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Aus dem Schulleben 2015/2016 - 2

Rose von Jericho: „Zeig, was in Dir steckt, beim …“ - Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenzeit

Reinigung der Hände. Die Fürbitten werden in einer großen Blüte gesammelt.

Am Donnerstag, den 17. März 2016, feierten wir um 8.00 Uhr in der Aula des BSZ Alfons Goppel Schweinfurt unseren ökumenischen Gottesdienst mit der Schulgemeinschaft. Wir, das waren die Kolleginnen aus dem Fachbereich Religion/Ethik, die diesen Gottesdienst mit SchülerInnen im Rahmen des Fachunterrichtes thematisch vorbereitet hatten, die Schulklassen dieses Tages mit ihren Lehrkräften und die Schulleitung.

Die musikalische Umrahmung übernahm unser Kollege Markus Joppich, der mit einem Gitarrensolo die gemeinsame Feier eröffnete. In der Einstimmung ging Albert Ridder näher auf das Thema ein: Die Rose von Jericho sei eine Pflanze, die jahrelang ohne Wasser auskomme. Wenn sie jedoch mit Wasser übergossen werde, blühe sie in kürzester Zeit auf und zeige so, was in ihr stecke. Am Ende der Fastenzeit 2016 solle es darum gehen, die Impulse und Anregungen der vergangenen Wochen in den „normalen“ Alltag hinüber zu transportieren, um so zu zeigen, was denn wirklich an Möglichkeiten, an Kraft, Ideen, Stärke, usw. in einem stecke.

Diesen Grundgedanken nahmen die Vorbereitungsteams unter fünf Schwerpunkten auf und stellten ihre Assoziationen und Vorschläge der Schulfamilie vor:

„Reinwaschen“: Acht SchülerInnen schrieben sich Begriffe wie Wut, Egoismus, Mobbing, Zorn, … auf ihre Handfläche; acht weitere SchülerInnen malten sich ihre Handflächen dem Wort entsprechend mit roter Farbe an. Die Begriffe wurden mit den dazu gehörenden Gedanken verlesen. Dann wuschen sich die Akteure ihre Hände rein. Der Bezug zur Verurteilung Jesu wurde hergestellt. Die Szene schloss mit der Aussage, dass man sich nun von diesen Sünden reingewaschen habe. Es bleibe jedoch die Frage, wie lange die Reinheit anhalte und ob man nun wirklich frei von jedweder Sünde sei.

Schülerin beim Vortragen einer Fürbitte. Herr Joppich beim Gitarrespielen

„Hinfallen“: Ausgehend vom Fall Jesu unter der Last des Kreuzes, formulierten fünf SchülerInnen Sätze, die persönliche Erfahrungen beschrieben, die ihnen den Boden unter den Füßen weggezogen hätten. Gleichzeitig waren diese SchülerInnen auf Fotos zu sehen, wo nach und nach hingefallen war; zuletzt bildeten die Gefallenen ein Kreuz auf dem Fußboden.

„Mitleiden“: Eine Schale, halbvoll mit Flüssigkeit gefüllt, darin einige Glassteine – das war der Einstieg in dieses kurze Anspiel. Weitere Glassteine wurden als Tränen des Mitleids der Schale hinzugefügt und Beispielsituationen angerissen, wo SchülerInnen zum Weinen zu Mute war. Zum Abschluss ein Satz der Hoffnung machen soll: Im Leben gibt es immer gute und schlechte Zeiten, aber man merke: „Gott wird alle Tränen von ihren Augen wegwischen!

„Anpacken“: Diese Gruppe setzte sich ausschließlich aus SchülerInnen einer unserer Asylbewerberklassen zusammen. Sie hatte ihre Hände auf farbiges Papier übertragen und ausgeschnitten. Während sie ihre „Hände“ symbolisch in eine große Schale legten, nannten sie Beispiele für das Anpacken, die sie selbst erlebt hatten oder für wichtig hielten. Ihr Fazit lautete: „Interesse für mich selbst und mein Umfeld helfen mir zu erkennen wo ich anpacken kann und muss!“

„Aufstehen“: Mit der Darstellung einer Pieta (Maria hält den Leichnam ihres Sohnes auf dem Schoß) eröffneten diese SchülerInnen ihre Ausführungen. Damit verbanden sie die Frage, ob der Satz, Jesus habe durch sein Kreuz und Leid die Welt befreit, wirklich auch heute noch bei der Bewältigung von Krisensituationen hilfreich sein könne. Für und Wider wurden aufgezeigt. Eine Flüchtlingsfrau hält ihr Kind in einer ähnlichen Position auf dem Schoß wie bei der Pieta – damit verbunden war der Gedanke, dass Leid oft von Menschen verursacht werde. Mögliche Reaktionen Betroffener wurden angerissen – von „Gib nicht auf!“ bis „Wir schaffen das!“ Zum Abschluss wurde der Spruch: „Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen“ gezeigt. Daran schlossen sich Ermutigungen an, wie: „Bleib nicht liegen!“ „Reiß dich zusammen, geh weiter!“ die in der Aussage gipfelten: Egal wie schwierig die Situation ist, irgendwann blüht jeder Mensch auf und es werden wunderschöne Zeiten kommen!“

Mit dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser, dem Segen, dem Schlusslied „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo und dem Dank an alle Beteiligten endete unser Fastengottesdienst.

Durch die Einbindung und die Aktivitäten vieler Schülergruppen konnten alle TeilnehmerInnen angesprochen werden, was sich auch in dem reichliche gespendeten Applaus zeigte.

Text: StD Albert Ridder, Fachbereichsleiter Religion/Ethik

Bilder: StR Thomas Weidner

Bodenkundelehrfahrt 2016 – BGJ auf großer Fahrt

Lesen der Bodenschätzungskarte. Ferkel im Arm einer Schülerin.

Am 15.03.2015, um 8:00 Uhr morgens, trafen wir uns am Wendehammer vor unserer Berufsschule, um dann zusammen nach Einraffshof bei Schondra, Euerdorf und Ramsthal zu fahren. Ziel der Lehrfahrt waren Höfe unserer Mitschüler, um dort deren Betriebe zu besichtigen und gemeinsam mit unserem Lehrer Bodenprofile zu beurteilen.

Zuerst fuhren wir von Schweinfurt über 50 km nach Norden, nach Einraffshof. Dass dort mit 8 °C die Jahresdurchschnittstemperatur fast ein Grad kälter ist als in Schweinfurt, merkten wir gleich als uns beim Aussteigen ein kalter Wind um die Ohren pfiff.

