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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Aus dem Schulleben 2015/2016 - 3

„Here’s my Story“ - Finale im Funkhaus

Gruppenbild der Preisträgerinnen und Preisträger.

Schülerinnen und Schüler des Berufsschulzentrums Alfons Goppel in Schweinfurt haben den Dienstag beim Bayerischen Rundfunk in München verbracht. Sie feierten den Abschluss des Projekts „Here’s my Story“. Das ist eine Aktion der Stiftung Zuhören und der Abteilung Bildungsprojekte des Bayerischen Rundfunks, bei der Jugendliche Geschichten aus ihrem Leben multimedial aufbereiten. Während einer Projektwoche hatten sich die Schülerinnen und Schüler für das Geschichtenprojekt mit ihrem eigenen Leben auseinandersetzt. „Wo komme ich her und was sind meine Ziele im Leben“, waren die zentralen Fragen. Aufbereitet mit Videos, Bildern und Musik entstanden so multimediale Geschichten, die einerseits ganz persönliche Einblicke geben, gleichzeitig aber auch das Lebensgefühl einer Generation widerspiegeln. Als Patin übergab Hörfunk-Redakteurin Caroline von Lowtzow, verantwortlich für die Sendung „Messages of Refugees“, die Auszeichnung für die Teilnahme bei dem Projekt an die Schülerinnen und Schüler. Vor der festlichen Abschlussveranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler bei Führungen zu den verschiedenen Hörfunkwellen Eindrücke von den Arbeitsabläufen und den beruflichen Möglichkeiten in einem Medienunternehmen gewinnen. Der Kooperationspartner vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. informierte über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten in der Metall- und Elektrobranche.

Die Filme der Jugendlichen wurden am Nachmittag im Rahmen einer festlichen Präsentation gezeigt. Prominente Paten, darunter Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, BR-Hörfunkdirektor Martin Wagner und Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, überreichten den Schülern Projekttafeln als Dank für ihre Teilnahme.

Die Filme gibt es im Internet unter br.de/mystory

Text: BR
Bild: BR, Felber

„Kinderatelier“ der KinderpflegeschülerInnen beim Spielfest der Stadt Schweinfurt

Bild vom Stand unserer Schule. Schülerin mit Kind und Luftballon.

Gut gelaunt trotz zeitweisem Regenwetter luden SchülerInnen der K 10 a beim diesjährigen Spielfest zu kreativem Gestalten ein.

Das alljährliche Spielfest der Stadt Schweinfurt fand in diesem Jahr am Samstag, den 2. Juli, im Fichtelsgarten statt. Eine Gruppe der K 10a hatte sich entschieden, das fast schon traditionelle „Kinderatelier“ der Berufsfachschule für Kinderpflege auch bei diesem Spielfest anzubieten.

Sie überlegten sich im PMM-Unterricht gestalterische Techniken, mit denen die Kinder aktiv kreative Erfahrungen sammeln können, besorgten Material und planten den Ablauf.

Handpuppen-Schmetterlinge, Windschlangen, Armbänder und vieles mehr zum Selbermachen hatten die Schülerinnen vorbereitet. Und so dauerte es beim Spielfest nicht lange, bis die Bänke unter den beiden Pavillons gedrängt voll waren mit Kindern aller Altersstufen.

Es war eine echte Bewährungsprobe zum Ende des ersten Ausbildungsjahrs: Sieben Stunden Einsatz, zeitweise viele Kinder gleichzeitig, unbekannte Kinder verschiedensten Alters und mit verschiedensten Sprachen, Durchhalten trotz Regen ...

Die Projektgruppe bewältigte die Herausforderung mit großem Engagement und durch sehr gute Teamarbeit.

„Das haben wir geschafft, weil wir so gut vorbereitet waren“, meinten einige der SchülerInnen. Ich würde ergänzen: Und weil ihr mit so viel Freude von Anfang bis Ende dabei wart!

Text und Bilder: FOLin Sabine Otter

 

„Messages of refugees“ aus Schweinfurt - SchülerInnen des BIJ produzieren mit BR Team eine Radiosendung

Gruppenbild der Teilnehmer. Ein Schüler am Mikrofon im Radiostudio.

„Die messages of refugees kommen diesmal nicht aus München, sondern aus Schweinfurt“ moderiert Arsema Berhanu Tefera  die Sendung an, die am 1. Juli auf Bayern 2 ausgestrahlt wurde.

„Messages of refugees - Flüchtlingsbotschaften“ wird einmal monatlich auf BR 2 gesendet. Die Stimme der Flüchtlinge soll hörbar gemacht werden, so beschreibt der BR das Sendeformat, denn nur, wer gehört werde, könne sich einbringen und aktiver Teil unserer Gesellschaft werden. Andererseits ginge es aber auch darum, dass die deutsche Gesellschaft die Flüchtlinge kennenlerne, die seit September 2015 die öffentliche Debatte bestimme.

Diesmal wurde die Sendung zum ersten Mal also nicht in München, sondern in Schweinfurt produziert: Drei Tage lang arbeiteten SchülerInnen des aktuellen und des ehemaligen BIJ zusammen mit dem BR Team und den Lehrerinnen Tina Hofmann und Sabine Otter an der Juli-Ausgabe der Sendung.

Die SchülerInnen wählten die Themen aus, sprachen Texte ein, diskutierten ihre Meinungen vor dem Mikrofon, führten selbst Interviews, suchten Musik aus und sprachen schließlich im BR Studio in Würzburg die Moderation ein.

