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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Aus dem Schulleben 2019/2020

Zeit für Kreatives!

Eine Übersicht der gebastelten Handpuppen der 10. Klasse Kinderpflege. Eine Übersicht der gebastelten Handpuppen der 10. Klasse Kinderpflege.  

Die Klassen K10a2 und K10c gestalteten für den PMM Unterricht mit Hilfe von Videotutorials und einer Onlineanleitung zuhause diese kreativen Sockenpuppen. Handpuppen lassen sich im Kindergarten als Tröster, Erklärer, Freund und in vielen anderen Situationen einsetzen.

Das gesamte Material findet sich im gewöhnlichen Haushalt!

Vielleicht auch eine Anregung für dich! Viel Spaß beim „Werkeln“ und anschließend beim Spiel mit den Handpuppen! Folgende Links zeigen, wie es geht:Anleitung 1 Anleitung 2

 

Text und Bild: Silke Cäsar

 

3 Tage + 16 Lehrerinnen und Mitarbeiter=2167 Masken

Fachlehrerin Jessica Quednau freut sich über 2167 produzierte Mund-Nasen-Masken. 16 Lehrerinnen und Mitarbeiter der Verwaltung haben sich freiwillig zur Maskenproduktion gemeldet. Die Mund-Nasen-Masken werden auf Industrienähmaschinen in Serie produziert.

Tatkräftig nähten Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen der Verwaltung an 3 Tagen über 2100 Masken: Das Landratsamt Schweinfurt hatte kurz vor den Osterferien angefragt, ob wir aus dem zertifizierten Vlies der Bayerischen Staatsregierung Mund-Nasen-Masken fertigen könnten.

Als Sachaufwandsträger unserer Schule ist das Landratsamt über die gute Ausstattung unserer Schule informiert. Der Textilbereich des BZS Alfons Goppel verfügt über zahlreiche Industrienähmaschinen, die sonst für praktische Tätigkeiten in der Berufsausbildung zum Mode- und Maßschneider zum Einsatz kommen. Neben den Maschinen waren auch schnell engagiertet Lehrerinnen gefunden, darunter auch unerfahrene Nähanfänger, die sich spontan dazu bereit erklärten in dieser schwierigen Zeit ihre Hilfe anzubieten. 

Gemeinsam sind wir stark: unter diesem Motto lief an 3 Tagen vor und während der Osterferien unsere Serienproduktion von Mund-Nasen-Masken auf Hochtouren und endetet mit der beeindruckenden Stückzahl von 2167 Masken! Wahnsinn! Das habt ihr richtig toll gemacht. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und auch denjenigen Kolleginnen die ihre Hilfe angeboten haben.

BSZ – beeindruckend starker Zusammenhalt!

Text: Jessica Quednau

Bild: Sandra Oschmann, Jessica Quednau

 

BSZ - Hellau!

Auch eine Polonaise durfte auf der internationalen Faschingsfeier nicht fehlen. Internationales Buffet während der Faschingsfeier. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung auf der Tanzfläche.

Am Freitag, den 21.02.2020 fand unsere 4. Interkulturelle Faschingsfeier am Staatlichen beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel statt, die schon ein jährliches Highlight für unsere Schule ist.

Die wunderbar geschmückte Aula mit Luftballons, Luftschlangen und selbstgebastelten Girlanden und Masken war auch dieses Jahr wieder gefüllt von zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, die viel Freude und Begeisterung mitgebracht haben.

Eröffnet wurde unsere diesjährige Faschingsfeier durch die SMV, die alle herzlich begrüßten und einen kurzen Programmablauf bekannt gaben. Zu Beginn zogen alle mit einer Polonäse Blankenese durch die Aula. Marco Pfülb, aus der K11 a, sorgte als DJ mit bekannten Faschingsliedern für eine tolle Faschingsstimmung und viele schwangen das Tanzbein und wippten zur Musik. Auch die verschiedenen Kreis- und Mitmachtänze der unterschiedlichen Kulturen bereicherten unsere Feier.

Auch dieses Jahr hatten wir eine Fotobox mit unterschiedlichen Accessoires, wo sich jeder mit seinem Kostüm fotografieren konnte. An einem Schminktisch wurden einige von den Schülerinnen aus den Abschlussklassen der Kinderpflege geschminkt. Hier konnte man seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Die 12. Klasse der Ernährung und Versorgung, unter der Organisation von Frau Schreiner, zauberte uns mit Unterstützung der anderen EuV-Klassen ein zauberhaftes, leckeres Buffet, an dem sich jeder stärken konnte.

Den Abschluss unserer Feier krönte eine Preisverleihung mit dem besten Kostüm der Schülerinnen und Schüler sowie den Lehrkräften. Für die Gewinner gab es ein kleines Präsent.

Organisiert wurde die interkulturelle Faschingsfeier von der SMV (Monika Lenz, Victoria Gießübel und Laura Bartes), gemeinsam mit der Schülerbeauftragten Tina Hofmann und der Verbindungslehrerin Marina Heinelt, die sich bei allen für die tatkräftige und zahlreiche Unterstützung ganz herzlich bedanken. Ein Dankeschön gilt auch Frau Schreiner sowie Frau Kirchner-Chuleck, die uns bei der Organisation unterstützt haben.

Text: Monika Lenz, 1. Schülersprecherin

Bilder: Christine Szczecina

 

Deutsch-Bolivianischer Escape-Room rund um die Agende 2030

Auf der Suche nach mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt

Eine Schülerin und ein Schüler beim Lösen eines Rätsels im Escape Room In Escape-Room "Fotobox" gab es bolivianische Kostüme zum Anziehen. Auch Filmsequenzen aus unserer bolivianischen Partnerschule halfen den Schülern.

Globales Lernen einmal ganz anders: In einem einwöchigen Projekt waren alle Klassen eingeladen, Escaperooms, moderne Rätselräume mit kniffligen Aufgaben, in einer vorgegebenen Zeit in schuleigenen Räumen zu lösen. Viele Klassen nahmen die Herausforderung an und versuchten, in drei Gruppen aufgeteilt, den Code zu knacken, um symbolisch gesprochen wieder aus dem Raum herauszukommen.

