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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Aus dem Schulleben 2019/2020

Besuch des Staatsminsters a.D. Dr. Thomas Goppel 

Dr. Goppel zu Besuch am BSZ Alfons Goppel. Der Politiker Dr. Goppel diskutiert mit unseren Schülern. Die Schülerinnen und Schüler stellen Dr. Thomas Goppel Fragen.

Am 31. Januar 2020 durften wir Dr. Thomas Goppel an unserer Schule begrüßen. Herr Dr. Goppel war nicht nur willkommen, weil unser Schulzentrum den Namen seines Vaters Alfons Goppel trägt, sondern auch, weil er sich mit seiner 44-jährigen Expertise aus dem Bayerischen Landtag den Fragen unserer Schüler/-innen stellte. Unser Schulleiter Herrn OStD Sagstetter begrüße neben ihm auch unseren Landrat Herrn Töpper, den ehemaligen Schulleiter Herrn Huschka sowie die Vorsitzende des Fördervereins Frau Baumgartl.

Mit einem Abriss über die wichtigsten Stationen seiner politischen Karriere stellte sich Herr Dr.  Goppel vor: Im Alter von 13 Jahren verließ er das unterfränkische Aschaffenburg, da sein Vater seine Stelle als Ministerpräsident in München antrat. Später wurde Thomas Goppel mit 27 Jahren selbst Mitglied im Bayerischen Landtag. Franz Josef Strauß bot ihm schließlich die Stelle als Staatssekretär im Wissenschaftsministerium an. Später wurde er auch Umweltminister als Nachfolger Gauweilers und Generalsekretär der CSU. Auch nach seinem Dienst für den Freistaat engagiert sich Dr. Goppel immer noch: Er ist Präsident des Bayerischen Musikrats e.V., Vorsitzender des bayerischen Landesdenkmalrats sowie Vorsitzender der Senioren der CSU.

Anschließend stellten sich Herr Dr. Goppel und Herr Töpper den Fragen unserer Schüler/-innen. Auf die Frage, welche politischen Entwicklungen den beiden Sorgen bereiteten, antwortete zunächst Goppel, dass es unter anderem die Entwicklung des Schulwesens sei, in dem die anderen Schularten neben dem Gymnasium abgewertet würden. Auch die Entwicklung, dass der Staat zunehmenden die Kinderbetreuung übernehme, gefalle ihm nicht. Herr Töpper meinte, er mache sich über die Wut der Menschen Sorgen, die unsere Demokratie gefährden könne. Dieses Problemfeld sei eine Aufgabe für alle politische Ebenen und erfordere, dass politische Bildung weiter in die Schulen getragen würde.

Die Schüler/-innen der Landwirtschaftsklassen thematisierten ihre Unzufriedenheit über die aktuelle Agrarpolitik. Herr Goppel zeigte zwar Verständnis für ihre Sorgen, forderte jedoch gleichzeitig die Landwirte dazu auf, ihre Arbeitsweise zu überdenken. Herr Töpper ergänzte, dass die schwere Situation unserer Bauern nachvollziehen könne. Die Gesellschaft müsse sich mehr mit der Landwirtschaft auseinandersetzen. Auch müsse Bereitschaft entstehen, mehr für Lebensmittel zu zahlen.

Weitere Fragen griffen das Thema Pflege auf: So fragte ein Schüler der Kinderpflege, warum seine Ausbildung sowie die der Erzieher/-innen nicht vergütet würde. Aus den Reihen der Altenpflege wurde die Unterversorgung in der Pflege angesprochen. In diesem Zusammenhang wurden auch asylrechtliche Fragen gestellt: So stellte eine Schülerin die Frage, warum Pflegekräfte aus Mexiko angeworben würden, während Geflüchtete, die gerade eine Pflegeberuf lernen, abgeschoben würden. Goppel könne zwar keine Aussagen zu Einzelfällen geben, jedoch thematisierte er die  größere kulturelle Nähe christlicher Pflegekräfte. Herr Töpper ergänzte, dass wir als Einwanderungsland Integration einfordern und mehr an der Einzelfallgerechtigkeit arbeiten müssten.

