Aus Alt mach Wow! Die ReStyle-Party bringt Nachhaltigkeit in Mode

Secondhand war noch nie so angesagt! Bei der diesjährigen ReStyle-Party verwandelte sich der Textilraum im dritten Stock kurzerhand in eine trendige Modeboutique. Statt neuer Ware aus dem Geschäft gab es hier jedoch echte Lieblingsstücke aus Kleiderspenden der Schulfamilie zu entdecken. Was als Kleidertauschparty bekannt wurde, erhielt durch den Raumwechsel ein persönlicheres Flair, und die Warenauswahl wurde regelmäßig erneuert, sodass noch mehr Modefans auf ihre „Kosten“ kommen konnten.

Von Anfang bis Mitte Mai konnten die Schülerinnen und Schüler kostenfrei durch den liebevoll gestalteten Pop-up-Store stöbern, Outfits anprobieren und ihrem Kleiderschrank ein stylisches Update verpassen. Ob coole Hoodies, sommerliche Shirts oder besondere Einzelstücke – für jeden war etwas dabei.

 

Organisiert wurde das nachhaltige Projekt von Frau Quednau mit der EUV 10, die sich mit viel Engagement im Rahmen des Textillehreunterrichts zwei Wochen lang um den Aufbau, die Präsentation sowie die Werbung kümmerte. Mit auffälligen Plakaten, Beiträgen auf dem digitalen Schwarzen Brett und persönlichen Präsentationen in den Klassenzimmern wurde die gesamte Schule eingeladen – und viele kamen vorbei.

Die ReStyle-Party zeigte eindrucksvoll: Nachhaltigkeit kann nicht nur sinnvoll sein, sondern auch richtig Spaß machen. Ganz nach dem Motto: Tauschen statt wegwerfen!

Text und Fotos: Jessica Quednau

26. Apfelprojekt: Mit einer neuen Challenge am Start!

Ein besonderes Highlight im Herbst war der Besuch von Frank Weber. In den Gesprächen mit der Klassensprecherversammlung sowie weiteren Klassen wurde wieder deutlich, wie eindrücklich und bedeutsam die Arbeit in seiner Schule in Bolivien ist. Wir schätzen diese lebendige Schulpartnerschaft sehr und fühlen uns ihr tief verbunden.  „Kauft Äpfel, denn dadurch unterstützt ihr uns“, betonte Herr Weber und rückte damit die unmittelbare Wirkung unseres Apfelprojekts in den Fokus – ein anschauliches Beispiel für gelebte Solidarität. Stolze 1711 € können wir bei unserer Abschlussfeier an unsere Partnerschule übergeben!

Regionale Äpfel zu verkaufen, das ist ein weiteres wichtiges Ziel unseres langjährigen Projekts. Dazu hat uns Kollege Alexander Schäfer wieder seine schmackhaften Bio-Äpfel aus hofeigenem Anbau gespendet, um den Ertrag des Apfelprojekts zu steigern.

 

 

Wenn viele zusammenhelfen, können wir Großes erreichen! Ausgehend von einer Idee unserer Schülersprecherin in der Steuerungsgruppe „fair & nachhaltig“ entwickelte sich die Apfelchallenge, um wieder neuen Schwung in den Verkauf zu bringen. In sechs Wochen sollten insgesamt 50 kg Äpfel verkauft werden. Dank des großartigen Engagements vieler Klassen, die ihre Ideen kreativ in den Verkauf einbrachten, wurde die Challenge souverän gemeistert. Das ist ein gemeinsamer Erfolgt, der zeigt, wie motivierend gemeinschaftliches Handeln ist.

Unser Anliegen ist es, gesundes Obst als festen Bestandteil unseres Schulalltags zu verankern. Darüber hinaus gibt es in unserem Schulleben viele Aktionen zu Globalem Lernen, fairem Handel und Nachhaltigkeit, um über unsere Berufsprofile und darüber hinaus für mehr Gerechtigkeit und eine gute Umwelt auf unserer Erde einzutreten. Wir freuen uns darauf, diesen Weg weiterzugehen.

 

Text und Bild: Renate Käser

Wolf Butterback Betriebsbesichtigung in Fürth

Das dritte Lehrjahr der Bäcker und Fachverkäufer BHBV12 machte sich mit der Bahn auf den Weg nach Fürth zu einem großen Teiglingsproduzenten. Sehr herzlich wurden wir von Herrn Marcel Schmidt, einem Anwendungstechniker der Firma, begrüßt und mit Besuchermantel und Haarnetz ausgestattet. Die strengen Hygiene- und Schutzvorschriften wurden im Vorfeld mit den Schülern im Unterricht besprochen. Zu Hause gelassen wurden an diesem Tag Ohrringe, Piercings und Ketten, da diese in der Produktion verboten sind. Die automatisierte und doch auch noch handwerkliche Herstellung von süßen und pikanten Backwaren und Croissants mit der Verzahnung von vielen Arbeitsschritten begeisterte die Besucher. Die Qualität der Endprodukte steht immer an erster Stelle und wird täglich mit Rückstellmustern überprüft und kontrolliert, bevor die Waren für den nationalen und internationalen Versand freigegeben werden. Mit vielen Eindrücken und natürlich gebackenen Snackvariationen trat die Berufsschulklasse die Rückreise an. 

 

Text und Bild: Melanie Zoll-Albert

Rückkehr nach 11 Jahren mit einer Tasche voller Blumen – eine wertschätzende Geste eines ehemaligen Schülers

Mit strahlenden Augen stand er vor dem Lehrerzimmer. Nach 11 Jahren kam eines Morgens der Schüler Bilal Saleem aus unserer ersten Berufsintegrationsklasse von 2015 in unsere Schule, um sich für die gute Zeit damals zu bedanken. Er hatte viele Blumensträuße dabei, um sie allen seinen früheren Lehrkräften, die er an diesem Tag fand, zu überreichen. Es war eine große Freude, den ehemaligen Schüler wiederzusehen und sich gemeinsam an die engagierte Klasse von damals zu erinnern. Die damalige Klassenlehrerin Regina Wunram befindet sich inzwischen im Ruhestand. Sie weilte gerade in Paris, wurde aber zu diesem schönen Wiedersehen einfach kurz online zugeschaltet. Bilal Saleem hat fließend Deutsch gelernt und ist beruflich erfolgreich. So schön zu sehen, dass ihm der Unterricht hier in unserem Hause einen guten Start für eine erfolgreiche Zukunft geben konnte. Wunderbar, dass er zurückgekommen ist, um das mit uns zu teilen.

Text: Renate Käser

Bild: Silke Caesar

„ Gewaltfrei? Bin dabei! – Kreativer Jubel, Gesang und Ballonregen am BSZ Alfons Goppel

Schweinfurt– Wenn Ballons von der Decke rieseln und „Ein Hoch auf uns“ durch die Aula schallt, dann kann es sich nur um ein echtes Highlight im Schuljahr handeln: die Abschlussveranstaltung der DGUV „Jugend will sich(er) leben 2025/26“ unter dem Motto „Gewaltfrei? Bin dabei!“.