Im Escaperoom EineWelt erwartet das Schülerteam eine Zeitung, die in anschaulichen Bildern und deutlichen Überschriften von großen Umweltproblemen im Jahr 2030 hier in Schweinfurt titelt. Die gute Nachricht: Jetzt kann man noch etwas tun! Für Wörter aus anderen Sprachen muss eine Übersetzung gefunden werden. Aus einem Fischglas wird geangelt. Ein Schwertfisch kann als Schlüssel für eine Schatulle benutzt werden, die als Buch getarnt auf dem Tisch liegt. Darin liegt ein Puzzle, welches zusammengesetzt eine Erklärung der Agenda 2030 ergibt, deren 17 Ziele die Welt retten sollen. Schließlich findet man das Codewort „Klimaheld“. Dieses öffnet einen Käfig mit einem Buzzer. Jubel ertönt, wenn der Buzzer gedrückt werden kann. Ist die Uhr noch nicht abgelaufen, so hat es das Team geschafft, den ersten Raum zu bewältigen! Weiter geht’s! Im Escaperoom Cochabamba erwarten die Gruppe Eindrücke aus einer ganz anderen Welt. Die Wände sind mit Stoffen und Gewändern aus Bolivien geschmückt. Überall hängen große Bilder aus Cochabamba und unserer Partnerschule. In diesem Raum besagt die Story, dass Rosalia ihr Abitur an der Partnerschule gemacht hat und nun an der Feier teilnehmen will. Ein paar Dinge fehlen dazu und die soll das Schülerteam finden. Auf dem Markt gibt es Duftproben Diese helfen Zahlen zu ordnen. Der richtige Code führt zu einer Videobotschaft von Doña Paola, der Sekretärin unserer Partnerschule. Es ist bewegend, die Sekretärin sprechen zu hören und sie sagt eine wichtige Zahl. Ein anderer Rätselstrang führt zur Leiterin des Solidaritätsfonds Doña Mirta. Auch sie spricht zum Rateteam. Bolivianische Schulhefte werden durchgeschaut. Ein Schweinfurter Kugellager spielt eine Rolle. Nun wird eine Geige entdeckt. Auf dieser will Abiturientin Rosalita an der Abschlussfeier spielen. Jetzt muss aber noch die Abbildung einer Teufelsmaske in einem Buch gesucht werden. Sie gehört zu einem Folklorekostüm. Und tatsächlich: Neben dem Text steht eine Botschaft, die nur mit einer Schwarzlichtlampe gelesen werden kann! Auf einem Tablet spricht Frank Weber, der Leiter der Partnerschule in einem Video zu unseren Schülerinnen und Schülern! Wer alles richtig gemacht hat, kennt nun das Gründungsdatum der Partnerschule: 25.04.1988. Rosalita kann ihr Abitur feiern!

Die Schülergruppe zieht weiter zum letzten Raum. Dort gibt es eine Fotobox. Man kann Kostüme aus Bolivien anprobieren und sich fotografieren. Das fertige Bild kommt sofort aus dem Automat. Lehrerin Sabine Otter erzählt von ihren Erfahrungen in Bolivien und den Hintergründen der Kostüme. Auch Patrick Weisenberger vom Jugendhaus Schweinfurt betreut diese Station. Er hat weitere Angebote für einzelne Jugendliche und auch für Klassen. Vor Ostern und zu Halloween bietet er mit seinem Team eigene fantasievolle und spannende Escaperooms an.

Geschafft! Alle Räume sind bewältigt. An der Kommunikationszone können Wünsche für die Zukunft aufgeschrieben und Schritte zu eine bessere formuliert werden. Zum Abschluss gibt es als Belohnung einen Apfel und ein kleines Stückchen fair gehandelte Schokolade. Das war ein ganz besonderes Lernerlebnis. Es motiviert zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema und es macht Lust auf weitere Escaperooms, die es vielleicht in Zukunft an unserer Berufsschule geben wird!

Text: Renate Käser

Bilder: Sabine Otter, Jessica Quednau

 

Lehrfahrt zur Firma Fendt nach Marktoberdorf

Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse Landwirtschaft besuchen die Firma Fendt. Zu sehen in den Firmenhallen ist ein goldener Traktor. Auch die gebrauchsüblichen Schlepper der Firma sorgen für Gesprächsstoff.

Am Montag, den 03.02.2020, fuhr die Klasse L12 nach Marktoberdorf zur Firma Fendt. In aller Früh machten wir uns um 04:30 Uhr in Begleitung unserer Lehrer Herr Weidner und Herr Götz auf den Weg ins Allgäu.

Um 08:15 Uhr kamen wir, trotz regnerischem Wetter, sicher am Fendt-Forum an. Zuerst erhielten wir einen informativen Vortrag über die Firma, ihre verschieden Produktionsstandorte und die anstehenden Produktinnovationen: sehr interessant einmal aus erster Hand zu hören, was Fendt demnächst auf den Markt bringen wird. Außerdem wurde uns die große Produktvielfalt von Schleppern über Feldspritzen bis hin zur Grünlandtechnik vorgestellt. Die Präsentation endete mit einem Einblick in die Verkaufs- und Mitarbeiterzahlen des Premiumherstellers deutscher Landtechnik.

Nach einer Stärkung in Form eines Weißwurstfrühstückes stellte sich unser Werkführer vor und zeigte uns einen Kurz-Film über die Entwicklung der Firma Fendt in Marktoberdorf.

Danach wurden wir mit Warnwesten und einem Audioguide ausgestattet, damit man in den lauten Werkhallen den Erklärungen der Führung folgen konnte. Nun ging es endlich los. Wir stiegen in einen Shuttle-Zug ein und wurden zur ersten Fertigungshalle gebracht.

Wir besichtigten nacheinander alle Produktionsschritte vom Anpassen des Rahmens über die eigene Fertigung des Vario-Getriebes bis zur „Hochzeit“, also dem Aufsetzen der Kabine auf den fertig aufgebauten Rahmen. Der Werksführer erklärte uns, welche Motoren in welchen Serien eingebaut werden: in der 200-300-Reihe kommen Antriebe der Firma Sisu zum Einsatz, in den Serien 500-700 Deutz-Motoren und bei den größten Modellen vertraut Fendt auf die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg, kurz MAN.