Als Dank für die zweistündige Diskussionsrunde erhielten Herr Dr. Goppel und Herr Töpper ein Geschenk von unserem Apfelprojekt.  

Text: D. Szabo, StR

Fotos: J. Quednau, FLin

 

"… Kamera läuft! – Und bitte!..." Medienseminar der Filmgruppe auf Kloster Banz

Schüler der Filmgruppe beim Seminar auf Kloster Banz Während des Workshops werden die Kameras genau begutachtet Die Filmgruppe lernt bei dem Medienseminar einige neue Tricks.

 „Wer selber mal einen Film gedreht hat, versteht wie Medien funktionieren und kann kritischer und selbstbestimmter mit Medien umgehen“, so beginnt einer der beiden Referenten das Seminar. Und damit liefert er auch gleich die Begründung, warum die Hans-Seidel-Stiftung dieses Seminar mitfinanziert, das vom 28. bis 30. Januar auf Kloster Banz stattfindet und bei dem zwei Medienprofis drei Tage Intensivtraining anbieten. Mit uns zusammen nimmt auch noch die Filmgruppe der Von-Lerchenfeld-Schule in Bamberg teil.

Nach einer Einführung in Storytelling und Kameraführung können die 8 teilnehmenden SchülerInnen der Berufsfachschulen Kinderpflege und Sozialpflege gleich mit der praktischen Arbeit loslegen. Alle sind Neulinge in der Filmarbeit, doch schon am ersten Nachmittag sind sie gefordert mit Probedrehs nach der „Five-Shot-Regel“. Am Abend wird das Material gesichtet und mit den Profis kritisch besprochen.

Gegen 21 Uhr ist der erste Tag zu Ende. Hausaufgaben gibt es nach dem langen Tag trotzdem: Bis zum nächsten Tag sollen die Kleingruppen Storyboards für ihren geplanten Film vorlegen. So intensiv verlaufen auch die folgenden Tage und bei dem knackigen Zeitmanagement bleibt wenig Zeit, um die vielen Freizeitmöglichkeiten auf Kloster Banz zu genießen.

Vier SchülerInnen machen deswegen kurzerhand einen Film über Schwimmbad, Kegelbahn und Fitnessräume. Beim Dreh mit der GoPro unter Wasser kommt dann doch ein Freizeit- und Abenteuerfeeling auf. Die anderen Vier werden vom ehrwürdigen Gebäude zu einem Horrorfilm inspiriert. Eine spukende Nonne begegnet uns in der Nacht in den Gängen. Zum Glück ist es nur die Schauspielerin der Filmgruppe.

Schon am Ende des zweiten Tages kommen TeilnehmerInnen mit ihrem selbstgedrehten Material in den Seminarraum und werden mit dem Schnittprogramm vertraut gemacht. Diesen Abend verbringen die Filmcrews jeweils vor ihrem Computer und schneiden selbstständig ihre Filme.

Am Vormittag des dritten Tages werden die Filme gezeigt und besprochen. „Hier hätte man sich noch eine Detailaufnahme gewünscht!“, so reflektieren die jungen Filmerinnen und Filmer oder: „Da ist ein Achsensprungfehler“. Der kritische Blick auf die Medien wird schon beim Screening der eigenen Filme deutlich. Das Konzept der Referenten scheint aufzugehen.

Wir sind am dritten Tag ganz schön geschafft von dem straffen Programm, aber alle sind trotzdem in bester Stimmung. Das war etwas Besonderes, was wir hier erleben durften. Das ist allen bewusst. „Nächstes Jahr fahren wir wieder hierher.“

Oh ja. Das wäre schön.

Text und Fotos: Sabine Otter - Wahlkurs Film

 

Erste-Hilfe-Kurs für BIK-Schüler

.Die Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklasse lernen Wiederbelebungsmaßnahmen.

Gruppenbild der BIK-Schüler des Erstehilfekurses.

Potentielle Ersthelfer, die an einen Unfallort kommen, sind oft verunsichert, ob und wie sie richtig Erste Hilfe leisten können. Um hier mehr Sicherheit zu schaffen, hatten BIK-SchülerInnen die Möglichkeit, einen „Erste-Hilfe-Kurs“ am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel zu besuchen.