Am 30. April verwandelte sich das BSZ Alfons Goppel in eine Bühne für Ideen, Engagement und eine ordentliche Portion guter Laune. Zunächst wurde es spannend bei der Verleihung der Quizprämien durch Herrn Swoboda  – hier räumten sowohl Schulen als auch einzelne Schüler Preise ab. Köpfchen zahlt sich eben aus!

Doch das eigentliche Highlight ließ nicht lange auf sich warten: die Preisverleihung des Kreativwettbewerbs. Mit großem Applaus sicherte sich die Klasse Bik C gemeinsam mit Frau Quednau den 5. Platz. Noch weiter nach vorne schaffte es die Klasse THTI 12 mit Frau Pohl, die sich über einen starken 3. Platz freuen durfte. Besonders bemerkenswert: Die Textilklasse bewies echte Sieger-Qualitäten – und das bereits zum dritten Mal in Folge. Wenn das kein kreativer Lauf ist!

Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen – und hören – lassen: das Duo Pohl&Quednau nahm das Publikum mit auf eine Reise durch die Schulgeschichte und stellte das Apfel-Projekt vor, während Frau Pohl und Frau Horn mit ihrer Ukulele für musikalische Gänsehautmomente sorgten.

Und als wäre das alles noch nicht genug gewesen, setzte die Veranstaltung zum großen Finale an: Mit einem emotionalen Video, „Ein Hoch auf uns“ und einem spektakulären Ballonregen wurde die Aula kurzerhand zur Feierzone erklärt.

Fazit: Gewaltfrei? Auf jeden Fall. Langweilig? Ganz sicher nicht!“

Text: Jessica Quednau und Karin Pohl

Fotos: Jessica Quednau

Erasmus+: Aus der Schneiderei ans arktische Ende der Welt – Mein Praktikum auf den Lofoten

Ende Januar habe ich meine Ausbildung zur Modeschneiderin abgeschlossen – und statt in einen gewöhnlichen Alltag zu starten, habe ich mich für ein neues Abenteuer entschieden: ein Erasmus-Praktikum bei Lofoten Wool in Nordnorwegen. Schon während der Ausbildung haben mich Wollprodukte, nachhaltige Materialien und hochwertige textile Verarbeitung besonders interessiert. Gleichzeitig haben mich der Norden Europas, die Kultur der skandinavischen Länder sowie die Sprachen hier oben schon immer fasziniert. Daher habe ich Ende Februar meine zwei Koffer gepackt und bin auf die Lofoten gezogen.

Allein die Reise hierher fühlte sich besonders an, doch noch besonderer wurde dann mein neues Zuhause: Für die Zeit meines Praktikums wohne ich in einem alten Kloster. Vorher wusste ich nicht so recht, was mich dort erwarten würde, doch inzwischen kann ich sagen, dass ich mich kaum wohler fühlen könnte. Es ist gemütlich, ruhig und nur einige Minuten zu Fuß von meiner Arbeit entfernt. Jeden Tag blicke ich auf den Fjord – ein Ausblick, an den man sich nie wirklich gewöhnt.

Auch mein Arbeitsplatz ist etwas Besonderes. Bei Lofoten Wool arbeite ich in einem kleinen Team mit drei Norwegerinnen, einer Finnin und mir als Deutsche. Dadurch ist der Alltag sehr persönlich, herzlich und abwechslungsreich. Meine Aufgaben sind ganz unterschiedlich: Ich arbeite an Schnittmustern, fertige erste Prototypen für neue Kleidungsstücke aus gewebten Wollstoffen an, färbe Wolle, helfe im Laden beim Verkauf und übernehme viele kleine Aufgaben, die im täglichen Betrieb anfallen. Einige Wochen war ich auch für die Schafe und deren tägliche Fütterung zuständig. Gerade diese Mischung macht die Arbeit spannend, weil kein Tag genau wie der andere ist.

Besonders viel nehme ich aber auf sprachlicher Ebene mit. Durch den täglichen Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Ländern hat sich mein Englisch sehr schnell verbessert. Noch wichtiger war mir allerdings Norwegisch. Am Anfang konnte ich kaum etwas verstehen, doch schon nach wenigen Wochen habe ich meine Kolleginnen gebeten, nur noch Norwegisch mit mir zu sprechen. Seitdem läuft mein Alltag hier komplett auf Norwegisch – bei der Arbeit, im Laden und oft auch privat. Das fordert mich heraus, macht aber unglaublich viel Spaß und sorgt für lustige Momente, wenn ich dann mit Deutschen plötzlich kein Deutsch mehr sprechen kann und mit Engländern aus Versehen Norwegisch spreche. Ich merke jeden Tag, wie viel man lernen kann, wenn man einfach den Mut hat, es zu versuchen.

Auch außerhalb der Arbeit erlebe ich hier unglaublich viel. An freien Tagen gehe ich wandern, entdecke neue Orte oder war bereits mit dem Kajak unterwegs. Mehrfach durfte ich schon Nordlichter sehen, und gleichzeitig zeigt die Natur hier auch ihre wilde Seite: starker Wind, plötzliche Wetterwechsel, sonnige Frühlingstage im April und Anfang Mai wieder Schnee. Genau diese Gegensätze machen das Leben auf den Lofoten so besonders. Ich bin unglaublich dankbar für die Möglichkeit, hier sein zu können, und freue mich auf die nächsten Wochen und Monate, die hier noch vor mir liegen.

Text und Fotos: Klara Hintzke

Kofinanziert von der Europäischen Union 

Tour de France - Zweiter Halt… die Modemetropole Paris

Mit dem TGV reisten die Schülerinnen und Schüler des 3. Ausbildungsjahres der Maß- und Modeschneider/innen aus dem Textilbereich von Straßburg in die Modemetropole Paris weiter. Dank der kleinen Klassengröße und des guten Miteinanders bezogen wir für drei Tage eine charmante, sehr kleine Wohnung mit Pariser Chic – ein stimmungsvolles Basislager für intensive Mode- und Kulturmomente.

Nach der Zimmerbelegung führte der erste Weg nach Montmartre: berufsbedingt standen dort Stoff- und Kurzwarenläden auf dem Programm. Der anschließende Aufstieg zur Basilika Sacré-Cœur wurde mit einem romantischen Sonnenuntergang über der Großstadt und musikalischen Klängen auf den Stufen belohnt.

Der folgende Tag war von Lehrerin Frau Quednau straff durchgetaktet: Zunächst Sightseeing am bekanntesten Wahrzeichen – dem Eiffelturm. Weiter ging es ins Modemuseum Palais Galliera mit einer Ausstellung zu historischen Gewändern des 18. Jahrhunderts. Über die Avenue Montaigne, die Boutiquenmeile von Dior über Gucci bis Yves Saint Laurent und Dolce & Gabbana, spazierten wir über die Champs-Élysées in Richtung Louvre. Im Louvre flanierten wir durch die Ausstellung der dekorativen Künste, ehe uns der Weg zur Kathedrale Notre-Dame führte. Nach diesem ausgedehnten Marsch war eine Pause in einem kleinen Pariser Café hochwillkommen.