Die Sendung sollte direkt einen Tag nach diesem Projekt gesendet werden. Dadurch entstand Zeitdruck – eine Anforderung die die Jugendlichen engagiert und konzentriert bewältigten. Das BR Team unterstützte die Jugendlichen mit ihrem professionellen Können, aber auch mit viel Einfühlsamkeit und ermutigender Begleitung.

Zum Inhalt der Sendung schrieb der BR:

 „Es entfacht eine heiße Diskussion darüber, wie sich die Beziehung zwischen Mann und Frau verändert wenn sie nach Deutschland kommen. Gibt es jetzt eine "neue Freiheit" für Frauen und haben sie jetzt plötzlich die Hosen an? Was an Tradition und Kultur sollte beibehalten werden, was verändert?

Wie wirds mit dem Ramadan gehalten? Junge Menschen denken darüber nach, ob sie fasten sollen oder nicht und was bewegt deutsche Staatsbürger Geflüchteten im Alltag zu helfen, mit ihnen zum Arzt zu gehen oder unverständliche Formulare für das Arbeitsamt auszufüllen? Viktor aus der Ukraine bekommt auch viel Unterstützung: Er spielt leidenschaftlich in einer Blaskappelle und die Kapellenmitglieder kämpfen gegen seine Abschiebung an.“

Für die teilnehmenden SchülerInnen brachte das Produzieren der Sendung einmal mehr die Erfahrung, dass sie selbst aktiv sein können und dürfen und dass sie gehört werden. 

Gleichzeitig haben sie uns Zuhörer an ihrer Lebenswelt teilhaben lassen und wir durften wieder ein bisschen mehr verstehen, was sie bewegt.

Dabei haben die jungen Flüchtlinge gezeigt, dass sie bei allen besonderen Themen doch vor allem auch Jugendliche sind mit ganz normalen Problemen, Wünschen und Bedürfnissen.

Und das ist vielleicht eine der wichtigsten „messages of refugees“ überhaupt.

Nachhören kann man die Sendung als podcast: http://messages-of-refugees.de/

Text und Bilder: FOLin Sabine Otter

Kreativität zahlt sich aus

Schülerinnen bei Vorbereitungen zu den Drehaarbeiten.

Seit drei Jahren nehme ich mit meinen Klassen am Kreativpreiswettbewerb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) teil. So auch in diesem Jahr. Sowohl die EuV 12 wie auch die FR 10a haben sich dabei für die Regisseure entschieden, d.h. es war Aufgabe, einen 2-Minuten-Kurzfilm zu erstellen, in dem auf Unfallgefahren im Betrieb bzw. im Beruf aufmerksam gemacht und sicheres Arbeiten dargestellt wird.
Beide Klassen mussten erst einmal Stichpunkte und Ideen sammeln, dann ein Drehbuch schreiben und organisieren, wer welches Material mitbringt und wann wo gedreht werden kann.
Die EuV 12 hat sich für typische Unfallgefahren in der Küche entschieden und eindrucksvoll dargestellt, was beim Arbeiten ohne Haarnetz oder beim unachtsamen Umgang mit heißen Herdplatten passieren kann.
Die FR 10a hat sich für ein typisches Salonszenario entschieden. Der Salon brummt, es geht hektisch zu. Dabei kann unaufmerksames oder lustloses Arbeiten zu gefährlichen Situationen im Salonalltag führen, die gefährliche Verletzungen nach sich ziehen können.

Alle Schülerinnen und Schüler haben begeistert und mit vollem Körpereinsatz mitgemacht. Von Nicole und Denise wurden die gedrehten Szenen mühevoll zusammengeschnitten und der Film mit Musik unterlegt. Wir alle hatten Spaß dabei und wurden auf lustigem Wege wieder an Unfallgefahren auf der Arbeit erinnert.

Belohnt wurde die harte Arbeit mit einem 2. Platz, belegt durch die EuV 12, und einem 1. Platz, belegt durch die FR 10a.

Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung und wünschen nun viel Spaß beim Schauen des Siegervideos.

Text und Bild: Karin Pohl, OStRin

Preisgewinn bei der Bayerischen Jufinale für den Film „von Menschen, die auszogen“

Siegerpokal (Materialcollage in Form eines Wolpertingers) Gruppenbild des Filmteams mit Urkunde, Blumen, Pokal und Siegerscheck.

Die Moderatoren und Ehrengäste der Bayerischen Jufinale 2016 inszenierten die Preisverleihung mit viel Spannung inklusive Trommelwirbel: „Der Preis der Alterskategorie 17 bis 21 Jahre geht an den Film ... `von Menschen, die auszogen`.“
Der Film der Filmgruppe aus dem Jahr 2014 wurde bei der diesjährigen Bayerischen Jufinale in Ingolstadt (17. bis 19. Juni 2016) mit einer besonderen Trophäe ausgezeichnet.  Er erhielt den „Datenwolpertinger“, verbunden mit einem Geldpreis, der vom Bayerischen Ministerpräsidenten gestiftet worden war. Die Jury lobte „den dokumentarischen Blick“ und „das Gespür für Details“. Dadurch sei es der Filmgruppe gelungen einen „lebendigen und authentischen“ Film zu produzieren.

Agnes Popovic, Magdalena Breite und Viktor Lomakin nahmen als Vertreter des Filmteams den Preis und die Glückwünsche von Jury und Ehrengästen auf der Bühne des Kulturzentrums entgegen.
Der Preisgewinn war eine besonders freudige Überraschung, denn der Film lief in der größten Alterskategorie, gemeinsam mit vielen sehr guten Filmen aus ganz Bayern.
So standen die drei aus dem Filmteam einigermaßen sprachlos auf der Bühne. Viktor, der gleichzeitig einer der Protagonisten des Filmes ist, fasste sich entsprechend kurz in seiner Dankesrede: „Mir zittern die Knie. Danke.“

Herzlichen Glückwunsch!

