetz, Strafrecht, Zivilrecht und Familienrecht zur Seite.

Viele Schülerfragen konnten aufgegriffen und von den Experten beantwortet werden, teilweise entstanden lebhafte Diskussionen zu Themen wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Toleranz, der Meinungs- und Religionsfreiheit.

Informationsmaterial des Justizministeriums konnte in diversen Sprachen zur Verfügung gestellt werden.

Text und Bild: Regina Wunram, Fachbereichsleitung Nahrung

 

 

 

Pflege – Neue Wege gehen

Schülerinnen und Schüler der Altenpflege gestalten eine Sendung bei Radio Primation.

Gemeinsam mit Radio Prima Ton wurden am Sonntag den 12.05.2018 Mythen und Klischees der Pflege besprochen.

Herr Wiendl von der Pflegedank – Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Pflegekräften für Ihren Einsatz zu danken. Sendung anhören

Text und Bild: Angelika Brand, Stellvertretende Leiterin der BFS Altenpflege

 

"Die ganze Welt ist eine Bühne ... und wir sind alle Spieler" 

Schülerinnen und Schüler der Altenpflege bei ihrem Theaterworkshop mit roten Nasen.

 

Diesem Zitat von William Shakespeare ging die A I der BFS für Altenpflege gemeinsam mit ihrer Klassenleitung Frau von Kroge und der Theaterpädagogin Helle Rothe auf den Grund.

Alle Menschen agieren in ihrem Leben in unterschiedlichen Rollen. Als Auszubildende(r) muss man sich in eine ganz neue berufliche Rolle einfinden.

Durch die finanzielle Unterstützung der  Stiftung „Pflegedank“ von Herrn Wiendl hatten wir in einem Theaterseminar vom 7.- 8. 05.2019 die Gelegenheit, Frau Rothe als Coach für Übungen zu  den „geheimen Spielregeln der Kommunikation“ zu erleben.

Nach dem Motto „Lachen ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen“ (Victor Borge) stand am zweiten Tag der Humor im Vordergrund. Lachen unterstützt nicht nur die Kommunikation, sondern hat eine starke gesundheitsfördernde und entspannende Wirkung.

Aus diesem Grund werden sogenannte „Klinikclowns“ im Ausland gezielt in vielen medizinischen Bereichen eingesetzt.

Als Gastgeschenk bekamen alle von Frau Rothe eine rote Nase, als Symbol für mehr Mut zum Humor und Überraschungen im Leben.

Wir hatten zwei fröhliche und inspirierende Tage.

Wer also demnächst  Menschen mit Roten Nasen sieht… überraschen lassen!

 

Bild: Nedime Sesver, Schülerin

Text: Margitta von Kroge

 

 

 

Fair-Trade-Kochkurs für Lehrkräfte

Der Schulchor trägt ein Lied vor. Der Schulchor trägt ein Lied vor. Der Schulchor trägt ein Lied vor.

Ein Kochfairgnügen versprach die auslandserprobte Referentin Anke Camphausen. Als Forstingenieurin hat sie mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Afrikas sowie in Malaysia gearbeitet und kennt somit die Realität des globalen Südens, mit der sie die Teilnehmerinnen bekannt machen wollte.  „Bildung trifft Entwicklung“ heißt das Programm, in dessen Rahmen sie tätig ist. Ja, ein Vergnügen war es wirklich, mit ihr zu arbeiten und zusammen mit vielen anderen Kolleginnen diesen ausgebuchten Kurs zu besuchen. Wirklich lecker hat das in drei Gruppen zubereitete Essen geschmeckt.

Der faire Handel wurde ausgiebig vorgestellt. Viele Menschen in Afrika arbeiten unter prekären Verhältnissen. Fairer Handel tritt dafür ein, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Handelspartnerschaft beruht auf Dialog, Transparenz und Respekt und strebt nach mehr Gerechtigkeit. Verschiedene Siegel zeigen dies dem Verbraucher an. Ein Bio-Siegel bedeutet, dass 95% der Zutaten ökologischen Ursprungs sind. Viele fair gehandelte Produkte sind auch aus biologischem Anbau, aber nicht alle. Handelt es sich um Lebensmittel, die aus verschiedenen Zutaten bestehen, so ist genau festgelegt, wie viel Prozent der verschiedenen Inhaltsstoffe aus fairem Handel kommen müssen, damit das Siegel auf der Verpackung prangen darf. Oft sind nämlich nicht alle Zutaten auf diese Weise erhältlich. Bei wenigen Produkten (z.B. Zucker und Orangensaft) bieten Konzerne den Produzenten die Möglichkeit, Rohstoffe gegen faire Bezahlung abzugeben. Kontrolliert wird dann der Anteil an der Gesamtproduktion, der aus fairem Handel stammt. Ist dies z.B. 20% des Orangensafts, so dürfen 20% der Packungen als fair gehandelt deklariert werden. Das ist eine Chance für die Produzenten, wobei der Konsument nicht weiß, ob der Anteil, den er gekauft hat, wirklich der faire Anteil ist. Der Konsument unterstützt lediglich, dass ein Teil der Hersteller unter fairen Bedingungen produzieren kann. Nur das traditionelle Fairhandelsunternehmen GEPA hat eine durchgängig faire Lieferkette bei seinen Produkten.

Es war interessant, sich die Hintergründe all der Siegel einmal bewusst zu machen. FOL Katrin Schreiner, die Organisatorin der Veranstaltung, bedankte sich bei der Referentin Frau Camphausen sehr herzlich mit einer Tüte Äpfel aus unserem Apfelprojekt und, passend zur Jahreszeit, mit einem fair gehandelten Schokoladenosterhasen.

Text und Bilder: Dipl. Rel.päd. (FH) Renate Käser

Prüfungsvorbereitung der besonderen Art- Die THTI 12 besucht das TIM in Augsburg 

Vom Rohstoff zur Mode - bei dieser Führung sehen die Schüler natüliche und synthetische Fasern.

Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Abschlussprüfung. Da heißt es „lernen, lernen, lernen“. Schön, wenn man da den Lehrstoff der vergangenen drei Ausbildungsjahre auf besondere Weise wiederholen kann. Das dachten sich die Schülerinnen und Schüler der THTI 12 als sie am 30. April eine Lehrfahrt nach Augsburg ins TIM machten. Im Textil- und Industriemuseum wurde ihnen ihr theoretisches Wissen visuell und haptisch verdeutlicht. 

Die Führung „Vom Rohstoff zur Mode“ veranschaulichte die verschiedensten Materialien, die in der Bekleidungsbranche zum Einsatz kommen. Wie dann aus den Fasern Garne gesponnen und aus diesen Stoffe gewebt werden, wurde an zahlreichen Bereichen des Museums aktiv miterlebt. Vom Rohstoff zur Mode - bei dieser Führung sehen die Schüler natüliche und synthetische Fasern.

Eindrucksvoll waren auch die verschiedenen antiken bis modernen industriellen Webstühle, die uns von einem rüstigen, passionierten Techniker  und gelerntem Webermeister bei lautstarkem Maschinengetöse demonstriert wurde. Ein weiterer Spezialist für Strickmaschinen präsentierte uns Gerätschaften für Maschenwaren, welche den baldigen Absolventen unserer Schule bislang meist nur aus Fachbüchern bekannt waren. 

 

Nach all diesen Darbietungen durften die Maß- und Modeschneider auch selber aktiv werden. Bei einem Siebdruckworkshop wurden fleißig mitgebrachte Stoffe bedruckt. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, so dass sich die Schülerinnen und Schüler bei Farb- und Motivwahl frei entfalten konnten. So hatte jeder am Ende ein schön gestaltetes Material aus dem noch ein individuelles Bekleidungsstück genäht werden kann, dass noch lange an unsere besondere Art der Prüfungsvorbereitung erinnert.

Text und Bild: Jessica Weis

 

 

Frühlingsbrunch- Ein Gemeinsames Projekt der EuV 10 mit der Montessori Schule

Alle Schülerinnen und Schüler der EuV 10 gemeinsam mit der Klasse der Montesori Schule. Ein leckeres Buffet wurde gemeinsam gekocht und gegessen.