 

Ein besonderes Highlight wartete im Hinterhof: das Modehaus Azzedine Alaïa mit seinem Haute-Couture-Museum und dem Shop exklusiver Kollektionen. Über einen stimmungsvollen Zwischenstopp am Eiffelturm bei Nacht beschlossen wir einen intensiven Tag voller unvergesslicher Eindrücke.

Mit Herzen voller Eindrücke und Köpfen voller Inspiration sagen wir Danke. Danke an Frau Quednau für die kluge Planung, an unsere Klasse für Zusammenhalt und gute Laune – und an Paris für Licht, Klang und Couture. Diese Reise hat uns nicht nur fachlich bereichert, sondern als Team näher zusammengebracht. Merci für drei Tage, die bleiben.

 

Text: Jessica Quednau mit Ideen der THTI 12

Fotos: THTI 12

 

Tour de France - Erster Halt… Straßburg, die europäische Metropole (Erasmus+)

Im Rahmen von Erasmus+ unternahm die Klasse Textil 12 mit ihrer Klassenleitung Frau Quednau und Herrn Wagner eine zweitägige Lehrfahrt in die europäische Metropole Straßburg. Im Mittelpunkt stand der Besuch des Europäischen Parlaments. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren vor Ort, welche zentrale Rolle das Parlament für die europäische Demokratie spielt: Als direkt gewählte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger entscheidet es gemeinsam mit dem Rat über Gesetze, kontrolliert die EU‑Organe und setzt Impulse für Transparenz, Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit.

Neben der politischen Bildung konnten wir unsere Erasmus‑Ziele sichtbar voranbringen: Durch nachhaltige Mobilität und internationale Begegnungen wurden sowohl ökologische als auch interkulturelle Kompetenzen gestärkt. Die An- und Abreise erfolgte bewusst ressourcenschonend mit Flixbus und Bahn. Untergebracht waren wir kostengünstig und zugleich exklusiv in einer Unterkunft mit Selbstverpflegung – das gemeinsame Kochen, Essen und Genießen förderte Teamgeist und Verantwortung im Sinne nachhaltiger Lebenspraxis. Es war eine große Freude gemeinsam die Verpflegung, aber auch die Unternehmungen zu planen.

Das Programm umfasste:

  • Europäisches Parlament: Führung und Austausch zur Bedeutung für die EU‑Demokratie
  • Stadtentdeckungen und Sehenswürdigkeiten in Straßburg
  • Flammkuchenessen als regionales Highlight
  • Besuch einer glutenfreien Bäckerei
  • Gemeinsames Kochen in der Unterkunft

Die Lehrfahrt verband politische Bildung, Nachhaltigkeit und gelebte Internationalität – und machte Europa im Alltag erfahrbar.

Text: Jessica Quednau mit Ideen der THTI 12

Fotos: THTI 12

Akku leer? Zeit zum Aufladen! – Multireligiöse Feier zum Ende der Fastenzeit

Mit einer multireligiösen Feier zum Ende der Fastenzeit setzte die Schulgemeinschaft gemeinsam mit den verantwortlichen Religionslehrkräften Frau Horn, Frau Käser und Frau Weißenberger ein bewusstes Zeichen für Achtsamkeit, Ermutigung und gegenseitige Stärkung. Unter dem Motto „Akku leer? Zeit zum Aufladen!“ stand die Frage im Mittelpunkt, was die Schülerinnen und Schüler in ihrem Alltag trägt, wenn Belastung, Druck und Erschöpfung spürbar werden.

Im Zentrum stand das Bild des „leeren Akkus“, das in einem Anspiel der Schülerinnen Shahed Al Mohammad (K11a) und Zeynep Basik (K11b) kreativ aufgegriffen wurde. Es zeigte eindrücklich, wie sich Erschöpfung anfühlen kann und dass ein „leerer Akku“ kein Ausdruck von Schwäche ist, sondern ein Hinweis darauf, dass neue Energie gebraucht wird.

Texte aus der Bibel und dem Koran (koordiniert von der Kollegin Admira Crnica-Subasic) sowie musikalische Beiträge eröffneten unterschiedliche religiöse Zugänge zu Kraftquellen und Hoffnung. Impulse zu Ramadan und zur biblischen Gestalt des Elia verbanden spirituelle Erfahrungen mit der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und machten deutlich, dass Erschöpfung und Neuanfang in verschiedenen Traditionen verankert sind.

Besonders eindrücklich war eine Fotopräsentation der Klasse BHBV12, in der Schülerinnen und Schüler zeigten, was ihnen persönlich neue Energie schenkt und sie im Alltag stärkt. Ergänzt wurde dies durch ein Interview mit einer muslimischen Schülerin, die schilderte, welche Bedeutung das gemeinsame Fastenbrechen für sie als Quelle von Gemeinschaft und Stärkung hat.

Musikalisch wurde die Feier erneut von den Kolleginnen des Fachbereichs Musik (Frau Döhler, Frau Liebler und Frau Thurn) begleitet und trug wesentlich zur Atmosphäre von Ruhe und Nachdenklichkeit bei. In den Fürbitten brachten Schülerinnen und Schüler ihre Anliegen und Hoffnungen ein, bevor die Feier mit Gebeten und Segensworten aus verschiedenen Traditionen sowie einem abschließenden Musikstück ausklang.

Die Feier machte deutlich: Niemand muss dauerhaft „funktionieren“. Es ist wichtig, innezuhalten, Kraft zu sammeln und sich selbst und anderen mit Achtsamkeit zu begegnen. Der Gedanke „Akku leer? Zeit zum Aufladen!“ wurde so zu einer Einladung, den eigenen Alltag bewusster zu gestalten und neue Energiequellen zu entdecken - im Glauben, in Gemeinschaft und in kleinen Momenten der Ruhe. Dabei wurde durch die Beratungslehrkraft auch auf die schulischen Unterstützungs- und Hilfsangebote hingewiesen, an die sich Schülerinnen und Schüler bei Belastungen und in schwierigen Situationen jederzeit wenden können.

 

Text: Kristin Weißenberger

Bilder: Christine Szczecina

 

Ein Teddybär auf Weltreise – Wie fair ist unser Spielzeug?

20 000 km reist ein Teddybär um die Welt bis er hergestellt ist. „Der ist mehr gereist als ich,“ meinte dazu spontan eine Schülerin. Wie fair und nachhaltig wird Spielzeug hergestellt? Dazu erlebte die Klasse KP 10 einen Workshop mit der Referentin für Globales Lernen Julia Köstner von Mission EineWelt, der so aussah: Frau Köstner nimmt die Klasse mit auf einen anschaulichen Weg der Erkundung entlang der Lieferkette. Auf der Weltkarte werden die Stationen des Herstellungsprozesses nachgestellt. Es fällt auf, dass sie oft in Ländern liegen, in denen sich nur wenige Kinder selbst einen Teddybären leisten können. Mit einem Privilegiencheck wird deutlich, wie unterschiedlich die Lebensbedingungen und Ausbildungschancen von Menschen auf dem Weg von Spielzeug sind.

