BFS Sozialpflege: Schulleben

Bericht zu dem Projekt der BFS Sozialpflege (11. Klasse)

Maifest

Bericht zu dem Projekt der BFS Sozialpflege (11. Klasse)

Maifest

Am 15.Mai 2024 lud die Klasse S11 eine Seniorengruppe der Christ König Gemeinde zu einem Nachmittag rund um das Thema „Maifest“ ein.  Dazu hatten wir im Vorfeld schöne Einladungskarten gestaltet und der Gruppe zukommen lassen.

Die Gäste wurden mit einem Glas leckerer, selbstgemachter Maibowle begrüßt. Anschließend startete das  Programm mit einem musikalischen Angebot. Wir begleiteten Liedern passend zum Mai mit elementaren Musikinstrumenten. Es wurde gemeinsam gesungen und geklatscht.

Beim nächsten Programmpunkt kamen alle Teilnehmenden mit Fitnessbändern und Sitztänzen in Bewegung. Auch der kognitive Bereich wurde gefördert, indem Rätselfragen zum Thema Mai gelöst werden mussten.

Zum Schluss fand man sich in geselliger Runde zusammen bei Kaffee und selbst gebackenen Muffins, Zimtschnecken und Windbeuteln. Dabei entstand ein schöner Austausch zwischen den Gästen und den Schülerinnen und Schülern. Alle hatten dabei sehr viel Spaß.

Durch die Hilfe unserer Lehrerinnen Frau Renner, Frau Szczecina, Fau Blaßdörfer, Frau Liebler, Frau Schreiner und Frau Scheuring ist uns ein schöner Nachmittag mit den Senioren gelungen.

Text: Für die S11 - Schülerin Angel Mae Wamar

Fotos: Christine Szczecina

Liebe – damals wie heute

ein Musikprojekt der S11 Gruppe 2 im Seniorenzentrum der AWO Niederwerrn

Liebe – damals wie heute

ein Musikprojekt der S11 Gruppe 2 im Seniorenzentrum der AWO Niederwerrn

Wir besuchten am 01.03.2024 das Seniorenzentrum der AWO in Niederwerrn.  Dort haben wir mit den Bewohnern ein musikalisches Angebot zum Thema „Valentinstag“ durchgeführt. Dafür dekorierten wir den Beschäftigungsraum mit roten Herzluftballons, Herzgirlanden und frischen Tulpen. Diese haben besonders schön zu dem Lied „Tulpen aus Amsterdam“ gepasst.  Wir benutzten verschiedene Lieder, die die Senioren an ihre Jugend erinnerten.  Unser Repertoire umfasste Evergreens wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“, Volkslieder wie „Horch, was kommt von draußen rein“ bis hin zu Schlagern mit „Rosamunde“. In unserem Gepäck hatten wir auch verschiedene Elementar- Rhythmusinstrumente wie z.B. Rasseln, Triangeln und Boomwhacker. Diese sind einfach zu handhaben, so dass jede Person damit spielen konnte. Mit den Bewohnern hatten wir viel Spaß und verbrachten eine schöne Zeit. Die Senioren haben eifrig mitgesungen und mit den Rhythmusinstrumenten den Takt gehalten.  Alle waren am Ende sehr glücklich und zufrieden und bedankten sich herzlich bei uns.

Unser Fazit ist: Es macht uns glücklich, wenn wir Senioren glücklich machen können!

Wir bedanken uns bei Frau Dankova, die mit uns das Projekt vorbereitet hat und wir bedanken uns bei Frau Renner, die mit uns das Projekt durchgeführt hat.

Text: Andrea Renner mit Klasse S11 Gruppe 2

Bilder: Andrea Renner

Sozialpflege goes Altenpflegemesse

Sozialpflege goes Altenpflegemesse

Nach coronabedingter Unterbrechung fand im April 2023 wieder die Altenpflegemesse in Nürnberg statt. Diese Gelegenheit wollten die SchülerInnen der Berufsfachschule für Sozialpflege nicht ungenutzt lassen, die Messe zu besuchen. Und so brachen an einem sonnigen aber kalten Morgen eine Gruppe gutgelaunter und motivierter Nachwuchskräfte der Pflege mit 2 Praxislehrkräften mit dem Zug nach Nürnberg auf. Auf der Messe konnten sie sich über die vielfältigen Innovationen informieren, welche die Pflege erleichtern können. Die Ausstellung umfasste ein breites Spektrum an Angeboten von räumlicher Gestaltung der Pflegeeinrichtungen, Einsatz von Hilfsmitteln bei der Mobilisation und die mannigfaltigen Möglichkeiten, mit denen man die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme erleichtern kann. Interessant war auch zu sehen, wie man neben therapeutischen Konzepten zunehmend daran arbeitet, mit digitalen Lösungen die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern. Freudig überrascht waren die SchülerInnen durch die Erfahrung, wie man sie als zukünftige Pflegekräfte umwirbt und ihnen attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebote unterbreitet. Dadurch spürten sie, dass die Pflegenden zunehmend Wertschätzung und Anerkennung erhalten.

