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Berufsschule III BFS Ernährung und Versorgung BFS Kinderpflege BFS Sozialpflege BFS Altenpflege

Ein Roboter, der melken kann und Kälber, die gerne gestreichelt werden

Kinder erkunden mit angehenden KinderpflegerInnen den modernen Bauernhof

Angehende Kinderpflegerinnen erkunden einen modernen Bauernhof. Gemeinsam mit kleinen Kindern streicheln die Schüler Kühe.

„Erlebt mit uns einen Tag auf dem Bauernhof“ so lautete die Einladung an die Vorschulkinder des Kindergartens Regiswind in Gerolzhofen.

Neun angehende KinderpflegerInnen hatten als Unterrichtsprojekt einen Erlebnistag auf dem Rosenhof der Familie Hauck in Gerolzhofen geplant und vorbereitet.Die Kinder sollten sich ein realistisches Bild von einem modernen Bauernhof machen können, so das Ziel der SchülerInnen der K 11 a.

Sie hatten in den Wochen zuvor ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet, damit die Kinder Erfahrungen über das Leben und Arbeiten auf einem modernen Bauernhof sammeln konnten. Vorbereitet wurde das Projekt im Fach Praxis- und Methodenlehre, gecoacht und begleitet von Frau Hauck und finanziell unterstützt vom Bayerischen Bauernverband.

Am 27. Mai 2019 startete dann der Projekttag. 44 neugierige Vorschulkinder fanden sich am Morgen mit ihren Erzieherinnen auf dem Bauernhof ein. Nach einer kurzen Brotzeit ging´s dann auch schon los: An verschiedenen Mitmachstationen gab es vieles zu entdecken: Die Kinder konnten die verschiedenen Ställe erkunden und erlebten so die verschiedenen Entwicklungsstadien vom Kalb bis zur Milchkuh. Bei einer Station konnten die Kinder einen modernen Melkroboter bei der Arbeit zusehen, das Futter der Kühe wurde an einer anderen Station untersucht.

Und schließlich befassten sich die Kinder noch ausführlich mit der Verdauung der Kühe: In einem „Verdauungstheater“ spielten die Kinder den Weg des Futters durch die verschiedenen Mägen der Kuh bis zum Darm nach.

Nach soviel Erlebnissen gab´s Hunger und auch darauf waren die SchülerInnen vorbereitet: Es gab eine Brotzeit mit Gemüsesnacks. Doch auch hier mussten die Kinder zunächst noch selbst aktiv werden: die Butter fürs Brot schüttelten sie aus Sahne selbst. Nach dieser Stärkung ging es am Nachmittag weiter mit Spiel- und Aktionsständen: Trettraktoren-Rennen, Kuhmasken basteln, Kälber streicheln und Melken üben an einem nachgebauten Eutermodell – es gab viel zu tun für Kinder und Erwachsene.

So gab es dann zum Abschluss auch durchweg zufriedene und stolze Gesichter: die jungen BesucherInnen, mit vielen Eindrücken und Erfahrungen und mit einem Kuh-Experten Diplom ausgezeichnet, verabschiedeten sich. Die angehenden KinderpflegerInnen reflektierten noch mit Frau Hauck den gemeinsamen Tag und das Ziel dieser Aktion:

Den Kindern einen realistischen und lebendigen Eindruck von einem modernen Bauernhof zu vermitteln – Ja, das haben wir geschafft!

Text und Bilder: Sabine Otter 

"Schminken statt trinken“ - BSZ Helau!

Internationale Faschingsfeier in unserer Aula - HELAU!

Unter dem Motto „Schminken statt Trinken“ haben wir am Freitag, den 1. März 2019  unser 3. Interkulturelles Faschingsfest gefeiert.

Das Motto haben wir gewählt, um beim Faschingsförderpreis „Fasching feste feiern“ vom Landratsamt Schweinfurt in der Saison 2018/2019 des HaLT-Standortes im Landkreis Schweinfurt in Kooperation mit der Kommunalen Jugendarbeit mitzumachen.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich im Vorfeld Gedanken gemacht, wie sie das Projekt „Fasching feste feiern“ auch an unserer Schule umsetzen können. Somit wurde das Thema „Alkohol“ mit allen seinen Gefahren und Risiken im Unterricht besprochen. Hieraus sind einige kreative Ideen für unsere Faschingsfeier entstanden…Die Eintrittsbändchen der Faschingsfeier.

Eintrittsbänchen und Plakate mit Slogans

Schülerinnen und Schüler aus dem Fachbereich Kinderpflege haben gemeinsam Eintrittsbändchen für alle Schüler mit unserem Motto „Schminken statt Trinken“ gebastelt, das jeder Schüler zu Beginn der Veranstaltung bekam. Damit wurden die Schüler schon für das Thema sensibilisiert.

Schülerinnen und Schüler aus der K 10a beschäftigten sich mit Slogans zum Thema und erstellten verschiedene Plakate und Flyer, die auf die Risiken und Auswirkungen von Alkohol aufmerksam machten. Diese wurden in der Aula aufgehängt, um die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken anzuregen. Viele kamen dabei ins Gespräch.

Drink Pong - ein alkoholfreies Trinkspiel.

 

Spiel: „Drink Pong“ – Trinkspiel ohne Alkohol

Bei diesem Spiel stand Spaß, Action und Spannung ohne Alkohol im Vordergrund. Jeder Mitspieler musste mit unterschiedlich großen Bällen versuchen, in eines der Löcher zu werfen. Bei Level 1 konnte man sich einen Ball selbst aussuchen und hat bei 3 Treffer ein kleines Glas („Shot“) mit Saft bekommen. Bei Level 2 musste man mit jedem der unterschiedlichen Ballgrößen 3 Treffer erzielen und hat dafür ein alkoholfreies Getränk bekommen. Hier konnte jeder Mitspieler seine Geschicklichkeit und sein Können unter Beweis stellen und hat mit etwas Glück ein alkoholfreies Getränk gewonnen.