Eine Arbeiterin einer Fabrik in einem Werk in Asien arbeitet oft viele Stunden unter prekären Bedingungen und erhält einen sehr geringen Lohn dafür. Doch auch im Verkauf in Deutschland sind die Arbeitsbedingungen nicht immer ideal.

Es gibt aber auch positive Ansätze: So wurde thematisiert, dass ein Unternehmen verstärkt recycelten Kunststoff für die Herstellung seiner Spielwaren verwendet. Gleichzeitig lernten die Schülerinnen und Schüler, aber Aussagen von Herstellern kritisch zu hinterfragen, da vermeintlich faire Maßnahmen nicht immer wirksam umgesetzt werden.

An Siegeln kann man faire Hersteller erkennen. Die Referentin hatte fair produzierte und zertifizierte Kuscheltiere dabei, die den Schülerinnen und Schülern gut gefielen. Außerdem wurde erarbeitet, wie man im Kindergarten faires Handeln fördern kann. Beispiele sind: Ein regionales Frühstück organisieren, Bio-Essen anbieten oder Plastikverbot bei mitgebrachtem Spielzeug einführen.

Der Workshop überzeugte durch seine Methodenvielfalt und die anschauliche Vermittlung komplexer Zusammenhänge. Auch die Lehrerinnen Frau Weißenberger und Frau Käser freuten sich über diesen gelungenen Beitrag zu Globalem Lernen und Fairen Handel, der das Engagement der Schule in diesem Bereich nachhaltig stärkt.  

 

Text und Bild: Renate Käser, Kristin Weißenberger

 

Der Kriminalität zuvorkommen – Kriminalhauptkommissare zu Besuch am BSZ

Im Rahmen der schulinternen Lehrerfortbildung zum Thema „Kriminalitätsprävention“ stand nach einem Impulsvortrag zu Gewaltformen im schulischen Kontext sowie rechtlichen Aspekten im Zusammenhang mit Straftaten vor allem der offene Austausch mit der Polizeibeamtin Nadine Weiß und ihrem Kollegen Christopher Gansbühler im Mittelpunkt.

 

Die beiden Kriminalhauptkommissare beantworteten am 21. April 2026 zahlreiche Fragen rund um strafrechtlich relevantes Verhalten im Schulalltag, etwa: „Wie verhalte ich mich, wenn ich bei einer Schülerin oder einem Schüler verbotene Gegenstände entdecke?“ oder „Was darf ich den Schülerinnen und Schülern vorübergehend abnehmen?“

 

Besonders interessiert zeigten sich die Teilnehmenden an praktischen Vorgehensweisen und an der professionellen Einschätzung der beiden Beamten aus polizeilicher Sicht.

 

Ein herzlicher Dank gilt Frau Weiß und Herrn Gansbühler vom Polizeipräsidium Unterfranken für ihren Input, ihre wertvollen Einblicke und den informativen Nachmittag.

 

Bild: Christine Szczecina

Text: Franziska Lutz

„Die bunte Welt des Handwerks“

Die Verkaufsaktion der BV 11 zum Thema „veredelte Brotvariationen“ fand in der Aula des BSZ zur Frühstückspause statt. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten eine vielfältige Auswahl kreativ belegter und geschmacklich abgestimmter Brote, die sowohl optisch als auch kulinarisch überzeugten. Chicken Queen, Umami-Schnittchen, Teriyaki Deluxe, Barbecue-Rustico und noch viele Snackvariationen mehr begeisterten die ganze Schulfamilie.

Neben der kunstvollen Anrichtung der leckeren Speisen/ „trendigen Schnittchen“, sorgten auch die neugefertigten Tischhussen für einen eleganten Anblick. Die neuen Tischhussen, die eigens von der EuV 10 mit ihrer Fachoberlehrerin Jessica Quednau geplant und gefertigt wurden, sorgen nun in der Nahrungsabteilung für ein schnelles Herrichten der Präsentationstische für den Verkauf.

Die Verkaufsaktion unter Leitung von Fachoberlehrerin Melanie Zoll-Albert bot den Beteiligten nicht nur die Möglichkeit, ihr fachpraktisches Können unter Beweis zu stellen, sondern stärkte auch Teamarbeit und Organisationstalent. Insgesamt war das Projekt ein gelungenes Beispiel für praxisnahen Unterricht und fachübergreifende Kooperation.

Text und Bild: Melanie Zoll-Albert

 

Abenteuer Dschungel in der Turnhalle – Montessori-Kinderhaus zu Besuch im BSZ Alfons-Goppel

Ein Hauch von Abenteuer lag in der Luft, als die Kinder des Montessori-Kinderhauses zweimal das
BSZ Alfons-Goppel besuchten. Unter dem Motto „Im Dschungel“ verwandelte sich die Turnhalle in
eine spannende Erlebniswelt mit fantasievollen Bewegungsstationen.
Die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Schulzentrums (Klasse K11a Gr. 1) hatten gemeinsam
mit ihrer Lehrerin Melanie Zoll-Albert einen abwechslungsreichen Stationenaufbau vorbereitet, der die
Tiere des Dschungels lebendig werden ließ. Zuerst mussten die Kindergartenkinder mit einem
wackelnden Boot in die Tiefen des Urwaldes zu den Bewegungsstationen fahren. Die Giraffenstation
lud dazu ein, sich zu recken, zu strecken und Kokosnüsse (kleine Bälle) zu pflücken.

An derElefantenstation balancierten die Kinder mit Medizinbällen über viele verschiedene Hindernisse. Als
Löwen fuhren sie mit Rollbrettern durch die Höhlen des Dschungels und als Affenkinder hangelten sie
sich geschickt an der Reckstange und dem Tau entlang. Den Abschluss bildete eine entspannte
Massage mit den Tieren des Dschungels. Mit viel Begeisterung und Bewegungslust meisterten die
kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Aufgaben. Der gemeinsame Sportvormittag sorgte nicht
nur für fröhliche Gesichter, sondern stärkte auch das Miteinander zwischen den Einrichtungen.
Zum Abschluss erhielten die Kinder einen symbolischen „Dschungel-Forscher-Ausweis“. Das
Dschungelabenteuer war ein voller Erfolg und die Schüler glücklich über viele lachende
Kindergesichter.

Text und Fotos: Melanie Zoll-Albert

 

“22 Bahnen” - ein Kinobesuch mit Tiefgang

Im Rahmen der diesjährigen Schulkinowoche besuchten wir - die angehenden Pflegefachkräfte im 3.
Ausbildungsjahr der BFS Pflege - mit unserer Klassenleitung die Kinovorstellung des Films „22 Bahnen“.
Der Film beleuchtet eindrucksvoll das Thema “Alkoholabhängigkeit” und zeigt dabei nicht nur die
Perspektive der suchtbetroffenen Person, sondern vor allem auch die verheerenden Auswirkungen auf
die Angehörigen. Es wird deutlich, wie belastend diese Situation für alle Beteiligten ist und mit welchen
emotionalen, sozialen und auch finanziellen Herausforderungen die Angehörigen konfrontiert sind.