Text: Sabine Otter, Leiterin der Filmgruppe

Schulinterne Lehrerfortbildung: „Werte machen stark“

Einführung in die Wertearbeit – Sensibilisierung für Werte

Teilnehmer bei der Arbeit an einer Moderationswand . Materialcollage zu Werten. Teilnehmer beim Gedankenaustausch.

Nachdem Frau Wunram und ich am 15. März 2016 die Lehrerfortbildung der Regierung von Unterfranken zum Thema „Werte“ besucht hatten, waren wir von der inhaltlichen Aufbereitung und der methodisch-didaktischen Umsetzung so begeistert, dass schnell klar war: Zu dem Themenkomplex bieten wir für unser Kollegium eine Schulinterne Lehrerfortbildung (SchiLf) an. Denn gerade am BSZ Alfons Goppel, wo das Schulentwicklungsprogramm (SEP) unter anderem den Schwerpunkt „Schüler im Mittelpunkt“, „Respektvoller Umgang miteinander“ und „Lehrer als Vorbilder“ hat, kann gar nicht oft genug über Werte, deren Vermittlung und Umsetzung im Schulalltag kommuniziert werden.

So war es nicht verwunderlich, dass die Schulleitung auf unsere Anfrage hin grünes Licht gab. Wir vergewisserten uns, dass wir die ausgehändigten Materialien von Annina Buchner und Aldo Lütgenau verwenden durften, die die Regierungsfortbildung in Ochsenfurt moderiert hatten. So entstand dann einer Power-Point-Präsentation als Gerüst für unsere SchiLf, die sich an unseren Erlebnissen in Ochsenfurt orientierte, gleichzeitig jedoch den zeitlichen Rahmen auf maximal drei Zeitstunden verkürzte, weil uns kein ganzer Fortbildungstag zur Verfügung stand.

Am 16. Juni 2016 konnten wir dann in der Zeit von 14.30 bis 17.30 Uhr 15 interessierten KollegInnen mit theoretischen Grundsatzerklärungen und eingestreuten praktischen Übungen in die Arbeit mit Werten einführen und sie für den Umgang mit Werten sensibilisieren.

Nach einem im wahrstem Sinne des Wortes "wertvollen" Nachmittag übernahm Herr Paul stellvertretender Schulleiter die Aufgabe allen für ihr Erscheinen, ihr Mittun und ihr Interesse an diesem zentralen Thema zu danken. Sein Dank ging auch an uns als Referenten, da wir den TeilnehmerInnen „Werte“ als Schatz und als „Herzensangelegenheit“ wirklich hätten näher bringen können.

Text und Bilder: R. Wunram, StDin und  A. Ridder, StD

Die internationalen DLG-Feldtage in Mariaburghausen – ein Muss für jeden Landwirt – wir waren dabei

Führung durch verschiedene Maissorten. Maiskolben mit verschiedenfarbigen Körnern. Roboterfahrzeug beim Umkrautjäten im Mais.

Unser alljährlicher Besuch bei den regionalen Feldtagen des Erzeugerringes für Pflanzenbau wurde im heurigen Jahr „ersetzt“ durch den Besuch der internationalen DLG Feldtage in der Nähe von Haßfurt am 15.06.2016. Dass angehende Landwirte sich bei dieser internationalen Schau der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion und Produktionstechnik mit über dreihundert renommierten Ausstellern Informationen aus erster Hand holen, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Auch deshalb, weil diese Feldschau doch seit über zwanzig Jahren wieder einmal in Bayern und noch dazu „vor unserer Haustüre“, auf dem Hofgut Mariaburghausen stattfand. Zwar war wegen des langanhaltenden Regens und des tiefen Schlamms bestes Schuhwerk bzw. hohe Gummistiefel angesagt aber das tat den BGJlern mit ihren Praxismeistern und den Schülern der Fachstufe keinen Abbruch.

Der Vormittag war organisiert mit Besuchen bei der DLG selbst, anschließend bei der Firma KWS und der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Bayern.

Früh zur Eröffnung der Ausstellung begrüßte uns von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) Herr Alexander von Chappuis. Er gab einen kurzen Abriss zur DLG selbst, ihrem Gründer Max von Eyth und die Beweggründe für solche Ausstellungen: nämlich die Möglichkeit des Zusammentreffens von Anbietern landwirtschaftlicher Produkte (wie Saatgut, Pflanzenschutz und auch Landtechnik) mit ihren Kunden, den Landwirten. Gegenüber herkömmlichen Ausstellungen zeigen diese Feldtage realitätsnah auf vielen hunderten Parzellen den züchterischen Fortschritt bei verschiedensten Früchten wie Getreide, Mais, Zuckerrüben u.a. Landtechnik Firmen führten ihre neuesten Errungenschaften vor. Das Spektrum reichte von der Bodenbearbeitung, der Dünge- und Pflanzenschutztechnik bis hin zum Einsatz von Drohnen und Feldrobotern.