In Einraffshof haben wir auf dem elterlichen Milchviehbetrieb unseres Mitschülers Felix das Bodenprofil einer Wiese angeschaut. Vom Bodentyp her handelte es sich um einen Pseudogley mit einer Grünlandzahl von 33-35 Punkten. Das bedeutet, dass es sich um einen Boden mit einer mittleren natürlichen Ertragsfähigkeit handelt. Diese wird mit einem Punktesystem von 12 (schlechter flachkrumiger Boden, wie teilweise in den Höhenlagen der Rhön) bis etwa 100 Punkte (beste Lössböden, wie mancherorts südwestlich von Schweinfurt) eingeteilt. Der Bodentyp Pseudogley drückt aus, dass es sich um einen Standort handelt, der zeitweilig unter Staunässe leidet und deshalb nicht für alle Ackerkulturen geeignet ist.

Nach der Beurteilung des Bodens bekamen wir eine Führung über das gesamte Hofgelände, was sehr interessant war, da der Betrieb gerade dabei ist seinen Milchviehstall zu erweitern.

Vorstellung des Bullenmastbetriebes durch Alexander.

Weiter ging es nach Euerdorf, zum Bullenmastbetrieb unsers Mitschülers Alexander. Anders als in Einraffshof war hier das Bodenprofil eines Ackers vorbereitet. Es handelte sich um eine Parabraunerde mit einer Bodenbewertung von 50-52 Punkten. Parabraunerden zählen zu den fruchtbarsten Böden, können sich aber je nach Ausgangsgestein, wie hier zum Beispiel Muschelkalk, relativ leicht verdichten. Parabraunerden sind für alle Kulturen geeignet.

Nach der Beurteilung des Bodens wurden wir von Alexanders Mutter zu Brötchen und Kuchen mit Getränken eingeladen, worüber wir uns – logisch – sehr freuten.

Anschließend wurden wir durch den neuen Bullenmaststall und die Maschinenhalle geführt, die als ausgesiedelte Betriebsstelle angelegt sind.

In Ramsthal, bei unserem Mitschüler Julian, haben wir uns ein weiteres Ackerbodenprofil angeschaut. Der Boden war dem in in Euerdorf ähnlich, jedoch konnten wir bei der Fingerprobe auch einen geringen Feinsandanteil feststellen. Deshalb war der Boden etwas wasserdurchlässiger als am vorigen Standort. Ausgangsgestein war auch hier Muschelkalk, der sich vor Jahrmillionen großflächig in unserer Region als Rückstand von Meerestieren, abgesetzt hat.

Die sich anschließende Führung durch den Bio-Ferkelerzeugerbetrieb war ein weiteres Highlight unserer Tour. Auch hier wurde expandiert und der bestehende Stall erweitert und erneuert. Ziel ist es das freie Abferkeln der Sauen zu ermöglichen, um so ein Maximum an Tierwohl zu erreichen.

Sicher und zuverlässig brachte uns Herr Linhart, der Busfahrer, früher selbst Landwirtschaftslehrer an unserer Schule, nach Schweinfurt zurück. Die Bodenkundelehrfahrt mit den Betriebsbesichtungen war sehr interessant. Lehrreich war vor allen Dingen, wie ein Bodenprofil angelegt sein soll, wie die verschiedenen Bodentypen bestimmt werden und welche Eigenschaften sie haben.

Text: Uli Alexander Bader (BGJ)
Bilder: Alexander Schmitt (BGJ)

Unsere Osteraktion

Gruppenbild mit übergroßen Scheck, mit Herrn Schöler, Frau Saum und der SMV. Eintauschen der Gewinne am Losstand.

Vom 14.3-18.3.16 veranstalteten wir, die SMV, an unserer Schule eine Osteraktion für einen guten Zweck, in der wir gebackene Osterhasen und Bioeier verkauften. Gleichzeitig starteten wir noch eine Tombola. Für die Tombola sammelten wir von den Schülern zahlreiche brauchbare Sachgegenstände, die die Schülerinnen und Schüler für ein Los im Wert von einem Euro erwerben konnten. Auch die Metzgerei Feiler hatte uns mit Wertgutscheinen bei der Tombola unterstützt.

Verkausstand mit Osterhasen in der Pause.

Das eingenommene Geld im Wert von 366,10 Euro spendeten wir an unser Apfelprojekt und an „Crayon – Am Puls von Afrika – direkt in deiner Nähe e.V.“.

Crayon ist ein Verein in Schweinfurt, dessen Ziel es ist, Kindern Afrika näher zu bringen. Wir entschieden uns dafür, da der Vorsitzende Latévi Lawson-Late-Goo, vor ein paar Jahren selbst Schüler unserer Schule war und seinen erfolgreichen Abschluss als staatlich geprüfter Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer erworben hat. Ebenfalls sind einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule aktiv an der Vereinsarbeit beteiligt.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Schülerinnen und Schüler sowie allen Lehrkräften die dazu beigetragen haben, dass unsere Osteraktion ein voller Erfolg war. Danke auch an die Schülerbeauftragte Frau Saum und die Verbindungslehrerin Frau Baur für die tolle Unterstützung.

Text: SMV
Bilder: Tina Saum und Thomas Weidner

IntelliCent – clever mit Geld umgehen

Präsentation der Informationsbroschüre. Vortrag des Referenten.

Der verantwortungsbewusste Umgang mit Geld in unserer Konsum- und Überflussgesellschaft ist gerade für junge Menschen eine große Herausforderung. Hier muss Erziehungsarbeit bei allen Heranwachsenden geleistet werden, insbesondere aber auch bei geflüchteten Jugendlichen, die weder unsere Marktstrukturen noch die typischen Käufer – und Vertragsfallen kennen.

Im Workshop „IntelliCent“ erhielten am 9. März 2016 die vier BIJ-V-Klassen sowie die beiden BIJ-Klassen von Referenten des Jugendrotkreuzes Nürnberg ein finanzielles Grundwissen im Umgang mit Geld.

Die Inhalte wurden sehr lebenspraktisch vermittelt. So mussten die Schüler zum Beispiel zu Beginn des Workshops sogleich ihre Teilnahmebestätigung unterschreiben, die im Kleingedruckten den Hinweis enthielt, dass sie am Ende der Veranstaltung 10 € zahlen müssen. Der Lerneffekt war für die Schüler groß, die das Kleingedruckte nicht gelesen hätten.