Die Klasse EuV 10 plante im Rahmen des Unterrichts in den Fächern Deutsch, Speisenzubereitung- und Service und Gestalten von Räumen einen Frühlingsbrunch.

Besonders hierbei war, dass die siebte Klasse der Montessori-Schule dazu eingeladen wurde.

Die Schüler der EuV 10 überlegten sich im Vorfeld eine Auswahl an Speisen und Getränken, sowie eine Tischdekoration und schrieben dann im Fach Deutsch Anleitungen, um ihre Gäste beim gemeinsamen Zubereiten und Herstellen gut betreuen zu können.

Eine passende Einladung wurde von den Schülern im Fach Gestalten von Räumen erstellt.

Am Dienstag, den 09.04.2019 war es dann soweit. Die Schüler der siebten Klasse der Montessori Schule, sowie Frau Theresia Kestler- die Hauswirtschaftslehrkraft wurden kurz nach Unterrichtsbeginn von der EuV 10 mit einer kleinen Rede durch die 2. Klassensprecherin Anita Hemmerlein begrüßt. Eine Schülerin der Montessori Schule überreichte Frau Lang und Frau Szczecina als Dank für die Einladung einen Strauß Blumen und ein paar selbstgebackene Mürbeteighasen. Außerdem betonte sie, wie sehr sie sich über die gemeinsame Aktion freuen.

Nachdem die Schüler begrüßt wurden, wurden diese in Gruppen aufgeteilt. Jeder Gast arbeitete mit einem Schüler unserer Schule zusammen. Es wurde viel geschnitten, geknetet und gemalt. Natürlich war der Spaßfaktor nicht zu kurz geblieben. Denn die Stimmung war nach einer kurzen Kennenlernphase sehr locker und es wurde viel gefragt, erzählt und gelacht.

Nachdem die Speisen und Getränke, sowie die Tischdekoration hergestellt waren, ging es hungrig an den Frühlingsbrunch.

Bei interessierten Gesprächen wurde sich hungrig auf das Büfett gestürzt.

Gut gesättigt bedankte sich die 1. Klassensprecherin Deborah Wohlfahrt für die gute Zusammenarbeit. Zur Verabschiedung überreichten die EuV Schüler Rezepthefte mit den hergestellten Speisen und Getränken.

Die Schüler verabschiedeten sich und tauschten auch Kontaktdaten über verschiedene Soziale Medien aus.

Was für ein gelungenes Projekt!

Text: Denise Lang

Bild: Christine Szczecina, Robert Decker

 

Ich mach’s - Dreharbeiten des BR in unsrer Berufsschule

Ein Zuschneidetisch mit Werkzeugen aus der Maßschneiderei. Einblicke in die Werkstatt des Textilbereichs unserer Berufsschule.

Das Berufsbild wie auch der Lehrplan der Maßschneider hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Die überholte Darstellung von spießigen Schneiderbetrieben ist kreativen, modernen Ateliers gewichen, welche durch ihre individuellen und passgenauen Modelle hervorstechen.

Dieser Wandel spiegelt sich selbstverständlich auch in der Ausbildung wieder. Dies bewegte den Bayerischen Rundfunk für seine Sendereihe „ Ich mach’s“ den veralteten Beitrag über den Beruf des Maßschneides zu modernisieren. Neben Dreharbeiten in Schneidereien und Theaterwerkstätten, wurden Anfang April auch einige Aufnahmen in unseren Unterrichtsräumen gemacht.

Der Kurzfilm ist seit dem 29. April online in der Mediathek des BR, unter der Sendereihe „Ich mach’s“  zu sehen.

Text und Bild: Jessica Weis

Unsere Osterhasenverkaufswoche

Rege Nachfrage. am Verkaufsstand. Oster-Muffins.

In der Woche vor Ostern, vom 8. bis 12. April 2019, hat die SMV wieder ihren traditionellen Osterhasenverkauf veranstaltet. Viele Klassen haben mitgemacht und fleißig Osterhasen gebacken. Besonders hervorzuheben sind hier die 10. Klassen der Kinderpflege und die Bäcker sowie die 12. Klasse der Ernährung und Versorgung, die neben den Osterhasen auch leckere Cupcakes zauberten und tolle Plakate gestalteten.

Um ein ansprechendes Angebot darzubieten, gab es Osterhasen in verschiedenen Formen und Größen und mit unterschiedlichen Verzierungen. Ob mit Schokolade oder bunten Streuseln – es war für Jeden etwas dabei.

Durch die erschwinglichen Preise konnte auch jeder gleich ein paar mehr kaufen und so die Familie zu Hause mit dem beliebten Ostergebäck versorgen.

Jeweils in der Frühstückspause und in der Mittagspause haben die SMV Mitglieder und zum Teil weitere Unterstützer fleißig verkauft, so dass am Ende alles restlos ausverkauft war. Der Verkaufsort war der Apfelstand, der für diesen Zeitpunkt umfunktioniert wurde.

Die Einnahmen aus dem Verkauf, die auch in diesem Jahr erfreulich ausfielen, werden einem sozialen Zweck gespendet. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen eifrigen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit. Und natürlich auch bei den Organisatorinnen Frau Freund, Frau Schreiner und Frau Hofmann.

Text: Dennis Barmscheidt, 3. Schülersprecher
Bilder: StRin Linda Freund und  StRin Tina Hofmann

„Mehr Power für die Pflege“

Die Schüler  der Altenpflege versammeln sich vor dem Messeeingang.

Das war der bleibende Eindruck unserer Schule bei der Erkundung der ALTENPFLEGEMESSE  am 3. April 2019 in Nürnberg, der Leitmesse der internationalen Pflegewirtschaft. Wir, die Altenpflegeschule Schweinfurt,  waren mit den drei Ausbildungsjahrgängen und den jeweiligen Klassenleitungen unterwegs. Bei fast 700 Ausstellern endeckten die Schüler(innen)  die neuesten Produkte und Dienstleistungen für die stationäre und ambulante Pflege. Tief beeindruckt und schwer bepackt kamen sie wieder zum Treffpunkt. Die große Vielfalt der Pflegeanforderungen war vielen noch nicht klar. In diesem Jahr waren verstärkt große Arbeitgeber aus ganz Bayern vertreten, die ihre  Arbeitsplatzmöglichkeiten präsentierten. Auch Universitäten stellten ihre Aufbaustudiengänge vor. Am interessantesten für die Schüler war natürlich Halle 7, wo es um Pflegehilfsmittel und Materialien zur Beschäftigung ging. Hier geht der Trend eindeutig Richtung Digitalisierung, z.B. ein Roboter, der Getränke reicht oder den Rücken massiert. Auf der Altenpflegemesse testet eine Schülerin ein Sitzrad.

Ein Sitzrad mit Bildschirm, bei dem Bewohner durch einen Wald oder auf einem Fluss virtuell fahren können oder Tablets zur Erstellung einer Biografie mit Bildern und Musik. Natürlich wurden auch die neuesten rückenschonenden Hilfsmittel  präsentiert wie mobile Aufstehhilfen, Lifter und Lagerungsmaterialien in allen Variationen. In den anderen Hallen ging es um die hauswirtschaftliche Rundumversorgung eines Heimes und v.a. um Lebensqualität bei den Mahlzeiten. Es wurden besondere Best -Practice-Projekte vorgestellt, die in Heimen umgesetzt werden, z.B. ein Pizzaofen für den Garten. Eine separate Halle widmete sich nur der digitalisierten Dokumentation und Dienstplangestaltung. Aufgrund der vielen  neuen Anforderungen geht der Trend zu Programmen, die z.B. bereits bei  Erstellung automatisch prüfen, ob alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. 72 erschöpfte und zufriedene Personen fuhren mit neuen Ideen wieder nach Hause.

 

Text und Bild: Angelika Brand, stellvertretenden Schulleiterin der BFS für Altenpflege

 

Deutschlandweit die „Beste ihres Faches“  - Auszeichnung für Johanna Schmidt in Berlin

Johanna Schmidt wurde als Beste ihres Fachs in Berlin geehrt.