Bei der Firma KWS und anderen Pflanzenzuchtfirmen konnten wir auf vielen verschiedenen Versuchsparzellen Mais- Zuckerüben- und Getreidesorten sehen, die in ihrer züchterischen Ausrichtung nicht nur auf Ertragssteigerung zielen, sondern dort fanden sich auch Pflanzen, die in ihrer Genetik besser mit den Änderungen des Klimas zurechtkommen, z. B. Weizen, der mit weniger Wasser auskommt oder den „Hitzestress“ besser übersteht oder dem zunehmenden Krankheitsdruck wiedersteht.

Zum Teil ungewöhnliche Pflanzen und Pflanzenmischungen zeigte die Bayerische Landesanstalt für Pflanzenbau (LfL) auf ihren Demonstrationsflächen. Ein wichtiges Thema dabei war u. a. der Anbau alternativer Energiepflanzen wie Silphie, Sida oder Riesenweizengras u. v. m. Frau Andrea Sobczyk von der LfL erklärte uns, dass diese Pflanzen zwar nicht den höchst energiereichen Mais verdrängen werden, diese Pflanzen sind aber notwendig für eine nachhaltige Landwirtschaft und eine vielfältigere Fruchtfolge.

Ein weiteres wichtiges Thema der LfL war die Demonstration zum Erhalt alter Pflanzenarten und Sorten. Mit jeder Verbesserung in der Zucht von hochertragreichen Pflanzen gehe ein Teil des für die Zukunft dringend benötigten Genpools verloren, so die Fachfrau der LfL. Für die Landwirtschaft ist es auch eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe diese genetische Vielfalt bei allen Pflanzen zu erhalten. Denn „mit nur wenigen hochgezüchteten Pflanzen können wir die Herausforderungen der Zukunft wie z. B. dem Klimawandel nicht entgegentreten“. Ihr Appell: „Wir brauchen die Biodiversität auch in einer hochmodernen Landwirtschaft!“

Feldroboter bei der Wartung. Führung über das Gelände durch Herrn Alexander Chappuis.

Das Bodenprofil, das uns Herr Thomas Hetterich vom Bodengesundheitsdienst vorführte und erklärte,  zeigt viele Besonderheiten des Standortes in Mariaburghausen auf. Die über zwanzigjähre pfluglose Bestellung aber konventionelle Bewirtschaftung hat sich sehr positiv auf das Bodenleben ausgewirkt. So arbeiten über viermal mehr Regenwürmer in den Böden als auf nur gepflügten Flächen.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Und viele von uns nutzten die Gelegenheit, sich über neueste Technik z. B. bei der Gülleinjektion, GPS gesteuerte Lenksysteme bei Schleppern mit  Düngerstreuern oder Pflanzenschutzspritzen zu informieren oder den Einsatz und die Verwendung von Drohnen in der modernen Landbewirtschaftung zu  bestaunen. 

Eine Besonderheit war auch die sogenannte Field Robotic Challenge: Hier zeigten Studenten von verschiedenen Universitäten ihre selbst entwickelten Feldroboter. Sie steueren völlig autonom durch Maisreihen und bringen punktuell und zielgenau Pflanzenschutzmittel nur auf Ackerbeikräuter aus. Wir waren uns einig: Es muss noch einiges an Entwicklungsarbeit an den Geräten geleistet werden, um solche kleinen Helfer in der Landwirtschaft praktisch einzusetzen. Aber in naher Zukunft werden solche oder ähnliche Geräte mit verbesserter Technik auf unseren Höfen zu sehen sein - im Sinne einer schonenden und nachhaltigen Landwirtschaft.

Schüler wie Praxismeister waren – trotz der schlammigen Angelegenheit – von diesem absolut interessanten und informativen „Unterrichtstag“ begeistert. Er war wieder ein kleines Highlight in unserer Ausbildungszeit.

Text und Bilder: Wolfgang Lechner, StD

Schüleraustausch mit Leonardo und Erasmus+

Gruppenbild der Teilnehmerinnen mit Herrn Warmuth.

Vier Jahre nach Start des EU-Programms Leonardo und Erasmus+ für Schüler und Schülerinnen der BFS Kinderpflege sowie der BFS Ernährung und Versorgung an unserer Schule macht sich am 3. Juli  erneut eine Gruppe von insgesamt 8 Schülerinnen und Schülern auf nach England. Dort wird es einen mehrwöchigen Praxiseinsatz in einem Kindergarten in Norwich geben, zu dem wir seit Jahren engste Beziehungen pflegen. Derzeit befindet sich die Gruppe in einer intensiven Vorbereitungsarbeit für dieses work placement unter Anleitung der Englischlehrkraft Klaus Warmuth.  In dieser Vorbereitungsphase werden wichtige Weichen gestellt, um das Potenzial des Programms nutzbar zu machen.  Ziel ist nicht nur die sprachliche und die kulturelle Kompetenz der Schüler zu stärken, sondern auch einen Projekttag mit den Kindern dort vorzubereiten. Eine der mitreisenden Schülerinnen aus der BFS Ernährung und Versorgung (nicht auf dem Bild) wird zeitgleich ein Praktikum in der Küche des Kindergartens absolvieren. Ein kleines Highlight vor Abreise wird  ein gemeinsamer Grillnachmittag an einem Sonntag im Juni mit den Eltern der Schüler und Schülerinnen am Baggersee in Schweinfurt sein.

Text: Klaus Warmuth

Fahrradverlosung für BIJ- und BIJ/V-Klassen am 13.05.2016

Die strahlenden Gewinner mit ihren Rädern und Herrn Greier.

Bereits zum zweiten Mal konnten durch eine Verlosungsaktion gebrauchte, aber verkehrstüchtige Damen- und Herrenfahrräder an Schülerinnen und Schüler der Klassen zur Berufsintegration weitergegeben werden.