Die Malteser-Ausbilderin Frau Daniela Stapf erläuterte dabei ihren aufmerksamen ZuhörerInnen, wie Gefahren am Unfallort erkannt und richtig eingeschätzt werden können, um lebensrettende Maßnahmen im Notfall einzuleiten.

Die theoretische Ausbildung wurde mit vielen praktischen Übungen vertieft und trainiert. Der bestandene Lehrgang dient den Schülern auch als Voraussetzung für den Führerschein ... und hat zudem Spaß gemacht hat.

Text und Bilder: Regina Wunram

 

Losleben – Mensch sein

Die Weihnachtsfeier der Schulfamilie des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel Schweinfurt

Die BIK-Vc singt Jingle Bells Die Theatergruppe präsentiert eindrucksvoll ein modernes Krippenspiel. Emel Can aus der K 11b singt ein Solo.
Manche Schüler haben Nikolaus-Mützen auf, unter ihnen die 3 Schülersprecherinnen die durch das Programm leiten. Der Schulchor singt ein Lied. Die K 11a trägt ein Lied vor.

Die Weihnachtsfeier, die wir als Schulfamilie am Dienstag, 17.12.2019 gemeinsam feierten war rundum gelungen. Die diesjährige SMV, bestehend aus Monika Lenz, Viktoria Gießübel und Laura Bartes führte durch ein stimmungsvolles Programm, das ein Highlight an das nächste reihte.

Aber der Reihe nach: Bereits ab der dritten Stunde, als die Generalprobe zur Feier losging und die Akteure ihre Beiträge der Reihe nach voreinander präsentierten, kam der Eindruck auf, dass es dieses Jahr eine schöne Feier werden könnte. An normalen Unterricht in den Klassenräumen um die Aula herum war kaum zu denken, die Spannung und Erwartung lag bereits in der Luft.

Ab 13.00 Uhr ging es dann offiziell los. Zahlreiche Gäste, vor allem ehemalige Lehrkräfte und Schulleiter waren geladen, waren gekommen und füllten die Reihen. Pünktlich leiteten die Lehrkräfte Frau Danková, Herr Hermes und Frau Baur musikalisch die Weihnachtsfeier ein. Danach übernahm die SMV die Begrüßung und brachte mit nachdenklichen Impulsen eine Ruhe in die Menschenmenge. Viktoria fragte beispielsweise:

„Habt ihr manchmal auch das Gefühl dem Leben nur noch hinterher zu rennen?

Wer bin ich überhaupt?

Bin ich ein Roboter, eine Maschine?

Mache ich alles richtig?

Worum geht es in meinem Leben?

Was erwarten die anderen von mir? Und schaffe ich das? Will ich das schaffen?

Gehöre ich dazu?

Wo bleibe ich als Mensch?“

Laura nahm den Faden auf und lud uns alle ein uns an diesem Nachmittag etwas Zeit und Ruhe zu gönnen und gemeinsam über „das Menschsein“ nachzusinnen- und sich vielleicht so gemeinsam ein bisschen auf Weihnachten einzustimmen. Die S 10a stellte als ersten Schülerbeitrag ihren selbstgedichteten „Weihnachtssong“ unter der Leitung von Frau Danková vor und erhielt dafür viel Applaus, bevor Herr Sagstetter als Schulleiter das Wort an die Schulfamilie richtete.

Er zitierte den Aphorismus von Rainer Maria Rilke: „Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon.“ Dieser erinnere uns daran, wie einfach es doch sei, einen anderen Menschen glücklich zu machen. Unser schulischer und beruflicher Alltag bestimme uns allerdings oft fremd und da sei ein „Losleben, Menschsein“ gar nicht so einfach. Gerade in der Adventszeit können wir uns aber Rilkes Gedanken vor Augen führen und die Menschen in den Blick nehmen, die uns wirklich etwas bedeuteten. Herr Sagstetter schloss seine Ansprache mit Wünschen für ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2020.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsvorklasse BIK-Vc sangen das Lied „Jingle Bells“ in vier Sprachen, ebenfalls unter der Leitung von Frau Danková. Vielleicht heißt gemeinsam „Mensch sein“ ja auch, sich zu verstehen, obwohl man verschiedene Sprachen spricht? Die Interpretation des Weihnachtsklassikers kam auf jeden Fall gut beim Publikum an, bis Emel Can aus der K 11b ein Solo vortrug. Sie interpretierte von Sasha das Lied „Lichterketten“ und zeigte, welch Stimme in ihr steckt.