 

Bereits vor einem Jahr absolvierte die Schülerin Johanna Schmidt ihre Abschlussprüfung zur Modenäherin mit überragendem Erfolg. Dafür wurde die Auszubildende der Firma „s.Oliver“ zunächst auf regionaler Ebene von der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt ausgezeichnet.  Schon darüber kann Johanna stolz sein, so ist sie doch erst die zweite, die als Modenäherin mit Schwerpunkt Herren und Knaben bei dem unterfränkischen Modelabel ausgebildet wird.

Ihren Hang zur Schneiderei entdeckte sie schon früh auf Omas alter Nähmaschine.  Vor 3 Jahren ergriff sie die Chance und machte aus ihrer Leidenschaft einen Beruf, in dem sie kreativ wirken und von Hand textile Kunstwerke schaffen kann. Bei der Fertigen von Herrenanzügen begeistert die Schülerin  die besondere und akkurate Verarbeitung und sie ist zufrieden, wenn sie nach getaner Arbeit ein fertiges Produkt in den Händen halten kann.

Aber auch bundesweit wurden ihre Leistungen in der Abschlussprüfung mit der Note „Sehr gut“ gewürdigt. So lud der Deutsche Industrie- und Handelskammertag die Modenäherin Johanna Schmidt nach Berlin ein. Am 3. Dezember wurde sie dort bei der „Nationalen Bestenehrung in den IHK-Berufen“  durch den DIHK-Präsidenten Dr. Eric Schweitzer und sogar unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ausgezeichnet. Die 24jährige darf somit als „Beste ihres Faches“  besonders stolz auf sich sein. Wir vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum  Alfons Goppel sind es jedenfalls und hoffen, dass die diesjährige Abschlussprüfung zur Modeschneiderin genauso hervorragend läuft. Wir drücken Johanna die Daumen und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft!

Text und Bild: FLin Jessica Weis

 

Steinkauz-Projekt des Berufsgrundschuljahres Landwirtschaft

Gruppenfoto mit der Klasse BGJ, den beteiligten Lehrkräften und der Schulleitung. Herr Kleider mit dem Steinkauz in der Klasse BGJ.

„Oh ist der süß, darf man den streicheln?“, so die Reaktion einer Schülerin der Klasse BGJ/Landwirtschaft,  als sie „Ludwig“ den Steinkauz zu Gesicht bekommt. Die Schüler lernten meinen zahmen Steinkauz aus einem ganz bestimmten Grund kennen. Ein gemeinsames Projekt zum Schutz dieser kleinen bedrohten Eule war geplant. Als Ornithologe und Falkner setze ich mich seit Jahren für den Erhalt der heimischen Tierwelt ein. Die Idee, mit unseren angehenden Landwirten Niströhren für den Steinkauz zu bauen entstand, als ich in den Besitz eines zahmen Steinkauzes kam. Im Sinne des Artenschutzes ist „Ludwig“  in Kindergärten und Schulen im Einsatz, um Kinder und Jugendliche für die Natur zu sensibilisieren. Er sorgte bisher überall für Begeisterung, so auch bei unseren Landwirten! Mit sehr viel Fleiß und Können fertigten sie in den letzten Monaten über 30 Niströhren an. Diese brauchen die Käuze in der Natur, da alte, mit Höhlen versehene Obstbäume, selten geworden sind. Gemeinsam mit der Klasse werden nun Standorte für die Röhren gesucht. Im Idealfall werden die Schüler die selbst gebauten Werke in den eigenen Streuobstwiesen aufhängen.

Jedes Jahr beweisen die angehenden Landwirte in verschiedenen Projekten ihr Engagement für die Natur und die Umwelt. Dies hat gerade auch aufgrund der aktuellen öffentlichen Diskussion zum Thema Naturschutz und Landwirtschaft eine große Bedeutung.

Als Initiator möchte ich mich bei einigen Menschen bedanken. Zunächst bedanke ich mich bei Herrn Sagstetter für die wohlwollende Unterstützung in jeder Phase des Projektes. Weiterhin möchte ich mich bei Herrn Götz für die vielen Stunden der handwerklichen Fertigstellung bedanken. Außerdem unterstützte mich Frau Hoffmann bei der Begleitung des Projekts als Klassenleiterin. Natürlich gilt der Dank den tollen Schülern des BGJ/Landwirtschaft für ihr Engagement für den Steinkauz.

Die Natur braucht Freunde!

Text: OStR Oliver Kleider
Bilder: OStRin Katharina Hoffmann

Verantwortung in der Einen Welt - Aula-Veranstaltung mit MdB Uwe Kekeritz

Die beiden Hauptgäste: Herr Kekeritz und Herr Seifert. Die Aula mit einem wirklich gespannt zuhörendem Publikum.

Ausgestattet mit einem Head-Set-Mikrophon trat OStR Thomas Weidner in die Rolle des Moderators und stellte die Referenten der Aula-Veranstaltung seines Fachbereiches Sozialkunde vor. Eingeladen war ein besonderer Gast: Uwe Kekeritz aus Fürth, der im Deutschen Bundestag sitzt und zudem stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit ist. In dieser Funktion erzählte er aus seinem Arbeitsbereich und bereicherte das schulische Engagement im Bereich Globales Lernen. Neben ihm auf dem Podium saß der stellvertretende Landrat Peter Seifert. Er brachte seine Bürgermeistererfahrung für lokale politische Entscheidungen ein. Extra hergekommen war der letztjährige Schülersprecher Jonas Kruse, der maßgeblich bei der Erarbeitung der Wettbewerbsbeiträge zum Schulpreis mitgearbeitet hatte und auch in Berlin zur Preisverleihung dabei war. Basil Al Mansour, einer der diesjährigen Schülersprecher, war ebenfalls anwesend. Als Mitglied der Filmgruppe, die den 3. Platz in ihrer Alterskategorie gewonnen hatte, war er auch Teil der Berlin-Delegation.

Schulleiter OStD Joachim Sagstetter begrüßte die Gäste, die die Schülerinnen und Schüler mit in die Realität der entwicklungspolitischen Arbeit hineinnahmen. Sein Spezialgebiet sei die Verantwortung in der Einen Welt, erklärte Herr Kekeritz. Es gehe in der entwicklungspolitischen Arbeit um das Verhältnis der reichen Nationen zu den armen Nationen. Ziel sei es, etwas dafür zu tun, damit die Verhältnisse im globalen Süden verbessert werden, z.B. die lokale Wasserversorgung oder prekäre Arbeitsbedingungen. Schülerinnen und Schüler aus unseren Berufsintegrationsklassen kennen die Realität des globalen Südens, ihre Heimatländer. „Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, Menschen in Afrika zu helfen?“ wollte jemand wissen. Heutzutage, so war die Antwort, bespricht man mit den Menschen vor Ort, welche Hilfe passend ist und bemüht sich, die Menschen dafür zu gewinnen, sich selbst zu engagieren. Nicht nur der Staat, sondern auch andere Organisationen, z.B. die Kirchen, setzen sich dafür ein, vor Ort gute Hilfe zu leisten.

Das Thema Plastik wurde angesprochen. Über Bildung wurde geredet. Altersarmut wurde als Argument dafür gebracht, dass es uns vielleicht nicht erlauben könnte, Menschen in anderen Ländern zu helfen. Doch hier machte der Bundestagsabgeordnete eine überzeugende Rechnung auf: Der Bundeshaushalt beträgt 350 Milliarden Euro. 850 Milliarden Euro werden in der gesamten Europäischen Union an Steuern hinterzogen. Korruption gibt es also auch bei uns und dagegen sollte man angehen. Wir haben genügend Geld, um Menschen in unserem Land und Menschen in anderen Ländern Hilfe zukommen zu lassen. Darin waren sich Herr Kekeritz und Herr Seifert einig.

Sitzgruppe mit Diskussionsrunde in der Aula. Herr Kekeritz redenden und gestikulierend.