Nachdem die ermittelte Nachfrage in den Vorklassen und Berufsintegrationsklassen erwartungsgemäß größer war als das Angebot, spielte Verwaltungsangestellte Frau Eberlein die „Glücksfee“ und ermittelte die zehn Gewinner unter den Interessenten.

Damit der Verkehrstauglichkeit Rechnung getragen werden konnte, legte im Vorfeld Fachoberlehrer Leo Greier mit den Schülern der Berufsintegrationsklasse selbst Hand in der Werkstatt an.

Fehlende Fahrradschlösser wurden über den Förderverein des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel finanziert.

Herr Paul investierte sein erprobtes, technisches Know-how zur Fahrradsicherheit und legte letzte Hand an, um verkehrstüchtige Räder anbieten zu können.

Am letzten Schultag vor den Pfingstferien konnten die Fahrräder mit Unterstützung der Schulleitung ihren neuen Besitzern übergeben werden.

Beschwingt – in Anbetracht der bevorstehenden Ferien und der neu erlangten Mobilität – fuhren die Schüler am Unterrichtsende nach Hause.

Text und Bild: StDin Regina Wunram

Verkaufsprojekt der Gärtnerklasse

Schüler beim Vorbereiten eines Verkaufsstandes.

Produzieren ist das eine, Verkaufen das andere. Beides muss beherrscht werden. Deshalb führte die Gärtnerklasse am 09. Mai eine Verkaufsaktion unserer angezogenen Pflanzen durch.

Themen waren dabei Verkaufsgespräch, Umgang mit Kunden, Kundenservice, Kalkulation, Organisation eines Verkaufes, Gestaltung der Verkaufsfläche, Gestaltung von Werbeplakat und Werbemaßnahmen.

 

 

 

 

 

Bild: T. Weidner, StR
Text: R. Trost, OStR

„Wir geh`n dann mal kochen!“ - die Klasse 9c beim Kochevent des Beruflichen Schulzentrums

Bananen-Nutelle-Sushi mit Erdbeeren Bananen-Nutelle-Sushi mit Erdbeeren. Gruppenbild.

Am 04. Mai 2016 sah der Schulvormittag für die Klasse 9c mal anders aus als der übliche Mittwoch. Schon zum zweiten Mal hat uns das Berufliche Schulzentrum Alfons Goppel zu einem Kochevent eingeladen. Gemeinsam mit der  Abschlussklasse des Zweiges „Ernährung und Versorgung“ und deren Lehrerinnen Frau Schreiner und Frau Wunram kreierten unsere Schülerinnen und Schüler ein beeindruckendes Buffet mit über 25 verschiedenen Fingerfood-Gerichten und Getränken.

Begrüßt wurden wir zunächst von der Klassensprecherin, die uns den Tagesablauf erklärte, sowie von Herrn OStD Schöler, dem Schulleiter des BSZ. Nach der Vorstellung der Gerichte durch unsere Gastgeber wurden die Gruppen eingeteilt und die Räumlichkeiten vorgestellt.

Wie bedient man denn so ein Rührgerät? Wo sind die Messer? Wie viele Kalorien hat eigentlich so ein alkoholfreier Cocktail? Händewaschen nicht vergessen! Nachdem die wichtigsten Fragen und Regeln geklärt waren, ging es ran an die Lebensmittel. Drei Stunden wurde in Dreierteams unter Anleitung der Fachschüler geschnippelt, gewogen, gebacken und gebrutzelt. Mit viel Spaß und konzentrierter Arbeit entstanden nach und nach kleine Köstlichkeiten: Gurkenschälchen mit Räuchermakrele, Käsesticks auf Ananas, Falafel mit Humus, Quesadillas, Mini-Pizza und noch vieles mehr. Die Rezepte gab es auch dieses Mal wieder zum Mitnehmen.

Punkt 12 Uhr, das Buffet war hergerichtet – Essen fassen. Lecker! Neben Herrn Schöler und Herrn Hirsch waren auch die beiden Mitarbeiter in der Schulleitung des BSZ beim Genießen der kulinarischen Ergebnisse des Vormittages dabei.

Wir bedanken uns für den interessanten, lustigen und lehrreichen Vormittag und freuen uns über die Zusage von Herrn Schöler und Herrn Hirsch, dass diese Kooperation zur Tradition wird.

Text: StRin Frau Stapf (Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt)

Spielfest für Kinder in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schweinfurt

Viel los am Stand der K 11 b.. Zwei Schülerinnen der K 11 b. Schülerin beim Schminken eines Kindes.

„Hier mit diesen Kindern machen wir unser Abschlussprojekt.“ Drei Schülerinnen der K 11 b lernten bei Dreharbeiten der Filmgruppe in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schweinfurt Kinder und Jugendliche kennen.

Manche der Kinder und Jugendlichen sind seit vielen Monaten in der Erstaufnahmeeinrichtung und warten mit ihren Familien auf die nächsten Schritte auf dem Weg in ihrem Asylverfahren. Abwechslung in diesem Wartestadium erfahren sie durch zeitweise Betreuung im Kinderhaus oder durch vereinzelte ehrenamtliche Aktionen.

Die drei Schülerinnen überzeugten ihre KlassenkameradInnen von der Idee, das Abschlussprojekt im Fach Praxis- und Methodenlehre und Medienerziehung in Form eines Spielfestes für diese Kinder zu organisieren und durchzuführen.