Die Filmhandlung beleuchtet die Tage der Protagonistin Tilda, die strikt durchgetaktet sind: Studieren, an
der Supermarktkasse sitzen um Geld zu verdienen, sich um die kleine Schwester kümmern und an
schlechten Tagen auch um die Mutter. Die einzige Auszeit für Tilda ist das Schwimmtraining im Freibad -
22 Bahnen um abzutauchen aus der Realität, der Perspektivlosigkeit und den Verheerungen des
Familienlebens.
Hierbei werden Themen wie Co-Abhängigkeit, Rollenumkehr in der Familie sowie Scham und Isolation
eindrücklich dargestellt und regten uns im Anschluss daran zum lebhaften Austausch an.
Unser Fazit zum Film: Eine ergreifende Geschichte über Selbstfindung, Verantwortung und dem Wunsch
nach Freiheit und Selbstverwirklichung.

Text und Foto: Gabi Pototzky

„Erfolgreicher Faschingswettbewerb als Impuls für Gemeinschaft & Teamgeist“

Fairtrade-Blockabschluss des Unterkurses der Pflegeschule

Großen Grund zur Freude hatte der Unterkurs der Pflegeschule: Mit viel Kreativität, Engagement und Teamgeist sicherte sich die Klasse beim diesjährigen Faschingswettbewerb den ersten Platz. Der Hauptgewinn, ein reichhaltiges Fairtrade-Frühstück, wurde nun gemeinsam mit der Klassenleitung eingelöst.

Die Auszubildenden durften sich über eine große Auswahl an frischen Brötchen sowie Brot, leckeren Aufstrichen, Obst, Kaffee, Tee und vielen weiteren Köstlichkeiten freuen. Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam (Frau Freund, Frau Schreiner, Frau Behr), welches diese tolle Aktion möglich gemacht und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat.

In entspannter und fröhlicher Atmosphäre wurde gemeinsam gefrühstückt, gelacht und der Erfolg gefeiert. Das Fairtrade-Frühstück bot einen gelungenen Abschluss eines gemeinsamen Unterrichtsblockes, bevor es für die Auszubildenden wieder zurück in die verschiedenen Pflegeeinrichtungen geht. Für zusätzliche Erleichterung und gute Stimmung sorgte zudem die Tatsache, dass der Kurs zuvor noch eine schriftliche Leistungsüberprüfung absolvierte, die mit Bravour gemeistert wurde. Umso mehr konnte die Klasse den Blockabschluss genießen und den Vormittag entspannt ausklingen lassen.

In den Bildern wird deutlich, wie viel Freude dieses gemeinsame Erlebnis bereitet hat. Insgesamt war es ein rundum gelungener Vormittag, der allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

 

Text und Bilder: Michelle Mersdorf

 

Bayerns schnellster Bäcker 2026

Beim Wettbewerb „Bayerns schnellster Bäcker“ wurde am 5. März auf der Internationalen Handwerksmesse in München der diesjährige Sieger ermittelt. Den ersten Platz sicherte sich Janja Wirsing von der Bäckerei Ulrich Amthor in Waltershausen.

Der Wettbewerb stellte hohe Anforderungen an Geschwindigkeit und handwerkliches Können. Entscheidend für die Bewertung war nicht nur das Arbeitstempo, sondern ebenso die Qualität der gefertigten Backwaren.

Die Finalisten mussten ihr Können in insgesamt fünf Disziplinen unter Beweis stellen. Zu den Aufgaben gehörte die Herstellung klassischer Backwaren wie Knopfsemmeln und Brezeln.

Die Meisterschaft fand in der Halle B3 des Münchner Messegeländes statt und bot dem Publikum einen anschaulichen Einblick in die Leistungsfähigkeit des bayerischen Bäckerhandwerks.

Text und Bilder: Herr Kopp, Landesinnungsverband des bayerischen Bäckerhandwerks

Anmerkung von Melanie Zoll-Albert Fachoberlehrerin Bäcker:

Janja Wirsing absolvierte ihre schulische Ausbildung zur Bäckerin bis zum Januar 2026 in unserem Schulzentrum. Sie nahm nach nur 1 ½ Jahren Lehrzeit erfolgreich an der Gesellenprüfung teil. Wir gratulieren Ihr zu diesem außergewöhnlichen Sieg zu „Bayerns schnellster Bäckerin“ und wünschen Ihr für die bevorstehende Meisterprüfung im Bäckerhandwerk alles Gute!

Entdecke deine Zukunft: Das BSZ präsentiert sich beim 24. SBIT auf der Maininsel

Die Berufswahl zählt zu den wohl wegweisenden Entscheidungen im Leben junger Menschen. Eine Plattform, die hier Orientierung bietet, ist der Schweinfurter Berufsinformationstag (SBIT) mit rund 100 Betrieben und Einblicken in über 500 Berufsausbildungen.

Beim SBIT am 14. März 2026 stand daher auch für uns der persönliche Austausch mit jungen Menschen im Mittelpunkt. Unser Angebot richtete sich insbesondere an diejenigen, die eine fachlich fundierte Ausbildung in unseren Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinderpflege, Sozialpflege sowie Pflege suchen. Wer sich noch unsicher war, erhielt zudem die Möglichkeit, die Ausbildung in einem der Berufsfelder an unseren Schnuppertagen (Teilnahme am Unterricht) näher kennenzulernen.

Eine Anmeldung zu unseren Schnuppertagen vom 15. April bis 22. April 2026 ist weiterhin über verwaltungnoSpam@noSpambsz-schweinfurt.de möglich. Wir freuen uns über Ihre Anfrage!

Eine Anmeldung zu unseren Schnuppertagen vom 15. April bis 22. April 2026 ist weiterhin über verwaltungnoSpam@noSpambsz-schweinfurt.de möglich. Wir freuen uns über Ihre Anfrage!

 

Bilder: Christine Scheuring

Text: Franziska Lutz

Kreative Torten- und Dessertvariationen in der Aula des BSZ

Die Bäcker des 3. Ausbildungsjahres zauberten mit Unterstützung von Bäckermeisterin Karola Weiglmeier im Lernfeld „Torten und Desserts“ aus verschiedenen Biskuit-, Rühr- und Sahnemassen sehr ansprechende und schmackhafte Kreationen. Die Auszubildenden aus dem Bäckerverkauf der Klasse BV 12 gestalteten die Verkaufstische dekorativ und arbeiteten konzentriert in der Arbeitsvorbereitung. Alle benötigten Materialien für den anschließenden Verkauf der Torten in der Aula wurden aus dem Verkaufsraum mitgenommen. Alles war top vorbereitet, alle Tortenstückchen wurden verkauft! Fachoberlehrerin Melanie Zoll-Albert freute sich sehr über die verkaufsaktive und engagierte Fachklasse.

Text und Bilder: Melanie Zoll-Albert

Kunst aus Kinderperspektive

Einige Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse des Fachbereiches Kinderpflege besuchten mit ihren beiden Lehrkräften Frau Kirchner-Chuleck und Frau Kraatz das Georg-Schäfer-Museum in Schweinfurt und erlebten dort eine ganz besondere Führung durch die Gemäldesammlung.