Firmen wie Amazon, Facebook und Ikea in Deutschland sollten endlich Steuern zahlen, meinte der Bundestagsabgeordnete. Diese Forderung wurde aus dem Publikum unterstützt. Dazu Herr Kekeritz: „Wir müssen aufpassen, dass wir vor den Großkonzernen nicht kapitulieren. Ich glaube, es wird gar nichts passieren, wenn wir sie besteuern. Sie werden einfach ihre Steuern zahlen.“ Wir hingegen sollten für Rohstoffe, z.B. Bananen aus Ghana, einen fairen Preis bezahlen. Auch für uns ist es von Interesse, dass die Probleme in den Entwicklungsländern gelöst werden. Sonst kommen diese zu uns. Dazu erzählte Herr Kekeritz von einem Mann aus Burkina Faso, der ihm begegnet ist. Ibrahim, so hieß er, konnte eigentlich von seiner kleinen Landwirtschaft leben. Dann wurde sein Heimatland von billigem Milchpulver aus Deutschland überschwemmt, das hier durch Überproduktion nicht gebraucht wurde. So konnte Ibrahim kaum mehr Milch verkaufen, denn mit den Dumpingpreisen konnte er nicht mithalten. „Wenn ihr meine Lebensgrundlage zerstört, dann gehe ich mit meiner Familie ans Mittelmeer, steige in ein Schlauchboot und komme nach Deutschland“, erklärte Ibrahim. Bei Billigexporten von Hähnchen, Tomaten und Weizen gibt es ähnliche Probleme. „Hier brauchen wir eine strukturelle Veränderung“, mahnte der Entwicklungspolitiker an.

„Was kann der deutsche Staat machen, damit Näherinnen in Asien mehr Geld bekommen?“, so lautete eine weitere Frage. Auch bei einer teuren Jeans bekommt eine Näherin keinen höheren Preis, so erläuterte unser Gast aus dem Berliner Bundestag. Die Konsumenten sollen darauf achten, fair einzukaufen. Die Politik muss faire Regeln aufstellen, um keine Kleidung aus Kinderarbeit und für Dumpinglöhne ins Land zu lassen. Der stellvertretende Landrat appellierte an die Schülerinnen und Schüler: „Strengt euch an, damit ihr einen guten Beruf lernen könnt und dann das Geld habt, einen fairen Preis für eine gute Jeans zu zahlen!“

Herr Weidner bedankte sich bei den Gästen und auch bei den anwesenden Schülerinnen und Schülern für die informative und konzentrierte Diskussion.

Text: Dipl. Rel.päd. (FH) R. Käser
Bilder: StD Robert Wagner

„Alles Kunststoff – oder was?“
Aktionswoche Plastikfasten vom 18.03. – 22.03.2019

Schüler informieren sich an einem Stand der Schulausstellung zum Thema Kunststoffe.

 

Kunststoffe sind Teil unseres Lebens, doch verbrauchen wir immer mehr davon, häufig weil diese nach einmaligem Gebrauch im Müll landen. Die Herstellung von Kunststoff verbraucht wertvolle Rohstoffe und ist mittlerweile ein riesiges Problem für unsere Umwelt. Bis zu 450 Jahre dauert es, bis Plastik völlig abgebaut wird. Mikroplastik kann Schadstoffe anziehen, in Zellen von Kleinstlebewesen, Muscheln, Fischen und auch in menschliche Zellen gelangen und dort Erkrankungen hervorrufen.                              

Einige Beispiele der selbst genähten Einkaufsnetze.

Wie ein Umdenken zum Plastiksparen gelingen kann, zeigen vielseitige Anregungen der SchülerInnen der 12. Klasse Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung im Rahmen einer Aktionswoche, zu der sich 30 Klassen angemeldet haben. Einkaufstipps werden ebenso aufgezeigt wie umweltfreundliche Alternativen zur Plastiktüte. Im Fach Textiles Gestalten nähen die SchülerInnen der Klasse EuV 12 in mehreren Aktionen weit über 100 verschiedene Obst-/Gemüse-Mehrzweckbeutel, die in kürzester Zeit reißenden Absatz bei interessierten SchülerInnen, Lehrkräften und Verwaltungsangestellten finden. Der Erlös der Nähaktion konnte dem Apfelprojekt zugeführt werden. Einige SchülerInnen der Klasse K 10a lassen sich spontan inspirieren vom Umweltschutzgedanken und bereichern die Ausstellung der EuV 12 durch selbst gestaltete Plakate. Sie präsentieren ihre Gedanken, z. B. „Wie gelangt das Plastik in das Meer?“, „Coffee to go“ oder „Informationen zum Abfüllladen“. Die Beispiele beweisen, dass sich Eigeninitiative immer lohnt. Auch kleine Schritte zählen!       

                         

 Text und Foto: Regina Wunram, Fachbereichsleitung „Ernährung und Versorgung“

Kurzfilme „Migration in Schweinfurt“ jetzt online

Startbild zum Film "Willkommen in Schweinfurt". Startbild zum Film "Die Ankommenden".

Die Filmgruppe des BSZ hat in Zusammenarbeit mit dem BR Portraits über Menschen recherchiert und gedreht, die in den letzten 80 Jahren von anderen Ländern nach Schweinfurt gekommen sind.

Die Filme sind für die Bavariathek des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg produziert worden. Jetzt ist die Homepage der Bavariathek online geschaltet und damit sind auch unsere Filme öffentlich.

Text: FOLin Sabine Otter

Schulung „Begleiteter Umgang“ für Schülerinnen der Kinderpflege

Gruppenbild der Teilnehmerinnen.

 

Zwei Wochenenden verbrachten sieben Schülerinnen und eine Lehrkraft der Berufsfachschule für Kinderpflege in den Räumen des BSZ Alfons Goppel, um an der Schulung des Kinderschutzbundes teilzunehmen. Dieses Seminar bereitet auf ein Ehrenamt vor. Dieses Ehrenamt heißt „Begleiteter Umgang“ und gibt Kindern die Möglichkeit, dass sie beispielsweise nach der Scheidung ihrer Eltern beide Elternteile regelmäßig sehen können. Ein Kind hat nämlich ein Recht darauf zu beiden Elternteilen Kontakt pflegen zu können. In manchen Fällen jedoch entscheidet das Jugendamt oder das Familiengericht, dass ein Elternteil nur unter Beobachtung einer besonders geschulten (vorbereiteten) Person mit seinem Kind zusammen sein darf. Das Kind steht im Zentrum der Aufmerksamkeit während des „Begleiteten Umgangs“. Manchmal ist es auch notwendig, dass sich Mutter und Vater nicht begegnen. In solchen Fällen wird eine „versetzte Übergabe“ organisiert.

Um uns auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten trafen wir uns an einem Wochenende in den Ferien und an einem weiteren Wochenende im März. Frau Bauer vom Kinderschutzbund gestaltete dieses Seminar abwechslungsreich, interessant und fesselnd. Nun fühlen wir uns sicher und freuen uns auf unseren ersten Einsatz.

 

 

 

Text und Bild: StDin Barbara Klemm
 

Spende von 100€ der Klasse TH/TI 12 an Herzenssache - Nähen für Sternchen und Frühchen e. V.

Die Schülerinnen un Schüler mit Renate Käser und dem Scheck über 100 Euro. Der Scheck über 100 Euro und einige Bekleidungsstücke für Frühchen von Herzenssache.

Mit einem erfolgreichen 4. Platz wurde die diesjährige Klasse TH/I 12 beim letztjährigen Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik für ihr gelungenes Upcycling-Projekt belohnt. Die Schülerinnen und Schüler wollten mit ihrem Wettbewerbsgewinn von 100€ etwas Gutes tun und entschieden sich für eine Spende an den Verein Herzenssache - NfSuF. Die regionale Ansprechpartnerin Frau Brunnhuber freute sich sehr über die Unterstützung ihrer Arbeit. Der symbolische Scheck wurde mit einem Teil der Klasse und Frau Käser in der Schule fotografiert und dann per Post zum Verein geschickt. Frau Brunnhuber schickte dann ein Foto des eingetroffenen Schecks zurück und bedankte sich mit folgendem Text:

„Der Verein "Herzenssache- Nähen für Sternchen und Frühchen e.V." näht, strickt, häkelt und bastelt bundesweit ehrenamtlich Einschlagdecken und Beigaben für Sternenkinder (so nennt man Babys, die im Mutterleib oder kurz nach Geburt versterben) sowie Kleidung für Frühchen (Babys, die zu klein und zu früh auf die Welt kommen).