Selbstgedichtetes Lied vom Schulchor und der Schulband

 

Selbstgedichtetes Lied vom Schulchor und der Schulband

Der selbstgedichtete „Alkohol-Song“ nach dem Lied „Natural“ von Dan Reynold, gesungen vom Schulchor und musikalisch begleitet von unserer Schulband, diente zur Aufklärung über das Thema.

Kulinarisches Buffet mit alkoholfreien Cocktails

Ein vielfältiges kostenloses kulinarisches Buffet mit selbstgemachten internationalen Gerichten von den Klassen aus dem Fachbereich Ernährung und Versorgung sowie die selbstgebackenen Krapfen unserer Bäcker durften natürlich auch nicht fehlen und erfreuten so manchen Gaumen.  

Es gab alkoholfreie Cocktails.

Dazu gab es leckere selbstgemachte alkoholfreie Cocktails. Um jeden Cocktail war ein selbstgemachter Banner mit einem Slogan gegen Alkohol gebunden, der zur Aufklärung diente. Hiermit wurde die Botschaft „auch ohne Alkohol kann man Spaß haben und feiern“ vermittelt.

Ein herzliches Dankeschön geht an Katrin Schreiner und Elisabeth Kirchner-Chuleck, die uns (SMV, Verbindungslehrerin Linda Freund und Schülerbeauftragte Tina Hofmann) bei der Organisation geholfen haben und natürlich an alle fleißigen Helfer/innen für die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe vor, während und nach unserer gelungenen Faschingsfeier. Ein Dank gilt auch dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung.

In diesem Sinne: BSZ Helau!

 

 

Text: Tina Hofmann, Schülerbeauftragte

Bilder: Jessica Weis, Elisabeth Kirchner-Chuleck, Tina Hofmann

 

Es ist wieder soweit – fünf Schülerinnen des BSZ Alfons Goppel Schweinfurt fahren nach England/Norwich für ein Praktikum im Kindergarten

Herr Warmuth mit Schülerinnen an Ufermauer aufgereiht. Empfang durch Lehrerin in der Schule. Willkommensplakat für die deutschen Austauschschülerinnen: Welcome to out German students.

Am 1. Juli 2018 flogen fünf Schülerinnen der Berufsfachschule für Kinderpflege nach Norwich. Dort werden sie für zwei Wochen im Earlham Early Years Centre ein Praktikum im Rahmen von Erasmus+ absolvieren. Alle sind gespannt darauf, wie es ist in einer fremden Sprache zu arbeiten, in einer Gastfamilie zu leben und eine unbekannte Stadt zu erkunden. Große Vorfreude herrscht natürlich schon für den alljährlichen Ausflug nach London.

Bisher haben die Schüler schon bei schönstem Wetter eine kleine Stadttour durch die vielzähligen Gassen von Norwich genossen. Am International Day des Kindergartens sangen die Schülerinnen deutsche Kinderlieder und luden die Kinder zum begeisterten Mitsingen ein.

Um einen guten Überblick weiterer sozialer Einrichtungen zu bekommen, hatte die Gruppe bereits die Gelegenheit den Family Centre, welcher eng mit dem Kindergarten zusammenarbeitet, zu besuchen. Dieser ermöglicht es den Müttern schon vor Geburt ihres Babys und während der ersten Jahre unbürokratische, aber pädagogisch wertvolle Unterstützung zu bekommen.

Die Schülerinnen freuen sich schon darauf am Wochenende London anzuschauen und einen Tag am Meer in Cromer zu verbringen - dort wird dann natürlich auch das erste Mal das typisch englische Gericht Fish and Chips verkostet!

Text und Bilder: StRin Christine Scheuring

Rund um´s Geschichten erzählen...

Schülerin mit Kind und Handpuppen. Schülerin mit zwei Kinder auf Liegewiese.

...ging es beim Praxisprojekt der K 11 a 1, das die Gruppe am 9. Mai 2018 im Kindergarten „Regenbogenland“ in Hausen umsetzte.

Die Kinder der Regelgruppen des Kindergartens und der SVE-Gruppe der Franziskusschule konnten an diesem Tag verschiedene Stationen ausprobieren, die die SchülerInnen im Fach Praxis- und Methodenlehre vorbereitet hatten.

Besonders begeistert waren die Kinder von den Socken-Geschichten-Erzählern, die sie durch den Tag begleiteten. Sie durften dann auch selbst „Freunde“ dieser Sockenpuppen herstellen, die sich dann gemeinsam eine „Band“ bilden würden. Es machte etwas Mühe beim selber Basteln, aber dann war die eigene Sockenpuppe fertig und der Stolz groß.

Bei den weiteren Stationen entdeckten die Kinder, dass man mit Klängen eine Geschichte erzählen kann oder aus einer Geschichte ein Bild entsteht. Im Garten erlebten die Kinder Entspannungs- und Tanzgeschichten und eine Kochgruppe kümmerte sich darum, dass es nicht nur Futter für die Fantasie gab, sondern auch Essen für die hungrigen Mägen.

Die Kinder zeigten sich sehr begeistert von den verschiedenen Stationen, aber auch

die SchülerInnen fanden ihr Projekt sehr gelungen, denn – so Svenja -  „die Kinder haben super mit gemacht und auch die Dinge wertgeschätzt, die wir mit ihnen gemacht haben“.  Auch für sich selbst empfanden die SchülerInnen den Tag als Bereicherung: „Ich persönlich habe durch das Projekt mehr Erfahrungen im Umgang mit Kindern mit Beeinträchtigung gesammelt, was ich gut finde“ meint z.B. Theresa.

Zum Abschluss des erlebnisreichen Tages gab es dann noch ein gemeinsames Konzert der „Sockenpuppen-Band“ im Garten bis dann die Kinder mit ihren eigenen Geschichtenerzähler-Socken stolz nach Hause gingen und nach einer kurzen Aufräumzeit – nicht weniger stolz – die SchülerInnen.

Ein Fazit, das Malcolm vielleicht stellvertretend für alle zog:

„Es war ein wirklich schönes Projekt“.


