Gemeinsam für Fairtrade auf dem Schweinfurter Weihnachtsmarkt

Auf dem Schweinfurter Weihnachtsmarkt präsentierten die Fairtrade-Schulen ihre selbst hergestellten Produkte am sogenannten Herzensstand. Mit viel Engagement, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein bereiteten die Schülerinnen und Schüler ihre fairen Produkte im Vorfeld vor und boten sie schließlich den Besucherinnen und Besuchern zum Verkauf an. Auch die Klassen EuV 11 und EuV 12 beteiligten sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften aktiv an diesem besonderen Projekt und setzten damit ein sichtbares Zeichen für fairen Handel und nachhaltiges Handeln.

Ein besonderes Highlight stellte die schulübergreifende Zusammenarbeit der EuV 12 mit der Montessori-Schule dar. Unter Initiative der Lehrerin Christine Szczecina stand nicht nur das gemeinsame Herstellen der fair produzierten Waren im Mittelpunkt, sondern vor allem auch der Gedanke einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Produktion.

Während des Verkaufs auf dem Weihnachtsmarkt wurden die Schülerinnen der EuV 11 und EuV 12 gemeinsam mit ihren Lehrkräften Bettina Behr und Henrike Schrott von einem Filmteam begleitet. Dabei entstand ein Film, der das große Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie die erfolgreiche Kooperation der beteiligten Schulen eindrucksvoll dokumentiert und festhält.

Text und Foto: Bettina Behr und Henrike Schrott

Bildung als Hoffnungsträger: Frank Weber berichtet aus Cochabamba

Es ist immer ein besonderer Moment, wenn Ehemalige an ihre Wirkungsstätte zurückkehren – erst recht, wenn sie so eine bewegende Geschichte im Gepäck haben wie Frank Weber. In diesem Schuljahr durften wir den Gründer unserer bolivianischen Partnerschule Centro Educativo Richard – von - Weizsäcker erneut bei uns begrüßen. Seine Schule bietet Kindern in Bolivien hervorragende Bildungschancen.

Während seines Besuchs nahm sich Frank Weber viel Zeit für den Dialog. In verschiedenen Klassen und im Austausch mit unseren Klassensprecherinnen und Klassensprechern berichtete er eindrucksvoll von den Hürden und Erfolgen seiner Arbeit. Es war greifbar, dass dort nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern echte Lebensperspektiven entstehen. Für unsere Schülerinnen und Schüler war es eine motivierende Erfahrung zu sehen, welchen Unterschied soziales Engagement machen kann. Er ermutigte sie, auch bei ihren Herausforderungen des Alltags nicht aufzugeben, sondern mit Mut ihren Weg zu gehen.

Dass diese Brücke nach Bolivien so stabil ist, verdanken wir nicht zuletzt unserem Apfelprojekt. Seit nunmehr 26 Jahren zeigen unsere Schülerinnen und Schüler im Unterricht und mit unterschiedlichen Aktionen im Schulleben vielfältigen Einsatz, um über den Horizont zu schauen. Zudem wird mit dem Erlös des Apfelprojekts die Partnerschule auch finanziell unterstützt. Zum Abschluss des Besuchs haben wir uns sehr gefreut, dass Frank Weber unseren neuen Schulleiter Roland Endres kennenlernen konnte.

Text und Bild: Renate Käser

Entdecken, Staunen, Zusammenwachsen – Seminar „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in der Rhön mit der KP 10

Kurz vor den Herbstferien machte sich die KP 10 gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Sabine Otter und Kristin Weißenberger auf den Weg zu einem besonderen Abenteuer: Drei Tage voller Naturerlebnisse, Experimente und gemeinsamer Herausforderungen in der Rhön – eine perfekte Gelegenheit, als Klasse zusammenzuwachsen.

Den Auftakt bildete ein Besuch im BayernLab Bad Neustadt, wo die Schülerinnen und Schüler im Workshop „Digitalisierung mit Kindern“ erforschten, wie moderne Technologien kreativ und verantwortungsbewusst eingesetzt werden können. Interaktive Stationen und spannende Experimente zeigten, welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung für Gesellschaft, Bildung und zukünftige Berufsfelder mit sich bringt.