Der Verein hat sich dies zur Aufgabe gemacht, weil die Industrie kaum so kleine, passende, bunte Kleidungsstücke wie Strampler, Hosen und Oberteile in den Babygrößen 38 bis 46 herstellt. Für die Bestattung der Sternenkinder werden passende kleine Einschlagdecken sowie Erinnerungsstücke für die Eltern hergestellt. All dies macht unser Verein ehrenamtlich.

Alles was gefertigt wird, spendet der Verein an Kliniken und Bestatter in ganz Deutschland. Die Herzenssache freut sich sehr über die Spende der Schüler und bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung! Den Scheck nahm für den Verein Andrea Brunnhuber, regionale Ansprechpartnerin der Region Süd (Bayern, Baden-Württemberg) entgegen."

Text und Bild: Renate Käser/Andrea Brunnhuber

Praxislehrfahrt der Klasse L12

Schüler beim Erziehungsschnitt eines jungen Baumes. Schüler lauschen Herrn Adrios Erläuterungen im Milchviehstall.

Am 11.03.2019 erprobte die 12. Klasse der Landwirtschaft mit den Lehrkräften Norbert Götz und Katharina Hoffmann in Völkersleier auf dem Ferkelerzeugungsbetrieb Selbert den fachgerechten Obstbaumschnitt. Zu Beginn informierten Herr Keßler und Herr Nieser von der Berufsgenossenschaft Landwirtschaft die Auszubildenden über die Gefahren und deren Eingrenzung im Umgang mit Leitern und Werkzeug sehr anschaulich.

Rund 20 junge und alte Apfel- und Birnbäume wurden von den Schülern in kleinen Teams geschnitten. Dabei setzten die Schüler mit Sägen und Scheren die bereits theoretisch erhaltenen Kenntnisse sehr erfolgreich um. So bekamen die jungen Bäume einen sogenannten Erziehungsschnitt. Dieser soll einen guten Kronenaufbau gewährleisten, wozu der Baum die ersten Jahre nach der Pflanzung regelmäßig geschnitten wird.

Am Nachmittag fuhr die Klasse zum Milcherzeuger-Betrieb „Florianshof“ nach Ditlofsroda. Der Betriebsleiter, Herr Florian Adrio, erläuterte den Auszubildenden seinen beruflichen Werdegang und die Entwicklung des Hofes. Wir besichtigten den im Jahr 2001 im Außenbereich gebauten Laufstall und das Melk-Karussell. Herr Adrio berichtete, dass die 210 laktierenden Milchkühe zweimal täglich mit einem Zeitaufwand von etwa zwei Stunden gemolken werden. Besonders beeindruckend war für die Klasse der 2013 errichtete Kälberstall, in dem sich auch geräumige Abkalbebuchten befinden.

Nach dieser informativen Betriebsführung fuhren wir wieder nach Völkersleier, wo ein lecker zubereitetes Spanferkel auf uns wartete. Die Schüler der Klasse L12 bedankten sich abschließend für die Gastfreundschaft des Betriebes Selbert, die Betriebsbesichtigung bei Florian Adrio und für die Organisation bei den Lehrkräften.

Text und Bilder: OStRin Katharina Hoffmann

"Schminken statt trinken“ - BSZ Helau!

Internationale Faschingsfeier in unserer Aula - HELAU!

Unter dem Motto „Schminken statt Trinken“ haben wir am Freitag, den 1. März 2019  unser 3. Interkulturelles Faschingsfest gefeiert.

Das Motto haben wir gewählt, um beim Faschingsförderpreis „Fasching feste feiern“ vom Landratsamt Schweinfurt in der Saison 2018/2019 des HaLT-Standortes im Landkreis Schweinfurt in Kooperation mit der Kommunalen Jugendarbeit mitzumachen.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich im Vorfeld Gedanken gemacht, wie sie das Projekt „Fasching feste feiern“ auch an unserer Schule umsetzen können. Somit wurde das Thema „Alkohol“ mit allen seinen Gefahren und Risiken im Unterricht besprochen. Hieraus sind einige kreative Ideen für unsere Faschingsfeier entstanden…Die Eintrittsbändchen der Faschingsfeier.

Eintrittsbänchen und Plakate mit Slogans

Schülerinnen und Schüler aus dem Fachbereich Kinderpflege haben gemeinsam Eintrittsbändchen für alle Schüler mit unserem Motto „Schminken statt Trinken“ gebastelt, das jeder Schüler zu Beginn der Veranstaltung bekam. Damit wurden die Schüler schon für das Thema sensibilisiert.

Schülerinnen und Schüler aus der K 10a beschäftigten sich mit Slogans zum Thema und erstellten verschiedene Plakate und Flyer, die auf die Risiken und Auswirkungen von Alkohol aufmerksam machten. Diese wurden in der Aula aufgehängt, um die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken anzuregen. Viele kamen dabei ins Gespräch.

Drink Pong - ein alkoholfreies Trinkspiel.

 

Spiel: „Drink Pong“ – Trinkspiel ohne Alkohol

Bei diesem Spiel stand Spaß, Action und Spannung ohne Alkohol im Vordergrund. Jeder Mitspieler musste mit unterschiedlich großen Bällen versuchen, in eines der Löcher zu werfen. Bei Level 1 konnte man sich einen Ball selbst aussuchen und hat bei 3 Treffer ein kleines Glas („Shot“) mit Saft bekommen. Bei Level 2 musste man mit jedem der unterschiedlichen Ballgrößen 3 Treffer erzielen und hat dafür ein alkoholfreies Getränk bekommen. Hier konnte jeder Mitspieler seine Geschicklichkeit und sein Können unter Beweis stellen und hat mit etwas Glück ein alkoholfreies Getränk gewonnen.

Selbstgedichtetes Lied vom Schulchor und der Schulband

 

Selbstgedichtetes Lied vom Schulchor und der Schulband

Der selbstgedichtete „Alkohol-Song“ nach dem Lied „Natural“ von Dan Reynold, gesungen vom Schulchor und musikalisch begleitet von unserer Schulband, diente zur Aufklärung über das Thema.

Kulinarisches Buffet mit alkoholfreien Cocktails

Ein vielfältiges kostenloses kulinarisches Buffet mit selbstgemachten internationalen Gerichten von den Klassen aus dem Fachbereich Ernährung und Versorgung sowie die selbstgebackenen Krapfen unserer Bäcker durften natürlich auch nicht fehlen und erfreuten so manchen Gaumen.  

Es gab alkoholfreie Cocktails.

Dazu gab es leckere selbstgemachte alkoholfreie Cocktails. Um jeden Cocktail war ein selbstgemachter Banner mit einem Slogan gegen Alkohol gebunden, der zur Aufklärung diente. Hiermit wurde die Botschaft „auch ohne Alkohol kann man Spaß haben und feiern“ vermittelt.

Ein herzliches Dankeschön geht an Katrin Schreiner und Elisabeth Kirchner-Chuleck, die uns (SMV, Verbindungslehrerin Linda Freund und Schülerbeauftragte Tina Hofmann) bei der Organisation geholfen haben und natürlich an alle fleißigen Helfer/innen für die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe vor, während und nach unserer gelungenen Faschingsfeier. Ein Dank gilt auch dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung.

In diesem Sinne: BSZ Helau!

 

Text: Tina Hofmann, Schülerbeauftragte

Bilder: Jessica Weis, Elisabeth Kirchner-Chuleck, Tina Hofmann

 

 

Filmgruppe gewinnt „Sonderpreis Demokratie“

Zwei Mitglieder der Filmgruppe zeigen stolz ihre Auszeichnung.

Alle zwei Jahre findet in Unterfranken ein Jugendfilmwettbewerb für junge AmateurfilmerInnen statt, der vom Bezirksjungendring ausgetragen wird. Junge Filmgruppen von Grundschulen bis StudentInnen von Filmhochschulen reichen hier ihre Filme ein. Die Wettbewerbsbeiträge werden alle öffentlich gezeigt und mit den Filmgruppen besprochen.