Da das Handy für Jugendliche ein wichtiges Kommunikationsmittel ist und daher zum Alltag gehört, wurden Tipps zur Nutzung des Handys gegeben und Fallen im Hinblick auf den Kauf von Handys, Klingeltönen usw. aufgezeigt. Darüber hinaus erhielten die Schüler Musterbriefe für einen Einspruch gegen eine überteuerte Handyrechnung. Überdies füllten sie mit den Referenten ihren persönlichen Handypass aus, der beim Verlust des Handys wichtige Handydaten enthält.

Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war die Budgetplanung, die als Hilfsmittel zur Prävention vor Überschuldung dient. Die Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben wurde den Schülern anhand praktischer Fallarbeiten visualisiert. Für die eigene Budgetplanung erhielten die Schüler einen eigenen Budgetplan, den sie zukünftig selbstständig ausfüllen und führen können.

Alles in allem wurde ein wichtiger Beitrag zur Erziehung zum selbstständigen und gewissenhaften Umgang mit Geld geleistet.

Ein herzlicher Dank ergeht hierbei an den Förderverein, der diesen Workshop finanziell unterstützt und somit erst ermöglicht hat.

Text: BIJ-Lehrerin Sandra Utter

Bilder: StDin Regina Wunram

Der „große kleine Münchner Oscar“ geht nach Schweinfurt: Erster Preis für „Die Integrationsexperten“ bei der Veranstaltung „Film-Input & Film-Output“ an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München

 

Gruppenbild der Preisverleihung.

„Wer den Film an Bayerns Schulen voranbringt und was dabei herauskommt“ so war die Veranstaltung umschrieben, die am 4. März 2016 in der HFF in München stattfand.

Vertreter filmbildender Instutionen wurden auf dem Podium interviewt, Informationen ausgetauscht und natürlich Filme gezeigt. Die 250 LehrerInnen und SchülerInnen aus ganz Bayern konnten siebzehn bereits preisgekrönte Schülerfilme ansehen. Mit dabei war auch die Filmgruppe unserer Schule in Begleitung ihrer Lehrerin Frau Otter und des Schuldirektors Herrn Schöler.

Und es gab auch etwas zu gewinnen, „Die kleinen Münchner Oscars“, so wurden scherzhaft die drei Preise genannt.  Wer die Preise bekommen sollte, hatte eine Jury von Studierenden der HFF  bereits im Vorfeld ausgewählt. Prof. Dr. Sucher, der Leiter des Studiengangs für Theater-, Film- und Fernsehkritik gab zum Abschluss der Filmvorführungen die Preisträger bekannt:  „Der erste Preis, der große kleine Münchner Oscar, geht an: Die Integrationsexperten“. Der Film sei „ein gelungenes und dringend notwendiges Pendant zur aktuellen medialen Berichterstattung, die zwischen Panikmache und Mitleidstour changiert“, so begründete die Jury die Auszeichnung.

Der Filmgruppe herzlichen Glückwunsch!

Text: Sabine Otter

Und hier noch die Siegerurkunde  und die Pressemitteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München

Gärtnerklasse besucht die Ausstellung der Techniker-Schüler in Veitshöchheim und den Botanischen Garten in Würzburg

Schülerinnen hören Erklärungen eines Gärtners zu. Schülerinnen an einem Austellungsstand.

Am 04. März 2016 waren unsere Gärtnerazubis vom Schulleiter Arved von Mansberg der Lehr- und Versuchanstalt in Veitshöchheim eingeladen, die jährlich stattfindende Ausstellung der Techniker-Schüler vor dessen Eröffnung für die Öffentlichkeit vorab zu besuchen.

Wir wurden vom Schulleiter begrüßt und anschließend von Station zu Station geführt und äußerst interessant und fachkundig informiert.

Zuerst sahen wir das gemeinsame Projekt der Landschaftsgärtner: sie stellten sehr informativ die Phasen der Entstehung eines Gartens dar: zuerst Beratung, dann Planung, Baustelle und schließlich den fertigen Garten.

Weiter ging es zu den Winzern, wo wir über Weinanbau informiert wurden und eine kleine Weinverkostung genießen durften.

Besonders haben auch die Info-Stände zu Bienen, Balkongemüse, Blumenzwiebeln, Nützlingseinsatz und Apfelsorten gefallen. Geschmacksintensiv war der Stand über verschiedene Kräutersalze. Alle Stände waren sehr liebevoll und kreativ gestaltet und kompetent mit Techniker-Schülern besetzt.

Danach fuhren wir noch in den Botanischen Garten Würzburg, wo Herr Kreiner uns mit einer spannenden Führung durch das Pflanzenreich so begeisterte, dass wir sogar unseren Aufenthalt verlängerten und einen Zug später zur Heimfahrt nahmen.

Text und Bilder: R. Trost, OStR

Kann mein Schatten fliegen? Und wenn ja wohin?

Die Fortbildungsteilnehmer beim Basteln. Die Fortbildungsteilnehmer beim Basteln.

Der Holzschnitt „Mein Schatten kann fliegen“ von Gretel Eisch war der Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise zu Licht und Schatten im Anschluss an das diesjährige Anleiterinnentreffen der 10. Klassen Kinderpflege am 1. März 2016.

Der praktische Ausbildungsteil der Berufsfachschule für Kinderpflege baut auf die enge Kooperation mit Kindertageseinrichtungen in Stadt und Landkreis. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde das kostenfreie Fortbildungsangebot für die Praxisanleiterinnen vom BSZ Alfons Goppel organisiert und ermöglicht.

Frau Köster demonstriert das Schattenspiel. Beim Schattenspiel.

Als kompetente und engagierte „Reiseleiterin“ begleitete die Referentin Marion Köster die knapp 20 Erzieherinnen und Fachlehrerinnen mit kunstpädagogischem Wissen und praktischen Beispielen aus ihrer Arbeit mit Kindern. Nach einer Einführung zur Bildhauerin Gretel Eisch und deren künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Schatten“ wurden kindgerechte, spielerische Aufgaben erprobt, die Schatten und Licht für Kinder erfahrbar machen.
Schatten kann auch Angst machen, doch wenn man sich näher mit ihm vertraut macht, verliert er seine Bedrohlichkeit. Ein unbekümmertes Spielen mit Schatten und Licht wird möglich und die Kinder begreifen deren Wirkung.
Im letzten Teil der Entdeckungsreise befassten sich die Teilnehmerinnen mit künstlerisch-kreativen Aufgaben. Anregungen für Gestaltungsarbeiten  mit Kindern in der Kindertagesstätte oder im Hort konnten selbst ausprobiert werden.