Im Rhöniversum Oberelsbach erwartete die Klasse ein abwechslungsreiches Programm rund um Natur, Umwelt und Teamarbeit. Spielerische Aufgaben im Modul „Mensch, Natur und Umwelt: Mut und Team“ stärkten Vertrauen, Zusammenarbeit und individuelle Stärken. Höhepunkt war die abendliche Sternenwanderung „Expedition Orion“, die die Rhön aus einer ganz neuen Perspektive erlebbar machte. Naturerlebnisse standen ebenfalls im Vordergrund: Auf einer Entdeckungstour durch den Wald erfuhren die Schülerinnen und Schüler Spannendes über Bäume, Ökosysteme und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Sie erprobten auch pädagogische Übungen, mit denen sie selbst den Wald später für ihre Kindergartenkinder erlebbar machen können. Bei einer Expedition ins Moor lernten sie die Vielfalt heimischer Tiere und Pflanzen kennen und entwickelten ein Bewusstsein für Biodiversität. Gesellschaftliche Kompetenzen wurden bei einem groß angelegten Escape-Spiel „Chronokinesien“ gefördert, bei dem Teamwork, logisches Denken und Verantwortungsbewusstsein gefragt waren.

Abgerundet wurde die Reise durch gemeinsame Mahlzeiten, Spieleabende und viele kleine Erlebnisse, die das Gemeinschaftsgefühl der Klasse stärkten. Drei Tage voller Natur, Wissenschaft und Teamarbeit – eine Erfahrung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Text: Sabine Otter und Kristin Weißenberger

Bild: Kristin Weißenberger

 

Begegnung mit dem Regenwald – Lernen für eine gerechte Zukunft

Ein ganz besonderes Projekt bereicherte kürzlich den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler der Kinderpflege. Zu Gast waren Bianca Kühnert mit ihrem Regenwaldprojekt Saúva aus Brasilien sowie ihr Schüler Caíque Coutinho, die eindrucksvoll vermittelten, wie eng unser Leben hier mit dem Regenwald und den Menschen vor Ort verbunden ist. Bianca Kühnert lebt mit ihrer Familie im brasilianischen Regenwald und setzt sich dort mit großem Engagement für den Schutz dieses einzigartigen Lebensraums ein.

Auf anschauliche und interaktive Weise setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Herkunft von Kakao und Schokolade auseinander. Sie erfuhren, unter welchen Bedingungen Kakao angebaut wird und wie unser Konsum mit Regenwaldzerstörung, Armut und sozialer Ungleichheit zusammenhängt. Besonders bereichernd waren dabei die persönlichen Einblicke von Caíque, der aus seiner eigenen Lebenswelt berichtete und den globalen Themen ein authentisches Gesicht verlieh. Gemeinsam entwickelten die Schülerinnen und Schüler Ideen, wie ein fairer und nachhaltiger Kakaoanbau gestaltet werden kann und welche Verantwortung jede und jeder Einzelne dabei trägt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der brasilianischen Kultur und Geschichte. Anhand der Capoeira lernten die Schülerinnen und Schüler die historischen Hintergründe dieser Kampfkunst kennen, die eng mit der Kolonialzeit verbunden ist. Im praktischen Teil durften sie selbst Capoeira-Bewegungen ausprobieren, Musik machen und traditionelle Instrumente kennenlernen. Dabei wurde deutlich, wie Fairtrade neue Perspektiven eröffnet und zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen kann.

Organisiert wurden die eindrucksvollen und abwechslungsreichen Workshops von der Lehrerin Kristin Weißenberger in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda 2030. Für die Schülerinnen und Schüler wurden diese Workshops zu einem ebenso lehrreichen wie freudvollen Erlebnis, das nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch zum Nachdenken und bewussten Handeln anregte. Eindrücklich zeigte sich dabei, dass verantwortungsvolles Handeln im Alltag beginnt und unsere Entscheidungen hier konkrete Auswirkungen auf Menschen und Umwelt weltweit haben.

 

Text und Bild: Kristin Weißenberger

Schweinfurter Stadtschokolade – Kunst, Fairness und regionale Vielfalt

Das BSZ beteiligte sich an einem ganz besonderen Projekt der lokalen Agenda 2030: der Schweinfurter Stadtschokolade. Diese Schokolade steht für fairen Handel, Nachhaltigkeit und globale Verantwortung – Werte, die auch an unserer Schule einen hohen Stellenwert haben. Sie wird aus fair gehandeltem Kakao hergestellt und verbindet bewussten Genuss mit dem Ziel, soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen.

Die Schweinfurter Stadtschokolade gibt es bereits seit 2018. Seitdem wird sie im Rahmen der Agenda-2030-Arbeit der Stadt Schweinfurt umgesetzt und jedes Jahr mit neuen, individuell gestalteten Covern versehen, die von Schülerinnen und Schülern der Schweinfurter Fairtrade-Schulen entworfen werden. In diesem Jahr durften wir als eine der fünf Fairtrade-Schulen in Schweinfurt erstmals selbst aktiv an der Gestaltung mitwirken. Unsere Schule hatte die besondere Ehre, zwei Cover für die Stadtschokolade zu entwerfen. Das Thema lautete: Blumen, Sträucher und Bäume in unserer Region – ein wunderbarer Anlass, die heimische Natur künstlerisch in den Mittelpunkt zu stellen.