Im Mittelpunkt stand die Kinderperspektive: Anschaulich, lebendig und mit viel zusätzlichem Material zeigte die Museumsführerin, wie schon Kindergartenkinder spielerisch an Kunst herangeführt werden können. Farben, Schattierungen und Maltechniken wurden nicht nur betrachtet, sondern aktiv entdeckt.

Ein kreativer Workshop rundete den Tag ab. Fazit: Ein außergewöhnliches kulturelles Erlebnis - inspirierend für Groß und Klein!

Text & Bilder: Carolin Kraatz

Fair genießen – unser neuer Weihnachtsbazar begeistert die Schulgemeinschaft

In den vergangenen Jahren stellte sich immer wieder die Frage, wie die Produkte unseres Weihnachtsbazars besser innerhalb der Schulfamilie angeboten werden können. In diesem Schuljahr wurde deshalb gemeinsam mit dem Steuerungsteam für Globales Lernen und den Klassensprecherinnen und -sprechern ein neues Verkaufskonzept entwickelt – mit großem Erfolg.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur eine bessere Organisation, sondern vor allem die Produkte selbst: Viele der angebotenen Waren wurden von Schülerinnen und Schülern mit großer Sorgfalt aus fair gehandelten und nachhaltigen Lebensmitteln hergestellt. So konnten die Käuferinnen und Käufer ganz bewusst zu Produkten greifen, die unter gerechten Bedingungen produziert wurden.

Das neue Konzept setzte auf Nähe und direkte Ansprache: In zwei Teams besuchten die EuV Schülerinnen und Schüler alle anwesenden Klassen in ihren Klassenzimmern und präsentierten dort ihre Produkte. Unterstützt wurde die Aktion durch Werbung auf den Schulmonitoren sowie durch liebevoll gestaltete Plakate, die die Waren anschaulich beschrieben und kennzeichneten.

Zusätzlich fanden an zwei weiteren Tagen Verkaufsaktionen in der Aula und vor dem Lehrerzimmer statt, sodass auch Schülerinnen und Schüler mit Unterricht an anderen Tagen die Möglichkeit zum Einkauf hatten.

Die Resonanz war durchweg positiv: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit, faire und nachhaltige Produkte zu erwerben. Der Weihnachtsbazar wurde so nicht nur zu einem Verkaufserfolg, sondern auch zu einem wichtigen Zeichen für bewusstes und verantwortungsvolles Handeln im Schulalltag.

Text: Kristin Weißenberger

Foto: Bettina Behr

Gemeinsam für Fairtrade auf dem Schweinfurter Weihnachtsmarkt

Auf dem Schweinfurter Weihnachtsmarkt präsentierten die Fairtrade-Schulen ihre selbst hergestellten Produkte am sogenannten Herzensstand. Mit viel Engagement, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein bereiteten die Schülerinnen und Schüler ihre fairen Produkte im Vorfeld vor und boten sie schließlich den Besucherinnen und Besuchern zum Verkauf an. Auch die Klassen EuV 11 und EuV 12 beteiligten sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften aktiv an diesem besonderen Projekt und setzten damit ein sichtbares Zeichen für fairen Handel und nachhaltiges Handeln.

Ein besonderes Highlight stellte die schulübergreifende Zusammenarbeit der EuV 12 mit der Montessori-Schule dar. Unter Initiative der Lehrerin Christine Szczecina stand nicht nur das gemeinsame Herstellen der fair produzierten Waren im Mittelpunkt, sondern vor allem auch der Gedanke einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Produktion.

Während des Verkaufs auf dem Weihnachtsmarkt wurden die Schülerinnen der EuV 11 und EuV 12 gemeinsam mit ihren Lehrkräften Bettina Behr und Henrike Schrott von einem Filmteam begleitet. Dabei entstand ein Film, der das große Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie die erfolgreiche Kooperation der beteiligten Schulen eindrucksvoll dokumentiert und festhält.

Text und Foto: Bettina Behr und Henrike Schrott

Bildung als Hoffnungsträger: Frank Weber berichtet aus Cochabamba

Es ist immer ein besonderer Moment, wenn Ehemalige an ihre Wirkungsstätte zurückkehren – erst recht, wenn sie so eine bewegende Geschichte im Gepäck haben wie Frank Weber. In diesem Schuljahr durften wir den Gründer unserer bolivianischen Partnerschule Centro Educativo Richard – von - Weizsäcker erneut bei uns begrüßen. Seine Schule bietet Kindern in Bolivien hervorragende Bildungschancen.

Während seines Besuchs nahm sich Frank Weber viel Zeit für den Dialog. In verschiedenen Klassen und im Austausch mit unseren Klassensprecherinnen und Klassensprechern berichtete er eindrucksvoll von den Hürden und Erfolgen seiner Arbeit. Es war greifbar, dass dort nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern echte Lebensperspektiven entstehen. Für unsere Schülerinnen und Schüler war es eine motivierende Erfahrung zu sehen, welchen Unterschied soziales Engagement machen kann. Er ermutigte sie, auch bei ihren Herausforderungen des Alltags nicht aufzugeben, sondern mit Mut ihren Weg zu gehen.

Dass diese Brücke nach Bolivien so stabil ist, verdanken wir nicht zuletzt unserem Apfelprojekt. Seit nunmehr 26 Jahren zeigen unsere Schülerinnen und Schüler im Unterricht und mit unterschiedlichen Aktionen im Schulleben vielfältigen Einsatz, um über den Horizont zu schauen. Zudem wird mit dem Erlös des Apfelprojekts die Partnerschule auch finanziell unterstützt. Zum Abschluss des Besuchs haben wir uns sehr gefreut, dass Frank Weber unseren neuen Schulleiter Roland Endres kennenlernen konnte.

Text und Bild: Renate Käser

Entdecken, Staunen, Zusammenwachsen – Seminar „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in der Rhön mit der KP 10

Kurz vor den Herbstferien machte sich die KP 10 gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Sabine Otter und Kristin Weißenberger auf den Weg zu einem besonderen Abenteuer: Drei Tage voller Naturerlebnisse, Experimente und gemeinsamer Herausforderungen in der Rhön – eine perfekte Gelegenheit, als Klasse zusammenzuwachsen.

Den Auftakt bildete ein Besuch im BayernLab Bad Neustadt, wo die Schülerinnen und Schüler im Workshop „Digitalisierung mit Kindern“ erforschten, wie moderne Technologien kreativ und verantwortungsbewusst eingesetzt werden können. Interaktive Stationen und spannende Experimente zeigten, welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung für Gesellschaft, Bildung und zukünftige Berufsfelder mit sich bringt.

Im Rhöniversum Oberelsbach erwartete die Klasse ein abwechslungsreiches Programm rund um Natur, Umwelt und Teamarbeit. Spielerische Aufgaben im Modul „Mensch, Natur und Umwelt: Mut und Team“ stärkten Vertrauen, Zusammenarbeit und individuelle Stärken. Höhepunkt war die abendliche Sternenwanderung „Expedition Orion“, die die Rhön aus einer ganz neuen Perspektive erlebbar machte. Naturerlebnisse standen ebenfalls im Vordergrund: Auf einer Entdeckungstour durch den Wald erfuhren die Schülerinnen und Schüler Spannendes über Bäume, Ökosysteme und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Sie erprobten auch pädagogische Übungen, mit denen sie selbst den Wald später für ihre Kindergartenkinder erlebbar machen können. Bei einer Expedition ins Moor lernten sie die Vielfalt heimischer Tiere und Pflanzen kennen und entwickelten ein Bewusstsein für Biodiversität. Gesellschaftliche Kompetenzen wurden bei einem groß angelegten Escape-Spiel „Chronokinesien“ gefördert, bei dem Teamwork, logisches Denken und Verantwortungsbewusstsein gefragt waren.