Am Ende konnte man feststellen: Der Schatten kann wohl doch nicht fliegen. Aber es bleibt spannend ihn zu erforschen und er bietet unzählige Möglichkeiten für kreative Auseinandersetzung.

Text und Bilder: Sabine Otter

AUSBILDUNGS-ERLEBNISTAG mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Innenstaatssekretär Gerhard Eck

Herr Paul begrüßt Frau Stamm. Herr Töpper am Rednerpult.

In Deutschland gibt es über 300 anerkannte Ausbildungsberufe. Darunter viele, die nur die wenigsten Jugendlichen kennen. Dass sich mit der Ausbildung in einem dieser Berufe Karriere machen lässt, darüber konnten sich Jugendliche und ihre Eltern in der bayernweiten Woche der Aus- und Weiterbildung vom 19. bis 27. Februar 2016 ausführlich informieren.
Am vergangenen Freitag startete sie um 16.00 Uhr in Schweinfurt an unserem Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel. Bis 20.00 Uhr präsentierten Ausbildungsbetriebe aus der Region beim „Markt der Möglichkeiten“ die vielfältigen Ausbildungs- und Karrierechancen in ihren Unternehmen. Betriebe und Verbände luden zum Erleben und Schnuppern ein.  Jugendliche und junge Erwachsene, Eltern und Lehrkräfte erwarteten beim Ausbildungs-Erlebnistag an unserer Schule Informationen aus erster Hand, Berufe „zum Anfassen“ und Antworten auf alle Fragen, die für die Berufswahl interessant und wichtig sind.

Zahlreiche bayerische Städte beteiligten sich an der Woche der Aus- und Weiterbildung. Die Veranstaltung fand unter dem Dach der Allianz für starke Berufsbildung in Bayern statt, einem Zusammenschluss der Staatsregierung, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft und der Bundesagentur für Arbeit.

In seiner Begrüßungsrede stellte Landrat Florian Töpper das berufliche Bildungssystem als einen „ganz wichtigen Bereich“ dar. Gerhard Eck vertrat die Meinung, dass zu einem „erfüllten Leben“ nicht unbedingt ein Studium notwendig sei, denn „die handwerklichen Berufe bieten sehr viele Chancen“. In ihrer Festrede verdeutlichte Barbara Stamm, selbst gelernte Erzieherin, dass „Kinder unser höchstes Gut sind, und alles, was wir in sie investieren, bekommen wir auch zurück“. Daher sei eine gute Ausbildung eine „wichtige Grundlage zur Entwicklung der Kinder“.

Am Freitag griff die Podiumsrunde mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Innenstaatssekretär Gerhard Eck Themen auf, die bei einer Video-Umfrage mit Schülerinnen und Schülern, Azubis und Eltern gewonnen wurden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsrunde die von Moderator Ralf Wege (Bayerischer Rundfunk) geleitet wurde, waren: Barbara Stamm, Bayerische Landtagspräsidentin, Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Bau und  Verkehr, Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, Thomas Stelzer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Dieter Pfister, Vizepräsident der IHK Würzburg Schweinfurt, Wolfgang Fieber, Direktor der UniCreditBank in der Niederlassung Mainfranken in Würzburg, Vorsitzender des Vorstands der vbw Bezirksgruppe Unterfranken, Markus Weber, Ausbildungsleiter, Metallbau Weber GmbH, Denise Wehner, stellvertretende Küchen- und Serviceleitung, Heiligenfeld Klinik Uffenheim.

Vordergrund: Hausmeister Herr Decker am Mischpult, Hintergrund: Blick auf das Podium. Die Podiumsdiskussion am Gange.

Zeitgleich eröffnete der Erlebnis-Berufemarkt mit 57 Info- und Mitmachständen (siehe weiter unten). Bei einer Rallye lockten Erlebnisse rund um die Aus- und Weiterbildung und tolle Preise.

Bei der Podiumsdiskussion lobten nicht nur die beiden Politiker das „Handwerk mit seinem goldenen Boden“. Auch Rolf Lauer (Handwerkskammer Unterfranken), Thomas Stelzer (Agentur für Arbeit), Dieter Pfister (IHK Würzburg-Schweinfurt) und Wolfgang Fieber (Bezirksvorsitzender der Vereinigung der bayrischen Wirtschaft) hoben die Bedeutung des Handwerks hervor. Die ehemalige Schülerin des BSZ Alfons Goppel Schweinfurt, Denis Wehner, erläuterte die Berufsausbildung als wichtige Grundlage für das berufliche Weiterkommen.

Kind beim Geschenke verpacken. Beratung von an einer Berufsausbildung interessierten Flüchtlingen. Arbeit am Lötkolben.

Beim Rundgang durch das Schulhaus begegnete man Innungsmeistern, Auszubildenden, Schülern und Lehrern die ihre Berufe vorstellten und sich den Fragen stellten. Gärtner testeten das Wissen über Blumen, man sah liebevoll hergerichtete Speisen und ausgefallene Kunstwerke aus Obst und Gemüse. Die Polizei bot eine Einstellungsberatung und begeisterte die Jugendlichen mit Technik und Fahrzeugen.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die von allen Beteiligten mit viel Herzblut und Engagement vorbereitet worden war. Sie hätte ein größeres Interesse seitens der Zielgruppen verdient gehabt.

Text: OStR Oliver Kleider
Bilder: StR Thomas Weidner

 

Folgende Aussteller/Partner waren vor Ort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg, AOK Bayern - Die Gesundheitskasse Direktion Schweinfurt, Innung für Spengler-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Schweinfurt - Main - Rhön (kurz: SHK-Innung), Sparkasse Schweinfurt, Lidl Vertriebs GmbH & Co. KG Westfranken, Riedel Bau GmbH & Co. KG, VR-Bank Schweinfurt eG, IHK Würzburg-Schweinfurt, sprungbrett bayern, Trips GmbH, Agentur für Arbeit Schweinfurt, Rechtsanwaltskammer Bamberg, Pabst Komponentenfertigung GmbH, OTG Lager- und Frachtkontor GmbH & Co. KG, Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt, Berufsfachschule für Kinderpflege am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt, Berufsfachschule für Sozialpflege am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt, Berufsfachschule für Altenpflege der Caritas-Schulen gGmbh am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt, Berufsschule III am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt, Berufsfachschule für Krankenpflege am Krankenhaus St. Josef, Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Schweinfurt, Friseur-Innung Main-Rhön, Kaminkehrer-Innung Unterfranken, Schreiner-Innung Schweinfurt, Modeatelier Karbacher, Innung für Elektro- und Informationstechnik, Innung für Land- und Baumaschinentechnik Unterfranken, Fleischer-Innung Schweinfurt, Kraftfahrzeuginnung Unterfranken, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt, Deutsche Telekom AG, ABBI-Projekt-Ausbildungskette für Bildungschancen, Berufsorientierung und Integration in den Arbeitsmarkt; Interkulturelles Begegnungszentrum für Frauen e. V., Kanal-Türpe Gochsheim GmbH & Co. KG, Staatliches Bauamt Schweinfurt, Handwerkskammer für Unterfranken, Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Schweinfurt, Friseur-Innung Main-Rhön, Kaminkehrer-Innung Unterfranken, Schreiner-Innung Schweinfurt, Modeatelier Karbacher, Innung für Elektro- und Informationstechnik, Innung für Land- und Baumaschinentechnik Unterfranken, Fleischer-Innung Schweinfurt , Kraftfahrzeuginnung Unterfranken, Bauunternehmung Glöckle Holding GmbH, Finanzamt Schweinfurt, SKF GmbH, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen, Bayerische Polizei