In Kooperation mit Mitarbeiterinnen der Asylberatungsstelle in der Erstaufnahme wurden die Örtlichkeiten im Vorfeld besichtigt und der 2. und 6. Mai 2016 als Projekttage festgelegt.

Mit Unterstützung der Lehrkräfte Silke Cäsar und Sabine Otter bereiteten die SchülerInnen der K 11 b schließlich die zwei Spielfestnachmittage vor.

Am Montag rückte die erste Gruppe mit dem Spielbus in der Erstaufnahmeeinrichtung an und lud die Kinder zu verschiedenen Bewegungs-, Spiel- und Kreativangeboten ein. Die Kinder waren sofort begeistert und halfen schon beim Aufbau mit. Die Kreativstände waren über den ganzen Nachmittag hinweg belegt und die Schülerinnen hatten alle Hände voll zu tun, den vielen motivierten Kindern gerecht zu werden.

Kreatives Tun zum Thema "Farbe" war auch bei der zweiten Gruppe am Freitag angesagt. Viele Kinder unterschiedlichster Altersstufen probierten sich mit Freude aus und zeigten enorme Ausdauer, sodass die Schülerinnen immer wieder flexibel ihr Programm anpassen mussten, um der kreativen Lust der Kinder nachzukommen - so lange, bis an ein einigen Ständen bereits das Material ausging. Erwachsene Bewohner zeigten sich sehr gastfreundlich und versorgten die Gruppe an diesem ersten heißen Maitag mit Getränken. Ein Mann lehrte einigen SchülerInnen das Häkeln mit Fingern - trotz größter sprachlicher Barriere.

Es war eine fachliche Herausforderung für die SchülerInnen ein „ansprechendes“ Kinderprogramm für nicht deutsch sprechende Kinder selbstständig zu organisieren und durchzuführen und das ist ihnen wunderbar gelungen. „Wir haben es geschafft, den Kindern einen besonderen Tag zu schenken“ resümierte Sandy Al-Suhiry am Ende zufrieden.

Für die SchülerInnen war das Projekt aber gleichzeitig auch eine persönliche Herausforderung, wurden sie doch mit Lebensschicksalen konfrontiert, denen sie sonst im Alltag nicht so unmittelbar begegnen.

Manche Schülerinnen verstanden die arabisch sprechenden Kinder und erfuhren dadurch auch Details aus deren Leben: „Als die Kinder mir erzählt haben, dass sie alleine mit ihrer Schwester oder ihrem Bruder gekommen sind, da habe ich Gott gedankt, dass meine Familie bei mir ist. Ich musste auch danach immer wieder an die Kinder denken.“ (Süheda-Nur Bilir)

Für Katja Rossbach war die Erfahrung des Projekttages Anlass über die Berichterstattung in den Medien nachzudenken: „Als ich all diese tollen Menschen kennen gelernt habe, bin ich nachdenklich geworden. Ich habe so viel in den Medien über Flüchtlinge gehört, die Leute haben auch viel geredet. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie gar nicht mehr von Menschen, sondern nur noch von Zahlen reden.

Natürlich war mir immer bewusst, dass jeder einzelne von ihnen ein Mensch und genauso wertvoll wie ich und jeder andere ist. Aber als ich dort war, da habe ich das erst richtig realisiert: Das sind Menschen die Träume haben, sie haben Wünsche und Ziele. Sie haben etwas erlebt, sie haben was zu erzählen.

Sie mussten vor dem Krieg aus ihrem eigenen Land flüchten. Deswegen und weil sie nicht hier in Deutschland geboren sind, haben sie nicht die gleichen Chancen wie ich. Jeder Mensch ist wertvoll, kein Mensch sollte nur eine Zahl sein. Wir sollten die Augen öffnen und nicht alles glauben, was wir in den Medien hören. Aber vor allem: Wir sollten unsere Herzen öffnen!“

Das Abschlussprojekt in der 11. Klasse soll den SchülerInnen ermöglichen sich mit ihren persönlichen und fachlichen Kompetenzen einzusetzen und zu erproben. Oder wie Kaltrina Surdari es ausdrückt:

„Bei diesem Projekt habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich Sachen schaffen kann, von denen ich vorher nicht dachte, dass ich sie bewältigen kann.“

Hier noch einige Statements von weiteren Schülerinnen der Projektgruppen:

"Jedes Kind an unserer Station ist mit einem Lächeln weitergegangen." (Kristina Kinstler)

"Es war schön zu sehen, dass wir die Kinder glücklich gemacht haben." (Milena Trimbach)

"Schön war zu sehen, dass die Kinder keine Angst vor uns hatten und mit viel Freude an die Stationen gekommen sind." (Katharina Schneider)

"Nach diesem Projekt habe ich gelernt und die Erfahrung gemacht, dass die Zusammenarbeit mit Flüchtlingen gar nicht so einfach ist, wie ich es immer dachte - vor allem mit so vielen auf einmal. Mir war wichtig, dass die Kinder Spaß und Freude mit den Armbändern hatten und sich in ein paar Wochen noch an uns erinnern können." (Alena Fischer)

„Bei diesem Projekt habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich Sachen schaffen kann, von denen ich vorher nicht dachte, dass ich sie bewältigen kann.“ (Kaltrina Surdari)

Herzlichen Glückwunsch K 11 b zum gelungenen Abschlussprojekt!

 

Text und Bilder: Silke Cäsar und FOLin Sabine Otter

Filmpreis beim Internationalen Dokumentarfilmfestival in München

Bild von Frau Otter mit Mitgliedern der Filmgruppe vor DOK.fest-Plakat.