Die Parallelklasse, die K 11a, brachte gleich zwei Beiträge mit. Eine der beiden Gruppen trug eine Klanggeschichte vor, die Andrea Nikolaus selbst geschrieben hatte. Ihre Erzählung „Zimtkuchen“ begleiteten ihre Klassenkameraden mit den verschiedensten Instrumenten und ließen sie so für die Zuhörerschaft lebendig werden.

Die andere Hälfte der K 11a unterstützte Alina Reinhard gesanglich bei ihrem eindrucksvollen Auftritt zu Megan Trainors „I´ll be home“. Auch hier war ein Talent auf der Bühne, das stimmlich sehr überraschte. Beide Gruppen wurden von Frau Baur begleitet.

Die SMV bedankte sich zu Recht für die Beiträge der Schülerinnen und Schüler und führte mit folgenden Gedanken weiter durch das Programm:

„Was bedeutet es ein glücklicher Mensch zu sein? Möglichst viel zu haben? Erfolgreich zu sein? Macht zu haben? Oder Geld? Besser, schneller, schlauer zu sein als die anderen?

Macht uns das glücklich und menschlich oder sogar unmenschlich?

Und welche Folgen hat das für die Natur, für andere Menschen?

Was hilft uns Mensch zu sein – menschlich zu sein?“

Die Theatergruppe unter der Regie von Frau Otter hatte sich hierzu ebenfalls Gedanken gemacht und eine Performance einstudiert, die mitreißend, nachdenklich machend, berührend war. Das Standbild am Ende des sehr bewegten Stücks – die komplette Aula wurde zur Bühne! -stellte als Überraschungseffekt die Krippenszene nach, die mit nur wenig Requisiten auskam. Die Theatergruppe erhielt für ihren mutigen Auftritt viel Applaus.

Der Chor sang unter der Leitung von Herrn Hermes für die Schulfamilie das Lied „Come and blow, Winterwind“ von Joachim Fischer. Nach dem Dank und Schlusswort der SMV und des Schulleiters Herrn Sagstetter sang der Chor zusammen mit der BIK Vb noch den Kanon „Frohe Weihnacht“ von T. + M. Meinhard Ansohn. Dieser aktivierte die Anwesenden nochmals und es sangen tatsächlich viele Schülerinnen und Schüler mit.

Anwesende Gäste lobten im Anschluss die diesjährige Weihnachtsfeier und zeigten sich vom Niveau der Darbietungen beeindruckt. Insgesamt waren die Beiträge wirklich gut gelungen und die Aktiven dürfen stolz auf ihre Leistungen sein.

Wir sehen gerne nächstes Jahr wieder eine solch abwechslungsreiche und stimmungsvolle Weihnachtsfeier!

Text: M. Heinelt, OStRin

Fotos: Chr. Szczecina, FLin

 

Unser gemeinsamer Klassensprecherausflug

Die Schülerinen und Schüler sitzten gemeinsam im KUK. Die Klassensprecher und Klassensprecherinnen sehen sich einen Film im Kino an. Als Abschluss des Klassensprecherausflugs steht ein Besuch des Weihnachtsmarktes an.

Am 10. Dezember 2019 trafen sich die Klassensprecher/innen, Tutorinnen und Tutoren und die SMV sowie die Verbindungslehrerin Frau Heinelt und die Schülerbeauftragte Tina Hofmann zum Klassensprecherausflug vor dem KUK-Kino in Schweinfurt. Wir hatten uns im Vorfeld auf einen Kinobesuch mit anschließender Besichtigung des Weihnachtsmarktes geeinigt.

