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„Textile – Exkursion“ nach Nürnberg

Eine Schülerin probiert einen grünen Zylinder an. Der Hutmacher bestimmt die Kopfform einer Schülerin. Eindrücke von der Modenschau.

Am Mittwoch, den 22.5.2019 unternahm die 10. Jahrgangsstufe der Textilabteilung eine Lehrfahrt nach Nürnberg. Mit dem Zug ging es für die 15 Schülerinnen und Schüler von Schweinfurt aus in die mittelfränkische „Modemetropole“.

Unser erster Halt war das Hutgeschäft „ Herr Brömme und das tapfere Schneiderlein“. Dort durften wir in einer Führung dem 84jährigen, passionierten Inhaber in 4. Generation über die Fertigung von Hüten lauschen. Mit Leidenschaft und Engagement erklärte uns der ältere Herr die einzelnen Arbeitsschritte. Er zeigte uns sämtliche traditionellen Geräte und Maschinen, die nach wie vor in Gebrauch sind. So konnte beispielsweise jeder von uns mit den sogenannten Konformateur seine individuelle Kopfform bestimmen. Diese wurde auf eine Karte gepresst und ist eine einzigartige Erinnerung an diesen, wunderbaren Museumsbesuch.

Ein weiteres Highlight, das uns im Anschluss erwartete war die Modenschau „RAUM“ der Modeschulen B5 Nürnberg. Der Titel der Show, sowie verschiedene Inszenierungen zwischen den  einzelnen Modenschau-Abschnitten ließen uns über Bekleidung als „räumliche Hülle“ um den menschlichen Körper philosophieren. Die kreative und modische Auseinandersetzung mit dem Thema „Raum“ durften wir in den Abschlussarbeiten der Bekleidungstechniker und Bekleidungstechnischen Assistenten, sowie an Modellen der Modenäher und Modeschneider bewundern. Die Schülerinnen und Schüler selbst liefen als Modells über den Laufsteg und präsentieren mit Begeisterung ihre Kleidungsstücke. Die fast 2 stündige Show beeindruckte uns sehr, da wir selbst als Berufsanfänger im 1. Lehrjahr gut nachvollziehen konnten wie viel Mühe und Kreativität in diesen „Textilenkunstwerken“ steckte.

Noch lange unterhielten wir uns auf unserer Heimfahrt über einzelne Details der Modelle und die besonderen Impressionen des Hutmuseums. Gerne besuchen wir wieder diese beiden „Nürnberger Attraktionen“.

Text: FLin Jessica Weis Bild: Elisabeth Dandl, Schülerin der TH10

Prüfungsvorbereitung der besonderen Art- Die THTI 12 besucht das TIM in Augsburg 

Vom Rohstoff zur Mode - bei dieser Führung sehen die Schüler natüliche und synthetische Fasern.

Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Abschlussprüfung. Da heißt es „lernen, lernen, lernen“. Schön, wenn man da den Lehrstoff der vergangenen drei Ausbildungsjahre auf besondere Weise wiederholen kann. Das dachten sich die Schülerinnen und Schüler der THTI 12 als sie am 30. April eine Lehrfahrt nach Augsburg ins TIM machten. Im Textil- und Industriemuseum wurde ihnen ihr theoretisches Wissen visuell und haptisch verdeutlicht. 

Die Führung „Vom Rohstoff zur Mode“ veranschaulichte die verschiedensten Materialien, die in der Bekleidungsbranche zum Einsatz kommen. Wie dann aus den Fasern Garne gesponnen und aus diesen Stoffe gewebt werden, wurde an zahlreichen Bereichen des Museums aktiv miterlebt. Vom Rohstoff zur Mode - bei dieser Führung sehen die Schüler natüliche und synthetische Fasern.

Eindrucksvoll waren auch die verschiedenen antiken bis modernen industriellen Webstühle, die uns von einem rüstigen, passionierten Techniker  und gelerntem Webermeister bei lautstarkem Maschinengetöse demonstriert wurde. Ein weiterer Spezialist für Strickmaschinen präsentierte uns Gerätschaften für Maschenwaren, welche den baldigen Absolventen unserer Schule bislang meist nur aus Fachbüchern bekannt waren. 

 

Nach all diesen Darbietungen durften die Maß- und Modeschneider auch selber aktiv werden. Bei einem Siebdruckworkshop wurden fleißig mitgebrachte Stoffe bedruckt. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, so dass sich die Schülerinnen und Schüler bei Farb- und Motivwahl frei entfalten konnten. So hatte jeder am Ende ein schön gestaltetes Material aus dem noch ein individuelles Bekleidungsstück genäht werden kann, dass noch lange an unsere besondere Art der Prüfungsvorbereitung erinnert.