Abgerundet wurde die Reise durch gemeinsame Mahlzeiten, Spieleabende und viele kleine Erlebnisse, die das Gemeinschaftsgefühl der Klasse stärkten. Drei Tage voller Natur, Wissenschaft und Teamarbeit – eine Erfahrung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Text: Sabine Otter und Kristin Weißenberger

Bild: Kristin Weißenberger

 

Begegnung mit dem Regenwald – Lernen für eine gerechte Zukunft

Ein ganz besonderes Projekt bereicherte kürzlich den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler der Kinderpflege. Zu Gast waren Bianca Kühnert mit ihrem Regenwaldprojekt Saúva aus Brasilien sowie ihr Schüler Caíque Coutinho, die eindrucksvoll vermittelten, wie eng unser Leben hier mit dem Regenwald und den Menschen vor Ort verbunden ist. Bianca Kühnert lebt mit ihrer Familie im brasilianischen Regenwald und setzt sich dort mit großem Engagement für den Schutz dieses einzigartigen Lebensraums ein.

Auf anschauliche und interaktive Weise setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Herkunft von Kakao und Schokolade auseinander. Sie erfuhren, unter welchen Bedingungen Kakao angebaut wird und wie unser Konsum mit Regenwaldzerstörung, Armut und sozialer Ungleichheit zusammenhängt. Besonders bereichernd waren dabei die persönlichen Einblicke von Caíque, der aus seiner eigenen Lebenswelt berichtete und den globalen Themen ein authentisches Gesicht verlieh. Gemeinsam entwickelten die Schülerinnen und Schüler Ideen, wie ein fairer und nachhaltiger Kakaoanbau gestaltet werden kann und welche Verantwortung jede und jeder Einzelne dabei trägt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der brasilianischen Kultur und Geschichte. Anhand der Capoeira lernten die Schülerinnen und Schüler die historischen Hintergründe dieser Kampfkunst kennen, die eng mit der Kolonialzeit verbunden ist. Im praktischen Teil durften sie selbst Capoeira-Bewegungen ausprobieren, Musik machen und traditionelle Instrumente kennenlernen. Dabei wurde deutlich, wie Fairtrade neue Perspektiven eröffnet und zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen kann.

Organisiert wurden die eindrucksvollen und abwechslungsreichen Workshops von der Lehrerin Kristin Weißenberger in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda 2030. Für die Schülerinnen und Schüler wurden diese Workshops zu einem ebenso lehrreichen wie freudvollen Erlebnis, das nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch zum Nachdenken und bewussten Handeln anregte. Eindrücklich zeigte sich dabei, dass verantwortungsvolles Handeln im Alltag beginnt und unsere Entscheidungen hier konkrete Auswirkungen auf Menschen und Umwelt weltweit haben.

 

Text und Bild: Kristin Weißenberger

Schweinfurter Stadtschokolade – Kunst, Fairness und regionale Vielfalt

Das BSZ beteiligte sich an einem ganz besonderen Projekt der lokalen Agenda 2030: der Schweinfurter Stadtschokolade. Diese Schokolade steht für fairen Handel, Nachhaltigkeit und globale Verantwortung – Werte, die auch an unserer Schule einen hohen Stellenwert haben. Sie wird aus fair gehandeltem Kakao hergestellt und verbindet bewussten Genuss mit dem Ziel, soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen.

Die Schweinfurter Stadtschokolade gibt es bereits seit 2018. Seitdem wird sie im Rahmen der Agenda-2030-Arbeit der Stadt Schweinfurt umgesetzt und jedes Jahr mit neuen, individuell gestalteten Covern versehen, die von Schülerinnen und Schülern der Schweinfurter Fairtrade-Schulen entworfen werden. In diesem Jahr durften wir als eine der fünf Fairtrade-Schulen in Schweinfurt erstmals selbst aktiv an der Gestaltung mitwirken. Unsere Schule hatte die besondere Ehre, zwei Cover für die Stadtschokolade zu entwerfen. Das Thema lautete: Blumen, Sträucher und Bäume in unserer Region – ein wunderbarer Anlass, die heimische Natur künstlerisch in den Mittelpunkt zu stellen.

Dazu veranstalteten wir einen kleinen Malwettbewerb in verschiedenen Klassen. Alle Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, ein eigenes Bild zum Thema zu gestalten. Die Resonanz war groß, und es entstanden zahlreiche farbenfrohe, kreative und beeindruckende Kunstwerke. Die Auswahl fiel der Jury alles andere als leicht. Am Ende wurden die Werke von Vivienne Velilla und Nikos Amvrosiadis (beide Kinderpflege 11) ausgewählt. Ihre Bilder überzeugten durch Ausdruck, Detailreichtum und eine ganz besondere Atmosphäre. Auf den fertigen Schokoladencovern, die auch bei unserer Apfelverkaufsaktion im Schulhaus mitverkauft werden, wirken die beiden Gemälde noch einmal besonders schön und machen jede Tafel zu einem kleinen Kunstwerk.

 

Text und Bild: Kristin Weißenberger

 

„Nächster Halt – nie allein“

Multireligiöse Feier zum Schuljahresanfang

Mit einer stimmungsvollen multireligiösen Feier sind wir am BSZ Alfons Goppel gemeinsam in das neue Schuljahr gestartet. Nach den Sommerferien und den ersten Tagen des Ankommens bot die Schuljahresanfangsfeier in der Aula einen besonderen Moment des Innehaltens, der Begegnung und der Ermutigung.

Unter dem Leitgedanken „Nächster Halt – nie allein“ wurde das neue Schuljahr als Teil einer gemeinsamen Lebensreise verstanden. Das BSZ ist für jede Schülerin und jeden Schüler eine neue „Haltestelle“ auf diesem Weg ist – für manche ein ganz neuer Anfang, für andere die Fortsetzung eines bereits vertrauten Weges. Was alle verbindet, ist die Erfahrung: Niemand geht diesen Weg allein.

Die Religionslehrerinnen Renate Käser und Kristin Weißenberger gestalteten den christlichen Teil der bewusst multireligiösen Feier. Fachlehrerin Admira Crnica koordnierte als Muslima die muslimischen Teile. So spiegelte sich im Gesamtverlauf die Vielfalt der Schulgemeinschaft wider. Lesungen aus der Heiligen Schrift sowie aus dem Koran gaben Impulse zum Thema Begleitung, Vertrauen und Hoffnung. Dabei wurde deutlich, dass Menschen auf unterschiedliche Weise Kraft schöpfen – aus ihrem Glauben, aus Beziehungen oder aus Werten wie Liebe und gegenseitiger Unterstützung.