Die Vorstellung des Filmes „Eine ganz heiße Nummer 2.0“ begann und wir haben dabei viel gelacht und geschmunzelt.

Vom Kino aus sind wir bei eisiger Kälte gemeinsam zum Schweinfurter Weihnachtsmarkt gelaufen. Dort konnten die Klassensprecher/innen und Tutoren eine kleine Stärkung zu sich nehmen und sich durch lockere Gespräche besser kennenlernen. Es wurden Ideen für das schulische Miteinander ausgetauscht und besprochen.

Es war ein rundum gelungener und toller Tag und wir hatten eine Menge Spaß. Die SMV möchte sich herzlich für jedes Kommen und all die guten Gespräche bedanken. Ein großes Dankeschön geht auch an Frau Heinelt und Frau Hofmann für die Organisation sowie dem Förderverein, der uns finanziell unterstützt hat. Wir hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Text: Victoria Gießübel, 2. Schülersprecherin

Fotos: Tina Hofmann

Drei Engel und der Nikolaus für's BSZ Alfons Goppel...

.Die SMV verkleidet als Nikolaus mit 3 Engeln. Die SMV verteilte an artige Schüler am Nikolaustag Schokolade.

„Ich grüße euch nach altem Brauch,

Euch Schüler und die Lehrer auch.

Bischof Nikolaus wird´ ich genannt

und komme aus dem Morgenland.

Ich will heut´ nicht über euch gar richten,

wer sollte mir schon böses über euch berichten?

Habt Respekt voreinander und vor dem Nächsten,

so lebt es sich gut, zu eurem Besten.

Ich komme daher zur Weihnachtszeit

für jeden habe ich eine Gabe bereit

und wünsche euch noch eine schöne Zeit.“

 

Text: Philipp Schmitt, K 11a

 

Mit diesen schönen Worten ging am Nikolaustag die SMV verkleidet als Engel, zusammen mit dem Nikolaus (Philipp Schmitt, K11a) von Klassenzimmer zu Klassenzimmer.

Zur Freude aller trugen die Klassen Gedichte vor oder sangen einige Lieder zusammen mit dem Nikolaus und seinen Engeln. Auch die Lehrkräfte freuten sich beim gemeinsamen Singen und Lachen mit den Schülern. So konnte unsere SMV am Freitag für einen frohen und tollen Nikolaustag sorgen und es kam vorweihnachtliche Stimmung in der ganzen Schule auf.

Als kleines Geschenk bekamen alle einen Nikolaus, der den Schüler/innen den Tag versüßte. Es hat allen sehr viel Spaß bereitet.

 

Text: Victoria Gießübel, 2. Schülersprecherin; Laura Bartes, 3. Schülersprecherin

Bilder: Marina Heinelt, Tina Hofmann

 

Wo gesundes Essen herkommt – Besuch beim Direktvermarkter

Die Klasse EuV 12 bei ihrerem Lehrgang zu Direktvermarktern in der Region. Die Schülerinnen und Schüler bestaunen ein Huhn.

Es ist nicht egal, was man isst und wo man einkauft, das haben wir bei beim Thema „Klimawandel und Nachhaltigkeit“ zu Beginn des Schuljahres erkannt. Eine weitere Erkenntnis: Unser Ernährungsverhalten und Konsumdenken spielen eine große Rolle für das globale Gleichgewicht.

Um einen Einblick in die Erzeugung und Verarbeitung frischer und gesunder Lebensmittel aus der Region zu erhalten, besuchen wir, die Klasse EuV 12, mit einigen Lehrkräften Direktvermarkter in unserer Umgebung.

In den Hofläden „Ovum Feines & Ei“ in Schnackenwerth, Wahler in Bergrheinfeld und im Schlossgut Obbach können wir die beachtliche Produktpalette der Betriebe kennen lernen: Äpfel, Eier, Nudeln, Marmeladen, Gemüse, Wurstwaren, Mühlenprodukte, Käse, Liköre, Tees, Kräuter, Kartoffeln, Getreide und vieles mehr.