Text und Bilder: FOLin Sabine Otter

SchülerInnen der Kinderpflege unterstützen tatkräftig die Spieletage in Schweinfurt

Schülerin mit Kindern.

Begeisterte Kinderrufe wie „Ubongo!“ oder „Go, go, gelato“ hört man in den beiden Räumen von „kross - der Jungen Kirche Schweinfurts“. Klingt wie Geheimsprache und ist es vielleicht auch, solange man die Regeln nicht kennt bei den vielen Spielen, die die Schweinfurter Grundschulkinder bei den Spieletagen 2018 ausprobieren dürfen.

Im Rahmen eines Unterrichtsprojektes sind am Mittwoch, den 18. April 2018 auch SchülerInnen der Berufsfachschule für Kinderpflege dabei, die die Kinder bei ihrem Eintauchen in die Welt der Tischspiele kompetent begleiten.

Mitspielen, zum Spielen motivieren, Spielregeln kindgerecht erklären, Gruppen und Einzelne achtsam unterstützen  – dieses pädagogische Handwerkszeug lernen die angehenden KinderpflegerInnen im Unterricht und in ihren Praxiseinrichtungen. Bei den Spieletagen sind solche Fähigkeiten dringend gefragt und so können die SchülerInnen Erlerntes erproben und gleichzeitig die Verantwortlichen der Spieletage kompetent unterstützen.

Und sie haben dabei alle Hände voll zu tun: Im Stundenwechsel kommen jeweils zwei neue Grundschulklassen mit Kindern, die neugierig zu den aufgebauten Tischspielen strömen und in die jeweilige „Geheimsprache“ eingeführt werden wollen.

Und weiter geht’s mit „Du bist dran! Und „Gewonnen!“ – Eine win-win-Aktion ist dieser Tag wohl für alle Beteiligten.   

Text und Bild: Sabine Otter, FOLin

„Miteinander für Leib & Seele“ – K10b und K10c in der Vesperkirche Schweinfurt

Flyer der Vesperkirche. Vorbereitungsarbeit mit Handschuhen und Haarhaube. Schmuckvoll gedeckter Tisch.

Eine Kirche mit einer ganz besonderen Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler zweier Kinderpflegeklassen auf eine ganz „praktische“ Art und Weise erleben. Zum dritten Mal in Folge fand in der evangelischen Kirche St. Johannis das Projekt „Vesperkirche“ statt.

Das Prinzip ist einfach erklärt: Für einen Zeitraum von drei Wochen wird die Kirche zu einem Ort des gemeinsamen Zusammenkommens, des gemeinsamen Essens und Gesprächs. Während im hinteren Bereich die Bänke bestehen bleiben, finden sich im vorderen Teil der Kirche nun liebevoll dekorierte Tische und es herrscht ein reges Treiben. Jeder Gast zahlt am Eingang 1,50 Euro und bekommt dafür eine Art Ticket für ein komplettes Mittagsmenü, inklusive Getränke, Kaffee und Kuchen. Die Gäste werden an einen Tisch begleitet. Die Gäste werden am Tisch bedient, damit die unterschiedlichen Menschen miteinander ins Gespräch und in Kontakt kommen. Dabei spielt es keine Rolle, woher ein Mensch kommt oder was er besitzt.

Täglich um 13:00 Uhr ruht die Essensausgabe für einen geistlichen Impuls: Treu der Bibelstelle „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ (Matthäus4, 4), wird nicht nur der Leib, sondern auch die Seele satt.

Um ein solches Projekt realisieren zu können, braucht es sehr viele Helfer, die sogenannten Gastgeberinnen und Gastgeber, die die Aktion tatkräftig unterstützen. Die Klassen K10b und K10c haben zusammen mit ihren Religions- und Ethiklehrern beschlossen, sich auf diese spannende und herausfordernde Erfahrung einzulassen. Daher wurde einer der Mitorganisatoren, Norbert Holzheid, an unsere Schule eingeladen und informierte die Schüler auf die bevorstehende Aktion. Am Montag, den 06.02. war es dann endlich so weit. Nach einem gemeinsamen Frühstück machten sich die beiden Klassen zusammen mit Frau Käser, Frau Freund, Frau Wolfmaier und Herrn Szabo auf den Weg in die Vesperkirche. Dort fand zunächst ein gemeinsamer Begrüßungskreis mit einem Gebet von Pfarrerin Gisela Bruckmann statt. Danach wurden die vielen Helfer, etwa 50 an der Zahl, in ihre Aufgabenbereiche eingeteilt. Die Bereiche betrafen das Begrüßen, das Ausgeben der Speisen, das Bedienen und Spülen.

Trotz der anstrengenden Aufgaben fiel das Feedback der Schüler durchweg positiv aus und auch die Schüler selbst bekamen sehr viel Lob für ihre Arbeit.

„Es war sehr schön zu sehen, dass wir so willkommen sind und dass die beiden Klassen mehr zusammengewachsen sind.“

„Ich fand die Mitarbeit einfach toll!“

„Die Leute, die dorthin gekommen sind, sind mit einer Herzlichkeit gekommen und haben sich sehr bedankt.“

„Es war mal etwas anderes, als der normale Schulalltag!“

Text und Bilder: StRin Linda Freund

Plätzchenbackaktion in Kooperation mit Kreisjugendring und Jugendamt

Schüler mit Kindern beim Teigausrollen. Schülerinn mit Kindern in der "Weihnahctsbäckerei".

Am 2. Dezember lockten verführerische Plätzchendüfte zur Küche 4. Am Eingang hing ein großer Tannenkranz und ein Schild lud ein „Willkommen in der Weihnachtsbäckerei“.

In der „Weihnachtsbäckerei“ waren eifrige Kinder zugange gemeinsam mit SchülerInnen der Klasse K 10 c und bereiteten leckere Plätzchen vor, die dann nach dem Backen entweder gleich probiert oder in liebevoll gebastelten Schachteln verpackt wurden.