Text und Bild: Jessica Weis

 

Ich mach’s - Dreharbeiten des BR in unsrer Berufsschule

Ein Zuschneidetisch mit Werkzeugen aus der Maßschneiderei. Einblicke in die Werkstatt des Textilbereichs unserer Berufsschule.

Das Berufsbild wie auch der Lehrplan der Maßschneider hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Die überholte Darstellung von spießigen Schneiderbetrieben ist kreativen, modernen Ateliers gewichen, welche durch ihre individuellen und passgenauen Modelle hervorstechen.

Dieser Wandel spiegelt sich selbstverständlich auch in der Ausbildung wieder. Dies bewegte den Bayerischen Rundfunk für seine Sendereihe „ Ich mach’s“ den veralteten Beitrag über den Beruf des Maßschneides zu modernisieren. Neben Dreharbeiten in Schneidereien und Theaterwerkstätten, wurden Anfang April auch einige Aufnahmen in unseren Unterrichtsräumen gemacht.

Der Kurzfilm ist seit dem 29. April online in der Mediathek des BR, unter der Sendereihe „Ich mach’s“  zu sehen.

Text und Bild: Jessica Weis

Spende von 100€der Klasse TH/TI 12 an Herzenssache - Nähen für Sternchen und Frühchen e. V.

Die Schülerinnen un Schüler mit Renate Käser und dem Scheck über 100 Euro. Der Scheck über 100 Euro und einige Bekleidungsstücke für Frühchen von Herzenssache.

Mit einem erfolgreichen 4. Platz wurde die diesjährige Klasse TH/I 12 beim letztjährigen Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik für ihr gelungenes Upcycling-Projekt belohnt. Die Schülerinnen und Schüler wollten mit ihrem Wettbewerbsgewinn von 100€ etwas Gutes tun und entschieden sich für eine Spende an den Verein Herzenssache - NfSuF. Die regionale Ansprechpartnerin Frau Brunnhuber freute sich sehr über die Unterstützung ihrer Arbeit. Der symbolische Scheck wurde mit einem Teil der Klasse und Frau Käser in der Schule fotografiert und dann per Post zum Verein geschickt. Frau Brunnhuber schickte dann ein Foto des eingetroffenen Schecks zurück und bedankte sich mit folgendem Text:

„Der Verein "Herzenssache- Nähen für Sternchen und Frühchen e.V." näht, strickt, häkelt und bastelt bundesweit ehrenamtlich Einschlagdecken und Beigaben für Sternenkinder (so nennt man Babys, die im Mutterleib oder kurz nach Geburt versterben) sowie Kleidung für Frühchen (Babys, die zu klein und zu früh auf die Welt kommen).

Der Verein hat sich dies zur Aufgabe gemacht, weil die Industrie kaum so kleine, passende, bunte Kleidungsstücke wie Strampler, Hosen und Oberteile in den Babygrößen 38 bis 46 herstellt. Für die Bestattung der Sternenkinder werden passende kleine Einschlagdecken sowie Erinnerungsstücke für die Eltern hergestellt. All dies macht unser Verein ehrenamtlich.

Alles was gefertigt wird, spendet der Verein an Kliniken und Bestatter in ganz Deutschland. Die Herzenssache freut sich sehr über die Spende der Schüler und bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung! Den Scheck nahm für den Verein Andrea Brunnhuber, regionale Ansprechpartnerin der Region Süd (Bayern, Baden-Württemberg) entgegen."

Text und Bild: Renate Käser/Andrea Brunnhuber

Ein Highlight am letzten Schultag der TH11:  Workshop zur Chanel-Jacken-Verarbeitung

Schülerinnen beim Schnittlegen. Schülerinnen beim Schnittlegen.

Ein ganz besonderes Schmankerl erwartete die Schülerinnen und Schüler der TH 11 an ihrem diesjährigen letzten Schultag, am 04.05.2018: Ein Workshop zur Verarbeitung einer Chanel-Jacke.

Der Referent war kein geringerer als ein Mitschüler aus den eigenen Reihen, Felix Flechtner,  der die Besonderheiten der Verarbeitung in einer betrieblichen Fortbildung erlernte.Der Auszubildende von „Spitz Maßdesign“ in Erlangen gab zunächst einen kurzen theoretischen Einstieg über typische Verarbeitungsmerkmale und Gestaltungsmöglichkeiten einer solchen Jacke.