Dazu veranstalteten wir einen kleinen Malwettbewerb in verschiedenen Klassen. Alle Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, ein eigenes Bild zum Thema zu gestalten. Die Resonanz war groß, und es entstanden zahlreiche farbenfrohe, kreative und beeindruckende Kunstwerke. Die Auswahl fiel der Jury alles andere als leicht. Am Ende wurden die Werke von Vivienne Velilla und Nikos Amvrosiadis (beide Kinderpflege 11) ausgewählt. Ihre Bilder überzeugten durch Ausdruck, Detailreichtum und eine ganz besondere Atmosphäre. Auf den fertigen Schokoladencovern, die auch bei unserer Apfelverkaufsaktion im Schulhaus mitverkauft werden, wirken die beiden Gemälde noch einmal besonders schön und machen jede Tafel zu einem kleinen Kunstwerk.

 

Text und Bild: Kristin Weißenberger

 

„Nächster Halt – nie allein“

Multireligiöse Feier zum Schuljahresanfang

Mit einer stimmungsvollen multireligiösen Feier sind wir am BSZ Alfons Goppel gemeinsam in das neue Schuljahr gestartet. Nach den Sommerferien und den ersten Tagen des Ankommens bot die Schuljahresanfangsfeier in der Aula einen besonderen Moment des Innehaltens, der Begegnung und der Ermutigung.

Unter dem Leitgedanken „Nächster Halt – nie allein“ wurde das neue Schuljahr als Teil einer gemeinsamen Lebensreise verstanden. Das BSZ ist für jede Schülerin und jeden Schüler eine neue „Haltestelle“ auf diesem Weg ist – für manche ein ganz neuer Anfang, für andere die Fortsetzung eines bereits vertrauten Weges. Was alle verbindet, ist die Erfahrung: Niemand geht diesen Weg allein.

Die Religionslehrerinnen Renate Käser und Kristin Weißenberger gestalteten den christlichen Teil der bewusst multireligiösen Feier. Fachlehrerin Admira Crnica koordnierte als Muslima die muslimischen Teile. So spiegelte sich im Gesamtverlauf die Vielfalt der Schulgemeinschaft wider. Lesungen aus der Heiligen Schrift sowie aus dem Koran gaben Impulse zum Thema Begleitung, Vertrauen und Hoffnung. Dabei wurde deutlich, dass Menschen auf unterschiedliche Weise Kraft schöpfen – aus ihrem Glauben, aus Beziehungen oder aus Werten wie Liebe und gegenseitiger Unterstützung.

Ein besonderer Höhepunkt war ein kurzes Anspiel zweier Schülerinnen der Klasse Kinderpflege 11a. In einem symbolischen „Rucksack“ zeigten sie, was sie aus den vergangenen Schuljahren bereits mitbringen – wie Wissen, Erfahrungen, Freundschaften und unterstützende Lehrkräfte – und was sie für das neue Schuljahr noch brauchen: Mut, Zuversicht und Menschen, die sie begleiten. Das Anspiel griff das Motto der Feier auf und machte es für alle greifbar. Aktiv eingebunden waren auch weitere Schülerinnen und Schüler, die eigene Fürbitten vorbereitet und diese während der Feier gemeinsam vorgetragen haben – als Ausdruck ihrer Hoffnungen, Sorgen und Wünsche für das neue Schuljahr und für die gesamte Schulgemeinschaft.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von unseren engagierten Kolleginnen des Fachbereichs Musik, Birgit Döhler, Isabell Liebler und Tabea Thurn, mit Unterstützung von Viktoria Horn, die mit ihren Beiträgen zu einer feierlichen Atmosphäre beitrugen. Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler einen kleinen Zettel mit dem Motto „Nächster Halt – nie allein“ – als Erinnerung und Ermutigung für den weiteren Weg durch das Schuljahr.

Die Schuljahresanfangsfeier machte deutlich: Unsere Schule ist ein Ort der Vielfalt, des gegenseitigen Respekts und des Miteinanders. Mit dieser Botschaft starten wir gemeinsam in ein neues Schuljahr – gestärkt, hoffnungsvoll und begleitet.

 

Text: Renate Käser und Kristin Weißenberger

Bild: Kristin Weißenberger

Mit Erasmus+ nach Schweden – Lernen ohne Grenzen

Schülerinnen und Schüler der BFS Kinderpflege erfahren in Uppsala, wie Inklusion, Partizipation und Gelassenheit im Alltag gelebt werden.