Zu Besuch im Praxiseinsatzort St. Josef

Umziehen für die Zentralsterilisation.

Am 15.02.2016 war das erste Ausbildungsjahr der generalistischen Pflege, gemeinsam mit ihrer Klassenleitung Frau von Kroge,  für einen Vorbereitungstag im Krankenhaus St. Josef zu Besuch.

Als Gäste der Krankenpflegeschule St. Josef hatten sie Gelegenheit die Kooperationsklasse kennen zu lernen. Während unsere Schüler ihren ersten Einsatz im Krankenhaus mit Spannung erwarten, steht für die Krankenpflegeschüler ebenfalls der erste Einsatz in der Altenpflege an. Auch sie waren neugierig auf das neue Tätigkeitsfeld. Die Schüler tauschten dazu untereinander ihre Erfahrungen aus und waren überrascht, wie unterschiedlich die Zielsetzungen sind. Im Krankenhaus ist die Diagnostik und Therapie vieler Patienten in kurzer Zeit besonders wichtig, während im Pflegeheim grundpflegerische Tätigkeiten und individuelle, langfristige Betreuung einer Bewohnergruppe im Vordergrund stehen.
Nach dem Gedankenaustausch stand eine Besichtigung des Krankenhauses an, um einen Überblick über Aufbau und Organisation zu erhalten. Die Schüler lernten, neben den Stationen, das Lager, die Küche, das Labor, die Notaufnahme, die Intensivstation, die Zentralsterilisation und den Kreißsaal kennen.

In ein paar Wochen werden sie im Krankenhaus St. Josef Dienst haben: Es konnten schon Dienstpläne erfragt und erste Kontakte geknüpft werden. Der erste Schritt in ein neues berufliches Erfahrungsfeld ist getan. Viel Erfolg.

 


Text: Margitta von Kroge, Fachlehrerin für Pflegeberufe

 

Bei der Gärtnerfahrt auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen wurde die diesjährige Klassenfahrt vorbereitet

Tischdekoration mit Topfpflanzen und Gestecken.

Wie schon seit vielen Jahren fuhren auch dieses Jahr wieder unsere Gärtnerklassen in Kooperation mit der Don Bosco Schule Würzburg am Mittwoch, den 27.01.2016, zur Internationalen Pflanzenmesse - IPM - nach Essen. Es stand uns ein langer, aber beeindruckender Tag bevor. Abfahrt in Schweinfurt um 6:00 Uhr früh – Rückkehr um 21:30 Uhr.

Die Pflanzenmesse ist eine der größten Pflanzenmessen der Welt. 49 Länder waren meist mit mehreren Ständen auf dieser "Weltmesse der Grünen Branche" vertreten. Wir erhielten so einen globalen Überblick über gärtnerische Angebote aus aller Welt, auch die Vielfalt der Sprachen zu hören, war beeindruckend.
Dieses Jahr besuchten wir vor allem die Stände der Baumschule Bruns und des Erdwerkes Klaasmann-Deilmann, da wir diese Firmen im Juli im Rahmen der mehrtägigen Klassenfahrt besuchen. Beim Erdwerk wurden wir sogleich erwartungsvoll begrüßt und zu einem kleinen Imbiss eingeladen, bei dem wir die Fahrt besprachen. Mit mir konnten so mehrere Azubis die Messe mal etwas von einer anderen Perspektive erleben. Einige Betriebe hatten auch den Azubis Aufträge mitgegeben, diese führten zu interessanten und sehr freundlichen Gesprächen mit den Standbetreibern.

Bepackt mit vielen Informationen, Info-Material, Kugelschreibern, Tragetaschen und vielen gärtnerischen Eindrücken fuhren wir wieder heim.

Text und Bild: Rainer Trost, OStR

„Here´s my story“ - Multimediale Geschichten erzählen

Schüler am ipad bei der gemeinsamen Arbeit mit einen Helfer des BR. Schüler am Mikrofon bei der Aufnahme eines Textes.

„Arpak, komm mit auf den Berg.“ Arpak erzählt, wie ihn sein Vater mit auf den Berg nahm, um ihm die Welt zu zeigen und ihm so manches zu erklären. Verstanden hat er vieles erst heute. Ein Film zeigt in gezeichneten Bildern diese Geschichte. Es ist einer von 15 Filmen, den am Freitag die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte in der Aula der Schule mit großer Aufmerksamkeit verfolgen.
Die Filme sind Ergebnis einer Projektwoche: 14 Schüler und eine Schülerin aus den BIJ-Klassen hatten sich gegenseitig Geschichten erzählt und die „story“ dann mit Bildern und Tönen zu einem Film zusammengesetzt.

Angeleitet und begleitet wurden sie dabei von vier Mediencoaches des BR, Elke Dillmann, Sabine Felber, Peter Allgaier und Lukas Hellbrügge.

Die Lehrerinnen Tina Saum und Sabine Otter hatten sich vor einem halben Jahr für dieses Projekt beim BR beworben. Unsere Schule wurde als eine von sieben Schulen in diesem Schuljahr ausgewählt und so konnte das Projekt durch die Unterstützung der Schulleitung und vieler Kolleginnen und Kollegen stattfinden.

Eine Woche lang, vom 25. bis 29. Januar 2016, setzten sich die Schüler mit multimedialem Erzählen auseinander. Der Text wurde eingesprochen, Bilder gesucht und fotografiert, Musik und Geräusche ausgewählt oder selbst produziert. Am ipad wurden dann anschließend von den Jugendlichen selbst die Ton- und Bildspuren zu einem Film montiert und geschnitten.