Er zeigte seinen Mitschülerinnen welche Abwandlungen vom Kleidergrundschnitt bis zum Modellschnitt getätigt werden und vermittelte anhand einiger Beispiele, welche Materialien Verwendung finden.

In Gruppenarbeit schnitten die angehenden Maßschneiderinnen unter Anweisung von Felix Flechtner Bouclé und Organza zu, schlossen Abnäher und Nähte und verbanden letztlich in Handarbeit durch Pikieren die beiden Stofflagen.

Der anfängliche theoretische Lehrstoff, konnte so im wahrsten Sinne von den Schülerinnen begriffen werden. Sie verstanden schnell, dass die Fertigung einer echten Chanel-Jacke handwerkliches Geschick und viel Zeit beansprucht und was das Einzigartige dieser „Haute Couture –Verarbeitung“ ausmacht.

Mit vereinten Kräften und vielen fleißigen Händen konnten so nach einiger Zeit die Schnittteile zusammen genäht und letztlich mit dem Futter verstürzt werden.

Zwar konnte in der kurzen Zeit nur an einer Jacke gearbeitet werden, doch kann jede der Teilnehmerinnen mit einem gehörigen Wissenszuwachs ins dritte Lehrjahr starten.

Danke dem Referenten, wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung!

 

Text und Bilder: FLin Jessica Weis

Das war SPITZE! – Eine Lehrfahrt der THTI 11 nach Plauen

Gruppenbild der Teilnehmer/-innen. Begutachtung eines Kleides. In der Ausstellung.

Die Lehrplaninhalte mal anders erleben, das konnten 19 Schülerinnen und Schüler der THTI11 in Begleitung ihrer Lehrkraft Marion Zirk, und den Klassenleiterinnen Annette List und Jessica Weis.

Gemeinsam ging es am 02.05.2018  mit dem Bus von Schweinfurt nach Plauen – der einstigen  Metropole für Spitzenherstellung.

Das erste Ziel war die „Schaustickerei Plauener Spitze“.  In dieser Museumsfabrik, bestehend aus einem Wohnhaus mit angegliedertem Stickereigebäude, konnten wir uns auf einzigartige und authentische Weise auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben. Bei einer Führung wurden die historischen Stickmaschinen in Betrieb genommen und zeigten uns die Arbeitsweise von vor über 100 Jahren.

Der Maschinenpark, der noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist, brachte den Schülerinnen und Schülern nahe, welche Ingenieursleistung die damaligen Stickmaschinenbauer vollbrachten, um im Industriezeitalter  feinste, hochwertige und zudem erschwingliche Spitze herstellen zu können.

Die Entwicklung der Spitze vom Entwurf bis zur Fertigung und der historische Wandel in Produktion und Gestaltung brachte uns neben der Schaustickerei auch unser zweites Ausflugsziel näher – Das Spitzenmuseum in der Plauener Altstadt.

Im einzigen Spitzenmuseum Deutschlands wurde den angehenden Maß- und Modeschneidern/-innen, sowie den Modenähern/-innen der Unterschied zwischen Stickerei und Spitze verdeutlicht. Sie erfuhren mehr über die Bedeutung und Vielseitigkeit von Spitze. Dabei unterscheidet man Hand- von Maschinenspitzen, oder beispielsweise Klöppel-, Tüll- und Ätzspitzen.

Neben den Arten lernten wir auch die unterschiedlichsten Einsatzgebiete kennen: von Lingerie, über Accessoires und Heimtextilien bis hin zu technischen Textilien findet dieses besondere Gewebe seinen Einsatz.

Besonders ein Haute-Couture Modell aus schwarzer Spitze mit von Hand bestickten Swarovski-Steinen weckte die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler. Es wurde exklusiv für den Wiener Opernball gefertigt.

Diese Lehrfahrt brachte uns viele neue Informationen über den filigranen Stoff und das Lehrthema der besonderen Gewebe. Deshalb sind wir der Meinung: Das war SPITZE!


Text und Bild: FLin  Jessica Weis

Besuch der Modeausstellung:  Jil Sander Präsens – Lehrfahrt der THTI 12 nach Frankfurt am Main

Gruppenbild der TeilnehmerInnen. Suchbild: verstecke Modelle.

Als Ziel der diesjährigen Abschluss-/ und Lehrfahrt entschieden sich die 14 Schülerinnen der THTI 12 für einen Besuch des Museums Angewandte Kunst.