Das Projekt „Weihnachtsbäckerei“ war von der BFS Kinderpflege in Kooperation mit dem Kreisjugendring Schweinfurt und dem Pflegekinderdienst des Jugendamtes des Landkreises Schweinfurt geplant und durchgeführt worden. Beteiligt waren die Lehrerinnen Gabriele Ebert, Silke Cäsar und Sabine Otter, die das Projekt mit den SchülerInnen im Unterricht vorbereiteten.

Der Kreisjugendring Schweinfurt hatte die „Weihnachtsbäckerei“ für Pflegekinder des Landkreises ausgeschrieben und so kamen Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren und ließen sich von unseren SchülerInnen begeistert anleiten.

Auch die beteiligten SchülerInnen zeigten große Begeisterung und hohe Motivation. Es war für sie eine erste Bewährungsprobe, immerhin sind sie ja selbst erst seit drei Monaten an der Berufsfachschule für Kinderpflege.

Sie führten die Kinder einfühlsam und sicher in die Kunst des Plätzchenbackens ein und so gab es am Ende sehr gut gelungene Leckereien und zufriedene Kindergesichter.

Text und Bilder: FOLin Sabine Otter

Spielfest für Kinder in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schweinfurt

Viel los am Stand der K 11 b.. Zwei Schülerinnen der K 11 b. Schülerin beim Schminken eines Kindes.

„Hier mit diesen Kindern machen wir unser Abschlussprojekt.“ Drei Schülerinnen der K 11 b lernten bei Dreharbeiten der Filmgruppe in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schweinfurt Kinder und Jugendliche kennen.

Manche der Kinder und Jugendlichen sind seit vielen Monaten in der Erstaufnahmeeinrichtung und warten mit ihren Familien auf die nächsten Schritte auf dem Weg in ihrem Asylverfahren. Abwechslung in diesem Wartestadium erfahren sie durch zeitweise Betreuung im Kinderhaus oder durch vereinzelte ehrenamtliche Aktionen.

Die drei Schülerinnen überzeugten ihre KlassenkameradInnen von der Idee, das Abschlussprojekt im Fach Praxis- und Methodenlehre und Medienerziehung in Form eines Spielfestes für diese Kinder zu organisieren und durchzuführen.

In Kooperation mit Mitarbeiterinnen der Asylberatungsstelle in der Erstaufnahme wurden die Örtlichkeiten im Vorfeld besichtigt und der 2. und 6. Mai 2016 als Projekttage festgelegt.

Mit Unterstützung der Lehrkräfte Silke Cäsar und Sabine Otter bereiteten die SchülerInnen der K 11 b schließlich die zwei Spielfestnachmittage vor.

Am Montag rückte die erste Gruppe mit dem Spielbus in der Erstaufnahmeeinrichtung an und lud die Kinder zu verschiedenen Bewegungs-, Spiel- und Kreativangeboten ein. Die Kinder waren sofort begeistert und halfen schon beim Aufbau mit. Die Kreativstände waren über den ganzen Nachmittag hinweg belegt und die Schülerinnen hatten alle Hände voll zu tun, den vielen motivierten Kindern gerecht zu werden.

Kreatives Tun zum Thema "Farbe" war auch bei der zweiten Gruppe am Freitag angesagt. Viele Kinder unterschiedlichster Altersstufen probierten sich mit Freude aus und zeigten enorme Ausdauer, sodass die Schülerinnen immer wieder flexibel ihr Programm anpassen mussten, um der kreativen Lust der Kinder nachzukommen - so lange, bis an ein einigen Ständen bereits das Material ausging. Erwachsene Bewohner zeigten sich sehr gastfreundlich und versorgten die Gruppe an diesem ersten heißen Maitag mit Getränken. Ein Mann lehrte einigen SchülerInnen das Häkeln mit Fingern - trotz größter sprachlicher Barriere.

Es war eine fachliche Herausforderung für die SchülerInnen ein „ansprechendes“ Kinderprogramm für nicht deutsch sprechende Kinder selbstständig zu organisieren und durchzuführen und das ist ihnen wunderbar gelungen. „Wir haben es geschafft, den Kindern einen besonderen Tag zu schenken“ resümierte Sandy Al-Suhiry am Ende zufrieden.

Für die SchülerInnen war das Projekt aber gleichzeitig auch eine persönliche Herausforderung, wurden sie doch mit Lebensschicksalen konfrontiert, denen sie sonst im Alltag nicht so unmittelbar begegnen.

Manche Schülerinnen verstanden die arabisch sprechenden Kinder und erfuhren dadurch auch Details aus deren Leben: „Als die Kinder mir erzählt haben, dass sie alleine mit ihrer Schwester oder ihrem Bruder gekommen sind, da habe ich Gott gedankt, dass meine Familie bei mir ist. Ich musste auch danach immer wieder an die Kinder denken.“ (Süheda-Nur Bilir)

Für Katja Rossbach war die Erfahrung des Projekttages Anlass über die Berichterstattung in den Medien nachzudenken: „Als ich all diese tollen Menschen kennen gelernt habe, bin ich nachdenklich geworden. Ich habe so viel in den Medien über Flüchtlinge gehört, die Leute haben auch viel geredet. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie gar nicht mehr von Menschen, sondern nur noch von Zahlen reden.

Natürlich war mir immer bewusst, dass jeder einzelne von ihnen ein Mensch und genauso wertvoll wie ich und jeder andere ist. Aber als ich dort war, da habe ich das erst richtig realisiert: Das sind Menschen die Träume haben, sie haben Wünsche und Ziele. Sie haben etwas erlebt, sie haben was zu erzählen.