Produkte von Partnerbetrieben (Bäcker, Imker, Müller, Keltereien) erweitern das Sortiment der Direktvermarkter.

Im Hofladen kann man Mehl selbst frisch mahlen und Fruchtsäfte aus heimischem Obst probieren, z. B. Apfelsaft und käuflich erwerben.

 

Text: Jennifer Dresch, EuV 12

Fotos: Jennifer Dresch, EuV 12, Regina Wunram, StDin

 

Weimarer Kulturexpress: "Drogen - von Gras zu Crystal"

Die Darstellerinnen des Weimarer Kulturexpress - Szene: Einstieg in den Drogenkonsum. Weitere Szene des Theaterstückes - Drogen: von Gras zu Crystal Die Darstellerinen verdeutlichen die Problematik des Drogenkonszums durch ihr Schauspiel.


Am 22.10.19 war es wieder so weit: Der Weimarer Kulturexpress machte sich auf den Weg nach Schweinfurt und präsentierte dem BSZ Alfons Goppel das Stück „Drogen – von Gras zu Crystal“. Die Schauspielerinnen Lemma Kokebnesh und Sarah Honnen schlüpften in die Rollen der Freundinnen Anne und Frieda. Sehr anschaulich wird in dem Stück exemplarisch dargestellt, wie der Weg in eine ernsthafte Drogensucht aussehen kann. Um vor der Realität, die aus Leistungsdruck, falschen Freunden und Problemen mit den Eltern besteht, zu fliehen, beginnt die Figur Frieda gelegentlich „nur“ Gras zu rauchen. Schon bald verliert sie jedoch die Kontrolle und wird zur regelmäßigen Konsumentin. 

Ihre Freundin Anne raucht aus Neugier und Gruppendruck gelegentlich mit. Doch schon bald versucht sich Frieda an härteren Drogen, auch an Crystal. Was mit einer Einstiegsdroge begann, entwickelt sich zu einer ernsthaften Sucht und deren fatalen Begleiterscheinungen: Frieda verändert sich. Sie tut alles für den nächsten Rausch. Hierbei setzt sie nicht nur die Freundschaft zu Anne, sondern auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Anne gelingt es nicht, ihre beste Freundin dazu zu überreden, sich Hilfe zu suchen. Ähnlich wie in unzähligen anderen Fällen aus der traurigen Realität, kostet die Drogensucht Frieda letztlich das Leben.

Wir möchten uns bei den Schauspielerinnen Frau Kokebnesh und Frau Honnen bedanken, die mit ihrer Professionalität und Schauspielkunst einen realistischen Einblick in die Konsequenzen einer Drogensucht geben konnten. In der anschließenden Diskussion, in der sie auf alle Fragen der Schüler/-innen eingingen, verdeutlichen sie noch einmal, dass es viele Möglichkeiten gibt, sich bei Suchtproblemen helfen zu lassen. Oft wollen sich Suchterkrankte nicht eingestehen, dass ihnen die „Kontrolle“ über ihre Droge entglitten ist. Hier sind sie auf Hilfe von nahestehenden Personen angewiesen, die ihnen dabei helfen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Bedanken möchten wir uns auch bei unserem Förderverein, der den Theatergenuss unserer Schüler/-innen mit einem Betrag von 200€ finanziell unterstützte.

Text: Dennis Szabo, StR

Fotos: Christine Szczecina, FLin

 

Lebendig erzählen mit dem Kamishibai-Erzähltheater

Die Schülerinen und Schüler zeichnen Bilder. Gruppenbesprechung bei der Kamishibai-Fortbildung. Eine Referentin stellt das Kamishibai-Theater vor.

Kamishibai heißt Papiertheater. Und Papiere hatte Oliver Ripperger vom Medienhaus der Diözese sehr viele dabei. Denn die Papiere oder Blätter sind wichtig, damit man eine Geschichte mit dem Butai – dem japanischen Papiertheaterrahmen darbieten kann. 