Bei der diesjährigen Jufinale Unterfranken am 23. Februar 2019 in Würzburg wählte die Jury unter den 31 Wettbewerbsfilmen sechs Preisträgerfilme aus. Unsere Filmgruppe war mit dem Film „Dating Tipps“ im Wettbewerb. Bei der abschließenden Preisverleihung durften wir uns über eine Auszeichnung freuen: Der Film erhielt den „Sonderpreis Demokratie“.

Der Film überzeuge durch seine humorvolle Komponente, die jedoch eigentlich ein sehr wichtiges und schwieriges Thema beinhalte, so die Jury und weiter: „Menschen, die in ein neues Land kommen, haben es oft schwer bei der Partnersuche. Dabei ist doch das Bedürfnis nach Liebe und Anerkennung ein wirklich menschliches Gefühl“. Der Film habe dieses Gefühl toll aufgegriffen und veranschaulicht, womit junge Geflüchtete zu kämpfen haben, wenn sie nach Deutschland kommen.

Der Film leiste einen wichtigen Beitrag zur Demokratie, „denn Demokratie bedeutet nicht nur, dass jeder seine Meinung äußern darf, wie bei den Interviews gezeigt wurde, sondern auch, dass man trotz eigener Sorgen etwas für die Gemeinschaft tut und das haben die Filmerinnen und Filmer in dieser Aufnahme getan.“

Lambert Zumbrägel, Medienpädagoge und stellvertretender Geschäftsführer des BezJR Unterfranken gratulierte der Filmgruppe mit den Worten, „… auch wenn viele von euch nicht wissen, ob sie hier in Deutschland bleiben dürfen. Eure Filme werden bleiben“.

 

Bild und Text: FOLin Sabine Otter, Leiterin der Filmgruppe

Ökumenischer Schulgottesdienst zum Valentinstag mit Verabschiedung von StD Albert Ridder

Der Schulchor trägt ein Lied vor. Herr Albert Ridder leitet zum letzten Mal durch den Gottesdienst. Frau Marina Heinelt und Frau Renate Käser verabschieden ihren langjährigen Kollegen Albert Ridder mit einer Präsentation.

„Es geht heute um ein Thema, das nicht schöner sein könnte: Die Liebe!“, so kündigte Frau Freund am Beginn unseres diesjährigen ökumenischen Gottesdienstes zum Valentinstag an. Kommerz und Konsum sowie aufgedrückte Romantik werden dem 14. Februar nachgesagt. Zurück geht der Tag der Liebenden jedoch auf den Heiligen St. Valentin.

Nächstenliebe spielt auch in der Bibel eine zentrale Rolle. Da passte die Schriftlesung vom Lobgesang auf die Liebe aus dem 1. Brief an die Korinther sehr gut dazu.

Die derzeit nicht aktive Musiklehrerin Frau Baur war extra angereist, um die Schulgemeinschaft musikalisch mit Klavier und Gesang zu begleiten und anzuleiten.

Schülerinnen der 10. Klassen der Berufsfachschule für Kinderpflege veranschaulichten in einem Anspiel die Geschichte des Dichters Rainer Maria Rilke von der Rose und der Bettlerin. Die Begleiterin des Poeten gab der armen Frau stets eine Münze im Vorbeigehen. Rilke brachte ihr eine weiße Rose mit. Da war sie eine Woche lang verschwunden. Sie lebte von dieser besonderen Wertschätzung.

Studiendirektor Albert Ridder, Lehrer und katholischer Diakon, entfaltete in seiner Ansprache den Bibeltext und die Erzählung von Rilke. Beides verband er mit Gedanken zu einem guten Miteinander im Schulalltag. Am Valentinstag war sein letzter Gottesdienst, den er wie immer mit den Kolleginnen im Fachbereich Religion vorbereitete. Einen Tag später verließ er nach fast 40 Jahren Tätigkeit das Staatliche Berufliche Schulzentrum Alfons Goppel in den Ruhestand. Seine Fachschaftskolleginnen bedankten sich mit einer rückblickenden Bilderpräsentation für die gute Zusammenarbeit und gaben ihm Glück- und Segenswünsche für die kommende Zeit mit.

 

Text: Renate Käser

Bilder: Jessica Weis

Flucht und Migration aus europäischer Sicht – ein Workshop von Jeanne-Marie Sindani in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung

Frau Sindani beim Vortrag. Urkundenübergabe durch den Landrat.

Warum flüchten so viele Menschen aus ihren Herkunftsländern nach Europa? Diese Frage stellen sich viele Menschen hierzulande. Die Hanns-Seidel-Stiftung beleuchtet, unter anderem mit diesem Seminar, Gründe für eine Flucht oder Migration. Zuerst erklärte uns Frau Sindani den Unterschied zwischen Flucht und Migration. Flucht passiert aufgrund von Kriegen oder persönlicher Verfolgung. Migration hingegen meint allgemein das Verlassen der Heimat aus verschiedenen Gründen. Diese können zum Beispiel Armut, das Klima, Krisen etc. sein.

Aus vielen verschiedenen Ländern z.B. Eritrea, dem Kongo, Nigeria oder auch aus Syrien suchen Menschen Schutz in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Sie flüchten vor Krieg, Terror und Verfolgung, aber verlassen ihre Heimat teilweise auch wegen der dortigen Perspektivlosigkeit. Sie haben die Hoffnung auf ein besseres Leben außerhalb ihres Landes.

Durch den Vortrag sahen wir das Thema Flucht und Migration aus einer anderen Perspektive: dass es zwar einerseits geboten ist schutzsuchende Menschen aufzunehmen, aber mittelfristig die Fluchtursachen bekämpft werden müssen. Zusammen mit Frau Sindani haben wir uns dann in Gruppen mit den verschiedenen Ländern, deren jeweiligen Fluchtursachen und möglichen Lösungsansätzen beschäftigt. Bei der Präsentation der Ergebnisse wurde deutlich, dass dies aber gar nicht so einfach ist. So wurde zum Beispiel deutlich, dass ein fair gehandeltes Handy zwar die Arbeitsbedingungen in einer afrikanischen Mine verbessern kann, aber nicht jeder sich so ein Gerät leisten kann und will. In der abschließenden Diskussionsrunde konnte man Gedanken äußern, wie jeder persönlich geflüchteten Menschen helfen kann. Es kann zum Beispiel schon mal eine große Freude darstellen, wenn man sich im Schülercafé einfach zu einem Flüchtling setzt und ihn persönlich anspricht.

Wir bedanken uns bei Frau Hufnagel, die als Regionalbeauftragte der Hanns-Seidel-Stiftung den Kontakt zu unserer Schule herstellte, und natürlich bei Frau Sindani für diesen Vortrag.


Text: Jana Breitenbach (BGJ)
Bilder: OStR Thomas Weidner

Filmgruppe beim Pilotprojekttag 2019 der Bavariathek in Regensburg

Gruppenbild der Teilnehmer. Schüler beim Interview.

„Migration in Schweinfurt“ – zu diesem Thema war die Filmgruppe im vergangenen Schuljahr zu Recherche und Dreharbeiten in Schweinfurt unterwegs.

Viele Menschen, die „Schweinfurter“ sind, kamen ursprünglich aus anderen Ländern. Die Filmgruppe hat mit Zeitzeugen gesprochen und Filmaufnahmen gemacht. Entstanden sind fünf Filme, die sich mit den Themen Zwangsarbeit, Vertreibung, Gastarbeiter und Flucht beschäftigen.

Den Rahmen dazu bildeten zwei Projektwochen, die in unserer Schule in Zusammenarbeit mit Mediencoaches des BR und dem Haus der Bayerischen Geschichte durchgeführt wurden. Mit dem neuen Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg entsteht gleichzeitig eine „Bavariathek“ mit einem Medienarchiv.

Verschiedene Pilotprojekte erproben aktuell mögliche inhaltliche und medienpädagogische Schwerpunkte der zukünftigen Bavariathek. Schweinfurt wird durch unsere Filmgruppe mit dem Filmprojekt „Migration in Schweinfurt“ vertreten sein.