Beeindruckend für uns alle war das exakte Arbeiten und sorgfältige Kontrollieren der unzähligen Arbeitsschritte. Außerdem begeisterte uns die voll automatisierte Waschanlage zur Reinigung des Rahmens über das Trocknen in einer speziellen Heißluftkammer bis hin zum Grundieren und Lackieren.

Nach der „Hochzeit“ werden die Schlepper noch kundenindividuell konfiguriert und die Spur eingestellt. Zum Schluss werden die Traktoren getestet und komplett mit Lasern und neuester Technik auf Lackschäden, Risse oder Undichtigkeiten geprüft. Nachdem die Prüfungen bestanden sind (bei weniger als einem Prozent muss nachgearbeitet werden), werden die Oberflächen mit Wachs versiegelt. Danach verlassen die Schlepper die Werkshallen und kommen auf den Verladeplatz. Dort stehen sie zu Abholung bereit und können an die Vertriebspartner (z.B. BayWa) geliefert werden.

Pro Tag werden in Marktoberdorf bis zu 100 Schlepper aller Baureihen gefertigt. Der Werksleiter erklärte uns, dass ein Schlepper aus rund 10.000 Teilen besteht und Fendt die am meisten verkaufte Schleppermarke in ganz Deutschland sei.

Nach der sehr spannenden Werksbesichtigung ging es in die Kantine zu einem leckeren Mittagessen. Hier verabschiedeten und bedankten wir uns bei unserem Werksführer für die informative und spektakuläre Werksführung. Schließlich stand noch der Fanshop auf dem Programm, was viele für den Erwerb eines persönlichen Fendtsouvenirs nutzten.

Um 14:00 Uhr traten wir die Heimreise nach Schweinfurt an. Es waren erstaunliche, spannende und lehrreiche Einblicke in die Schlepperproduktion der Firma Fendt. Herzlich bedanken möchten wir uns bei den Lehrkräften Herrn Weidner und Herrn Götz für den sehr gut organisierten Ausflug, sowie bei unserer Busfahrerin für die ruhige und bequeme Busfahrt.

Text: Johann Herterich, Franziska Antoni (L12)

Fotos: Luca Derlet (L 12)

 

Besuch des Staatsminsters a.D. Dr. Thomas Goppel 

Dr. Goppel zu Besuch am BSZ Alfons Goppel. Der Politiker Dr. Goppel diskutiert mit unseren Schülern. Die Schülerinnen und Schüler stellen Dr. Thomas Goppel Fragen.

Am 31. Januar 2020 durften wir Dr. Thomas Goppel an unserer Schule begrüßen. Herr Dr. Goppel war nicht nur willkommen, weil unser Schulzentrum den Namen seines Vaters Alfons Goppel trägt, sondern auch, weil er sich mit seiner 44-jährigen Expertise aus dem Bayerischen Landtag den Fragen unserer Schüler/-innen stellte. Unser Schulleiter Herrn OStD Sagstetter begrüße neben ihm auch unseren Landrat Herrn Töpper, den ehemaligen Schulleiter Herrn Huschka sowie die Vorsitzende des Fördervereins Frau Baumgartl.

Mit einem Abriss über die wichtigsten Stationen seiner politischen Karriere stellte sich Herr Dr.  Goppel vor: Im Alter von 13 Jahren verließ er das unterfränkische Aschaffenburg, da sein Vater seine Stelle als Ministerpräsident in München antrat. Später wurde Thomas Goppel mit 27 Jahren selbst Mitglied im Bayerischen Landtag. Franz Josef Strauß bot ihm schließlich die Stelle als Staatssekretär im Wissenschaftsministerium an. Später wurde er auch Umweltminister als Nachfolger Gauweilers und Generalsekretär der CSU. Auch nach seinem Dienst für den Freistaat engagiert sich Dr. Goppel immer noch: Er ist Präsident des Bayerischen Musikrats e.V., Vorsitzender des bayerischen Landesdenkmalrats sowie Vorsitzender der Senioren der CSU.

Anschließend stellten sich Herr Dr. Goppel und Herr Töpper den Fragen unserer Schüler/-innen. Auf die Frage, welche politischen Entwicklungen den beiden Sorgen bereiteten, antwortete zunächst Goppel, dass es unter anderem die Entwicklung des Schulwesens sei, in dem die anderen Schularten neben dem Gymnasium abgewertet würden. Auch die Entwicklung, dass der Staat zunehmenden die Kinderbetreuung übernehme, gefalle ihm nicht. Herr Töpper meinte, er mache sich über die Wut der Menschen Sorgen, die unsere Demokratie gefährden könne. Dieses Problemfeld sei eine Aufgabe für alle politische Ebenen und erfordere, dass politische Bildung weiter in die Schulen getragen würde.

Die Schüler/-innen der Landwirtschaftsklassen thematisierten ihre Unzufriedenheit über die aktuelle Agrarpolitik. Herr Goppel zeigte zwar Verständnis für ihre Sorgen, forderte jedoch gleichzeitig die Landwirte dazu auf, ihre Arbeitsweise zu überdenken. Herr Töpper ergänzte, dass die schwere Situation unserer Bauern nachvollziehen könne. Die Gesellschaft müsse sich mehr mit der Landwirtschaft auseinandersetzen. Auch müsse Bereitschaft entstehen, mehr für Lebensmittel zu zahlen.

Weitere Fragen griffen das Thema Pflege auf: So fragte ein Schüler der Kinderpflege, warum seine Ausbildung sowie die der Erzieher/-innen nicht vergütet würde. Aus den Reihen der Altenpflege wurde die Unterversorgung in der Pflege angesprochen. In diesem Zusammenhang wurden auch asylrechtliche Fragen gestellt: So stellte eine Schülerin die Frage, warum Pflegekräfte aus Mexiko angeworben würden, während Geflüchtete, die gerade eine Pflegeberuf lernen, abgeschoben würden. Goppel könne zwar keine Aussagen zu Einzelfällen geben, jedoch thematisierte er die  größere kulturelle Nähe christlicher Pflegekräfte. Herr Töpper ergänzte, dass wir als Einwanderungsland Integration einfordern und mehr an der Einzelfallgerechtigkeit arbeiten müssten.

Als Dank für die zweistündige Diskussionsrunde erhielten Herr Dr. Goppel und Herr Töpper ein Geschenk von unserem Apfelprojekt.  