Sie mussten vor dem Krieg aus ihrem eigenen Land flüchten. Deswegen und weil sie nicht hier in Deutschland geboren sind, haben sie nicht die gleichen Chancen wie ich. Jeder Mensch ist wertvoll, kein Mensch sollte nur eine Zahl sein. Wir sollten die Augen öffnen und nicht alles glauben, was wir in den Medien hören. Aber vor allem: Wir sollten unsere Herzen öffnen!“

Das Abschlussprojekt in der 11. Klasse soll den SchülerInnen ermöglichen sich mit ihren persönlichen und fachlichen Kompetenzen einzusetzen und zu erproben. Oder wie Kaltrina Surdari es ausdrückt:

„Bei diesem Projekt habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich Sachen schaffen kann, von denen ich vorher nicht dachte, dass ich sie bewältigen kann.“

Hier noch einige Statements von weiteren Schülerinnen der Projektgruppen:

"Jedes Kind an unserer Station ist mit einem Lächeln weitergegangen." (Kristina Kinstler)

"Es war schön zu sehen, dass wir die Kinder glücklich gemacht haben." (Milena Trimbach)

"Schön war zu sehen, dass die Kinder keine Angst vor uns hatten und mit viel Freude an die Stationen gekommen sind." (Katharina Schneider)

"Nach diesem Projekt habe ich gelernt und die Erfahrung gemacht, dass die Zusammenarbeit mit Flüchtlingen gar nicht so einfach ist, wie ich es immer dachte - vor allem mit so vielen auf einmal. Mir war wichtig, dass die Kinder Spaß und Freude mit den Armbändern hatten und sich in ein paar Wochen noch an uns erinnern können." (Alena Fischer)

„Bei diesem Projekt habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich Sachen schaffen kann, von denen ich vorher nicht dachte, dass ich sie bewältigen kann.“ (Kaltrina Surdari)

Herzlichen Glückwunsch K 11 b zum gelungenen Abschlussprojekt!

 

Text und Bilder: Silke Cäsar und FOLin Sabine Otter

Kann mein Schatten fliegen? Und wenn ja wohin?

Die Fortbildungsteilnehmer beim Basteln. Die Fortbildungsteilnehmer beim Basteln.

Der Holzschnitt „Mein Schatten kann fliegen“ von Gretel Eisch war der Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise zu Licht und Schatten im Anschluss an das diesjährige Anleiterinnentreffen der 10. Klassen Kinderpflege am 1. März 2016.

Der praktische Ausbildungsteil der Berufsfachschule für Kinderpflege baut auf die enge Kooperation mit Kindertageseinrichtungen in Stadt und Landkreis. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde das kostenfreie Fortbildungsangebot für die Praxisanleiterinnen vom BSZ Alfons Goppel organisiert und ermöglicht.

Frau Köster demonstriert das Schattenspiel. Beim Schattenspiel.

Als kompetente und engagierte „Reiseleiterin“ begleitete die Referentin Marion Köster die knapp 20 Erzieherinnen und Fachlehrerinnen mit kunstpädagogischem Wissen und praktischen Beispielen aus ihrer Arbeit mit Kindern. Nach einer Einführung zur Bildhauerin Gretel Eisch und deren künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Schatten“ wurden kindgerechte, spielerische Aufgaben erprobt, die Schatten und Licht für Kinder erfahrbar machen.
Schatten kann auch Angst machen, doch wenn man sich näher mit ihm vertraut macht, verliert er seine Bedrohlichkeit. Ein unbekümmertes Spielen mit Schatten und Licht wird möglich und die Kinder begreifen deren Wirkung.
Im letzten Teil der Entdeckungsreise befassten sich die Teilnehmerinnen mit künstlerisch-kreativen Aufgaben. Anregungen für Gestaltungsarbeiten  mit Kindern in der Kindertagesstätte oder im Hort konnten selbst ausprobiert werden.

Am Ende konnte man feststellen: Der Schatten kann wohl doch nicht fliegen. Aber es bleibt spannend ihn zu erforschen und er bietet unzählige Möglichkeiten für kreative Auseinandersetzung.

Text und Bilder: Sabine Otter

Qualifizierungskurs für die Babysitterbörse der Stadt Schweinfurt - Kooperationsprojekt der Kinderpflege mit der Koki-Stelle des Stadtjugendamtes

Lachende Schülerinnen mit Teilnahmebescheinigungen in den Händen. Schülerin beim Wickeln einer Babypuppe. Schülerinnen üben die Erstversorgung eines Verletzten.

Im November haben sich 17 Schülerinnen der Berufsfachschule für Kinderpflege für die Aufnahme in die Babysitterbörse der Stadt Schweinfurt qualifiziert.

Die Kinderkrankenschwester Frau Antje Meyer-Wehner vermittelte den Schülerinnen neben rechtlichen Hintergründen und pädagogischem Wissen vor allem auch Kenntnisse über die Pflege von kranken Säuglingen und Kindern. Ein weiterer Bestandteil des Kurses war der Kurs „Erste Hilfe am Kind“ des Bayerischen Roten Kreuzes, den die Schülerinnen ebenfalls absolvierten. In Übungen mit Babypuppen oder im Rollenspiel konnte das Gelernte jeweils praktisch umgesetzt werden.

Susanne Decker, die Leiterin der Koki-Stelle (Netzwerk frühe Kindheit) in Schweinfurt, hat die Babysitterbörse ins Leben gerufen. Am  10. Dezember 2015 war es dann so weit. Frau Decker und ihre Kollegin Ulrike Cebulla vom Stadtjugendamt luden die Schülerinnen ins Zeughaus ein und überreichten ihnen in einer feierlichen Runde die Zertifikate.

Jetzt kann es also losgehen und die Schülerinnen freuen sich darauf hoffentlich schon bald an interessierte Eltern vermittelt zu werden.

Herzlichen Glückwunsch!

Text und Bilder: Sabine Otter

KinderpflegeschülerInnen engagieren sich beim Spielfest der Stadt

Kind malt an Leinwand. Stand "Kinderatelier" am Spielefest.

Eigentlich nannten die SchülerInnen ihren Stand „Kinderatelier“. Dann wurde der Stand beim Spielfest am 5. Juli 2014 aber geradezu überrannt und man hätte es vielmehr „Produktionsstätte“ nennen können: 48 Windräder, 68 bedruckte T-Shirts, 52 bedruckte Taschen, 175 Knautschbälle, 30 Wetterfrösche und zahlreiche großformatige Bilder entstanden an den Tischen und Staffeleien der Kinderpflege.