Am 24.04.2018 ging es mit dem Zug nach Frankfurt zur weltweit ersten Einzelausstellung über Jil Sander.Über zwei Etagen hinweg erlebten die angehenden Maß- und Modeschneider in multimedialen Installationen das Wirken der Designerin. Nach ihrem Werdegang, zu Beginn des Rundgangs, wurden gleich im ersten Raum auf mehreren Bildschirmen Modenschauen präsentiert.

Ihre puristische Gestaltungshaltung, in der Schnittführung, Material und Form die entscheidende Rolle spielen, konnten die Absolventen des dritten Ausbildungsjahres zudem an originalen Modellen auf Schneiderpuppen bewundern.

Schade, dass das Anfassen auch in diesem Museum nicht gestattet war, wo wir Schneider doch beruflich bedingt jedes kleinste Verarbeitungsdetail gerne genauer unter die Lupe genommen hätten!

Dennoch konnten die Schülerinnen anhand der Schnittteile eines Mantels an einer Wandtafel den besonderen Erfindungsreichtum in der Nahtführung besser verstehen.

Bild des Schnittes.Das klare, skulpturale Design von Jil Sander wurde nicht nur im Bereich der Mode beleuchtet.

Weitere Räume widmeten sich dem Produktdesign, Architektur und Gartenkunst worin die Besucher von neuem die kreative Kraft der Modeschöpferin entdecken konnten.

Es war für uns alle ein schöner, informativer Ausflug, den wir gerne in Erinnerung behalten. Und vielleicht wurde ja die ein oder andere durch diese Ausstellung für das bevorstehende Abschluss-Modell inspiriert?!

 

P.S.: Für alle Rätsel-Freunde haben wir ein besonderes Foto geknipst – Finde die 3 Modelle auf dem Bild;)

 

Text und Bilder: FLin Jessica Weis

Einblicke über Jil Sander und die „Heimtextil“- Eine Lehrfahrt der TH/TI 11 nach Frankfurt

Foto von Jil Sander in der Ausstellung. Schülerinnen in der Ausstellung. Messegebäude mit Schülerinnen von außen.

Das Schulleben macht zwar sehr viel Spaß, nichtsdestotrotz ist eine Lehrfahrt eine besondere und informative Abwechslung, weshalb wir, die Klasse TH/TI 11 am 09.01.2018 einen Abstecher nach Frankfurt am Main machten.

Dort besuchten wir zuerst die Jil Sander Ausstellung im Museum Angewandte Kunst. Purismus pur ist das Credo der Designerin. Bei Jil Sander stehen Mensch und Schnittführung im Vordergrund und werden nicht durch Opulenz oder viel Kitsch erdrückt. Sie hat mit ihrem Stil die Modewelt nachhaltig revolutioniert und es bis heute geschafft ihren Stil als Alleinstellungsmerkmal beizubehalten.

Der Fokus der Ausstellung lag auf dem handwerklichen Schaffen Sanders, was geradezu perfekt für uns Auszubildende im Textilbereich ist.

Wir waren natürlich nicht nur wegen Jil Sander in Frankfurt. Glücklicherweise fand Anfang Januar auch noch die Messe "Heimtextil" statt. Sie ist die größte internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien und als erste Fachmesse des Jahres ein Stimmungs- und Trendbarometer für das neue Geschäftsjahr.  

Rund 3000 Aussteller aus 64 Nationen präsentieren alles rund um die Themen Interior Design und Interieur Trends. Ein Highlight war der Theme Park, in dem den Besuchern die neuesten Wohntrends der Saison 2018/19 vorgestellt wurden. Außerdem gab es eine Messehalle nur mit Unternehmen die Maschinen zum Bedrucken von Stoffen herstellen.

Wir waren vor allem von den Ausmaßen der Messe ziemlich überrascht und am Ende des Tages von allen Eindrücken überwältigt. Unser Fazit: Der Besuch der Ausstellung, als auch die Messe waren sehr sehenswert und informativ.  

Text: Felix Flechter TH11 und FLin Jessica Weis
Bilder: FLin Jessica Weis

Leidenschaft wird zum Beruf

Mit Raphaela Rey freuen sich die stellvertretende Schulleiterin Alexandra Burkard-Rudolph (1. von links), Schulleiter Rainer Schöler (3. von links) und Fachlehrerin Annette List (rechts).