Text: D. Szabo, StR

Fotos: J. Quednau, FLin

 

 

Globales Lernen am Beispiel des Niger - Ein Projekttag der Klasse S 11b

 

Globales Lernen  - Schüler der S 11 kochen gemeinsam. Gemeinsames Essen als Projekt Abschluss. Das Projekt wurde auch auf Plaktaten festgehalten


Eine ganz andere Welt findet sich im Niger, dem afrikanischen Land am Rande der Sahara, wenn wir es mit Deutschland vergleichen. Und doch sind viele Dinge ähnlich, die den Menschen in ihrem alltäglichen Leben im Miteinander wirklich wichtig sind. „Wir sind gleiche Leute mit Gefühlen drinnen“, so drückt es eine Schülerin aus. Das Ehepaar Solange und Marc Feyerabend ist als Referentin/Referent für Globales Lernen im Rahmen des Programms Bildung trifft Entwicklung tätig. Sie verbinden beide Länder durch ihr gemeinsames Handeln und sie nehmen bei einem Projekttag im Januar die Klasse S 11b mit auf eine ganz besondere „Weltreise“. Solange Feyerabend kocht und redet. Sie ist im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Sie spielt Musik aus ihrem Heimatland vor und sie vermittelt ein kommunikatives Gemeinschaftsgefühl. Sie zeigt, wie Kochen mit Grundnahrungsmitteln geht. Fertigprodukte sind teuer und im Niger kaum verfügbar. Lebensfreude entsteht auch durch Musik. Sie wird in den kleinen Dingen des Alltags gesucht und muss auch dort gefunden werden, denn Luxus nach europäischen Vorstellungen gibt es kaum in dem wirtschaftlich armen Land Zentralafrikas. Der Deutsche Marc Feyerabend hat den Niger bei einem zweijährigen Arbeitseinsatz zusammen mit seiner aus dem Tschad stammenden Frau kennengelernt. Doch was ist eigentlich arm und was ist reich? Kann man das nur an Besitztümern festmachen? Oder ist auch jemand reich, der mit wenig materiellen Ressourcen gut zu leben weiß? Das bespricht Herr Feyerabend mit der Klasse. „Eigentlich ist jeder reich auf seine Art“, resümiert ein Schüler.

Auf dem Boden skizzieren die Schülerinnen und Schüler mit Kreppband die Umrisse der Kontinente unserer Erde. Wo wohnen im Verhältnis wie viele Menschen? Die Gruppe verteilt sich entsprechend auf dieser Weltkarte. Wer besitzt eigentlich wie viel? Auch das wird markiert. Am meisten materielle Reichtümer haben die Länder des Nordens. Dann kommt die Frage: „Wer nimmt am meisten Flüchtlinge auf?“. Es ist bei weitem nicht Deutschland, wie manche vermuten. Die großen Zeltstädte für Geflüchtete stehen in den ärmeren Regionen des Südens. Was wünschen wir uns für die Zukunft unserer Erde? Auf ein gutes Miteinander auf unserem Planeten kommt es an. Mit Verständnis, Neugier aufeinander und gegenseitiger Unterstützung merken wir, dass wir alle viel voneinander lernen können. Das hat sich auch unserem Projekttag gezeigt.

 

Text: Renate Käser

Bilder: Christine Scheuring, Kristin Weißenberger

 

 

Textilklasse organisiert eine Kleidertauschparty für die ganze Schule

Bei der Kleidertauschparty gab es auch Informationen zur Produktion von Bekleidung. Schülerinnen der THTI 11 beim Kuchenverkauf Schülerinnen probieren aus einer vielzahl von mitgebrachten Bekleidungsstücken.

A„Kann ich so bleiben?“ fragt eine Schülerin einige Mitschülerinnen und schaut dabei in den Spiegel, der nahezu einen Rundumblick bietet. Die Freundinnen nicken ihr ermutigend zu. Wieder hat eine zufriedene Kundin in der Aula ein neues gebrauchtes Shirt beim geldfreien Shoppingerlebnis der besonderen Art erstanden. Die Textilklasse 11 organisierte eine zweitägige Kleidertauschparty. Nachhaltigkeit war ein wichtiges Ziel. Kleidung soll länger im textilen Kreislauf bleiben. Über eine Million Kleidungsstücke werden jährlich in Deutschland weggeworfen, von denen mindestens 50% noch tragbar wären. Auch auf die Bedeutung ihres Handwerks wollten die angehenden Schneiderinnen und Modenäherinnen aufmerksam machen. Sie wissen, welchen Aufwand es bedeutet, Kleidung zu produzieren und sie wünschen sich Wertschätzung der Kunden für diese Arbeit.

Die Klasse hat recherchiert, unter welchen Bedingungen textile Rohmaterialien produziert und die Textilien in Fernost genäht wird. Referentin Gisela Volz des evangelischen Partnerschaftscentrums Mission EineWelt wurde im Rahmen des hauptsächlich im Religionsunterricht stattfindenden Projekts eingeladen. Ausgehend von ihren Informationen vertieften sich die Schülerinnen und Schüler in das Thema und erstellten eine sehr ansprechende und informative Ausstellung, die sie in der Aula zeigten.

Mit einem gut durchdachten Kommunikationskonzept lud die Textilklasse zum Mitbringen von gebrauchter gut erhaltener Kleidung ein. Die Resonanz war anfangs verhalten. Aber schließlich sprang der Funke über und der Sammelbehälter füllte sich vor dem großen Tag der Kleidertauschparty täglich mehr. Das gewohnt kooperative Team am beruflichen Schulzentrum half zusammen: Ein Stand mit Kaffee aus fairem Handel und selbst gebackenem Kuchen wurde vom Fachbereich Ernährung und Versorgung organisiert.

Die Ausstellung über Hintergründe der Textilherstellung und Überlegungen zu unserem Konsumverhalten wurde um einen Laufzettel erweitert, auf dem Fragen zu den Tafeln beantwortet werden konnten. Ein kleiner Filmbeitrag aus der Ukraine ergänzte eigene Arbeitserfahrungen von Schülern in einer Nähfabrik z.B. in diesem osteuropäischen Land.