Im Rahmen eines Projektes im Praxis- und Methodenunterricht organisierten Schülerinnen der K 10 b einen Kreativstand für das Spielfest der Stadt Schweinfurt. Von 10:00 bis 16:00 Uhr betreuten die angehenden KinderpflegerInnen ihren Stand im Fichtelsgarten in Schweinfurt und ermöglichten den Kindern vielfältige Aktivitäten. Kreative Ideen, aber auch Ausdauer und Umgang mit Stresssituationen, waren bei diesem Projekt gefragt und die SchülerInnen bestanden diese Feuerprobe mit Bravour.

Neben den fachlichen Fähigkeiten bewiesen die SchülerInnen auch hohes Engagement. Schon für die Vorbereitung wurde viel Freizeit investiert und auch der Tag selbst fand ja an einem eigentlich freien Samstag statt.

„Ich fand´s super“, schrieb Sabrina Eiring, eine Schülerin der K 10 b, nach diesem Tag in einer Kurzmitteilung. „Die Zeit ist nur so gerannt. Ich hatte mega Spaß, wir waren ein super Team. War ein toller Tag. Würde ich jeder Zeit wieder machen.“

Ein tolles Resümee für diesen erlebnisreichen Tag !

Text und Bilder: Sabine Otter, FOL

Mit den Indianern der Natur auf der Spur

Kinderindianer schleichen auf Fußfühlpfad. Verkleidete Kinder sitzen mit einer Schülerin spielend auf einer Decke.

Als Dankeschön für die Praxiseinrichtungen haben sich SchülerInnen der Gruppe 1 der K 11 a als Abschlussprojekt ein Indianerfest für Vorschulkinder einfallen lassen. Die Ideen zu neun verschiedenen Stationen wurden  im Praxis- und Methodenunterricht entwickelt.

Indianerbuffet.Doch fächerübergreifend organisierten sich die SchülerInnen noch Unterstützung im Hauswirtschaftsunterricht und bereiteten mit Frau Schreiner ein aufwändiges „Indianerbuffet“ vor. Die entsprechende Dekoration und die Einladungskarten für die Kindergärten gestalteten sie im Werkunterricht mit Frau Feth. Frau Thurns Rat suchten sie beim Aussuchen eines Indianerliedes und auch der Hausmeister ließ sich einspannen und lieferte in der Frühe noch  Bänke und Tische für die verschiedenen Stationen an.

Am 26. Juni wurden dann etwa 50 Vorschulkinder in den Wehranlagen von acht Indianerinnen und einem Indianer empfangen und gleich aufgeklärt, wie sie sich als angehende Indianerinnen und in Indianer ihre Federn verdienen könnten.

So mussten sie lauschen können, wie die Indianer und das bei einem Hörmemory unter Beweis stellen und auch mit Adleraugen die verschiedenen Farben in der Natur entdecken. Sie durften ihre Kräfte und Ausdauer bei Indianerspielen unter Beweis stellen und gestalteten Rasseln und Indianerschmuck. Indianer können blind mit den mit den Füßen jeden Untergrund erspüren und mit den Zehen Gegenstände transportieren, auch das probierten sie aus.

Mit guten Spürnasen erraten Indianer die verschiedenen Düfte von Kräutern. In selbst gestalteten Tontöpfen konnten die Kinder sogar verschiedene „Indianerkräuter“ säen und später mit nach Hause nehmen. Und die Belohnungsfeder gab es obendrauf bei jeder Station. Bei so viel Anstrengung war es dann zwischendurch auch mal wichtig sich im Indianerzelt zu entspannen, bei einer Geschichte und mit indianischen Instrumenten.

Höhepunkt des Tages war das wunderbare Buffet, das die SchülerInnen für die Kinder vorbereitet hatten. Die Kinder lagerten auf Decken mit den begleitenden Erzieherinnen im Gelände und ließen sich das vorbereitete Fingerfood schmecken.

Nach der Stärkung mussten dann allerdings noch die letzten Federn verdient werden, damit sich beim Abschlusstanz alle mit vollständigem Kopfschmuck präsentierten konnten. Mit Urkunden und selbst gemachtem Popcorn im Gepäck (weil die Indianer ja das Popcorn am Lagerfeuer erfunden haben), gingen die kleinen Indianerinnen und Indianer dann müde, aber fröhlich nach Hause.

Eine Kindergruppe hat sich einige Tage später sogar noch mit einer selbst gebastelten Indianerkarte bedankt mit der Unterschrift aller Kinder. Eine schöne Rückmeldung für einen gelungenen Tag, den die SchülerInnen sehr selbstständig  und souverän organisiert und durchgeführt hatten.

Für sie selbst war dieses Projekt auch eine Art Indianerprobe und ja - sie haben es bewiesen:

 „Wir können es und wir haben uns unsere Federn verdient.“

Text: Sabine Otter

 

Kooperation der Kinderpflegeschule mit der Franziskusschule Schweinfurt

Gruppenbild der Standbetreuung. Ein Kleinkind wird von einer Schülerin geschminkt.

Bei ihrem Schulfest hatte die Franziskusschule heuer Unterstützung durch die Kinderpflegeschule. Die Gruppe 1 der K 11a hatte sich entschlossen, als Abschlussprojekt des Praxis- und Methodenunterrichtes bei der Gestaltung dieses Festes zu mitzuwirken.

„Fit wie ein Turnschuh“ lautete das Motto des Schulfestes. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten Stationen für eine Spielstraße und stellten die Planung dem Vorbereitungsteam der Franziskus-Schule vor.  Die Schulleiterin Frau Beck und ihr Team waren begeistert von den Ideen der Kinderpflegeklasse und gaben grünes Licht.