Die Jugendlichen setzten sich in ihren Filmgeschichten meistens mit ihren Erlebnissen im Heimatland oder auf der Flucht auseinander. Sie stellten in dieser Woche nicht nur Ausdauer, Kreativität und die Fähigkeit zu konzentriertem Arbeiten unter Beweis, sondern sie zeigten auch großen Mut beim Erzählen ihrer Geschichten.

Die sehr beeindruckenden Ergebnisse der Arbeit wurden am Ende der Woche in einem würdigen Rahmen in der Aula präsentiert.

Es ist eine Stimmung, wie Arpak sie in seinem Film beschreibt: Wir werden mit auf einen Berg genommen und die Jugendlichen zeigen uns einen Teil ihrer Welt. Vielleicht wird es manchen von uns wie Arpak gehen und auch wir werden vieles erst später verstehen.

Und trotzdem verlangen diese Filme schon jetzt von uns eine Reaktion, nicht nur eine emotionale während der Projektion, sondern eine, die darüber hinaus geht.

Auch der stellvertretende Schulleiter Matthias Paul wirft am Ende der Veranstaltung die Frage in den Raum, was eine angemessene, nachhaltige Reaktion auf eine solche Projektwoche sein könne. Er glaubt: gegenseitiger Respekt.

 

Text und Bilder: FOLin Sabine Otter

Und hier noch das Wichtigste: die Filme sowie Informationen zum Projekt Here´s my story des BR und ein Bericht von Frau Otter über die komplette Woche.

Informieren, mitmachen, staunen - der Berufsinformationstag am BSZ Alfons Goppel, 16.01.2016

Stand der Gärtner. Hochbetrieb beim Portionieren der Kuchen.

Mit großem Erfolg fand auch in diesem Jahr wieder ein Berufsinformationstag am BSZ Alfons Goppel statt. Die Infoveranstaltung über die Ausbildung im BGJ in Kooperation mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde, wie im letzten Jahr auch, zeitgleich abgehalten. Viele Jugendliche kamen gemeinsam mit ihren Eltern an die Schule und informierten sich über die verschiedenen Berufsangebote.

Die Gäste wurden im Foyer empfangen, wo sie sich mit Informationsmaterialen ausstatten konnten und einen Überblick erhielten. Im Schülercafé präsentierten sich die Landwirtschaft und der Gartenbau. Die Gärtner stellten sich mit einem Fotovortrag zum Gartenprojekt vor und luden zur Teilnahme an einem Quiz ein, bei dem es Blumiges für drinnen oder draußen zu gewinnen gab. Die Infoveranstaltung zum BGJ Landwirtschaft fand dann wegen des großen Andrangs in den Räumen der Landtechnik statt.

Der Duft ofenfrischer Hefezöpfe, Mohnbrötchen und anderer Leckereien lockte die Besucher weiter in die Backstube, wo die Bäcker ihr Handwerk vorführten. Für das leibliche Wohl sorgten auch die Klassen der Ernährung und Versorgung, die Kaffee und selbstgebackenen Kuchen bereitstellten.

Der Rundgang führte weiter über die Praxisräume der Friseure und den Fachbereich Textil/ Bekleidung. Dort wurden vielseitige Entwürfe ausgestellt, die zu einem kreativen Austausch einluden.

Im Fachbereich Sozialpflege boten Schülerinnen und Schüler aus den 11. Klassen den Interessierten Informationen aus erster Hand über ihre Ausbildungsrichtung sowie Erfahrungen aus der Praxis und präsentierten praxisnahe Materialien. Im Musiksaal der Kinderpflege konnte man den Rundgang vervollständigen. Auch hier wurde der Beruf durch Bilder und Videos anschaulich für die Besucher präsentiert.

Es war ein lehrreicher und informativer Tag für alle Beteiligten, auf den wir uns auch im nächsten Schuljahr wieder freuen dürfen.

Text: C. Tremer (StRefin), A. Aksu (StRefin)
Bilder: StR T. Weidner

Integration fängt im Kleinen an – Hauswirtschaft leicht gemacht

Schüler des BSZ Alfons Goppel geben Asylbewerbern in den Conn Barracks Hygiene-Tipps

Mit selbst gestalteten Bildtafeln vermittelten die Hauswirtschaftsschüler Tipps und Tricks für Sauberkeit im Haushalt. Wie viel Reinigungsmittel braucht man eigentlich beim Wäschewaschen? Auf all diese Fragen bekamen die Asylbewerber antworten.

Landkreis Schweinfurt. Wäsche waschen, Boden schrubben, Küche putzen – das klingt so logisch und einfach. Der Alltag in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in den Conn Barracks bei Geldersheim und Niederwerrn jedoch zeigt: andere Länder, andere Gewohnheiten. Integration fängt bei den kleinen Dingen im Alltag an und so haben das Gesundheitsamt Schweinfurt und Schüler des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel gemeinsam einen Infonachmittag rund um die Themen Hygiene und Sauberkeit auf die Beine gestellt.

Die Schüler der 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung vermittelten unter Anleitung ihrer Fachlehrerin Katrin Schreiner anschaulich durch selbstgestaltete Bildtafeln den Bewohnern der Conn Barracks Kniffe und Tricks in den täglichen Arbeiten eines Haushalts.

An diesem Nachmittag wurden die Böden geschrubbt, die Herdplatten gereinigt und gezeigt, wie man ein Bett überzieht. Die Schüler vermittelten den interessierten Bewohnern, wie die Arbeiten mit den entsprechenden Reinigungsmitteln und kleinen Tricks leichter von der Hand gehen.

So wurde gemeinsam angepackt und flott ein Waschbecken geputzt. In der Waschküche der Gemeinschaftsunterkunft gab es Tipps zum Wäschesortieren oder zum richtigen Dosieren von Waschmittel.

Möglich wurde dieser Nachmittag durch die Unterstützung der Asylberatung der Diakonie Schweinfurt, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und für die Veranstaltung warb.

Damit es nicht bei diesem einen Nachmittag bleibt, fand sich bereits eine Gruppe ehrenamtlicher Helfer der Diakonie Schweinfurt, die zukünftig die Unterweisungen in der Gemeinschaftsunterkunft Geldersheim fortführen werden.