Die Praxislehrkräfte des Textilfachbereichs unterstützten mit fachgerechtem Equipment die Präsentation der Kleidung, die in der Aula zu einer äußerst ansprechenden Boutique aufgebaut wurde. Im angrenzenden Religionsraum entstanden Umkleidekabinen und es wurden Spiegel platziert. Angenehme Musik bildete eine passende Hintergrunduntermalung. Nun konnten jeweils zwei Klassen pro Unterrichtsstunde am Projekt teilnehmen. Die ansprechende Atmosphäre und die höchst professionelle Betreuung durch die Textilklasse lockten viele Interessentinnen und Interessenten an und so konnte ein Großteil der Kleidung neue glückliche Besitzerinnen und Besitzer finden. „Welch eine geniale Idee! Sowas müssen wir wieder machen!“ meinte eine Kundin begeistert.

Text: Renate Käser

Bilder: Jessica Quednau, Sabine Otter, Antonia Koch, Elisabeth Dandl

 

"… Kamera läuft! – Und bitte!..." Medienseminar der Filmgruppe auf Kloster Banz

Schüler der Filmgruppe beim Seminar auf Kloster Banz Während des Workshops werden die Kameras genau begutachtet Die Filmgruppe lernt bei dem Medienseminar einige neue Tricks.

 „Wer selber mal einen Film gedreht hat, versteht wie Medien funktionieren und kann kritischer und selbstbestimmter mit Medien umgehen“, so beginnt einer der beiden Referenten das Seminar. Und damit liefert er auch gleich die Begründung, warum die Hans-Seidel-Stiftung dieses Seminar mitfinanziert, das vom 28. bis 30. Januar auf Kloster Banz stattfindet und bei dem zwei Medienprofis drei Tage Intensivtraining anbieten. Mit uns zusammen nimmt auch noch die Filmgruppe der Von-Lerchenfeld-Schule in Bamberg teil.

Nach einer Einführung in Storytelling und Kameraführung können die 8 teilnehmenden SchülerInnen der Berufsfachschulen Kinderpflege und Sozialpflege gleich mit der praktischen Arbeit loslegen. Alle sind Neulinge in der Filmarbeit, doch schon am ersten Nachmittag sind sie gefordert mit Probedrehs nach der „Five-Shot-Regel“. Am Abend wird das Material gesichtet und mit den Profis kritisch besprochen.

Gegen 21 Uhr ist der erste Tag zu Ende. Hausaufgaben gibt es nach dem langen Tag trotzdem: Bis zum nächsten Tag sollen die Kleingruppen Storyboards für ihren geplanten Film vorlegen. So intensiv verlaufen auch die folgenden Tage und bei dem knackigen Zeitmanagement bleibt wenig Zeit, um die vielen Freizeitmöglichkeiten auf Kloster Banz zu genießen.

Vier SchülerInnen machen deswegen kurzerhand einen Film über Schwimmbad, Kegelbahn und Fitnessräume. Beim Dreh mit der GoPro unter Wasser kommt dann doch ein Freizeit- und Abenteuerfeeling auf. Die anderen Vier werden vom ehrwürdigen Gebäude zu einem Horrorfilm inspiriert. Eine spukende Nonne begegnet uns in der Nacht in den Gängen. Zum Glück ist es nur die Schauspielerin der Filmgruppe.

Schon am Ende des zweiten Tages kommen TeilnehmerInnen mit ihrem selbstgedrehten Material in den Seminarraum und werden mit dem Schnittprogramm vertraut gemacht. Diesen Abend verbringen die Filmcrews jeweils vor ihrem Computer und schneiden selbstständig ihre Filme.

Am Vormittag des dritten Tages werden die Filme gezeigt und besprochen. „Hier hätte man sich noch eine Detailaufnahme gewünscht!“, so reflektieren die jungen Filmerinnen und Filmer oder: „Da ist ein Achsensprungfehler“. Der kritische Blick auf die Medien wird schon beim Screening der eigenen Filme deutlich. Das Konzept der Referenten scheint aufzugehen.

Wir sind am dritten Tag ganz schön geschafft von dem straffen Programm, aber alle sind trotzdem in bester Stimmung. Das war etwas Besonderes, was wir hier erleben durften. Das ist allen bewusst. „Nächstes Jahr fahren wir wieder hierher.“

Oh ja. Das wäre schön.

Text und Fotos: Sabine Otter - Wahlkurs Film

 

Erste-Hilfe-Kurs für BIK-Schüler

.Die Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklasse lernen Wiederbelebungsmaßnahmen.

Gruppenbild der BIK-Schüler des Erstehilfekurses.

Potentielle Ersthelfer, die an einen Unfallort kommen, sind oft verunsichert, ob und wie sie richtig Erste Hilfe leisten können. Um hier mehr Sicherheit zu schaffen, hatten BIK-SchülerInnen die Möglichkeit, einen „Erste-Hilfe-Kurs“ am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel zu besuchen.

Die Malteser-Ausbilderin Frau Daniela Stapf erläuterte dabei ihren aufmerksamen ZuhörerInnen, wie Gefahren am Unfallort erkannt und richtig eingeschätzt werden können, um lebensrettende Maßnahmen im Notfall einzuleiten.

Die theoretische Ausbildung wurde mit vielen praktischen Übungen vertieft und trainiert. Der bestandene Lehrgang dient den Schülern auch als Voraussetzung für den Führerschein ... und hat zudem Spaß gemacht hat.

Text und Bilder: Regina Wunram

 

Losleben – Mensch sein

Die Weihnachtsfeier der Schulfamilie des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel Schweinfurt

Die BIK-Vc singt Jingle Bells Die Theatergruppe präsentiert eindrucksvoll ein modernes Krippenspiel. Emel Can aus der K 11b singt ein Solo.
Manche Schüler haben Nikolaus-Mützen auf, unter ihnen die 3 Schülersprecherinnen die durch das Programm leiten. Der Schulchor singt ein Lied. Die K 11a trägt ein Lied vor.

Die Weihnachtsfeier, die wir als Schulfamilie am Dienstag, 17.12.2019 gemeinsam feierten war rundum gelungen. Die diesjährige SMV, bestehend aus Monika Lenz, Viktoria Gießübel und Laura Bartes führte durch ein stimmungsvolles Programm, das ein Highlight an das nächste reihte.