Siebe angehende Kinderpfleger und Kinderpflegerinnen sammelten im Rahmen von Erasmus+ wertvolle Erfahrungen in Uppsala, Schweden. Der Austausch wurde von der Europäischen Union co-finanziert. Zwei Wochen lang erlebten sie, wie Inklusion, Partizipation und Gelassenheit in Kindertagesstätten und Schulen selbstverständlich umgesetzt werden. Neben umfassender Praxiserfahrung standen auch kulturelle Highlights wie Stadtführungen, Museumsbesuche und Ausflüge in die schwedische Natur auf dem Programm. Der Austausch förderte Teamgeist, Sprache, Selbstständigkeit und interkulturelles Lernen- ganz im Sinne von Erasmus+: Bildung, die verbindet - über Ländergrenzen hinweg!

Hier ein kleines Video aus Alfis Sicht.

Text und Bild: Carolin Kraatz

 

"Hajar" - ein Film über Migration der Filmgruppe Algo

Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat Einwanderungsgeschichte. Hajar ist eine davon.
Wie viele andere Migranten und Migrantinnen kam Hajar nach Deutschland, weil sie hier als
Arbeitskraft angeworben wurde.
Die Filmgruppe hat ihre Geschichte aufgegriffen und einen Dokumentarfilm über die Schülerin aus
der Textilklasse gedreht, die eine Ausbildung als Modeschneiderin absolviert.
Zur großen Freude der Filmgruppe wurde der Film „Hajar“ für die Filmtage Bayerischer Schulen in
Straubing nominiert und so konnte Hajar mit der Filmgruppe sich selbst und ihren Film auf dem
Festival präsentieren. Einen der Förderpreise konnte die Filmgruppe diesmal dort nicht ergattern,
aber der Film wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen und die verschiedenen Facetten
von Migration engagiert besprochen.

Auch bei der Jufinale Unterfranken wurde der Film gezeigt und erhielt dort eine lobende
Erwähnung.
Der Film zeichne sich aus durch bemerkenswerte, reife und seriöse journalistische Arbeit, so die
Begründung der Jury. Er kläre auf, wo Klischees über Migration in unseren Köpfen verankert seien
und zeige die Herausforderungen auf, die eine Einwanderung nach Deutschland für Migrantinnen
und Migranten mit sich bringe.
Der Film habe zutiefst berührt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Herzlichen Glückwunsch an die Mitglieder der Filmgruppe für den gelungenen Film! Herzlichen

 

Text und Foto: Sabine Otter

„Mein Körper spricht – hör gut zu“ – Projekt der BFS Pflege am BSZ Alfons Goppel

Zu einem Projektvormittag kamen Kinder aus dem Montessori Kinderhaus und der Kindertagesstätte AWO am Bergl. Die Abschlussklasse der BFS Pflege der Caritas Schulen gGmbH hatte sie eingeladen, gemeinsam dem eigenen Körper näher auf die Spur zu kommen und gleichzeitig auch dem Beruf der Pflegefachkraft. 

 „Was tun denn Pflegekräfte, wenn sie arbeiten – z.B. in einem Krankenhaus?“ fragte zu Beginn eine Schülerin die Kinder. Schnell zeigte sich, dass viele Kinder schon eigene Erfahrungen zum Thema „krank sein“ und „kranken oder alten Menschen helfen“ haben und sehr motiviert an den Start gingen.

An vier Stationen erkundeten die Kinder gemeinsam mit den Erwachsenen nun die „Sprache des Körpers“. „Welche Signale sendet unser Körper?“ so die zentrale Frage. Wir bemerken es, weil sich unser Atem verändert, unser Herzschlag, der Körper heiß wird, Stellen bluten oder wir empfinden Schmerzen. Die Kinder probierten selbst aus, wie sich Atem und Herzschlag verändern. Nach sportlicher Bewegung zur Musik wurde mit dem Stethoskop der Unterschied festgestellt.  Auch ein Blutdruckmessgerät kam zum Einsatz. Eine Erklärung zur Rolle und Funktion von Herz und Lunge ergänzte das Programm. In einem anderen Raum übten die Kinder, bei kleinen Wunden am Arm einen Verband anzulegen und warum es wichtig ist, Verletzungen richtig zu versorgen. Auch das Reagieren in Notfallsituationen wurde kindgerecht vermittelt und die Kinder hatten Freude daran, mit „Kaktus, High Five und Knie“ die stabile Seitenlage zu üben.

Einzelne Kinder reagierten zurückhaltend, gar ablehnend zu Beginn. Sie hatten selbst schon unangenehme Situationen und Erfahrungen erlebt. Spielerisch ist es jedoch gelungen, Unsicherheiten zu überwinden und mutig positive neue Erfahrungen zu sammeln.  Das ging nicht nur den Kindern so – auch die Pflegeschüler überwanden so manche Hürde in der einfacheren Sprache für Kinder und passten sich deren Bedürfnisse in beeindruckender Teamarbeit an.

„Eine gelungene Win – win – Situation für alle“ so die Resonanz am Ende des Vormittages im Gespräch mit Schülern, Lehrern und Erzieherinnen.

Text und Bild: Silke Cäsar

 

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