Ein besonderer Höhepunkt war ein kurzes Anspiel zweier Schülerinnen der Klasse Kinderpflege 11a. In einem symbolischen „Rucksack“ zeigten sie, was sie aus den vergangenen Schuljahren bereits mitbringen – wie Wissen, Erfahrungen, Freundschaften und unterstützende Lehrkräfte – und was sie für das neue Schuljahr noch brauchen: Mut, Zuversicht und Menschen, die sie begleiten. Das Anspiel griff das Motto der Feier auf und machte es für alle greifbar. Aktiv eingebunden waren auch weitere Schülerinnen und Schüler, die eigene Fürbitten vorbereitet und diese während der Feier gemeinsam vorgetragen haben – als Ausdruck ihrer Hoffnungen, Sorgen und Wünsche für das neue Schuljahr und für die gesamte Schulgemeinschaft.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von unseren engagierten Kolleginnen des Fachbereichs Musik, Birgit Döhler, Isabell Liebler und Tabea Thurn, mit Unterstützung von Viktoria Horn, die mit ihren Beiträgen zu einer feierlichen Atmosphäre beitrugen. Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler einen kleinen Zettel mit dem Motto „Nächster Halt – nie allein“ – als Erinnerung und Ermutigung für den weiteren Weg durch das Schuljahr.

Die Schuljahresanfangsfeier machte deutlich: Unsere Schule ist ein Ort der Vielfalt, des gegenseitigen Respekts und des Miteinanders. Mit dieser Botschaft starten wir gemeinsam in ein neues Schuljahr – gestärkt, hoffnungsvoll und begleitet.

 

Text: Renate Käser und Kristin Weißenberger

Bild: Kristin Weißenberger

Mit Erasmus+ nach Schweden – Lernen ohne Grenzen

Schülerinnen und Schüler der BFS Kinderpflege erfahren in Uppsala, wie Inklusion, Partizipation und Gelassenheit im Alltag gelebt werden.

Siebe angehende Kinderpfleger und Kinderpflegerinnen sammelten im Rahmen von Erasmus+ wertvolle Erfahrungen in Uppsala, Schweden. Der Austausch wurde von der Europäischen Union co-finanziert. Zwei Wochen lang erlebten sie, wie Inklusion, Partizipation und Gelassenheit in Kindertagesstätten und Schulen selbstverständlich umgesetzt werden. Neben umfassender Praxiserfahrung standen auch kulturelle Highlights wie Stadtführungen, Museumsbesuche und Ausflüge in die schwedische Natur auf dem Programm. Der Austausch förderte Teamgeist, Sprache, Selbstständigkeit und interkulturelles Lernen- ganz im Sinne von Erasmus+: Bildung, die verbindet - über Ländergrenzen hinweg!

Hier ein kleines Video aus Alfis Sicht.

Text und Bild: Carolin Kraatz

 

"Hajar" - ein Film über Migration der Filmgruppe Algo

Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat Einwanderungsgeschichte. Hajar ist eine davon.
Wie viele andere Migranten und Migrantinnen kam Hajar nach Deutschland, weil sie hier als
Arbeitskraft angeworben wurde.
Die Filmgruppe hat ihre Geschichte aufgegriffen und einen Dokumentarfilm über die Schülerin aus
der Textilklasse gedreht, die eine Ausbildung als Modeschneiderin absolviert.
Zur großen Freude der Filmgruppe wurde der Film „Hajar“ für die Filmtage Bayerischer Schulen in
Straubing nominiert und so konnte Hajar mit der Filmgruppe sich selbst und ihren Film auf dem
Festival präsentieren. Einen der Förderpreise konnte die Filmgruppe diesmal dort nicht ergattern,
aber der Film wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen und die verschiedenen Facetten
von Migration engagiert besprochen.

Auch bei der Jufinale Unterfranken wurde der Film gezeigt und erhielt dort eine lobende
Erwähnung.
Der Film zeichne sich aus durch bemerkenswerte, reife und seriöse journalistische Arbeit, so die
Begründung der Jury. Er kläre auf, wo Klischees über Migration in unseren Köpfen verankert seien
und zeige die Herausforderungen auf, die eine Einwanderung nach Deutschland für Migrantinnen
und Migranten mit sich bringe.
Der Film habe zutiefst berührt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Herzlichen Glückwunsch an die Mitglieder der Filmgruppe für den gelungenen Film! Herzlichen

 

Text und Foto: Sabine Otter

„Mein Körper spricht – hör gut zu“ – Projekt der BFS Pflege am BSZ Alfons Goppel

Zu einem Projektvormittag kamen Kinder aus dem Montessori Kinderhaus und der Kindertagesstätte AWO am Bergl. Die Abschlussklasse der BFS Pflege der Caritas Schulen gGmbH hatte sie eingeladen, gemeinsam dem eigenen Körper näher auf die Spur zu kommen und gleichzeitig auch dem Beruf der Pflegefachkraft. 

 „Was tun denn Pflegekräfte, wenn sie arbeiten – z.B. in einem Krankenhaus?“ fragte zu Beginn eine Schülerin die Kinder. Schnell zeigte sich, dass viele Kinder schon eigene Erfahrungen zum Thema „krank sein“ und „kranken oder alten Menschen helfen“ haben und sehr motiviert an den Start gingen.

An vier Stationen erkundeten die Kinder gemeinsam mit den Erwachsenen nun die „Sprache des Körpers“. „Welche Signale sendet unser Körper?“ so die zentrale Frage. Wir bemerken es, weil sich unser Atem verändert, unser Herzschlag, der Körper heiß wird, Stellen bluten oder wir empfinden Schmerzen. Die Kinder probierten selbst aus, wie sich Atem und Herzschlag verändern. Nach sportlicher Bewegung zur Musik wurde mit dem Stethoskop der Unterschied festgestellt.  Auch ein Blutdruckmessgerät kam zum Einsatz. Eine Erklärung zur Rolle und Funktion von Herz und Lunge ergänzte das Programm. In einem anderen Raum übten die Kinder, bei kleinen Wunden am Arm einen Verband anzulegen und warum es wichtig ist, Verletzungen richtig zu versorgen. Auch das Reagieren in Notfallsituationen wurde kindgerecht vermittelt und die Kinder hatten Freude daran, mit „Kaktus, High Five und Knie“ die stabile Seitenlage zu üben.

Einzelne Kinder reagierten zurückhaltend, gar ablehnend zu Beginn. Sie hatten selbst schon unangenehme Situationen und Erfahrungen erlebt. Spielerisch ist es jedoch gelungen, Unsicherheiten zu überwinden und mutig positive neue Erfahrungen zu sammeln.  Das ging nicht nur den Kindern so – auch die Pflegeschüler überwanden so manche Hürde in der einfacheren Sprache für Kinder und passten sich deren Bedürfnisse in beeindruckender Teamarbeit an.

„Eine gelungene Win – win – Situation für alle“ so die Resonanz am Ende des Vormittages im Gespräch mit Schülern, Lehrern und Erzieherinnen.

Text und Bild: Silke Cäsar

 

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