Zum Abschluss der aktuellen Projekte wurden alle Beteiligten zum Pilotprojekttag 2019 am 18. Februar nach Regensburg eingeladen. Bei dieser Abschlussverantstaltung vertraten unser Schulleiter Herr Sagstetter sowie Mahad Ibrahim, Muzayan Usuleyman, Sercan Demiri und Sabine Otter aus der Filmgruppe unsere Schule und Mediencoach Elke Dillmann nahm in Vertretung des BR daran teil.

Die Filme werden ab Ende Februar auf der Homepage der Bavariathek online verfügbar sein.
 

Text: Sabine Otter, Leiterin Filmgruppe
Gruppenbild: ©HdBG ׀ Foto: www.altrofoto.de, weiteres Bild: Sabine Otter

34. Berufswettbewerb der deutschen Landjugend 2019 – Kreisentscheid 05.02.2019

Bei den Bestimmungsübungen war genaues Hinsehen gefragt. Beim Steckeranklemmen musste exakt gearbeitet werden.

Statt Klassenzimmer und Schulstoff galt es heute für die über 60 Schüler/innen des Ausbildungsberufes Landwirt/in spannende theoretische und praktische Aufgaben zu lösen. Das Berufsschulzentrum Alfons Goppel war Austragungsort für den Kreisentscheid des diesjährigen Berufswettbewerbes.

Nach der Eröffnung durch unseren Schulleiter Joachim Sagstetter und Kreisobmann des Bauernverbandes Michael Reck galt es für jeden von uns sein Wissen und Können in fünf verschiedenen Prüfungen unter Beweis zu stellen.

Im ersten Teil der schriftlichen Prüfungen konnte man mit gutem Allgemeinwissen über z.B. die Vor-und Nachkriegszeit, Erdkunde aber auch über Verkehrsregeln wichtige Punkte sammeln. Weiter ging es mit dem berufstheoretischen Teil, bei dem die Pflanzen-und Tierproduktion im Vordergrund stand.

In der Holzwerkstatt war dann technisches Geschick gefragt.  Ein von einem Beleuchtungskabel abgerissener Stecker sollte fachgerecht wieder angeschlossen werden.

Im Raum der Landtechnik mussten wir zeigen, wie gut wir uns mit Futtermitteln und Saatgut, aber auch mit verschiedenen Werkstoffen (Holz und Metall) auskennen. Aus allen drei Kategorien galt es insgesamt 20 Beispiele zu bestimmen.

Letzte Prüfung war ein kurzes Referat, welches wir zuhause vorbereiten mussten. Zur Auswahl standen zwei Themen.   Wir konnten entweder über unseren Praktikums-bzw. Ausbildungsbetrieb referieren oder uns damit auseinander setzen, welche Vor-und Nachteile ein Azubi hat, wenn er/sie auf dem Hof wohnt.

Gruppenbild der zehn Besten. Urkundenübergabe durch den Landrat.

Mit den Grußworten von Schweinfurts Landrat Herr Florian Töpper, Kreisbäuerin Maria Hoßmann und einem Gedicht, vorgetragen von Adolf Linhart, wurde die Siegerehrung eingeleitet.

Nach der Preisverleihung trug Anna Shuchurova (Klasse L 12) ihr Referat vor, da die Prüfer es als das Beste ausgewählt hatten. Dies ist besonders bemerkenswert, da die Schülerin erst vor kurzem aus der Ukraine nach Deutschland gezogen ist, um hier den Beruf des Landwirtes zu erlernen.

Für die besten zehn Teilnehmer des Kreisentscheides geht es im März zum Bezirksentscheid nach Schwarzenau, und wenn es gut läuft, danach noch weiter.

Text: Jana Breitenbach (BGJ)
Bilder: OStR Thomas Weidner

Landwirte bei John Deere und auf dem Karlshof

Gruppenbild im Showroom von John Deere. Herr Dörr führt über den Milchviehstall. Das Melkkarusell.

Am Dienstag, den 15.01.2019, führte die vorgezogene Abschlussfahrt der Klasse L12 nach Mannheim zur Firma John Deere und zum Karlshof nach Roßdorf.
Nach einer kurzen Wartezeit, wegen unseres „Stammzuspätkommers“, konnten wir in Begleitung unserer Lehrkräfte Herrn Weidner und Herrn Götz früh um 6:05 Uhr losfahren.

Unser Busfahrer Herr Linhart fuhr uns sicher und zum Glück staufrei nach Mannheim zu John Deere.

Dort wurden wir von unserer Werksführerin in Empfang genommen. Nach einer kurzen Stärkung stellte sie uns anhand eines Videos die Geschichte von John Deere in Amerika und Heinrich Lanz in Mannheim vor. In den 60er Jahren fusionierten die beiden Firmen zum größten Landtechnikhersteller weltweit.  Nach der Historie sahen wir in einer aktuellen Übersicht die weltweiten Standorte mit der jeweiligen Produktion. Beeindruckend ist, welche hohe Fertigungstiefe und Wertschöpfung am Standort Mannheim vorhanden ist. In der anschließenden Werksbesichtigung konnten wir das noch praktisch erleben.

Nach der Vorstellung bekamen wir unsere persönliche Schutzausrüstung, die aus Schutzbrille und Warnweste bestand. Zur besseren Kommunikation in den lauten Werkhallen wurden wir zusätzlich mit einem Audioguide ausgestattet.

Bei der Werksführung gingen wir den Weg der Schlepperproduktion von Grund auf nach. Im Getriebebau konnten wir die Fertigung der Zahnräder live verfolgen. Ein besonderes Highlight war das Räumen der Innenverzahnung von Zahnrädern mit einer sieben Meter langen Räumnadel.

Nach der Getriebeproduktion ging es zur Fertigungsstraße. Hier wird zuerst der Rahmen vormontiert und dann Achsen und Hubwerk angebracht. Dann folgt die Lackierung in einer hochmodernen Lackierstraße, in der verschiedene Lackschichten aufgetragen werden.

Auf dem Hauptmontageband werden im Vier-Minuten-Takt die jeweiligen Baugruppen montiert: Druckluft- und Hydraulikleitungen, der Motor, die Kabine und zuletzt die Räder. Pro Baugruppe arbeiten vier bis sechs Mitarbeiter nach dem Jobrotation-Prinzip.

Pro Tag werden in Mannheim zirka 160 Traktoren fertiggestellt. Interessant war zudem zu sehen, wie mit dem FIFO-Prinzip („first-in-first-out) die Fertigungsstraße bestückt wird. Das bedeutet zum Beispiel, dass die benötigten Schlepperkabinen in der Reihenfolge geliefert werden, wie sie auch im Band verbaut werden. Dadurch können Lagerkapazitäten gespart werden. Auch sehr sehenswert, wie sich die Mitarbeiter nach dem Pick-by-light-System (im Regal blinkt immer das Fach, aus dem das nächste benötigte Teil entnommen werden muss) ihre benötigten Materialien zusammensuchen. Dieses System hat den Vorteil, dass der Mitarbeiter nur die richtigen Teile zusammensetzt.

Im Anschluss an die Werksbesichtigung ging es in die Kantine zum Mittagessen, welches sehr gut schmeckte.

Als letztes besichtigten wir die Ausstellung und den Fanshop, wo wir uns von unserer Werksführerin verabschiedeten.

Auf der Heimreise besichtigten wir noch das Q-Land (Karlshof) in Roßdorf, einen besonderen Bauernhof zehn Kilometer südlich von Darmstadt. Wir wurden vom Betriebsinhaber Michael Dörr empfangen. Er schilderte uns wie sein Betrieb seit den 70er Jahren von zwei Hektar mit sieben Kühen auf seine heutige Größe von über 200 Hektar und rund 350 Milchkühen angewachsen ist. Bei einem Rundgang über den Hof konnten wir uns die Kuhherde, die Kälberställe, den Jungviehstall, die Biogasanlage und die hofeigene Futtermischanlage ansehen. Gemolken wird in einem 28er-Melkkarussell.

Michael Dörr erklärte sehr detailliert seinen persönlichen Weg. Er gab uns wichtige Tipps für unsere Betriebe zuhause, wie wir unsere Zukunftschancen erhöhen und Kosten bei Stallbauten einsparen können. Zum Abschluss gab es noch eine Rindswurst von hofeigenem Fleisch.