Aber der Reihe nach: Bereits ab der dritten Stunde, als die Generalprobe zur Feier losging und die Akteure ihre Beiträge der Reihe nach voreinander präsentierten, kam der Eindruck auf, dass es dieses Jahr eine schöne Feier werden könnte. An normalen Unterricht in den Klassenräumen um die Aula herum war kaum zu denken, die Spannung und Erwartung lag bereits in der Luft.

Ab 13.00 Uhr ging es dann offiziell los. Zahlreiche Gäste, vor allem ehemalige Lehrkräfte und Schulleiter waren geladen, waren gekommen und füllten die Reihen. Pünktlich leiteten die Lehrkräfte Frau Danková, Herr Hermes und Frau Baur musikalisch die Weihnachtsfeier ein. Danach übernahm die SMV die Begrüßung und brachte mit nachdenklichen Impulsen eine Ruhe in die Menschenmenge. Viktoria fragte beispielsweise:

„Habt ihr manchmal auch das Gefühl dem Leben nur noch hinterher zu rennen?

Wer bin ich überhaupt?

Bin ich ein Roboter, eine Maschine?

Mache ich alles richtig?

Worum geht es in meinem Leben?

Was erwarten die anderen von mir? Und schaffe ich das? Will ich das schaffen?

Gehöre ich dazu?

Wo bleibe ich als Mensch?“

Laura nahm den Faden auf und lud uns alle ein uns an diesem Nachmittag etwas Zeit und Ruhe zu gönnen und gemeinsam über „das Menschsein“ nachzusinnen- und sich vielleicht so gemeinsam ein bisschen auf Weihnachten einzustimmen. Die S 10a stellte als ersten Schülerbeitrag ihren selbstgedichteten „Weihnachtssong“ unter der Leitung von Frau Danková vor und erhielt dafür viel Applaus, bevor Herr Sagstetter als Schulleiter das Wort an die Schulfamilie richtete.

Er zitierte den Aphorismus von Rainer Maria Rilke: „Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon.“ Dieser erinnere uns daran, wie einfach es doch sei, einen anderen Menschen glücklich zu machen. Unser schulischer und beruflicher Alltag bestimme uns allerdings oft fremd und da sei ein „Losleben, Menschsein“ gar nicht so einfach. Gerade in der Adventszeit können wir uns aber Rilkes Gedanken vor Augen führen und die Menschen in den Blick nehmen, die uns wirklich etwas bedeuteten. Herr Sagstetter schloss seine Ansprache mit Wünschen für ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2020.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsvorklasse BIK-Vc sangen das Lied „Jingle Bells“ in vier Sprachen, ebenfalls unter der Leitung von Frau Danková. Vielleicht heißt gemeinsam „Mensch sein“ ja auch, sich zu verstehen, obwohl man verschiedene Sprachen spricht? Die Interpretation des Weihnachtsklassikers kam auf jeden Fall gut beim Publikum an, bis Emel Can aus der K 11b ein Solo vortrug. Sie interpretierte von Sasha das Lied „Lichterketten“ und zeigte, welch Stimme in ihr steckt.

Die Parallelklasse, die K 11a, brachte gleich zwei Beiträge mit. Eine der beiden Gruppen trug eine Klanggeschichte vor, die Andrea Nikolaus selbst geschrieben hatte. Ihre Erzählung „Zimtkuchen“ begleiteten ihre Klassenkameraden mit den verschiedensten Instrumenten und ließen sie so für die Zuhörerschaft lebendig werden.

Die andere Hälfte der K 11a unterstützte Alina Reinhard gesanglich bei ihrem eindrucksvollen Auftritt zu Megan Trainors „I´ll be home“. Auch hier war ein Talent auf der Bühne, das stimmlich sehr überraschte. Beide Gruppen wurden von Frau Baur begleitet.

Die SMV bedankte sich zu Recht für die Beiträge der Schülerinnen und Schüler und führte mit folgenden Gedanken weiter durch das Programm:

„Was bedeutet es ein glücklicher Mensch zu sein? Möglichst viel zu haben? Erfolgreich zu sein? Macht zu haben? Oder Geld? Besser, schneller, schlauer zu sein als die anderen?

Macht uns das glücklich und menschlich oder sogar unmenschlich?

Und welche Folgen hat das für die Natur, für andere Menschen?

Was hilft uns Mensch zu sein – menschlich zu sein?“

Die Theatergruppe unter der Regie von Frau Otter hatte sich hierzu ebenfalls Gedanken gemacht und eine Performance einstudiert, die mitreißend, nachdenklich machend, berührend war. Das Standbild am Ende des sehr bewegten Stücks – die komplette Aula wurde zur Bühne! -stellte als Überraschungseffekt die Krippenszene nach, die mit nur wenig Requisiten auskam. Die Theatergruppe erhielt für ihren mutigen Auftritt viel Applaus.

Der Chor sang unter der Leitung von Herrn Hermes für die Schulfamilie das Lied „Come and blow, Winterwind“ von Joachim Fischer. Nach dem Dank und Schlusswort der SMV und des Schulleiters Herrn Sagstetter sang der Chor zusammen mit der BIK Vb noch den Kanon „Frohe Weihnacht“ von T. + M. Meinhard Ansohn. Dieser aktivierte die Anwesenden nochmals und es sangen tatsächlich viele Schülerinnen und Schüler mit.

Anwesende Gäste lobten im Anschluss die diesjährige Weihnachtsfeier und zeigten sich vom Niveau der Darbietungen beeindruckt. Insgesamt waren die Beiträge wirklich gut gelungen und die Aktiven dürfen stolz auf ihre Leistungen sein.

Wir sehen gerne nächstes Jahr wieder eine solch abwechslungsreiche und stimmungsvolle Weihnachtsfeier!

Text: M. Heinelt, OStRin

Fotos: Chr. Szczecina, FLin

 

Unser gemeinsamer Klassensprecherausflug

Die Schülerinen und Schüler sitzten gemeinsam im KUK. Die Klassensprecher und Klassensprecherinnen sehen sich einen Film im Kino an. Als Abschluss des Klassensprecherausflugs steht ein Besuch des Weihnachtsmarktes an.