Schon im Schuljahr 2015/16 wurde Raphaela Rey eine hohe Ehre zuteil. Für hervorragende schulische Leistungen während ihrer Ausbildung zur Modenäherin erhielt sie eine Anerkennungsurkunde der Regierung von Unterfranken. Auf Bundesebene schnitt sie darüber hinaus im Dezember 2016 als beste Auszubildende ihres Berufes ab. Mit einer nicht zu übertreffenden Traumnote schloss sie anschließend den schulischen Teil ihrer Ausbildung zur Modeschneiderin am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel  Schweinfurt ab. Dafür wurde sie am 10. März 2017 mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Das Interesse für ihren Beruf begann bei der 22 Jahre alten Raphaela mit einem Nähkurs der Volkshochschule, ihre Ausbildung erfolgte bei der unterfränkischen Firma René Lezard. An ihrer Tätigkeit liebt sie vor allem das Kreative und legt Wert auf hochwertig verarbeitete Bekleidung, die lange Freude macht. Langfristig ist es Raphaelas Ziel ein eigenes Atelier am schönen Chiemsee zu eröffnen. Fundierte berufliche Kenntnisse stehen deshalb für sie jetzt im Vordergrund:  Derzeit arbeitet sie in einem Münchner Atelier für Brautmoden und Dirndl, die Meisterprüfung soll folgen. Wir wünschen Raphaela alles Gute.

Text: OStRin G. Krammel
Bild: OStR R. Wagner

Der Nanotruck zu Besuch am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel

Grätzelzellen werden unter Kunstlicht gehalten. Schaubild zur Funktionsweise der Grätzelzellen.
Das Kunstlicht bringt bei den selbst gebauten Grätzelzellen eine deutliche Leistungsteigerung. Der Diplom-Physiker Herr Heusel erklärt uns die Funktionsweise einer Grätzelzelle.

Am Donnerstag, 19.01.2012 hielt die Nanotechnologin Frau Dr. Julia Donauer zu Beginn einen einführenden Vortrag in der Aula für alle interessierten Schüler/innen und Lehrkräfte. In 45 Minuten vor der Frühstückspause brachte sie uns mit sehr viel Engagement und Kompetenz näher, was „nano“ eigentlich bedeutet, klärte aber auch über Chancen, Risiken und Möglichkeiten dieser neuen Technologie auf.
In zwei Gruppen aufgeteilt konnten wir anschließend selbst den nano-Truck besuchen
(11.00 – 12.30 Uhr / 13.00 – 14.30 Uhr).

Als Einstieg bekamen wir einen berufsbezogenen Überblick. Im Bekleidungsbereich werden nano-Teilchen bereits erfolgreich als UV-Schutz, Selbstreinigungshelfer, Feuerschutz und Hitzeschutz eingesetzt.

Dann legten wir selbst Hand an – unter Anleitung von Frau Dr. Donauer und einem Diplom-Physiker erstellten wir sogenannte „Grätzelzellen“. Mittels Glasplatten, Graphit, einem Elektrolyt, einem Halbleiter und flüssigem Farbstoff in Form von Hibiskusblütentee erzeugten wir mit einfachsten Mitteln eine Miniatur-Solarzelle in nanodünnen Schichten, die genug Strom erzeugen, um bei normalen Lichtverhältnissen einen Soundchip anzutreiben.
Anschließend erkundeten wir den Truck und weitere Nanotechnologie – Entwicklungen anderer Branchen – wie zum Beispiel Automobilindustrie – begeisterten uns.
 
Reihenschaltung von Grätzelzellen.
Abschließend informierte uns Frau Dr. Donauer über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Bezug auf diese aufstrebende Technologie, in der in vielen Branchen schon jetzt Fachkräfte benötigt werden.

Eines ist also klar:
Die Nanotechnologie wird uns in unserem zukünftigen Berufs- und Privatleben noch häufiger begegnen.

Weitere Informationen finden Sie auch in der Mainpost.

Verfasser: Schülerinnen/Schüler der Klasse THTI 12

 

Bilder der Klassenfahrt des Fachbereichs Textil zur Modemesse "bread and butter" vom 16.01. bis 18.01.2007 in Barcelona:

   
Auf der Messe   Gruppenfoto   "La Rambla" - die beliebteste Flaniermeile Barcelonas
 
   
In den Markthallen   Die Sagrada Familia von Antoni Gaudi,   an der seit 1883 gebaut wird!
 
 
In der Jugendherberge   Im Hafen

 

Modenschau der Schülerinnen auf der ufra am 04.10.2006:
"Gegensätze ziehen sich an"

 

Bilder aus dem Unterricht


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