Am Samstag, den 31. Mai, gab es dann für die kleinen und großen Besucher des Schulfestes an den fünf Stationen der Spielstraße der Kinderpflege eine Menge auszuprobieren und zu entdecken. Spielgeräte wie Pedalos oder ein Fallschirm luden ein, sich „fit“ zu spielen, ein Fußfühlpfad sich „auch ohne Turnschuh“ fit zu machen. Zwei weitere angehende Kinderpflegerinnen boten das Herstellen von Indiakas an und auch eine Buttonmaschine wurde eingesetzt, damit die Kinder sich mit selbst gemalten Buttons schmücken konnten. So entstanden dann – ganz im Zeichen der Fußballweltmeisterschaft – vor allem viele, viele schwarz-rot-goldene Anstecker.
Ein besonderer Wettbewerb wurde bei der Spielstraße auch noch ausgetragen. Neben einem Sackhüpfenrennen gab es ein Teebeutel-Weitwurf. Hier versuchten sich bald nicht mehr nur die Kinder, sondern auch die Eltern und Lehrer ließen sich anstecken. Hier kam es aber weniger auf die Körpergröße, als auf die entsprechende Technik an und so konnten trotzdem die Kinder siegen.

Gewonnen hatten aber letztlich vor allem die Schülerinnen und Schüler der Klasse K 11 a. Sie waren sehr stolz auf ihre geleistete Arbeit und freuten sich sehr über das Lob von Eltern und Lehrern der Franziskusschule sowie über die Begeisterung der Kinder.

Text und Bilder: Sabine Otter, FOL

Weltkindertag am 20. September 2011

Impression vom Weltkindertag BFS für Kinderpflege aktiv am Weltkindertag

Gleich in der ersten Schulwoche engagierten sich Schülerinnen und Schüler der Klasse K 11 a im Rahmen eines Unterrichtprojektes für die Rechte von Kindern.
"Kleine Seele – großer Schmerz", so das Jahresmotto des Deutschen Kinderschutzbundes, das am Weltkindertag von verschiedenen Organisationen in Schweinfurt aufgegriffen wurde, um auf dem Marktplatz für das Thema "Gewalt gegen Kinder" aufmerksam zu machen.
Die Kinderpflegeschülerinnen wirkten bei dieser Aktion mit und unterstützten im Rahmen des Kinderprogramms den Kinderschutzgedanken.

"Was stärkt Kinder?" Diese Frage stellten sich die Schülerinnen bei der Vorbereitung. "Eigene Gefühle wahrnehmen und auch nach außen zu signalisieren – das stärkt". Beim gemeinsamen Herstellen von "Gefühlsuhren" entstanden Gespräche mit den Kindern, die mithelfen sollten, dass "kleine Seelen" rechtzeitig laut werden, damit die "große Schmerzen" für die Erwachsenen nicht unbemerkt bleiben.

Freude! Unser Musical war ein Erfolg!

Vor fast einem Jahr begannen die Proben zu einem außergewöhnlichen Projekt an unserer Schule. Bei leichtem Regen am Schwebheimer Baggersee studierten die Schülerinnen und Schüler der gegenwärtigen Kinderpflege-Abschlussklasse K 11a den ersten Tanz und die ersten Lieder zu unserem Musical von Kurt Gäble und Paul Nagler mit dem Titel „Freude“ ein, das nun am 19.03. und 21.03.2010 bei uns im Hause aufgeführt wurde.

Die Hippies kommen.

 

Die Klasse K 11a kümmerte sich mit Frau Tyrok um die gesamte Organisation der Proben und Aufführungen.

Thema des Musicals, das wir umgeschrieben haben, um es für unsere Lebenswelt passend zu machen, ist die Gefangenschaft einer Gesellschaft in Konsum und Technik. Nur zu gut kennen wir doch alle, dass unser Alltag durch Playstation, Chatrooms und Fernsehen geprägt ist. Konsum und Geld ist was zählt. Zur Natur haben wir den Zugang schon fast verloren.

Während der Aufführung war nun zu sehen, wie Hippies – also Außenseiter, Verrückte! – den „wichtigen, grauen Menschen“ den Weg zur wahrhaftigen und naturgegebenen Freude wiesen und ihnen zur Flucht aus ihrer grauen Welt verhalfen.

An der Vorbereitung und Aufführung beteiligt waren über 100 Schüler und Schülerinnen sowie 15 Lehrkräfte aus vielen Fachbereichen. Frau Haller studierte sowohl die Chorstücke als auch den solistischen Gesang ein, Frau Otter probte am Wochenende mit den Schauspielern der Kinderpflegeklassen K 11a und K 11c, Frau Wohlfeil, Frau Ebert und Frau Tyrok entwickelten mit den Klassen K 11a, K 10a und K 10c die Tanzchoreografien, Frau Köster, Frau Neumann und Frau Böttcher kreierten mit den Klassen K11a, K11b und K10b die Kulissen, die Friseure mit Frau Pohl, Herrn Schenkel, Frau Seufert und Frau God schminkten und frisierten mit den Schülerinnen der Klasse FR10a um die Wette. Frau Zirk nähte zusammen mit Frau List eigenhändig unzählige Kostüme, Frau Krohe aus der Hauswirtschaft besorgte die Getränke, Frau Fuchs kümmerte sich um die Dekoration im Eingang, Herr Dannhäuser versorgte uns mit den angehenden Bäckern mit Brezeln. Herr Trost sorgte mit der Gärtnerklasse G 10a für eine dekorative Bepflanzung von Blumenkübeln vor dem Eingang der Schule und für die Blumenpräsente, die Damen der Verwaltung halfen beim Plakatdruck und beim Verschicken der Einladungen. Schüler aus der Landwirtschaft stellten uns am Freitagnachmittag mit Herrn Lechner noch die Stühle in der Aula auf und Frau Baumgartl, als Vorsitzende des Fördervereins sowie Frau Drexel animierten das Publikum zu großzügigen Spenden.
 

Die musikalische Vorbereitung mit Frau Haller.
Die musikalische Vorbereitung mit Frau Haller.

Zum großen Erfolg beim Publikum trug auch maßgeblich das Blasorchester Strahlungen unter der Leitung von Frau Döhler bei, das durch Tonreinheit und Professionalität überzeugte. Die Blasmusiker zeigten ihr außergewöhnliches Können auch mit dem Eingangsstück La Storia von Jakob de Haan.