Am 10. Dezember 2019 trafen sich die Klassensprecher/innen, Tutorinnen und Tutoren und die SMV sowie die Verbindungslehrerin Frau Heinelt und die Schülerbeauftragte Tina Hofmann zum Klassensprecherausflug vor dem KUK-Kino in Schweinfurt. Wir hatten uns im Vorfeld auf einen Kinobesuch mit anschließender Besichtigung des Weihnachtsmarktes geeinigt.

Die Vorstellung des Filmes „Eine ganz heiße Nummer 2.0“ begann und wir haben dabei viel gelacht und geschmunzelt.

Vom Kino aus sind wir bei eisiger Kälte gemeinsam zum Schweinfurter Weihnachtsmarkt gelaufen. Dort konnten die Klassensprecher/innen und Tutoren eine kleine Stärkung zu sich nehmen und sich durch lockere Gespräche besser kennenlernen. Es wurden Ideen für das schulische Miteinander ausgetauscht und besprochen.

Es war ein rundum gelungener und toller Tag und wir hatten eine Menge Spaß. Die SMV möchte sich herzlich für jedes Kommen und all die guten Gespräche bedanken. Ein großes Dankeschön geht auch an Frau Heinelt und Frau Hofmann für die Organisation sowie dem Förderverein, der uns finanziell unterstützt hat. Wir hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Text: Victoria Gießübel, 2. Schülersprecherin

Fotos: Tina Hofmann

Drei Engel und der Nikolaus für's BSZ Alfons Goppel...

.Die SMV verkleidet als Nikolaus mit 3 Engeln. Die SMV verteilte an artige Schüler am Nikolaustag Schokolade.

„Ich grüße euch nach altem Brauch,

Euch Schüler und die Lehrer auch.

Bischof Nikolaus wird´ ich genannt

und komme aus dem Morgenland.

Ich will heut´ nicht über euch gar richten,

wer sollte mir schon böses über euch berichten?

Habt Respekt voreinander und vor dem Nächsten,

so lebt es sich gut, zu eurem Besten.

Ich komme daher zur Weihnachtszeit

für jeden habe ich eine Gabe bereit

und wünsche euch noch eine schöne Zeit.“

 

Text: Philipp Schmitt, K 11a

 

Mit diesen schönen Worten ging am Nikolaustag die SMV verkleidet als Engel, zusammen mit dem Nikolaus (Philipp Schmitt, K11a) von Klassenzimmer zu Klassenzimmer.

Zur Freude aller trugen die Klassen Gedichte vor oder sangen einige Lieder zusammen mit dem Nikolaus und seinen Engeln. Auch die Lehrkräfte freuten sich beim gemeinsamen Singen und Lachen mit den Schülern. So konnte unsere SMV am Freitag für einen frohen und tollen Nikolaustag sorgen und es kam vorweihnachtliche Stimmung in der ganzen Schule auf.

Als kleines Geschenk bekamen alle einen Nikolaus, der den Schüler/innen den Tag versüßte. Es hat allen sehr viel Spaß bereitet.

 

Text: Victoria Gießübel, 2. Schülersprecherin; Laura Bartes, 3. Schülersprecherin

Bilder: Marina Heinelt, Tina Hofmann

 

Wo gesundes Essen herkommt – Besuch beim Direktvermarkter

Die Klasse EuV 12 bei ihrerem Lehrgang zu Direktvermarktern in der Region. Die Schülerinnen und Schüler bestaunen ein Huhn.

Es ist nicht egal, was man isst und wo man einkauft, das haben wir bei beim Thema „Klimawandel und Nachhaltigkeit“ zu Beginn des Schuljahres erkannt. Eine weitere Erkenntnis: Unser Ernährungsverhalten und Konsumdenken spielen eine große Rolle für das globale Gleichgewicht.

Um einen Einblick in die Erzeugung und Verarbeitung frischer und gesunder Lebensmittel aus der Region zu erhalten, besuchen wir, die Klasse EuV 12, mit einigen Lehrkräften Direktvermarkter in unserer Umgebung.

In den Hofläden „Ovum Feines & Ei“ in Schnackenwerth, Wahler in Bergrheinfeld und im Schlossgut Obbach können wir die beachtliche Produktpalette der Betriebe kennen lernen: Äpfel, Eier, Nudeln, Marmeladen, Gemüse, Wurstwaren, Mühlenprodukte, Käse, Liköre, Tees, Kräuter, Kartoffeln, Getreide und vieles mehr.

Produkte von Partnerbetrieben (Bäcker, Imker, Müller, Keltereien) erweitern das Sortiment der Direktvermarkter.

Im Hofladen kann man Mehl selbst frisch mahlen und Fruchtsäfte aus heimischem Obst probieren, z. B. Apfelsaft und käuflich erwerben.

 

Text: Jennifer Dresch, EuV 12

Fotos: Jennifer Dresch, EuV 12, Regina Wunram, StDin

 

Weimarer Kulturexpress: "Drogen - von Gras zu Crystal"

Die Darstellerinnen des Weimarer Kulturexpress - Szene: Einstieg in den Drogenkonsum. Weitere Szene des Theaterstückes - Drogen: von Gras zu Crystal Die Darstellerinen verdeutlichen die Problematik des Drogenkonszums durch ihr Schauspiel.


Am 22.10.19 war es wieder so weit: Der Weimarer Kulturexpress machte sich auf den Weg nach Schweinfurt und präsentierte dem BSZ Alfons Goppel das Stück „Drogen – von Gras zu Crystal“. Die Schauspielerinnen Lemma Kokebnesh und Sarah Honnen schlüpften in die Rollen der Freundinnen Anne und Frieda. Sehr anschaulich wird in dem Stück exemplarisch dargestellt, wie der Weg in eine ernsthafte Drogensucht aussehen kann. Um vor der Realität, die aus Leistungsdruck, falschen Freunden und Problemen mit den Eltern besteht, zu fliehen, beginnt die Figur Frieda gelegentlich „nur“ Gras zu rauchen. Schon bald verliert sie jedoch die Kontrolle und wird zur regelmäßigen Konsumentin. 