Unter dem Motto „DAS ANDERE SEHEN“ hat DOK.education zum zweiten Mal einen bayernweiten Wettbewerb für junge FilmmacherInnen zwischen 14 und 24 Jahren ausgeschrieben im Rahmen des Internationalen Dokumentarfilmfestes dok.fest in München.

Und ebenfalls zum zweiten Mal hat die Filmgruppe unserer Schule bei diesem Wettbewerb einen Preis bekommen!

Dieses Jahr wurde der Film „Die Integrationsexperten“ der Filmgruppe mit dem BLLV-Sonderpreis prämiert. Damit verbunden ist ein Geldpreis von 200 Euro, den der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband gestiftet hat.

Die feierliche Preisverleihung fand am 13. Mai 2016 im bayerischen Landtag statt.

Maya Reichert, die Leiterin von dok.education trug die Jurybegründung vor:

„Wie gelingt Integration? Dieser in den vergangenen Monaten immer lauter gewordenen Frage, mit all ihrer Komplexität und mit all ihren schwerwiegenden Implikationen für zahlreiche individuelle Schicksale, widmet sich die multikulturelle Filmgruppe algo mit Humor. In ihrem episodischen Ratgeber für Asylbewerberinnen und –bewerber sind vor allem die Deutschen aufgefordert, einen frischen, distanzierten Blick auf die gesellschaftlichen Normen und Regeln zu werfen.“

Text: Sabine Otter, FOLin

Unterricht in der Praxis – Neurologische Rehabilitation in der Klinik Bavaria, Bad Kissingen

Lernsituation: Schüler hilft Schülerin im Rollstuhl. Lernsituation: Schülerin wäscht Schüler, der auf einem Stuhl sitztl.

Am 19.04.2016 fand für uns, die A II der Altenpflegeschule, eine sehr interessante Lehrfahrt statt. Wir besichtigten die Bavaria Klinik in Bad Kissingen, eine Reha-Klinik mit einer neurologischen Intensiv- Station, der sogenannten Aware Care.

Um kurz vor 9:00 Uhr trafen wir uns im Eingangsbereich der Klinik und wurden dort vom Pflegedienstleiter Herrn Heck herzlich empfangen.

Ein straffes Programm erwartete Schüler und die begleitenden Lehrkräfte.  Es begann mit dem Thema „Der Schlaganfallpatient -Theorie“, weiter ging es mit Phasen der Rehabilitation und der praktischen Darstellung der basalen Wahrnehmungsförderung in der neurologischen Rehabilitation. Zudem wurde die Intensivmedizin auf der Aware Care erläutert. Nach der Mittagspause, in der wir mit einem reichhaltigen Büffet verwöhnt wurden, ging es mit mehreren Workshops weiter, in denen verschiedene neurologische Therapiemöglichkeiten vorgestellt wurden und auch praktisch geübt werden konnten. Hierbei zeigte sich sehr deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen in der interdisziplinären Arbeit ist.

 In Gruppen aufgeteilt bereitete uns die Klinikführung einen runden Abschluss; wir konnten hierbei noch einmal den Klinikalltag hautnah erleben. Am Ende waren wir zwar sehr müde, aber auch sehr beeindruckt von der Fülle der Therapiemöglichkeiten und der wertschätzenden Pflege im Haus.

Text und Bilder: Angelika Brand, stellv. Schulleiterin der BFS für Altenpflege

 

Obstbaumschnittkurs für die Gärtnerklasse

Obstbäume richtig schneiden zu können ist gefragt. Deshalb luden wir Herrn Kümpel ein, einen im Obstbaumschnitt sehr erfahrenen Gärtner, unserer Gärtnerklasse den Schnitt von Obstbäumen zu zeigen.

Am 11.04.2016 zeigte er, wie dies geht und die Gärtnerauszubildenden trauten sich anschließend auch gleich, die Apfelbäume im Schulgarten fachgerecht zu scheiden.

Selbstverständlich unter Anleitung und Aufsicht.

 

 

 

 

 

 

 

Bild und Text: R. Trost, OStR

 

Schulinterne Lehrerfortbildung  „Jenseits von Richtig und Falsch“

Zweiteilige Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg

Stuhlkreis der Teilnehmerinnen. Diverse Plüschtiere als Symbole für gewaltfreie Kommunikation.

Wo fand man 20 Lehrer und Lehrerinnen des Beruflichen Schulzentrums an einem Freitag-nachmittag im April, an dem die langersehnte Sonne vom strahlend blauen Frühlingshimmel lachte? Richtig! Sie versammelten sich in der Schule, um sich fortzubilden!

Das Thema der Fortbildung war die „Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg, die auch „Wertschätzende“ oder „Achtsame Kommunikation“ genannt werden könnte. Sie beschreibt einen Weg, wie man gut mit sich selbst in Kontakt bleiben und gleichzeitig seine Mitmenschen wahrnehmen und respektieren kann. Grundlage der „Gewaltfreien Kommunikation“, die eher eine Lebenshaltung als eine Kommunikationsmethode ist,  sind die Wahrnehmung der universellen Bedürfnisse, eine empathische Grundhaltung und die Annahme, dass der Wunsch zum Wohle der anderen beizutragen ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen ist.

Das Interesse an der Fortbildung wurde schnell geweckt  und das anfänglich leise Grummeln über die versäumten Sonnenstrahlen und die sehnsüchtigen Blicke nach draußen verschwanden so auch  bald und machten einer gelösten Stimmung in der Runde Platz, in der vielfältige persönliche Erfahrungen vorgestellt und mit „Giraffenohren“ unter der einfühlsamen Anleitung der GfK Trainerin Eva-Johanna Rosa  reflektiert wurden.