Nach planmäßiger Heimfahrt kamen wir gegen 21:00 Uhr wieder in Schweinfurt an der Berufsschule an. Ein Herzliches Dankeschön möchten wir auf diesen Weg an der Firma Nicklas Landtechnik richten, die uns die Werksbesichtigung organisierte und auch die Kosten hierfür übernahm. Ebenso bedanken wir uns bei Herrn Linhart und Herrn Weidner, da ohne ihr Engagement diese Abschlussfahrt nicht möglich gewesen wäre.

 

Text: Burkard Kippes (L12)
Bilder: OStR Thomas Weidner

Pflegeberufe - eine Chance

Besprechung in der Gruppe. Übersicht an der Tafel. Erklärungen zum Rollstuhl.

Am 20.12.2018 hatte die Abschlussklasse der Altenpflegeschule mit der Ausbildungsrichtung „Generalistische Pflegeausbildung mit  beruflichem Schwerpunkt“ Gelegenheit, ihr Berufsbild der BIK-b näher zu bringen. In dieser Klasse sind berufsschulpflichtige Asylbewerber/ Flüchtlinge, bzw. Jugendliche mit Migrationshintergrund. Der Pflegeberuf ist aufgrund der demografischen Entwicklung der boomende Markt der Zukunft und sucht gut deutschsprechende Menschen dringend als Fachkräfte. Pflege kann daher die berufliche Chance sein.

Mittels Stationen wurden praktische Arbeitsfelder präsentiert, z.B. bedienen des Pflegebettes, Infusionen oder Medikamente vorbereiten. Die Aufgabe für unsere Auszubildenden war, Fachbegriffe und Zusammenhänge in einfachem Deutsch zu erklären. Eine Fähigkeit, die unsere Schüler in der täglichen Praxis anwenden müssen, wenn sie z.B. Patienten ohne Sprachkenntnisse im Krankenhaus versorgen. Die Jugendlichen der BIK b sollten auch berichten, wie Pflege in ihren Heimatländern gehandhabt wird. Am Schluss wurde ein kleines Wörterbuch erstellt, indem man sich für typische deutsche Begriffe der Pflege die Übersetzung des jeweiligen Heimatlandes aufschrieb. Unsere Gäste hatten viel Spaß, als unsere Schüler in der Abschlussrunde versuchten, die arabischen oder  armenischen usw. Übersetzungen richtig auszusprechen. Eine Aha- Erlebnis! So schwer kann es sein, in einer fremden Sprache Dinge richtig auszusprechen.

In der Altenpflege ist nicht nur Sprache wichtig, sondern auch die Fähigkeit kulturelle Unterschiede zu respektieren und Gemeinschaft zu schaffen, leben doch im Pflegeheim Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Das Weihnachtsfest ist da ein Anlass, an dem das gelingen kann.  Neben weihnachtlicher Dekoration im Klassenzimmer haben wir am Ende gemeinsam Weihnachtslieder, wie „Oh Tannenbaum“ gesungen.  Damit brachten wir unsere Weihnachtskultur und den Beruf den BIK –Schülern etwas näher. Für nächstes Jahr ist eine Wiederholung geplant.

Bild und Text: Margitta von Kroge

Lieber guter Nikolaus…

Gruppenbild des Nikolausteams. Der Nikolaus beim Verteilen der Geschenke in einer Klasse.

So wie jedes Jahr gingen wir, die SMV, verkleidet als Nikolaus (Daniel Besedski), Engel (Dilara Karademir) und Knecht Ruprecht (Basil Al Mansour) am Nikolaustag durch das Schulhaus und brachten eine kleine Freude mit.Sobald die Schülerinnen und Schüler das laute Klopfen des Nikolauses vernahmen, ahnten sie, wer zum erwarteten jährlichen Besuch an diesem besonderen Tag erschien.

Die Klassen äußerten ihre große Begeisterung durch Singen von Liedern, Aufsagen von Gedichten und tollen Vorträgen, die der Nikolaus liebt. Dafür bekamen sie Schokoladennikoläuse als leckere Belohnung.

Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren davon begeistert, sondern auch unsere Verwaltungsangestellten, unser Schulleiter Herr Sagstetter sowie die Lehrkräfte. Auch sie sangen im Lehrerzimmer ein Lied für den Nikolaus und nahmen ihr Nikolausgeschenk dankend entgegen.

Wir bedanken uns bei allen, für die schöne und gelungene Aktion.

Ein besonderer Dank geht auch an den Förderverein, der uns jedes Jahr durch die Spende der Schokoladennikoläuse unterstützt.

Text: Basil Al Mansour, 3. Schülersprecher
Bilder: Tina Hofmann, StRin

Unser alljährlicher Klassensprecherausflug

Im Kinosaal. Gruppenbild im Eingangsbereich des Weihnachtsmarktes. Schülerinnen am Glühweinstand.

Am 5.12.2018 absolvierten die SMV, die Klassensprecher/innen sowie die Tutorinnen und Tutoren, zusammen mit der Verbindungslehrerin Frau Freund und der Schülerbeauftragten Frau Hofmann, einen erfolgreichen Klassensprecherausflug.

Wir trafen uns am Kino „KuK“ in Schweinfurt, um den Film „Der Vorname“ zu sehen. Bevor der Film losging, kamen wir untereinander ins Gespräch und lernten uns schon etwas kennen. Der Film bediente allerlei Klischees und sorgte damit für eine ordentliche Unterhaltung und reichlich Bauchmuskeltraining.

Im Anschluss gingen wir gemeinsam zum Weihnachtsmarkt und konnten uns dabei gut unterhalten. Als wir angekommen waren genossen wir die weihnachtliche Stimmung und erfreuten uns an den Düften von frischen Maronen und Mandeln. Wir gingen wir von Stand zu Stand und betrachteten die schönen Stände und Leckereien. Es war ein rundum gelungener Tag für uns und wir freuen uns über die vielen neuen Kontakte.

Wir bedanken uns herzlich bei allen die an diesem Tag dabei waren und zugleich für die finanzielle Unterstützung des Fördervereins.

Text: Dilara Karademir, 2. Schülersprecherin
Bilder: Tina Hofmann, StRin

Die Klasse EuV 12 besucht im Rahmen des Faches Betriebswirtschaft drei Direktvermarkter im Landkreis Schweinfurt

Die 12. Klasse der Ernährung und Versorgung besucht den Laden von Schlossgut Obbach. Die Schüler sind zu Gast beim Jakobushof der Familie Schulz in Vasbühl. Die Schüler erfahren in Schnackenwerth im Betrieb der Famlilie Stock alles rund um frische Eier.

Gesunde Lebensmittel direkt vom Erzeuger - dies wollten sich die Schüler der Klasse EuV 12 im Rahmen des Unterrichtsfaches Betriebswirtschaft, direkt vor Ort anschauen und sich ein Bild von der Erzeugung und vom Verkauf von Lebensmittel machen.

Bei den Führungen durch die Betriebe von Familie Stock (OVUM feines und Ei) in Schnackenwerth, den Jakobushof von Familie Schulz (Naturland Betrieb) in Vasbühl, sowie durch das Schloss Gut Obbach (Naturland Betrieb) in Euerbach, erfuhren die Schüler, mit welch großem Engagement und Freude die Direktvermarkter dies Tag täglich tun.

Die Kunden sind heute anspruchsvoller und möchten gute und frische Qualität ab Hof einkaufen. Dies erfordert im besonderen Maß einen hohen Arbeitseinsatz, der sich letztlich für alle auszahlt.

Die Großküche der Schule wird nun schon seit über drei Jahren mit frischem Bio-Gemüse wie Karotten, Zwiebeln, Lauch, Paprika und Salaten vom Jakobushof Schulz in Vasbühl beliefert. Die Schule schätzt hierbei vor allem kurze Wege, regionale Produkte und wenig bis keine Plastikverpackung bei der Zubereitung der Speisen für die Mittagsverpflegung in der Schule.

Text: FOLin Katrin Schreiner 
Bilder: StDin R. Wunram

 


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