Ihre Freundin Anne raucht aus Neugier und Gruppendruck gelegentlich mit. Doch schon bald versucht sich Frieda an härteren Drogen, auch an Crystal. Was mit einer Einstiegsdroge begann, entwickelt sich zu einer ernsthaften Sucht und deren fatalen Begleiterscheinungen: Frieda verändert sich. Sie tut alles für den nächsten Rausch. Hierbei setzt sie nicht nur die Freundschaft zu Anne, sondern auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Anne gelingt es nicht, ihre beste Freundin dazu zu überreden, sich Hilfe zu suchen. Ähnlich wie in unzähligen anderen Fällen aus der traurigen Realität, kostet die Drogensucht Frieda letztlich das Leben.

Wir möchten uns bei den Schauspielerinnen Frau Kokebnesh und Frau Honnen bedanken, die mit ihrer Professionalität und Schauspielkunst einen realistischen Einblick in die Konsequenzen einer Drogensucht geben konnten. In der anschließenden Diskussion, in der sie auf alle Fragen der Schüler/-innen eingingen, verdeutlichen sie noch einmal, dass es viele Möglichkeiten gibt, sich bei Suchtproblemen helfen zu lassen. Oft wollen sich Suchterkrankte nicht eingestehen, dass ihnen die „Kontrolle“ über ihre Droge entglitten ist. Hier sind sie auf Hilfe von nahestehenden Personen angewiesen, die ihnen dabei helfen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Bedanken möchten wir uns auch bei unserem Förderverein, der den Theatergenuss unserer Schüler/-innen mit einem Betrag von 200€ finanziell unterstützte.

Text: Dennis Szabo, StR

Fotos: Christine Szczecina, FLin

 

Lebendig erzählen mit dem Kamishibai-Erzähltheater

Die Schülerinen und Schüler zeichnen Bilder. Gruppenbesprechung bei der Kamishibai-Fortbildung. Eine Referentin stellt das Kamishibai-Theater vor.

Kamishibai heißt Papiertheater. Und Papiere hatte Oliver Ripperger vom Medienhaus der Diözese sehr viele dabei. Denn die Papiere oder Blätter sind wichtig, damit man eine Geschichte mit dem Butai – dem japanischen Papiertheaterrahmen darbieten kann. 

Märchen, Geschichten, Liedtexte, Bibeltexte und vieles mehr können Kinder mit dem Kamishibai anschaulich erleben. Oliver Ripperger zeigte diese verschiedenen Möglichkeiten im Rahmen der Fortbildung für ErzieherInnen und LehrerInnen in der Berufsfachschule für Kinderpflege.

Im Fortbildungsraum sammelten sich nach und nach immer mehr der verschiedenen Instrumente für die Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen an, denn neben den verschiedenen Kamishibai-Rahmen und Geschichtenblättern hatte Herr Ripperger z.B. auch noch die „Erzählschiene“ oder den „Geschichten-Baukasten“ und Blätter zum selbst gestalten dabei - alles konnte direkt ausprobiert werden.

So lernten wir ein Sammelsurium an Medien kennen, die kostenfrei vom Medienhaus der Diözese ausgeliehen werden für´s lebendige Erzählen in der Kita.

Und lebendig erzählen, das können die Erzieherinnen. Wir durften das einmal mehr erleben bei der Abschlussrunde, als die Kleingruppen den begeisterten ZuschauerInnen ihre erarbeiteten Ergebnisse präsentierten.

Vielen Dank Herrn Ripperger für die interessante Einführung und den engagierten ErzieherInnen und Lehrkräften, durch die der Nachmittag zu einem lebendigen und kreativen Austausch.

Bild und Text: Sabine Otter, Fachbereichsleitung Kinderpflege Praxzis

 

Ökumenischer Anfangsgottesdienst für das Schuljahr 2019/20

 

Die Schülerinen und Schüler tragen ihre Wünsche für das Schuljahr vor. Musikalische Untermalung des Gottesdienstes durch die Lehrerinnen Frau Thurn und Frau Bauer. Die evangelische Religionslehrerin Frau Käser spricht zu den Schülern.

 

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, unter diesem Motto stand der diesjährige ökumenische Schulanfangsgottesdienst, den das Team der Religionslehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern vorbereitet hatte. Der Schulgemeinschaft wurde Mut gemacht für die neuen Wege und Gottes gutes Geleit durch das Schuljahr zugesagt.

In einem Anspiel kamen Lebenswünsche von Schülerinnen und Schülern zur Sprache, die sie formuliert haben, nachdem im Religionsunterricht der Film „Das Beste kommt zum Schluss“ angeschaut und bearbeitet wurde. Die Gedanken wurden in der Ansprache weitergeführt und mit dem Bibeltext verknüpft. Reisen wollen viele. Mit Delphinen tauchen oder die Erde von oben sehen, sind da schon besondere Wünsche. „Die Familie wiedersehen“ ist ein sehr nachvollziehbarer Wunsch, wenn diese in weiter Ferne wohnt. So haben auch die Protagonisten des Films ihre verbliebene Lebenszeit nicht auf Geld oder ganz besondere Reiseerlebnisse ausgerichtet. Sie haben ein Gespür für die wahren Wünsche des anderen entwickelt, die sie unterstützen wollen. Sie merken, dass es nicht so wichtig ist, ob man wirklich auf dem Himalaya gewesen ist. Mit den wichtigsten Menschen an ihrer Seite wollen sie gerne gut auskommen. Sie wollen Wertschätzung von ihnen erfahren und Wertschätzung weitergeben. „Hat dir dein Leben Freude gemacht?“ so fragen sie sich. Und: „Hast du anderen im Leben Freude gemacht?“ Das bringt eine neue Perspektive in unsere konsumorientierte Welt.

Die Musik bereicherte unseren Anfangsgottesdienst: Schwungvolle und ansprechende Lieder luden zum Mitsingen ein. Das Team der Musiklehrerinnen begleitete sie musikalisch. Die 10. Klassen Kinderpflege bildeten einen klangstarken Chor. Besondere Aufmerksamkeit bekam das Solostück „The Rose“, das eine Schülerin einer 11. Klasse vortrug.

Das Fazit: Gegenseitige Weltschätzung und Rücksichtnahme helfen uns allen weiter. Gott will uns auf unserem Weg durch das neue Schuljahr begleiten und stärken: Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie uns behüten auf allen unseren Wegen.

Text: Renate Käser

Bilder: Christine Szczecina

 

 


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