Text: Pressestelle Landratsamt Schweinfurt
Bilder: Solveig Steiche, Landratsamt Schweinfurt

Qualifizierungskurs für die Babysitterbörse der Stadt Schweinfurt - Kooperationsprojekt der Kinderpflege mit der Koki-Stelle des Stadtjugendamtes

Lachende Schülerinnen mit Teilnahmebescheinigungen in den Händen. Schülerin beim Wickeln einer Babypuppe. Schülerinnen üben die Erstversorgung eines Verletzten.

Im November haben sich 17 Schülerinnen der Berufsfachschule für Kinderpflege für die Aufnahme in die Babysitterbörse der Stadt Schweinfurt qualifiziert.

Die Kinderkrankenschwester Frau Antje Meyer-Wehner vermittelte den Schülerinnen neben rechtlichen Hintergründen und pädagogischem Wissen vor allem auch Kenntnisse über die Pflege von kranken Säuglingen und Kindern. Ein weiterer Bestandteil des Kurses war der Kurs „Erste Hilfe am Kind“ des Bayerischen Roten Kreuzes, den die Schülerinnen ebenfalls absolvierten. In Übungen mit Babypuppen oder im Rollenspiel konnte das Gelernte jeweils praktisch umgesetzt werden.

Susanne Decker, die Leiterin der Koki-Stelle (Netzwerk frühe Kindheit) in Schweinfurt, hat die Babysitterbörse ins Leben gerufen. Am  10. Dezember 2015 war es dann so weit. Frau Decker und ihre Kollegin Ulrike Cebulla vom Stadtjugendamt luden die Schülerinnen ins Zeughaus ein und überreichten ihnen in einer feierlichen Runde die Zertifikate.

Jetzt kann es also losgehen und die Schülerinnen freuen sich darauf hoffentlich schon bald an interessierte Eltern vermittelt zu werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Text und Bilder: Sabine Otter

SMV als Weihnachtsüberraschung am 22.12.2015

Nikolaus und Knecht Rupprecht vor einer Schulklasse. Schülerinnen verkleidet als Nikolaus, Knecht Rupprecht und Engel.

Verkleidet als Nikolaus (Hatice Edirneli-Ismail, K10a), Knecht Ruprecht (Kevin Huddleston, K10c) und Engel (Janina Kedzierski, K10c) ging unsere SMV am letzten Schultag vor Weihnachten durch die Klassen und verteilten kleine Weihnachtsgeschenke.

Doch Geschenke gab es nicht einfach so! Wenn die Klasse ein Gedicht aufsagte oder ein Lied sang, gab es zur Belohnung das Präsent für jede Schülerin und jeden Schüler sowie für die Lehrkräfte. Dies sorgte für ein wenig Weihnachtsstimmung und eine Menge Spaß.

Auf dem Weg durch die Klassen sammelten wir viele kleine Spenden für unser Apfelprojekt an unserer Schule. Wir möchten uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie bei den Lehrkräften für die großzügige Spende von 51 Euro bedanken, die wir an Frau Käser für unser Apfelprojekt übergeben durften.

Text: SMV

Bilder: Tina Saum

Sternensuche: vorweihnachtliche Feier am BSZ

Der Schulchor in Aktion. Ehemaliger Schüler, der noch in der Schulband aktiv ist; hier an den Drums.

Mit der Begrüßung durch die SMV begann am 21.12.2015 in der Schulaula unsere vorweihnachtliche Feier. Sternensuche war das Motto der diesjährigen Veranstaltung. Was man darunter verstehen kann, verdeutlichte uns Herr Ridder mit einer anschaulichen Präsentation. Denn der Stern als Motiv, wird für vielerlei Zwecke verwendet. Der Stern als himmlisches Symbol des Friedens, ja, aber was sucht ein Stern auf einem Militärfahrzeug? Dort hat er eigentlich nichts verloren.
In den folgenden Grußworten des Schulleiters wurden alle Ehrengäste, der Elternbeirat, der Berufschulbeirat , ehemalige Kolleginnen sowie Kollegen und nebenberufliche Lehrkräfte von Herrn Schöler willkommen geheißen. In seiner Rede ging Herr Schöler auf eine aktuelle Meldung der Nachrichten ein: Über 60 Millionen Flüchtlinge gibt es weltweit. Mit einem Gedicht von Anke Maggauer-Kirsche machte er darauf aufmerksam, dass auch diese Menschen sich auf einer Sternensuche befänden, nach einem Stern, der Hoffnung schenkt. Zum Schluss seiner Ansprache appellierte Herr Schöler an alle, zu einer erfolgreichen Integration der Flüchtlinge bei uns in Deutschland beizutragen.

BIJ-Schüler bei einem Trommelintermezzo. Vortrag in Gebärdensprache.

Danach trugen sechs Schülerinnen die Geschichte „vom Geheimnis der letzten Tür“ in sechs unterschiedlichen Sprachen vor. Ein besonderer Moment war sicher die letzte Lesung, die in der Gebärdensprache von einer Schülerin der Kinderpflege vorgetragen und gleichzeitig in deutscher Sprache verlesen wurde. Zwischen den Stücken schlugen Schüler der BIJ-Klassen Trommelintermezzi.

Das „Märchen vom Auszug aller Ausländer“, vorgetragen von der SMV, zeigte auf, dass ohne Ausländer Deutschland ein anderes, langweiligeres Gesicht hätte und Weihnachten nicht Weihnachten wäre. Zögen Zimt, Gewürznelken, Mandeln, Bananen, Orangen... zurück in ihre Heimatländer, nach Indien, Amerika und Afrika, würde viel von dem fehlen, was für uns zu Weihnachten gehört.

Mit dem Film „Die Integrationsexperten“, der auf den Jufinale Unterfranken den Preis der Stadt Kitzingen gewonnen hatte, ging es weiter. Er befasst sich mit der Frage „Was ist typisch deutsch?“ und entwickelt daraus eine amüsante Integrationsstrategie für Asylanten. Heitere Lacher im Publikum konnten aber nicht verbergen, dass hinter dieser Problematik tatsächlich ernsthafte, alltägliche Schwierigkeiten für Migranten stecken.
Zwischen den einzelnen Beiträgen sorgten musikalische Einlagen des Schulchors, der Schulband und einzelner Schüler für einen andächtigen Rahmen.

Mit den besten Wünschen für das kommende Fest seitens der Schulleitung und der SMV, sowie dem besonderen Dank Herrn Schölers, für die Gestaltung der Weihnachtsfeier und des Weihnachtsbasars, endete die vorweihnachtliche Feier.

Text und Bilder: Thomas Weidner

Lebkuchentest der Klasse BV 11: Das Handwerk hat die Nase vorn.