Am Nachmittag verließen die SchülerInnen die Messe mit großen Taschen voller Werbegeschenke und Informationsmaterial. Die Heimreise wurde durch die angeregten Gespräche kurzweilig und heiter.

Text und Foto: Andrea Renner

Seniorennachmittag der Sozialpflege

Im April lud die S11 zu einem Seniorennachmittag im Rahmen des HEPSB-Unterrichts (Heilerziehungspflege und Sozialbetreuung) ein. Der Seniorenkreis der Auferstehungskirche folgte der Einladung gerne.

Die Schüler*innen der S11 organisierten diesen Nachmittag weitestgehend selbstständig im vorausgehenden Unterricht:

In Gestaltung wurde mit Frau Fuchs die Einladungskarten gefertigt, im hauswirtschaftlichen Unterricht planten die Schüler*innen mit Frau Szczecina die Verköstigung der Senioren mit Kaffee und selbstgebackenen Waffeln und Obstsalat sowie die Tischdekoration. Im Theorieunterricht bei Frau Scheuring lernten die Schüler*innen, wie ein Fest und Feierlichkeiten die einzelnen Entwicklungsbereiche fördern kann und wie man die Planung eines solchen Nachmittags nach dem Prinzip der vollständigen Handlung angeht.

Mit Frau Blaßdörfer überlegte sich die Klasse verschiedene Bewegungsangebote mit dem Schwungtuch und dem Fallschirm, die sie mit den Senioren durchführten.

Die Gitarrengruppe unter der Leitung von Fr. Danková begleitete das selbstgetextete Begrüßungslied. Im Musikunterricht arbeiteten die Schüler an einem musikalischen Angebot, bei dem unter anderen „Ich lieb den Frühling“ im Kanon gesungen wurde.

Ein rundum gelungener Nachmittag der Begegnungen, der den Senior*innen sowie die Schüler*innen sichtlich Freude bereitete.

 

Text und Fotos: Christine Scheuring

Globales Lernen am Beispiel des Niger - Ein Projekttag der Klasse S 11b

Eine ganz andere Welt findet sich im Niger, dem afrikanischen Land am Rande der Sahara, wenn wir es mit Deutschland vergleichen. Und doch sind viele Dinge ähnlich, die den Menschen in ihrem alltäglichen Leben im Miteinander wirklich wichtig sind. „Wir sind gleiche Leute mit Gefühlen drinnen“, so drückt es eine Schülerin aus. Das Ehepaar Solange und Marc Feyerabend ist als Referentin/Referent für Globales Lernen im Rahmen des Programms Bildung trifft Entwicklung tätig. Sie verbinden beide Länder durch ihr gemeinsames Handeln und sie nehmen bei einem Projekttag im Januar die Klasse S 11b mit auf eine ganz besondere „Weltreise“.

Solange Feyerabend kocht und redet. Sie ist im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Sie spielt Musik aus ihrem Heimatland vor und sie vermittelt ein kommunikatives Gemeinschaftsgefühl. Sie zeigt, wie Kochen mit Grundnahrungsmitteln geht. Fertigprodukte sind teuer und im Niger kaum verfügbar. Lebensfreude entsteht auch durch Musik. Sie wird in den kleinen Dingen des Alltags gesucht und muss auch dort gefunden werden, denn Luxus nach europäischen Vorstellungen gibt es kaum in dem wirtschaftlich armen Land Zentralafrikas.

Der Deutsche Marc Feyerabend hat den Niger bei einem zweijährigen Arbeitseinsatz zusammen mit seiner aus dem Tschad stammenden Frau kennengelernt. Doch was ist eigentlich arm und was ist reich? Kann man das nur an Besitztümern festmachen? Oder ist auch jemand reich, der mit wenig materiellen Ressourcen gut zu leben weiß? Das bespricht Herr Feyerabend mit der Klasse.

„Eigentlich ist jeder reich auf seine Art“, resümiert ein Schüler.
Auf dem Boden skizzieren die Schülerinnen und Schüler mit Kreppband die Umrisse der Kontinente unserer Erde. Wo wohnen im Verhältnis wie viele Menschen? Die Gruppe verteilt sich entsprechend auf dieser Weltkarte. Wer besitzt eigentlich wie viel? Auch das wird markiert. Am meisten materielle Reichtümer haben die Länder des Nordens. Dann kommt die Frage: „Wer nimmt am meisten Flüchtlinge auf?“. Es ist bei weitem nicht Deutschland, wie manche vermuten. Die großen Zeltstädte für Geflüchtete stehen in den ärmeren Regionen des Südens.

Was wünschen wir uns für die Zukunft unserer Erde? Auf ein gutes Miteinander auf unserem Planeten kommt es an. Mit Verständnis, Neugier aufeinander und gegenseitiger Unterstützung merken wir, dass wir alle viel voneinander lernen können. Das hat sich auch unserem Projekttag gezeigt.

Text: Renate Käser
Bilder: Christine Scheuring, Kristin Weißenberger

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