Die Giraffe steht als Symbol für die „Gewaltfreie Kommunikation“, da sie unter den Säugetieren das größte Herz besitzt. Mit „Giraffenohren hören“ bedeutet, wir versuchten, mit dem Herzen zu hören und hinter dem Gesagten, sowohl die eigenen als auch die Bedürfnisse und Gefühle der beteiligten Personen wahrzunehmen. Im Gegensatz dazu spricht man bei der „Gewaltfreien Kommunikation“ vom Hören mit „Wolfsohren“, wenn wir von unseren Gedanken zu einer bestimmten Situation sprechen. Hier neigen wir nämlich dazu, die Situation zu bewerten und nach einem „Schuldigen“ zu suchen.

In diesem Sinne erhielten wir eine Einführung in die Grundlagen und das Ziel der „Gewaltfreien Kommunikation“ und konnten die „Technik der vier Schritte“ an Hand eigener Beispiele erfahren.

Dies bedeutete im ersten Schritt eine Situation objektiv und ohne jede Beurteilung zu schildern. Wir merkten, dass das gar nicht so leicht war und  wir bei unseren Formulierungen schon mit kleinen Füllwörtern wie zum Beispiel dem Satzanfang „Du hast schon wieder… “ eine Bewertung einfließen lassen, die ein fruchtbares Gespräch schon im Keim ersticken kann.

Anschließend ging es im zweiten Schritt darum, uns über den inneren Prozess als Folge der Situation klar zu werden und genau zu betrachten, welche Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen darauf folgten und diese sauber voneinander zu trennen. Folgen wir nämlich den Gedanken, haben wir unwillkürlich wieder eine Bewertung vorgenommen und sind getrennt von unseren Gefühlen und Antrieben.

Im dritten Schritt blickten wir  auf unsere Bedürfnisse, die  hinter diesen Gefühlen stehen und in diesem Augenblick im Defizit sind.  Die Erfüllung dieser Bedürfnisse ist dann auch das Ziel, wenn wir im vierten Schritt eine Bitte an  unser Gegenüber richten.  Damit aus einer Bitte keine Forderung wird, muss dem Bittenden klar sein, dass auch ein „Nein“ auf die Bitte folgen darf.

Spätestens jetzt wurde uns allen klar, dass wir es hier mit keiner Gesprächstechnik zu tun haben, die man erlernen und sofort eins zu eins umsetzen kann, sondern dass „Gewaltfreie Kommunikation“ ein Konzept mit einem großen Übungsfeld bietet, in dem man Situationen reflektieren und sich persönlich weiterentwickeln kann.

Diese Chance erhielten wir in der darauffolgenden Woche beim zweiten Teil der Fortbildung:

Wir nutzten die Möglichkeit, weitere  Konflikte auf verschiedenen Wegen praxisnah anzusehen und aufzulösen.  Mittels Empathie-Übungen erfuhren wir, wie unsere eigene Wahrnehmung durch das Verhalten der Menschen in unserer Umgebung beeinflusst wird. Spannend war auch, die fünf Arten des Hörens kennenzulernen. 

Zum Schluss möchten wir noch Frau Eva Johanna Rosa ein herzliches Dankeschön für die einfühlsame Begleitung der Fortbildung aussprechen, die eine solch vertrauensvolle Atmosphäre ermöglichte. Wir sind sicher, dass jeder Teilnehmer persönlich  aus diesen Erfahrungen profitieren konnte und unsere kollegiale Zusammenarbeit durch diese Fortbildung  gestärkt wurde.  Hochmotiviert haben wir uns vorgenommen, weiter daran zu arbeiten, mit den Ideen der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Konfliktlösungen im Schulalltag zu suchen.

„Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort

– dort treffen wir uns.“

Rumi 13. Jh.

Text und Bilder: Andrea Renner, FOLin

Publikumspreis für „Die Integrationsexperten“ bei den Schweinfurter Kurzfilmtagen

Das Filmteam in ausgelassener Runde.Große Freude bei der Filmgruppe des BSZ: Der Film „Die Integrationsexperten“ wurde in Schweinfurt bei den Kurzfilmtagen vom 24. bis 26. März 2016 gezeigt. Wir freuten uns, dass unser Film in diesem Rahmen einem breiten Publikum in Schweinfurt präsentiert wurde. Und wir waren sehr gespannt: Wie würde der „Schülerfilm“ bei einem „normalen Erwachsenenpublikum“ aufgenommen werden? Wie kommen „Die Integrationsexperten“ in Schweinfurt an, wo die Themen „Asyl“, „Flüchtlinge“ und „Integration“ ja aktuell - teilweise kontrovers - diskutiert werden.
Wir waren am Freitag, 25. März 2016 selbst bei einer Vorführung dabei und waren begeistert von den positiven Reaktionen der Zuschauer. „Der Film wird verstanden, er kommt an“, da waren wir uns einig.
Und dann am Samstag die Überraschung: Das Publikum hat unseren Film als Lieblingsfilm im Regionalprogramm gewählt. Damit verbunden ist ein Geldpreis von 250 Euro, der vom VHS Filmforum/LAG Film Bayern gestiftet wurde.
Wir freuen uns, wir sind dankbar und wir sind stolz.          Und hier noch der Link zu den Schweinfurter Kurzfilmtagen.

Text und Bilder: Sabine Otter, FOLin

Weitere Berichte zum Schulleben finden Sie [hier].


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