Rege besuchter Verkaufsstand. Schülerinnen beim Testen der Lebkuchen.

Die Adventszeit ist Hochsaison für Lebkuchen. Da der größte Teil der Verbraucher allerdings zu preisgünstigen Angeboten aus dem Supermarktregal greift, wollten es die Bäckereifachverkäuferinnen im zweiten Ausbildungsjahr wissen: Schmeckt man einen Unterschied zwischen Lebkuchen aus einem Handwerksbetrieb und Fabrikware?
Um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, führten die Schülerinnen der BV 11 im Eingangsbereich unseres Schulhauses einen Lebkuchentest durch. Es wurden ein Tisch und eine Informationstafel aufgebaut und mit Liebe weihnachtlich dekoriert. Das Wichtigste waren aber selbstverständlich die Lebkuchen, von denen drei verschiedene Sorten zum Testen in mundgerechten Stückchen bereitstanden: ein Elisenlebkuchen aus einer Schweinfurter Handwerksbäckerei, ein Elisenlebkuchen von einer fabrikähnlichen Großbäckerei und ein feiner Oblatenlebkuchen vom Discounter.
Während der Frühstückspause stieß der Lebkuchenteststand auf reges Interesse seitens der Schüler und der Lehrer. Viele wollten probieren und eine Stimme für ihren Favoriten abgeben.
Nach der Pause war es dann soweit. Die Stimmen wurden ausgezählt und das Ergebnis war eindeutig: Der Elisenlebkuchen aus der Schweinfurter Handwerksbäckerei gewann mit großem Vorsprung. Einer deutlichen Mehrheit von 62 % der Teilnehmer hat der Handwerkslebkuchen vom Bäcker am besten geschmeckt. Die Lebkuchen aus der Fabrik (24 %) und die vom Discounter (14 %) wurden vom Handwerksprodukt eindeutig auf die Plätze zwei bzw. drei verwiesen.

Der Test hat also einmal mehr gezeigt, dass es sich lohnt, ein bisschen mehr im Bäckerladen auszugeben. Die Qualität, das Geschmackserlebnis und die fachkundige Beratung rechtfertigen auf jeden Fall einen höheren Preis.

Text und Bilder: Tobias Knüttel, StRef

Unser Klassensprecherausflug am 15.12.15

Gruppenbild am Weihnachtsmarkt. Entspannte Stimmung im Café Vorndran.

Unser diesjähriger Klassensprecherausflug war ein voller Erfolg. Insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler trafen sich morgens vor dem KuK-Kino in Schweinfurt. Gemeinsam ging es dann hinein ins Warme und ins Vergnügen. Der Film „Das brandneue Testament“ bot eine Menge Gesprächsstoff für den anschließenden Weg zum Weihnachtsmarkt. Am Weihnachtsmarkt angekommen hatten wir Zeit uns umzuschauen und natürlich auch für ein kurzes Fotoshooting. Zum Abschluss ging es dann noch auf eine heiße Schokolade ins „Café Vorndran“. Das gemeinsame Beisammensein bot uns die Möglichkeit alle besser kennenzulernen und auszutauschen.

Durchweg war es ein sehr schöner und gelungener Tag. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei unserer Schülerbeauftragten Frau Saum, die uns begleitete, sowie unserem Schulleiter Herrn Schöler, der uns den Tag ermöglicht hat, bedanken und freuen uns auf weitere kommende gemeinsame Aktivitäten!

Text: Kevin Huddleston, 1. Schülersprecher
Bilder: Tina Saum, Schülerbeauftragte

Pokalübergabe an Bayerns beste Junggärtner

v.l.n.r. Schulleiter OStD Rainer Schöler, Daniel Wacker, Bezirksvorsitzender Bayerischen Gärtnereiverband Elmar Gimperlein, Sebastian Götz, Andreas Munack, OStR Rainer Trost.

Am 13. Juli 2015 fand in Augsburg der Landesentscheid des Berufswettbewerbes der Gärtner statt. Von jedem Regierungsbezirk nahmen daran mehrere Dreier-Teams teil, die sich bereits im Bezirksentscheid als beste Teams qualifiziert hatten. Beim Wettbewerb gibt es zwei Teilnehmerstufen: Stufe A (1. und 2. Lehrjahr) sowie Stufe B (3. Lehrjahr und junge Gärtner bis 25 Jahre).

An der Spitze der Wettbewerbsstufe B konnte sich das Team des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel Schweinfurt mit Sebastian Götz (Bayerisches Staatsbad Bad Kissingen), Daniel Wacker (Gärtnerei Jooß, Hofheim) und Andreas Munack (Kurgärtnerei Bad Kissingen) durchsetzen.

Für die teilnehmenden Teams des Landesentscheids galt es an zehn Stationen, Aufgaben aus allen Bereichen des Gartenbaus zu lösen. Die Teams bestimmten unter anderem unterschiedliche Pflanzen und Gehölze, erkannten Gemüsesorten mal auf eine andere Weise, oder gestalteten floristische Werkstücke. Aber auch Fragestellungen zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, zum Gewächshausbau und zu aktuellen Bestattungsformen und Trauerbegleitung stellten die jungen Gärtner auf den Prüfstand.

Die Schirmherrschaft dieses Wettbewerbes obliegt dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Träger dieses Wettbewerbes sind der Bayerische Gärtnereiverband (BGV)  und die Arbeitsgemeinschaft bayrischer Junggärtner (AdJ).

Zur Auszeichnung des besten bayerischen Junggärtnerteams lud nun Diana Emmert, Stellvertreterin im Landesvorstand der Bayerischen Junggärtner, die drei Landessieger und namhafte Gäste an das Staatliche Berufliche Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt ein.

Der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Gärtnereiverbandes, Elmar Gimperlein überreichte den Wanderpokal, der bis zum nächsten Landesentscheid in zwei Jahren am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum  Alfons Goppel Schweinfurt verbleibt. Er gratulierte den drei jungen Gärtnern ebenso wie Schulleiter  Oberstudiendirektor Rainer Schöler sowie Gartenbaulehrer Oberstudienrat Rainer Trost. Alle sind sehr stolz darauf, dass die aktuell besten bayerischen Junggärtner aus Unterfranken kommen, zeigt dies doch die Leistungsfähigkeit der Schule und der Ausbildungsbetriebe sowie das Engagement der Jugendlichen.

Text: Rainer Trost, OStR
Bild: Thomas Weidner, StR

 

 

 

Weitere Berichte zum Schulleben finden Sie [hier].

 

 


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