Alle Beteiligten bewiesen großes Talent, viel Ausdauer und Fleiß. Es gab viel zu bedenken, viel zu üben und bei den Tanzproben zu schwitzen. Freie Nachmittage und Wochenenden wurden geopfert, um zu unserem Ziel zu gelangen. Immer mehr wuchsen wir als Team zusammen. Lehrer und Schüler arbeiteten fieberhaft und effektiv miteinander. Was anfangs unübersichtlich und schwer zu schaffen schien, wurde mit Hilfe aller geordnet und bewältigt. Schüler und Lehrer staunten über Fähigkeiten einzelner Jugendlicher.

Orchester und Publikum
Das begeistere Publikum und das Orchester.
Konsumglaube Technik.
Gefangen in Konsum und Technik.

Während der Aufführung waren alle Beteiligten höchst konzentriert. Fast alles gelang und wir wurden durch großen Applaus und viele anerkennende Worte, am Freitag durch Herrn Lechner und am Sonntag durch Herrn Schöler belohnt. Der größte Gewinn für alle Akteure und Mitwirkenden war jedoch in den Gesichtern abzulesen: Der Stolz, bei einer wirklich beeindruckenden Aufführung zum Gelingen beigetragen zu haben. 

 

Text:  Karin Tyrok

 

Eine Welt - ein Kinderspiel

Eine Welt als Kinderspiel.
Eine Welt als Kinderspiel.

...so lautet unser Titel mit dem wir,- die Klasse K 10 b mit Frau Adler und Frau Tyrok, - uns beim Schulwettbewerb des Bundespräsidenten Horst Köhler „Eine Welt für alle“ bewerben.

Aufgabe dabei war es, auf jede mögliche Weise die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen auf die Chancen und Probleme unserer Erde mit all ihren Ländern und Kontinenten zu lenken. Wir als angehende Kinderpflegerinnen beschäftigten uns in unserem Projekt natürlich hauptsächlich mit den Problemen von Kindern in dieser Welt und versuchten diese, den Kindern in Deutschland, in diesem Fall Kindern aus dem Kinderhort am Hochfeld, näher zu bringen. Die Länder und Kontinente, die wir von der Weltkarte abzeichneten und anschließend auf ein Holzbrett übertrugen, wurden in Feinarbeit ausgesägt und von allen Schülerinnen und Schülern in den Weihnachtsferien kunstfertig gestaltet.

Jedes Spiel, das einzeln gespielt werden kann, ist nach pädagogischen Gesichtspunkten entworfen. Alle Spiele gemeinsam können wie ein Puzzle zusammengesetzt werden. Zum Schluss entstand „unsere“ Welt. 

Wir bauen die Welt zusammen. Wir basteln einen Kontinent. Wir erklären die Welt.

Durch ausführliche Recherche mit Hilfe des uns zugesandten Infomaterials und des Internets informierte sich jede Schülerin und Schüler über die Probleme „ihres“ bzw. „seines“ Teiles unserer Erdkugel und präsentierte ihn in Form eines kurzen Referates und durch Plakate.

Text: Frau Adler
Bilder: Frau Tyrok

 

"Indianerfest" - ein fächerübergreifendes Projekt der Klasse K 11b am 24. Januar 2010

Viel wurde im Vorfeld vorbereitet, bevor die Kindergruppe des AWO-Kindergartens Bergl zu uns zum Indianerprojekt kam.
Ziel des Projektes war, die Kinder bei unterschiedlichen Beschäftigungen zum Thema "Kleine Indianer bekommen ihre Namen", anzuleiten. Ausgewählt wurden Beschäftigungen wie Trommelrhythmen, Gesang und Tanz um das Lagerfeuer, Geschicklichkeitsspiele, Sinnesübungen für Gehör und Auge, das Sammeln mathematischer Erfahrungen, Sandbild, Stirnbänder herstellen und das Verzieren von Indianer-Muffins.

Alle ausgewählten Spiele waren echte Indianerspiele, so wie sie die Kinder der Indianerstämme spielen. Diese Spiele mussten erst aus Naturmaterial hergestellt werden. Richtige Indianer brauchen ein Stirnband. Unter Frau Böttchers Anleitung wurden Druckstempel mit indianischen Mustern angefertigt und die Stoffbänder zugeschnitten.

Im Werkunterricht bei Frau Neumann wurde eifrig an der richtigen Kulisse gearbeitet. Ein Totempfahl sollte schließlich die Geschichte unseres Indianerstammes erzählen und mithelfen, die Räume themenbezogen zu schmücken.
Bei Frau Köster wurden in Musik selbst gebaute Trommeln mit indianischen Zeichen versehen und bei Lied, Trommel- und Klanggeschichten erprobt. Die Gehörübung wurde auch ausprobiert.
Bei Frau Vanselow gab es Anregungen zum Indianertanz. "Indianer heißen wir ahu, ahu, ahu, ums Lagerfeuer tanzen wir…" Für das leibliche Wohl wurden die Muffins vorgebacken.

Indianerfest der Klasse K11b Indianerfest der Klasse K11b

Der große Tag nahte und 14 Kinder mit herrlichen Kostümen und perfekter Bemalung kamen in Begleitung von Frau Hußlein. Jochen begrüßte als "Häuptling Großer Mann" alle kleinen Indianer und erklärte den Kindern den Ablauf. Wie bei den "richtigen Indianerkindern", die für jedes gewonnene Spiel einen Bohnenkern bekamen, sammelten unsere kleinen Indianer von Station zu Station, von Raum zu Raum Bohnenkerne.

Die Sieger hatten 12 Bohnenkerne im Sammelsäckchen. Echte Indianerkinder bekommen ihre Namen nach ihren Fähigkeiten. Auch unsere kleinen Indianer bekamen Namen. Und so gingen am Ende "Geschickte Hand, Lauschender Bär, Flinker Pfeil, Wirbelnder Wind, Prärieblume, ..." fröhlich zurück in den Kindergarten.

 

"Morgen komme ich wieder, dann machen wir das noch mal" ...war nur eines der Komplimente, von begeisterten kleinen Indianern.

Tamara Kraus, Nadja Moschenski, K11b

 

 


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