Märchen, Geschichten, Liedtexte, Bibeltexte und vieles mehr können Kinder mit dem Kamishibai anschaulich erleben. Oliver Ripperger zeigte diese verschiedenen Möglichkeiten im Rahmen der Fortbildung für ErzieherInnen und LehrerInnen in der Berufsfachschule für Kinderpflege.

Im Fortbildungsraum sammelten sich nach und nach immer mehr der verschiedenen Instrumente für die Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen an, denn neben den verschiedenen Kamishibai-Rahmen und Geschichtenblättern hatte Herr Ripperger z.B. auch noch die „Erzählschiene“ oder den „Geschichten-Baukasten“ und Blätter zum selbst gestalten dabei - alles konnte direkt ausprobiert werden.

So lernten wir ein Sammelsurium an Medien kennen, die kostenfrei vom Medienhaus der Diözese ausgeliehen werden für´s lebendige Erzählen in der Kita.

Und lebendig erzählen, das können die Erzieherinnen. Wir durften das einmal mehr erleben bei der Abschlussrunde, als die Kleingruppen den begeisterten ZuschauerInnen ihre erarbeiteten Ergebnisse präsentierten.

Vielen Dank Herrn Ripperger für die interessante Einführung und den engagierten ErzieherInnen und Lehrkräften, durch die der Nachmittag zu einem lebendigen und kreativen Austausch.

Bild und Text: Sabine Otter, Fachbereichsleitung Kinderpflege Praxzis

 

Ökumenischer Anfangsgottesdienst für das Schuljahr 2019/20

 

Die Schülerinen und Schüler tragen ihre Wünsche für das Schuljahr vor. Musikalische Untermalung des Gottesdienstes durch die Lehrerinnen Frau Thurn und Frau Bauer. Die evangelische Religionslehrerin Frau Käser spricht zu den Schülern.

 

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, unter diesem Motto stand der diesjährige ökumenische Schulanfangsgottesdienst, den das Team der Religionslehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern vorbereitet hatte. Der Schulgemeinschaft wurde Mut gemacht für die neuen Wege und Gottes gutes Geleit durch das Schuljahr zugesagt.

In einem Anspiel kamen Lebenswünsche von Schülerinnen und Schülern zur Sprache, die sie formuliert haben, nachdem im Religionsunterricht der Film „Das Beste kommt zum Schluss“ angeschaut und bearbeitet wurde. Die Gedanken wurden in der Ansprache weitergeführt und mit dem Bibeltext verknüpft. Reisen wollen viele. Mit Delphinen tauchen oder die Erde von oben sehen, sind da schon besondere Wünsche. „Die Familie wiedersehen“ ist ein sehr nachvollziehbarer Wunsch, wenn diese in weiter Ferne wohnt. So haben auch die Protagonisten des Films ihre verbliebene Lebenszeit nicht auf Geld oder ganz besondere Reiseerlebnisse ausgerichtet. Sie haben ein Gespür für die wahren Wünsche des anderen entwickelt, die sie unterstützen wollen. Sie merken, dass es nicht so wichtig ist, ob man wirklich auf dem Himalaya gewesen ist. Mit den wichtigsten Menschen an ihrer Seite wollen sie gerne gut auskommen. Sie wollen Wertschätzung von ihnen erfahren und Wertschätzung weitergeben. „Hat dir dein Leben Freude gemacht?“ so fragen sie sich. Und: „Hast du anderen im Leben Freude gemacht?“ Das bringt eine neue Perspektive in unsere konsumorientierte Welt.

Die Musik bereicherte unseren Anfangsgottesdienst: Schwungvolle und ansprechende Lieder luden zum Mitsingen ein. Das Team der Musiklehrerinnen begleitete sie musikalisch. Die 10. Klassen Kinderpflege bildeten einen klangstarken Chor. Besondere Aufmerksamkeit bekam das Solostück „The Rose“, das eine Schülerin einer 11. Klasse vortrug.

Das Fazit: Gegenseitige Weltschätzung und Rücksichtnahme helfen uns allen weiter. Gott will uns auf unserem Weg durch das neue Schuljahr begleiten und stärken: Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie uns behüten auf allen unseren Wegen.

Text: Renate Käser

Bilder: Christine Szczecina

 

 


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